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Grundlegendes zur Exchange-Suche

Exchange 2010
 

Gilt für: Exchange Server 2010 SP3, Exchange Server 2010 SP2

Letztes Änderungsdatum des Themas: 2010-09-29

Angesichts immer größer werdender Postfächer und Datenmengen, die in Postfächern in Form von Nachrichten und Anlagen gespeichert werden, ist es für Benutzer entscheidend, dass sie in der Lage sind, die erforderlichen Nachrichten schnell zu suchen und zu finden. In Microsoft Exchange Server 2010 können Sie den Benutzern persönliche Archive bereitstellen, sodass weniger oder gar keine PST-Dateien mehr verwendet werden müssen. Dies führt dazu, dass ein Benutzer mehr Postfachdaten speichert. Außerdem wird dadurch die Suche über die primären und Archivpostfächer des Benutzers zu einem wichtigen Produktivitätstool.

In Exchange 2010 können autorisierte Benutzer durch die Postfachsuche über mehrere Postfächer Suchvorgänge in Postfächern über die gesamte Exchange 2010-Organisation ausführen, um die Kriterien bei der elektronischen Auskunfterteilung (eDiscovery), behördlichen Prüfungen oder internen Untersuchungen zu erfüllen. Bei der Postfachsuche über mehrere Postfächer werden darüber hinaus die Inhaltsindizes verwendet, die von der Exchange-Suche erstellt wurden.

Die Exchange-Suche unterscheidet sich von der in Exchange Server 2003 verfügbaren Volltextindizierung. Es wurden hinsichtlich Leistung, Inhaltsindizierung und Suche Verbesserungen vorgenommen. Neue Elemente werden nahezu unverzüglich nach ihrer Erstellung oder der Zustellung an das Postfach indiziert, wodurch die Benutzer schnell, konstant und zuverlässiger Postfachdaten durchsuchen können. In Exchange 2010 und Exchange Server 2007 ist die Inhaltsindizierung standardmäßig für alle Postfachdatenbanken aktiviert, und es ist kein erstes Setup und keine erste Konfiguration erforderlich.

HinweisAnmerkung:
Die Exchange-Suche indiziert keine Datenbanken für Öffentliche Ordner.

Inhalt

Inhaltsindizierung

Exchange-Suchleistung

Exchange-Suchclients

Erweiterte Abfragesyntax

Exchange-Suche und Anlagen

Verbesserungen im Vergleich zur Inhaltsindizierung von Exchange Server 2003

Unterschiede zwischen der Exchange-Suche und der Exchange-Informationsspeichersuche

Exchange-Suche und Lokalisierung

Exchange-Suche und Database Availability Groups

Wenn Exchange-Suchdienste gestartet werden, ermittelt die Exchange-Suche den Suchstatus aller Postfachdatenbanken auf dem Postfachserver. Wenn eine Postfachdatenbank für die Suche eingebunden und aktiviert wird, ordnet die Exchange-Suche ihr einen der folgenden Statuswerte zu:

  • Neu   Wenn der Status einer Postfachdatenbank "Neu" lautet, erstellt die Exchange-Suche einen Inhaltsindexkatalog für die Datenbank. Nachdem dieser erstellt wurde, ändert die Exchange-Suche den Status der Datenbank zu "Durchforstung wird ausgeführt".

  • Durchforstung wird ausgeführt   Wenn der Status eines Postfachs "Durchforstung wird ausgeführt" lautet, dann indiziert die Exchange-Suche Postfächer in der Datenbank. Der Status bleibt "Durchforstung wird ausgeführt", bis alle Postfächer in der Datenbank indiziert wurden. Nachdem alle Postfächer in den Datenbanken indiziert wurden, ändert die Exchange-Suche den Status der Datenbank zu "Benachrichtigung".

  • Benachrichtigung   Nachdem eine Datenbank anfänglich durchforstet wurde, wird die Exchange-Suche vom Exchange-Speicher über die neuen Ereignisse benachrichtigt, z. B. über das Erstellen, Zustellen oder Löschen von Nachrichten. Ereignisse werden für die Indizierung zur Benachrichtigungswarteschlange hinzugefügt. Dieser Vorgang wird schnell ausgeführt, sodass der Inhaltsindex nie länger als ein paar Minuten nicht auf dem aktuellen Stand ist. An ein Postfach zugestellte neue Nachrichten werden innerhalb einiger Sekunden nach der Zustellung indiziert.

