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New-SendConnector

 

Gilt für: Exchange Server 2013

Letztes Änderungsdatum des Themas: 2014-04-11

Dieses Cmdlet ist nur lokal Exchange Server 2013 verfügbar.

Verwenden Sie das Cmdlet New-SendConnector, um einen neuen Sendeconnector zu erstellen.

New-SendConnector -AddressSpaces <MultiValuedProperty> -Name <String> [-IsScopedConnector <$true | $false>] [-AuthenticationCredential <PSCredential>] [-CloudServicesMailEnabled <$true | $false>] [-Comment <String>] [-Confirm [<SwitchParameter>]] [-ConnectionInactivityTimeOut <EnhancedTimeSpan>] [-Custom <SwitchParameter>] [-DNSRoutingEnabled <$true | $false>] [-DomainController <Fqdn>] [-DomainSecureEnabled <$true | $false>] [-Enabled <$true | $false>] [-ErrorPolicies <Default | DowngradeDnsFailures | DowngradeCustomFailures>] [-Force <SwitchParameter>] [-ForceHELO <$true | $false>] [-Fqdn <Fqdn>] [-FrontendProxyEnabled <$true | $false>] [-IgnoreSTARTTLS <$true | $false>] [-Internal <SwitchParameter>] [-Internet <SwitchParameter>] [-MaxMessageSize <Unlimited>] [-Partner <SwitchParameter>] [-Port <Int32>] [-ProtocolLoggingLevel <None | Verbose>] [-RequireOorg <$true | $false>] [-RequireTLS <$true | $false>] [-SmartHostAuthMechanism <None | BasicAuth | BasicAuthRequireTLS | ExchangeServer | ExternalAuthoritative>] [-SmartHosts <MultiValuedProperty>] [-SmtpMaxMessagesPerConnection <Int32>] [-SourceIPAddress <IPAddress>] [-SourceTransportServers <MultiValuedProperty>] [-TlsAuthLevel <EncryptionOnly | CertificateValidation | DomainValidation>] [-TlsCertificateName <SmtpX509Identifier>] [-TlsDomain <SmtpDomainWithSubdomains>] [-Usage <Custom | Internal | Internet | Partner>] [-UseExternalDNSServersEnabled <$true | $false>] [-WhatIf [<SwitchParameter>]]

In diesem Beispiel wird der Sendeconnector namens "MySendConnector" mit den folgenden Eigenschaften erstellt:

  • E-Mails werden über das Internet gesendet.

  • Es werden Nachrichten verarbeitet, die nur an die Domänen "Contoso.com" und "Fabrikam.com" adressiert sind.

New-SendConnector -Internet -Name MySendConnector -AddressSpaces contoso.com,fabrikam.com

In diesem Beispiel wird der Sendeconnector "Secure E-Mail to Contoso.com" mit den folgenden Eigenschaften erstellt:

  • Es werden nur Nachrichten für die Domäne "Contoso.com" verarbeitet.

  • Es wird die Standardauthentifizierung verwendet.

  • Es werden bestimmte Anmeldeinformationen für die Authentifizierung verwendet.

Um bestimmte Anmeldeinformationen für die Authentifizierung zuzuweisen, müssen Sie zunächst den Befehl Get-Credential ausführen und die Benutzereingabe in einer temporären Variable speichern. Wenn der Befehl Get-Credential ausgeführt wird, fragt der Befehl nach dem Benutzernamen und dem Kennwort des Kontos, das bei der Authentifizierung beim E-Mail-Server "Contoso.com" verwendet wird. Die temporäre Variable kann dann im Cmdlet New-SendConnector zum Erstellen des neuen Connectors verwendet werden.

$CredentialObject = Get-Credential
New-SendConnector -Name "Secure Email to Contoso.com" -AddressSpaces contoso.com -AuthenticationCredential $CredentialObject -SmartHostAuthMechanism BasicAuth

Bevor Sie dieses Cmdlet ausführen können, müssen Ihnen die entsprechenden Berechtigungen zugewiesen werden. In diesem Thema sind zwar alle Parameter für das Cmdlet aufgeführt, aber Sie verfügen möglicherweise nicht über Zugriff auf einige Parameter, falls diese nicht in den Ihnen zugewiesenen Berechtigungen enthalten sind. Informationen zu den von Ihnen benötigten Berechtigungen finden Sie unter "Sendeconnectors" im Thema Nachrichtenflussberechtigungen.

