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Office-Anpassungstool in Office 2010

Aktualisiert: 2012/10/16

Zum Anpassen einer Installation von Microsoft Office 2010 können Sie das Office-Anpassungstool (OAT) verwenden.

Inhalt dieses Artikels:

Übersicht über das Office-Anpassungstool

Das OAT ist Teil des Setupprogramms. Es ist das empfohlene Tool für die meisten Anpassungen. Sie führen das OAT aus, indem Sie im Stammverzeichnis des Netzwerkinstallationspfads, in dem sich die Quelldateien von Office 2010 befinden, an der Befehlszeile setup.exe /admin eingeben. Beispiel: \\Server\Freigabe\Office14\setup.exe /admin. Das OAT ist nur für Volumenlizenzversionen von Office 2010 und 2007 Office System verfügbar. Wenn Sie herausfinden möchten, ob es sich bei Ihrer Installation von Office 2010 um eine Volumenlizenzversion handelt, überprüfen Sie, ob sich auf dem Office 2010-Installationsdatenträger der Ordner Admin befindet. Wenn der Ordner Admin vorhanden ist, handelt es sich um eine Volumenlizenzversion. Wenn der Ordner Admin nicht vorhanden ist, handelt es sich um eine Verkaufsversion. Informationen zum Netzwerkinstallationspfad finden Sie unter Erstellen eines Netzwerkinstallationspfads für Office 2010.

Beim Ausführen des OAT wählen Sie aus, ob Sie eine neue Setupanpassungsdatei (.msp) erstellen oder eine vorhandene MSP-Datei öffnen möchten. Wenn Sie eine neue Datei erstellen, wird im OAT eine Liste der Produkte angezeigt, die im Netzwerkinstallationspfad zur Verfügung stehen. Sie müssen ein einzelnes Produkt auswählen, das Sie anpassen möchten.

Wenn Sie mit dem OAT eine vorhandene MSP-Anpassungsdatei ändern, wird empfohlen, eine MSP-Datei für das anzupassende Produkt zu verwenden. Beispiel: wenn Sie Microsoft Office Professional Plus 2010 anpassen, wählen Sie eine MSP-Anpassungsdatei für Office Professional Plus 2010 aus.

Cc179097.note(de-de,office.14).gifHinweis:

Die Office 2010-Version erfordert Windows Installer 4.0 auf Computern mit der 64-Bit-Version des OAT oder den Import von 64-Bit-Anpassungsdateien (.msp). Windows Installer 3.1 erkennt Eigenschaften wie ProgramFiles64Folder nicht, die von der 64-Bit-Version des OAT und der OAT-Importfunktion verwendet werden. Weitere Informationen zu Windows Installer finden Sie unter Windows Installer (http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=111108&clcid=0x407).

Mithilfe des OAT passen Sie Office an. Ihre Anpassungen speichern Sie in einer Setupanpassungsdatei (.msp). Legen Sie die Datei im Ordner Updates im Netzwerkinstallationspfad ab. Bei der Installation von Office sucht das Setupprogramm eine Setupanpassungsdatei im Ordner Updates und wendet die Anpassungen an. Der Ordner Updates kann nur zur Bereitstellung von Softwarepatches während der Erstinstallation von Office 2010 verwendet werden.

Cc179097.Important(de-de,office.14).gifWichtig:

Wenn Sie mehrere Setupanpassungsdateien (MSP-Dateien) bereitstellen möchten, können Sie für eine Erstinstallation nur eine MSP-Anpassungsdatei im Ordner Updates für jedes Office 2010-Produkt platzieren. Die restlichen MSP-Anpassungsdateien für ein Produkt müssen Sie nach Abschluss der Office-Installation bereitstellen. Nur eine Setupanpassungsdatei wird im Ordner Updates pro Produkt unterstützt. Wenn Sie mehrere Office 2010-Produkte bereitstellen, wie z. B. Microsoft Office Professional Plus 2010 und Microsoft Visio Professional 2010, können Sie nur eine MSP-Anpassungsdatei für Office Professional Plus 2010 und eine MSP-Anpassungsdatei für Visio Professional 2010 im Ordner Updates verwenden. Die MSP-Anpassungsdateien, die Sie im Ordner Updates platzieren, werden zuerst bereitgestellt. Sie müssen deshalb alle Setupanpassungen enthalten, die nach der Installation nicht geändert werden können, wie z. B. der Installationsspeicherort.

Wenn Sie eine Erstinstallation von Office 2010 bereitstellen und Sie auch Office 2010-Softwareupdates, wie z. B. Service Packs und Hotfixes, bereitstellen möchten, können diese im Rahmen der Installation angewendet werden. Die Produktupdates für Office 2010 können im Ordner Updates platziert werden. In Szenarien wie diesem, bei dem der Ordner Updates sowohl eine Setupanpassungsdatei (MSP) als auch Produktupdates enthält, wird nur die Setupanpassungsdatei auf die Erstinstallation angewendet, und die Produktupdates werden nach Abschluss der Installation angewendet.

Wenn Sie die MSP-Datei nicht im Ordner Updates ablegen, können Sie alternativ mithilfe der Setup-Befehlszeilenoption /adminfile den vollqualifizierten Pfad zum Speicherort der MSP-Datei angeben. Geben Sie zum Beispiel Folgendes ein: setup.exe /adminfile \\Server\Freigabe\MeineÄnderungen\Benutzerdefiniert.msp.

Wenn Sie für die Anpassungsdateien einen anderen Ordner als den Ordner Updates verwenden, können Sie den Speicherort des Ordners im SUpdateLocation-Attribut des SetupUpdates-Elements in der Datei Config.xml angeben. Die Datei Config.xml befindet sich im Hauptproduktordner (Ordner Name_des_Hauptproduktordners.WW, z. B. ProPlus.WW für Microsoft Office Professional Plus 2010) der installierten Office 2010-Version. Weitere Informationen finden Sie unter Datei "Config.xml" in Office 2010.

Sie können eine Setupanpassungsdatei auch zum Ändern einer vorhandenen Installation verwenden. Da es sich bei einer Setupanpassungsdatei um eine erweiterte Form einer Windows Installer-MSP-Datei handelt, wenden Sie die Anpassungsdatei genauso auf den Benutzercomputer an wie ein Softwareupdate. Die vorhandene Office-Installation wird anhand Ihrer Anpassungen geändert. Wenn Sie beispielsweise den Installationsstatus einiger Features auf Nicht verfügbar ändern und die entsprechende Anpassungsdatei auf eine vorhandene Office-Installation anwenden, werden diese Features vom Computer des Benutzers entfernt.

Einige Optionen im OAT gelten nur bei einer Neuinstallation von Office. Diese Optionen sind im OAT und in der Hilfedatei zum OAT kenntlich gemacht. Beispielsweise können Sie mithilfe der Option Standardinstallationspfad (im Abschnitt Installation location and organization name ) den Ordner angeben, in dem Office auf dem Computer des Benutzers installiert werden soll. Wenn allerdings eine Anpassungsdatei auf eine vorhandene Installation angewendet wird, wird die Option Standardinstallationspfad ignoriert. (Sie müssen Office deinstallieren und erneut installieren, wenn Sie den Installationspfad ändern möchten.)

Klicken Sie auf das Menü Datei und dann auf Speichern, um die Setupanpassungsdatei zu speichern, bevor Sie das OAT beenden.

Bei jedem Speichern einer Anpassungsdatei im OAT wird die Sequenznummer der Anpassungsdatei mit dem Datum und Zeitstempel des aktuellen Computers aktualisiert und eine neue GUID (Globally Unique Identifier) generiert. Die MSP-Dateien des OAT werden chronologisch nach ihrem Zeitstempel angewendet.

Stellen Sie sich das Verhalten beim Einreihen in die Verarbeitungsreihenfolge anhand des folgenden Beispiels vor: Angenommen, Sie haben die folgenden MSP-Wartungsdateien im OAT erstellt:

  1. Eine OAT-MSP-Datei mit dem Namen Access-deinstallieren.msp, in der Sie Microsoft Office Access auf Nicht verfügbar festgelegt haben. Diese Datei wird als erste gespeichert und erhält dadurch eine niedrigere Sequenznummer sowie ein früheres Datum und einen früheren Zeitstempel. Diese MSP-Datei wird zuerst eingereiht, und Access 2010 wird auf den Computern der Benutzer auf Nicht verfügbar festgelegt.