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Die Exchange-Suche bietet im Vergleich zur Volltextindizierung in Exchange 2003 erhebliche Leistungsverbesserungen. Das Suchmodell hat vom Durchforstungsmodus zum Modus "Immer aktuell" gewechselt. Es wurden verschiedene Verbesserungen zum Optimieren der Systemressourcen, wie CPU, Arbeitsspeicher, Datenträger-E/A und für Indizes erforderlicher Speicherplatz, vorgenommen. Diese Leistungsverbesserungen führen zu einer 35-fachen Verbesserung der Indizierungsgeschwindigkeit. Obwohl eine vollständige Durchforstung der Datenbank wesentlich schneller erfolgt, kann dabei je nach der Größe der Postfachdatenbank ein erheblicher Teil der Ressourcen auf einem Postfachserver belegt werden. Dies kann die Nachrichtenübermittlung während intensiverer Phasen unterbrechen. Da die Zustellung von E-Mails Vorrang vor der Inhaltsindizierung haben sollte, schränkt eine neue Einschränkungsfunktion in der Exchange-Suche automatisch die Indizierung für eine bestimmte Postfachdatenbank oder für eine Gruppe ein, sodass die Auslastung von Datenträger-E/A und CPU verringert wird.

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Die Exchange-Suche bietet einen Dienst, der von Suchclients verwendet wird. Diese Clients umfassen Microsoft Outlook, Microsoft Office Outlook Web App, Windows Mobile, die Postfachsuche über mehrere Postfächer in Exchange 2010 sowie Exchange-Webdienste.

In Outlook 2010 und Office Outlook 2007 können die zum Konfigurieren von Outlook-Funktionen verwendeten Outlook-Profile auf Benutzercomputern für die Verwendung des Exchange-Cachemodus konfiguriert werden. Wenn Outlook mit Exchange in einem Onlinemodus verbunden ist und auf das Exchange-Postfach zugreift, erfolgen Änderungen wie das Erstellen von Postfachelementen, das Zustellen neuer E-Mails und das Löschen von Postfachelementen auf dem Postfachserver. Im Exchange-Cachemodus erstellt Outlook ein lokales Replikat des Exchange-Postfachs auf dem Computer des Benutzers. Dieses Replikat wird in einer OST-Datei im Profil des Benutzers gespeichert. Änderungen an den Postfachelementen erfolgen im lokalen Replikat, das dann mit dem Exchange-Postfach synchronisiert wird. Weitere Informationen zum Exchange-Cachemodus finden Sie unter Informationen zum Exchange-Cachemodus (möglicherweise in englischer Sprache).

Im Exchange-Cachemodus verwendet Outlook die Windows-Suche, eine in Windows 7 und Windows Vista integrierte Komponente. Die Windows-Suche führt die Inhaltsindizierung aus und stellt Suchfunktionen für Outlook bereit. Die Koppelung mit einer lokalen Inhaltsindizierung und einem Suchdienst bietet Outlook-Benutzern, die im Exchange-Cachemodus ausgeführt werden, eine effizientere Möglichkeit, ihr Postfach zu durchsuchen. Zusätzlich zur Indizierung von E-Mails im Offlinespeicher indiziert die Windows-Suche auch sonstige im Dateisystem befindliche Daten. Weitere Informationen zur Windows-Suche finden sie unter Windows-Suche (möglicherweise in englischer Sprache).

Outlook 2010 und Outlook 2007 bieten Benutzern ein Feld für die Sofortsuche, auf das leicht zugegriffen werden kann und das sich im oberen Teil des Nachrichtenlistenbereichs befindet. So lassen sich Postfachinhalte schnell durchsuchen. Außerdem können Benutzer mithilfe der Funktion Erweiterte Suche anhand zahlreicher Felder und Parameter komplexere Suchabfragen erstellen.

