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Softwarebeschränkungen und -grenzen für SharePoint 2013

 

Gilt für: SharePoint Server 2013 Standard, SharePoint Server 2013 Enterprise, SharePoint Foundation 2013, Project Server 2013

Letztes Änderungsdatum des Themas: 2014-07-23

Zusammenfassung:Informationen zur getesteten Leistung und den Kapazitätsgrenzen von SharePoint Server 2013 sowie zum Verhältnis zwischen diesen Grenzwerten und einer akzeptablen Leistung.

In diesem Artikel werden die Softwarebeschränkungen und -grenzwerte von SharePoint Server 2013 beschrieben. Hierzu gehören folgende:

  • Beschränkungen: statische Grenzwerte, die entwurfsbedingt nicht überschritten werden können

  • Schwellenwerte: konfigurierbare Grenzwerte, die zur Erfüllung bestimmter Anforderungen überschritten werden können

  • Unterstützte Grenzwerte: konfigurierbare Grenzwerte, die standardmäßig auf einen getesteten Wert festgelegt wurden

WichtigWichtig:
Einige Werte in diesem Artikel basieren auf Testergebnissen in SharePoint 2010-Produkte und stellen möglicherweise nicht die endgültigen Werte für SharePoint Server 2013 dar. Dieser Artikel wird bei Verfügbarkeit von Testdaten SharePoint Server 2013 mit den entsprechenden Werten aktualisiert.
Informationen zu aktuellen Hardware- und Softwareanforderungen finden Sie unter Hardware- und Softwareanforderungen für SharePoint 2013.
HinweisHinweis:
Die in diesem Dokument enthaltenen Informationen zur Kapazitätsplanung bieten Ihnen Hilfestellung bei Ihrem Planungsprozess. Sie stützen sich auf Tests, die bei Microsoft mit realen Ressourcen durchgeführt wurden. Ihre Ergebnisse können jedoch in Abhängigkeit von den verwendeten Anlagen und den Features und Funktionen variieren, die Sie für Ihre Websites implementieren möchten.

Inhalt dieses Artikels:

Dieser Artikel enthält Informationen zur getesteten Leistung und den Kapazitätsgrenzen von SharePoint Server 2013 und stellt Richtlinien für das Verhältnis zwischen diesen Grenzwerten und einer akzeptablen Leistung bereit. Bestimmen Sie anhand der Informationen in diesem Artikel, ob die von Ihnen geplante Bereitstellung innerhalb der akzeptablen Leistungs- und Kapazitätsgrenzen liegt, um die Grenzwerte in Ihrer Umgebung entsprechend zu konfigurieren.

Die Testergebnisse und Richtlinien in diesem Artikel gelten für eine einzelne SharePoint Server 2013-Farm. Möglicherweise werden die Kapazitätsgrenzen der in den Tabellen im Abschnitt Grenzen und Beschränkungen weiter unten in diesem Thema aufgeführten Objekte durch das Hinzufügen von Servern zur Installation nicht erhöht. Allerdings führt das Hinzufügen von Servercomputern zu einer Steigerung des Durchsatzes einer Serverfarm, was bei vielen Objekten erforderlich sein kann, um eine akzeptable Leistung zu erzielen. In einigen Fällen werden bei einem hohen Objektaufkommen in einer Lösung möglicherweise mehr Server in der Farm benötigt.

Es gibt zahlreiche Faktoren, die sich auf die Leistung in einer bestimmten Umgebung auswirken können, und jeder dieser Faktoren kann sich auf die Leistung eines anderen Bereichs auswirken. Einige der in diesem Artikel aufgeführten Testergebnisse und Empfehlungen beziehen sich möglicherweise auf Features oder Benutzervorgänge, die es in Ihrer Umgebung nicht gibt, und gelten damit nicht für Ihre Lösung. Präzise Ergebnisse für Ihre eigene Umgebung erhalten Sie nur durch sorgfältiges Testen.

In SharePoint Server 2013 gibt es bestimmte Grenzwerte, die entwurfsbedingt sind und nicht überschritten werden können, während es sich bei anderen Grenzwerten um Standardwerte handelt, die von einem Farmadministrator geändert werden können. Außerdem gibt es bestimmte Grenzwerte, die nicht durch einen konfigurierbaren Wert dargestellt werden, beispielsweise die Anzahl von Websitesammlungen pro Webanwendung.

  • Bei Beschränkungen handelt es sich um absolute Grenzwerte, die entwurfsbedingt nicht überschritten werden können. Es ist wichtig, diese Grenzwerte zu kennen, um sicherzustellen, dass Sie beim Entwerfen Ihrer Farm nicht von falschen Voraussetzungen ausgehen.

    Ein Beispiel für eine Beschränkung ist die Beschränkung der Dokumentgröße auf 2 GB. Sie können SharePoint Server 2013 nicht so konfigurieren, dass Dokumente mit einer Größe von über 2 GB gespeichert werden. Es handelt sich hierbei um einen integrierten absoluten Wert, der entwurfsbedingt nicht überschritten werden kann.

  • Bei Schwellenwerten handelt es sich um Standardwerte, die nur durch Ändern dieses Werts überschritten werden können. Unter bestimmten Bedingungen können Schwellenwerte überschritten werden, um Abweichungen im Farmentwurf Rechnung zu tragen, doch ist es wichtig zu wissen, dass sich dies auf die Leistung der Farm und auch auf den geltenden Wert anderer Grenzwerte auswirken kann.

    Der Standardwert bestimmter Schwellenwerte kann nur bis zu einem absoluten Maximalwert überschritten werden. Ein gutes Beispiel hierfür ist die Beschränkung der Dokumentgröße. Standardmäßig ist der Schwellenwert für die Dokumentgröße auf 50 MB festgelegt, er kann jedoch geändert werden, sodass er die maximale Beschränkung von 2 GB unterstützt.

  • Unterstützte Grenzwerte definieren den getesteten Wert für einen bestimmten Parameter. Die Standardwerte für diese Grenzen wurden durch Tests festgelegt und stellen die bekannten Einschränkungen des Produkts dar. Ein Überschreiten dieser unterstützten Grenzwerte kann zu unerwarteten Ergebnissen, signifikanten Leistungseinbußen und anderen negativen Folgen führen.

    Bei einigen unterstützten Grenzwerten handelt es sich um konfigurierbare Parameter, die standardmäßig auf den empfohlenen Wert festgelegt sind, während andere unterstützte Grenzwerte sich auf Parameter beziehen, die nicht durch einen konfigurierbaren Wert dargestellt werden.

Ein Beispiel für einen unterstützten Grenzwert ist die Anzahl der Websitesammlungen pro Farm. Der unterstützte Grenzwert ist die größte Anzahl von Websitesammlungen pro Webanwendung, die während des Testens die Leistungsbenchmarks erfüllt hat.

Es ist wichtig zu wissen, dass viele der in diesem Dokument angegebenen Grenzwerte einen Punkt in einer Kurve darstellen, die eine wachsende Ressourcenlast und einen damit einhergehenden Leistungsverlust bei Zunahme des Werts beschreibt. Deshalb kann das Überschreiten bestimmter Grenzwerte, wie beispielsweise der Anzahl von Websitesammlungen pro Webanwendung, nur zu einem anteiligen Verlust der Farmleistung führen. In den meisten Fällen empfiehlt es sich jedoch, am oder zumindest nah am festgelegten Grenzwert zu operieren, da akzeptable Leistungs- und Zuverlässigkeitsziele sich am ehesten erreichen lassen, wenn der Entwurf einer Farm ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Grenzwerten bietet.

Richtlinien für Schwellenwerte und unterstützte Grenzwerte werden auf Leistungsbasis bestimmt. Mit anderen Worten, Sie können die Standardwerte für diese Grenzen überschreiten, doch kann es dann zu einer Beeinträchtigung der Farmleistung und zu Auswirkungen auf andere geltende Grenzwerte kommen, wenn Sie den Grenzwert heraufsetzen. Viele Grenzen in SharePoint Server 2013 können geändert werden; es ist jedoch wichtig zu wissen, wie sich die Änderung einer bestimmten Grenze auf andere Teile der Farm auswirkt.

In SharePoint Server 2013 werden Schwellenwerte und unterstützte Grenzwerte durch Tests festgelegt sowie durch Beobachten des Farmverhaltens bei zunehmenden Lasten bis zu dem Punkt, an dem Farmdienste und -operationen ihren effektiven Betriebsgrenzwert erreichen. Einige Farmdienste und -komponenten können eine höhere Last unterstützen als andere, sodass Sie in einigen Fällen einen Grenzwert zuweisen müssen, der auf einem Durchschnitt aus mehreren Faktoren beruht.

So weisen beispielsweise Beobachtungen des Farmverhaltens unter Last beim Hinzufügen von Websitesammlungen darauf hin, dass bestimmte Funktionen eine inakzeptabel lange Wartezeit aufweisen, während andere Funktionen weiterhin innerhalb akzeptabler Parameter arbeiten. Aus diesem Grund ist der Maximalwert, der der Anzahl von Websitesammlungen zugewiesen wird, nicht absolut, sondern beruht auf einer vorhergesehenen Reihe von Nutzungsmerkmalen, bei der die allgemeine Farmleistung beim festgelegten Grenzwert unter den meisten Umständen akzeptabel ist.

Wenn also einige Dienste mit Parametern arbeiten, die über denen liegen, die zum Testen der Grenzwerte verwendet werden, werden die effektiven Maximalgrenzwerte anderer Dienste verringert. Deshalb sind ein striktes Kapazitätsmanagement sowie Skalierungstests für bestimmte Bereitstellungen erforderlich, um effektive Grenzwerte für die jeweilige Umgebung aufzustellen.

Hinweis: Dieses Dokument enthält keine Beschreibung der Hardware, die für die Überprüfung der hier genannten Grenzwerte verwendet wurde, da die Grenzwerte aus verschiedenen Farmen und Umgebungen stammen.

Den Zusammenhang zwischen Hardwareressourcen, Last und Leistung kann man sich am besten verdeutlichen, indem man sich die beteiligten Faktoren und deren Wechselbeziehung zueinander bildlich vorstellt.

Stellen Sie sich die Kapazität einer Farm einmal als Torte vor. Die Größe der Torte stellt die Gesamtheit der Faktoren wie Server, Hardwareressourcen, z. B. CPUs, Arbeitsspeicher, Speicherkapazität, Datenträger-IOPS (E/A pro Sekunde), Netzwerkbandbreite und -latenz dar. Das heißt, die Größe der Torte hängt von der Gesamtheit der Ressourcen in der Farm ab. Fügt man Ressourcen hinzu (z. B. Farmserver), wird die Torte größer.

Diese Torte wird nun in Stücke aufgeteilt, die jeweils die Last aus den unterschiedlichen Quellen darstellen: Benutzeranforderungen, Suchabfragen, Vorgänge für installierte Features, Zeitgeberaufträge und betriebssystembedingte Vorgänge. Dabei müssen sich die einzelnen Stücke die verfügbaren Ressourcen teilen. Wird ein Tortenstück größer, müssen sich andere Stücke entsprechend verkleinern. Da die Last in einer Farm nicht statisch ist (beispielsweise sind Benutzeranforderungen u. U. nur während bestimmter Tageszeiten von Bedeutung, ist die relative Größe der Stücke ständig im Fluss. Allerdings muss jedes Tortenstück stets eine erforderliche Mindestgröße haben, um normal zu funktionieren. Und da die Funktionen, die die einzelnen Tortenstücke darstellen, voneinander abhängen, d. h. in Wechselbeziehung zueinander stehen, kann das Vergrößern eines Stücks zur Folge haben, dass andere Stücke mehr Last zu bewältigen, gleichzeitig aber weniger Ressourcen zur Verfügung haben, um diese Zusatzlast zu verarbeiten.

Das Ziel beim Entwurf der Farm ist es nun – um in diesem Bild zu bleiben –, die Torte so groß zu machen, dass sie für die erforderliche Größe jedes Tortenstücks unter Spitzenlast ausreicht.

Stellen wir uns nun ein Szenario vor, bei dem die Benutzeranforderungen um 100 % gegenüber der Baseline zunehmen. Wir nehmen an, dass rund die Hälfte der Anforderungen Suchabfragen sind und die andere Hälfte Bearbeitungsvorgänge für Listen und Dokumente. Durch diese erhöhte Last werden die anderen Tortenstücke schmaler, und auch einige Features der Farm haben mehr Last zu bewältigen, um den Zusatzaufwand zu kompensieren. Der Suchdienst muss mehr Abfragen verarbeiten. Die meisten Abfragen werden vom Cache verarbeitet, aber manche Abfragen werden an die Datenbankserver übergeben, wodurch sich deren Auslastung ebenfalls erhöht. Wenn die Last auf den Datenbankservern zu groß wird, nimmt die Länge der Warteschlangen zu, was wiederum zu einer Erhöhung der Latenz für alle anderen Anforderungen führt.

In diesem Abschnitt sind die Objekte aufgeführt, die zu einer Lösung gehören können, sowie Richtlinien für eine akzeptable Leistung der einzelnen Objekte. Eine akzeptable Leistung bedeutet, dass das System gemäß Test diese Anzahl an Objekten unterstützen kann, dass die Anzahl jedoch nicht überschritten werden kann, ohne dass es zu Leistungsbeeinträchtigungen oder einer Reduzierung zugehöriger Grenzwerte kommt. Objekte werden sowohl nach Größe als auch nach Feature aufgelistet. Grenzwerte werden zusammen mit Hinweisen zur Beschreibung der Bedingungen bereitgestellt, unter denen der Grenzwert erreicht wird, sowie mit Links zu ggf. verfügbaren zusätzlichen Informationen.

