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Übersicht über Exchange Server 2003 SP2

 

Letztes Änderungsdatum des Themas: 2007-12-26

Veröffentlicht: 06. Juni 2005 | Aktualisiert: 19. Oktober 2005

Sorgen Sie für besseren Schutz, mehr Zuverlässigkeit und einfachere Verwaltung sowie verbessertes Mobile Messaging in der Exchange Server 2003-Messagingumgebung bei der Verwendung mit kompatiblen Geräten.

SP2 ist ein kumulatives Update mit den folgenden Vorteilen für die Exchange Server 2003-Messagingumgebung:

  • Verbesserungen für mobile E-Mail
  • Besserer Schutz vor Spam
  • Postfachverbesserungen

SP2 bedeutet für Exchange Server 2003 in Bezug auf die Mobilitätsfunktionen einen großen Sprung nach vorn. Mit SP2 kann Exchange Server 2003 erheblich verbesserte Microsoft Outlook-Funktionen für mobile Geräte bereitstellen sowie eine höhere Sicherheit und bessere Gerätesteuerung gewährleisten. Wie immer kommt das Exchange ActiveSync-Protokoll ohne teure Software oder Kosten für Outsourcing aus, um auf Daten auf dem Server mit Exchange Server zuzugreifen.

Die Mobilitätsverbesserungen in SP2 bieten Ihnen folgende Vorteile:

  • Neue nahtlos integrierte Direct Push-Technologie rund um die E-Mail-Verarbeitung. Sie müssen nun nicht mehr auf SMS (Short Message Service) vertrauen, um Benachrichtigungen zu senden und sicherzustellen, dass auf Ihrem Gerät automatisch neue E-Mails von dem Exchange-Server empfangen werden, denn SP2 verwendet eine vom Gerät verwaltete HTTP-Verbindung, um neue E-Mail-Nachrichten, Kalenderereignisse, Kontaktdetails und Aufgabenbenachrichtigungen mithilfe von Push auf das Gerät zu übertragen.
  • Zusätzliche Datenkomprimierung. Diese macht sich durch ein noch schnelleres Senden und Empfangen von Nachrichten sowie kürzere Synchronisierungszeiten bemerkbar.
  • Zusätzliche Outlook-Eigenschaften. Dazu zählen Unterstützung für die Synchronisierung von Aufgaben und Bilder in der Liste der Kontakte. Zudem ist nun das drahtlose Nachschlagen von Personen mithilfe der globalen Adressliste (GAL) möglich.
  • Bessere Steuerung der Gerätesicherheit. Dazu zählt z. B. Folgendes:
    • Richtlinieneinstellung. Entsperren Sie ein mobiles Gerät mit einem Kennwort.
    • Lokale Zurücksetzung. Legen Sie fest, wie viele ungültige Anmeldeversuche zulässig sind, bevor Ihre Daten möglicherweise gefährdet sind.
    • Remotezurücksetzung. Verloren gegangene, gestohlene oder verlegte Geräte sind niemals außer Reichweite. Sie entscheiden, wann Geräte sicherheitshalber remote über das Web zurückgesetzt werden.
    Mithilfe solcher Richtlinien können Sie dazu beitragen sicherzustellen, dass Unternehmensdaten oder -anwendungen nicht gefährdet sind, wenn Geräte verloren gehen oder in die falschen Hände gelangen.
  • Neue optionale Unterstützung für zertifikatbasierte Authentifizierung. Dadurch entfällt die Notwendigkeit, Anmeldeinformationen des Unternehmens auf einem Gerät zu speichern.
  • Erweiterte Unterstützung für Secure Multipurpose Internet Mail Extensions (S/MIME). Mit S/MIME können Sie Nachrichten, die an mobile Geräte und von diesen gesendet werden, signieren und verschlüsseln.

Einzelheiten zu den anderen Mobilitätsfeatures in Exchange Server 2003 finden Sie unter New Mobility Features in Exchange Server 2003 SP2 (in englischer Sprache).

