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Grundlegendes zu den virtuellen Verzeichnissen der Exchange-Webdienste

Exchange 2010
 

Gilt für: Exchange Server 2010 SP3, Exchange Server 2010 SP2

Letztes Änderungsdatum des Themas: 2010-03-18

Wenn Sie die Clientzugriffs-Serverrolle auf dem Exchange-Server installieren, wird ein virtuelles Verzeichnis der Exchange-Webdienste auf der IIS-Standardwebsite (Internetinformationsdienste) auf dem Exchange-Server erstellt. Sie können zur Verwaltung des virtuellen Verzeichnisses die Exchange-Verwaltungsshell, den Internetinformationsdienste-Manager und eine Konfigurationsdatei im Installationsverzeichnis von Microsoft Exchange Server 2010 verwenden.

Die virtuellen Verzeichnisse der Exchange-Webdienste unterstützen gemeinsam genutzte Kalender und andere Funktionen der Exchange-Webdienste. Die in Exchange 2010 enthaltenen Exchange-Webdienste bieten eine XML-Messagingschnittstelle, mit der Sie Exchange-Speicherelemente verwalten und über Clientanwendungen auf Exchange-Serverfunktionen zugreifen können. Eine Übersicht über die Exchange-Webdienste finden Sie unter Einführung in die Webdienste (möglicherweise in englischer Sprache).

Möchten Sie wissen, welche Verwaltungsaufgaben es im Zusammenhang mit den virtuellen Verzeichnissen der Exchange-Webdienste gibt? Weitere Informationen finden Sie bei den Cmdlets für virtuelle Verzeichnisse der Exchange-Webdienste, auf die im Thema Clientzugriff-Cmdlets verwiesen wird.

Inhalt

Konfigurieren von virtuellen Verzeichnissen der Exchange-Webdienste

Verwalten der Informationen zu den Exchange-Webdiensten in Ihrer Infrastruktur

Konfigurieren der Exchange-Webdienste für die Verwaltung der SSL-Verschiebung

Die meisten Organisationen stellen fest, dass das während der Installation der Exchange 2010-Clientzugriffs-Serverrolle erstellte virtuelle Exchange-Standardverzeichnis ausreicht. Sie können die Einstellungen eines virtuellen Verzeichnisses der Exchange-Webdienste jedoch entfernen, erstellen und ändern.

Für eine ordnungsgemäße Funktionsweise der über die Exchange-Webdienste bereitgestellten Funktionen müssen Sie die Informationen an den folgenden Speicherorten synchronisieren:

  • Internetinformationsdienste (IIS)

  • Active Directory

  • Die Datei web.config der Exchange-Webdienste

Wenn die in IIS für das virtuelle Verzeichnis der Exchange-Webdienste konfigurierten Einstellungen, die Einstellungen in der Datei web.config und die in Active Directory gespeicherten Informationen nicht übereinstimmen, werden die Exchange-Webdienste nicht initialisiert und die gemeinsame Nutzung von Kalendern und andere Funktionen können nicht verwendet werden.

Wenn die Exchange-Webdienste nicht initialisiert werden, wird ein Ereignis mit dem folgenden Fehlercode protokolliert: ServiceActivationException. Wenn dieser Fehler zurückgegeben wird, sollte das virtuelle Verzeichnis der Exchange-Webdienste entfernt und neu erstellt werden. Weitere Informationen zu den Cmdlets und Parametern, die Sie zum Ausführen dieser Aktionen benötigen, finden Sie unter Remove-WebServicesVirtualDirectory und New-WebServicesVirtualDirectory.

SSL ist standardmäßig für virtuelle Verzeichnisse der Exchange-Webdienste aktiviert. Wenn Sie die SSL-Verschiebung aktivieren möchten, müssen Sie SSL auf jedem Clientzugriffsserver in der Organisation deaktivieren.

Wenn kein Gerät für die SSL-Verschiebung vorhanden ist, und Sie eine sichere Kommunikation zwischen Client und Server sicherstellen möchten, muss SSL auf jedem Clientzugriffsserver in der Organisation aktiviert sein.

WichtigWichtig:
SSL kann mithilfe der Shell nicht deaktiviert oder aktiviert werden. Wenn Sie SSL für ein virtuelles Verzeichnis der Exchange-Webdienste deaktivieren oder aktivieren, müssen Sie die Konfigurationsänderung sowohl im Internetinformationsdienste-Manager als auch in der Datei web.config der Exchange-Webdienste vornehmen.

Weitere Informationen zur Verwaltung von SSL für virtuelle Verzeichnisse der Exchange-Webdienste finden Sie unter Aktivieren oder Deaktivieren von SSL für virtuelle Verzeichnisse der Exchange-Webdienste.

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