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Angesichts immer zahlreicherer von Benutzern empfangener E-Mail-Nachrichten, größerer Postfächer und der daraus resultierenden Flut an Informationen verbessert die Möglichkeit zum schnellen Durchsuchen von Nachrichten die Produktivität von Benutzern und fördert ihre Zufriedenheit hinsichtlich der Verwendung von E-Mail. Mithilfe der erweiterten Abfragesyntax (Advanced Query Syntax, AQS) können Benutzer schnell erweiterte Suchabfragen erstellen und die erforderlichen Nachrichten finden. Suchabfragen mit der erweiterten Abfragesyntax können in Outlook direkt in das Feld Sofortsuche eingegeben werden.

Für die Suche nach Nachrichten, die z. B. von April Stewart gesendet wurden, Anlagen besitzen und das Wort "Contoso" im Feld Betreff enthalten, kann ein Benutzer die folgende Suchabfrage verwenden: From:"April Stewart" HasAttachments:true Subject:Contoso. Zur weiteren Eingrenzung auf ungelesene Nachrichten kann der Benutzer das folgende Schlüsselwort und den folgenden Wert hinzufügen: unread:true. Zur weiteren Eingrenzung auf von April im letzten Monat gesendete Nachrichten kann der Benutzer das folgende Schlüsselwort und den folgenden Wert hinzufügen: Sent:lastmonth.

Die erweiterte Abfragesyntax wird sowohl von der Exchange-Suche auf dem Server als auch von der Windows-Suche auf dem Desktop unterstützt. Suchabfragen, die die erweiterte Abfragesyntax verwenden, arbeiten in Outlook 2010 und Outlook 2007 im Online- und im Cachemodus. In Exchange 2010 können Benutzer auch Abfragen mit der erweiterten Abfragesyntax in Outlook Web App und Windows Mobile verwenden. Die Exchange-Suchclients, z. B. die Postfachsuche über mehrere Postfächer, unterstützen auch Suchabfragen mit der erweiterten Abfragesyntax.

Outlook 2010 und Outlook 2007 unterstützen eine große Anzahl von Schlüsselwörtern der erweiterten Abfragesyntax. Des Weiteren unterstützt die Exchange-Suche auch die in der folgenden Tabelle aufgeführten Schlüsselwörter.

Schlüsselwörter der Exchange-Suche

Eigenschaft Beispiel Suchergebnisse

Anlagen

attachment:Jahresbericht.pptx

Nachrichten mit der Anlage "Jahresbericht.pptx". Die Verwendung von "attachment:Jahresbericht" oder "attachment:Jahres*" liefert dieselben Ergebnisse wie die Verwendung des vollständigen Namens der Anlage.

Cc

cc:paul schneider

cc:pauls

cc:pauls@contoso.com

Nachrichten mit "Paul Schneider" im Feld Cc.

Von

from:christof sprenger

from:csprenger

from:csprenger@contoso.com

Von Christof Sprenger gesendete Nachrichten.

Schlüsselwörter in Aufbewahrungsrichtlinien

retentionpolicy:unternehmenskritisch

Nachrichten, auf die das Aufbewahrungstag "Unternehmenskritisch" angewendet wurde.

Datum, wann Nachrichten entsprechend der Richtlinie ablaufen

expires:4/1/2010

Nachrichten, die am 1. April 2010 ablaufen.

Gesendet

sent:gestern

Alle gestern gesendeten Nachrichten.

Betreff

Subject:"Patente ablegen"

Alle Nachrichten, bei denen die Wortgruppe "Patente ablegen" im Feld "Betreff" angezeigt wird.

An

to:"adam stein"

to:astein

to:astein@contoso.com

Nachrichten, bei denen Adam Stein im Feld "An" steht.

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Die Exchange-Suche indiziert in E-Mail-Anlagen enthaltene Textinhalte. Verschiedene Dateiformate werden mithilfe von Suchfiltern unterstützt. Exchange Setup installiert standardmäßig eine Reihe von Suchfiltern und bietet die Unterstützung für viele bekannte Dateiformate für die Indizierung, einschließlich Microsoft Office-Dateien. Eine Liste der von Exchange Setup installierten Suchfilter finden Sie unter Standardfilter für die Exchange-Suche. Sie können weitere Suchfilter für Dateiformate installieren, die von der Exchange-Suche indiziert werden sollen. Es stehen Suchfilter für verschiedene Dateiformate von zahlreichen Partnern und Drittanbietern zur Verfügung. Folgendes gilt für die Indizierung:

