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Set-TransportConfig

 

Gilt für: Exchange Server 2013, Exchange Online

Letztes Änderungsdatum des Themas: 2014-03-31

Dieses Cmdlet ist lokal Exchange Server 2013 und im Cloud-basierten Dienst verfügbar. Einige Parameter und Einstellungen gelten exklusiv für die eine oder andere Umgebung.

Verwenden Sie das Cmdlet Set-TransportConfig, um die Transportkonfigurationseinstellungen für die gesamte Exchange-Organisation zu ändern.

Set-TransportConfig [-Identity <OrganizationIdParameter>] [-AddressBookPolicyRoutingEnabled <$true | $false>] [-AgentGeneratedMessageLoopDetectionInSmtpEnabled <$true | $false>] [-AgentGeneratedMessageLoopDetectionInSubmissionEnabled <$true | $false>] [-AnonymousSenderToRecipientRatePerHour <Int32>] [-ClearCategories <$true | $false>] [-Confirm [<SwitchParameter>]] [-ConvertDisclaimerWrapperToEml <$true | $false>] [-DiagnosticsAggregationServicePort <Int32>] [-DomainController <Fqdn>] [-DSNConversionMode <UseExchangeDSNs | PreserveDSNBody | DoNotConvert>] [-ExternalDelayDsnEnabled <$true | $false>] [-ExternalDsnDefaultLanguage <CultureInfo>] [-ExternalDsnLanguageDetectionEnabled <$true | $false>] [-ExternalDsnMaxMessageAttachSize <ByteQuantifiedSize>] [-ExternalDsnReportingAuthority <SmtpDomain>] [-ExternalDsnSendHtml <$true | $false>] [-ExternalPostmasterAddress <SmtpAddress>] [-GenerateCopyOfDSNFor <MultiValuedProperty>] [-HeaderPromotionModeSetting <NoCreate | MayCreate | MustCreate>] [-HygieneSuite <Standard | Premium>] [-InternalDelayDsnEnabled <$true | $false>] [-InternalDsnDefaultLanguage <CultureInfo>] [-InternalDsnLanguageDetectionEnabled <$true | $false>] [-InternalDsnMaxMessageAttachSize <ByteQuantifiedSize>] [-InternalDsnReportingAuthority <SmtpDomain>] [-InternalDsnSendHtml <$true | $false>] [-InternalSMTPServers <MultiValuedProperty>] [-JournalArchivingEnabled <$true | $false>] [-JournalingReportNdrTo <SmtpAddress>] [-JournalReportDLMemberSubstitutionEnabled <$true | $false>] [-LegacyArchiveJournalingEnabled <$true | $false>] [-LegacyArchiveLiveJournalingEnabled <$true | $false>] [-LegacyJournalingMigrationEnabled <$true | $false>] [-MaxAllowedAgentGeneratedMessageDepth <UInt32>] [-MaxAllowedAgentGeneratedMessageDepthPerAgent <UInt32>] [-MaxDumpsterSizePerDatabase <ByteQuantifiedSize>] [-MaxDumpsterTime <EnhancedTimeSpan>] [-MaxReceiveSize <Unlimited>] [-MaxRecipientEnvelopeLimit <Unlimited>] [-MaxRetriesForLocalSiteShadow <Int32>] [-MaxRetriesForRemoteSiteShadow <Int32>] [-MaxSendSize <Unlimited>] [-MigrationEnabled <$true | $false>] [-OpenDomainRoutingEnabled <$true | $false>] [-OrganizationFederatedMailbox <SmtpAddress>] [-QueueDiagnosticsAggregationInterval <EnhancedTimeSpan>] [-RedirectDLMessagesForLegacyArchiveJournaling <$true | $false>] [-RedirectUnprovisionedUserMessagesForLegacyArchiveJournaling <$true | $false>] [-RejectMessageOnShadowFailure <$true | $false>] [-Rfc2231EncodingEnabled <$true | $false>] [-SafetyNetHoldTime <EnhancedTimeSpan>] [-ShadowHeartbeatFrequency <EnhancedTimeSpan>] [-ShadowHeartbeatRetryCount <Int32>] [-ShadowHeartbeatTimeoutInterval <EnhancedTimeSpan>] [-ShadowMessageAutoDiscardInterval <EnhancedTimeSpan>] [-ShadowMessagePreferenceSetting <PreferRemote | LocalOnly | RemoteOnly>] [-ShadowRedundancyEnabled <$true | $false>] [-ShadowResubmitTimeSpan <EnhancedTimeSpan>] [-SupervisionTags <MultiValuedProperty>] [-TLSReceiveDomainSecureList <MultiValuedProperty>] [-TLSSendDomainSecureList <MultiValuedProperty>] [-TransportRuleAttachmentTextScanLimit <ByteQuantifiedSize>] [-TransportRuleCollectionAddedRecipientsLimit <Int32>] [-TransportRuleCollectionRegexCharsLimit <ByteQuantifiedSize>] [-TransportRuleLimit <Int32>] [-TransportRuleMinProductVersion <Version>] [-TransportRuleRegexValidationTimeout <EnhancedTimeSpan>] [-TransportRuleSizeLimit <ByteQuantifiedSize>] [-VerifySecureSubmitEnabled <$true | $false>] [-VoicemailJournalingEnabled <$true | $false>] [-WhatIf [<SwitchParameter>]] [-Xexch50Enabled <$true | $false>]

In diesem Beispiel wird die Exchange-Organisation so konfiguriert, dass alle DSN-Meldungen mit den DSN-Codes 5.7.1, 5.7.2 und 5.7.3 an das Postmaster-E-Mail-Konto weitergeleitet werden.

Set-TransportConfig -GenerateCopyOfDSNFor 5.7.1,5.7.2,5.7.3

In diesem Beispiel wird die Exchange-Organisation so konfiguriert, dass alle Journalberichte, die dem Journalpostfach nicht zugestellt werden können, an das E-Mail-Konto journalingndr@contoso.com umgeleitet werden.

Set-TransportConfig -JournalingReportNdrTo journalingndr@contoso.com

Bevor Sie dieses Cmdlet ausführen können, müssen Ihnen die entsprechenden Berechtigungen zugewiesen werden. In diesem Thema sind zwar alle Parameter für das Cmdlet aufgeführt, aber Sie verfügen möglicherweise nicht über Zugriff auf einige Parameter, falls diese nicht in den Ihnen zugewiesenen Berechtigungen enthalten sind. Informationen zu den von Ihnen benötigten Berechtigungen finden Sie unter "Transportkonfiguration" im Thema Nachrichtenflussberechtigungen.

