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Die Tage von Exchange Server 5.5 sind gezählt (die Frist für Exchange 2000 Server läuft!)

 

Letztes Änderungsdatum des Themas: 2005-11-02

Tag für Tag gehen IT-Experten in großen und kleinen Unternehmen in dem beruhigenden Wissen an die Arbeit, dass sie über die besten Microsoft®-Produkte für ihre geschäftlichen Anforderungen verfügen. Dieses komfortable Gefühl kann den Kunden manchmal jedoch zu dem Glauben verleiten, dass seine Microsoft-Produkte ewig unterstützt werden. Realität ist jedoch, dass der Support für die einzelnen Produktversionen einmal enden muss. Wenn den Kunden diese unvermeidliche Tatsache unvorbereitet trifft, kann es passieren, dass für die in seinem Unternehmen ausgeführte Software keinen Support mehr gibt.

Kann das in Ihrem Unternehmen passieren?

Was versteht man unter dem Microsoft-Lebenszyklus, auch bekannt unter der Bezeichnung Microsoft Support Lifecycle? Da Microsoft sich dem Ziel verschrieben hat, zur Unterstützung Ihres Unternehmens die beste verfügbare Software zu liefern, wurden am 15. Oktober 2002 (2004 aktualisiert) die Microsoft Support Lifecycle-Richtlinien geschaffen, die IT-Experten eine erstklassige, berechenbare Support-Struktur bieten. In den Richtlinien ist die Verfügbarkeit von Produktsupport, Telefonsupport, Hotfix-Support und webbasiertem Support für die Lebensdauer eines Produkts eindeutig geregelt. In den Microsoft Support Lifecycle-Richtlinien gibt es drei klar definierte Phasen:

  • Mainstream Support (Allgemeine Supportphase)
  • Extended Support (Erweiterte Supportphase)
  • Selbsthilfe-Onlinesupport
noteAnmerkung:
Kunden, die noch mehr Zeit benötigen, um die Migration zu Exchange Server 2003 abzuschließen, haben die Option, benutzerdefinierten Support in Anspruch zu nehmen.

Der Mainstream Support (die ersten 5 Jahre einer Version) beinhaltet folgende Leistungen:

  • Support bei technischen Problemen
  • Security Update Support
  • Beantragung von nicht-sicherheitsrelevanten Hotfixes

Der Extended Support (für die Jahre 5 bis 10) beinhaltet folgende Leistungen:

  • Kostenpflichtiger Support
  • Security Update Support ohne zusätzliche Kosten
  • Für die Beantragung von Hotfixes, die nicht im Zusammenhang mit sicherheitsrelevanten Themen stehen, muss eine separate kostenpflichtige Vereinbarung abgeschlossen werden (Extended Hotfix Support). Es können auch einzelne Fixes erworben werden.
  • Während der Extended Support-Phase nimmt Microsoft keine Supportanfrage in Bezug auf Garantie, Designänderungen oder neue Features an.
  • Extended Support ist nicht verfügbar für Produkte aus den Bereichen Consumer, Hardware, Multimedia und Business Solutions.

Selbsthilfe-Onlinesupport (über das 10. Jahr hinaus)

Der Selbsthilfe-Onlinesupport ist nach der Veröffentlichung des Produkts mindestens 10 Jahre lang verfügbar. Mithilfe von Artikeln in der Microsoft Knowledge Base, häufig gestellten Fragen (FAQs), Tools zur Problembehandlung und anderen Ressourcen kann der Kunde rasch seine Probleme lösen, ohne direkten Kontakt zu Microsoft aufnehmen zu müssen.

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Weitere Informationen zu den Microsoft Support Lifecycle-Richtlinien finden Sie auf der Website Microsoft Support Lifecycle. Von dieser Website aus können Sie die Seite Anzeige des Lebenszyklus-Datums nach Produktfamilie (Produkte sortiert nach Produktfamilien) oder die Seite Anzeige nach Lebenszyklus-Datum - alphabetisch (alphabetische Produktauflistung) aufrufen und den Support-Zeitschienen für Ihr jeweiliges Produkt ermitteln. Wird Ihr Produkt hier nicht aufgeführt, finden Sie möglicherweise Informationen zum Lebenszyklus auf der Seite Weitere Produkte oder Abgekündigte Produkte.

