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Installieren des aktuellsten Service Packs bzw. Updaterollups für Exchange 2007

 

Gilt für: Exchange Server 2007 SP3

Letztes Änderungsdatum des Themas: 2011-10-25

In diesem Thema wird erläutert, wie das aktuellste Service Pack bzw. Updaterollup für Microsoft Exchange Server 2007 bereitgestellt wird. Service Packs und Updaterollups sind Teil der Unterstützungsstrategie für Exchange 2007. Sie dienen als effektive und einfach zu verwendende Methode zum Verteilen von Exchange 2007-Problembehandlungen und Exchange 2007-Änderungen. Es wird empfohlen, das aktuellste Service Pack und Updaterollup zu installieren, damit das Produkt immer auf dem neusten Stand ist.

Die Art und Weise, wie Exchange 2007-Updates zur Verfügung gestellt werden, unterscheidet sich von den Unterstützungsverfahren für frühere Versionen von Exchange. Die neue Unterstützungsmethode bietet im Vergleich zu den früheren Methoden zahlreiche Vorteile. Bevor Sie ein Service Pack oder Updaterollup für Exchange 2007 installieren, wird empfohlen, das Thema Unterstützung für Exchange 2007 zu lesen. In diesem Thema finden Sie weitere Informationen zu den in einem Service Pack oder Updaterollup enthaltenen Updates sowie zu den Methoden, die für den Updatevorgang von Exchange verwendet werden.

Stellen Sie außerdem sicher, dass Ihr Konto über die entsprechenden Berechtigungen zum Installieren eines Service Packs oder Updaterollups verfügt. Wenn Sie ein Updaterollup installieren, muss das verwendete Konto Mitglied der lokalen Gruppe Administratoren sein und über Leseberechtigung für Active Directory für das Exchange-Objekt verfügen. Das Konto muss außerdem über die Berechtigungen auf Serverebene verfügen. Der Grund besteht darin, dass das Updateprogramm ermitteln muss, welche Serverfunktionen auf dem Server installiert sind. Wenn das Konto nicht über die erforderlichen Berechtigungen verfügt, wird Outlook Web Access ggf. nicht ordnungsgemäß aktualisiert.

noteHinweis:
Für das Anwenden von Service Packs und Updaterollups auf Postfachclusterserver sind besondere Planungs- und Anwendungsschritte erforderlich. Weitere Informationen zum Anwenden von Service Packs auf Exchange 2007-Postfachclusterserver finden Sie unter Aktualisieren von Postfachclusterservern auf Exchange 2007 SP1 oder SP2. Weitere Informationen zum Anwenden von Updaterollups auf Exchange 2007-Postfachclusterserver finden Sie unter Anwenden von Exchange 2007-Updaterollups auf Postfachclusterserver.

Sie können die folgende Liste als Checkliste vor der Bereitstellung verwenden, die Sie bei der Bereitstellung eines Service Packs oder Updaterollups für Exchange 2007 unterstützen kann:

  1. Ermitteln der Service Pack-Version von Exchange.
    Updaterollups sind Service Pack-abhängig. Beispielsweise ist ein Updaterollup 5-Paket für Exchange 2007 und für Exchange 2007 Service Pack 1 verfügbar. Wenn Sie die Service Pack-Version von Exchange ermitteln möchten, untersuchen Sie die Eigenschaft ExchangeVersion. Weitere Informationen zum Anzeigen der Eigenschaft ExchangeVersion sowie der jeder Version von Exchange zugeordneten Buildnummer finden Sie unter Exchange Server 2007: Plattformen, Editionen und Versionen.
  2. Ermitteln, welche Updaterolluppakete auf dem Computer installiert sind.
    Installierte Updaterolluppakete werden im Dialogfeld Software in der Systemsteuerung angezeigt. Wenn Sie die Liste der installierten Updates für Windows Server 2003 anzeigen möchten, müssen Sie klicken, um das Kontrollkästchen Updates anzeigen zu aktivieren. In Windows Server 2008 müssen Sie auf Installierte Updates anzeigen klicken. Updaterolluppakete werden als "Updaterollup N für Exchange Server 2007 KBNNNNNN" angezeigt. Die können mithilfe dieser Informationen ermitteln, ob Updaterolluppakete auf Ihrem Computer installiert sind.
  3. Ermitteln, ob Zwischenupdates auf dem Computer installiert sind.
    Die Unterstützungsstrategie für Exchange 2007 ermöglicht die Out-of-band-Behandlung bestimmter Problem von Exchange. Diese Problembehandlungen werden als "Zwischenupdates" bezeichnet. Die Probleme, die von einem Zwischenupdate behoben werden, werden ggf. von einem späteren Updaterolluppaket ebenfalls behandelt. Bevor Sie ein Updaterolluppaket oder ein Service Pack installieren, müssen Sie alle Zwischenupdates vom Computer entfernen. Installierte Updates werden im Dialogfeld Software in der Systemsteuerung angezeigt. Diese Updates werden als "Zwischenupdate für Exchange Server 2007 KBNNNNNN" angezeigt.
    noteHinweis:
    Sie können die Zwischenupdates pro Computer entfernen. Sie müssen nicht alle Zwischenupdates von allen Computern in der Organisation entfernen, bevor Sie ein Updaterollup oder ein Service Pack installieren.
  4. Ermitteln berücksichtigter Zwischenupdates.
    Untersuchen Sie alle Zwischenupdates, und ermitteln Sie, ob sie im Updaterollup oder Service Pack berücksichtigt werden, dessen Installation geplant ist. Lesen Sie zu diesem Zweck den Artikel der Microsoft Knowledge Base, der sich auf das Zwischenupdate bezieht.
    • Wenn der Knowledge Base-Artikel beinhaltet, dass das Problem im zu installierenden Updaterolluppaket oder Service Pack oder in einem früheren Updaterolluppaket oder Service Pack behoben wird, können Sie das Zwischenupdate entfernen und dann das Updaterollup oder Service Pack installieren, ohne dass die Gefahr besteht, dass das betreffende Problem auftritt, das vom Zwischenupdate behoben wird. Unter diesen Umständen müssen Sie kein Ersatzzwischenupdate abrufen.
    • Wenn der Knowledge Base-Artikel nicht beinhaltet, dass das Problem im zu installierenden Updaterolluppaket oder Service Pack behoben wird, müssen Sie ein Ersatzzwischenupdate von den Microsoft Customer Support Services (CSS) beziehen. Unter diesen Umständen müssen Sie das Zwischenupdate entfernen, das betreffende Updaterolluppaket oder Service Pack installieren und dann ein Zwischenupdate installieren, das für die Version des Updaterollups oder Service Packs des Computers geeignet ist.
    importantWichtig:
    Zwischenupdates werden für einen bestimmten Build von Exchange erstellt. Aus diesem Grund ist ein Zwischenupdate, das für Exchange 2007 Updaterollup 5 geeignet ist, nicht für Exchange 2007 SP1 Updaterollup 6 geeignet. Sie müssen sich mit CSS in Verbindung setzen, um ein Zwischenupdate zu beziehen, das für den betreffenden Build von Exchange geeignet ist, den Sie ausführen. Wenn das Problem, das Zwischenupdate behebt, im betreffenden Updaterollup oder Service Pack behoben wird, das Sie installieren, müssen Sie kein Ersatzzwischenupdate beziehen und installieren.
  5. Beziehen des aktuellsten Updaterolluppakets.
    Weitere Informationen zum Beziehen des aktuellsten Updaterolluppakets, das für die beabsichtigte Service Pack-Version des Exchange-Systems verfügbar ist, finden Sie unter Beziehen des neusten Service Packs bzw. Updaterollups für Exchange 2007. Nachdem Sie ein Service Pack installiert haben, sollten Sie das entsprechende Updaterollup für dieses Service Pack installieren. Wenn Sie z. B. Exchange 2007 mit Updaterollup 5 ausführen und Exchange 2007 SP1 installieren, wird empfohlen, das aktuellste Updaterolluppaket für Exchange 2007 SP1 abzurufen.
    noteHinweis:
    Es wäre zwar möglich, die gleiche Version des Updaterolluppakets zu installieren, die für den früheren Build von Exchange installiert war. Es wird jedoch dringend empfohlen, das aktuellste Updaterolluppaket zu installieren, das für die Service Pack-Version von Exchange verfügbar ist. Durch diesen Schritt wird sichergestellt, dass Sie von den aktuellsten Problembehandlungen für Exchange 2007 profitieren.
  6. Sicherstellen, dass die CLR (Common Language Runtime) die Einstellung "generatePublisherEvidence" unterstützt.
    Wenn Sie ein Updaterolluppaket auf einem Computer installieren, der einen Build von Microsoft .NET Framework ausführt, der die Einstellung generatePublisherEvidence nicht unterstützt, werden bestimmte Exchange-Dienste ggf. nicht gestartet. Wenn Sie .NET Framework 2.0 ausführen, installieren Sie eines der folgendes Softwareupdates:

Die folgenden Abschnitte enthalten wichtige Aspekte, die berücksichtigt werden müssen, bevor Sie ein Updaterolluppaket oder Service Pack in einer Organisation bereitstellen.