 

Parameter Erforderlich Typ Beschreibung

AddressBookPolicyRoutingEnabled

Optional

System.Boolean

Der Parameter AddressBookPolicyRoutingEnabled steuert, wie Empfänger in einer Organisation aufgelöst werden, die Adressbuchrichtlinien verwendet, um separate virtuelle Organisationen innerhalb derselben Exchange-Organisation zu erstellen. Insbesondere die globale Adressliste, die in der Adressbuchrichtlinie des Benutzers angegeben ist, steuert, wie Empfänger aufgelöst werden. Wenn der Wert dieses Parameters $true lautet, werden Benutzer mit anderen globalen Adresslisten als externe Empfänger angezeigt. Wenn der Wert dieses Parameters $false lautet, werden Benutzer mit anderen globalen Adresslisten als interne Empfänger angezeigt.

Der Standardwert ist $false. Beachten Sie, dass dieser Parameter keine Auswirkungen hat, wenn Ihre Organisation keine Adressbuchrichtlinien verwendet oder wenn der Routing-Agent für Adressbuchrichtlinien nicht installiert und aktiviert ist. Beachten Sie außerdem, dass eine Änderung dieses Parameterwerts möglicherweise erst nach 30 Minuten wirksam wird. Weitere Informationen zu Adressbuchrichtlinien finden Sie unter Adressbuchrichtlinien.

AgentGeneratedMessageLoopDetectionInSmtpEnabled

Optional

System.Boolean

Der Parameter AgentGeneratedMessageLoopDetectionInSmtpEnabled steuert das Verhalten der Nachrichtenschleifenermittlung bei Schleifen, die von Transport-Agents im Transportdienst verursacht werden. Eine durch einen Agent verursachte Schleife liegt vor, wenn ein Agent eine neue Kopie einer Nachricht erstellt oder Empfänger zu einer Nachricht hinzufügt und anschließend die Verarbeitung der resultierenden Nachrichten fortsetzt, indem er Kopien erstellt oder Empfänger hinzufügt.

Gültige Eingaben für diesen Parameter sind $true oder $false. Der Standardwert ist $false.

Wenn Exchange eine durch einen Agent verursachte Nachrichtenschleife ermittelt, wird die Schleife beendet. Bei Festlegung dieses Parameters auf $false wird die Schleife im selben Nachrichtenverfolgungsprotokoll protokolliert. Bei Festlegung dieses Parameters auf $true wird die Nachricht mit einem Unzustellbarkeitsbericht abgelehnt, wenn durch die Schleife die Anzahl von Nachrichten erstellt wurde, die über die Parameter MaxAllowedAgentGeneratedMessageDepth und MaxAllowedAgentGeneratedMessageDepthPerAgent angegeben wird.

AgentGeneratedMessageLoopDetectionInSubmissionEnabled

Optional

System.Boolean

Der Parameter AgentGeneratedMessageLoopDetectionInSubmissionEnabled steuert das Verhalten der Nachrichtenschleifenermittlung bei Schleifen, die von Transport-Agents im Postfachtransport-Übergabedienst verursacht werden. Eine durch einen Agent verursachte Schleife liegt vor, wenn ein Agent eine neue Kopie einer Nachricht erstellt oder Empfänger zu einer Nachricht hinzufügt und anschließend die Verarbeitung der resultierenden Nachrichten fortsetzt, indem er Kopien erstellt oder Empfänger hinzufügt.

Gültige Eingaben für diesen Parameter sind $true oder $false. Der Standardwert ist $false.

Wenn Exchange eine durch einen Agent verursachte Nachrichtenschleife ermittelt, wird die Schleife beendet. Bei Festlegung dieses Parameters auf $true wird die Schleife im selben Nachrichtenverfolgungsprotokoll protokolliert. Bei Festlegung dieses Parameters auf $false wird die Nachricht mit einem Unzustellbarkeitsbericht abgelehnt, wenn durch die Schleife die Anzahl von Nachrichten erstellt wurde, die über die Parameter MaxAllowedAgentGeneratedMessageDepthPerAgent und MaxAllowedAgentGeneratedMessageDepth angegeben wird.

AnonymousSenderToRecipientRatePerHour

Optional

System.Int32

Dieser Parameter ist für die interne Verwendung durch Microsoft reserviert.

ClearCategories

Optional

System.Boolean

Der Parameter ClearCategories erhält oder entfernt Microsoft Outlook-Nachrichtenkategorien während der Inhaltskonvertierung. Die gültige Eingabe für diesen Parameter ist $true oder $false. Der Standardwert ist $true. Dies bedeutet, dass Outlook-Nachrichtenkategorien während der Inhaltskonvertierung standardmäßig entfernt werden.

Confirm

Optional

System.Management.Automation.SwitchParameter

Die Option Confirm bewirkt eine Unterbrechung der Befehlsausführung und erfordert, dass Sie die Aktion des Befehls bestätigen, bevor die Verarbeitung fortgesetzt wird. Für die Option Confirm muss kein Wert angegeben werden.

ConvertDisclaimerWrapperToEml

Optional

System.Boolean

Der Parameter ConvertDisclaimerWrapperToEml gibt an, ob die ursprüngliche Nachricht einem Haftungsausschluss als TNEF-Anlage oder als normale EML-Anlage hinzugefügt wird, wenn alle folgenden Bedingungen zutreffen:

  • Nachricht wird an einen externen Benutzer gesendet.

  • Der Absender hat die Nachricht signiert.

  • Die Nachricht wird durch eine Transportregel verarbeitet, die einen Haftungsausschluss hinzufügt.

Wenn eine Transportregel, die ausgehenden Nachrichten einen Haftungsausschluss hinzufügt, eine vom Absender signierte Nachricht ermittelt, kann die Transportregel den Haftungsausschluss der Nachricht nicht direkt hinzufügen. Der Haftungsausschluss wird daher mit der ursprünglichen Nachricht als Anlage an den entsprechenden Empfänger gesendet.

Die gültige Eingabe für diesen Parameter ist $true oder $false. Der Standardwert ist $false. Wenn Sie diesen Parameter auf $true setzen, wird die ursprüngliche Nachricht als EML-Anlage gesendet. Andernfalls wird sie als TNEF-Anlage gesendet.

DiagnosticsAggregationServicePort

Optional

System.Int32

Der Parameter DiagnosticsAggregationServicePort gibt den TCP-Port an, der zum Erfassen der Diagnoseinformationen für die Nachrichtenwarteschlange verwendet wird. Der Standardwert ist 9710.

DomainController

Optional

Microsoft.Exchange.Data.Fqdn

Der Parameter DomainController gibt den vollqualifizierten Domänennamen (Fully Qualified Domain Name, FQDN) des Domänencontrollers an, der diese Konfigurationsänderung in Active Directory schreibt.

DSNConversionMode

Optional

Microsoft.Exchange.Data.DSNConversionOption

Der Parameter DSNConversionMode steuert, wie Exchange Benachrichtigungen über den Zustellungsstatus (Delivery Status Notifications, DSNs) verarbeitet, die von früheren Versionen von Exchange- oder Nicht-Exchange-Messaging-Systemen generiert wurden. Für diesen Parameter kann einer der folgenden Werte angegeben werden:

  • UseExchangeDSNs

  • PreserveDSNBody

  • DoNotConvert

Standardmäßig ist dieser Parameter auf UseExchangeDSNs festgelegt, und Exchange konvertiert die DSNs in das Exchange 2013-Format für DSNs, das dem Exchange 2010-Format für DSNs entspricht. Alle angepassten Texte oder Anlagen, die der Original-DSN zugeordnet waren, werden überschrieben.