Überprüfen Sie mithilfe der Richtlinien in diesem Artikel Ihre allgemeinen Lösungspläne. Wenn Ihre Lösungspläne die empfohlenen Richtlinien für ein oder mehrere Objekte überschreiten, führen Sie eine oder mehrere der folgenden Aktionen durch:

  • Überprüfen Sie die Lösung, um sicherzustellen, dass in anderen Bereichen ein Ausgleich stattfindet.

  • Kennzeichnen Sie diese Bereiche, um sie beim Erstellen Ihrer Bereitstellung zu testen und zu überwachen.

  • Entwerfen Sie die Lösung neu, oder teilen Sie sie auf, um sicherzustellen, dass keine Kapazitätsrichtlinien überschritten werden.

Dieser Abschnitt enthält Grenzen, die nach der logischen Hierarchie einer SharePoint Server 2013-Farm geordnet sind.

In der folgenden Tabelle sind die empfohlenen Richtlinien für Webanwendungen aufgelistet.

 

Grenze Maximalwert Grenztyp Hinweise

Webanwendung

20 pro Farm

Unterstützt

Es wird empfohlen, die Anzahl von Webanwendungen so stark wie möglich zu begrenzen. Fügen Sie nach Möglichkeit keine Webanwendungen hinzu, sondern erstellen Sie zusätzliche Websitesammlungen mit Hostnamen.

Zone

5 pro Webanwendung

Beschränkung

Die Anzahl der für eine Farm definierten Zonen ist auf 5 hartcodiert. Zu den Zonen gehören "Standard", "Intranet", "Extranet", "Internet" und "Benutzerdefiniert".

Verwalteter Pfad für Websitesammlungen mit Hostnamen

20 pro Farm

Unterstützt

Verwaltete Pfade für Websitesammlungen mit Hostnamen gelten auf Farmebene. Jeder erstellte verwaltete Pfad kann in einer beliebigen Webanwendung angewendet werden.

Verwalteter Pfad für pfadbasierte Websitesammlungen

20 pro Webanwendung

Unterstützt

Verwaltete Pfade werden auf dem Webserver zwischengespeichert, und CPU-Ressourcen werden verwendet, um eingehende Anforderungen anhand der Liste verwalteter Pfade zu verarbeiten.

Verwaltete Pfade für pfadbasierte Websitesammlungen gelten auf Webanwendungsebene. Für jede Webanwendung kann eine andere Gruppe von verwalteten Pfaden erstellt werden. Wenn Sie 20 verwaltete Pfade pro Webanwendung überschreiten, wird der Webserver bei jeder Anforderung zusätzlich belastet.

Wenn Sie beabsichtigen, 20 verwaltete Pfade in einer bestimmten Webanwendung zu überschreiten, sollten Sie testen, ob die entsprechende Systemleistung akzeptabel ist.

Größe des Lösungscaches

300 MB pro Webanwendung

Schwellenwert

Der Lösungscache ermöglicht es dem InfoPath-Formulardienst, Lösungen im Cache aufzubewahren, um das Abrufen der Lösungen zu beschleunigen. Wird die Cachegröße überschritten, werden Lösungen vom Datenträger abgerufen, was zu langsameren Antwortzeiten führen kann. Sie können die Größe des Lösungscaches mithilfe des Windows PowerShell-Cmdlets Set-SPInfoPathFormsService konfigurieren. Weitere Informationen finden Sie unter Set-SPInfoPathFormsService.

Die folgende Tabelle enthält die empfohlenen Richtlinien für Webserver in der Farm.

 

Grenze Maximalwert Grenztyp Hinweise

Anwendungspools

10 pro Webserver

Schwellenwert

Die maximale Anzahl wird durch Hardwareressourcen bestimmt.

Diese Grenze hängt weitgehend von folgenden Faktoren ab:

  • Der Menge an Arbeitsspeicher, die den Webservern zugewiesen ist

  • Der Arbeitslast, die von der Farm verarbeitet wird, also die Benutzerbasis und die Nutzungsmerkmale (ein hoch aktiver Anwendungspool kann 10 GB und mehr nutzen)

Die folgende Tabelle enthält die empfohlenen Richtlinien für Inhaltsdatenbanken.

 

Grenze Maximalwert Grenztyp Hinweise

Anzahl der Inhaltsdatenbanken

500 pro Farm

Unterstützt

Die maximal zulässige Anzahl von Inhaltsdatenbanken pro Farm beträgt 500. Bei 500 Inhaltsdatenbanken pro Webanwendung werden Endbenutzervorgänge wie das Öffnen der Website oder das Öffnen von Websitesammlungen nicht beeinträchtigt. Zu Leistungsbeeinträchtigungen kommt es jedoch bei Verwaltungsoperationen wie dem Erstellen einer neuen Websitesammlung. Bei einer großen Anzahl von Inhaltsdatenbanken empfiehlt es sich, die Webanwendung mithilfe von Windows PowerShell zu verwalten, da Geschwindigkeit und Navigation der Verwaltungsschnittstelle unter Umständen beeinträchtigt sind.

Größe der Inhaltsdatenbank (allgemeine Nutzungsszenarien)

200 GB pro Inhaltsdatenbank

Unterstützt

Es wird dringend empfohlen, die Größe der Inhaltsdatenbanken auf 200 GB zu beschränken, sofern keine der in den folgenden Zeilen in dieser Tabelle beschriebenen Situationen vorliegen.

Wenn Sie Remote-BLOB-Speicher (RBS) verwenden, darf das Gesamtvolumen des Remote-BLOB-Speichers und der Metadaten in der Inhaltsdatenbank diesen Grenzwert nicht überschreiten.

Größe der Inhaltsdatenbank (alle Nutzungsszenarien)

4 TB pro Inhaltsdatenbank

Unterstützt

Inhaltsdatenbanken mit bis zu 4 TB Größe werden unterstützt, wenn die folgenden Voraussetzungen erfüllt sind:

  • Datenträgersubsystem-Leistung mit 0,25 IOPs pro GB. Für optimale Leistung werden 2 IOPs pro GB empfohlen.

  • Pläne für Hochverfügbarkeit, Notfallwiederherstellung, zukünftige Kapazität und Leistungstests müssen ausgearbeitet sein.

Außerdem sollten Sie die folgenden Faktoren sorgfältig bedenken:

  • Ihre Anforderungen hinsichtlich Sicherungen und Wiederherstellungen werden möglicherweise für Inhaltsdatenbanken, die größer als 200 GB sind, von der systemeigenen SharePoint Server 2013-Sicherung nicht erfüllt. Es empfiehlt sich, SharePoint Server 2013-Sicherungen und alternative Sicherungslösungen zu evaluieren und zu testen, um herauszufinden, welche Lösung für Ihre spezifische Umgebung am besten geeignet ist.

  • Es wird dringend empfohlen, die SharePoint Server 2013- und die SQL Server-Installation proaktiv von einem qualifizierten Administrator verwalten zu lassen.

  • Aufgrund der Komplexität der Anpassungen und Konfigurationen für SharePoint Server 2013 kann eine Umgestaltung oder Aufspaltung der Daten in mehrere Inhaltsdatenbanken erforderlich sein. Ziehen Sie einen qualifizierten, erfahrenen Architekten zu Rate, und führen Sie Tests durch, um die optimale Größe der Inhaltsdatenbanken für Ihre Implementierung herauszufinden. Die Komplexität erhöht sich beispielsweise durch Bereitstellungen von benutzerdefiniertem Code, die Verwendung von mehr als 20 Spalten bei der Eigenschaftenheraufstufung oder Features, die im nachfolgenden Abschnitt für Größen über 4 TB als nicht zu verwenden angegeben sind.

  • Das Umgestalten von Websitesammlungen erlaubt die horizontale Skalierung einer SharePoint Server 2013-Implementierung über mehrere Inhaltsdatenbanken. Dadurch können SharePoint Server 2013-Implementierungen unendlich skaliert werden. Diese Umgestaltung geschieht einfacher und schneller, wenn Inhaltsdatenbanken kleiner als 200 GB sind.

  • Zur Erleichterung der Sicherung und Wiederherstellung wird empfohlen, einzelne Websitesammlungen innerhalb einer Inhaltsdatenbank auf 100 GB zu begrenzen. Weitere Informationen finden Sie unter Grenzwerte für Websitesammlungen.

WichtigWichtig:
Abgeraten wird von Inhaltsdatenbanken mit einer Größe über 4 TB, außer für die Verwendung in Dokumentarchivierungsszenarien (wie nachfolgend beschrieben). Das Upgraden von Websitesammlungen in solchen Inhaltsdatenbanken ist wahrscheinlich sehr schwierig und zeitaufwendig.
Es wird unbedingt empfohlen, eine Skalierung über mehrere Inhaltsdatenbanken hinweg auszuführen, anstatt ein Datenvolumen von 4 TB in einer einzigen Inhaltsdatenbank zu überschreiten.

Größe der Inhaltsdatenbank (Dokumentarchivierungsszenario)

Kein ausdrücklicher Grenzwert für Inhaltsdatenbanken

Unterstützt

Inhaltsdatenbanken ohne ausdrückliche Maximalgröße für die Verwendung in Dokumentarchivierungsszenarien werden unterstützt, wenn die folgenden Voraussetzungen erfüllt sind:

  • Alle Anforderungen, die unter "Größe der Inhaltsdatenbank (alle Nutzungsszenarien)" weiter oben in dieser Tabelle genannt wurden, müssen erfüllt sein, und Sie sollten alle Faktoren, die in der Spalte "Hinweise" zu diesem Grenzwert beschrieben werden, sorgfältig bedacht haben.

  • SharePoint Server 2013-Websites müssen auf Dokumentcenter- oder Datenarchiv-Websitevorlagen basieren.

  • Es wird pro Monat durchschnittlich auf weniger als 5 % des Inhalts in der Inhaltsdatenbank zugegriffen, und weniger als 1 % des Inhalts wird pro Monat durchschnittlich geändert oder geschrieben.

  • Verwenden Sie keine Warnmeldungen, Workflows, Link-Korrekturen oder Sicherheit auf Elementebene für SharePoint Server 2013-Objekte in der Inhaltsdatenbank

    HinweisHinweis:
    Inhaltsdatenbanken für Dokumentarchive können so konfiguriert werden, dass sie Dokumente aus Inhaltsweiterleitungsworkflows akzeptieren.

Weitere Informationen zu umfangreichen Dokumentrepositorys finden Sie unter Schätzen von Leistungs- und Kapazitätsanforderungen für große Dokumentrepositorys und im Abschnitt Standardszenarien der Verwaltung umfangreicher Inhalte des Artikels Planung der Speicherung von Unternehmensinhalten (SharePoint Server 2010).

Elemente in Inhaltsdatenbanken

60 Mio. Elemente, einschließlich Dokumente und Listenelemente

Unterstützt

Die höchste in SharePoint Server 2013 getestete Anzahl von Elementen pro Inhaltsdatenbank ist 60 Mio. Elemente, einschließlich Dokumente und Listenelemente. Wenn in SharePoint Server 2013 mehr als 60 Mio. gespeichert werden sollen, müssen Sie mehrere Inhaltsdatenbanken bereitstellen.

Websitesammlungen pro Inhaltsdatenbank

Maximal 10.000 (2.500 nicht persönliche Websitesammlungen und 7.500 persönliche Websites oder 10.000 persönliche Websites)

Unterstützt

Es wird dringend empfohlen, die Anzahl der Websitesammlungen in einer Inhaltsdatenbank auf 5.000 zu beschränken. Unterstützt werden jedoch bis zu 10.000 Websitesammlungen in einer Datenbank. Beachten Sie, dass der Anteil an nicht persönlichen Websitesammlungen in einer Inhaltsdatenbank mit insgesamt bis zu 10.000 Websitesammlungen maximal 2.500 betragen darf. 10.000 persönliche Websitesammlungen können unterstützt werden, wenn es sich dabei um die einzigen Websitesammlungen in der Inhaltsdatenbank handelt.

Diese Grenzwerte haben Einfluss auf die Upgradegeschwindigkeit. Je höher die Anzahl von Websitesammlungen in einer Datenbank, desto langsamer das Upgrade. Das gilt sowohl für das Datenbankupgrade als auch für Websitesammlungsupgrades.

Die Begrenzung der Anzahl von Websitesammlungen in einer Datenbank ist der Begrenzung der Größe einer Inhaltsdatenbank untergeordnet, die mehrere Websitesammlungen umfasst. Aus diesem Grund muss sich mit zunehmender Anzahl von Websitesammlungen in einer Datenbank die Durchschnittsgröße der in der Datenbank enthaltenen Websitesammlungen verringern.

Bei Überschreitung des Grenzwerts von 5.000 Websitesammlungen riskieren Sie längere Ausfallzeiten bei Upgrades. Wenn Sie mehr als 5.000 Websitesammlungen verwenden möchten, sollten Sie über eine klare Upgradestrategie verfügen, um die Ausfallzeiten und die Auswirkungen auf den Betrieb zu verringern. Zudem sollten Sie zusätzliche Hardware erwerben, um die Softwareupdates und Upgrades zu beschleunigen, die sich auf die Datenbanken auswirken.

Verwenden Sie zum Festlegen der Warn- und der Maximalstufe für die Anzahl von Websites in einer Inhaltsdatenbank das Windows PowerShell-Cmdlet "Set-SPContentDatabase" mit dem Parameter "-WarningSiteCount". Weitere Informationen finden Sie unter Set-SPContentDatabase.

Remote-BLOB-Speichersubsystem (RBS) in Network Attached Storage (NAS)

Die Zeit bis zum ersten Byte einer Antwort vom NAS darf 20 Millisekunden nicht überschreiten

 

Beschränkung

Wenn SharePoint Server 2013 für die Verwendung von RBS konfiguriert ist und die BLOBs in NAS gespeichert sind, sollten Sie die folgende Beschränkung berücksichtigen.