Auch wenn IT-Experten durch den Microsoft Support Lifecycle darauf vertrauen können, Support für die Produkt zu erhalten, in die sie Zeit und Geld investieren, wird anhand der Richtlinien jedoch auch ein klarer Zeitpunkt vorgegeben, an dem sie ihren Denkansatz in Hinblick auf bestimmte Produktversionen überprüfen müssen. Diesen Punkt hat Exchange Server 5.5 jetzt erreicht.

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Am 31. Dezember 2005 setzt Microsoft die zuvor angekündigten Microsoft Support Lifecycle-Planungen zur Einstellung des öffentlichen technischen Supports und der Sicherheitsupdates für Exchange Server 5.5 (Ende des Extended Supports) um. Wenn Ihr Unternehmen derzeit mit Exchange 5.5 arbeitet, sollten Sie sicherstellen, dass Sie nicht in Kürze ein Produkt verwenden, für das es keinen Support mehr gibt.

noteAnmerkung:
Bei Exchange Server 5.5 ging Microsoft einen etwas anderen Weg und verzichtete im ersten Jahr der Extended Support-Phase (01.01.2004 bis 31.12.2004) auf die vertraglich festgelegten Gebühren für den Extended Hotfix Support. Das gab dem Kunden mehr Zeit, sich auf die erstmalig eingetretenen Lifecycle-Fälligkeiten einzustellen.

Kunden, die darüber hinaus noch mehr Zeit benötigen, Ihre Migration von Exchange Server 5.5 abzuschließen, haben die Möglichkeit, ein benutzerdefiniertes Support-Programm in Anspruch zu nehmen. Ab dem 1. Januar 2005 ist dieses benutzerdefinierte Support-Programm (zweites Jahr Extended Support) gegen Gebühr erhältlich. Weitere Informationen zum benutzerdefinierten Support-Programm für Exchange Server 5.5 erhalten Sie von Ihrem Microsoft-Kundenbetreuer oder technischem Kundenberater. Sie können aber auch die Website für Microsoft Exchange Server 5.5 aufrufen.

Gute Nachrichten: Microsoft bemüht sich engagiert darum, durch neue Produktversionen die Bereitstellung von Spitzentechnologie zu beschleunigen. Seit der Version Exchange Server 5.5 wurden Sicherheit, Effizienz, Integration und Verwaltung von Exchange Server erheblich verbessert. Diese Verbesserungen schlagen sich direkt in Produktivitätssteigerungen und niedrigeren Anschaffungs- und Betriebskosten (TCO) für Ihr Unternehmen nieder.

Microsoft ist stolz darauf, weiterhin weltweit die besten Softwareprodukte zu liefern. Wenn Sie noch mit Exchange Server 5.5 arbeiten, sollten Sie Ihre Optionen prüfen und ein Upgrade auf Exchange Server 2003 vornehmen. Für das Upgrade von Exchange 5.5 auf Exchange 2003 gibt es ein gewichtiges geschäftliches Argument. Mit den neuesten Tools in Exchange 2003 ist die Migration nämlich leichter und stressfreier als je zuvor. Mit diesen neuen Tools werden Sie Schritt für Schritt durch den Migrationsprozess geleitet.

Kommt Ihnen eine Migration immer noch als schwer zu bewältigendes Hindernis vor? Oder stellen Sie sich die Frage, warum Ihr Unternehmen für ein Upgrade auf Exchange 2003 Zeit und Geld in Hardware und Lizenzen investieren soll? Neben der Tatsache, dass der Extended Support für Exchange 5.5 in diesem Jahr endet, enthält Exchange 2003 natürlich auch eine Reihe bestechender Features und Funktionen, die in Exchange 5.5 nicht verfügbar sind. Weitere Informationen zu diesen Features und Funktionen finden Sie im Abschnitt „Upgrade auf Exchange 2003: Warum sich auf den Weg machen?" weiter unten in diesem Artikel.