Wenn Sie ein Updaterolluppaket oder Service Pack installieren, versucht Exchange, eine Verbindung mit der Zertifikatsperrliste (Certificate Revocation List, CRL) herzustellen, die vom Veröffentlicher des Updaterolluppakets bzw. des Service Packs herausgegeben wurde. Wenn Exchange diese Verbindung nicht herstellen kann, können die folgenden Symptome auftreten:

  • Für die Installation wird sehr viel Zeit benötigt.
  • Sie erhalten die folgende Meldung während der Installation:

     

    Es werden systemeigene Abbilder für .NET-Assemblys erstellt.

Dieses Problem tritt auf, weil Exchange versucht, die Zertifikatsperrliste zu untersuchen, um das Codesignierungszertifikat bei jeder Kompilierung einer Assembly in verwalteten Code durch Exchange zu überprüfen. Wenn Exchange nicht mit dem Internet verbunden ist, muss für jede Zertifikatsperrlistenanforderung ein Timeout erfolgen, bevor die Installation fortgesetzt werden kann.

Wenn Sie dieses Problem umgehen und die Installationsdauer verringern möchten, deaktivieren Sie die Option Auf gesperrte Zertifikate von Herausgebern überprüfen auf dem Server, für den das Upgrade ausgeführt wird. Führen Sie zu diesem Zweck die folgenden Schritte aus:

noteHinweis:
Die Option Auf gesperrte Zertifikate von Herausgebern überprüfen wird pro Konto festgelegt.
  1. Starten Sie Internet Explorer.
  2. Klicken Sie im Menü Extras auf Internetoptionen.
  3. Klicken Sie auf die Registerkarte Erweitert, und suchen Sie dann den Abschnitt Sicherheit.
  4. Deaktivieren Sie das Kontrollkästchen Auf gesperrte Zertifikate von Herausgebern überprüfen, und klicken Sie dann auf OK.
  5. Nachdem die Installation des Updaterollups abgeschlossen ist, aktivieren Sie die Option Auf gesperrte Zertifikate von Herausgebern überprüfen.

Weitere Informationen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 971445, Generating NGEN images takes longer than expected (englischsprachig).

Wenn Sie ein Service Pack oder ein Updaterolluppaket anwenden, aktualisiert der Updateprozess ggf. die Datei Logon.aspx. Wenn Sie die Datei Logon.aspx geändert haben, kann diese Datei nicht erfolgreich aktualisiert werden. Aus diesem Grund wird Microsoft Office Outlook Web Access ggf. nicht ordnungsgemäß aktualisiert. In diesem Szenario zeigt Outlook Web Access nach Abschluss des Updatevorgangs möglicherweise eine leere Seite an.

Benennen Sie die Datei Logon.aspx um, bevor Sie das Service Pack oder Updaterolluppaket anwenden, um dieses Problem zu umgehen. Nachdem Sie das Update angewendet haben, müssen Sie die Outlook Web Access-Anpassungen in der Datei Logon.aspx erneut erstellen.

Es wird empfohlen, eine Sicherungskopie aller angepassten Outlook Web Access-Dateien zu erstellen, bevor Sie das Service Pack oder Updaterollup anwenden. Weitere Informationen zu Outlook Web Access-Anpassungsdetails finden Sie unter Einführung in die Anpassung von Outlook Web App.

Weitere Informationen zum Erstellen von Outlook Web Access-Designs finden Sie unter Erstellen eines Designs für Outlook Web Access.

Wenn Sie Proxyweiterleitung zwischen Clientzugriffsservern bereitgestellt haben, müssen Sie das Service Pack oder Updaterollup auf die mit dem Internet verbundenen Clientzugriffsserver anwenden, bevor Sie das Service Pack oder Updaterollup auf die nicht mit dem Internet verbundenen Clientzugriffsserver anwenden. Für andere Exchange 2007-Konfigurationen ist die Reihenfolge, in der Sie das Service Pack oder Updaterollup auf die Server anwenden, nicht von Belang.