Wenn Sie diesen Parameter auf PreserveDSNBody festlegen, konvertiert Exchange die DSNs in das Exchange 2013-Format für DSNs. Der Nachrichtentext der DSN-Meldung wird jedoch beibehalten.

Wenn Sie diesen Parameter auf DoNotConvert festlegen, ändert Exchange die DSN-Meldung nicht. Stattdessen stellt Exchange die Meldung als Standardmeldung zu.

ExternalDelayDsnEnabled

Optional

System.Boolean

Der Parameter ExternalDelayDsnEnabled gibt an, ob eine Verzögerungs-DSN-Meldung für externe Nachrichten erstellt werden soll, die nicht sofort zugestellt werden konnten. Die gültige Eingabe für diesen Parameter ist $true oder $false. Der Standardwert ist $true.

ExternalDsnDefaultLanguage

Optional

System.Globalization.CultureInfo

Der Parameter ExternalDsnDefaultLanguage gibt an, welche Exchange-Serversprache standardmäßig verwendet werden soll, wenn externe DSN-Meldungen erstellt werden. Der Standardwert ist die Windows-Serverstandardsprache.

ExternalDsnLanguageDetectionEnabled

Optional

System.Boolean

Der Parameter ExternalDsnLanguageDetectionEnabled gibt an, ob der Server versuchen soll, eine externe DSN-Meldung in derselben Sprache wie in der ursprünglichen Nachricht, von der die Benachrichtigung generiert wurde, zu senden. Die gültige Eingabe für diesen Parameter ist $true oder $false. Der Standardwert ist $true.

ExternalDsnMaxMessageAttachSize

Optional

Microsoft.Exchange.Data.ByteQuantifiedSize

Der Parameter ExternalDsnMaxMessageAttachSize gibt die maximale Größe der ursprünglichen Nachricht an, die an eine externe DSN-Meldung angehängt wird. Wenn die ursprüngliche Nachricht diese Größe überschreitet, werden nur die Kopfzeilen der ursprünglichen Nachricht in die DSN-Nachricht aufgenommen. Der Standardwert beträgt 10 MB.

Wenn Sie einen Wert eingeben, qualifizieren Sie den Wert mit einer der folgenden Einheiten:

  • B (Bytes)

  • KB (Kilobytes)

  • MB (Megabytes)

  • GB (Gigabytes)

  • TB (Terabytes)

Nicht qualifizierte Werte werden als Bytes behandelt.

Der gültige Eingabebereich für diesen Parameter liegt zwischen 0 und 2.147.483.647 Byte. Wenn Sie als Wert 0 angeben, werden nur die ursprünglichen Nachrichtenkopfzeilen in die externe DSN-Meldung eingebunden.

ExternalDsnReportingAuthority

Optional

Microsoft.Exchange.Data.SmtpDomain

Der Parameter ExternalDsnReportingAuthority gibt an, woraus der Servername im maschinenlesbaren Teil der externen DSN-Meldung bestehen soll. Der Standardwert ist die autoritative Domäne, die während der Installation angegeben wurde.

ExternalDsnSendHtml

Optional

System.Boolean

Der Parameter ExternalDsnSendHtml gibt an, ob externe DSN-Meldungen im HTML-Format oder als nicht formatierter Text gesendet werden sollen. Die gültige Eingabe für diesen Parameter ist $true oder $false. Der Standardwert ist $true.

ExternalPostmasterAddress

Optional

Microsoft.Exchange.Data.SmtpAddress

Der Parameter ExternalPostmasterAddress gibt die E-Mail-Adresse im Kopfzeilenfeld From einer externen DSN-Meldung an. Der Standardwert ist $null. Im Transportdienst auf einem Postfachserver lautet der Wert der externen Postmaster-E-Mail-Adresse postmaster@<defaultaccepteddomain>. Wenn ein Edge-Transport-Server noch nicht den EdgeSync-Prozess durchlaufen hat und der Parameter ExternalPostmasterAddress auf $null festgelegt ist, lautet die externe Postmaster-E-Mail-Adresse auf dem Edge-Transport-Server postmaster@<edgetransportserverfqdn>. Wenn ein Edge-Transport-Server den EdgeSync-Prozess durchlaufen hat und der Parameter ExternalPostmasterAddress auf $null festgelegt ist, lautet die externe Postmaster-E-Mail-Adresse auf dem Edge-Transport-Server postmaster@<defaultaccepteddomain>. Zum Außerkraftsetzen des Standardverhaltens können Sie eine E-Mail-Adresse für den Parameter ExternalPostMasterAddress angeben.

GenerateCopyOfDSNFor

Optional

Microsoft.Exchange.Data.MultiValuedProperty

Der ParameterGenerateCopyOfDSNFor steuert die Unzustellbarkeitsberichte (Non-Delivery Reports, NDRs), die in ein Postfach kopiert werden, indem die DSN-Codes angegeben werden, die Sie überwachen möchten. Sie müssen die Liste der überwachten DSN auf einem Postfachserver und lokal auf jedem Edge-Transport-Server in Ihrer Exchange-Organisation konfigurieren.

Auf einem Postfachserver werden Unzustellbarkeitsberichte in das Postfach kopiert, das dem Exchange-Empfänger zugewiesen ist. Auf Edge-Transport-Servern werden Unzustellbarkeitsberichte in das Postfach kopiert, das der externen Postmasteradresse zugeordnet ist.

DSN-Codes werden im Format x.y.z eingegeben und durch Kommata getrennt. Standardmäßig werden die folgenden DSN-Codes überwacht:

  • 5.4.8

  • 5.4.6

  • 5.4.4

  • 5.2.4

  • 5.2.0

  • 5.1.4

Verwenden Sie zum Eingeben mehrerer Werte und zum Überschreiben vorhandener Einträge die folgende Syntax: <value1>,<value2>.... Wenn die Werte Leerzeichen oder anderweitig erforderliche Anführungszeichen enthalten, müssen Sie die folgende Syntax verwenden: "<value1>","<value2>"....

Verwenden Sie die folgende Syntax, um mindestens einen Wert hinzuzufügen oder zu entfernen, ohne dass dies Auswirkungen auf vorhandene Einträge hat: @{Add="<value1>","<value2>"...; Remove="<value1>","<value2>"...}.

Obwohl diese DSN-Codes standardmäßig überwacht werden, werden die zugehörigen Unzustellbarkeitsberichte nicht an den Exchange-Empfänger oder in die externe Postmasteradresse kopiert, wenn dem Exchange-Empfänger oder der externen Postmasteradresse kein Postfach zugewiesen ist. Standardmäßig ist dem Exchange-Empfänger oder der externen Postmasteradresse kein Postfach zugewiesen.