Ausführliche Informationen zum Upgrade von Exchange 5.5 auf Exchange 2003 (einschließlich Links zu Virtual Labs, Webcasts, Bereitstellungstools usw.) finden Sie im Exchange Server TechCenter auf der Seite Upgrade auf Exchange 2003.

Wenn Sie mit Exchange 2000 Server arbeiten, ist es wichtig zu wissen, dass das Produkt am 29. November 2005 die 5-Jahres-Versionsfälligkeit erreicht. Am 31. Dezember 2005 endet der Mainstream Support für Exchange 2000, und der Extended Support beginnt. Der Extended Support Lifecycle für Exchange 2000 endet dann am 31. Dezember 2010. Als IT-Experte wissen Sie, dass eine langfristige Erfolgsplanung nicht früh genug beginnen kann. Nun, jetzt ist der Zeitpunkt dafür gekommen.

Exchange 2000 Server bedeutete für Microsoft und die Exchange Server-Community einen Quantensprung. Durch die neuen Features in Exchange 2000 wurde der Exchange-Server zum bevorzugtesten Produkt für E-Mail-Anwendungen und die Zusammenarbeit, das heute auf dem Markt erhältlich ist. Neben der Tatsache, dass der Mainstream Support für Exchange 2000 am 31. Dezember 2005 endet, gibt es viele weitere Gründe für ein Upgrade Ihrer Exchange 2000-Organisation auf Exchange Server 2003. Gründe für ein Upgrade auf Exchange 2003 finden Sie im Abschnitt „Upgrade auf Exchange 2003: Warum sich auf den Weg machen?" weiter unten in diesem Artikel.

Wenn Sie beschließen, dass die Vorteile von Exchange 2003 ein Upgrade Ihrer Exchange 2000-Organisation rechtfertigen, werden Sie den eigentlichen Upgradevorgang als relativ schmerzlos empfinden. Da Exchange 2000 und Exchange 2003 auf der gleichen Architektur basieren, ist der Upgradeprozess viel einfacher als beim Upgrade von Exchange 5.5 auf Exchange 2003.

Ausführliche Informationen zum Upgrade von Exchange 2000 auf Exchange 2003 (einschließlich Links zu Virtual Labs, Webcasts, Bereitstellungstools usw.) finden Sie im Exchange Server TechCenter auf der Seite Upgrade auf Exchange 2003.

Was kann Exchange Server 2003 leisten? Hier sind nur einige der Highlights, die Ihnen Exchange 2003 bietet:

  • Mehrere Datenbanken   Mit der Exchange 2003 Enterprise Edition können Sie mehrere Datenbanken und Speichergruppen auf unterschiedlichen Datenträgerpartitionen erstellen. Dadurch können Sie eine Segmentierung auf Benutzerbasis vornehmen und Risiken beim Sichern und Wiederherstellen sowie bei Systemausfällen besser handhaben.
  • Speichergruppen für die Wiederherstellung   Bei Exchange 2003 können Sie für die Wiederherstellung Speichergruppen erstellen. Mit den Speichergruppen für die Wiederherstellung können Sie Produktionsdatenbanken an einem anderen Speicherort auf dem Produktionsserver wiederherstellen, ohne die aktuell ausgeführten Datenbanken herunterfahren zu müssen. Ob Sie nun Hilfe bei der Wiederherstellung nach einem Systemausfall oder bei der Wiederherstellung eines einzelnen Postfachs benötigen - mit Speichergruppen für die Wiederherstellung sind Sie viel schneller wieder auf Kurs.
  • SMTP   Im Gegensatz zu Exchange 5.5 ist Exchange 2003 ein natives SMTP-System. Das heißt, dass Exchange 2003 für das Senden von E-Mail-Nachrichten über das Internet entwickelt wurde. Exchange 2003 lässt sich besser konfigurieren und steuern und ist zudem sehr viel robuster.

