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Neue Tools in Exchange 2007

 

Letztes Änderungsdatum des Themas: 2006-11-16

Das für die Microsoft® Exchange Server-Tools zuständige Team hat sich intensiv damit beschäftigt, die vorhandenen Tools für Microsoft Exchange Server 2007 fit zu machen. In manchen Fällen ist das eine relativ einfache Aufgabe, z. B. dann, wenn dem Build nur neue Dateien hinzugefügt werden müssen. Es gibt aber auch Fälle, in denen eine vollständige Überarbeitung erforderlich ist, so z. B. bei dem bisher verwendeten Tool Load Simulator (LoadSim), das als neues, besseres Tool namens Exchange Server Load Generator aus der Überarbeitung hervorgegangen ist.

Im Folgenden werden einige der Anfang 2007 veröffentlichten Tools kurz vorstellt. Die Entwicklung und Anpassung von Tools ist ein laufender Prozess, über den wir Sie im Exchange TechCenter auf dem Laufenden halten. Informative, detaillierte Artikel zu verschiedenen Tools finden Sie im Microsoft Exchange Team Blog (in englischer Sprache).

Exchange Load Generator tritt an die Stelle des Tools Exchange Load Simulator 2003. Exchange Load Generator unterstützt Exchange Server 2007 und ist mit Exchange Server 2003 abwärtskompatibel. Es werden nun Tests mit einer Kombination verschiedener Methoden durchgeführt, u. a. mit einem Befehlszeilensetup, das die schnelle Ausführung vieler häufig anfallender Aufgaben ermöglicht. Als Beispiel für eine Befehlszeilenaufgabe ist das Generieren einer allgemeinen XML-Konfigurationsdatei zu nennen. Diese Datei wird dann als Basis für die Einrichtung und Konfiguration von Aufgaben über eine benutzerfreundliche XML-Konfigurationsdatei verwendet.

Es gibt auch eine neue, bereinigte grafische Benutzeroberfläche (Stichwort Exchange Best Practices Analyzer) mit einer begleitenden Hilfedatei im linken Bereich, in der Anweisungen für die Arbeit mit der Benutzeroberfläche zur Verfügung stehen. Über die Benutzeroberfläche können Sie z. B. Remotebenutzer einrichten und Berichte generieren.

Mithilfe von Exchange Load Generator können Sie die Übermittlung mehrerer Messaginganforderungen von MAPI-Clients an einen Exchange-Server simulieren. Zum Simulieren der Übermittlung dieser Messaginganforderungen führen Sie Exchange Load Generator-Tests auf Clientcomputern durch. In diesen Tests werden mehrere Messaginganforderungen an den Exchange-Server gesendet, wodurch eine Nachrichtenlast erzeugt wird.

Sie können sich auf eine bessere Fehlerbehebung freuen, sofern Sie die entsprechende Konfiguration vorgenommen haben, und auf eine höhere Codequalität, da in den letzten Monaten einige Probleme behoben wurden. Die Simulationsgenauigkeit wurde erheblich verbessert, und das Tool unterstützt mehrere Typen von Outlook-Clients. Derzeit wird das neue Tool in der Community getestet.

Wir hoffen, dass Sie von den an dem Tool vorgenommenen Verbesserungen durch Arbeitserleichterungen bei Benchmarktests, bei der Überprüfung vor der Bereitstellung und bei Belastungstests in einer Testumgebung (nicht in einer Produktionsumgebung) sowie durch stabilere Vorgänge profitieren. Die Veröffentlichung ist für Januar 2007 vorgesehen.

Am Tool Exchange Server Profile Analyzer, das es Administratoren ermöglicht, geschätzte Statistikdaten zu einem einzelnen Postfachspeicher oder einer vollständigen Exchange Server-Organisation zu sammeln, sind folgende Änderungen vorgenommen worden:

  • Zu den Voraussetzungen zählt nun Microsoft .NET Framework Version 2.0 Redistributable Package (x86). Außerdem können mit dem aktualisierten Tool nun auch Server mit Exchange 2007 analysiert werden.
  • Es wurden neue Datensammler hinzugefügt, damit das Tool mit Exchange 2007 eingesetzt werden kann, u. a. einige für Microsoft Office Outlook® Web Access. Eine Liste der aktuell unterstützten Datensammler finden Sie in dem mit dem Tool bereitgestellten Dokument. Die Outlook Web Access-Datensammler sind in dem Dokument übersichtlich nach Exchange-Versionen geordnet.
  • Das Dokument enthält eine Anleitung zum Konfigurieren von Konten in Exchange 2007 unter Verwendung der neuen Exchange-Verwaltungskonsole und der Exchange-Verwaltungsshell.
  • Der Exchange Server Profile Analyzer-Bericht wurde verbessert.