Von dem Zeitpunkt, an dem SharePoint Server 2013 ein BLOB anfordert, bis zum Empfang des ersten Bytes vom NAS dürfen nicht mehr als 20 Millisekunden vergehen.

Die folgende Tabelle enthält die empfohlenen Richtlinien für Websitesammlungen.

 

Grenze Maximalwert Grenztyp Hinweise

Websitesammlungen pro Farm

750.000 (500.000 persönliche Websites und 250.000 andere Websites pro Farm)

Unterstützt

Die empfohlene maximale Anzahl von Websitesammlungen pro Farm beträgt 500.000 persönliche Websites plus 250.000 andere Websitevorlagen. Die Websites können sich alle in einer Webanwendung befinden oder über mehrere Webanwendungen verteilt sein.

Beachten Sie, dass dieser Grenzwert von anderen Faktoren beeinflusst wird, aufgrund derer die effektive Anzahl der Websitesammlungen, die von einer bestimmten Inhaltsdatenbank unterstützt werden können, sich verringern könnte. Es sollte sorgfältig vermieden werden, dass unterstützte Grenzwerte überschritten werden, wenn ein Containerobjekt, z. B. eine Inhaltsdatenbank, eine große Anzahl von anderen Objekten enthält. Beispielsweise kann die Leistung der Farm, wenn diese Farm eine kleinere Gesamtzahl von Inhaltsdatenbanken mit jeweils einer großen Zahl von Websitesammlungen enthält, sich verschlechtern, lange bevor der unterstützte Grenzwert für die Anzahl der Websitesammlungen erreicht ist.

Beispiel: Farm A enthält eine Webanwendung, die 200 Inhaltsdatenbanken umfasst – eine unterstützte Konfiguration. Wenn jede dieser Inhaltsdatenbanken 1.000 Websitesammlungen enthält, liegt die Gesamtzahl der Websitesammlungen in der Webanwendung bei 200.000 und damit immer noch innerhalb der unterstützten Grenzen. Wenn jede Inhaltsdatenbank aber 10.000 Websitesammlungen enthält – ein Wert, der für eine Inhaltsdatenbank unterstützt wird –, beträgt die Summe der Websitesammlungen in der Farm 2.000.000. Damit wird der Grenzwert für die Anzahl der Websitesammlungen pro Webanwendung überschritten.

Die Speicherauslastung auf den Webservern muss überwacht werden, da sie von Verwendungsmustern sowie von der Anzahl der Websitezugriffe innerhalb eines bestimmten Zeitraums abhängt. Auch bei den Durchforstungszielen kann sich eine hohe Speicherauslastung ergeben. In diesem Fall muss der Anwendungspool für die Wiederverwendung konfiguriert werden, bevor der verfügbare Arbeitsspeicher auf einem Webserver unter den Wert von 2 GB fällt.

Website

250.000 pro Websitesammlung

Unterstützt

Die empfohlene Maximalzahl von Websites und Unterwebsites liegt bei 250.000 Websites.

Durch eine Schachtelung von Unterwebsites können Sie insgesamt eine sehr große Anzahl von Websites erstellen. So können Sie beispielsweise in einer flachen Hierarchie mit 100 Websites und jeweils 1.000 Unterwebsites eine Gesamtzahl von 100.000 Websites erzielen. Und auch in einer tiefen Hierarchie mit 100 Websites mit jeweils 10 Unterwebsiteebenen erhalten Sie insgesamt 100.000 Websites.

Hinweis: Das Löschen oder Erstellen einer Website oder Unterwebsite kann sich signifikant auf die Verfügbarkeit einer Website auswirken. Während des Löschens der Website ist der Zugriff auf die Website und die Unterwebsites eingeschränkt. Außerdem kann der Versuch, mehrere Unterwebsites gleichzeitig zu erstellen, fehlschlagen.

Größe einer Websitesammlung

Maximale Größe der Inhaltsdatenbank

Unterstützt

Eine Websitesammlung kann so groß sein wie die maximale Größe von Inhaltsdatenbanken für das zutreffende Nutzungsszenario. Weitere Informationen zu den verschiedenen Grenzwerten für die Größe von Inhaltsdatenbanken für spezifische Nutzungsszenarien finden Sie in der Tabelle Grenzwerte für Inhaltsdatenbanken in diesem Artikel.

Grundsätzlich empfehlen wir dringend, die Größe von Websitesammlungen auf 100 GB zu begrenzen, und zwar aus folgenden Gründen:

  • Einige Websitesammlungsaktionen, z. B. die Sicherung/Wiederherstellung von Websites oder das Windows PowerShell-Cmdlet Move-SPSite, führen zu großen SQL Server-Operationen, die sich auf die Leistung auswirken oder fehlschlagen können, wenn andere Websitesammlungen in derselben Datenbank aktiv sind. Weitere Informationen finden Sie unter Move-SPSite.

  • Die Sicherung und Wiederherstellung von SharePoint-Websitesammlungen wird nur für eine maximale Websitesammlungsgröße von 100 GB unterstützt. Für größere Websitesammlungen muss die gesamte Inhaltsdatenbank gesichert werden. Wenn mehrere Websitesammlungen mit einer Größe von mehr als 100 GB in einer einzigen Inhaltsdatenbank enthalten sind, können Sicherungs- und Wiederherstellungsvorgänge sehr viel Zeit in Anspruch nehmen und mit einem hohen Fehlerrisiko verbunden sein.

Anzahl der Gerätekanäle pro Veröffentlichungswebsitesammlung

10

Beschränkung

Die maximal zulässige Anzahl an Gerätekanälen pro Veröffentlichungswebsitesammlung ist 10.

Die folgende Tabelle enthält die empfohlenen Richtlinien für Listen und Bibliotheken. Weitere Informationen finden Sie unter Entwerfen umfangreicher Listen und Maximierung der Leistung von Listen (SharePoint Server 2010).

 

Grenze Maximalwert Grenztyp Hinweise

Listenzeilengröße

8.000 Bytes pro Zeile

Beschränkung

Jedes Listen- bzw. Bibliothekselement kann nur insgesamt 8.000 Bytes in der Datenbank belegen. 256 Bytes sind für integrierte Spalten reserviert, sodass 7.744 Bytes für Endbenutzerspalten übrig bleiben. Weitere Informationen über den Platzanspruch der einzelnen Felder finden Sie unter Spaltengrenzen.

Dateigröße

2 GB

Beschränkung

Die maximale Dateigröße liegt standardmäßig bei 250 MB. Dieses Limit ist konfigurierbar und kann auf bis zu 2 GB (2.047 MB) erhöht werden. Eine große Menge sehr großer Dateien kann sich jedoch negativ auf die Farmleistung auswirken.

Dokumente

30.000.000 pro Bibliothek

Unterstützt

Sie können sehr große Dokumentbibliotheken durch Schachteln von Ordnern erstellen oder indem Sie Standardansichten und eine Websitehierarchie verwenden. Dieser Wert kann je nach Organisation der Dokumente und Ordner sowie je nach Art und der Größe der gespeicherten Dokumente variieren.

Hauptversionen

400.000

Unterstützt

Wenn Sie diesen Grenzwert überschreiten, können allgemeine Dateivorgänge, etwa das Öffnen, Speichern und Löschen von Dateien oder Anzeigen des Dateiverlaufs, möglicherweise nicht mehr erfolgreich ausgeführt werden.

Nebenversionen

511

Beschränkung

Die Höchstanzahl von Nebenversion der Datei beträgt 511. Dieser Grenzwert kann nicht überschritten werden.

Elemente

30.000.000 pro Liste

Unterstützt

Sie können sehr große Listen erstellen, indem Sie Standardansichten, Websitehierarchien und die Metadatennavigation verwenden. Dieser Wert kann je nach Anzahl der Spalten in der Liste und der Nutzung der Liste variieren.

Zeilengrößengrenze

6 interne Tabellenzeilen in der Datenbank, die für ein Listen- oder ein Bibliothekselement verwendet werden

Unterstützt

Gibt die maximale Anzahl von internen Tabellenzeilen der Datenbank an, die für ein Listen- oder Bibliothekselement verwendet werden können. Für breite Listen mit vielen Spalten kann jedes Element über mehrere interne Tabellenzeilen umbrochen werden (standardmäßig über bis zu sechs Zeilen). Diese Konfiguration kann nur mithilfe des Objektmodells von Farmadministratoren vorgenommen werden. Die Objektmodellmethode ist SPWebApplication.MaxListItemRowStorage.

Massenvorgänge

100 Elemente pro Massenvorgang

Beschränkung

Die Benutzeroberfläche lässt eine Auswahl von maximal 100 Elementen für Massenvorgänge zu.

Schwellenwert für den Listenansicht-Nachschlagevorgang

8 JOIN-Operationen pro Abfrage

Schwellenwert

Gibt die maximale Anzahl von JOIN-Operationen pro Abfrage an, wie beispielsweise solchen, die auf Nachschlagespalten, Person/Gruppe-Spalten oder Workflowstatusspalten basieren. Werden in der Abfrage mehr als acht JOIN-Operationen verwendet, wird der Vorgang blockiert. Dies gilt nicht für Operationen mit einzelnen Elementen. Bei Verwendung der Maximalansicht über das Objektmodell (indem keine Ansichtsfelder angegeben werden) gibt SharePoint die ersten acht Nachschlagevorgänge zurück.

Schwellenwert für die Listenansicht

5.000

Schwellenwert

Gibt die maximale Anzahl von Listen- oder Bibliothekselementen an, die mit einem Datenbankvorgang (beispielsweise einer Abfrage) außerhalb des vom Administrator festgelegten täglichen Zeitfensters, in dem keine Einschränkungen für Abfragen bestehen, gleichzeitig verarbeitet werden können.

Schwellenwert für die Listenansicht für Auditoren und Administratoren

20.000

Schwellenwert

Gibt die maximale Anzahl von Listen- oder Bibliothekselementen an, die mit einem Datenbankvorgang (beispielsweise einer Abfrage) gleichzeitig verarbeitet werden können, wenn der Vorgang von einem Auditor oder Administrator mit entsprechenden Berechtigungen ausgeführt wird. Diese Einstellung funktioniert mit Außerkraftsetzung des Objektmodells zulassen.

Unterwebsite

2.000 pro Websiteansicht

Schwellenwert

Die Leistung der Schnittstelle für das Aufzählen von Unterwebsites einer bestimmten Website ist nicht optimal, wenn die Anzahl der Unterwebsites über 2.000 liegt. Außerdem nimmt die Leistung der Seite "Gesamter Websiteinhalt" und des Steuerelements "Strukturansicht" mit wachsender Anzahl von Unterwebsites signifikant ab.

Gemeinsame Dokumenterstellung in Word und PowerPoint für DOCX-, PPTX- und PPSX-Dateien

10 Bearbeiter gleichzeitig pro Dokument

Schwellenwert

Die empfohlene maximale Anzahl gleichzeitiger Bearbeiter liegt bei 10. Der Höchstwert liegt bei 99.

Wenn 99 Bearbeiter gleichzeitig ein Dokument zur gemeinsamen Bearbeitung geöffnet haben, wird jedem zusätzlichen Benutzer der Fehler "Dokument wird verwendet" angezeigt, und es kann nur eine schreibgeschützte Kopie geöffnet werden.

Bei mehr als 10 Bearbeitern gleichzeitig kommt es zu einer sukzessiven Beeinträchtigung der Benutzererfahrung durch mehr Konflikte, und es sind unter Umständen mehrere Wiederholungen nötig, um Änderungen erfolgreich an den Server hochzuladen.

Sicherheitsbereich

50.000 pro Liste

Schwellenwert

Die maximale Anzahl von eindeutigen Sicherheitsbereichen, die für eine Liste festgelegt werden, kann 50.000 nicht überschreiten.

Bei den meisten Farmen empfiehlt es sich, diesen Grenzwert auf 5000 eindeutige Bereiche zu senken. Bei umfangreichen Listen sollten Sie einen Entwurf mit möglichst wenig eindeutigen Berechtigungen verwenden.

Übersteigt die Anzahl eindeutiger Sicherheitsbereiche für eine Liste den Schwellenwert für die Listenansicht (standardmäßig 5.000 Listenelemente), werden beim Anzeigen der Liste zusätzliche SQL Server-Roundtrips ausgeführt, was sich negativ auf die Leistung beim Anzeigen der Liste auswirken kann.

Ein Bereich ist die Sicherheitsbeschränkung für ein sicherungsfähiges Objekt und all seine untergeordneten Objekte, für die keine separate Sicherheitsbeschränkung vorliegt. Ein Bereich enthält eine Zugriffssteuerungsliste (Access Control List, ACL), doch im Gegensatz zu NTFS-Zugriffssteuerungslisten kann ein Bereich spezifische Sicherheitsprinzipale für SharePoint Server 2013 enthalten. Zu den Mitgliedern der Zugriffssteuerungsliste eines Bereichs können Windows-Benutzer, andere, nicht Windows-basierte Benutzerkonten (z. B. formularbasierte Konten), Active Directory-Gruppen oder SharePoint-Gruppen gehören.

SharePoint Server 2013-Daten werden in SQL Server-Tabellen gespeichert. Um die maximale Anzahl möglicher Spalten in einer SharePoint-Liste zuzulassen, erstellt SharePoint Server 2013 mehrere Zeilen in der Datenbank, wenn Daten nicht in eine Zeile passen. Dieser Vorgang wird Zeilenumbruch genannt.