 

Parameter Erforderlich Typ Beschreibung

AddressSpaces

Erforderlich

Microsoft.Exchange.Data.MultiValuedProperty

Mit dem Parameter AddressSpaces werden die Domänennamen angegeben, an die der Sendeconnector E-Mail weiterleitet. Die vollständige Syntax zur Eingabe der einzelnen Adressräume lautet: <AddressSpaceType>:<AddressSpace>;<AddressSpaceCost>

  • AddressSpaceType: Auf einem Edgeserver muss SMTP als Adressraumtyp verwendet werden. Im Transportdienst auf einem Postfachserver kann der Adressraumtyp SMTP, X400 oder eine beliebige andere Textzeichenfolge sein. Wenn Sie den Adressraumtyp nicht angeben, wird SMTP angenommen.

  • AddressSpace: Für SMTP-Adressraumtypen muss der angegebene Adressraum RFC 1035-konform sein. Beispielsweise sind *, *.com und *.contoso.com erlaubt, *contoso.com ist jedoch nicht zulässig. Für X.400-Adressraumtypen muss der eingegebene Adressraum RFC 1685-konform sein, wie etwa o=MySite;p=MyOrg;a=adatum;c=us. Bei allen anderen Werten für den Adressraumtyp kann ein beliebiger Text für den Adressraum eingegeben werden.

  • AddressSpaceCost: Der gültige Eingabebereich für die Kosten beträgt 1 bis 100. Ein niedrigerer Kostenwert zeigt eine bessere Route an. Dieser Parameter ist optional. Wenn Sie die Adressraumkosten fortlassen, werden Kosten von 1 angenommen. Wenn Sie einen anderen Adressraum als SMTP angeben, der das Semikolon (;) als Zeichen enthält, müssen Sie die Adressraumkosten angeben.

Die Angabe des Adressraumtyps oder der Adressraumkosten muss in Anführungszeichen (") gesetzt werden. Beispielsweise sind die folgenden Adressraumeinträge gleichbedeutend:

  • "SMTP:contoso.com;1"

  • "contoso.com;1"

  • "SMTP:contoso.com"

  • contoso.com

Sie können mehrere Adressräume angeben, indem Sie diese durch Komma trennen. Beispiel: contoso.com,fabrikam.com. Die Angabe des Adressraumtyps oder der Adressraumkosten muss in Anführungszeichen (") gesetzt werden. Beispiel: "contoso.com;2","fabrikam.com;3".

Wenn Sie einen anderen Adressraumtyp als SMTP auf einem Sendeconnector angeben, der im Transportdienst auf einem Postfachserver konfiguriert ist, sind folgende Parameter erforderlich:

  • Der Parameter SmartHosts muss auf einen Wert festgelegt werden, der einen Smarthost angibt.

  • Der Parameter DNSRoutingEnabled muss auf $false gesetzt werden.

HinweisAnmerkung:
Auch wenn andere Adressräume als SMTP auf einem Sendeconnector im Transportdienst auf einem Postfachserver konfiguriert werden können, verwendet der Sendeconnector dennoch SMTP als Transportmechanismus zum Senden von Nachrichten an andere Messagingserver. Fremde Connectors im Transportdienst auf einem Postfachserver werden zum Senden von Nachrichten an lokale Messagingserver verwendet, wie etwa an Fax-Gatewayserver von Drittanbietern, die nicht SMTP als primären Transportmechanismus verwenden. Weitere Informationen finden Sie unter Fremde Connectors.

Name

Erforderlich

System.String

Der Parameter Name gibt einen beschreibenden Namen für den Connector an.

AuthenticationCredential

Optional

System.Management.Automation.PSCredential

Der Parameter AuthenticationCredential gibt ein Anmeldeinformationsobjekt an. Dieses Anmeldeinformationsobjekt wird mithilfe des Cmdlets Get-Credential erstellt. Geben Sie in der Exchange-Verwaltungsshell Get-Help Get-Credential ein, um weitere Informationen zum Cmdlet Get-Credential zu erhalten.

CloudServicesMailEnabled

Optional

System.Boolean

Legen Sie die Eigenschaft auf $true fest, damit dieser Connector Nachrichten an den Clouddienst senden kann.