  2. Eine OAT-MSP-Datei mit dem Namen Access-installieren.msp, in der Sie Microsoft Office Access auf Alle von 'Arbeitsplatz' ausführen festlegen (durch Auswahl des Produkts und Festlegen des Installationsstatus im Abschnitt Featureinstallationsstatus festlegen). Diese Datei wird zuletzt gespeichert und erhält daher eine höhere Sequenznummer, ein späteres Datum und einen späteren Zeitstempel. Diese MSP-Datei wird nach der ersten OAT-MSP-Datei Access-deinstallieren.msp eingereiht. Das Feature Access 2010 wird also auf den Computern der Benutzer auf Alle von 'Arbeitsplatz' ausführen festgelegt.

Das OAT ist in vier Hauptabschnitte gegliedert: Setup, Features, Weitere Inhalte und Outlook. Jeder Abschnitt enthält mehrere Seiten mit Optionen. Wenn Sie eine Option ändern, wird der Name der Seite im linken Bereich des OAT fett dargestellt. Wenn Sie eine vorhandene Setupanpassungsdatei öffnen, geben die fett dargestellten Seitennamen an, an welcher Stelle Optionen angepasst wurden.

Die folgende Tabelle enthält die im OAT verfügbaren Optionen.

Abschnitt Seite

Setup

Installationsspeicherort und Name der Organisation

Weitere Netzwerkquellen

Lizenzierung und Benutzeroberfläche

Frühere Installationen entfernen

Installationen hinzufügen und Programme ausführen

Office-Sicherheitseinstellungen

Setup-Eigenschaften ändern

Features

Benutzereinstellungen ändern

Featureinstallationsstatus festlegen

Weitere Inhalte

Dateien hinzufügen

Dateien entfernen

Registrierungseinträge hinzufügen

Registrierungseinträge entfernen

Verknüpfungen konfigurieren

Outlook

Outlook-Profil

Konten hinzufügen

Exporteinstellungen

Senden-Empfangen-Gruppen angeben

Neue Features des Office-Anpassungstools in Office 2010

Office 2010 enthält die folgenden neuen Features:

  • Zwei architekturspezifische Versionen des Office-Anpassungstools: eine Version für die 32-Bit-Version von Office 2010 und eine Version für die 64-Bit-Version von Office 2010. Die 64-Bit-Version des Office-Anpassungstools unterstützt 64-Bit-Clienteditionen von Office 2010 und weist die gleiche Benutzeroberfläche sowie die gleichen Funktionen und konfigurierbaren Einstelllungen wie die 32-Bit-Version auf. Die Dateien des Office-Anpassungstools befinden sich im Ordner Admin unterhalb des Ordners x86 (32 Bit) bzw. x64 (64 Bit).

    Weitere Informationen zur 64-Bit-Version von Office 2010 finden Sie unter 64-Bit-Editionen von Office 2010.

  • Importfeature, mit dem Administratoren 32-Bit-OAT-Anpassungsdateien (MSP-Dateien) in die 64-Bit-Version des OAT und 64-Bit-MSP-Dateien in die 32-Bit-Version des OAT importieren können. Auf diese Weise müssen Administratoren gemischter Umgebungen (32 Bit und 64 Bit) die Setupanpassungen nur einmal ausführen.

  • Unterstützung für das Hinzufügen mehrerer Outlook-E-Mail-Konten

Weitere Informationen zum Importieren von MSP-Anpassungsdateien finden Sie unter Importieren einer Office 2010-Setupanpassungsdatei.

Architekturspezifische Versionen des Office-Anpassungstools

Wie bereits weiter oben in diesem Artikel erwähnt, können Administrationen mit der Befehlszeilenoption setup.exe /admin das OAT aus dem Stammverzeichnis des Netzwerkinstallationspfads starten. Zum Ausführen der 32-Bit- bzw. der 64-Bit-Version des OAT wird derselbe Befehl verwendet. Beim Ausführen von setup.exe /admin auf einem 32-Bit-Computer wird die 32-Bit-Version des OAT und beim Ausführen dieses Befehls auf einem 64-Bit-Computer die 64-Bit-Version des OAT gestartet.

Zum Ausführen der 32-Bit-Version des OAT führen Sie den Befehl setup.exe /admin im Ordner x86 (32 Bit) aus. Beispiel: \\Server\Freigabe\Office14\x86\setup.exe /admin. Zum Ausführen der 64-Bit-Version des OAT führen Sie den Befehl setup.exe /admin im Ordner x64 (64 Bit) aus.

Setup erkennt, welche Produkte für Aktualisierungen von Setupanpassungen verfügbar sind und führt die Ergebnisse in der Liste Neue Setupanpassungsdatei für folgendes Produkt erstellen auf. Da sich 64-Bit- und 32-Bit-Office-Dateien in verschiedenen Stammverzeichnissen befinden, führt die 32-Bit-Version des OAT alle 32-Bit-Office-Produkte im Dialogfeld für die Produktauswahl (Neue Setupanpassungsdatei für folgendes Produkt erstellen) auf, und die 64-Bit-Version von OAT führt alle 64-Bit-Office-Produkte auf.

Administratoren verwenden die 32-Bit-Version des OAT zum Erstellen, Bearbeiten und Speichern von OAT-Anpassungsaktualisierungen für die 32-Bit-Office-Produkte und die 64-Bit-Version des OAT zum Erstellen, Bearbeiten und Speichern von OAT-Aktualisierungen für die 64-Bit-Office-Produkte.

Office 2010 umfasst zwei architekturspezifische Ordner: einen für 32-Bit und einen für 64-Bit, jeweils mit einer eigenen Datei config.xml und einem Unterordner Updates in den 32-Bit- und 64-Bit-Ordnern.

Cc179097.note(de-de,office.14).gifHinweis:

Office 2010 unterstützt keine Parallelinstallationen von 64-Bit- und 32-Bit-Versionen von Office auf demselben Computer. Dies gilt auch für einzelne Anwendungen. Beispielsweise werden keine Parallelinstallationen der 32-Bit-Version von 2007 Office System mit der 64-Bit-Version von Office 2010 oder von der 64-Bit-Version von Microsoft SharePoint Workspace 2010 mit der 32-Bit-Version von Microsoft Excel 2010 unterstützt. Sie können mit den Anpassungstools für Office 2010 keine Parallelinstallationen von 32-Bit- und 64-Bit-Versionen von Office oder Anpassungen daran konfigurieren. Sie können z. B. keine benutzerdefinierte Parallelinstallation der 64-Bit-Version von Microsoft Office Professional 2010 und der 32-Bit-Version von Single Image von Visio 2010 erstellen. Weitere Informationen zu 64-Bit-Versionen von Office finden Sie unter 64-Bit-Editionen von Office 2010.

Importieren von MSP-Anpassungsdateien des Office-Anpassungstools

Das OAT unterstützt den Import von MSP-Setupanpassungsdateien auf folgende Weise:

  • 32-Bit-MSP-Setupanpassungsdateien können in eine 64-Bit-Version von OAT importiert und dann zur Anpassung von 64-Bit-Versionen von Office-Produkten verwendet werden.

  • 64-Bit-MSP-Setupanpassungsdateien können in eine 32-Bit-Version von OAT importiert und dann zur Anpassung von 32-Bit-Versionen von Office-Produkten verwendet werden.

Eine in eine 64-Bit-Version des OAT importierte 32-Bit-MSP-Setupanpassungsdatei wird in eine 64-Bit-Version konvertiert, und eine 64-Bit-MSP-Anpassungsdatei, die in eine 32-Bit-Version des OAT importiert wird, wird in eine 32-Bit-Version konvertiert. Wenn Sie eine MSP-Anpassungsdatei in das OAT importieren möchten, klicken Sie auf das Menü Datei und dann auf Importieren. Wählen Sie im Dialogfeld Öffnen die zu konvertierende MSP-Datei aus, und klicken Sie auf Öffnen, um die Konvertierung zu starten.