Verwenden Sie das Cmdlet Set-OrganizationConfig mit dem Parameter MicrosoftExchangeRecipientReplyRecipient, um dem Exchange-Empfänger ein Postfach zuzuweisen. Wenn Sie der externen Postmasteradresse ein Postfach zuweisen möchten, erstellen Sie ein neues Postfach mit dem Namen "Postmaster". Die standardmäßige E-Mail-Adressrichtlinie der Exchange-Organisation müsste dem Postfach automatisch die SMTP-Adresse "postmaster@<Autoritative Domäne>" hinzufügen.

HeaderPromotionModeSetting

Optional

Microsoft.Exchange.Data.HeaderPromotionMode

Der Parameter HeaderPromotionModeSetting gibt an, ob benannte Eigenschaften für benutzerdefinierte X-Header bei Nachrichten, die von außerhalb der Exchange-Organisation eingehen, erstellt werden. Einer der folgenden Werte kann verwendet werden:

  • MustCreate   Exchange erstellt eine benannte Eigenschaft für jeden neuen benutzerdefinierten X-Header.

  • MayCreate   Exchange erstellt eine benannte Eigenschaft für jeden neuen benutzerdefinierten X-Header in Nachrichten, die von authentifizierten Absendern empfangen werden. Für benutzerdefinierte X-Header in Nachrichten, die von nicht authentifizierten Absendern empfangen werden, werden keine benannten Eigenschaften erstellt.

  • NoCreate   Exchange erstellt keine benannten Eigenschaften auf der Basis benutzerdefinierter X-Header in eingehenden Nachrichten.

HygieneSuite

Optional

Microsoft.Exchange.Data.Directory.SystemConfiguration.HygieneSuiteEnum

Dieser Parameter ist für die interne Verwendung durch Microsoft reserviert.

Identity

Optional

Microsoft.Exchange.Configuration.Tasks.OrganizationIdParameter

Dieser Parameter ist für die interne Verwendung durch Microsoft reserviert.

InternalDelayDsnEnabled

Optional

System.Boolean

Der Parameter InternalDelayDsnEnabled gibt an, ob eine Verzögerungs-DSN-Meldung für Nachrichten erstellt werden soll, die an Empfänger oder von Absendern innerhalb derselben Exchange-Organisation gesendet wurden und nicht sofort zugestellt werden konnten. Die gültige Eingabe für diesen Parameter ist $true oder $false. Der Standardwert ist $true.

InternalDsnDefaultLanguage

Optional

System.Globalization.CultureInfo

Der Parameter InternalDsnDefaultLanguage gibt an, welche Exchange-Serversprache standardmäßig verwendet werden soll, wenn interne DSN-Meldungen erstellt werden. Der Standardwert ist die Windows-Serverstandardsprache.

InternalDsnLanguageDetectionEnabled

Optional

System.Boolean

Der Parameter InternalDsnLanguageDetectionEnabled gibt an, ob der Server versuchen soll, eine interne DSN-Meldung in derselben Sprache wie in der ursprünglichen Nachricht, von der die Benachrichtigung generiert wurde, zu senden. Die gültige Eingabe für diesen Parameter ist $true oder $false. Der Standardwert ist $true.

InternalDsnMaxMessageAttachSize

Optional

Microsoft.Exchange.Data.ByteQuantifiedSize

Der Parameter InternalDsnMaxMessageAttachSize gibt die maximale Größe der ursprünglichen Nachricht an, die eine interne DSN-Meldung generiert hat. Wenn die ursprüngliche Nachricht diese Größe überschreitet, werden nur die Kopfzeilen der ursprünglichen Nachricht in die DSN-Nachricht aufgenommen. Der Standardwert beträgt 10 MB.

Wenn Sie einen Wert eingeben, qualifizieren Sie den Wert mit einer der folgenden Einheiten:

  • B (Bytes)

  • KB (Kilobytes)

  • MB (Megabytes)

  • GB (Gigabytes)

  • TB (Terabytes)

Nicht qualifizierte Werte werden als Bytes behandelt.

Der gültige Eingabebereich für diesen Parameter liegt zwischen 0 und 2.147.483.647 Byte. Wenn Sie als Wert 0 angeben, werden nur die ursprünglichen Nachrichtenkopfzeilen in die interne DSN-Meldung eingebunden.

InternalDsnReportingAuthority

Optional

Microsoft.Exchange.Data.SmtpDomain

Der Parameter InternalDsnReportingAuthority gibt an, woraus der Servername in der internen DSN-Meldung bestehen soll. Der Standardwert ist die autoritative Domäne, die während der Installation angegeben wurde.

InternalDsnSendHtml

Optional

System.Boolean

Der Parameter InternalDsnSendHtml gibt an, ob interne DSN-Meldungen im HTML-Format oder als nicht formatierter Text gesendet werden sollen. Die gültige Eingabe für diesen Parameter ist $true oder $false. Der Standardwert lautet $true.

InternalSMTPServers

Optional

Microsoft.Exchange.Data.MultiValuedProperty

Der ParameterInternalSMTPServers gibt eine Liste von internen SMTP-Server-IP-Adressen oder -IP-Adressbereichen an, die von der Sender ID- und der Verbindungsfilterung ignoriert werden sollen.

Verwenden Sie zum Eingeben mehrerer Werte und zum Überschreiben vorhandener Einträge die folgende Syntax: <value1>,<value2>.... Wenn die Werte Leerzeichen oder anderweitig erforderliche Anführungszeichen enthalten, müssen Sie die folgende Syntax verwenden: "<value1>","<value2>"....

Verwenden Sie die folgende Syntax, um mindestens einen Wert hinzuzufügen oder zu entfernen, ohne dass dies Auswirkungen auf vorhandene Einträge hat: @{Add="<value1>","<value2>"...; Remove="<value1>","<value2>"...}.

JournalArchivingEnabled

Optional

System.Boolean

Dieser Parameter ist für die interne Verwendung durch Microsoft reserviert.

JournalingReportNdrTo

Optional

Microsoft.Exchange.Data.SmtpAddress

Der Parameter JournalingReportNdrTo gibt die E-Mail-Adresse an, an die Journalberichte gesendet werden, wenn das Journalpostfach nicht verfügbar ist. Wenn dieser Parameter leer bleibt, versucht Exchange weiterhin standardmäßig, den Journalbericht an das Journalpostfach zuzustellen.

JournalReportDLMemberSubstitutionEnabled

Optional

System.Boolean

Dieser Parameter ist für die interne Verwendung durch Microsoft reserviert.

LegacyArchiveJournalingEnabled

Optional

System.Boolean

Dieser Parameter ist für die interne Verwendung durch Microsoft reserviert.

LegacyArchiveLiveJournalingEnabled

Optional

System.Boolean

Dieser Parameter ist für die interne Verwendung durch Microsoft reserviert.

LegacyJournalingMigrationEnabled

Optional

System.Boolean

Der Parameter LegacyJournalingMigrationEnabled gibt an, ob in Microsoft Exchange Server 2003 generierte Journalnachrichten in der aktuellen Version von Exchange neu formatiert werden.