Comment

Optional

System.String

Der Parameter Comment gibt einen optionalen Kommentar an. Wenn Sie einen Wert angeben, der Leerzeichen enthält, setzen Sie den Wert in Anführungszeichen ("), z. B. "This is an admin note".

Confirm

Optional

System.Management.Automation.SwitchParameter

Die Option Confirm bewirkt eine Unterbrechung der Befehlsausführung und erfordert, dass Sie die Aktion des Befehls bestätigen, bevor die Verarbeitung fortgesetzt wird. Für die Option Confirm muss kein Wert angegeben werden.

ConnectionInactivityTimeOut

Optional

Microsoft.Exchange.Data.EnhancedTimeSpan

Der Parameter ConnectionInactivityTimeOut gibt den maximalen Zeitraum an, für den eine Leerlaufverbindung geöffnet bleiben kann. Der Standardwert ist zehn Minuten.

Geben Sie einen Wert als Zeitraum an: tt.hh:mm:ss, wobei t = Tage, h = Stunden, m = Minuten und s = Sekunden sind.

Legen Sie den Parameter beispielsweise auf 00:15:00 fest, um fünfzehn Minuten anzugeben. Der gültige Eingabebereich für diesen Parameter liegt zwischen 00:00:01 und 1.00:00:00.

Custom

Optional

System.Management.Automation.SwitchParameter

Der Parameter Custom gibt den Verwendungstyp Custom an. Der Verwendungstyp gibt die Berechtigungen und Authentifizierungsmethoden an, die dem Sendeconnector zugewiesen sind. Wenn Sie den Parameter Custom verwenden, können Sie keinen der folgenden Parameter verwenden:

  • Internal

  • Internet

  • Partner

  • Usage

Weitere Informationen zu Sendeconnector-Verwendungstypen, Berechtigungen und Authentifizierungsmethoden finden Sie unter Sendeconnectors.

DNSRoutingEnabled

Optional

System.Boolean

Der Parameter DNSRoutingEnabled gibt an, ob der Sendeconnector zum Weiterleiten von E-Mail DNS (Domain Name System) verwendet. Gültige Werte für diesen Parameter sind $true und $false. Der Standardwert ist $true. Wenn Sie einen SmartHosts-Parameter angeben, muss der DNSRoutingEnabled-Parameter $false lauten.

DomainController

Optional

Microsoft.Exchange.Data.Fqdn

Der Parameter DomainController gibt den vollqualifizierten Domänennamen (Fully Qualified Domain Name, FQDN) des Domänencontrollers an, der diese Konfigurationsänderung in Active Directory schreibt.

DomainSecureEnabled

Optional

System.Boolean

Ist der Parameter DomainSecureEnabled auf $true gesetzt, ermöglicht er die gegenseitige TLS-Authentifizierung (Mutual Transport Layer Security, MTLS) für die vom Sendeconnector bearbeiteten Domänen. Die MTLS-Authentifizierung funktioniert nur dann ordnungsgemäß, wenn folgende Bedingungen zutreffen:

  • DomainSecureEnabled ist auf $true gesetzt.

  • DNSRoutingEnabled ist auf $true gesetzt.

  • IgnoreSTARTTLS ist auf $false gesetzt.

Das Platzhalterzeichen (*) wird in Domänen, die für MTLS-Authentifizierung konfiguriert sind, nicht unterstützt. Die gleiche Domäne muss auch auf dem entsprechenden Empfangsconnector und im Wert des Attributs TLSReceiveDomainSecureList der Transportkonfiguration definiert sein.

Der Standardwert für den Parameter DomainSecureEnabled lautet $false für folgende Sendeconnectortypen:

  • Connectors, die im Transportdienst auf einem Postfachserver definiert sind.

  • Vom Benutzer erstellte Sendeconnectors, die auf einem Edgeserver definiert wurden.

Der Standardwert lautet $true für einen Standardsendeconnector, der auf einem Edgeserver definiert wurde.

Enabled

Optional

System.Boolean

Der Parameter Enabled gibt an, ob die Verarbeitung von E-Mails für den Sendeconnector aktiviert wird. Gültige Werte sind $true und $false. Der Standardwert ist $true.