Sobald eine Zeile in SQL Server umbrochen wird, wird der Server bei Abfragen dieses Elements zusätzlich belastet, da ein SQL-Join in der Abfrage enthalten sein muss. Um eine zu große Last zu verhindern, sind standardmäßig maximal sechs SQL Server-Zeilen für ein SharePoint-Element zugelassen. Dieser Grenzwert führt zu einer bestimmten Beschränkung der Anzahl von Spalten, die in einer SharePoint-Liste enthalten sein können. In der folgenden Tabelle werden die Grenzwerte für die einzelnen Spaltentypen erläutert.

Der Zeilenumbruchparameter kann auf mehr als sechs erhöht werden, doch kann dies zu einer zu hohen Serverlast führen. Vor dem Überschreiten dieses Grenzwerts sollten deshalb Leistungstests durchgeführt werden.

Für jeden Spaltentyp ist ein Größenwert in Bytes aufgelistet. Die Summe aller Spalten in einer SharePoint-Liste kann 8.000 Bytes nicht übersteigen. Je nach Spaltennutzung können Benutzer die Grenze von 8.000 Bytes vor der Zeilenumbruchgrenze von sechs Zeilen erreichen.

 

Grenze Maximalwert Grenztyp Größe pro Spalte Hinweise

Eine Textzeile

276

Schwellenwert

28 Bytes

Ein SQL Server-Zeilenumbruch erfolgt nach 64 Spalten in einer SharePoint-Liste. Der Standardwert von sechs Zeilen für den Zeilenumbruch lässt pro SharePoint-Liste maximal 384 Spalten mit einer Textzeile zu (6 x 64 = 384). Da der Grenzwert pro SharePoint-Listenelement jedoch bei 8.000 Bytes liegt, von denen 256 Bytes für integrierte SharePoint-Spalten reserviert sind, liegt die tatsächliche Grenze bei 276 Spalten mit einer Textzeile.

Mehrere Textzeilen

192

Schwellenwert

28 Bytes

Ein SQL Server-Zeilenumbruch erfolgt nach 32 Spalten in einer SharePoint-Liste. Der Standardwert von sechs Zeilen für den Zeilenumbruch lässt pro SharePoint-Liste maximal 192 Spalten mit mehreren Textzeilen zu (6 x 32 = 192).

Auswahl

276

Schwellenwert

28 Bytes

Ein SQL Server-Zeilenumbruch erfolgt nach 64 Spalten in einer SharePoint-Liste. Der Standardwert von sechs Zeilen für den Zeilenumbruch lässt pro SharePoint-Liste maximal 394 Auswahlspalten zu (6 x 64 = 384). Da der Grenzwert pro SharePoint-Listenelement jedoch bei 8.000 Bytes liegt, von denen 256 Bytes für integrierte SharePoint-Spalten reserviert sind, liegt die tatsächliche Grenze bei 276 Auswahlspalten.

Zahl

72

Schwellenwert

12 Bytes

Ein SQL Server-Zeilenumbruch erfolgt nach 12 Spalten in einer SharePoint-Liste. Der Standardwert von sechs Zeilen für den Zeilenumbruch lässt pro SharePoint-Liste maximal 72 Zahlenspalten zu (6 x 12 = 72).

Währung

72

Schwellenwert

12 Bytes

Ein SQL Server-Zeilenumbruch erfolgt nach 12 Spalten in einer SharePoint-Liste. Der Standardwert von sechs Zeilen für den Zeilenumbruch lässt pro SharePoint-Liste maximal 72 Währungsspalten zu (6 x 12 = 72).

Datum und Uhrzeit

48

Schwellenwert

12 Bytes

Ein SQL Server-Zeilenumbruch erfolgt nach 8 Spalten in einer SharePoint-Liste. Der Standardwert von sechs Zeilen für den Zeilenumbruch lässt pro SharePoint-Liste maximal 48 Datums- und Uhrzeitspalten zu (6 x 8 = 48).

Nachschlagen

96

Schwellenwert

4 Bytes

Ein SQL Server-Zeilenumbruch erfolgt nach 16 Spalten in einer SharePoint-Liste. Der Standardwert von sechs Zeilen für den Zeilenumbruch lässt pro SharePoint-Liste maximal 96 Nachschlagespalten mit einem Wert zu (6 x 16 = 96).

Ja/Nein

96

Schwellenwert

5 Bytes

Ein SQL Server-Zeilenumbruch erfolgt nach 16 Spalten in einer SharePoint-Liste. Der Standardwert von sechs Zeilen für den Zeilenumbruch lässt pro SharePoint-Liste maximal 96 Ja/Nein-Spalten zu (6 x 16 = 96).

Person oder Gruppe

96

Schwellenwert

4 Bytes

Ein SQL Server-Zeilenumbruch erfolgt nach 16 Spalten in einer SharePoint-Liste. Der Standardwert von sechs Zeilen für den Zeilenumbruch lässt pro SharePoint-Liste maximal 96 Personen- oder Gruppenspalten zu (6 x 16 = 96).

Link oder Bild

138

Schwellenwert

56 Bytes

Ein SQL Server-Zeilenumbruch erfolgt nach 32 Spalten in einer SharePoint-Liste. Der Standardwert von sechs Zeilen für den Zeilenumbruch lässt pro SharePoint-Liste maximal 192 Link- oder Bildspalten zu (6 x 32 = 192). Da der Grenzwert pro SharePoint-Listenelement jedoch bei 8.000 Bytes liegt, von denen 256 Bytes für integrierte SharePoint-Spalten reserviert sind, liegt die tatsächliche Grenze bei 138 Link- oder Bildspalten.

Berechnet

48

Schwellenwert

28 Bytes

Ein SQL Server-Zeilenumbruch erfolgt nach 8 Spalten in einer SharePoint-Liste. Der Standardwert von sechs Zeilen für den Zeilenumbruch lässt pro SharePoint-Liste maximal 48 berechnete Spalten zu (6 x 8 = 48).

GUID

6

Schwellenwert

20 Bytes

Ein SQL Server-Zeilenumbruch erfolgt nach jeder Spalte in einer SharePoint-Liste. Der Standardwert von sechs Zeilen für den Zeilenumbruch lässt pro SharePoint-Liste maximal sechs GUID-Spalten zu (6 x 1 = 6).

Int

96

Schwellenwert

4 Bytes

Ein SQL Server-Zeilenumbruch erfolgt nach 16 Spalten in einer SharePoint-Liste. Der Standardwert von sechs Zeilen für den Zeilenumbruch lässt pro SharePoint-Liste maximal 96 Int-Spalten zu (6 x 16 = 96).

Verwaltete Metadaten

94

Schwellenwert

40 Bytes für die erste, 32 für jede folgende

Dem ersten verwalteten Metadatenfeld, das einer Liste hinzugefügt wird, werden vier Spalten zugewiesen:

  • Ein Nachschlagefeld für das eigentliche Tag

  • Ein ausgeblendetes Textfeld für den Zeichenfolgenwert

  • Ein Nachschlagefeld für den Catch-All

  • Ein Nachschlagefeld für den Catch-All-Überlauf

Für jedes folgende verwaltete Metadatenfeld, das einer Liste hinzugefügt wird, werden zwei weitere Spalten hinzugefügt:

  • Ein Nachschlagefeld für das eigentliche Tag

  • Ein ausgeblendetes Textfeld für den Zeichenfolgenwert

Die maximale Anzahl von Spalten verwalteter Metadaten wird mit (14 + (16 x (n-1)) berechnet, wobei n der Zeilenzuordnungswert ist (Standard: 6).

Spalten für externe Daten folgen dem Konzept einer primären Spalte und sekundärer Spalten. Wenn Sie eine externe Datenspalte hinzufügen, können Sie einige sekundäre Felder des externen Inhaltstyps auswählen, die der Liste hinzugefügt werden sollen. So können Sie bei Hinzufügen einer externen Datenspalte vom Inhaltstyp "Kunde", der Felder wie "ID", "Name", "Land/Region" und "Beschreibung" besitzt, sekundäre Felder hinzufügen, um "ID", "Name" und "Beschreibung" des Kunden anzuzeigen. Im Allgemeinen werden folgende Spalten hinzugefügt:

  • Primäre Spalte: ein Textfeld

  • Ausgeblendete ID-Spalte: ein mehrzeiliges Textfeld.

  • Sekundäre Spalten: Jede sekundäre Spalte enthält einen Text/eine Zahl/einen booleschen Wert/mehrzeiligen Text basierend auf dem im Geschäftsdatenkatalog-Modell definierten Datentyp der sekundären Spalte. So kann beispielsweise "ID" einer Zahlenspalte, "Name" einer Spalte mit einer Textzeile und "Beschreibung" einer Spalte mit mehreren Textzeilen zugeordnet sein.

Die folgende Tabelle enthält die empfohlenen Richtlinien für Seiten.

 

Grenze Maximalwert Grenztyp Hinweise

Webparts

25 pro Wiki- oder Webpartseite

Schwellenwert

Bei dieser Zahl handelt es sich um eine Schätzung auf der Grundlage einfacher Webparts. Wie viele Webparts auf einer Seite verwendet werden können, bevor die Leistung beeinträchtigt wird, hängt von der Komplexität der Webparts ab.

 

Grenze Maximalwert Grenztyp Hinweise

Anzahl der SharePoint-Gruppen, zu denen ein Benutzer gehören kann

5.000

Unterstützt

Dies ist keine harte Grenze, entspricht aber den Active Directory-Richtlinien. Die Zahl wird von mehreren Faktoren beeinflusst:

  • Größe des Benutzertokens

  • Gruppencache: SharePoint Server 2013 besitzt eine Tabelle, in der die Anzahl der Gruppen, zu denen ein Benutzer gehört, zwischengespeichert wird, sobald diese Gruppen in Zugriffssteuerungslisten verwendet werden.

  • Sicherheitsüberprüfungszeit: Mit der wachsenden Zahl von Benutzergruppen, zu denen ein Benutzer gehört, nimmt auch die für die Zugriffsüberprüfung erforderliche Zeit zu.

Benutzer in einer Websitesammlung

2 Millionen pro Websitesammlung

Unterstützt

Sie können Ihrer Website Millionen von Personen hinzufügen, indem Sie die Sicherheit mithilfe von Microsoft Windows-Sicherheitsgruppen anstatt über einzelne Benutzer verwalten.

Bei dieser Grenze werden Verwaltbarkeit und die einfache Navigation auf der Benutzeroberfläche berücksichtigt.

Wenn Sie zahlreiche Einträge (Sicherheitsgruppen mit Benutzern) in der Websitesammlung haben (über 1.000), sollten Sie anstelle der Benutzeroberfläche Windows PowerShell verwenden, um Benutzer zu verwalten. Auf diese Weise können Sie die Verwaltung vereinfachen.

Active Directory-Prinzipale/Benutzer in einer SharePoint-Gruppe

5.000 pro SharePoint-Gruppe

Unterstützt

In SharePoint Server 2013 können Sie Benutzer oder Active Directory-Gruppen einer SharePoint-Gruppe hinzufügen.

Eine Zahl von bis zu 5.000 Benutzern (bzw. Active Directory-Gruppen oder -Benutzer) in einer SharePoint-Gruppe bietet eine akzeptable Leistung.

Folgende Aktivitäten sind am stärksten von dieser Grenze betroffen:

  • Das Abrufen von Benutzern zur Überprüfung von Berechtigungen. Dieser Vorgang nimmt mit der zunehmenden Anzahl von Benutzern in einer Gruppe inkrementell mehr Zeit in Anspruch.

  • Das Rendern der Mitgliedschaft in der Ansicht. Dieser Vorgang erfordert stets Zeit.

SharePoint-Gruppen

10.000 pro Websitesammlung

Unterstützt

Bei mehr als 10.000 Gruppen nimmt die zum Ausführen von Vorgängen erforderliche Zeit beträchtlich zu. Dies gilt vor allem für das Hinzufügen eines Benutzers zu einer vorhandenen Gruppe, das Erstellen einer neuen Gruppe und das Rendern von Gruppenansichten.

Sicherheitsprinzipal: Größe des Sicherheitsbereichs

5.000 pro Zugriffssteuerungsliste

Unterstützt

Die Größe des Bereichs wirkt sich auf die Daten aus, die für eine Sicherheitsüberprüfungsberechnung verwendet werden. Diese Berechnung erfolgt jedes Mal, wenn der Bereich sich ändert. Es gibt keine harte Grenze, doch dauert die Berechnung umso länger, je größer der Bereich ist.

In diesem Abschnitt werden die Grenzen nach Feature aufgelistet.

Die empfohlenen Richtlinien für eine Suche sind gemäß den betreffenden Suchaspekten geordnet: Topologie, Größe der Elemente, Wörterbücher, Durchforstung, Schema, Abfragen und Ergebnisse, Rangfolge und Index.

HinweisHinweis:
Die Grenzwerte für die Suche haben sich aufgrund des Upgrades für das Feature deutlich geändert. Weitere Informationen finden Sie unter Planen der Suche in SharePoint Server 2013.

Die Topologiegrenzwerte stellen eine effiziente Kommunikation zwischen den Suchkomponenten sicher. Werden diese Grenzwerte überschritten, verlangsamt sich die Kommunikation zwischen den Suchkomponenten, was zu längeren Abfragelatenzen und schließlich zum Abbruch der Suche führen kann.

 

Grenze Maximalwert Grenztyp Hinweise

Analyseverarbeitungskomponenten

6 pro Suchdienstanwendung; 1 pro Server

Unterstützt

Analyseberichtsdatenbanken

4 pro Suchdienstanwendung

Schwellenwert

Sie können diesen Grenzwert erhöhen, um bestimmten Anforderungen Rechnung zu tragen. Fügen Sie bei einer Skalierung eine Analyseberichtsdatenbank hinzu, wenn die Größe einer der bereitgestellten Analysedatenbanken eine Größe von 250 GB insgesamt bzw. 20 Mio. Zeilen insgesamt erreicht. Dadurch ist die Neupartitionierung so ausgewogen wie möglich.