  • Nicht durchsuchbare Elemente   Wenn die Exchange-Suche eine Datei nicht indizieren kann, da ein Suchfilter für das Dateiformat nicht auf dem Postfachserver installiert ist, dann wird das Element als nicht durchsuchbares Element behandelt. Ein Element kann auch aus anderen Gründen als "nicht durchsuchbar" gekennzeichnet werden. Sie können eine Liste der nicht durchsuchbaren Elemente pro Postfach, Postfachdatenbank oder pro Postfachserver mithilfe des Cmdlets Get-FailedContentIndexDocuments abrufen. Weitere Informationen finden Sie unter Diagnostizieren von Exchange-Suchproblemen. Sie können die nicht durchsuchbaren Elemente auch einbeziehen, wenn Sie eine Discoverysuche mithilfe der Postfachsuche über mehrere Postfächer ausführen.

  • Sichere Liste   Bestimmte Dateitypen wird davon ausgegangen, dass kein von der Exchange-Suche zu indizierender Inhalt vorhanden ist. Diese Dateitypen werden durch einen NULL-Filterwert in der Registrierung zu einer sicheren Liste hinzugefügt. Exchange Setup erstellt einen NULL-Filterregistrierungswert für verschiedene Dateitypen. Postfachelemente, die diese Dateitypen enthalten, werden nicht in der Liste der nicht durchsuchbaren Elemente zurückgegeben. Eine Liste der Standardsuchfilter und der standardmäßigen NULL-Filtereinträge finden Sie unter Standardfilter für die Exchange-Suche.

  • Verschlüsselte Elemente   Mithilfe von S/MIME verschlüsselte Nachrichten werden von der Exchange-Suche nicht indiziert. Verschlüsselte Nachrichten werden als nicht durchsuchbare Elemente zurückgegeben, falls Sie das Cmdlet Get-FailedContentIndexDocuments verwenden.

  • IRM-geschützte Elemente   Die mithilfe der Verwaltung von Informationsrechten (Information Rights Management, IRM) geschützten Nachrichten werden von der Exchange-Suche indiziert und in die Suchergebnisse einbezogen. Nachrichten müssen mithilfe eines AD RMS-Servers (Active Directory Rights Management Service, Active Directory Rechteverwaltungsdienst) in derselben Active Directory-Gesamtstruktur wie der Exchange 2010-Postfachserver geschützt werden. Weitere Informationen finden Sie unter Rechteschutz.

HinweisAnmerkung:
Im Exchange-Cachemodus werden Anlagen auch von der Windows-Suche indiziert. Die Windows-Suche verwendet auf dem Computer des Benutzers installierte Suchfilter.

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Die Suchfunktionen in Exchange 2003 (Inhaltsindizierung) werden in Exchange 2010 durch die Exchange-Suche ersetzt. Die Exchange-Suche stellt die folgenden Funktions- und Funktionalitätsverbesserungen im Vergleich zur Inhaltsindizierung zur Verfügung:

  • Die Nutzung der Systemressourcen wie etwa CPU, Arbeitsspeicher, Datenträger-E/A und erforderlicher Speicherplatz für Indizes wurde verbessert, wodurch die Gesamtleistung erheblich gesteigert wird.

  • Neue Nachrichten werden normalerweise innerhalb von 10 Sekunden nach ihrem Eingang indiziert, und Abfrageergebnisse werden innerhalb von Sekunden zurückgegeben.

  • Die Exchange-Suche wird bei der Installation automatisch aktiviert und erfordert keinerlei Konfiguration.

  • Anlagen können nun indiziert werden. Mehrere Anlagetypen werden unterstützt, z. B. Microsoft Office-Dokumente, Text- sowie HTML-Anlagen.

  • Die Indizierung wird automatisch für eine bestimmte Postfachdatenbank ausgesetzt, wodurch die E/A-Last des Datenträgers verringert wird. Die Indizierung wird außerdem automatisch für den gesamten Postfachserver ausgesetzt, wodurch die E/A-Last des Datenträgers und die CPU-Auslastung für die Exchange-Suche verringert wird.

  • Es stehen eine Suchleiste mit einfachem Zugriff in Outlook Web App und Unterstützung für die Abfrageerstellung in Outlook 2010 und Outlook 2007 zur Verfügung.