ErrorPolicies

Optional

Microsoft.Exchange.Data.ErrorPolicies

Der Parameter ErrorPolicies gibt an, wie Kommunikationsfehler behandelt werden. Folgende Werte sind möglich:

  • Default   Für Kommunikationsfehler wird ein Unzustellbarkeitsbericht (Non-Delivery Report, NDR) generiert.

  • DowngradeDnsFailures   Sämtliche DNS-Fehler werden als vorübergehende Fehler behandelt.

  • DowngradeCustomFailures   Bestimmte SMTP-Fehler werden als vorübergehende Fehler behandelt.

Für diesen Parameter können mehrere Werte angegeben werden, die durch Kommata getrennt werden müssen.

Geben Sie für diesen Parameter nur dann einen anderen Wert als Default an, wenn dieser Sendeconnector zum Senden von Nachrichten über einen zuverlässigen und ordnungsgemäß definierten Kommunikationskanal verwendet wird, für den keine Kommunikationsfehler erwartet werden. Ziehen Sie z. B. die Angabe eines anderen Werts als Default in Betracht, wenn dieser Sendeconnector zum Senden von Nachrichten an einen Partner verwendet wird.

Force

Optional

System.Management.Automation.SwitchParameter

Die Option Force gibt an, ob Warn- oder Bestätigungsmeldungen unterdrückt werden. Diese Option kann verwendet werden, wenn der Task programmgesteuert ausgeführt wird und eine Aufforderung zur Eingabe durch den Administrator nicht geeignet ist. Wenn die Option Force nicht im Befehl angegeben ist, wird die Eingabe durch einen Administrator angefordert. Sie müssen für diesen Parameter keinen Wert angeben.

ForceHELO

Optional

System.Boolean

Mit dem Parameter ForceHELO wird angegeben, ob HELO anstelle des standardmäßigen EHLO gesendet wird. Gültige Werte sind $true und $false. Der Standardwert ist $false.

Fqdn

Optional

Microsoft.Exchange.Data.Fqdn

Der Parameter Fqdn gibt den vollqualifizierten Domänennamen (FQDN) an, der als Quellserver für verbundene Messagingserver verwendet wird, die den Sendeconnector für den Empfang ausgehender Nachrichten verwenden. Der Wert dieses Parameters wird verbundenen Messagingservern angezeigt, wenn der Name eines Quellservers erforderlich ist, wie in den folgenden Beispielen:

  • Im EHLO/HELO-Befehl, wenn der Sendeconnector mit dem Messagingserver auf dem nächsten Hop kommuniziert

  • In dem Received-Kopfzeilenfeld, das der Nachricht zuletzt vom Messagingserver im nächsten Hop hinzugefügt wird, nachdem die Nachricht den Transportdienst auf einem Postfachserver oder einem Edgeserver verlässt

  • Während der TLS-Authentifizierung

Der Parameter Fqdn hat den Standardwert $null. Dies bedeutet, dass der FQDN-Standardwert dem FQDN des Postfachservers oder Edgeservers entspricht, auf dem der Sendeconnector ausgeführt wird.

FrontendProxyEnabled

Optional

System.Boolean

Ist der Parameter FrontendProxyEnabled auf $true gesetzt, werden ausgehende Nachrichten über den CAS-Server weitergeleitet, auf dem zielgerichtetes Routing wie DNS oder eine IP-Adresse festgelegt ist.

IgnoreSTARTTLS

Optional

System.Boolean

Der Parameter IgnoreSTARTTLS gibt an, ob die Option "StartTLS" ignoriert werden soll, die von einem sendenden Remoteserver angeboten wird. Dieser Parameter wird für Remotedomänen verwendet. Dieser Parameter muss auf $false gesetzt werden, wenn der Parameter RequireTLS auf $true festgelegt ist. Gültige Werte für diesen Parameter sind $true und $false.

Internal

Optional

System.Management.Automation.SwitchParameter

Der Parameter Internal gibt den Verwendungstyp Internal an. Der Verwendungstyp gibt die Berechtigungen und Authentifizierungsmethoden an, die dem Sendeconnector zugewiesen sind. Wenn Sie den Parameter Internal verwenden, können Sie keinen der folgenden Parameter verwenden:

  • Custom

  • Internet

  • Partner

  • Usage

Weitere Informationen zu Sendeconnector-Verwendungstypen, Berechtigungen und Authentifizierungsmethoden finden Sie unter Sendeconnectors.