Die meisten Verbesserungen für mobile E-Mail mit Ausnahme der Unterstützung für Aufgaben und für Bilder in Kontaktlisten können nur genutzt werden, wenn das Gerät oder die Software auf dem Gerät mit Exchange Server 2003 SP2 kompatibel ist. Für Windows Mobile-basierte Geräte ist das Messaging and Security Feature Pack for Windows Mobile 5.0 (in englischer Sprache) erforderlich.

Lizenznehmer des Exchange ActiveSync-Protokolls können diese Verbesserungen über Updates ihrer Messaginganwendungen oder -geräte nutzen. Die entsprechende Planung für diese Geräte liegt in der alleinigen Verantwortung des Lizenznehmers.

SP2 bietet einen verbesserten Schutz vor Spam, um eine sichere und zuverlässige Messagingumgebung sicherstellen zu können. Zu den Verbesserungen in diesem Bereich zählen die folgenden:

  • Aktualisierter und integrierter intelligenter Nachrichtenfilter für Exchange Basierend auf derselben patentierten SmartScreen-Filtertechnologie, die von Microsoft Research entwickelt wurde und nun in Microsoft Office Outlook 2003, MSN-Internet-Software und -Diensten sowie MSN Hotmail enthalten ist, werden mit SP2 aktuelle Daten und Updates des intelligenten Nachrichtenfilters für Exchange integriert. Mithilfe der Verbesserungen an diesem Filter wird sichergestellt, dass die Identifizierung von Spam und die Verringerung falsch positiver Ergebnisse auch weiterhin im Mittelpunkt steht. Zu den Updates zählen neue Funktionen im Kampf gegen Spam, so auch das Blockieren von Phishingversuchen. Beim Phishing wird durch Täuschung versucht, auf als seriös getarnten Websites in betrügerischer Absicht vertrauliche Informationen zu erschleichen.
  • Neue Unterstützung für das E-Mail-Authentifizierungsprotokoll Sender ID. Dieses neue Feature trägt dazu bei, Phishing- und Spoofingangriffe auf Postfächer zu verhindern, indem die IP-Adresse des E-Mail-Absenders mit dem vorgeblichen Besitzer der Absenderdomäne verglichen wird. Spoofingangriffe treten auf, wenn eine Person oder ein Programm erfolgreich ihre bzw. seine Identität verschleiern kann und mit der angenommenen Identität Zugriff auf persönliche E-Mail-Nachrichten erlangt. Das Ergebnis der Sender ID-Prüfung wird als Eingabe für den intelligenten Nachrichtenfilter für Exchange verwendet. Der Absender muss in DNS eine Liste der gültigen IP-Adresse registriert haben, um präzise Ergebnisse zu erzielen. Weitere Informationen zu Sender ID finden Sie auf der Seite Sender ID der Microsoft-Website zum Thema Sicherheit.
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Reduzieren Sie die Betriebskosten und die Komplexität der Messagingumgebungen mit Vorteilen wie den folgenden:

  • Die Größenbeschränkung des Postfachspeichers für Exchange Server 2003 Standard Edition wurde auf 75 GB erhöht, und zwar als Reaktion auf Ihr Feedback und immer größer werdenden Anforderungen an den Postfachspeicher.
  • Das neue Format des Offlineadressbuchs bietet eine erheblich verbesserte Leistung, insbesondere beim Betrieb von Outlook-Clients im Cachemodus.
  • Erzwingung des Cachemodus mit erhöhter Flexibilität. Sie können einem Benutzer Zugriff gewähren, der Microsoft Office Outlook für die Ausführung im Cachemodus konfiguriert hat, sonstigen Zugriff jedoch verweigern. Dieses neue Feature ist insbesondere für Organisationen von Vorteil, die durch Nutzung der durch den Cachemodus ermöglichten Leistungsverbesserungen versuchen, die Standort- und Serverkonsolidierung voranzutreiben.
  • Genauere Steuerung für Öffentliche Ordner, z. B. bessere Replikations- und Berechtigungsverwaltung, sicheres Entfernen von Servern sowie Protokollieren des Löschens von Ordnern zur Steigerung der Verwaltungseffizienz.
  • Vollständige Unterstützung für Novell GroupWise 6. x-Connectors und -Migrationstools.
  • Rechtschreibprüfung für Portugiesisch und Portugiesisch (Brasilien) für Microsoft Office Outlook Web Access.
 
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