Cc179097.note(de-de,office.14).gifHinweis:

Das Importieren von MSP-Anpassungsdateien ist nur für äquivalente architekturübergreifende Produkte bestimmt. Sie können eine 32-Bit-MSP-Anpassungsdatei von Microsoft Office Professional Plus 2010 in eine 64-Bit-Version des OAT importieren, um eine 64-Bit-MSP-Datei von Office Professional Plus 2010 zu erhalten. Sie können aber keine eigenständige 32-Bit-MSP-Anpassungsdatei von Microsoft Word 2010 in eine 64-Bit-Version des OAT importieren, um eine 64-Bit-MSP-Datei von Office Professional Plus 2010 zu erhalten. Ein derartiger Versuch wird verhindert, und es wird eine Fehlermeldung angezeigt.

MSP-Setupanpassungsdateien von 2007 Office System können nicht in der OAT von Office 2010 importiert werden.

Die Importfunktion kann auch verwendet werden, wenn Sie eine anfängliche MSP-Setupanpassungsdatei für ein Office 2010-Produkt (z. B. Microsoft Office Professional Plus 2010) erstellt haben und später die Installation ändern möchten, um Language Packs hinzuzufügen. In diesem Falle fügen Sie zuerst die Language Packs im Netzwerkinstallationspfad mit den Quelldateien des Office-Produkts hinzu. Anschließend führen Sie das OAT im Stammverzeichnis des Netzwerkinstallationspfads aus, erstellen eine neue Setupanpassungsdatei für dasselbe Produkt (Microsoft Office Professional Plus 2010 in diesem Beispiel) und importieren dann die ursprüngliche vorher für Microsoft Office Professional Plus 2010 erstellte MSP-Anpassungsdatei. Wenn Sie ein MSP-Anpassungsdatei in das OAT importieren möchten, klicken Sie auf das Menü Datei und dann auf Importieren. Wählen Sie im Dialogfeld Öffnen die vorher erstellte MSP-Anpassungsdatei aus, die aktualisiert werden soll. Klicken Sie im Menü Datei auf Speichern unter. Geben Sie einen eindeutigen Namen für die MSP-Datei an, und klicken Sie dann auf Speichern. Durch das Importieren der vorher erstellten MSP-Datei in das OAT wird diese aktualisiert, und die hinzugefügten Sprachen werden aufgenommen.

Weitere Informationen zum Importieren von MSP-Anpassungsdateien finden Sie unter Importieren einer Office 2010-Setupanpassungsdatei. Informationen zum Erstellen eines Netzwerkinstallationspfads finden Sie unter Erstellen eines Netzwerkinstallationspfads für Office 2010.

Wechseln Sie zum Anzeigen eines Videos zur Veranschaulichung der OAT-Importfunktion zu Office 2010-Client: Importfunktion im Office-Anpassungstool (http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=203128&clcid=0x407).

Konfigurieren von Setup, Features, weiteren Inhalten und Outlook-Einstellungen

Die folgenden Abschnitte enthalten Informationen zu den konfigurierbaren OAT-Bereichen:

Cc179097.note(de-de,office.14).gifHinweis:

Wenn der geografische Standort des Computers, auf dem Sie das Office-Anpassungstool ausführen, auf einen europäischen Standort festgelegt ist, und Sie eine neue Setupanpassungsdatei (.msp) erstellen oder eine vorhandene MSP-Anpassungsdatei öffnen, für die keine Dateiformateinstellungen für Excel, PowerPoint oder Word konfiguriert wurden, wird ggf. ein Dialogfeld eingeblendet, in dem Sie zum Auswählen eines Standarddokumentformats aufgefordert werden. Administratoren können die aktuellen Einstellungen für die Setupanpassungsdatei übernehmen, Office Open XML-Formate auswählen, die alle Funktionen von Office 2010 unterstützen, oder OpenDocument-Formate auswählen, um das ODF-Format zu verwenden.

Weitere Informationen zu den Dateiformaten erhalten Sie, indem Sie im Dialogfeld auf Weitere Informationen klicken, um die OAT-Onlinehilfe anzuzeigen.

Wechseln Sie zum Anzeigen einer exemplarischen Vorgehensweise auf der OAT-Benutzeroberfläche zu Office 2010-Client: Office-Anpassungstool - Exemplarische Vorgehensweise (http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=203127&clcid=0x407).

Setup

Geben Sie im Abschnitt Setup Folgendes an:

  • Standard-Installationsspeicherort

  • Standardname der Organisation

  • Zusätzliche Netzwerkinstallationsquellen

  • Product Key

  • Endbenutzer-Lizenzvertrag (EULA)

  • Anzeigeebene

  • Zu entfernende frühere Versionen von Office

  • Benutzerdefinierte Programme, die während der Installation ausgeführt werden sollen

  • Sicherheitseinstellungen

  • Setup-Eigenschaften

Installationsspeicherort und Name der Organisation

Geben Sie einen standardmäßigen Organisationsnamen und Installationsspeicherort für alle Benutzer an, auf deren Installation sich diese Setupanpassungsdatei bezieht:

  • Standardinstallationspfad: Mit dieser Option geben Sie an, wo Office auf dem Benutzercomputer installiert werden soll. Sie können das vordefinierte Ordnerschlüsselwort [ProgramFilesFolder] verwenden, um einen Pfad zu Standardordnern in Microsoft Windows anzugeben. Der Standardpfad ist [ProgramFilesFolder]\Microsoft Office. Diese Option wird nur bei der Erstinstallation von Office auf einem Benutzercomputer erkannt. Sie können den Installationspfad nicht ändern, ohne Office zu deinstallieren und erneut zu installieren.

  • Name der Organisation: Dieser Name wird im Feld Info (Menü ?) und auf den Bannerseiten von Office-Anwendungen angezeigt. Der von Ihnen angegebene Name wird als Standardfirmenname für alle Benutzer verwendet, auf deren Installation sich diese Anpassungsdatei bezieht.

Weitere Netzwerkquellen

Geben Sie zusätzliche Server an, auf denen eine Kopie des Netzwerkinstallationspfads vorhanden ist.

Das Setupprogramm sucht in der angegebenen Reihenfolge nach Servern in dieser Liste, wenn ein Feature bei Bedarf installiert oder Office repariert wird und der ursprüngliche Netzwerkinstallationspfad nicht verfügbar ist.

Klicken Sie auf Hinzufügen, um der Liste eine Datenquelle hinzuzufügen. Wenn Sie einen Pfad bearbeiten möchten, wählen Sie einen Server in der Liste aus, und klicken Sie auf Ändern. Wenn Sie einen Server aus dieser Liste entfernen möchten, markieren Sie den Server, und klicken Sie auf Entfernen. Wenn Sie die Reihenfolge der Liste ändern möchten, markieren Sie einen Server, und klicken Sie auf die Pfeile Verschieben, um den Server in der Liste nach oben oder unten zu verschieben. Wenn Sie alle Server aus der Liste entfernen möchten, klicken Sie auf Bestehende Serverliste löschen.

Cc179097.note(de-de,office.14).gifHinweis:

Vom OAT werden während der Erstinstallation alle Serverpfade überprüft und eine Verbindung mit allen verfügbaren Servern hergestellt, um einen Lastenausgleich für das Kopieren der Datei während der Erstellung der lokalen Installationsquelle zu schaffen. Es muss aber beachtet werden, dass eine nicht verfügbare Quelle, die als zusätzliche Quelle angegeben wird, keinen Installationsfehler verursacht.

Eintrag für Netzwerkserver hinzufügen/ändern (Dialogfeld)

Geben Sie im Dialogfeld Eintrag für Netzwerkserver hinzufügen oder Eintrag für Netzwerkserver ändern den Pfad zu einem Netzwerkserver ein, und klicken Sie auf OK.

Sie können einen UNC-Pfad verwenden oder, wenn alle Benutzer über denselben Laufwerkbuchstaben auf den Server zugreifen, einen Laufwerkbuchstaben im Pfad angeben. Der Pfad kann Umgebungsvariablen enthalten, die durch Prozentzeichen (%) abgetrennt werden, wenn die Variablen für alle Benutzer definiert sind.

Beispiele:

z:\office

\\Server1\Freigabe\office_root

%USERNAME%\office_root

Lizenzierung und Benutzeroberfläche

Geben Sie in diesem Abschnitt den Product Key ein, und akzeptieren Sie die Microsoft-Software-Lizenzbedingungen für alle Benutzer, die Office mit dieser Setupanpassungsdatei installieren. Legen Sie die Anzeigeebene für die Benutzeroberfläche fest. Diese Optionen werden vom Setupprogramm nur bei der Erstinstallation von Office auf dem Computer eines Benutzers erkannt.

