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Grundlegendes zu Unified Messaging und Communications Server 2007

Exchange 2010
 

Gilt für: Exchange Server 2010 SP3, Exchange Server 2010 SP2

Letztes Änderungsdatum des Themas: 2011-04-28

Microsoft Exchange Server 2010 Unified Messaging (UM) kann durch Verwendung der Microsoft Office Communications Server 2007-Plattform die Funktionen für Voicemessaging, Instant Messaging (IM), erweiterte Anwesenheitskontrolle, Audio-/Videokonferenzen und E-Mail kombinieren, um dem Benutzer ein vertrautes, integriertes Kommunikationserlebnis zu ermöglichen. Diese Kommunikationsmethode bietet die folgenden Vorteile:

  • Benachrichtigungen zur erweiterten Anwesenheitskontrolle für eine Vielzahl von Anwendungen, die Benutzer über die Verfügbarkeit von Kontakten informieren.

  • Integration von Instant Messaging (IM), Voicemessaging, Konferenzfunktionen, E-Mail und anderen Kommunikationsmodi, mit deren Hilfe die Benutzer den für die Aufgabe optimal geeigneten Modus auswählen können. Die Benutzer können bei Bedarf auch von einem Modus in einen anderen wechseln.

  • Die Verfügbarkeit von Kommunikationsalternativen an beliebigen Standorten mit verfügbarer Internetverbindung.

  • Ein intelligenter Client (Microsoft Office Communicator 2007) für Telefonie, IM und Konferenzen.

  • Einheitliches Benutzererlebnis über verschiedene Geräte hinweg.

In diesem Thema wird erläutert, wie durch eine gemeinsame Bereitstellung von Exchange 2010 Unified Messaging und Communications Server 2007 die Funktionen für Voicemessaging, Instant Messaging (IM), erweiterte Anwesenheitskontrolle, Audio-/Videokonferenzen und E-Mail kombiniert werden können, um dem Benutzer ein vertrautes, integriertes Kommunikationserlebnis zu ermöglichen.

VorsichtVorsicht:
Damit Sie die in diesem Thema beschriebenen Funktionen verwenden können, muss Exchange 2010 auf den Computern verwendet werden, auf denen die Unified Messaging-Serverrolle installiert ist.

Inhalt

Übersicht

Übersicht über Communications Server 2007

Exchange 2010 Unified Messaging

Alle Communications Server 2007-Topologien unterstützen Enterprise-VoIP. Enterprise-VoIP ist eine Implementierung der IP-Telefonie, die SIP (Session Initiation Protocol) für die Signalgebung und RTP (Realtime Transport Protocol) für Voicemessaging verwendet. SIP ist ein dem Industriestandard entsprechendes Signalprotokoll der Anwendungsebene zum Starten, Steuern und Beenden von Kommunikationssitzungen in einem IP-basierten Netzwerk. SIP ist formell in der Referenzspezifikation RFC 3261 der IETF (International Engineering Task Force) beschrieben.

In Communications Server 2007 wird SIP für IM, Konferenzen, Anwesenheitsabonnements, Video und Voicemessaging verwendet. SIP ermöglicht es Enterprise-VoIP-Clients für alle Kommunikationsmodi ein einheitliches Benutzererlebnis zu gewährleisten. Enterprise-VoIP verwendet RTP für Medien. Wie SIP ist auch RTP ein IETF-Standard. Es definiert ein Paketformat zum Übertragen von Audio und Video über IP-Netzwerke.

Wenn ein Benutzer über einen Enterprise-VoIP-Client bei einem PSTN-Ziel (Public Switched Telephone Network) anruft, wird der Anruf wie folgt durch die Enterprise-VoIP-Infrastruktur geleitet:

  1. Der Benutzer ruft über einen Enterprise-VoIP-Client an, indem er die Nummer wählt oder in Communicator oder Microsoft Office Outlook 2007 auf den Namen des Kontakts klickt.

  2. Der  Communications Server 2007-Server normalisiert die Telefonnummer in das E.164-Format und verwendet dann die auf dem Standortprofil und der Benutzerrichtlinie basierenden Routingregeln, um den Anruf an den richtigen Vermittlungsserver weiterzuleiten.

  3. Der Communications Server 2007-Vermittlungsserver führt sämtliche Medienübersetzungen durch und leitet den Anruf an das IP-Gateway weiter.