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Mit der Exchange-Suche können Sie schnell Text in Nachrichten mithilfe vordefinierter Indizes durchsuchen. Die Exchange-Informationsspeichersuche basiert hingegen auf einem sequenziellen Durchsuchen aller Nachrichten im Suchbereich und verwendet keine im Vorfeld erstellten Indizes. In der folgenden Tabelle werden einige der Unterschiede zwischen der Exchange-Suche und der Exchange-Informationsspeichersuche gegenübergestellt.

Exchange-Suche versus Exchange-Informationsspeichersuche

Exchange-Suche Exchange-Informationsspeichersuche

Schneller

Langsamer

Durchsucht den Inhaltsindex, der durch das Durchforsten der Postfachdatenbank erstellt wurde

Durchsucht den Informationsspeicher

Indiziert neue Elemente innerhalb von Sekunden nach der Erstellung oder nach der Zustellung an ein Postfach

Neuere Elemente werden möglicherweise nicht zurückgegeben

Verwendet Wörter, Ausdrücke und Sätze, ignoriert Satzzeichen und Leerzeichen, keine Unterscheidung zwischen Groß-/Kleinschreibung

Durchsucht einen Datenstrom aus Bytes, sucht nur genaue Übereinstimmungen

Unterstützt nur die Präfixsuche, unterstützt keinen Vergleich von Unterzeichenfolgen

Unterstützt den Vergleich von Unterzeichenfolgen

Sucht mithilfe verfügbarer Suchfilter nach Anlagen

Sucht nicht innerhalb von Anlagen

Kann Nachrichten in verschiedenen Sprachen durchsuchen

Kein Erkennen von Sprachen

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Die Lokalisierungsunterstützung für die Exchange-Suche beschränkt sich auf Szenarien, in denen das Clientgebietsschema dem Nachrichtengebietsschema entspricht (das auch der Sprache entsprechen muss, die im Nachrichtentext verwendet wird). Die Exchange-Suche unterstützt keine Szenarien, in denen mehrere Sprachen in den Nachrichtentext einer Nachricht eingebettet sind oder sich das Clientgebietsschema vom Nachrichtengebietsschema unterscheidet.

Um konsistente Ergebnisse für lokalisierte Suchvorgänge zu erhalten, müssen folgende Bedingungen erfüllt sein:

  • Eine E-Mail-Nachricht muss in einer einzigen Sprache verfasst worden sein, und diese Sprache muss dem Gebietsschema der Nachricht entsprechen.

  • Der Suchausdruck darf nur eine einzige Sprache verwenden.

  • Die Sprache muss dem Gebietsschema des Clientcomputers entsprechen, das durch die Verbindung mit dem Server erkannt wurde.

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In Organisationen, die über eine Database Availability Group (DAG) verfügen, replizieren während des Seedingprozesses DAG-Mitglieder mit einer passiven Postfachdatenbankkopie den Inhaltsindexkatalog von dem DAG-Mitglied, das über die aktive Postfachdatenbankkopie verfügt. Die Größe des Inhaltsindex beträgt im Allgemeinen 10 % der Größe der Postfachdatenbank. Nach dem anfänglichen Seeding erhält der Server mit der passiven Datenbankkopie Nachrichtendaten vom Server mit der aktiven Datenbank und führt die Inhaltsindizierung lokal durch. Die Bandbreite, die zum Kopieren von Nachrichteninhalten für die Indizierung verwendet wird, wird zusätzlich zu der Bandbreite für die Replikation von Transaktionsprotokollen benötigt. Bei der Planung einer Hochverfügbarkeitsbereitstellung müssen Sie die Bandbreite für die Exchange-Suche berücksichtigen.

Der Anforderungsrechner für die Exchange 2010-Postfachserverrolle berücksichtigt beim Berechnen der erforderlichen Bandbreite für die Inhaltsindizierung in einer Database Availability Group die Inhaltsindizierung. Weitere Informationen zu diesem Rechner sowie einen Link zum Herunterladen des Rechners finden Sie im Exchange Server Team Blog-Artikel Anforderungsrechner für die Exchange 2010-Postfachserverrolle (möglicherweise in englischer Sprache).

Weitere Informationen zu DAGs finden Sie unter Grundlegendes zu Database Availability Groups.

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