  • Clientschlüssel des Schlüsselverwaltungsdiensts (KMS) verwenden: Für Unternehmensbereitstellungen, bei denen die Aktivierung durch den Schlüsselverwaltungsdienst (KMS) geschieht, ist kein Eintrag für den Product Key erforderlich, da für alle Volumenlizenzversionen von Office 2010 ein KMS-Clientschlüssel vorinstalliert ist. Der Schlüsselverwaltungsdienst ist eine der Methoden der Office-Aktivierungstechnologien zum Aktivieren von Produkten, die mit Microsoft-Volumenlizenzierungsprogrammen lizenziert werden. Nur für einen KMS-Hostcomputer ist ein KMS-Hostschlüssel erforderlich, um die Aktivierung auszuführen und einen lokalen Aktivierungsdienst in der Umgebung einzurichten. Office 2010 stellt zur Aktivierung eine Verbindung mit dem lokalen KMS-Host her. Die Option Clientschlüssel des Schlüsselverwaltungsdiensts (KMS) verwenden ist unter Geben Sie einen gültigen Product Key ein, und stimmen Sie dem Lizenzvertrag für Benutzer zu standardmäßig ausgewählt.

    Weitere Informationen zu den Lizenzierungsoptionen für Office 2010 finden Sie in den Handbüchern Übersicht über die Volumenaktivierung für Office 2010 und Schnellstarthandbuch für die Volumenaktivierung für Office 2010, die zum Lieferumfang der aktuellen Version gehören.

  • Anderen Product Key eingeben: Sie können im OAT mithilfe der Option Anderen Product Key eingeben in Geben Sie einen gültigen Product Key ein, und stimmen Sie dem Lizenzvertrag für Benutzer zu im Ergebnisbereich einen Mehrfachaktivierungsschlüssel (Multiple Activation Key, MAK) eingeben. Ein MAK ist eine weitere Methode der Office-Aktivierungstechnologien zum Aktivieren von Produkten, die mit Microsoft-Volumenlizenzierungsprogrammen lizenziert werden. Mit einem MAK können Clients Office 2010 online über die Aktivierungsserver von Microsoft oder telefonisch aktivieren.

    Wenn Sie einen MAK verwenden möchten, geben Sie im Textfeld Anderen Product Key eingeben den MAK (25 Ziffern oder Buchstaben) ohne Leerzeichen ein.

    Sie können auch mithilfe der Option Anderen Product Key eingeben einen KMS-Schlüssel für Microsoft Visio Standard 2010 oder Microsoft Visio Professional 2010 eingeben. Visio 2010 wird standardmäßig mit dem KMS-Clientschüssel von Microsoft Visio Premium 2010 vorinstalliert. Dadurch werden alle Features von Microsoft Visio Premium 2010 aktiviert. Wenn Sie jedoch über einen Lizenzvertrag für Microsoft Visio Standard 2010 oder Microsoft Visio Professional 2010 verfügen, müssen Sie den entsprechenden KMS-Clientschlüssel installieren. Die verfügbaren Features hängen vom installierten Schlüssel ab.

    Weitere Informationen einschließlich einer Liste von KMS-Schlüsseln für Lizenzverträge für Microsoft Visio Standard 2010 und Microsoft Visio Professional 2010 finden Sie unter Bereitstellen von Visio 2010 in Bereitstellen der Volumenaktivierung von Office 2010.

    Cc179097.note(de-de,office.14).gifHinweis:

    Sie können Office 2010 auch zum Zeitpunkt der Installation eines MAK aktivieren, indem Sie den Eigenschaftswert AUTO_ACTIVATE festlegen. Führen Sie hierzu folgende Schritte aus:

    1. Wählen Sie im OAT im linken Bereich Setup-Eigenschaften ändern aus, und klicken Sie dann im rechten Bereich auf Hinzufügen.

    2. Geben Sie im Dialogfeld Eigenschaftswert hinzufügen in das Feld Name Folgendes ein: AUTO_ACTIVATE. Eigenschaftswerte müssen in Großschreibung angegeben werden.

    3. Geben Sie in das Feld Wert den Wert 1 ein, und klicken Sie dann auf OK.

    Informationen zum Konfigurieren der Eigenschaft AUTO_ACTIVATE mithilfe der Datei Config.xml finden Sie unter Setting-Element in Datei "Config.xml" in Office 2010.

  • Ich stimme den Bedingungen des Lizenzvertrags zu: Aktivieren Sie dieses Kontrollkästchen, um die Bedingungen des Lizenzvertrags im Namen des Benutzers zu akzeptieren.

    Wenn Anzeigeebene auf Grundlegend oder Keine festgelegt ist und Sie einen Product Key angeben, wird vorausgesetzt, dass Sie auch den Lizenzbedingungen im Namen des Benutzers zustimmen. In diesem Fall wird der Benutzer selbst dann, wenn Sie das Kontrollkästchen Ich stimme den Bedingungen des Lizenzvertrags zu nicht aktivieren, während der Installation oder dem ersten Ausführen einer Office-Anwendung nicht zur Annahme der Lizenzbedingungen aufgefordert.

  • Anzeigeebene: Wählen Sie aus, welche Benutzeroberfläche Benutzer während der Installation sehen sollen. Folgende Optionen stehen zur Verfügung:

    • Vollständig - Standard: Das Setupprogramm wird interaktiv ausgeführt, und alle Optionen und Meldungen der Benutzeroberfläche werden angezeigt.

    • Grundlegend: Der Begrüßungsbildschirm des Setupprogramms wird angezeigt. Der Benutzer wird zur Eingabe des Product Keys und ggf. zur Annahme der Lizenzbedingungen aufgefordert, und eine Statusleiste und ein Abschlusshinweis werden angezeigt. Dem Benutzer werden keine weiteren Optionen präsentiert.

    • Keine: Das Setupprogramm wird automatisch und ohne Benutzeroberfläche ausgeführt.

      Cc179097.Important(de-de,office.14).gifWichtig:

      Für Unternehmensbereitstellungen wird empfohlen, Anzeigeebene auf Keine festzulegen, damit Setup automatisch ausgeführt wird, Benutzer nicht zur Eingabe von Informationen aufgefordert werden und mit der Installation auch dann nicht auf Benutzereingriffe gewartet wird, wenn beispielsweise Dateien verwendet werden. Wenn Anzeigeebene auf Keine festgelegt wird, wird angenommen, dass die Optionen Modalen Dialog unterdrücken und Abschlusshinweis unterdrückt werden und dass dem Lizenzvertrag zugestimmt wird. Administratoren müssen auch darauf achten, dass während einer Office 2010-Installation keine Office-Anwendungen ausgeführt werden.

      Wenn Sie Anzeigeebene auf Grundlegend festlegen und die Option Modalen Dialog unterdrücken aktivieren, erfolgt möglicherweise eine Benutzeraufforderung, wenn Office-Dateien gerade verwendet werden. Legen Sie Anzeigeebene auf Keine fest, um in diesen Fällen Benutzeraufforderungen zu vermeiden. Mit der Option Modalen Dialog unterdrücken wird die Anzeige von Meldungen über verwendete Dateien nicht unterdrückt. Diese Meldungen werden nur dann unterdrückt, wenn Anzeigeebene auf Keine festgelegt ist.

  • Abschlusshinweis: Aktivieren Sie dieses Kontrollkästchen, wenn eine Meldung angezeigt werden soll, sobald die Installation abgeschlossen ist.

  • Modalen Dialog unterdrücken: Aktivieren Sie dieses Kontrollkästchen, wenn keine Fehlermeldungen und anderen Dialogfelder angezeigt werden sollen, die die Installation stören könnten. Wenn Sie Anzeigeebene auf Vollständig festlegen, werden Fehlermeldungen und andere Dialogfelder ungeachtet des Status dieses Kontrollkästchen angezeigt.

  • Kein Abbrechen: Aktivieren Sie dieses Kontrollkästchen, wenn Sie die Schaltfläche zum Abbrechen (das X in der rechten oberen Ecke) deaktivieren möchten. Diese Einstellung gilt nur, wenn Anzeigeebene auf Vollständig oder Grundlegend festgelegt ist.