Linkdatenbanken

4 pro Suchdienstanwendung

Unterstützt

Die höchste jemals getestete Anzahl Elemente, die eine Linkdatenbank enthalten kann, ist 100 Millionen.

Durchforstungskomponenten

1 pro Server

Unterstützt

Die Anzahl der Durchforstungskomponenten pro Suchdienstanwendung ist nicht beschränkt. Die Anzahl der Durchforstungskomponenten wird stattdessen durch die Gesamtanzahl von Suchkomponenten pro Suchdienstanwendung beschränkt.

Indexkomponenten

60 pro Suchdienstanwendung, 4 pro Server

Unterstützt

Zur Ermittlung der Anzahl verwendbarer Indexkomponenten wird die Anzahl der Indexpartitionen mit der Anzahl der Indexreplikate multipliziert.

Indexpartitionen

25 pro Suchdienstanwendung

Unterstützt

Eine Indexpartition beinhaltet einen Teil des Indexes der Suchdienstanwendung. Eine Erhöhung der Anzahl von Indexpartitionen führt dazu, dass jede Partition einen kleineren Teil des Indexes umfasst und dadurch RAM und Festplattenspeicher reduziert werden, die auf den Servern mit den Indexkomponenten benötigt werden.

Indexreplikate

3 pro Indexpartition

Unterstützt

Jede Indexpartition kann über eine Gruppe von Replikaten verfügen. Eine Erhöhung der Indexreplikatanzahl wirkt sich positiv auf die Abfrageleistung und die Fehlertoleranz aus. Werden der Indexpartition allerdings zu viele Replikate hinzugefügt, hat dies unter Umständen negative Auswirkungen auf die Indizierung.

Für Internetwebsite-Szenarios, die normalerweise eine höhere Abfragerate, jedoch ein geringeres Inhaltsvolumen (weniger als 4 Millionen Elemente pro Partition) aufweisen, beträgt die unterstützte Grenze 6 Indexreplikate pro Partition.

Inhaltsverarbeitungskomponenten

1 pro Server

Unterstützt

Die Suchtopologie unterstützt die Skalierung der Anzahl der Inhaltsverarbeitungskomponenten. Auch wenn ein bestimmter physischer Host oder virtueller Computer mehrere Inhaltsverarbeitungskomponenten unterstützt, erzielen Sie eine bessere Ausnutzung der CPU-Kapazität, wenn Sie nur eine Inhaltsverarbeitungskomponente verwenden. Der Grund: Ein integrierter Mechanismus maximiert die CPU-Auslastung durch Anpassung der Anzahl von Zuführungssitzungen entsprechend den verfügbaren CPU-Kernen. Die Verwendung mehrerer Zuführungssitzungen ermöglicht eine parallele Verarbeitung eingehender Dokumente durch die Inhaltsverarbeitungskomponente. Bei diesem Mechanismus wird von einer einzelnen Inhaltsverarbeitungskomponente pro Host ausgegangen.

Wenn "N" die Anzahl der physischen Kerne des Hosts ist, verfügt die Inhaltsverarbeitungskomponente über N*K Zuführungssitzungen. "K" ist ein konstanter Koeffizient mit dem Anfangswert 3. Ein Vierkern-Server verfügt über 12 Zuführungssitzungen – die Inhaltsverarbeitungskomponente kann also 12 Dokumente parallel verarbeiten. Der K-Wert kann durch Festlegen der Eigenschaft NumberOfCssFeedersPerCPUForRegularCrawl der Suchdienstanwendung geändert werden. In SharePoint 2013 ist der N-Wert auf maximal 12 beschränkt, auch wenn ein Server mehr als 12 physische Kerne besitzt. Somit verfügt ein Sechzehnkern-Server über 36 Zuführungssitzungen (N*K = 12 * 3 = 36).

Sollten noch freie CPU-Kapazitäten vorhanden sein, erhöhen Sie ggf. den K-Koeffizienten, anstatt eine zusätzliche Inhaltsverarbeitungskomponente hinzuzufügen. Wenn Sie den K-Koeffizienten erhöhen, sollten Sie sicherstellen, dass der Host über ausreichend freien Arbeitsspeicher verfügt.

Abfrageverarbeitungskomponenten

1 pro Server

Unterstützt

SharePoint 2013 unterstützt nur eine Abfrageverarbeitungskomponente pro physischem oder virtuellem Computer.

Suchkomponenten

64 pro Suchdienstanwendung

Unterstützt

 

Suchdienstanwendungen

20 pro Farm

Unterstützt

In einer Farm können mehrere Suchdienstanwendungen bereitgestellt werden, da Sie Suchkomponenten und Datenbanken separaten Servern zuweisen können. Dieser Grenzwert ist niedriger als der Grenzwert für die Gesamtanzahl von Dienstanwendungen in einer Farm.

Inhaltsquellen

500 pro Suchdienstanwendung

Beschränkung

Die Grenzwerte für Elementgröße schützen die Durchforstungsleistung und die Indexgröße. Im Folgenden finden Sie einige Beispiele, wie diese Grenzwerte die Suche beeinflussen:

  • Falls Sie keine Ergebnisse erhalten, wenn Sie nach einem Element suchen, ist möglicherweise das Element zu groß. Sie sehen eine Warnung im Durchforstungsprotokoll, die besagt, dass die Datei die maximale Größe überschritten, die der Crawler downloaden kann.

  • Falls Sie nach Text in einem Element suchen und nur Ergebnisse auf dem ersten Teil des Textes bekommen, hat die Inhaltverarbeitungskomponente möglicherweise das Element abgeschnitten, da es die Größenbeschränkung überschritten hat. Wenn die Inhaltverarbeitungskomponente ein Element abschneidet, zeigt sie dies an, indem sie die verwaltete Eigenschaft "IsPartiallyProcessed" auf "true" festlet. Im Durchforstungsprotokoll wird außerdem eine Warnung angezeigt, die erklärt, warum das Element beschnitten wurde.

Wenn Sie die Grenzwerte für Elemente anpassen möchten, empfehlen wir, diese in der Reihenfolge ihres Auftretens in dieser Tabelle zu bearbeiten.

 

Grenze Maximalwert Grenztyp Anmerkungen

Dokumentgrößen-Durchforstungskomponente kann

64 MB (3 MB für Excel-Dokumente) downloaden

Schwellenwert

Die Suche lädt Metadaten und Inhalte aus einem Dokument, bis die maximale Dokumentgröße erreicht ist. Die restlichen Inhalte werden nicht heruntergeladen. Die Suche lädt immer die Metadaten eines Dokuments herunter.

Sie können den Grenzwert für die maximale Dokumentgröße ändern, dies betrifft aber nicht Excel-Dokumente. Verwenden Sie die Windows PowerShell-Cmdlets, um die Eigenschaft MaxDownLoadSize der Suchdienstanwendung zu ändern. Sie können den Grenzwert von 0 bis 1 GB festlegen.

Wenn Sie den Grenzwert der maximalen Dokumentgröße erhöhen, indiziert die Suche mehr Inhalte und benötigt mehr Festplattenspeicher.

Analysierte Inhaltsgröße

2 Millionen Zeichen

Beschränkung

Die Suche stoppt die Analyse eines Elements nach maximal 2 Millionen Zeichen Elementinhalt, einschließlich Elementanhänge. Die tatsächliche Menge analysierter Zeichen kann geringer als dieser Grenzwert sein, da die Suche maximal 30 Sekunden zur Analyse eines Elements und seiner Anhänge benötigt. Wenn die Suche die Analyse einstellt, wird das Element als teilweise verarbeitet gekennzeichnet. Jeder nicht analysierte Inhalt wird nicht verarbeitet und daher auch nicht indiziert.

Von der Worttrennung erzeugte Tokens

30.000

Beschränkung

Die Suche bricht den Inhalt in einzelne Wörter (Tokens) herunter. Die Suche produziert bis zu 30.000 Tokens aus einem einzigen Element, einschließlich der Elementanhänge. Die tatsächliche Menge Tokens kann unter diesem Grenzwert liegen, da die Suche maximal 30 Sekunden für die Worttrennung benötigt. Der restliche Inhalt wird nicht verarbeitet und daher auch nicht indiziert.

Größe für indizierte verwaltete Eigenschaften

512 KB pro durchsuchbare/abfragbare verwaltete Eigenschaft

Schwellenwert

Dies ist die standardmäßige Maximalgröße einer verwalteten Eigenschaft, die entweder auf "durchsuchbar" oder "abfragbar" gesetzt ist. Wenn Sie diesen Grenzwert erhöhen, ermöglichen Sie die Indizierung von mehr Daten pro verwalteter Eigenschaft. Die Indizierung einer größeren Datenmenge pro verwalteter Eigenschaft beansprucht mehr Speicherplatz und führt insgesamt zu einer höheren Belastung des Systems. Konfigurieren Sie diesen Grenzwert mit den Windows PowerShell-Cmdlets und dem Schemaobjektmodell, um das MP.MaxCharactersInPropertyStoreIndex-Attribut festzulegen. Sie können den Grenzwert von 0 bis 2048 KB festlegen.

Größe für abrufbare verwaltete Eigenschaften

16 KB pro verwaltete Eigenschaft

Schwellenwert

Dies ist die standardmäßige Maximalgröße einer abrufbaren verwalteten Eigenschaft. Durch Erhöhen dieses Grenzwerts können pro verwaltete Eigenschaft mehr Daten indiziert werden. Die Indizierung einer größeren Datenmenge pro verwalteter Eigenschaft beansprucht mehr Speicherplatz und führt insgesamt zu einer höheren Belastung des Systems. Konfigurieren Sie diesen Grenzwert, indem Sie das Attribut P.MaxCharactersInPropertyStoreForRetrieval mithilfe von Windows PowerShell-Cmdlets und des Schemaobjektmodells festlegen. Sie können den Grenzwert von 0 bis 2048 KB festlegen.

Größe für sortier- und einschränkbare verwaltete Eigenschaften

16 KB pro verwaltete Eigenschaft

Beschränkung

Dies ist die maximale Größe für sortier- und einschränkbare verwaltete Eigenschaften.

Tokengröße

Variable

Beschränkung

Die Suche kann Tokens beliebiger Länge indizierten. Die Wörtertrennung, die von der Suche zum Erstellen von Tokens verwendet wird, kann aber die Tokenlänge begrenzen. Wörtertrennungen sind sprachunterstützende Komponenten, die Inhalte in einzelnen Wörter (Tokens) herunterbrechen. Sie können auch benutzerdefinierte Wörtertrennungen erstellen. Die Tokengröße hängt von der Wörtertrennung ab.

Der Grenzwert der Wörtertrennung für westliche Sprachen beträgt:

  • Die Wörtertrennung berücksichtigt bei der Trennung nur die ersten 1.000 Zeichen eines Tokens. Die restlichen Zeichen werden ignoriert.

  • Die Wörtertrennung teilt Tokens, die länger als 300 Zeichen sind, in zwei oder mehr Tokens mit jeweils bis zu 300 Zeichen auf. Beispiel: Ein Token mit 612 Zeichen wird in zwei Token mit jeweils 300 Zeichen und einem Token mit 12 Zeichen aufgeteilt.

Die Wörterbuchgrenzwerte schützen Speichern, Inhaltsverarbeitungseffizienz und Abfrageergebnisse. 

 

Grenze Maximalwert Grenztyp Anmerkungen

Anzahl der Einträge in einem Thesaurus

1 Mio.

Unterstützt

Der Thesaurus enthält Synonyme für Abfragebegriffe. Wird dieser erprobte Grenzwert überschritten, kann dies zu übermäßiger Speicherbelegung und längerer Abfrageantwortzeit führen.

Anzahl der Einträge in einem benutzerdefinierten Entitätsextraktionswörterbuch

1 Mio.

Unterstützt

Eine Überschreitung dieses erprobten Grenzwerts kann zu übermäßiger Speicherbelegung, langsamerer Indizierung und längerer Abfrageantwortzeit führen.

Anzahl der Einträge in einem benutzerdefinierten Suchwörterbuch

5.000 Begriffe pro Mandant

Beschränkung

Dieser Wert beschränkt die zulässige Anzahl von Begriffen für Ein- und Ausschlusswörterbücher für die Rechtschreibkorrektur bei Abfragen und die Firmennamenextrahierung.

Die Schemagrenzwerte schützen Speicherressourcen und schränken den Verwaltungsaufwand auf ein akzeptables Maß ein.

 

Grenze Maximalwert Grenztyp Anmerkungen

Durchforstete Eigenschaften

500.000 pro Suchdienstanwendung

Unterstützt

Die Inhalte und Metadaten der von Ihnen durchforsteten Elemente werden als durchforstete Eigenschaften dargestellt. Sie können diese durchforsteten Eigenschaften verwalteten Eigenschaften zuordnen. Sollte die Anzahl durchforsteter Eigenschaften diesen Grenzwert überschreiten, sinkt die Geschwindigkeit der Indizierung.

Verwaltete Eigenschaften

50.000 pro Suchdienstanwendung

Unterstützt

Für die Suche werden verwaltete Eigenschaften in Abfragen verwendet. Durchforstete Eigenschaften werden verwalteten Eigenschaften zugeordnet. Bei Überschreitung des unterstützten Grenzwerts für verwaltete Eigenschaften verringert sich die Indizierungsgeschwindigkeit.

Zuordnungen von verwalteten Eigenschaften

100 pro verwaltete Eigenschaft

Unterstützt

Durchforstete Eigenschaften können verwalteten Eigenschaften zugeordnet werden. Die Überschreitung dieses Grenzwerts kann zu einer Verschlechterung von Durchforstungsgeschwindigkeit und Abfrageleistung führen.