Internet

Optional

System.Management.Automation.SwitchParameter

Der Parameter Internet gibt den Verwendungstyp Internet an. Der Verwendungstyp gibt die Berechtigungen und Authentifizierungsmethoden an, die dem Sendeconnector zugewiesen sind. Wenn Sie den Parameter Internet verwenden, können Sie keinen der folgenden Parameter verwenden:

  • Custom

  • Internal

  • Partner

  • Usage

Weitere Informationen zu Sendeconnector-Verwendungstypen, Berechtigungen und Authentifizierungsmethoden finden Sie unter Sendeconnectors.

IsScopedConnector

Optional

System.Boolean

Der Parameter IsScopedConnector gibt die Verfügbarkeit des Connectors für andere Postfachserver mit dem Transportdienst an. Wenn der Wert dieses Parameters $false ist, kann der Connector von allen Postfachservern in der Exchange-Organisation verwendet werden. Wenn der Wert dieses Parameters $true ist, kann der Connector nur vom Transportdienst auf Postfachservern am gleichen Active Directory-Standort verwendet werden. Der Standardwert lautet $false.

MaxMessageSize

Optional

Microsoft.Exchange.Data.Unlimited

Der Parameter MaxMessageSize gibt die maximale Größe einer Nachricht an, die über einen Connector übergeben werden kann. Der Standardwert beträgt 25 MB.

Wenn Sie einen Wert eingeben, qualifizieren Sie den Wert mit einer der folgenden Einheiten:

  • B (Bytes)

  • KB (Kilobytes)

  • MB (Megabytes)

  • GB (Gigabytes)

  • TB (Terabytes)

Nicht qualifizierte Werte werden als Bytes behandelt.

Werte, die in Bytes eingegeben werden, werden auf das nächste volle Kilobyte aufgerundet. Der gültige Eingabebereich für diesen Parameter liegt zwischen 0 und 2.147.483.647 Byte. Wenn Sie die Nachrichtengrößenbeschränkung für einen Sendeconnector entfernen möchten, geben Sie den Wert unlimited ein.

Partner

Optional

System.Management.Automation.SwitchParameter

Der Parameter Partner gibt den Verwendungstyp Partner an. Der Verwendungstyp gibt die Berechtigungen und Authentifizierungsmethoden an, die dem Sendeconnector zugewiesen sind. Wenn Sie den Parameter Partner verwenden, können Sie keinen der folgenden Parameter verwenden:

  • Custom

  • Internal

  • Internet

  • Usage

Weitere Informationen zu Sendeconnector-Verwendungstypen, Berechtigungen und Authentifizierungsmethoden finden Sie unter Sendeconnectors.

Port

Optional

System.Int32

Der Parameter Port gibt die Portnummer an, die für die Smarthost-Weiterleitung verwendet wird, wenn Sie einen Wert im Parameter SmartHosts festlegen. Der gültige Eingabebereich ist eine Ganzzahl zwischen 0 und 65535. Der Standardwert ist 25. In den meisten Organisationen ist die Portnummer auf 25 festgelegt.

ProtocolLoggingLevel

Optional

Microsoft.Exchange.Data.ProtocolLoggingLevel

Der Parameter ProtocolLoggingLevel gibt an, ob die Protokollierung aktiviert wird. Durch Verbose wird die Protokollierung aktiviert. Durch None wird die Protokollierung deaktiviert. Der Speicherort der Protokolle für alle Sendeconnectors, die im Transportdienst auf einem Postfachserver oder einem Edgeserver konfiguriert sind, wird mithilfe des Parameters SendProtocolLogPath des Cmdlets Set-TransportService angegeben.

RequireOorg

Optional

System.Boolean

Dieser Parameter ist für die interne Verwendung durch Microsoft reserviert.

RequireTLS

Optional

System.Boolean

Der Parameter RequireTLS gibt an, ob alle Nachrichten, die über diesen Connector gesendet werden, mithilfe von TLS übermittelt werden müssen. Der Standardwert ist $false.