Cc179097.note(de-de,office.14).gifHinweis:

Die Setupanpassungsdatei (MSP-Datei) legt die Lizenzinformationen nur während der Erstinstallation fest.

Die oben aufgeführten Optionen sind identisch mit den Einstellungen in der Datei Config.xml, die in der folgenden Tabelle aufgeführt sind.

OAT-Option Einstellung in "Config.xml"

Product Key

PIDKEY-Element

Ich stimme den Bedingungen des Lizenzvertrags zu

AcceptEula-Attribut im Display-Element

Anzeigeebene

Level-Attribut im Display-Element

Abschlusshinweis

CompletionNotice-Attribut im Display-Element

Modalen Dialog unterdrücken

SuppressModal-Attribut im Display-Element

Cc179097.note(de-de,office.14).gifHinweis:

Wenn der Netzwerkinstallationspfad mehrere Produkte enthält und Sie nicht angeben, welches Produkt installiert werden soll, wird die vollständige Anzeigeebene verwendet, wenn Benutzer zur Angabe eines Produkts aufgefordert werden. Dies gilt unabhängig davon, welche Einstellung Sie für Anzeigeebene in der Setupanpassungsdatei festgelegt haben. Verwenden Sie die Befehlszeilenoption /config, um anzugeben, welches Produkt installiert werden soll. Weitere Informationen finden Sie unter Ausführen von Setup von einem Netzwerkinstallationspfad.

Frühere Installationen entfernen

Geben Sie frühere Versionen von Microsoft Office-Anwendungen an, die beibehalten oder entfernt werden sollen. Diese Option wird nur bei der Erstinstallation von Office auf einem Benutzercomputer erkannt.

Standardmäßig werden frühere Versionen von Office-Anwendungen entfernt. Wenn Sie eine installierte Office-Anwendung beibehalten möchten, klicken Sie im OAT auf Frühere Installationen entfernen, und wählen Sie im Ergebnisbereich Folgende frühere Versionen von Microsoft Office-Programmen entfernen aus, wählen Sie in der Liste die Office-Programme aus, die nicht entfernt werden sollen, klicken Sie auf Details, und deaktivieren Sie im Dialogfeld Zu entfernende frühere Versionen auswählen unter Wählen Sie aus, welche frühere Versionen von Setup entfernt werden sollen das Kontrollkästchen für das Produkt, das entfernt werden soll. Klicken Sie dann auf OK.

Cc179097.note(de-de,office.14).gifHinweis:

Microsoft Outlook 2010 kann nicht parallel mit früheren Versionen von Outlook verwendet werden. Wenn Sie frühere Versionen behalten möchten, dürfen Sie Outlook 2010 nicht installieren.

Installationen hinzufügen und Programme ausführen

Führen Sie vor oder nach dem Abschluss der Office-Installation weitere ausführbare Programme aus. Vom Setupprogramm werden die Befehlszeilen in der Reihenfolge ausgeführt, in der sie in dem Tool aufgelistet sind, und die Installation wird erst abgeschlossen, wenn alle Befehlszeilen ausgeführt wurden.

Klicken Sie im OAT auf Installationen hinzufügen und Programme ausführen, und klicken Sie im Ergebnisbereich auf Hinzufügen, um der Liste ein Programm hinzuzufügen. Wenn Sie ein Programm ändern möchten, wählen Sie das Programm in der Liste aus, und klicken Sie auf Ändern. Wenn Sie ein Programm entfernen möchten, markieren Sie das Programm, und klicken Sie auf Entfernen. Wenn Sie die Reihenfolge der Programme in der Liste ändern möchten, markieren Sie ein Programm, und klicken Sie auf die Pfeile Verschieben, um das Programm in der Liste nach oben oder unten zu verschieben.

Cc179097.note(de-de,office.14).gifHinweis:

Fügen Sie kein Programm hinzu, das einen Neustart des Computers erfordert, außer es ist das letzte Programm in der Liste. Wenn der Computer durch ein benutzerdefiniertes Programm neu gestartet wird, wird die Office-Installation zwar abgeschlossen, aber benutzerdefinierte Programme, die weiter unten in Liste aufgeführt sind, werden nicht ausgeführt.

Befehlszeilen, die in den Dialogfeldern Programmeintrag hinzufügen und Programmeintrag ändern oder mithilfe des Command-Element-Elements in der Datei Config.xml eingegeben werden, sind nur für Erstinstallationen und Deinstallationen des Produkts vorgesehen. Die Befehle im Command-Element werden nur während einer Erstinstallation oder einer Deinstallation verarbeitet. Wenn Befehle im Command-Element für Anpassungen nach der Erstinstallation verwendet werden, werden sie ignoriert.

Programmeintrag hinzufügen/ändern (Dialogfeld)

Wenn Sie einen Programmeintrag hinzufügen oder ändern, geben Sie die folgenden Informationen im Dialogfeld Programmeintrag hinzufügen oder Programmeintrag ändern ein, und klicken Sie dann auf OK.

  • Ziel: Geben Sie den Pfad und den Dateinamen des ausführbaren Programms ein.

  • Argumente: Geben Sie eine Reihe von Befehlszeilenoptionen ein, z. B. /q /path c:\temp.

  • Dieses Programm nach der Installation des Office-Produkts ausführen: Das Programm wird nach Abschluss der Office-Installation ausgeführt. Dies ist die empfohlene Option. Falls das Programm nicht ordnungsgemäß beendet wird oder einen Neustart des Computers veranlasst, wird die Office-Installation dadurch nicht beeinträchtigt. Programme weiter unten in der Liste werden jedoch nicht ausgeführt.

  • Dieses Programm vor der Installation des Office-Produkts ausführen: Das Programm wird vor Beginn der Office-Installation ausgeführt. Falls das Programm nicht ordnungsgemäß beendet wird oder einen Neustart des Computers veranlasst, wird Office nicht installiert, und Programme weiter unten in der Liste werden nicht ausgeführt.

Im Dialogfeld Programmeintrag hinzufügen oder Programmeintrag ändernkönnen Sie die folgenden standardmäßigen Windows-Ordner im Pfad der ausführbaren Datei einschließen.

Ordner Beschreibung

[INSTALLLOCATION]

Der Ordner, in dem Office installiert wird

[WindowsFolder]

Ordner Windows

[SystemFolder]

Windows-Ordner System32

[ProgramFilesFolder]

Ordner Programme

[CommonFilesFolder]

Ordner Programme\Gemeinsame Dateien

[DesktopFolder]

Windows-Ordner Desktop

[StartMenuFolder]

Windows-Startmenü

[ProgramMenuFolder]

Windows-Menü Start\Programme

Office-Sicherheitseinstellungen

Sie können die Sicherheitseinstellungen für Office-Anwendungen anpassen.

Cc179097.Important(de-de,office.14).gifWichtig:

In einer Setupanpassungsdatei (MSP-Datei) angegebene Sicherheitseinstellungen liefern nur die anfänglichen Standardeinstellungen auf den Computern der Benutzer. Die Einstellungen können nach der Installation geändert werden. Zum Sperren und Durchsetzen von Sicherheitseinstellungen müssen Sie Gruppenrichtlinien verwenden. Weitere Informationen finden Sie in den Empfehlungen im Toolkit für die Verwaltung der Sicherheitskompatibilität von Microsoft Office 2007 (http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=158689&clcid=0x407).

In der folgenden Tabelle sind die verfügbaren Optionen aufgelistet.

Einstellung Beschreibung

Vertrauenswürdige Herausgeber

Sie können die Liste der vertrauenswürdigen Quellen für digital signierte Makros, Add-Ins, Microsoft ActiveX-Steuerelemente und anderen ausführbaren Code, der von Office-Anwendungen verwendet wird, verwalten. Office-Anwendungen nutzen eine zertifikatbasierte Liste von vertrauenswürdigen Quellen gemeinsam mit Internet Explorer. Klicken Sie auf Hinzufügen, um eine digitale Zertifikatdatei (CER-Datei) hinzuzufügen.