Werte pro verwaltete Eigenschaft

1000

Beschränkung

Eine verwaltete Eigenschaft kann mehrere Werte gleichen Typs besitzen. Hierbei handelt es sich um die unterstützte Anzahl von Werten pro verwalteter mehrwertiger Eigenschaft und Dokument. Wenn diese Anzahl überschritten wird, werden die übrigen Werte verworfen.

Erkannte Metadateneigenschaften

100.000 pro durchforstetes Element

Unterstützt

Dies ist die maximale Anzahl an Metadateneigenschaften, die eine Durchforstungskomponente bei Durchforstung eines Elements festlegen kann. Diese Metadateneigenschaften können zugeordnet oder für Abfragen verwendet werden. Wird dieser Grenzwert durchforsteter Eigenschaften erreicht, kann die Durchforstungsrate sinken.

 

Grenze Maximalwert Grenztyp Anmerkungen

Startadressen

500 pro Inhaltsquelle

Unterstützt

Länge des Gerätehostnamens

15 Zeichen

Schwellenwert

NetBIOS begrenzt die Länge des Gerätehostnamens auf diesen Wert.

Durchforstungsdatenbanken

15 pro Suchdienstanwendung

Unterstützt

 

Die Grenzwerte für Abfragen und Ergebnisse verhindern, dass die Suchmaschine sehr lange Abfrageausdrücke ausführt und sehr umfangreiche Ergebnismengen zurückgibt. Das Verhindern der Ausführung von sehr langen Abfrageausdrücke und der Rückgabe sehr umfangreicher Resultsets schützt gegen DoS-Attacken (Denial-of-Service) und gewährleistet, dass Ergebnisse zeitnah zurückgegeben werden. Falls Sie mehr Ergebnisse abrufen müssen, sollte Sie das Auslagern verwenden.

 

Grenze Maximalwert Grenztyp Anmerkungen

Textlänge für Abfragen mit Keyword Query Language.

4 KB (4.096 Zeichen)

Unterstützt

Dies ist der getestete Standardwert für die maximale Textlänge einer Abfrage, die mit Keyword Query Language erstellt wurde. Er gilt nicht für Discovery-Abfragen. Für Discovery-Abfragen sind 16 KB (16.384 Zeichen) der standardmäßige Höchstwert.

Der Standardwert für die maximale Textlänge kann bis maximal 20 KB (20.480) für alle Abfragetypen erhöht werden.

Anzahl Zeilen in einem Resultset

5000 Zeilen

Unterstützt

Dies ist der getestete Standardwert für die maximale Anzahl Zeilen in einem Resultset. Er gilt nicht für Discovery-Abfragen. Für Discovery-Abfragen sind 10.000 Zeilen der Standardwert. Um das gesamte Resultset anzuzeigen, geben Sie weitere Paging-Abfragen aus.

Sie können den Wert für die maximale Anzahl Zeilen in einem Resultset mithilfe der Windows PowerShell-Cmdlets ändern, die ihrerseits die Eigenschaft MaxRowLimit der Suchdienstanwendung ändern. MaxRowLimit gibt den maximalen Wert der Abfrageeigenschaft RowLimit und der Discovery-Abfrageeigenschaft RowLimit vor. RowLimit legt die Anzahl Zeilen pro Seite in einem Resultset fest. Sie können den Wert MaxRowLimit auf maximal 10.000 Zeilen erhöhen.

Entfernen von Ergebnissen

Keine Begrenzung

Unterstützt

Suche: Benachrichtigungsquote

100.000 Benachrichtigungen pro Suchdienstanwendung

Unterstützt

Endbenutzer können Benachrichtigungen für das Resultset einer Abfrage einrichten. Werden die Ergebnisse geändert oder aktualisiert, benachrichtigt die Suche den Endbenutzer. Dies ist der getestete Grenzwert für die Suchdienstanwendung, die Endbenutzerabfragen (75 %) und Benachrichtigungsabfragen (25 %) verarbeitet. Der Grenzwert für die Suchdienstanwendung, die nur Benachrichtigungsabfragen verarbeitet, ist 400.000 Benachrichtigungen. Diese Grenzwerte basieren auf einem System mit 5 Abfragen pro Sekunde.

Die Rangfolgegrenzwerte schützen den Anwendungsserverspeicher, die Abfragelatenz und die Indexgröße.

 

Grenze Maximalwert Grenztyp Anmerkungen

Rangfolgemodelle

1.000 pro Mandant

Beschränkung

Eine Annäherung an diesen Grenzwert kann die Systemleistung insgesamt beeinträchtigen.

Eindeutige Kontexte für Rangordnungen

15 eindeutige Kontexte pro Rangmodell

Beschränkung

Hierbei handelt es sich um die maximale Anzahl eindeutiger Kontexte pro Bewertungsmodell.

Autorisierende Seiten

Eine Seite auf höchster Ebene und minimale Seiten auf zweiter und dritter Ebene pro Suchdienstanwendung

Unterstützt

Verwenden Sie so wenig Seiten auf zweiter und dritter Ebene wie möglich, um die gewünschte Relevanz zu erreichen.

Die Beschränkung liegt bei 200 autorisierenden Seiten pro Relevanzebene pro Suchdienstanwendung. Wenn Sie weitere Seiten hinzufügen, erzielen Sie möglicherweise nicht die gewünschte Relevanz. Fügen Sie die Schlüsselwebsite zur ersten Relevanzebene hinzu. Fügen Sie weitere Schlüsselwebsites nacheinander auf der zweiten oder dritten Relevanzebene hinzu. Bewerten Sie nach jedem Hinzufügen die Relevanz, um sicherzustellen, dass der gewünschte Relevanzeffekt erreicht wurde.

Die Indexgrenzwerte schützen den Index vor übermäßigem Anwachsen und Überlastung der verfügbaren Ressourcen.

 

Grenze Maximalwert Grenztyp Anmerkungen

Eindeutige Begriffe im Index

2^31 (>2 Milliarden Begriffe)

Beschränkung

Hierbei handelt es sich um die maximale Anzahl eindeutiger Begriffe, die im Index einer Suchdienstanwendung vorhanden sein können.

Benutzerdefinierte Volltextindizes

10

Beschränkung

Hierbei handelt es sich um die maximale Anzahl von Volltextindizes.

Indizierte Elemente

10 Millionen pro Indexpartition

Unterstützt

Jede Indexpartition enthält eine Teilmenge des gesamten Suchindex. Eine hohe Anzahl indizierter Elemente (relativ zur Arbeitsspeichermenge des Servers) beeinträchtigt die Reaktionszeit bei Abfragen.

Die folgende Tabelle enthält die empfohlenen Richtlinien für den Benutzerprofildienst.

 

Grenze Maximalwert Grenztyp Hinweise

Benutzerprofile

2.000.000 pro Dienstanwendung

Unterstützt

Eine Benutzerprofil-Dienstanwendung kann bis zu zwei Millionen Benutzerprofile mit umfassender Funktionalität für die Features sozialer Netzwerke unterstützen. Die Zahl stellt die Anzahl der Profile dar, die aus einem Verzeichnisdienst in den Benutzerprofilspeicher importiert werden können, sowie die Anzahl der Profile, die eine Benutzerprofil-Dienstanwendung unterstützen kann, ohne dass es bei Features für soziale Netzwerke zu Leistungsverschlechterungen kommt.

Thematische Kategorien, Notizen und Bewertungen

500.000.000 pro Datenbank für Funktionen und Daten für das soziale Netzwerk

Unterstützt

Bis zu 500 Millionen thematische Kategorien, Notizen und Bewertungen insgesamt werden in einer Datenbank für Funktionen und Daten für das soziale Netzwerk unterstützt, ohne dass es zu signifikanten Leistungsverschlechterungen kommt. Allerdings kann es bei Wartungsvorgängen wie Sicherung und Wiederherstellung an diesem Punkt zu Leistungsbeeinträchtigungen kommen.

Die folgende Tabelle enthält die empfohlenen Richtlinien für die Inhaltsbereitstellung.

 

Grenze Maximalwert Grenztyp Hinweise

In verschiedenen Pfaden ausgeführte Inhaltsbereitstellungsaufträge

20

Unterstützt

Für gleichzeitig ausgeführte Aufträge in Pfaden, die mit Websitesammlungen in derselben Quellinhaltsdatenbank verbunden sind, besteht ein erhöhtes Risiko für Deadlocks in der Datenbank. Für Aufträge, die gleichzeitig ausgeführt werden müssen, sollten Sie die Websitesammlungen in verschiedene Quellinhaltsdatenbanken verschieben.

HinweisHinweis:
Gleichzeitig ausgeführte Aufträge in einem Pfad sind nicht möglich.

Wenn Sie SQL Server-Momentaufnahmen für die Inhaltsbereitstellung verwenden, wird für jeden Pfad eine Momentaufnahme erstellt. Dadurch werden die E/A-Anforderungen für die Quelldatenbank erhöht.

Weitere Informationen finden Sie unter Bereitstellungspfade und -aufträge.

Die folgende Tabelle enthält die empfohlenen Richtlinien für Blogs.

 

Grenze Maximalwert Grenztyp Hinweise

Blogbeiträge

5.000 pro Website

Unterstützt

Die maximale Anzahl von Blogbeiträgen liegt bei 5.000 pro Website.

Anmerkungen

1.000 pro Beitrag

Unterstützt

Die maximale Anzahl von Kommentaren liegt bei 1.000 pro Beitrag.

Die folgende Tabelle enthält die empfohlenen Richtlinien für Business Connectivity Services.

 

Grenze Maximalwert Grenztyp Hinweise

Externe Inhaltstypen (im Arbeitsspeicher)

5.000 pro Webserver (pro Mandant)

Beschränkung

Gesamtzahl von Definitionen für externe Inhaltstypen, die zu einem bestimmten Zeitpunkt im Arbeitsspeicher auf einem Webserver geladen sind.

Externe Systemverbindungen

500 pro Webserver

Beschränkung

Anzahl der aktiven/offenen Systemverbindungen zu einem bestimmten Zeitpunkt. Der standardmäßige Maximalwert liegt bei 200, die Beschränkung bei 500. Diese Grenze wird für den Webserverbereich unabhängig von der Art des externen Systems (wie Datenbank, .NET-Assembly usw.) durchgesetzt. Der standardmäßige Maximalwert wird verwendet, um die Anzahl der Verbindungen zu begrenzen. Eine Anwendung kann mittels Ausführungskontext eine höhere Grenze festlegen. Die Beschränkung erzwingt den Maximalwert auch für Anwendungen, die den Standardwert nicht berücksichtigen.

Pro Anforderung zurückgegebene Datenbankelemente

2.000 pro Datenbankconnector

Schwellenwert

Die Anzahl der Elemente pro Anforderung, die der Datenbankconnector zurückgeben kann.

Der standardmäßige Maximalwert von 2.000 wird vom Datenbankconnector verwendet, um die Anzahl der Ergebnisse zu begrenzen, die pro Seite zurückgegeben werden können. Die Anwendung kann über den Ausführungskontext eine höhere Grenze festlegen. Die absolute maximale Größe erzwingt den Maximalwert auch für Anwendungen, die den Standardwert nicht berücksichtigen. Die Beschränkung für diese Grenze liegt bei 1.000.000.

Antwortzeit für Anfragen

600 Sekunden

Schwellenwert

Vom externen Datenkonnektor verwendetes Timeout pro Anforderung. Der Standardwert beträgt 180 Sekunden, Anwendungen können jedoch zur Angabe eines höheren Werts von bis zu 600 Sekunden konfiguriert werden.

Antwortgröße des Diensts

150.000.000 Bytes

Schwellenwert

Die Obergrenze für die Menge an Daten, die vom externen Datenkonnektor pro Anforderung zurückgegeben werden kann. Der Standardwert beträgt 3.000.000 Bytes, Anwendungen können jedoch zur Angabe eines höheren Werts von bis zu 150.000.000 Bytes konfiguriert werden.

Filterdeskriptor (speicherintern)

200 pro ECT-Methode

Beschränkung

Die maximale Anzahl von Filterdeskriptoren pro ECT-Methode ist 200.

ECT-Kennung (speicherintern)

20 pro ECT

Beschränkung

Die maximale Anzahl von Kennungen pro ECT liegt bei 20.

Datenbankelement

1.000.000 pro Anfrage

Schwellenwert

Die maximale Anzahl von Elementen, die vom Datenbankkonnektor pro Anforderung zurückgegeben werden können, liegt standardmäßig bei 2.000. Das absolute Maximum beträgt 1.000.000.

Der standardmäßige Maximalwert wird vom Datenbankkonnektor verwendet, um die Anzahl von Ergebnissen zu begrenzen, die pro Seite zurückgegeben werden können. Von der Anwendung kann über den Ausführungskontext eine höhere Grenze angegeben werden. Der absolute Maximalwert erzwingt den Maximalwert auch für Anwendungen, von denen der Standardwert nicht berücksichtigt wird (wie etwa die Indizierung).

Die folgende Tabelle enthält die empfohlenen Richtlinien für Workflows.

 

Grenze Maximalwert Grenztyp Hinweise

Schwellenwert für Workflowverschiebung

15

Schwellenwert

15 ist die maximale Anzahl von Workflows, die gleichzeitig für eine Inhaltdatenbank ausgeführt werden dürfen, abgesehen von Instanzen, die im Timerdienst ausgeführt werden. Wird dieser Schwellenwert erreicht, werden neue Anforderungen für die Aktivierung von Workflows in die Warteschlange gestellt, um später vom Workflowtimerdienst ausgeführt zu werden. Sobald die Ausführung ohne Zeitgeber beendet ist, werden neue Anforderungen auf diesen Schwellenwert angerechnet. Diese Grenze kann mithilfe des Windows PowerShell-Cmdlets Set-SPFarmConfig konfiguriert werden. Weitere Informationen finden Sie unter Set-SPFarmConfig.