SmartHostAuthMechanism

Optional

Microsoft.Exchange.Data.Directory.SystemConfiguration.SmtpSendConnectorConfig+AuthMechanisms

Der Parameter SmartHostAuthMechanism gibt den Smarthost-Authentifizierungsmechanismus an, der zur Authentifizierung bei einem Remoteserver verwendet werden soll. Verwenden Sie diesen Parameter nur, wenn ein Smarthost konfiguriert wird und der Parameter DNSRoutingEnabled auf $false festgelegt ist. Gültige Werte sind None, BasicAuth, BasicAuthRequireTLS, ExchangeServer und ExternalAuthoritative. Alle Werte schließen sich gegenseitig aus. Wenn Sie BasicAuth oder BasicAuthRequireTLS wählen, müssen Sie den Parameter AuthenticationCredential verwenden, um die Anmeldeinformationen für die Authentifizierung anzugeben.

SmartHosts

Optional

Microsoft.Exchange.Data.MultiValuedProperty

Der Parameter SmartHosts gibt die Smarthosts an, die der Sendeconnector zum Weiterleiten von E-Mails verwendet. Dieser Parameter ist erforderlich, wenn Sie den Parameter DNSRoutingEnabled auf $false gesetzt haben. Er muss in derselben Befehlszeile angegeben werden. Der Parameter SmartHosts übernimmt einen oder mehrere FQDNs, z. B. server.contoso.com, eine oder mehrere IP-Adressen oder eine Kombination aus FQDNs und IP-Adressen. Wenn Sie eine IP-Adresse eingeben, müssen Sie die IP-Adresse als Literal eingeben. Beispiel: 10.10.1.1. Bei der Smarthostidentität kann es sich um den FQDN eines Smarthostservers, einen MX-Datensatz (Mail-Exchanger) oder einen A-Datensatz (Adressdatensatz) handeln. Wenn Sie einen FQDN als Smarthostidentität konfigurieren, muss der Quellserver für den Sendeconnector in der Lage sein, DNS-Namensauflösung zum Ermitteln des Smarthostservers zu verwenden.

Verwenden Sie zum Eingeben mehrerer Werte und zum Überschreiben vorhandener Einträge die folgende Syntax: <value1>,<value2>.... Wenn die Werte Leerzeichen oder anderweitig erforderliche Anführungszeichen enthalten, müssen Sie die folgende Syntax verwenden: "<value1>","<value2>"....

Verwenden Sie die folgende Syntax, um mindestens einen Wert hinzuzufügen oder zu entfernen, ohne dass dies Auswirkungen auf vorhandene Einträge hat: @{Add="<value1>","<value2>"...; Remove="<value1>","<value2>"...}.

SmtpMaxMessagesPerConnection

Optional

System.Int32

Der Parameter SmtpMaxMessagesPerConnection gibt die maximale Anzahl von Nachrichten an, die der Server pro Verbindung senden kann.

SourceIPAddress

Optional

System.Net.IPAddress

Der Parameter SourceIPAddress gibt die lokale IP-Adresse an, die als Endpunkt für eine SMTP-Verbindung mit einem Remotemessagingserver verwendet wird. Die IP-Standardadresse lautet 0.0.0.0. Dieser Wert bedeutet, dass der Server eine beliebige lokale IP-Adresse verwenden kann. Dieser Parameter gilt nur für Sendeconnectors, die auf einem Edgeserver konfiguriert sind.

SourceTransportServers

Optional

Microsoft.Exchange.Data.MultiValuedProperty

Mit dem Parameter SourceTransportServers werden die Namen von Postfachservern angegeben, die diesen Sendeconnector nutzen können. Dieser Parameter gibt nicht für Sendeconnectors, die auf einem Edgeserver konfiguriert sind.

Verwenden Sie zum Eingeben mehrerer Werte und zum Überschreiben vorhandener Einträge die folgende Syntax: <value1>,<value2>.... Wenn die Werte Leerzeichen oder anderweitig erforderliche Anführungszeichen enthalten, müssen Sie die folgende Syntax verwenden: "<value1>","<value2>"....

Verwenden Sie die folgende Syntax, um mindestens einen Wert hinzuzufügen oder zu entfernen, ohne dass dies Auswirkungen auf vorhandene Einträge hat: @{Add="<value1>","<value2>"...; Remove="<value1>","<value2>"...}.

TlsAuthLevel

Optional

Microsoft.Exchange.Data.TlsAuthLevel

Der Parameter TlsAuthLevel gibt die TLS-Authentifizierungsebene für ausgehende TLS-Verbindungen an, die von diesem Sendeconnector hergestellt werden. Gültige Werte sind:

  • EncryptionOnly: TLS wird lediglich zum Verschlüsseln des Kommunikationskanals verwendet. Es wird keine Zertifikatsauthentifizierung durchgeführt.