Die gültige Eingabe für diesen Parameter ist $true oder $false. Der Standardwert lautet $false.

MaxAllowedAgentGeneratedMessageDepth

Optional

System.UInt32

Der Parameter MaxAllowedAgentGeneratedMessageDepth gibt an, wie oft alle Agents resultierende Kopien derselben Nachricht verarbeiten können. Der Standardwert lautet 3. Gültige Eingaben für diesen Parameter sind ganze Zahlen.

MaxAllowedAgentGeneratedMessageDepthPerAgent

Optional

System.UInt32

Der Parameter MaxAllowedAgentGeneratedMessageDepthPerAgent gibt an, wie oft ein einzelner Agent resultierende Kopien derselben Nachricht verarbeiten kann. Der Standardwert ist 2.

Der Wert des Parameters MaxAllowedAgentGeneratedMessageDepth sollte größer sein als der Wert des Parameters MaxAllowedAgentGeneratedMessageDepthPerAgent.

MaxDumpsterSizePerDatabase

Optional

Microsoft.Exchange.Data.ByteQuantifiedSize

Dieser Parameter wird von Microsoft Exchange Server 2013 nicht verwendet. Es wird nur von Microsoft Exchange 2010-Servern in einer Koexistenzumgebung verwendet.

Der ParameterMaxDumpsterSizePerDatabase gibt für jede Datenbank die maximale Größe des Transportdumpsters auf einem Hub-Transport-Server an. Der Standardwert beträgt 18 MB. Der gültige Eingabebereich für diesen Parameter liegt zwischen 0 und 2147483647 KB.

Wenn Sie einen Wert eingeben, qualifizieren Sie den Wert mit einer der folgenden Einheiten:

  • B (Bytes)

  • KB (Kilobytes)

  • MB (Megabytes)

  • GB (Gigabytes)

  • TB (Terabytes)

Nicht qualifizierte Werte werden als Bytes behandelt.

Um den Transportdumpster zu aktivieren, muss der Wert des Parameters MaxDumpsterSizePerDatabase größer 0 und der Wert des Parameters MaxDumpsterTime größer 00:00:00 sein.

Dieser Parameter wird in Exchange 2013 nicht ersetzt.

MaxDumpsterTime

Optional

Microsoft.Exchange.Data.EnhancedTimeSpan

Dieser Parameter wird von Microsoft Exchange Server 2013 nicht verwendet. Es wird nur von Microsoft Exchange 2010-Servern in einer Koexistenzumgebung verwendet.

Der Parameter MaxDumpsterTime gibt an, wie lange eine E-Mail-Nachricht im Transportdumpster auf einem Hub-Transport-Server verbleiben soll. Die Standardeinstellung beträgt 7 Tage.

Geben Sie einen Wert als Zeitraum an: tt.hh:mm:ss, wobei t = Tage, h = Stunden, m = Minuten und s = Sekunden sind.

Verwenden Sie beispielsweise 10.00:00:00, um für diesen Parameter 10 Tage festzulegen. Der gültige Eingabebereich für diesen Parameter liegt zwischen 00:00:00 und 24855.03:14:07.

Um den Transportdumpster zu aktivieren, muss der Wert des Parameters MaxDumpsterSizePerStorageGroup größer 0 und der Wert des Parameters MaxDumpsterTime größer 00:00:00 sein.

Dieser Parameter wird durch den Parameter SafetyNetHoldTime ersetzt.

MaxReceiveSize

Optional

Microsoft.Exchange.Data.Unlimited

Der ParameterMaxReceiveSize gibt die maximale Größe von Nachrichten an, die von Empfängern in der Organisation empfangen werden können. Der Standardwert beträgt 10 MB.

Wenn Sie einen Wert eingeben, qualifizieren Sie den Wert mit einer der folgenden Einheiten:

  • B (Bytes)

  • KB (Kilobytes)

  • MB (Megabytes)

  • GB (Gigabytes)

  • TB (Terabytes)

Nicht qualifizierte Werte werden als Bytes behandelt.

Der gültige Eingabebereich für diesen Parameter liegt zwischen 0 und 2.097.151 KB. Wenn Sie den Wert Unlimited eingeben, wird die Größe von Nachrichten, die von Empfängern in der Organisation empfangen werden können, nicht beschränkt.

MaxRecipientEnvelopeLimit

Optional

Microsoft.Exchange.Data.Unlimited

Der ParameterMaxRecipientEnvelopeLimit gibt die maximal zulässige Anzahl von Empfängern in einer Nachricht an. Der Standardwert ist 5000. Der gültige Eingabebereich für diesen Parameter liegt zwischen 0 und 2147483647. Wenn Sie den Wert Unlimited angeben, gibt es keine Obergrenze für die Anzahl von Empfängern in ausgehenden Nachrichten. Exchange behandelt eine nicht erweiterte Verteilergruppe als einen einzelnen Empfänger.

MaxRetriesForLocalSiteShadow

Optional

System.Int32

Der Parameter MaxRetriesForLocalSiteShadow gibt die maximale Anzahl von Versuchen zum Erstellen einer Schattenkopie der Nachricht am lokalen Active Directory-Standort an. Eine gültige Eingabe für diesen Parameter ist eine ganze Zahl zwischen 0 und 255. Der Standardwert ist 2. Die Gesamtanzahl der Versuche zum Erstellen einer Schattenkopie der Nachricht wird über den Parameter ShadowMessagePreferenceSetting gesteuert:

  • Wenn für ShadowMessagePreferenceSetting der Wert LocalOnly festgelegt ist, entspricht die Gesamtanzahl der Versuche zum Erstellen einer Schattenkopie der Nachricht dem Wert des Parameters MaxRetriesForLocalSiteShadow.

  • Wenn für ShadowMessagePreferenceSetting der Wert PreferRemote festgelegt ist, entspricht die Gesamtanzahl der Versuche zum Erstellen einer Schattenkopie der Nachricht der Summe der Werte der Parameter MaxRetriesForLocalSiteShadow und MaxRetriesForRemoteSiteShadow.

  • Wenn für ShadowMessagePreferenceSetting der Wert RemoteOnly festgelegt ist, ist der Wert von MaxRetriesForLocalSiteShadow 0 und der Parameter MaxRetriesForLocalSiteShadow hat keine Auswirkung auf die Gesamtanzahl der Versuche zum Erstellen einer Schattenkopie der Nachricht.

Wenn nach der angegebenen Anzahl von Versuchen keine Schattenkopie der Nachricht erstellt wurde, wird das Akzeptieren oder Ablehnen der Nachricht über den Parameter RejectMessageOnShadowFailure gesteuert.

