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Konfigurieren erweiterter Szenarien für E-Mail-Fluss mithilfe von FOPE-Connectors

 

Gilt für: Office 365 for enterprises, Live@edu, Forefront Online Protection for Exchange

Letzte Änderung des Themas: 2012-04-27

In Microsoft® Forefront® Online Protection für Exchange (FOPE) können Sie mit FOPE-Connectors verschiedene erweiterte Szenarien für die E-Mail-Übermittlung implementieren. Dazu müssen Sie die dedizierten Dienste für Cloudhosting Microsoft Office 365 für Unternehmen, Live@edu oder Business Productivity Online Suite (BPOS) abonniert haben. Dabei variieren die Konfigurationsoptionen für FOPE je nach Szenario.

  • Szenario für umfassendes Hosting – Die E-Mail-Übermittlung erfolgt ausschließlich über die Cloud (Microsoft Exchange Online), ohne Interaktion mit lokalen Servern. Weitere Informationen finden Sie unter Szenario für umfassendes Hosting. (Beachten Sie, dass in diesem Szenario keine FOPE-Connectors verwendet werden.)
  • Szenario für ausgehenden Smarthost – FOPE fungiert als Smarthost und leitet alle ausgehenden E-Mails zu einem lokalen Server um, der eine zusätzliche Bearbeitung ausführt, bevor die E-Mails an ihr endgültiges Ziel zugestellt werden. Diese Option empfiehlt sich möglicherweise für die Organisation, wenn Sie eine lokale Anwendung oder eine andere Lösung für Richtlinientreue zum Filtern von ausgehenden E-Mails verwenden und außerdem die Vorteile der Edge-, Spam-, Viren- und Richtlinienfilterung von FOPE nutzen möchten. Weitere Informationen finden Sie unter Szenario für ausgehenden Smarthost.
  • Szenario für Liste sicherer eingehender Adressen – E-Mails werden von einer vertrauenswürdigen Organisation über FOPE gesendet. In diesem Szenario ist FOPE so konfiguriert, dass die IP-Adressfilterung eingehender E-Mails übersprungen wird, die von IP-Adressen aus einer Liste sicherer Adressen gesendet werden. Sie können in der Konfiguration von FOPE auch das Überspringen von Richtlinien- und Spamfilterung festlegen. Weitere Informationen finden Sie unter Szenario für Liste sicherer eingehender Adressen.
  • Szenario für regulierte Partner mit erzwungener TLS – Mit erzwungener eingehender und ausgehender TLS (Transport Layer Security) werden alle Routingkanäle für regulierte Geschäftspartner geschützt. Weitere Informationen finden Sie unter Szenario für regulierte Partner mit erzwungener TLS.
  • Hybride Szenarien – Sie können hybride Szenarien für die Nachrichtenübermittlung nutzen, um E-Mails teilweise in der Cloud (Microsoft Exchange Online) und teilweise lokal zu hosten. Mithilfe der folgenden Konfigurationen können Sie einen einzelnen Domänennamen für alle Postfächer sowohl in der lokalen Exchange-Organisation als auch in der Cloud verwenden. Stellen Sie vor der Implementierung eines Szenarios fest, welches Routingszenario für Ihre Organisation am besten geeignet ist.
    • Szenario für freigegebenen Adressraum mit lokalem Relay (MX verweist auf lokalen Server) – Der MX-Eintrag für die freigegebene E-Mail-Domäne ist so konfiguriert, dass E-Mails zuerst an den lokalen E-Mail-Server weitergeleitet und dann über FOPE an die Cloudpostfächer gesendet werden. Verwenden Sie diese Konfiguration, wenn die lokale Schutzlösung die Filterung eingehender E-Mails ausführen soll, bevor diese in die Cloud gesendet werden. Weitere Informationen finden Sie unter Szenario für gemeinsamen Adressraum mit lokalem Relay (MX verweist auf lokalen Server).
    • Szenario für freigegebenen Adressraum mit lokalem Relay (MX verweist auf FOPE) – Der MX-Eintrag für die freigegebene E-Mail-Domäne ist so konfiguriert, dass E-Mails zur Spam- und Richtlinienfilterung an FOPE weitergeleitet werden, bevor sie an den lokalen Server übermittelt werden. Verwenden Sie diese Konfiguration, wenn FOPE die Spam- und Richtlinienfilterung durchführen soll, bevor E-Mails zur weiteren Verarbeitung an den lokalen Server weitergeleitet werden. Weitere Informationen finden Sie unter Szenario für gemeinsamen Adressraum mit lokalem Relay (MX verweist auf FOPE).
    • Szenario für freigegebenen Adressraum mit Cloudrelay (MX verweist auf die Cloud) – Der MX-Eintrag für die freigegebene E-Mail-Domäne ist so konfiguriert, dass E-Mails zur Antispamverarbeitung und Richtlinienfilterung an FOPE weitergeleitet werden, bevor sie an Exchange Online übermittelt werden, wo sie von Forefront Protection 2010 für Exchange Server (FPE) auf den Exchange Online-Transportservern erneut gefiltert werden. Verwenden Sie dieses Szenario, wenn Sie sicherstellen möchten, dass alle Nachrichten, die an die lokale Organisation weitergeleitet werden, von Forefront auf Spam und Viren gefiltert wurden. Dieses Szenario ist in der Office 365-Community unter Hybridrouting – Verweisen des MX-Eintrags auf die Cloud (möglicherweise in englischer Sprache) dokumentiert.

    Weitere Informationen zu Hybridbereitstellungen finden Kunden von Office 365 in der folgenden Dokumentation: Exchange Online – Hybridbereitstellung und Migration mit Office 365 (möglicherweise in englischer Sprache).
noteHinweis:
Einige dieser Szenarien für E-Mail-Fluss, z. B. das Szenario für ausgehenden Smarthost, das Szenario für Liste sicherer eingehender Adressen und das Szenario für regulierte Partner mit erzwungener TLS, gelten auch für Kunden mit eigenständigem FOPE. Es wird davon ausgegangen, dass Kunden mit eigenständigem FOPE sich vor der Implementierung dieser Szenarien bei der FOPE-Verwaltungskonsole angemeldet und die unter Einrichten und Bereitstellen von FOPE aufgeführten Schritte ausgeführt haben.
tipTipp:
  • In FOPE-Szenarien für E-Mail-Fluss (Video möglicherweise in englischer Sprache) können Sie sich ein Video ansehen, in dem die FOPE-Szenarien für E-Mail-Fluss beschrieben werden.
  • Informationen zu FOPE-Funktionen, die für die unterschiedlichen Microsoft-E-Mail-Hostprodukte verfügbar sind, einschließlich der FOPE-Connectorfunktion, mit der Sie diese Szenarien implementieren können, finden Sie unter Funktionsgruppenvergleich für FOPE-Bereitstellungen.
  • Wenn Sie als Händlerpartner agieren und ihre Organisation als Zwischengateway für den gesamten E-Mail-Fluss zwischen Ihren Kunden, d. h. für eingehende und ausgehende E-Mails innerhalb und außerhalb der Organisationen der Kunden, fungiert, sollten Sie sich zum Konfigurieren des Exchange Online-Diensts an den Technischen Support von Microsoft wenden.
  • Connectors und virtuelle Domänen sollten nicht zusammen verwendet werden. Bei Absendern oder Empfängern, die virtuellen Domänen angehören, sollten Sie keine FOPE-Connectors implementieren.
 
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