Hinweis: Diese Grenze bezieht sich nicht auf die Gesamtanzahl von Workflowinstanzen, die ausgeführt werden können, sondern es handelt sich um die Anzahl der Instanzen, die verarbeitet werden. Durch das Heraufsetzen dieser Grenze steigt der Durchsatz beim Starten und Beenden von Workflowaufgaben ebenso wie die Last für Inhaltsdatenbank und Systemressourcen.

Batchgröße des Workflowzeitgebers

100

Schwellenwert

Die Anzahl der Ereignisse, die bei jeder Ausführung des Workflow-Zeitgeberauftrags erfasst und an Workflows übermittelt werden. Dieser Wert kann mithilfe von Windows PowerShell konfiguriert werden. Um zusätzliche Ereignisse zu ermöglichen, können Sie zusätzliche Instanzen des SharePoint Foundation -Workflowtimerdiensts ausführen.

Workflowzuordnungen

100 pro Liste

Unterstützt

Die Überschreitung dieses Grenzwerts führt aufgrund der umfangreichen Daten, die für mehr als 100 Zuordnungen und deren Statusspalten geladen werden, zu einer Verschlechterung der Browserleistung.

Listenelemente oder Dokumente, die per Massenvorgang erstellt oder hochgeladen werden können, um Workflowinstanzen zu starten

5.000 Elemente

Unterstützt

Tests haben gezeigt, dass alle Workflowaktivierungsereignisse für eine Workflowzuordnung bei Elementerstellung verarbeitet werden, wenn bis zu 5.000 Elemente in einem einzelnen Massenupload erstellt werden. Wird dieser Grenzwert überschritten, tritt bei der Workflowinitiierung unter Umständen ein Timeout auf.

Veröffentlichte Workflowdefinitionen pro Website

1.000 pro Website

Unterstützt

Die maximal unterstützte Anzahl von veröffentlichten Workflowdefinitionen pro Website ist 1.000.

Gesamtanzahl der Workflowzuordnungen pro Website

1.799 pro Website

Beschränkung

Der Servicebus unterstützt maximal 1.799 Abonnements pro Bereich. Dieser Maximalwert beinhaltet sowohl die veröffentlichten als auch die unveröffentlichten Zuordnungen.

Maximale Workflowdefinitionsgröße (XAML)

5.120 KB

Beschränkung

XAML-Dateien, die das Größenlimit überschreiten, können nicht veröffentlicht werden.

Maximale Tiefe eines Workflowteilschritts in XAML (Workflowkomplexität)

121 Ebenen

Beschränkung

Für die Knotentiefe in XAML gilt eine harte Grenze von 125. Der Maximalwert von 121 Ebenen ist den Standardaktivitäten (Bereitstellung, Sequenzierung usw.) geschuldet, die von SharePoint Designer automatisch eingefügt werden.

Workflowinstanzaktivierungen pro Sekunde und Webserver

6 pro Sekunde

Schwellenwert

Tests haben gezeigt, dass ein SharePoint-Webserver pro Sekunde maximal sechs Workflowinstanzen aktivieren kann. Diese Zahl ist kumulativ und ändert sich je nach Anzahl der Webserver in der Farm. So können beispielsweise zwei Webserver 12 Workflowinstanzen pro Sekunde aktivieren, während drei Webserver 18 Workflowinstanzen pro Sekunde aktivieren können.

Restaufrufe aus dem SharePoint-Workflow pro Sekunde und Webserver

60 pro Sekunde

Unterstützt

Tests haben gezeigt, dass ein SharePoint-Webserver pro Sekunde effektiv bis zu 60 Restaufrufe aus dem SharePoint-Workflow verarbeiten kann. Bei Überschreitung dieses Grenzwerts empfiehlt es sich, der SharePoint-Farm einen zusätzlichen Webserver mit Lastenausgleich hinzuzufügen. Bei den Tests führten 120 Restaufrufe pro Sekunde an einen einzelnen Webserver zu einer kontinuierlichen CPU-Auslastung zwischen 90 und 100 Prozent. Durch Hinzufügen eines zweiten Webservers konnte die CPU-Auslastung auf beiden Servern auf 30 bis 40 Prozent gesenkt werden. Ein dritter Webserver ermöglichte die Verarbeitung von 180 Aufrufen pro Sekunde bei einer CPU-Auslastung zwischen 30 und 40 Prozent auf allen drei Servern, usw. Bei den Servern für diesen Test handelte es sich um virtuelle Hyper-V-Computer mit 16-Kern-Prozessor und je 24 GB RAM.

Größe von Workflowvariablenwerten

256 KB

Beschränkung

In einer einzelnen Workflowvariablen kann maximal eine Datenmenge von 256 KB gespeichert werden. Bei Überschreitung dieses Grenzwerts wird die Workflowinstanz beendet.

Maximale Listengröße für Workflowsuchvorgänge in nicht indizierten Feldern

5.000 Elemente pro Listenansicht

Schwellenwert

Dieser Grenzwert ist eine Folge der maximalen Anzeigegröße. Bei Überschreitung dieses Grenzwerts sind Workflowsuchvorgänge in nicht indizierten Feldern für Benutzer ohne Administratorberechtigungen nicht erfolgreich. Ab diesem Schwellenwert muss ein Index für das Feld erstellt werden, damit von Workflows erfolgreich Suchvorgänge für das Feld ausgeführt werden können.

Maximale Listengröße für Autostart-Workflowzuordnungen

10 Mio. Elemente pro Liste

Unterstützt

Tests haben gezeigt, dass die Leistung von Autostart-Workflowzuordnungen nicht beeinträchtigt wird, wenn die Liste auf eine Million Elemente anwächst. Da die Skalierung der Listengröße keine Auswirkungen auf die Reaktionszeit hat, entspricht der effektive Grenzwert hier der maximalen Anzahl von Elementen in einer Liste ohne Workflows.

Die folgende Tabelle enthält die empfohlenen Richtlinien für Terminologiespeicher verwalteter Metadaten.

 

Grenze Maximalwert Grenztyp Hinweise

Maximale Anzahl der Ebenen geschachtelter Ausdrücke in einem Terminologiespeicher

7

Unterstützt

Ausdrücke in einem Ausdruckssatz lassen sich hierarchisch darstellen. Ein Ausdruckssatz kann bis zu sieben Ausdrucksebenen (ein übergeordneter Ausdruck mit sechs Schachtelungsebenen darunter) umfassen.

Maximale Anzahl von Ausdruckssätzen in einem Terminologiespeicher

1.000

Unterstützt

Ein Terminologiespeicher kann bis zu 1.000 Ausdruckssätze beinhalten.

Maximale Anzahl von Ausdrücken in einem Ausdruckssatz

30.000

Unterstützt

30.000 ist die maximale Anzahl von Ausdrücken in einem Ausdruckssatz.

HinweisHinweis:
Zusätzliche Bezeichnungen für einen Ausdruck, beispielsweise Synonyme und Übersetzungen, gelten nicht als separate Ausdrücke.

Gesamtanzahl von Elementen in einem Terminologiespeicher

1.000.000

Unterstützt

Ein Element ist entweder ein Ausdruck oder ein Ausdruckssatz. Die Gesamtanzahl von Ausdrücken und Ausdruckssätzen kann 1.000.000 nicht übersteigen. Zusätzliche Bezeichnungen für einen Ausdruck, beispielsweise Synonyme und Übersetzungen, gelten nicht als separate Ausdrücke.

HinweisHinweis:
Ein Terminologiespeicher kann nicht die maximale Anzahl von Ausdruckssätzen und die maximale Anzahl von Ausdrücken gleichzeitig enthalten.

Anzahl von Variationsbezeichnungen

209 pro Terminologiespeicher

Unterstützt

Die Höchstanzahl von Variationsbezeichnungen pro Terminologiespeicher beträgt 209.

Anzahl von Begriffen in einem verwalteten Navigationsausdruckssatz

2.000

Unterstützt

Die maximal unterstützte Anzahl von Ausdrücken in einem verwalteten Navigationsausdruckssatz beträgt 2,000.

Die folgende Tabelle enthält die empfohlenen Richtlinien für Instanzen von Visio Services in SharePoint Server 2013.

 

Grenze Maximalwert Grenztyp Hinweise

Dateigröße von Visio-Webzeichnungen

50 MB

Schwellenwert

Visio Services verfügt über eine Konfigurationseinstellung, mit deren Hilfe ein Administrator die maximale Größe von Webzeichnungen ändern kann, die Visio verarbeitet.

Größere Dateien haben folgende Nebeneffekte:

  • Höherer Speicherbedarf von Visio Services.

  • Höhere CPU-Auslastung.

  • Weniger Anwendungsserveranforderungen pro Sekunde.

  • Höhere durchschnittliche Wartezeit.

  • Höhere SharePoint-Farmnetzwerklast.

Visio-Timeout für die Neuberechnung von Visio-Webzeichnungen

120 Sekunden

Schwellenwert

Visio Services verfügt über eine Konfigurationseinstellung, mit deren Hilfe ein Administrator die maximale Zeitdauer ändern kann, die für die Neuberechnung einer Zeichnung nach einer Datenaktualisierung aufgewendet werden kann.

Ein höherer Timeout für die Neuberechnung hat folgende Auswirkungen:

  • Geringere Verfügbarkeit von CPU und Arbeitsspeicher.

  • Weniger Anwendungsanforderungen pro Sekunde.

  • Höhere durchschnittliche Wartezeit für alle Dokumente.

Ein niedrigerer Timeout für die Neuberechnung hat folgende Auswirkungen:

  • Geringere Komplexität der Diagramme, die angezeigt werden können.

  • Mehr Anforderungen pro Sekunde.

  • Niedrigere durchschnittliche Wartezeit für alle Dokumente.

Minimales Cachealter für Visio Services (mit Daten verbundene Diagramme)

Minimales Cachealter: 0 bis 24 Std.

Schwellenwert

Das minimale Cachealter gilt für Diagramme, die mit Daten verbunden sind. Es bestimmt den frühesten Zeitpunkt, an dem das aktuelle Diagramm aus dem Cache entfernt werden kann.

Das Festlegen des minimalen Cachealters auf einen sehr niedrigen Wert führt zu einem geringeren Durchsatz und einer höheren Wartezeit, weil durch die Außerkraftsetzung des Caches Visio zu häufig gezwungen ist, Neuberechnungen durchzuführen, und die Verfügbarkeit von CPU und Arbeitsspeicher abnimmt.

Maximales Cachealter für Visio Services (nicht mit Daten verbundene Diagramme)

Maximales Cachealter: 0 bis 24 Std.

Schwellenwert

Das maximale Cachealter gilt für Diagramme, die nicht mit Daten verbunden sind. Es bestimmt, wie lange das aktuelle Diagramm im Arbeitsspeicher verbleibt.

Durch das Erhöhen des maximalen Cachealters nimmt die Wartezeit für häufig angeforderte Zeichnungen ab.

Das Festlegen des maximalen Cachealters auf einen sehr hohen Wert führt jedoch zu einer längeren Wartezeit und reduziert den Durchsatz für nicht zwischengespeicherte Elemente, da die bereits im Cache befindlichen Elemente den verfügbaren Arbeitsspeicher belegen.

Der SharePoint Web Analytics-Dienst ist in SharePoint Server 2013 veraltet.

Die folgende Tabelle enthält die empfohlenen Richtlinien für PerformancePoint-Dienste in SharePoint Server 2013.

 

Grenze Maximalwert Grenztyp Hinweise

Zellen

1.000.000 pro Abfrage an Excel Services-Datenquelle

Beschränkung

Eine PerformancePoint-Scorecard, die eine Excel Services-Datenquelle aufruft, unterliegt einer Grenze von höchstens 1.000.000 Zellen pro Abfrage.

Spalten und Zeilen

15 Spalten mal 60.000 Zeilen

Schwellenwert

Die maximale Anzahl von Spalten und Zeilen beim Rendern eines PerformancePoint-Dashboardobjekts, das eine Excel-Arbeitsmappe als Datenquelle verwendet. Die Anzahl der Zeilen kann sich je nach Anzahl der Spalten ändern.

Abfrage einer SharePoint-Liste

15 Spalten mal 5.000 Zeilen

Unterstützt

Die maximale Anzahl von Spalten und Zeilen beim Rendern eines PerformancePoint-Dashboardobjekts, das eine SharePoint-Liste als Datenquelle verwendet. Die Anzahl der Zeilen kann sich je nach Anzahl der Spalten ändern.

Abfrage einer SQL Server -Datenquelle

15 Spalten mal 20.000 Zeilen

Unterstützt

Die maximale Anzahl von Spalten und Zeilen beim Rendern eines PerformancePoint-Dashboardobjekts, das eine SQL Server-Tabelle als Datenquelle verwendet. Die Anzahl der Zeilen kann sich je nach Anzahl der Spalten ändern.

Die folgende Tabelle enthält die empfohlenen Richtlinien für Word Automation Services.

 

Grenze Maximalwert Grenztyp Hinweise

Größe der Eingabedatei

512 MB

Beschränkung

Die maximale Dateigröße, die von Word Automation Services verarbeitet werden kann.

Häufigkeit, mit der Konvertierungen gestartet werden (Minuten)

Eine Minute (empfohlen) 

15 Minuten (Standard)

59 Minuten (Beschränkung)

Schwellenwert

Diese Einstellung bestimmt, wie häufig der Word Automation Services-Zeitgeberauftrag ausgeführt wird. Eine niedrigere Zahl führt dazu, dass der Zeitgeberauftrag schneller ausgeführt wird. Tests haben gezeigt, dass es am besten ist, den Zeitgeberauftrag einmal pro Minute auszuführen.