Vertrauenswürdige Speicherorte

Sie können die Liste der Speicherorte verwalten, von denen eine Datei ohne eine Überprüfung durch das Sicherheitscenter geöffnet werden kann. Klicken Sie auf Hinzufügen, um einen neuen Speicherort hinzuzufügen, geben Sie die folgenden Informationen ein, und klicken Sie dann auf OK:

  • Anwendung: Wählen Sie die Office-Anwendung aus, die diesen Speicherort verwendet. Dies wird von Microsoft Access 2010, Microsoft Excel 2010, Microsoft PowerPoint 2010, Microsoft Visio 2010 und Microsoft Word 2010 unterstützt.

  • Pfad: Geben Sie den Pfad des vertrauenswürdigen Speicherorts an. Geben Sie einen vollqualifizierten Pfad mit Laufwerkbuchstaben oder einen UNC-Pfad ein. Der Pfad kann Umgebungsvariablen enthalten.

  • Unterordner dieses Speicherorts sind ebenfalls vertrauenswürdig: Aktivieren Sie dieses Kontrollkästchen, um auch Unterordner als vertrauenswürdige Speicherorte einzuschließen.

  • Beschreibung: Geben Sie Text ein, um den Zweck des Speicherorts zu beschreiben.

    Wenn Sie einen vertrauenswürdigen Speicherort aus dieser Liste entfernen möchten, markieren Sie den Speicherort, und klicken Sie auf Entfernen.

    Cc179097.note(de-de,office.14).gifHinweis:
    Wenn Sie an dieser Stelle einen oder mehrere vertrauenswürdige Speicherorte angeben, wird die zuvor für den Computer des Benutzers definierte Liste der vertrauenswürdigen Speicherorte gelöscht und durch diese Liste ersetzt.

Alle vom Office-Anpassungstool bei der Installation erstellten vertrauenswürdigen Speicherorte entfernen

Löscht die Liste der vertrauenswürdigen Speicherorte auf dem Benutzercomputer. Verwenden Sie dieses Kontrollkästchen, um die Liste der vertrauenswürdigen Speicherorte auf dem Benutzercomputer zu leeren, ohne neue Speicherorte hinzuzufügen.

Standardsicherheitseinstellungen

Legt Standardsicherheitsebenen für Add-Ins, Vorlagen und Office-Anwendungen fest. Sie können für folgende Office-Anwendungen Sicherheitsoptionen festlegen:

  • Microsoft Office Access

  • Microsoft Office Excel

  • Microsoft Office Outlook

  • Microsoft Office PowerPoint

  • Microsoft Office Project

  • Microsoft Office Publisher

  • Microsoft Office Visio

  • Microsoft Office Word

Folgende Sicherheitsoptionen stehen zur Verfügung:

  • Optionen zum Zulassen vertrauenswürdiger Speicherorte

    • Vertrauenswürdige Speicherorte zulassen, die NICHT auf dem Benutzercomputer vorhanden sind

    • Nur vertrauenswürdige Speicherorte, die sich auf dem Computer des Benutzers befinden, zulassen (Anwendungsstandardeinstellung)

    • Alle vertrauenswürdigen Speicherorte deaktivieren, nur von vertrauenswürdigen Herausgebern signierte Dateien sind vertrauenswürdig

  • Optionen für Anwendungs-Add-Ins-Warnungen

    • Alle Anwendungserweiterungen deaktivieren

    • Anwendungserweiterungen müssen von einem vertrauenswürdigen Herausgeber signiert sein

    • Erweiterungen müssen signiert sein, nicht signierte Erweiterungen werden automatisch deaktiviert

    • Alle installierten Anwendungs-Add-Ins aktivieren (Anwendungsstandardeinstellung)

  • Optionen für VBA-Makrowarnungen

    • Alle VBA-Makros deaktivieren

    • Vertrauensstellungsleistenwarnung für nicht signierte VBA-Makros deaktivieren (nicht signierter Code wird deaktiviert)

    • Alle VBA-Makros mit Benachrichtigung deaktivieren (Anwendungsstandardeinstellung)

    • Keine Sicherheitsüberprüfungen für VBA-Makros (nicht empfohlen, weil Code in allen Dokumenten ausgeführt werden kann)

  • Add-Ins und Vorlagen (nur Microsoft Project 2010)

    • Allen installierten Add-Ins und Vorlagen vertrauen

    • Installierten Add-Ins und Vorlagen nicht vertrauen

  • Sicherheitsstufe (nur Project 2010)

    • Sehr hoch: Nur an vertrauenswürdigen Speicherorten installierte Makros können ausgeführt werden. Alle anderen signierten und nicht signierten Makros werden automatisch deaktiviert.

    • Hoch: Nur signierte Makros aus vertrauenswürdigen Quellen können ausgeführt werden, Nicht signierte Makros werden automatisch deaktiviert.

    • Mittel: Benutzer können auswählen, ob potenziell unsichere Makros ausgeführt werden sollen.

    • Niedrig (nicht empfohlen): Benutzer sind nicht vor potenziell unsicheren Makros geschützt.

Unsichere ActiveX-Initialisierung

Bestimmt, nicht signierte und deshalb potenziell unsichere ActiveX-Steuerelemente mithilfe von permanenten Daten, d. h. von Daten, die von einer Instanz des Steuerelements zur nächsten gespeichert werden, initialisiert werden können. Die möglichen Werte sind:

  • <nicht konfigurieren>: Die Einstellung auf dem Benutzercomputer wird vom Setupprogramm nicht geändert. Neue Anwendungen werden mit der Standardeinstellung Benutzer auffordern, permanente Daten zu verwenden installiert.

  • Benutzer auffordern, Steuerelement-Standardeinstellungen zu verwenden: Der Benutzer erhält eine Warnung, bevor eine Anwendung ActiveX-Steuerelemente startet, die möglicherweise unsicher sein können. Wenn der Benutzer die Quelle des Dokuments für vertrauenswürdig erklärt, wird das Steuerelement mit den Standardeinstellungen initialisiert.

  • Benutzer auffordern, permanente Daten zu verwenden: Der Benutzer erhält eine Warnung, bevor eine Anwendung ActiveX-Steuerelemente initiiert, die möglicherweise unsicher sein können. Wenn der Benutzer die Quelle des Dokuments für vertrauenswürdig erklärt, wird das Steuerelement mit permanenten Daten initialisiert.

  • Keine Aufforderung: Alle nicht signierten ActiveX-Steuerelemente werden ohne Benutzeraufforderung ausgeführt. Diese Einstellung bietet den geringsten Schutz und ist daher nicht empfehlenswert.

  • Keine Aufforderung und alle Steuerelemente deaktivieren: Alle nicht signierten ActiveX-Steuerelemente werden ohne Benutzeraufforderung deaktiviert.

Setup-Eigenschaften ändern

Hiermit ändern Sie Setup-Eigenschaften, die während der Office-Installation angewendet werden. Sie können Setup-Eigenschaften nur bei der Erstinstallation von Office auf dem Benutzercomputer anpassen. Eigenschaften, die in einer Anpassungsdatei festgelegt werden, werden nicht wirksam, wenn Sie die Datei auf eine vorhandenen Installation anwenden.

Wenn Sie eine Eigenschaft hinzufügen möchten, klicken Sie auf Hinzufügen. Wenn Sie eine Eigenschaft ändern möchten, die Sie hinzugefügt haben, wählen Sie die Eigenschaft aus, und klicken Sie dann auf Ändern. Wenn Sie eine hinzugefügte Eigenschaft wieder entfernen möchten, wählen Sie die Eigenschaft aus, und klicken Sie dann auf Entfernen.

Weitere Informationen zu Eigenschaften und deren Werten finden Sie unter Setup-Eigenschaften in Office 2010.

Eigenschaftswert hinzufügen/ändern (Dialogfeld)

Wenn Sie eine Setup-Eigenschaft hinzufügen oder ändern, geben Sie die Informationen aus der folgenden Tabelle im Dialogfeld Eigenschaftswert hinzufügen/ändern ein, und klicken Sie dann auf OK.

Einstellung Beschreibung

Name

Der Name der Eigenschaft. Die Eigenschaftsnamen müssen ganz in Großbuchstaben geschrieben werden.

Wert

Der Wert der Eigenschaft

Features

Im Abschnitt Features konfigurieren Sie Benutzereinstellungen und passen Sie an, welche Office-Features installiert werden.