Weitere Informationen zu Proxyfunktionen zwischen Clientzugriffsservern finden Sie unter Informationen zur Verwendung als Proxy und Umleitung.

Exchange 2007 unterstützt keine Slipstreaminginstallationen eines Updaterollups während der Installation eines Service Packs. 

Der Exchange-Installationsordner enthält einen Ordner Updates. Wenn Sie eine neue Exchange-Installation ausführen, können Sie ein Updaterollup in den Ordner Updates kopieren. In diesem Szenario wird das Updaterolluppaket während der Installation von Exchange angewendet.

Der Ordner Updates unterstützt eine neue Installation von Exchange. Die Verwendung des Ordners wird während einer Service Pack-Installation jedoch nicht unterstützt. Aus diesem Grund können sie ein Updaterollup nicht in die Installation eines Service Packs (mittels Slipstreaming) einschließen.  Die Slipstreaminginstallation eines Updaterollups während einer Service Pack-Installation wurde nicht getestet. Daher können nicht beabsichtigte Ergebnisse auftreten. Die folgenden Beispielszenarien zeigen die unterstützte Verwendung des Ordners Updates.

Führen Sie die folgenden Schritte aus, um eine unterstützte Upgradeinstallation auszuführen:

  1. Installieren Sie Exchange 2007 SP2 auf einem Computer, der Exchange 2007 SP1 ausführt, zusammen mit Updaterollup 9 für Exchange 2007.
  2. Installieren Sie Exchange 2007 SP2 Update Rollup 2.

Führen Sie die folgenden Schritte aus, um eine unterstützte neue Installation auszuführen:

  1. Kopieren Sie die Exchange 2007 RTM-Dateien in ein lokales Verzeichnis auf dem Server oder in eine Netzwerkfreigabe.
  2. Speichern Sie das entsprechende Updaterolluppaket im Unterverzeichnis Updates.
  3. Installieren Sie Microsoft Exchange. Das Updaterolluppaket wird automatisch während der Installation von Microsoft Exchange angewendet.

Wenn Sie angepasste RPC-Proxyregistrierungseinstellungen verwenden, werden diese ggf. durch das Anwenden des Service Packs oder Updaterollups überschrieben. Es wird daher empfohlen, eine Sicherungskopie aller angepassten Registrierungseinstellungen zu erstellen, bevor Sie ein Service Pack oder Updaterollup anwenden.

Es wird dringend empfohlen, die folgenden Sicherungen zu erstellen, bevor Sie ein Service Pack oder Updaterolluppaket installieren:

  • Eine vollständige Sicherung aller Exchange-Datenbanken auf dem Server
  • Eine Systemstatussicherung des Servers

Wenn Sie ein Service Pack oder ein Updaterollup installieren, beendet das Installationsprogramm automatisch die entsprechenden Exchange-Dienste sowie die IIS-bezogenen Dienste (Internetinformationsdienste). Aus diesem Grund kann der Server während des Installationsvorgangs möglicherweise Benutzeranforderungen nicht verarbeiten. Es wird empfohlen, ein Service Pack oder Updaterollup während eines geplanten Wartungszeitfensters oder während eines Zeitraums zu installieren, in dem nur geringe negative Auswirkungen auf das Geschäft zu erwarten sind.

Die folgenden Abschnitte enthalten Informationen zur Bereitstellung eines Service Packs oder eines Updaterollups für Exchange 2007.

Sie sollten Service Packs oder Updaterolluppakete auf jeden auf Exchange 2007 basierenden Server in einer Umgebung anwenden. Die Updatepakete werden nicht nach verschiedenen Exchange-Serverfunktionen oder für bestimmte Dateikonfigurationen unterschieden. Das entsprechende Service Pack oder Updaterolluppaket sollte auf jeden Servercomputer mit Exchange 2007 angewendet werden.

Die Reihenfolge, in der Sie das Service Pack oder Updaterolluppaket auf Server anwenden, ist nur dann von Belang, wenn Sie Proxyweiterleitung zwischen Clientzugriffsservern in Ihrer Umgebung ausführen. Es wird jedoch empfohlen, Service Packs oder Updaterolluppakete zuerst auf Server anzuwenden, die die Serverfunktion ClientAccess ausführen. Wenden Sie das Service Pack oder Updaterolluppaket anschließend auf die Server an, die die anderen Exchange-Serverfunktionen ausführen.