Und mit dem Exchange Server 2003 Service Pack 2 (SP2), das im Oktober 2005 veröffentlicht wurde, gibt es noch ein paar Gründe mehr für ein Upgrade!

  • Ausweitung des Speichergrenzwerts – von 16 GB auf 75 GB   Ab Exchange 2003 Service Pack 2 (SP2) wurde die maximale Datenbankgröße für die Exchange 2003 Standard Edition auf 75 GB erhöht. Die Standard Edition ist wie bisher auf eine Datenbank beschränkt, die jetzt jedoch erheblich größer sein darf.
  • Exchange-Mobilitätsfunktionen   Mit den neuen Mobilitätsfunktionen können Sie mit einem Mobilgerät von jedem beliebigen Ort auf der ganzen Welt auf ihr Postfach zugreifen. Weitere Informationen zu den neuen Mobilitätsfunktionen finden Sie unter Neue Mobilitätsfeatures in Exchange Server 2003 SP2.
  • Intelligent Message Filter   Intelligent Message Filter ist ein kostenfreies, integriertes Programm für die Erkennung und Behandlung von Junk-E-Mail. Dieses Filterprogramm arbeitet mit Microsoft Office Outlook® zusammen und hält den Posteingang frei von Junk-E-Mail und Phishing. Weitere Informationen zu den Intelligent Message Filter-Verbesserungen finden Sie unter Antispamerweiterungen in Exchange Server 2003 Service Pack 2.

Dies sind nur einige der in Exchange 2003 und Exchange 2003 SP2 verfügbaren Features, die für Produktivitätssteigerungen und für eine einfachere, schnellere und bessere Erledigung der Verwaltungsaufgaben sorgen. Kunden, die bereits ein Upgrade auf Exchange 2003 durchgeführt haben, berichten von mehr Sicherheit, niedrigeren Anschaffungs- und Betriebskosten (TCO) und einer besseren Mobilitätsunterstützung.

Wir wissen, dass es manchem, der auf die Bewilligung von Migrationskosten wartet, so vorkommt, als erwarte er eine Hiobsbotschaft. Wir haben jedoch gute Nachrichten. In einem Whitepaper von Ferris Research mit dem Titel Upgrading from Exchange 5.5 to Exchange 2003: A Financial Case Study (englischsprachig) werden die Kosten und Vorteile eines Upgrades auf Exchange Server 2003 analysiert. Unter anderem werden die folgenden Vorteile aufgeführt:

  • Bessere Verwaltung, einschließlich verbesserte Sicherungs- und Wiederherstellungsfunktionen, sowie mehr Flexibilität bei der Systempflege
  • Besserer Remotezugriff
  • Höhere Fehlertoleranz durch Exchange-Servercluster

Nach der Studie betragen die Kosten des Upgrades ca. 138 US-Dollar pro Benutzer. Das Upgrade dauerte insgesamt etwa sechs Monate und wurde überwiegend von internen Ressourcen durchgeführt. Für die Benutzer gab es praktisch weder Ausfallzeiten noch eine Unterbrechung des E-Mail-Dienstes, was den Forderungen des Unternehmens nach 100-prozentiger Verfügbarkeit entsprach.

Laden Sie das Whitepaper herunter, und lesen Sie die Angaben zu den Projektuntersuchungen im Vorfeld, zum Bewertungsansatz, zu den Designspezifikationen, Implementierungsplanungen, Testmethoden, benutzerdefinierten Anwendungsanalysen, Hardwareinvestitionen, Schulungen und anderen Kosten.

Der Seelenfrieden, der Ihnen ein zuverlässiges, unterstütztes Produkt wie Exchange 2003 verschafft, überwiegt bei weitem die mit dem Upgrade verbundenen Kosten. Und das Beste daran: Wenn Sie Hilfe brauchen, ist Microsoft Hilfe und Support nur einen Mausklick oder Telefonanruf entfernt.

 
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