Benutzereinstellungen ändern

Hiermit legen Sie die Standardwerte für Office-Anwendungseinstellungen für Benutzer fest, die Office mit dieser Anpassungsdatei installieren.

Cc179097.note(de-de,office.14).gifHinweis:

Beim Konfigurieren von Benutzereinstellungen mit dem OAT werden die anfänglichen Standardwerte für diese Einstellungen festgelegt. Die meisten dieser Einstellungen können nach der Installation von Office geändert werden. Verwenden Sie Gruppenrichtlinieren, wenn bestimmte Benutzereinstellungen erzwungen werden sollen.

Sie können mit dem OAT Standard-Benutzereinstellungen für folgende Office-Anwendungen festlegen. Von manchen Anwendungen werden auch Computereinstellungen festgelegt, z. B. von Microsoft Excel 2010, Microsoft SharePoint Workspace 2010, Microsoft InfoPath 2010, Microsoft Office 2010 System, Microsoft Project 2010, Microsoft Word 2010 und Microsoft Visio 2010.

  • Microsoft Access 2010

  • Microsoft Excel 2010

  • Microsoft SharePoint Workspace 2010

  • Microsoft InfoPath 2010

  • Microsoft Office 2010 System

  • Microsoft OneNote 2010

  • Microsoft Outlook 2010

  • Microsoft PowerPoint 2010

  • Microsoft Project 2010

  • Microsoft Publisher 2010

  • Microsoft SharePoint Designer 2010

  • Microsoft Visio 2010

  • Microsoft Word 2010

Zum Konfigurieren einer Option erweitern Sie die Struktur auf der linken Seite, und klicken Sie auf das Benutzeroberflächenelement. Die konfigurierbaren Einstellungen für dieses Element werden im rechten Fensterbereich angezeigt. Doppelklicken Sie auf eine Einstellung, und wählen Sie eine der Optionen in der folgenden Tabelle aus:

Einstellung Beschreibung

Nicht konfiguriert

Die Einstellung bleibt unverändert.

Aktiviert

Die Einstellung wird abhängig von Ihrer Auswahl im Dialogfeld geändert.

Deaktiviert

Die Einstellung wird deaktiviert. Es kann einen Unterschied machen, ob Sie eine Option deaktivieren oder nicht konfigurieren. Weitere Informationen finden Sie in der Beschreibung der spezifischen Option.

Klicken Sie auf Alle Einstellungen anzeigen, um alle verfügbaren Benutzereinstellungen anzuzeigen. Klicken Sie auf Nur konfigurierte Einstellungen anzeigen, um nur die Einstellungen anzuzeigen, die Sie konfiguriert haben.

Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Benutzereinstellungen migrieren, um die benutzerdefinierten Einstellungen der Benutzer aus einer früheren Office-Version beizubehalten. Wenn Sie Benutzereinstellungen ändern und dieses Kontrollkästchen ebenfalls aktivieren, werden zuerst die geänderten Einstellungen angewendet und dann die bestehenden benutzerdefinierten Einstellungen migriert. Miteinander in Konflikt stehende Einstellungen werden überschrieben.

Cc179097.note(de-de,office.14).gifHinweis:

Wenn Sie auf Aktiviert klicken, um die Optionen für eine Einstellung anzuzeigen, und dann auf OK, Vorherige Einstellung oder Nächste Einstellung klicken, ändert sich der Status in Konfiguriert, selbst wenn Sie die Einstellung nicht ändern. Wenn die Einstellung versehentlich mit einem leeren Hyperlink, Pfad oder Dateinamen konfiguriert wird, kann dies Fehler verursachen. Wenn Sie auf Aktiviert geklickt haben, Ihre Änderungen aber ignorieren oder die Einstellung nicht konfigurieren möchten, klicken Sie auf Abbrechen. Sie können eine Einstellung auch auf den Status Nicht konfiguriert zurücksetzen, indem Sie auf die Einstellung doppelklicken, Nicht konfiguriert auswählen und auf OK klicken.

Featureinstallationsstatus festlegen

Hiermit passen Sie die Installation von Office-Features auf dem Computer des Benutzers an.

Wenn Sie den Installationsstatus eines Features ändern möchten, klicken Sie im OAT auf Featureinstallationsstatus festlegen, klicken Sie im Ergebnisbereich mit der rechten Maustaste auf das Feature, und klicken Sie im Kontextmenü auf den Installationsstatus. Einige übergeordnete Features bestehen aus mehreren untergeordneten Features. Klicken Sie auf das Pluszeichen (+) links vom übergeordneten Feature, um die untergeordneten Features zu erweitern.

Wenn Sie den Installationsstatus eines Features ändern, werden die Namen des Features und aller untergeordneten Features (falls vorhanden) fett dargestellt. Dies gibt an, dass das Setupprogramm diese Änderungen auf die Installation anwenden wird. Features, die nicht fett dargestellt werden, werden mit dem Standardinstallationsstatus installiert. Wenn Sie eine Änderung entfernen möchten, wählen Sie das Feature aus. Wählen Sie dann die Option Zurücksetzen aus, oder wählen Sie das Feature aus, und klicken Sie auf Verzweigung zurücksetzen.

Die folgenden Featureinstallationsstatus stehen in der Regel während der Installation zur Verfügung. Nicht alle Installationsstatus sind für jedes Feature verfügbar. Wenn beispielsweise ein Feature eine Komponente enthält, die nicht angekündigt werden kann, ist Bei der ersten Verwendung installiert nicht in der Liste der verfügbaren Installationsstatus für das Feature enthalten.

State Beschreibung

Von "Arbeitsplatz" ausführen

Dateien werden auf die Festplatte des Benutzers kopiert, und Registrierungseinträge und Verknüpfungen für das entsprechende Feature werden auf die Festplatte des Benutzers geschrieben. Die Anwendung oder das Feature wird lokal ausgeführt.

Alle von 'Arbeitsplatz' ausführen

Identisch mit Von "Arbeitsplatz" ausführen, außer dass für alle untergeordneten Features, die zu dem Feature gehören, derselbe Status festgelegt wird.

Bei der ersten Verwendung installiert

Komponenten für das Feature und seine untergeordneten Features bleiben in der lokalen Installationsquelle, bis der Benutzer versucht, das Feature zum ersten Mal zu verwenden. Dann werden die Komponenten installiert. Dies wird auch als angekündigtes Feature bezeichnet.

Nicht verfügbar

Die Komponenten für das Feature und die untergeordneten Features, die zu diesem Feature gehören, werden nicht auf dem Computer installiert.

Cc179097.note(de-de,office.14).gifHinweis:

Die folgenden Unterkomponenten von Microsoft Publisher 2010 sind in der Struktur mit dem Installationsstatus der Features in der Version Office 2010 nicht sichtbar:

  • Unterkomponenten Professioneller Druck und Konvertierung von erweitertem RGB nach CMYK

  • Schriftartenschemas

  • PaperDirect-Vorschau

  • Publisher-Vorlagen und die Unterkomponenten Geschäftspublikationen und Andere Publikationen

Die folgenden Optionen stehen ebenfalls für jedes Feature zur Verfügung:

Option Beschreibung

Ausgeblendet

Das Feature wird während der Installation nicht in der Featurestruktur angezeigt, wenn Setup interaktiv ausgeführt wird. Das Symbol [H] wird dem Namen vorangestellt, um anzugeben, dass das Feature ausgeblendet ist.

Gesperrt

Der Installationsstatus, den Sie für dieses Feature auswählen, kann vom Benutzer während der Installation oder im Wartungsmodus nach der Installation von Office nicht geändert werden. Das Symbol [L] wird dem Namen des Features vorangestellt, um anzuzeigen, dass das Feature gesperrt ist.

Zurücksetzen

Das Feature wird auf den Standardinstallationsstatus zurückgesetzt. Dies entspricht dem Auswählen des Features und dem Klicken auf die Schaltfläche Verzweigung zurücksetzen.