Führen Sie die folgenden Schritte aus, um das Service Pack oder Updaterolluppaket auf Server in einer nicht geclusterten Umgebung anzuwenden.

  1. Befolgen Sie die im Abschnitt "Planen der Bereitstellung des aktuellsten Service Packs oder Updaterollups" beschriebenen Schritte, um die Installation des Service Packs oder Updaterollups vorzubereiten. Dieser Vorgang beinhaltet die Kontaktaufnahme mit den Microsoft Customer Support Services, um Ersatzzwischenupdates zu beziehen, die ggf. angewendet werden müssen.
  2. Verwenden Sie ein Konto, das über die erforderlichen Berechtigungen für die Anmeldung am Server verfügt.
  3. Vergewissern Sie sich, dass die folgenden Elemente gesichert wurden:
    • Exchange-Datenbanken
    • Systemstatus
    • Benutzerdefinierte Einstellungen
  4. Stellen Sie sicher, dass der Server eine Verbindung mit dem Internet herstellen kann. Wenn der Server nicht über Internetzugang verfügt, deaktivieren Sie vorübergehend die Option Auf gesperrte Zertifikate von Herausgebern überprüfen.
  5. Führen Sie das Installationsprogramm aus, um das Service Pack oder Updaterolluppaket zu installieren.
    importantWichtig:
    Bestimmte Exchange-Serverdienste werden ggf. deaktiviert, wenn Sie Microsoft Update zum Installieren eines Updaterollups verwenden oder ein Updaterolluppaket im unbeaufsichtigten Modus installieren. Dieses Problem tritt auf, wenn das Updaterolluppaket eine Datei aktualisieren muss, die in Gebrauch ist.
  6. Nachdem die Installation abgeschlossen ist, starten Sie das MMC-Snap-In "Dienste", und vergewissern Sie sich dann, dass alle mit Exchange in Beziehung stehenden Dienste erfolgreich gestartet wurden.
  7. Melden Sie sich bei Outlook Web Access an, um sich zu vergewissern, dass diese Webanwendung ordnungsgemäß ausgeführt wird.
  8. Stellen Sie die Outlook Web Access-Anpassungen wieder her, und testen Sie dann Outlook Web Access erneut auf ordnungsgemäße Funktionstüchtigkeit.

Wenn Sie ein Updaterolluppaket für Exchange 2007 entfernen möchten, das unter Windows Server 2003 installiert ist, öffnen Sie Software in der Systemsteuerung, und wählen Sie dann die entsprechende Knowledge Base-Artikelnummer für die Entfernung aus.

Wenn Sie ein Updaterolluppaket für Exchange 2007 entfernen möchten, das unter Windows Server 2008 installiert ist, öffnen Sie Installierte Updates in der Systemsteuerung, und wählen Sie dann den entsprechenden Knowledge Base-Artikel für die Entfernung aus.

Damit die Koexistenz mit Microsoft Exchange 2010 unterstützt wird, erstellen Exchange 2007 SP2 und höhere Versionen während der Vorbereitungsinstallation von Active Directory die Sicherheitsgruppe Vertrauenswürdiges Exchange-Teilsystem in der Organisation Microsoft Exchange-Sicherheitsgruppen. Diese Gruppe wird anschließend während der Installation der SP2-Binärdateien der lokalen Gruppe Administratoren des Servercomputers mit Exchange 2007 hinzugefügt.

Die Sicherheitsgruppe Vertrauenswürdiges Exchange-Teilsystem ist eine universelle Sicherheitsgruppe (USG) mit umfangreichen Berechtigungen, die Lese- und Schreibzugriff auf jedes Exchange-bezogene Objekt in der Exchange-Organisation besitzt. In Exchange 2010 werden alle Remote-PowerShell -Aktionen im Kontext eines Clientzugriffsservers ausgeführt, der Mitglied der Gruppe Vertrauenswürdiges Exchange-Teilsystem ist. Dies bedeutet, dass die Gruppe Vertrauenswürdiges Exchange-Teilsystem für jede Aktion, die für eine lokale Serverressource ausgeführt wird, z. B. das Aufzählen der virtuellen IIS-Verzeichnisse, abhängig von der Aktion ausreichende Berechtigungen zum Anzeigen oder Bearbeiten dieser lokalen Ressourcen benötigt.

Um zu gewährleisten, dass Sie die neuesten Informationen lesen, und zusätzliche Exchange Server 2007-Dokumentation zu finden, besuchen Sie das Exchange Server TechCenter.
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