MaxRetriesForRemoteSiteShadow

Optional

System.Int32

Der Parameter MaxRetriesForRemoteSiteShadow gibt die maximale Anzahl von Versuchen zum Erstellen einer Schattenkopie der Nachricht an einem anderen Active Directory-Standort an. Eine gültige Eingabe für diesen Parameter ist eine ganze Zahl zwischen 0 und 255. Der Standardwert ist 4. Die Gesamtanzahl der Versuche zum Erstellen einer Schattenkopie der Nachricht wird über den Parameter ShadowMessagePreferenceSetting gesteuert:

  • Wenn für ShadowMessagePreferenceSetting der Wert RemoteOnly festgelegt ist, entspricht die Gesamtanzahl der Versuche zum Erstellen einer Schattenkopie der Nachricht dem Wert des Parameters MaxRetriesForRemoteSiteShadow.

  • Wenn für ShadowMessagePreferenceSetting der Wert PreferRemote festgelegt ist, entspricht die Gesamtanzahl der Versuche zum Erstellen einer Schattenkopie der Nachricht der Summe der Werte der Parameter MaxRetriesForLocalSiteShadow und MaxRetriesForRemoteSiteShadow.

  • Wenn für ShadowMessagePreferenceSetting der Wert LocalOnly festgelegt ist, ist der Wert von MaxRetriesForRemoteSiteShadow 0 und der Parameter MaxRetriesForRemoteSiteShadow hat keine Auswirkung auf die Gesamtanzahl der Versuche zum Erstellen einer Schattenkopie der Nachricht.

Wenn nach der angegebenen Anzahl von Versuchen keine Schattenkopie der Nachricht erstellt wurde, wird das Akzeptieren oder Ablehnen der Nachricht über den Parameter RejectMessageOnShadowFailure gesteuert.

MaxSendSize

Optional

Microsoft.Exchange.Data.Unlimited

Der ParameterMaxSendSize gibt die maximale Größe von Nachrichten an, die von Empfängern in der Organisation gesendet werden dürfen. Der Standardwert beträgt 10 MB.

Wenn Sie einen Wert eingeben, qualifizieren Sie den Wert mit einer der folgenden Einheiten:

  • B (Bytes)

  • KB (Kilobytes)

  • MB (Megabytes)

  • GB (Gigabytes)

  • TB (Terabytes)

Nicht qualifizierte Werte werden als Bytes behandelt.

Der gültige Eingabebereich für diesen Parameter liegt zwischen 0 und 2.097.151 KB. Wenn Sie den Wert Unlimited eingeben, wird die Größe von Nachrichten, die von Sendern in der Organisation gesendet werden können, nicht beschränkt.

MigrationEnabled

Optional

System.Boolean

Dieser Parameter ist für die interne Verwendung durch Microsoft reserviert.

OpenDomainRoutingEnabled

Optional

System.Boolean

Dieser Parameter ist für die interne Verwendung durch Microsoft reserviert.

OrganizationFederatedMailbox

Optional

Microsoft.Exchange.Data.SmtpAddress

Der Parameter OrganizationFederatedMailbox gibt die SMTP-Adresse des Verbundpostfachs an, das für die Verbundzustellung mit anderen Organisationen verwendet wird.

QueueDiagnosticsAggregationInterval

Optional

Microsoft.Exchange.Data.EnhancedTimeSpan

Der Parameter QueueDiagnosticsAggregationInterval gibt das Abrufintervall an, das zum Abrufen der Diagnoseinformationen für die Nachrichtenwarteschlange verwendet wird. Der Standardwert ist 00:01:00 oder eine Minute.

Geben Sie einen Wert als Zeitraum an: tt.hh:mm:ss, wobei t = Tage, h = Stunden, m = Minuten und s = Sekunden sind.

RedirectDLMessagesForLegacyArchiveJournaling

Optional

System.Boolean

Dieser Parameter ist für die interne Verwendung durch Microsoft reserviert.

RedirectUnprovisionedUserMessagesForLegacyArchiveJournaling

Optional

System.Boolean

Dieser Parameter ist für die interne Verwendung durch Microsoft reserviert.

RejectMessageOnShadowFailure

Optional

System.Boolean

Der Parameter RejectMessageOnShadowFailure akzeptiert Nachrichten oder weist diese zurück, wenn keine Schattenkopie der Nachricht erstellt werden kann. Die gültige Eingabe für diesen Parameter ist $true oder $false. Der Standardwert lautet $true.

Wenn für diesen Parameter $true festgelegt ist, werden Nachrichten mit dem SMTP-Code 450 4.5.1 zurückgewiesen. Wenn für diesen Parameter $false festgelegt ist, wird die Nachricht akzeptiert, ohne eine Schattenkopie zu erstellen.

Die Anzahl der Versuche zum Erstellen einer Schattenkopie der Nachricht sowie der Ort, an dem die Schattenkopie erstellt wird, werden über die Parametereinstellungen MaxRetriesForLocalSiteShadow, MaxRetriesForRemoteSiteShadow und ShadowMessagePreferenceSetting gesteuert.

Rfc2231EncodingEnabled

Optional

System.Boolean

Der Parameter Rfc2231EncodingEnabled gibt an, ob die RFC-2231-Codierung von MIME-Parametern für ausgehende Nachrichten in einer Organisation aktiviert ist. Die gültige Eingabe für diesen Parameter ist $true oder $false. Der Standardwert lautet $false.

SafetyNetHoldTime

Optional

Microsoft.Exchange.Data.EnhancedTimeSpan

Der Parameter SafetyNetHoldTime gibt an, wie lange eine Kopie einer erfolgreich verarbeiteten Nachricht im Sicherheitsnetz aufbewahrt wird. Nicht bestätigte Schattenkopien von Nachrichten laufen automatisch auf Basis der hinzugefügten Werte der Parameter SafetyNetHoldTime und MessageExpirationTimeout für das Cmdlet Set-TransportService ab.

Geben Sie einen Wert als Zeitraum an: tt.hh:mm:ss, wobei t = Tage, h = Stunden, m = Minuten und s = Sekunden sind.

Der Standardwert ist 2.00:00:00 oder 2 Tage.

ShadowHeartbeatFrequency

Optional

Microsoft.Exchange.Data.EnhancedTimeSpan

Der Parameter ShadowHeartbeatFrequency gibt an, wie lange ein Server abwartet, bevor er eine Verbindung zu einem primären Server herstellt, um den Löschstatus von Shadow-Nachrichten abzufragen.

Geben Sie einen Wert als Zeitraum an: tt.hh:mm:ss, wobei t = Tage, h = Stunden, m = Minuten und s = Sekunden sind.

Eine gültige Eingabe für diesen Parameter ist 00:00:01 bis 1.00:00:00. Der Standardwert ist 00:02:00 oder 2 Minuten.

ShadowHeartbeatRetryCount

Optional

System.Int32

Dieser Parameter wird von Microsoft Exchange Server 2013 nicht verwendet. Es wird nur von Microsoft Exchange 2010-Servern in einer Koexistenzumgebung verwendet.