  4. Das IP-Gateway wendet lokale oder PBX-Wählregeln an und übergibt den Anruf an das PSTN, die PBX- oder IP-PBX-Anlage.

In der folgenden Abbildung wird eine einfache Unified Messaging- und Communications Server 2007-Topologie veranschaulicht.

Einfache Exchange 2010 Unified Messaging- und Communications Server 2007-Topologie

OCS-UM-Topologie

Communications Server 2007 Enterprise-VoIP nutzt die Unified Messaging-Infrastruktur, um Voicemail, den Teilnehmerzugriff, die Anrufbenachrichtigung und automatische Telefonzentralendienste bereitzustellen. Hierzu gehört Folgendes:

  • Rufnummernnormalisierung   Bei der Rufnummernnormalisierung werden in verschiedenen Formaten eingegebene Zahlenfolgen in ein Standardformat umgewandelt. Die Normalisierungsregeln legen fest, wie die in verschiedenen Formaten eingegebenen Telefonnummern in das E.164-Standardformat konvertiert werden.

  • Standortprofile   Ein Standortprofil besteht aus einem Satz von Normalisierungsregeln, der Telefonnummern für einen Standort zur Telefonautorisierung und Anrufweiterleitung in ein einzelnes Standardformat (E.164) umwandelt. Der Name der einzelnen Standortprofile muss mit dem vollqualifizierten Domänennamen (FQDN) der entsprechenden Exchange 2010 Unified Messaging-Wähleinstellungen übereinstimmen.

  • Telefonverwendungsdatensätze   Telefonverwendungsdatensätze bieten eine schnelle und einfache Möglichkeit, um den Benutzern Anrufberechtigungen zuzuweisen. Damit die Telefonverwendungsdatensätze ordnungsgemäß funktionieren, müssen Sie dem Anruf eine VoIP-Richtlinie zuordnen, damit dieser entsprechend an den Sprachbenutzer weitergeleitet wird.

  • VoIP-Richtlinien   Enterprise-VoIP-Richtlinien sind Sammlungen von Telefonverwendungsdatensätzen, die einem oder mehreren Benutzern zugeordnet sind. Die meisten Unternehmen verfügen über mehrere VoIP-Richtlinien. Typischerweise verfügen Unternehmen über eine globale Richtlinie, die für alle Benutzer gilt, sowie über spezielle Richtlinien, die pro Benutzer angewendet werden.

  • Anrufweiterleitung    Die Hauptroutingkomponenten für Communications Server 2007 sind die folgenden ein- und ausgehenden Routingkomponenten:

    • Eingehende Routingkomponenten   Die eingehende Routingkomponente verarbeitet eingehende Anrufe im Wesentlichen gemäß der Voreinstellungen, die von Benutzern auf den Enterprise-VoIP-Clients festgelegt sind. Die Benutzer geben an, ob unbeantwortete Anrufe weitergeleitet oder zur Benachrichtigung protokolliert werden.

    • Ausgehende Routingkomponente   Die ausgehende Routingkomponente verarbeitet Anrufe, die von Enterprise-VoIP-Benutzern für Telefonnummern, die das Unternehmen besitzt und verwaltet, oder für Telefonnummer im PSTN oder in mobilen Netzwerken getätigt werden. Wenn ein Benutzer im Unternehmen einen Anruf tätigt, sucht die ausgehende Routingkomponente in der RTC-Datenbank (Realtime Communication) nach der Zielnummer. Wenn die gewählte Nummer einem SIP-URI (Uniform Resource Identifier) für einen Benutzer im Unternehmen entspricht, wird der Anruf über alle SIP-Endpunkte für diesen Benutzer weitergeleitet.

      WichtigWichtig:
      Wenn Sie Exchange Unified Messaging und Office Communications Server integrieren, ist es im Allgemeinen unnötig, Wählregeln oder Wählregelgruppen in Exchange Unified Messaging zu konfigurieren. Office Communications Server ist dazu entworfen, die Anrufweiterleitung und Nummernübersetzung für Benutzer in Ihrer Organisation durchzuführen, und übernimmt diese Aufgaben auch, wenn Exchange Unified Messaging Anrufe im Namen Ihrer Benutzer tätigt.
  • Dienste   Das eingerichtete Routing für Communications Server 2007 installiert Dienste, die Voicemessaging mit Exchange 2010 Unified Messaging unterstützen. Hierzu zählen:

    • Übersetzungsdienst   Der Übersetzungsdienst ist die Anwendung, die für das Übersetzen der gewählten Nummer in eine E.164-Nummer zuständig ist – basierend auf den Normalisierungsregeln, die vom Administrator festgelegt wurden.

