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Planen von internen und Drittanbieteranwendungen

Exchange 2010
 

Gilt für: Exchange Server 2010 SP3, Exchange Server 2010 SP2

Letztes Änderungsdatum des Themas: 2012-07-23

In Microsoft Exchange Server 2010 werden zahlreiche Änderungen am Satz der Anwendungsprogrammierschnittstellen (Application Programming Interfaces, APIs) eingeführt, die für die Anwendungsentwicklung zur Verfügung stehen. Die Aktualisierung Ihrer Exchange-Server auf Exchange 2010 kann sich auf interne Anwendungen und auf Drittanbieteranwendungen auswirken, die Exchange-APIs über das Netzwerk oder auf Ihrem Exchange-Server verwenden können. Mithilfe der Abschnitte in diesem Thema können Sie potenzielle Auswirkungen auf Ihre internen Anwendungen und Drittanbieteranwendungen überprüfen, die mit Exchange 2010 interagieren.

WichtigWichtig:
Sie sollten Software-Drittanbieter kontaktieren, um zu bestätigen, dass die von Ihnen verwendeten Produkte unter Exchange 2010 unterstützt werden.

Verwenden Sie dieses Thema als Leitfaden bei der Untersuchung, ob ein Upgrade auf Exchange 2010 Auswirkungen auf Ihre Exchange Server-Anwendungen haben wird.

Exchange 2010 unterstützt weniger APIs als frühere Versionen von Exchange Server. Eine Liste der Exchange 2010-APIs finden Sie unter Entwicklungstechnologien für Exchange 2010 (möglicherweise in englischer Sprache) in MSDN.

Frühere Versionen von Exchange Server enthalten APIs, die in Exchange 2010 entfernt wurden. Eine Liste der APIs, die in früheren Versionen von Exchange zur Verfügung stehen, finden Sie in den folgenden Themen in MSDN:

In der folgenden Tabelle werden die Entwicklungstechnologien identifiziert, die für die Verwendung mit Exchange 2010 zur Verfügung stehen.

 

Entwicklungstechnologie Exchange 2003 Exchange 2007 Exchange 2010

Exchange-Webdienste

X

X

Exchange Web Services Managed API (als separater Download verfügbar)

X

X

Messaging Application Programming Interface (MAPI)

X

X

X

Outlook-Objektmodell (OOM) (als separater Download verfügbar)

X

X

X

Outlook-Webanwendung

X

X

X

Anpassung von Outlook-Webanwendungen

X

X

Transport-Agents

X

X

In der folgenden Tabelle sind die Entwicklungstechnologien aufgeführt, die in Exchange 2010 nicht zur Verfügung stehen, und die Produktversionen, in denen sie verfügbar sind.

 

Entwicklungstechnologie Exchange 2003 Exchange 2007

Active Directory-Schnittstellen (ADSI)

X

X

Datenobjekte für die Zusammenarbeit für Windows 2000 (CDOSYS)

X

X

CDOSYS SMTP/NNTP-Ereignissenken

X

X

Datenobjekte für die Zusammenarbeit für Exchange (CDOEX)

X

X

CDOEXM

X

CDOWF

X

Sicherungs- und Wiederherstellungs-API für Exchange

X

X

Exchange Writer für den Windows-Volumeschattenkopie-Dienst

X

X

OLE DB-Anbieter für Exchange

X

X

Ereignissenken des Exchange-Informationsspeichers

X

X

ICS (Incremental Change Synchronization)

X

X

Lightweight Directory Access-Protokoll (LDAP)

X

X

SMTP-Ereignissenken

X

X

Web Forms

X

X

WebDAV

X

X

WebDAV-Benachrichtigungen

X

X

Windows-Verwaltungsinstrumentation (WMI)

X

Informationen zum Migrieren Ihrer Anwendungen zu Exchange 2010-Technologien finden Sie unter Migrieren von den APIs in Exchange 2000, Exchange 2003 und Exchange 2007 (möglicherweise in englischer Sprache) in MSDN.

Die Exchange-Webdienste ermöglichen keine Delegierung des Postfachzugriffs über unterschiedliche Versionen hinweg. Wenn das Postfach des Prinzipals oder der Stellvertretung sich auf einem Exchange-Server befindet, auf dem eine andere Version von Exchange ausgeführt wird, schlagen Stellvertretungszugriffe fehl.

Die standortübergreifende Proxyverwendung für einen Standort, für den eine externe URL für einen Exchange-Server mit der Clientzugriffs-Serverrolle festgelegt ist, ist nur für das Stellvertreterzugriffsszenario zulässig, in dem die Quell- und Zielpostfächer sich an unterschiedlichen Active Directory-Standorten befinden, oder für den Zugriff auf Öffentliche Ordner. Die bevorzugte Methode ist die Verwendung der automatischen Erkennung zum Abrufen der richtigen URL für den Clientzugriffsserver. So kann direkt auf ein Postfach zugegriffen werden, statt die Funktion für die standortübergreifende Proxyverwendung zwischen Clientzugriffsservern zu verwenden. Weitere Informationen zum Konfigurieren der Proxyverwendung für Clientzugriffsserver finden Sie unter Informationen zur Proxyverwendung und Umleitung (möglicherweise in englischer Sprache).

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