Die neue Version des Tools ist ab Januar 2007 verfügbar.

Anfang November wurde Version 2.7 des Tools PFDAVAdmin auf der Website Tools für Exchange Server 2003 veröffentlicht. In dieser Version waren keine neuen Features enthalten, jedoch läuft gegenwärtig die Planung und Programmierung eines größeren Updates, das neue Features enthält und Exchange 2007 offiziell unterstützt. Dieses soll in der ersten Hälfte 2007 veröffentlicht werden.

In Version 2.7 wurden verschiedene Probleme behoben, und die Benutzer können sie als Vorschauversion nutzen und mit Exchange 2007 ausprobieren. (Diese Version wird nicht offiziell unterstützt.) Die aktuelle Version ist in einer "reinen" Exchange 2007-Topologie einsetzbar, d. h., es müssen keine Computer mit Exchange Server 2003 oder Exchange 2000 Server vorhanden sein. PFDAVAdmin muss nicht auf einem Server mit Exchange 2007 ausgeführt werden. Die Ausführung ist auch auf einer Remotearbeitsstation möglich.

Sie können mit PFDAVAdmin verschiedene Aufgaben im Zusammenhang mit der Verwaltung Öffentlicher Ordner ausführen, z. B. Ändern der Ordnerberechtigungen für Ordner in der MAPI-Struktur, Exportieren und Importieren von Replikatlisten, Suchen nach Ereignisregistrierungen, Ändern der Berechtigungen des Kalenderordners als Massenvorgang usw.

Halten Sie Anfang Dezember Ausschau nach einer neu strukturierten Ausgabe der Benutzerdokumentation zu dem Tool. Beachten Sie, dass das Tool zu diesem Zeitpunkt nach wie vor nur für Exchange Server 2003 unterstützt wird. Allerdings wird im ersten Quartal 2007 ein neues Dokument veröffentlicht, in dem auf die Unterstützung für Exchange 2007 und Windows Mobile® 5.0 Messaging and Security Feature Pack (MSFP) eingegangen wird.

Das Tool Exchange ActiveSync Certificate-based Authentication ist in erster Linie für IT-Experten bestimmt, die die zertifikatbasierte Clientregistrierung und Authentifizierung für Microsoft Exchange ActiveSync® bereitstellen und verwalten müssen. Dabei handelt es sich um ein Feature von Windows Mobile 5.0 Messaging and Security Feature Pack.

Exchange Server Jetstress ist eine aktualisierte Version des Jetstress-Tools, das zur Unterstützung bei der Bereitstellung von Exchange Server 2007 konzipiert wurde. Diese Version ist auch mit Exchange Server 2003 abwärtskompatibel. Das aktualisierte Jetstress-Tool, das Sie für die Speicherüberprüfung für Exchange 2007 verwenden sollten, bietet einige neue Features.

Die neue Version steht unseren Partnern nun seit einigen Monaten als Vorschauversion zur Verfügung, und ihr Feedback war sehr hilfreich. Anhand dieses Feedbacks konnten wir uns den neuen Features und Betriebsanforderungen für die Ausführung von Belastungstests für Exchange Server 2007 widmen. Hier einige der Highlights der neuen Version:

  • Präzisere Messung des maximalen E/A-Durchsatzes
  • Verbesserte Berichte
  • Neue grafische Benutzeroberfläche (ähnlich der von Exchange Server Best Practices Analyzer) für ein mit den übrigen Tools einheitliches Erscheinungsbild

Jetstress wird ungefähr im Januar 2007 verfügbar sein.

Das Tool Exchange Server Stress and Performance wird derzeit aktualisiert, sodass es mit Exchange 2007 eingesetzt werden kann, und es wird ein neues Testmodul für Outlook Web Access hinzugefügt. Dieses neue Modul ist für Belastungstests von Exchange 2007 Outlook Web Access konzipiert. Wenn Sie Exchange 2003 ausführen und testen, muss allerdings das aktuelle Testmodul WebDAV weiterhin verwendet werden.

Des Weiteren wurden im Tool Exchange Stress and Performance zwei der zuvor unterstützten Protokolle entfernt, nämlich OLEDB und Outlook Mobile Access.

Die neue Version ist im Januar 2007 verfügbar.

 
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