    • Enterprise Services   Enterprise Services führen eine umgekehrte Nummernsuche für die Zieltelefonnummer der einzelnen eingehenden Anrufe durch, vergleichen diese Nummer mit dem SIP-URI des Zielbenutzers und senden den Anruf dann an die SIP-Endpunkte dieses Benutzers.

    • Benutzerreplikationsdienst   Der Benutzerreplikationsdienst extrahiert Benutzertelefonnummern aus dem Active Directory-Verzeichnisdienst und schreibt diese in Tabellen der RTC-Datenbank, wo diese für Unternehmensdienste und den Adressbuchdienst zur Verfügung stehen.

    • Adressbuchdienst   Der Adressbuchdienst normalisiert Telefonnummern von Benutzern im Unternehmen, die in die RTC-Datenbank geschrieben wurden, in das E.164-Format, um Benutzerkontakte in Communicator bereitzustellen.

Weitere Informationen zum Herunterladen der Referenz- und Hilfedokumentation für Communications Server 2007 finden Sie unter Office Communications Server and Client Documentation Rollup (möglicherweise in englischer Sprache).

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Die Unified Messaging-Serverrolle ist eine von mehreren Exchange 2010-Serverrollen, die Sie auf einem Computer mit Exchange 2010 installieren und anschließend konfigurieren können. Für Enterprise-VoIP-Benutzer werden über Unified Messaging die Funktionen für Voicemessaging und E-Mail in einem einzelnen Speicher zusammengefasst, auf den von einem Telefon oder von einem Computer aus zugegriffen werden kann. Unified Messaging und Office Communications Server 2007 arbeiten zusammen, um Voicemail-, Teilnehmerzugriff- und automatische Telefonzentralendienste für Enterprise-VoIP-Installationen bereitzustellen, einschließlich der folgenden Dienste:

  • Voicemail   Voicemail umfasst die Beantwortung eingehender Anrufe im Auftrag eines Benutzers, die Wiedergabe einer persönlichen Begrüßung, das Aufzeichnen von Nachrichten und deren Übermittlung an das Benutzerpostfach als E-Mail-Nachricht. Die Benachrichtigung über nicht beantwortete Anrufe wird an den Outlook- und Outlook Web App-Posteingang des Benutzers gesendet. Der Betreff und die Priorität von Anrufen kann wie bei der Anzeige für E-Mails dargestellt werden.

  • Teilnehmerzugriff   Ein Teilnehmer ist ein interner Unternehmens- oder Netzwerkbenutzer, der für Exchange 2010 Unified Messaging aktiviert wurde. Der Teilnehmerzugriff dient Benutzern zum Zugriff auf ihre Postfächer, um E-Mail, Sprachnachrichten, Kontakte und Kalenderinformationen abzurufen. Outlook Voice Access ist eine Exchange 2010 Unified Messaging-Funktion, über die Teilnehmer auf ihr Exchange 2010-Postfach zugreifen können. Der Teilnehmerzugriff ermöglicht einem Enterprise-VoIP-Benutzer den Zugriff auf Voicemail, Kalender und Kontakte über eine Telefonieschnittstelle. Eine Teilnehmerzugriffsnummer wird von Ihnen in den jeweiligen UM-Wähleinstellungen konfiguriert. Weitere Informationen zu Outlook Voice Access finden Sie unter Grundlegendes zum Unified Messaging-Teilnehmerzugriff.

  • Automatische Telefonzentrale   In Telefonie- bzw. Unified Messaging-Umgebungen verbindet eine automatische Telefonzentrale bzw. deren Menüsystem Anrufer mit der Durchwahl eines Benutzers oder einer Abteilung ohne Eingriffe durch Mitarbeiter der Telefonvermittlung. Bei vielen automatischen Telefonzentralensystemen kann durch das Drücken von bzw. die Spracheingabe "Null" eine Verbindung mit der Telefonvermittlung hergestellt werden. Eine automatische Telefonzentrale ist in den meisten modernen Nebenstellenanlagen (PBXs) und Unified Messaging-Lösungen vorhanden. Weitere Informationen zu den automatischen Telefonzentralen in Exchange 2010 Unified Messaging finden Sie unter Grundlegendes zu automatischen Unified Messaging-Telefonzentralen.