Der Parameter ShadowHeartbeatRetryCount gibt die Anzahl von Timeouts an, die ein Server abwartet, bevor er entscheidet, dass beim primären Server ein Fehler aufgetreten ist, und die Shadow-Nachrichten in der Shadow-Warteschlange des nicht erreichbaren primären Servers in Besitz nimmt. Eine gültige Eingabe für diesen Parameter ist eine ganze Zahl zwischen 1 und 15. Der Standardwert ist 12.

Dieser Parameter wird durch den Parameter ShadowResubmitTimeSpan ersetzt.

ShadowHeartbeatTimeoutInterval

Optional

Microsoft.Exchange.Data.EnhancedTimeSpan

Dieser Parameter wird von Microsoft Exchange Server 2013 nicht verwendet. Es wird nur von Microsoft Exchange 2010-Servern in einer Koexistenzumgebung verwendet.

Der Parameter ShadowHeartbeatTimeoutInterval gibt an, wie lange ein Server abwartet, bevor er eine Verbindung zu einem primären Server herstellt, um den Löschstatus von Shadow-Nachrichten abzufragen.

Geben Sie einen Wert als Zeitraum an: tt.hh:mm:ss, wobei t = Tage, h = Stunden, m = Minuten und s = Sekunden sind.

Eine gültige Eingabe für diesen Parameter ist 00:00:01 bis 1.00:00:00. Der Standardwert ist 00:15:00 oder 15 Minuten.

Dieser Parameter wird durch den Parameter ShadowHeartbeatFrequency ersetzt.

ShadowMessageAutoDiscardInterval

Optional

Microsoft.Exchange.Data.EnhancedTimeSpan

Der Parameter ShadowMessageAutoDiscardInterval gibt an, wie lange ein Server Löschereignisse für Shadow-Nachrichten beibehält. Ein primärer Server stellt Löschereignisse so lange in Warteschlangen, bis er vom Shadow-Server abgefragt wird. Wenn der Shadow-Server den primären Server jedoch nicht während des in diesem Parameter festgelegten Zeitraums abfragt, löscht der primäre Server die Löschereignisse in der Warteschlange.

Geben Sie einen Wert als Zeitraum an: tt.hh:mm:ss, wobei t = Tage, h = Stunden, m = Minuten und s = Sekunden sind.

Eine gültige Eingabe für diesen Parameter ist ein Wert zwischen 00:00:05 und 90.00:00:00. Der Standardwert ist 2.00:00:00 oder 2 Tage.

ShadowMessagePreferenceSetting

Optional

Microsoft.Exchange.Data.ShadowMessagePreference

Der Parameter ShadowMessagePreferenceSetting gibt den bevorzugten Speicherort zum Erstellen einer Schattenkopie einer Nachricht an. Gültige Werte sind:

  • LocalOnly: Eine Schattenkopie der Nachricht sollte nur auf einem Server am lokalen Active Directory-Standort erstellt werden.

  • RemoteOnly: Eine Schattenkopie der Nachricht sollte nur auf einem Server an einem anderen Active Directory-Standort erstellt werden.

  • PreferRemote: Versuchen Sie, eine Schattenkopie der Nachricht an einem anderen Active Directory-Standort zu erstellen. Wenn dieser Vorgang fehlschlägt, versuchen Sie, eine Schattenkopie der Nachricht auf einem Server am lokalen Active Directory-Standort zu erstellen.

Der Standardwert lautet PreferRemote.

ShadowRedundancyEnabled

Optional

System.Boolean

Der Parameter ShadowRedundancyEnabled gibt an, ob Shadow-Redundanz für die Organisation aktiviert ist. Die gültige Eingabe für diesen Parameter ist $true oder $false. Der Standardwert lautet $true.

ShadowResubmitTimeSpan

Optional

Microsoft.Exchange.Data.EnhancedTimeSpan

Der Parameter ShadowResubmitTimeSpan gibt die Zeit an, die ein Server abwartet, bevor er entscheidet, dass beim primären Server ein Fehler aufgetreten ist, und die Shadow-Nachrichten in der Shadow-Warteschlange des nicht erreichbaren primären Servers in Besitz nimmt.

Geben Sie einen Wert als Zeitraum an: tt.hh:mm:ss, wobei t = Tage, h = Stunden, m = Minuten und s = Sekunden sind.

Eine gültige Eingabe für diesen Parameter ist 00:00:01 bis 1.00:00:00. Der Standardwert ist 03:00:00 oder 3 Stunden.

Dieser Parameter ersetzt den Parameter ShadowHeartbeatRetryCount.

SupervisionTags

Optional

Microsoft.Exchange.Data.MultiValuedProperty

Der Parameter SupervisionTags gibt die diversen Tags an, die für die Transportaufsicht in der Organisation verwendet werden.

Bei der Installation von Exchange werden standardmäßig die zwei Tags Allow und Reject erstellt.

TLSReceiveDomainSecureList

Optional

Microsoft.Exchange.Data.MultiValuedProperty

Der Parameter TLSReceiveDomainSecureList gibt die Domänen an, aus denen Sie domänengesicherte E-Mail-Nachrichten unter Verwendung der gegenseitigen TLS-Authentifizierung (Transport Layer Security) erhalten möchten. Für die vollständige Unterstützung der gegenseitigen TLS-Authentifizierung müssen Sie außerdem die folgenden Schritte ausführen:

  • Aktivieren Sie die Domänensicherheit (Gegenseitige TLS-Authentifizierung) sowie die Authentifizierungsmethode TLS auf den Empfangsconnectors, die Nachrichten aus den mit dem Parameter TLSReceiveDomainSecureList angegebenen Domänen erhalten.

  • Geben Sie mit dem Parameter TLSSendDomainSecureList die Domänen an, an die Sie domänengesicherte E-Mail-Nachrichten senden möchten.

  • Aktivieren Sie die Domänensicherheit (Gegenseitige TLS-Authentifizierung) auf den Sendeconnectors, die Nachrichten an die mit dem Parameter TLSSendDomainSecureList angegebenen Domänen senden.

Verwenden Sie zum Eingeben mehrerer Werte und zum Überschreiben vorhandener Einträge die folgende Syntax: <value1>,<value2>.... Wenn die Werte Leerzeichen oder anderweitig erforderliche Anführungszeichen enthalten, müssen Sie die folgende Syntax verwenden: "<value1>","<value2>"....

Verwenden Sie die folgende Syntax, um mindestens einen Wert hinzuzufügen oder zu entfernen, ohne dass dies Auswirkungen auf vorhandene Einträge hat: @{Add="<value1>","<value2>"...; Remove="<value1>","<value2>"...}.

Das Platzhalterzeichen (*) wird in den im Parameter TLSReceiveDomainSecureList oder im Parameter TLSSendDomainSecureList aufgelisteten Domänen nicht unterstützt. Der Standardwert für beide Parameter ist eine Liste ohne Einträge ({}).

