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Neues in Exchange 2013-Hybridbereitstellungen

Exchange 2013
 

Gilt für: Exchange Server 2013, Exchange Online

Letztes Änderungsdatum des Themas: 2012-11-29

Microsoft Exchange Server 2013 bietet verschiedene Verbesserungen bei der Konfiguration und Verwaltung von Hybridbereitstellungen von lokalen Exchange-Organisationen und Exchange Online-Organisationen in Microsoft Office 365.

Der Assistent für die Hybridkonfiguration wurde in Service Pack 2 (SP2) für Exchange Server 2010 eingeführt und vereinfacht die Konfiguration der Hybridbereitstellung für Exchange-Administratoren erheblich. Der ursprüngliche Assistent für die Hybridkonfiguration reduzierte die etwa 50 erforderlichen manuellen Schritte auf einige wenige einfache Schritte und führte die automatische Konfiguration der Hybridkonfigurationsparameter ein. Der Assistent für die Hybridkonfiguration setzt diese erfolgreichen Verbesserungen des ursprünglichen Assistenten in Exchange 2013 in verschiedenen wichtigen Bereichen fort:

  • Verringerung der Anzahl an Konfigurationstools   In Exchange 2010 SP2 bestand die Konfiguration der Hybridbereitstellung aus zwei Schritten und beinhaltete die Verwendung des Assistenten für neue Hybridkonfigurationen und anschließend die Verwendung des Assistenten zum Verwalten von Hybridbereitstellungen, um die Konfiguration der Hybridbereitstellung abzuschließen. In Exchange 2013 wurden diese Assistenten in einem einzigen Assistenten für die Hybridkonfiguration zusammengefasst, mit dem das HybridConfiguration Active Directory-Objekt erstellt und die Hybridbereitstellungseigenschaften und -dienste konfiguriert werden.

  • Optimierte Vorgehensweise bei Verwendung des Assistenten   In Exchange 2010 SP2 wurde die Auswahl der Clientzugriffs- und Hub-Transport-Server durch den Assistenten zum Verwalten von Hybridbereitstellungen in verschiedene Bereiche unterteilt, sodass dieser Vorgang für Exchange-Organisationen mit beiden Serverrollen auf separaten Servern weniger intuitiv war. In Exchange 2013 sind die Voraussetzungen für die Auswahl von Clientzugriffsservern mit dem Assistenten für die Hybridkonfiguration durch Administratoren nicht mehr notwendig. Im Rahmen des Assistenten ist es jetzt nur noch erforderlich, Postfach- oder Edge-Transport-Server für die Nachrichtenflusskonfiguration der Hybridbereitstellung auszuwählen.

  • Verbesserungen beim sicheren E-Mail-Transport   Der sichere E-Mail-Transport zwischen lokalen Exchange-Organisationen und Exchange Online-Organisationen ist jetzt sehr viel einfacher zu konfigurieren, da es nicht länger erforderlich ist, sich zur Connectorauswahl auf eine statische IP-Adresse stützen zu müssen. Der Exchange Online Protection-Dienst im Office 365-Mandanten ist der Endpunkt für Hybridtransportverbindungen mit Ursprung in der lokalen Organisation und die Quelle für Hybridtransportverbindungen, die von Exchange Online zur lokalen Organisation hergestellt werden. Statt der Verwendung von statischen IP-Adressen in den Exchange Online Protection-Connectors verwenden der Exchange Online Protection-Dienst und der Assistent für Hybridkonfigurationen das Zertifikat, das beide Organisationen für TLS (Transport Layer Security) nutzen. Auf diese Weise ist es nicht mehr erforderlich, dass Administratoren eine Liste statischer IP-Adressen auf den Exchange Online Protection-Connectors verwalten müssen.

  • Verbesserter zentraler E-Mail-Transport   Der zentrale E-Mail-Transport, die Hybridkonfiguration, bei der alle eingehenden und ausgehenden Exchange Online-Internetnachrichten über die lokale Exchange-Organisation geroutet werden, wurde aktualisiert und schränkt die Konfiguration der Übermittlung von aus dem Internet eingehenden Nachrichten nicht länger ein. Bisher wurde der zentrale E-Mail-Transport in einer Hybridbereitstellung nicht unterstützt, wenn Organisationen ihren Mail-Exchanger-Ressourceneintrag (MX) statt auf die lokale Organisation auf den Exchange Online Protection-Dienst festlegen. Der zentrale E-Mail-Transport unterstützt ab sofort alle Optionen für die Übermittlung von aus dem Internet eingehenden Nachrichten.

  • Integrierte Unterstützung für Edge-Transport-Server   Die Konfiguration eines Edge-Transport-Servers in einer Hybridbereitstellung unter Exchange 2010 SP2 ist umständlich und erfordert eine umfassende manuelle Konfiguration einer Vielzahl von Transportparametern für die Hybridbereitstellung. Obwohl noch immer einige manuelle Schritte erforderlich sind, um die Konfiguration von Edge-Transport-Servern bei der Konfiguration einer Hybridbereitstellung in Exchange 2013 abzuschließen, ist die Unterstützung für Exchange 2010-Edge-Transport-Server in Exchange 2013 Hybridbereitstellungen in zukünftigen Updates von Exchange 2010 geplant. Zu diesen Plänen zählt die Unterstützung der Auswahl von mindestens einem Exchange 2010-Edge-Transport-Server durch den Assistenten für die Hybridkonfiguration und die Automatisierung weiterer Konfigurationsschritte für Edge-Transport-Server.

    Weitere Informationen finden Sie unter Edge-Transport-Server in Hybridbereitstellungen.

  • Bessere Unterstützung für Exchange Online Protection   Die Konfiguration der E-Mail-Übermittlung für Hybridbereitstellungen unterstützt ab sofort die Aktualisierung des MX-Eintrags und das Umleiten eingehender Internetnachrichten für Ihre Organisation an Exchange Online Protection. Diese Festlegung kann zu einem beliebigen Zeitpunkt der Konfiguration einer Hybridbereitstellung vorgenommen werden – vor, während oder nach der Hybridkonfiguration. Es ist sogar einfacher, eingehende und ausgehende Internetnachrichten sowohl für lokale Exchange-Organisationen als auch für Exchange Online-Organisationen zu filtern und den hybriden E-Mail-Nachrichtenfluss zu routen.

  • Detaillierter Status bei der Konfiguration   Der Assistent zum Verwalten von Hybridbereitstellungen in Exchange 2010 SP2 zeigte Administratoren nur den Gesamtfortschritt der Hybridkonfiguration an, nicht jedoch, welche bestimmten Bereiche bei der Konfiguration aktualisiert wurden. In Exchange 2013 zeigt der Assistent für die Hybridkonfiguration jetzt Informationen zu jedem Bereich an, während dieser vom Assistenten konfiguriert wird.

  • Verbessertes Hybridkonfigurationsprotokoll   In Exchange 2013 wurde das Update Hybrid Configuration-Protokoll verbessert und unterteilt jetzt jeden Hybridkonfigurationsschritt in klar skizzierte Abschnitte, um die Überprüfung und die Problembehandlung zu vereinfachen. Das Protokoll gibt jetzt an, wo jeder Hybridkonfigurationstask ausgeführt wird, entweder in der lokalen Exchange-Organisation oder in der Exchange Online-Organisation.

Weitere Informationen zum Assistenten für die Hybridkonfiguration finden Sie unter Assistent für die Hybridkonfiguration.

 
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