Anzahl der Konvertierungen, die pro Konvertierungsprozess gestartet werden

Für PDF/XPS-Ausgabeformate: 30 x M, für alle anderen Ausgabeformate: 72 x M, wobei M der Wert der Häufigkeit ist, mit der Konvertierungen gestartet werden (Minuten)

Schwellenwert

Die Anzahl der zu startenden Konvertierungen wirkt sich auf den Durchsatz von Word Automation Services aus.

Werden hierfür höhere Werte festgelegt als empfohlen, kann es zeitweise zu Fehlern bei einigen Konvertierungselementen sowie zum Ablauf von Benutzerberechtigungen kommen. Benutzerberechtigungen laufen 24 Stunden nach Start eines Konvertierungsauftrags ab.

Größe des Konvertierungsauftrags

100.000 Konvertierungselemente

Unterstützt

Ein Konvertierungsauftrag beinhaltet ein oder mehrere Konvertierungselemente, von denen jedes eine Konvertierung darstellt, die für eine Eingabedatei in SharePoint ausgeführt wird. Beim Starten eines Konvertierungsauftrags (mithilfe der ConversionJob.Start-Methode) werden der Konvertierungsauftrag und alle Konvertierungselemente an einen Anwendungsserver übertragen, der den Auftrag dann in der Word Automation Services-Datenbank speichert. Eine große Anzahl von Konvertierungselementen führt zu einer längeren Ausführungszeit der Start-Methode und einer größeren Anzahl von Bytes, die an den Anwendungsserver übertragen werden.

Aktive Konvertierungsprozesse insgesamt

N-1, wobei N die Anzahl der Prozessorkerne auf den einzelnen Anwendungsservern ist

Schwellenwert

Ein aktiver Konvertierungsprozess kann einen Prozessorkern beanspruchen. Kunden sollten deshalb nicht mehr Konvertierungsprozesse ausführen, als sich Prozessorkerne auf den Anwendungsservern befinden.

Sie sollten stets einen Kern für die Verwendung durch den Konvertierungszeitgeberauftrag und SharePoint übrig lassen.

Größe der Word Automation Services-Datenbank

Zwei Millionen Konvertierungselemente

Unterstützt

Word Automation Services unterhält eine beständige Warteschlange mit Konvertierungselementen in der Datenbank. Jede Konvertierungsanforderung generiert einen oder mehrere Datensätze.

Word Automation Services löscht Datensätze nicht automatisch aus der Datenbank, sodass die Datenbank ohne Wartung endlos wachsen kann. Administratoren können Konvertierungsaufträge mithilfe des Windows PowerShell-Cmdlets Remove-SPWordConversionServiceJobHistory manuell entfernen. Weitere Informationen finden Sie unter Remove-SPWordConversionServiceJobHistory.

Die folgende Tabelle enthält die empfohlenen Richtlinien für Excel Services in SharePoint Server 2013.

 

Grenze Maximalwert Grenztyp Hinweise

Maximale Arbeitsmappengröße

10 MB

Unterstützt

Die maximale Größe einer Arbeitsmappe, die in Excel Services geöffnet werden kann, beträgt 10 Megabyte.

Die folgende Tabelle enthält die empfohlenen Richtlinien für den maschinellen Übersetzungsdienst.

 

Grenze Maximalwert Grenztyp Notes

Größe der Eingabedatei für Binärdateien

524.288 KB pro Datei

Schwellenwert

Die Übertragung und Verarbeitung von Dateien, deren Größe diesen Grenzwert überschreitet, dauert zu lang und verringert den Durchsatz des Diensts.

Größe der Eingabedatei für Textdateien

15.360 KB pro Datei

Schwellenwert

Dateien, deren Größe diesen Grenzwert überschreitet, enthalten zu viel zu übersetzenden Text und verringern den Durchsatz des Diensts.

Maximale Anzahl von Zeichen für Microsoft Word-Dokumente

10.000.000 pro Dokument

Schwellenwert

Dokumente, deren Zeichenanzahl diesen Grenzwert überschreitet, enthalten zu viel zu übersetzenden Text und verringern den Durchsatz des Diensts.

Gesamtanzahl paralleler Übersetzungsprozesse

5

Schwellenwert

Durch die Verwendung einer Prozessanzahl, die über den Grenzwert hinausgeht, erhöht sich der Durchsatz des Diensts nicht, die die Menge an gleichzeitig übersetzbarem Text begrenzt ist. Die Verwendung zusätzlicher Prozesse erhöht den Bedarf an Serverressourcen.

Verzögerung zwischen Übersetzungen

59 Minuten

Schwellenwert

Werden Übersetzungen mit einem Intervall gestartet, das über dem Grenzwert liegt, dauert die Übersetzung von Dokumenten zu lang, was wiederum dazu führen kann, dass die Anzahl von Übersetzungen in der Warteschlange zu groß wird.

Anzahl von Übersetzungen pro Übersetzungsprozess

1.000 pro Prozess

Schwellenwert

Übersteigt die Anzahl der gestarteten Übersetzungen den Grenzwert, tritt bei Übersetzungen ein Timeout auf, da sie nicht vor Ablauf des Timeouts verarbeitet werden können.

Maximale Anzahl von gleichzeitigen Übersetzungsanforderungen

300

Schwellenwert

Mehr als 300 gleichzeitige Übersetzungsanforderungen können zu Timeouts bei Übersetzungen führen, da sich Anforderungen zu lange in der Warteschlange befinden.

Dateien pro Übersetzungsauftrag

100.000 Dateien

Unterstützt

Übersteigt die Anzahl von Dateien in übermittelten Aufträgen den Grenzwert, dauert die Auftragsübermittlung und -verarbeitung zu lang.

Datenbankgröße für den maschinellen Übersetzungsdienst

1.000.000 Dateien

Unterstützt

Verwaltungsvorgänge für die Auftragswarteschlange werden langsam, wenn die Datenbankgröße die maximale Anzahl von Dateien in der Datenbank übersteigt.

Die folgende Tabelle enthält die empfohlenen Richtlinien für Office Web Apps. Office-Clientanwendungsgrenzen gelten auch, wenn eine Anwendung als Webanwendung ausgeführt wird.

 

Grenze Maximalwert Grenztyp Hinweise

Cachegröße

100 GB

Schwellenwert

Verfügbarer Speicher zum Rendern von Dokumenten, die im Rahmen einer Inhaltsdatenbank erstellt werden. Standardmäßig steht zum Rendern von Dokumenten ein Cache von 100 GB zur Verfügung. Sie sollten den verfügbaren Cache nicht erhöhen.

Renderings

Eins pro Dokument pro Sekunde pro Prozessorkern pro Anwendungsserver (maximal acht Prozessorkerne)

Beschränkung

Dies ist die gemessene durchschnittliche Anzahl von Renderings, die über einen gewissen Zeitraum hinweg für "typische" Dokumente auf dem Anwendungsserver durchgeführt werden kann.

Gleichzeitige OneNote-Zusammenführungsvorgänge

8 pro Dokument

Schwellenwert

OneNote führt Änderungen von mehreren Benutzern zusammen, die gemeinsam ein Notizbuch erstellen. Sind bereits zu viele gleichzeitige Zusammenführungsvorgänge in Bearbeitung, wird stattdessen eine Konfliktseite generiert, die den Benutzer dazu veranlasst, die Zusammenführung manuell durchzuführen.

Die folgende Tabelle enthält die empfohlenen Richtlinien für Project Server. Weitere Informationen zur Planung für Project Server finden Sie unter Planen für Project Server 2013.

 

Grenze Maximalwert Grenztyp Notes

Ende der Projektzeit

Datum: 31.12.2049

Beschränkung

Project-Pläne können nicht über das Datum 31.12.2049 hinausgehen.

Lieferumfang pro Projektplan

1.500 Lieferumfänge

Beschränkung

Project-Pläne können nicht mehr als 1.500 Lieferumfänge enthalten.

Anzahl der Felder in einer Ansicht

256

Beschränkung

Benutzer können einer Ansicht, die sie in Project Web App definiert haben, nicht mehr als 256 Felder hinzufügen.

Anzahl der Klauseln in einem Ansichtsfilter

50

Beschränkung

Ein Benutzer kann einer Ansicht keinen Filter mit mehr als 50 Klauseln hinzufügen.

Die folgende Tabelle enthält die empfohlenen Richtlinien für Apps für SharePoint.

 

Grenze Maximalwert Grenztyp Hinweise

Maximale Größe von Access-/SharePoint-App-Paketen

100 MB

Beschränkung

100 MB ist die Grenze für ein im Access-Client erstelltes App-Paket.

HinweisHinweis:
Access komprimiert die Datenbank bei der Erstellung des App-Pakets, sodass das App-Paket mehr als 100 MB enthalten kann.

Maximale Speichergröße von Access-App-Datenbanken in SQL Azure

1 GB

Beschränkung

Jede in SharePoint Online erstellte Access-App erstellt eine Datenbank in SQL Azure. 1 GB ist die Grenze für Datenbankspeicher in SQL Azure. Bei einer lokalen Installation steuert der Administrator die Größe der entsprechenden SQL-Datenbank.

Auf der Seite "Lizenzen verwalten" angezeigte Apps

2.000

Grenze

Auf der Lizenzverwaltungsseite können bis zu 2.000 (im Store erworbene) Apps angezeigt werden. Zum Verwalten der Lizenz einer beliebigen App können Sie auch weiterhin zur Seite mit allen Websiteinhalten der Website navigieren, für die die App installiert ist, und dort auf "Lizenzen" klicken oder mithilfe der Marketplace-Suche nach der App suchen.

Anzahl von App-Lizenzen pro Mandant

1.000.000

Unterstützt

Die maximal unterstützte Anzahl von Lizenzen (Erwerb von Apps aus dem Store) für eine einzelne SharePoint-Bereitstellung – entweder lokal oder SharePoint Online. Eine Überschreitung dieses Grenzwerts kann deutliche Leistungseinbußen nach sich ziehen.

Anzahl von Apps, die auf der Seite "App hinzufügen" angezeigt werden.

240

Beschränkung

Wurde dieser Grenzwert überschritten, werden lediglich die ersten 240 Apps sowie eine Meldung angezeigt, die Sie bei der Suche nach Ihrer App unterstützt.

Anzahl von Managern pro App-Lizenz

30

Beschränkung

Eine Lizenz kann nur von 30 Personen verwaltet werden. Lizenzmanager können Benutzer hinzufügen bzw. entfernen oder eine Lizenz löschen.

Anzahl der einem Benutzer zugewiesenen App-Lizenzen, die von diesem Benutzer angezeigt werden können

2.000

Beschränkung

Sind einem Benutzer mehr als 2.000 Lizenzen zugewiesen, werden diesem Benutzer in der standardmäßigen Ansicht zum Hinzufügen von Apps keine Apps mehr angezeigt. Stattdessen erscheint eine Meldung, die Sie beim Durchsuchen des App-Katalogs oder des SharePoint Store unterstützt.

Anzahl von Apps im Unternehmenskatalog, die von einem einzelnen Benutzer angezeigt werden können

500

Beschränkung

Stehen einem einzelnen Benutzer mehr als 500 Apps aus dem Unternehmenskatalog zur Verfügung, werden diesem Benutzer in der standardmäßigen Ansicht zum Hinzufügen von Apps keine Apps mehr angezeigt. Stattdessen erscheint eine Meldung, die Sie beim Durchsuchen des App-Katalogs oder des SharePoint Store unterstützt.

Die folgende Tabelle enthält die empfohlenen Richtlinien für den verteilten Cachedienst.

 

Grenze Maximalwert Grenztyp Hinweise

Anzahl verfolgbarer Entitäten (Benutzer, Dokumente, Websites und Hashtags) pro Cache-Host

400.000

Unterstützt

Die Gesamtanzahl von Entitäten, denen ein einzelner Benutzer auf einem verteilten Cachehost folgen kann, auf dem dem verteilten Cachedienst 16 GB RAM zugewiesen sind, beträgt 400.000.

Anzahl der Cachehosts in einem Cluster

16

Beschränkung

Die Gesamtanzahl von Cachehosts, die von einem einzelnen verteilten Cachecluster unterstützt werden können, beträgt 16.

Maximale dedizierte Arbeitsspeichermenge für einen Cachehost

16 GB

Beschränkung

Die Gesamtarbeitsspeichermenge, die für den verteilten Cachedienst auf einem beliebigen Cachehost in einem Cluster reserviert werden kann, beträgt 16 GB.

Die folgende Tabelle gibt Aufschluss über Grenzwerte und empfohlene Richtlinien für Dienste und Features, die in anderen Abschnitten nicht behandelt werden:

 

Grenze Maximalwert Grenztyp Hinweise

Anzahl von Benutzer-Agent-Unterzeichenfolgen pro Gerätekanal

150

Beschränkung

Die maximale Anzahl von Benutzer-Agent-Unterzeichenfolgen pro mobilem Gerätekanal ist 150.

Anzahl von SharePoint-Quellen pro eDiscovery-Fall

100

Beschränkung

Die maximale Anzahl von SharePoint-Quellen, die einem eDiscovery-Fall hinzugefügt werden können, ist 100.

Anzahl von Exchange-Quellen (Postfächern) pro eDiscovery-Fall

1.500

Beschränkung

Die maximale Anzahl von Exchange-Quellen (Postfächern) pro eDiscovery-Fall ist 1.500.

Maximale Größe einer eDiscovery-Abfrage

16.000 Zeichen oder 500 Schlüsselwörter

Beschränkung

Die Größe eine eDiscovery-Abfrage ist auf 500 Schlüsselwörter oder 16.000 Zeichen beschränkt, je nachdem, welcher Wert zuerst erreicht wird.

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