TLSSendDomainSecureList

Optional

Microsoft.Exchange.Data.MultiValuedProperty

Der Parameter TLSSendDomainSecureList gibt die Domänen an, von denen Sie domänengesicherte E-Mail-Nachrichten unter Verwendung der gegenseitigen TLS-Authentifizierung (Transport Layer Security) senden möchten. Für die vollständige Unterstützung der gegenseitigen TLS-Authentifizierung müssen Sie außerdem die folgenden Schritte ausführen:

  • Aktivieren Sie die Domänensicherheit (MTLS-Authentifizierung) auf den Sendeconnectors, die Nachrichten an die mit dem Parameter TLSSendDomainSecureList angegebenen Domänen senden.

  • Geben Sie mit dem Parameter TLSReceiveDomainSecureList die Domänen an, aus denen Sie domänengesicherte E-Mail-Nachrichten erhalten möchten.

  • Aktivieren Sie die Domänensicherheit (Gegenseitige TLS-Authentifizierung) sowie die Authentifizierungsmethode TLS auf den Empfangsconnectors, die Nachrichten aus den mit dem Parameter TLSReceiveDomainSecureList angegebenen Domänen erhalten.

Verwenden Sie zum Eingeben mehrerer Werte und zum Überschreiben vorhandener Einträge die folgende Syntax: <value1>,<value2>.... Wenn die Werte Leerzeichen oder anderweitig erforderliche Anführungszeichen enthalten, müssen Sie die folgende Syntax verwenden: "<value1>","<value2>"....

Verwenden Sie die folgende Syntax, um mindestens einen Wert hinzuzufügen oder zu entfernen, ohne dass dies Auswirkungen auf vorhandene Einträge hat: @{Add="<value1>","<value2>"...; Remove="<value1>","<value2>"...}.

Mehrere Domänen können durch Komma getrennt werden. Das Platzhalterzeichen (*) wird in den im Parameter TLSSendDomainSecureList oder im Parameter TLSReceiveSecureList aufgelisteten Domänen nicht unterstützt. Der Standardwert für beide Parameter ist eine Liste ohne Einträge ({}).

TransportRuleAttachmentTextScanLimit

Optional

Microsoft.Exchange.Data.ByteQuantifiedSize

Der Parameter TransportRuleAttachmentTextScanLimit gibt die maximale Textmenge an, die aus Anlagen für Scanvorgänge extrahiert werden kann, durch Prädikate von Anlagenscanvorgängen in Transportregeln und in Richtlinien für die Verhinderung von Datenverlust (Data Loss Prevention, DLP). Der Standardwert ist 150 Kilobyte (KB).

Wenn Sie einen Wert eingeben, qualifizieren Sie den Wert mit einer der folgenden Einheiten:

  • B (Bytes)

  • KB (Kilobytes)

  • MB (Megabytes)

  • GB (Gigabytes)

  • TB (Terabytes)

Nicht qualifizierte Werte werden als Bytes behandelt.

Wenn die Textmenge in der Anlage größer als der Wert dieses Parameters ist, wird nur die angegebene Textmenge gescannt. Wenn z. B. eine Anlage von 5 MB 300 KB Text enthält und der Wert von TransportRuleAttachmentTextScanLimit 150 KB entspricht, dann werden nur die ersten 150 KB Text extrahiert und gescannt.

TransportRuleCollectionAddedRecipientsLimit

Optional

System.Int32

Dieser Parameter ist für die interne Verwendung durch Microsoft reserviert.

TransportRuleCollectionRegexCharsLimit

Optional

Microsoft.Exchange.Data.ByteQuantifiedSize

Dieser Parameter ist für die interne Verwendung durch Microsoft reserviert.

TransportRuleLimit

Optional

System.Int32

Dieser Parameter ist für die interne Verwendung durch Microsoft reserviert.

TransportRuleMinProductVersion

Optional

System.Version

Dieser Parameter ist für die interne Verwendung durch Microsoft reserviert.

TransportRuleRegexValidationTimeout

Optional

Microsoft.Exchange.Data.EnhancedTimeSpan

Dieser Parameter ist für die interne Verwendung durch Microsoft reserviert.

TransportRuleSizeLimit

Optional

Microsoft.Exchange.Data.ByteQuantifiedSize

Dieser Parameter ist für die interne Verwendung durch Microsoft reserviert.

VerifySecureSubmitEnabled

Optional

System.Boolean

Der Parameter VerifySecureSubmitEnabled überprüft, ob E-Mail-Clients, die Nachrichten aus Postfächern auf Postfachservern übermitteln, die verschlüsselte MAPI-Übermittlung verwenden. Gültige Werte für diesen Parameter sind $true und $false. Der Standardwert ist $false

Wenn der Parameter VerifySecureSubmitEnabled auf den Wert $true festgelegt ist und die Nachricht mithilfe von Outlook 2010 oder höher übermittelt wurde, wird die Nachricht als sicher gekennzeichnet. Wenn für die Nachrichtenübermittlung eine frühere Outlook-Version verwendet wird, wird die Nachricht als anonym markiert.

Wenn der Parameter VerifySecureSubmitEnabled auf den Wert $false festgelegt ist, werden alle MAPI-Nachrichtenübermittlungen als sicher gekennzeichnet. Nachrichten die über einen MAPI-Client aus Postfächern auf dem Postfachserver übermittelt werden, werden nicht auf verschlüsselte MAPI-Übermittlung geprüft. Wenn Sie ältere Outlook-Versionen in Ihrer Exchange-Organisation verwenden, sollten Sie den Parameter VerifySecureSubmitEnabled auf $false festlegen.

VoicemailJournalingEnabled

Optional

System.Boolean

Der ParameterVoicemailJournalingEnabled gibt an, ob UM-Voicemailnachrichten (Unified Messaging) vom Journal-Agent erfasst werden. Die gültige Eingabe für diesen Parameter ist $true oder $false. Der Standardwert ist $true.

WhatIf

Optional

System.Management.Automation.SwitchParameter

Die Option WhatIf weist den Befehl an, die für das Objekt ausgeführten Aktionen zu simulieren. Durch Verwendung der Option WhatIf können Sie eine Vorschau der Änderungen anzeigen, ohne diese Änderungen wirklich übernehmen zu müssen. Für die Option WhatIf muss kein Wert angegeben werden.

Xexch50Enabled

Optional

System.Boolean

Der ParameterXexch50Enabled gibt an, ob zur Sicherstellung der Abwärtskompatibilität mit Exchange 2003-Computern die Xexch50-Authentifizierung aktiviert werden soll. Die gültige Eingabe für diesen Parameter ist $true oder $false. Der Standardwert lautet $true.

Eingabetypen, die dieses Cmdlet akzeptiert, finden Sie unter Eingabe- und Ausgabetypen für Cmdlets. Wenn das Feld mit dem Eingabetyp für ein Cmdlet leer ist, akzeptiert das Cmdlet diese Eingabedaten nicht.

Rückgabetypen bzw. Ausgabetypen, die dieses Cmdlet akzeptiert, finden Sie unter Eingabe- und Ausgabetypen für Cmdlets. Wenn das Feld mit dem Ausgabetyp leer ist, gibt das Cmdlet keine Daten zurück.

 
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