Weitere Informationen zu Exchange 2010 Unified Messaging finden Sie unter dem Thema Unified Messaging.

Es gibt vier Benutzerszenarien, in denen Communications Server 2007 und Exchange 2010 Unified Messaging zusammen verwendet werden können. Es handelt sich um die folgenden Szenarien:

  • Anrufbenachrichtigung   Benutzer 1 ruft Benutzer 2 an. Benutzer 2 nimmt den Anruf nicht entgegen. Benutzer 1 legt auf. Benutzer 2 erhält eine E-Mail-Nachricht in seinem Exchange 2010-Postfach, dass Benutzer 1 angerufen hat. Es werden auch Anrufbenachrichtigungen gesendet, wenn ein eingehender Anruf weitergeleitet wird. Benutzer 1 ruft Benutzer 2 an. Benutzer 2 legt Anrufweiterleitung an Benutzer 3 fest. Benutzer 1 ruft Benutzer 2 an. Der Anruf wird an Benutzer 3 weitergeleitet, und Benutzer 2 empfängt eine Anrufbenachrichtigung, dass der Anruf weitergeleitet wurde.

  • Hinterlassen einer Voicemailnachricht   Benutzer 1 ruft Benutzer 2 an. Benutzer 2 nimmt den Anruf nicht entgegen. Da Benutzer 2 keine Anrufweiterleitung an eine andere Telefonnummer konfiguriert hat, wird der Anruf von Benutzer 1 an die Voicemail für Benutzer 2 umgeleitet. Benutzer 1 wird gebeten, eine Sprachnachricht für Benutzer 2 zu hinterlassen. Die zuvor von Benutzer 2 aufgezeichnete Voicemailansage wird wiedergegeben, die Benutzer 1 auffordert, eine Sprachnachricht für Benutzer 2 zu hinterlassen. Benutzer 2 empfängt eine von Benutzer 1 aufgezeichnete Voicemailnachricht.

  • Teilnehmerzugriff   Benutzer 2 wählt eine Teilnehmerzugriffsnummer und greift auf sein Exchange 2010-Postfach zu, um auf Sprachnachrichten zu prüfen. Benutzer 2 kann seine E-Mail- oder Voicemailnachrichten abrufen bzw. abhören oder auf den Kalender zugreifen. Nachdem er die Sprachnachricht von Benutzer 1 abgehört hat, entscheidet Benutzer 2 sich dazu, auf den Anruf von Benutzer 1 zu reagieren. Benutzer 2 greift auf das Optionsmenü zu und verwendet die Rückrufoption, um Benutzer 1 anzurufen.

  • Automatische Telefonzentrale   Benutzer 1 kennt die Durchwahlnummer von Benutzer 2 nicht. Benutzer 1 wählt eine Telefonnummer, die für eine automatische UM-Telefonzentrale konfiguriert ist. Die für die automatische Telefonzentrale konfigurierte Begrüßung und die Ansagen werden für Benutzer 1 wiedergegeben. Benutzer 1 verwendet die Verzeichnissuche, um Benutzer 2 im Verzeichnis zu suchen und leitet einen Anruf für die Durchwahlnummer von Benutzer 2 ein.

    HinweisAnmerkung:
    Sowohl für den Teilnehmerzugriff als auch für die von Exchange 2010 Unified Messaging bereitgestellten Dienste der automatischen Telefonzentrale müssen die Benutzer bestimmte Telefonnummern wählen. Diese Nummern müssen von Enterprise-VoIP weitergeleitet werden können. Das bedeutet, dass jede Nummer einer SIP-Adresse zugeordnet sein muss. Communications Server 2007 kann die SIP-Adresse an eine Adresse weiterleiten, die auf dem Server konfiguriert ist, auf dem die Exchange 2010 Unified Messaging-Serverrolle installiert ist.