  • CertificateValidation: TLS wird zum Verschlüsseln des Kanals verwendet, und es werden Überprüfungen der Zertifikatkette und Sperrlisten durchgeführt.

  • DomainValidation: Zusätzlich zur Kanalverschlüsselung und Zertifikatüberprüfung prüft der Sendeconnector, ob der FQDN des Zielzertifikats mit der im Parameter TlsDomain angegebenen Domäne übereinstimmt. Wenn im Parameter TlsDomain keine Domäne angegeben ist, wird der FQDN auf dem Zertifikat mit der Domäne des Empfängers verglichen.

Für diesen Parameter kann kein Wert angegeben werden, wenn der Parameter IgnoreSTARTTLS auf $true bzw. der Parameter RequireTLS auf $false gesetzt ist.

TlsCertificateName

Optional

Microsoft.Exchange.Data.SmtpX509Identifier

Der Parameter TlsCertificateName gibt das Zertifikat X.509 an, das mit TLS-Sitzungen und für sichere E-Mails verwendet werden soll. Eine gültige Eingabe für diesen Parameter ist [I]Issuer[S]Subject. Der Wert Issuer befindet sich im Feld Issuer des Zertifikats, und der Wert Subject befindet sich im Feld Subject des Zertifikats. Sie können diese Werte finden, indem Sie das Cmdlet Get-ExchangeCertificate ausführen.

TlsDomain

Optional

Microsoft.Exchange.Data.SmtpDomainWithSubdomains

Der Parameter TlsDomain gibt den Domänennamen an, anhand dessen der Sendeconnector den FQDN des Zielzertifikats beim Herstellen einer über TLS gesicherten Verbindung überprüft.

Dieser Parameter wird nur verwendet, wenn der Parameter TlsAuthLevel auf DomainValidation gesetzt ist.

In den folgenden Fällen muss für diesen Parameter ein Wert angegeben werden:

  • Der Parameter TLSAuthLevel ist auf DomainValidation gesetzt.

  • Der Parameter DNSRoutingEnabled ist auf $false gesetzt (Smarthost-Sendeconnector).

Usage

Optional

Microsoft.Exchange.Management.SystemConfigurationTasks.NewSendConnector+UsageType

Der Parameter Usage gibt die Standardberechtigungen und -authentifizierungsmethoden an, die dem Sendeconnector zugewiesen sind. Folgende Werte sind gültig: Custom, Internal, Internet und Partner. Der Standardwert lautet Custom.

Wenn Sie den Parameter Usage verwenden, können Sie keinen der folgenden Parameter verwenden:

  • Custom

  • Internal

  • Internet

  • Partner

Weitere Informationen zu Sendeconnector-Verwendungstypen, Berechtigungen und Authentifizierungsmethoden finden Sie unter Sendeconnectors.

UseExternalDNSServersEnabled

Optional

System.Boolean

Der Parameter UseExternalDNSServersEnabled gibt an, ob dieser Sendeconnector die externe DNS-Liste verwenden soll, die über den Parameter ExternalDNSServers des Cmdlets Set-TransportService angegeben wird. Der Standardwert lautet $false.

WhatIf

Optional

System.Management.Automation.SwitchParameter

Die Option WhatIf weist den Befehl an, die für das Objekt ausgeführten Aktionen zu simulieren. Durch Verwendung der Option WhatIf können Sie eine Vorschau der Änderungen anzeigen, ohne diese Änderungen wirklich übernehmen zu müssen. Für die Option WhatIf muss kein Wert angegeben werden.

Eingabetypen, die dieses Cmdlet akzeptiert, finden Sie unter Eingabe- und Ausgabetypen für Cmdlets. Wenn das Feld mit dem Eingabetyp für ein Cmdlet leer ist, akzeptiert das Cmdlet diese Eingabedaten nicht.

Rückgabetypen bzw. Ausgabetypen, die dieses Cmdlet akzeptiert, finden Sie unter Eingabe- und Ausgabetypen für Cmdlets. Wenn das Feld mit dem Ausgabetyp leer ist, gibt das Cmdlet keine Daten zurück.

 
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