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Exchange Unified Messaging-Active Directory-Objekte ermöglichen die Integration von Exchange 2010 Unified Messaging in die Communications Server 2007 Enterprise-VoIP-Infrastruktur. Damit Sie Exchange 2010 Unified Messaging erfolgreich in Ihrem Unternehmen bereitstellen können, müssen Sie die Beziehung zwischen den folgenden UM-Active Directory-Objekten und ihren Entsprechungen in Enterprise-VoIP verstehen:

  • Unified Messaging-Wähleinstellungenobjekt   Ein UM-Wähleinstellungenobjekt ist die grundlegende Einheit der Konfiguration in Exchange Unified Messaging. UM-Wähleinstellungen können einen der folgenden Typen haben: Telefondurchwahl, SIP-URI oder E.164 Wenn Exchange Unified Messaging mit Communications Server 2007 bereitgestellt wird, lautet der Typ der Wähleinstellungen immer SIP-URI. Bestimmten UM-Wähleinstellungen zugeordnete Benutzer erreichen alle anderen Benutzer in den Wähleinstellungen mithilfe von SIP-URIs oder SIP-Adressen. Jede SIP-Adresse muss innerhalb bestimmter SIP-URI-Wähleinstellungen eindeutig sein. Alle Wähleinstellungen müssen einem Enterprise-VoIP-Standortprofil entsprechen. Die Namen der einzelnen Standortprofile müssen dem vollqualifizierten Domänennamen (FQDN) der Gesamtstruktur der SIP-URI-Wähleinstellungen entsprechen.

  • Unified Messaging-IP-Gatewayobjekt   Ein UM-IP-Gatewayobjekt ist eine logische Darstellung eines physischen IP-Gateways oder einer SIP-aktivierten IP-PBX-Anlage. Das UM-IP-Gatewayobjekt stellt jeden Communications Server 2007-Pool und Front-End-Server logisch so dar, als ob es sich um ein physisches IP-Gateway handeln würde. Jedes UM-IP-Gateway kapselt Konfigurationselemente, die sich auf den entsprechenden Pool oder Server beziehen. Nach der Erstellung eines UM-IP-Gatewayobjekts wird es mindestens einem UM-Sammelanschluss zugeordnet.

  • Unified Messaging-Sammelanschlussobjekt   Das UM-Sammelanschlussobjekt ordnet ein UM-IP-Gateway einem Satz UM-Wähleinstellungen zu. Durch das Erstellen mehrerer UM-Sammelanschlussobjekte kann ein einzelnes UM-IP-Gateway verschiedenen UM-Wähleinstellungen und somit mehreren Enterprise-VoIP-Standortprofilen zugeordnet werden.

Weitere Informationen zu den Active Directory-Objekten, die in Exchange 2010 Unified Messaging enthalten sind, finden Sie unter Grundlegendes zu Unified Messaging-Komponenten.

In der folgenden Abbildung werden die Beziehungen zwischen Exchange 2010 Unified Messaging-Objekten und Communications Server 2007-Objekten veranschaulicht.

Unified Messaging- und Communications Server 2007-Objekte und ihre Beziehungen

Unified Messaging und Office Communications Server

Exchange 2010 Unified Messaging (UM) fasst Voicemessaging und E-Mail-Messaging in einer einzelnen Messaginginfrastruktur zusammen. Communications Server 2007 Enterprise-VoIP nutzt die Unified Messaging-Infrastruktur, um Voicemail, Teilnehmerzugriff, Anrufbenachrichtigung, Dienste der automatischen Telefonzentrale und andere erweiterte Funktionen wie Voicemessaging, Instant Messaging (IM), erweiterte Anwesenheitskontrolle, Audio-/Videokonferenzen und E-Mails zu kombinieren und den Benutzern in Ihrer Organisation ein integriertes Kommunikationserlebnis zu ermöglichen. Das Implementieren dieser Dienste erfordert die Integration von Unified Messaging und Communications Server 2007 in einer gemeinsamen Active Directory-Topologie. Weitere Informationen zu den Konfigurationsschritten, die für ein richtiges Bereitstellen und Integrieren von Exchange 2010 Unified Messaging und Communications Server 2007 erforderlich sind, finden Sie unter Bereitstellen von Unified Messaging und Communications Server 2007.

Weitere Informationen zum Herunterladen der Referenz- und Hilfedokumentation für Communications Server 2007 finden Sie unter Gesammelte Dokumentationen zu Office Communications Server und zugehörigen Clientanwendungen (möglicherweise in englischer Sprache).

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