Wenn Sie ein Feature explizit auf den Standardstatus festlegen, wird das Symbol [D] dem Featurenamen vorangestellt, um anzugeben, dass für das Feature dieser Zustand erzwungen wird. Dies ist nützlich, wenn Sie eine Setupanpassungsdatei erstellen, um eine vorhandene Office-Installation zu ändern. Wenn Sie den Installationsstatus eines Features nicht ändern, wird das Feature auf dem Computer des Benutzers nicht geändert. Wenn Sie eine Änderung angeben, z. B. das Feature auf den Standardstatus festlegen, wird vom Setupprogramm sichergestellt, dass das Feature auf dem Computer des Benutzers auf diesen Status festgelegt ist.

Wenn Sie den Installationsstatus eines Features ändern, wird vom Setupprogramm möglicherweise der Installationsstatus eines übergeordneten oder untergeordneten Features entsprechend dem Installationsstatus geändert. Wenn Sie ein übergeordnetes Feature beispielsweise auf Bei der ersten Verwendung installiert festlegen, ein untergeordnetes Feature hingegen auf Von "Arbeitsplatz" ausführen, wird auch der Status des übergeordneten Features vom Setupprogramm auf Von "Arbeitsplatz" ausführen festgelegt.

Ausgeblendete Features werden nicht in der Featurestruktur angezeigt, wenn Benutzer das Setupprogramm interaktiv ausführen. Das Feature wird entsprechend dem definierten Installationsstatus installiert. Untergeordnete Features, die zu dem ausgeblendeten Feature gehören, werden ebenfalls ausgeblendet.

Cc179097.Tip(de-de,office.14).gifTipp:

Im Idealfall wird die Einstellung Ausblenden verwendet, um die Featurestruktur für die Benutzer zu vereinfachen. Beispielsweise könnten Sie die Verzweigung Office-Tools ausblenden, damit die Benutzer nicht selbst entscheiden müssen, welche Tools sie benötigen. Nur die von Ihnen ausgewählten Tools werden installiert.

Cc179097.note(de-de,office.14).gifHinweis:

Wenn Sie während einer Erstinstallation von Office 2010 die Option Ausgeblendet für ein Feature mithilfe des OAT oder der Datei Config.xml festlegen, ist es nicht mehr möglich, dieses Feature nach der Erstinstallation mithilfe einer anderen Config.xml-Datei oder durch Anwenden einer zweiten MSP-Anpassungsdatei einzublenden. Das Feature wird also während der Installation in der Featurestruktur nicht angezeigt. Das Feature bleibt ausgeblendet und wird in der Systemsteuerung nicht unter Software (Programme ändern oder entfernen) unter der Option Features hinzufügen oder entfernen für Microsoft Office 2010 (oder unter der Option Programme und Funktionen in Windows Vista) angezeigt. Sie können die Sperre des Features jedoch aufheben, um das Feature später mithilfe einer MSP-Anpassungsdatei oder einer Datei Config.xml lokal zu installieren und auszuführen.

Wenn Sie während der Erstinstallation die Option Gesperrt für ein Feature mithilfe des OAT oder der Datei Config.xml festgelegt haben, kann die Sperre für dieses Feature aufgehoben und das Feature mithilfe einer MSP-Anpassungsdatei oder einer Datei Config.xml lokal installiert werden.

Beispielsweise können Sie die Datei Config.xml anpassen, indem Sie das OptionState-Element ändern und die folgende Zeile hinzufügen, um das Feature (in diesem Beispiel Access) auf dem Benutzercomputer zu installieren und untergeordnete Features auf den angegebenen Zustand festzulegen.

<OptionState Id=”ACCESSFiles” State=”Local” Children=”force” />

Sie können auch mithilfe des OAT eine MSP-Anpassungsdatei erstellen, um das Feature zu entsperren. Legen Sie dazu den Featureinstallationsstatus auf dem Bildschirm Featureinstallationsstatus festlegen auf Alle von 'Arbeitsplatz' ausführen fest.

Informationen zum OptionState-Element finden Sie unter Datei "Config.xml" in Office 2010.

Wenn Sie ein Feature auf Nicht verfügbar festlegen und in der Featurestruktur ausblenden, können Benutzer die Einstellung dennoch ändern und das Feature installieren, indem sie das übergeordnete Feature installieren oder das Setupprogramm im Wartungsmodus ausführen. Wenn Sie beispielsweise das Feature Smarttag-Plug-In für Namen auf Nicht verfügbar festlegen, können Benutzer das Feature dennoch installieren, indem sie das übergeordnete Feature Smarttag-Plug-Ins auf Alle von 'Arbeitsplatz' ausführen festlegen.

Wenn Sie verhindern möchten, dass Benutzer ausgeblendete Features installieren, wählen Sie die Installationsstatus Nicht verfügbar, Ausgeblendet und Gesperrt aus. In diesem Fall wird das Feature oder die Anwendung nicht installiert und ist auch im Wartungsmodus nicht verfügbar. Benutzer können das Feature nicht installieren, indem sie den Status des übergeordneten Features ändern. Die einzige Möglichkeit, die Auswahl der Installationsstatus Nicht verfügbar, Ausgeblendet und Gesperrt nach der Installation von Office zu ändern, besteht darin, mithilfe des OAT eine Setupanpassungsdatei zu erstellen, die so konfiguriert wird, dass sie den Installationsstatus des Features ändert. Anschließend wenden Sie die Anpassungsdatei auf den Benutzercomputer an.

Weitere Inhalte

Verwenden Sie diesen Abschnitt, um während der Installation benutzerdefinierte Dateien, Registrierungseinträge und Verknüpfungen hinzuzufügen oder zu entfernen.

Dateien hinzufügen

Fügt bei der Installation von Office Dateien zu Benutzercomputern hinzu.

Wenn Sie eine Liste der Dateien erstellen möchten, die während der Installation auf dem Benutzercomputer hinzugefügt werden sollen, klicken Sie auf Hinzufügen, wählen Sie die gewünschte Datei aus, und klicken Sie erneut auf Hinzufügen. Zum Ändern des Zielpfads einer Datei markieren Sie die Datei in der Liste Hinzufügen von benutzerdefinierten Dateien, Registrierungseinträgen und Verknüpfungen, und klicken Sie auf Ändern. Zum Entfernen einer Datei aus der Liste markieren Sie die Datei, und klicken Sie auf Entfernen. Mithilfe der Tasten UMSCHALT und STRG können Sie mehrere Dateien auf einmal auswählen.

Wenn Sie einer Office-Installation Dateien hinzufügen, beachten Sie Folgendes:

  • Dateien werden in die Setupanpassungsdatei kopiert, wenn Sie die Anpassungsdatei speichern und das OAT beenden. Große Dateien vergrößern die Anpassungsdatei und verlängern die Zeit zum Erstellen der Datei.

  • Wenn Sie eine Datei überarbeiten, die derzeit in der Anpassungsdatei enthalten ist, müssen Sie die Anpassungsdatei mit dem OAT öffnen, die Datei aus der Liste Dateien hinzufügen entfernen, die überarbeitete Version hinzufügen und die Anpassungsdatei speichern.

  • Wenn der Benutzer Office entfernt, repariert oder erneut installiert, werden die benutzerdefinierten Dateien entfernt oder zusammen mit Office erneut installiert. Eine benutzerdefinierte Datei wird nicht erneut installiert, wenn die Datei seit der Installation geändert wurde.

Zielpfad für Datei (Dialogfeld)

Geben Sie im Dialogfeld Zielpfad auf dem Computer des Benutzers den Ordner ein, in dem die Datei auf Benutzercomputern installiert werden soll, und klicken Sie auf OK.

Sie können mehrere Dateien gleichzeitig mithilfe der Tasten UMSCHALT und STRG auswählen. Diese Dateien werden dem gleichen Zielordner zugeordnet. Sie können die in der folgenden Tabelle aufgeführten speziellen Ordnernamen im Zielpfad verwenden.

Ordner Beschreibung

[INSTALLLOCATION]

Der Ordner, in dem Office installiert wird

[ROOTDRIVE]

Das lokale Festplattenlaufwerk mit dem meisten freien Speicherplatz

[ProgramFilesFolder]

Ordner Programme

[CommonFilesFolder]

Ordner Programme\Gemeinsame Dateien

[WindowsFolder]

Ordner Windows

[SystemFolder]

Windows-Ordner System32

[PersonalFolder]

Benutzerordner Meine Dateien

[AppDataFolder]

Benutzerordner Anwendungsdaten

[NetHoodFolder]

Benutzerordner Netzwerkumgebung

Dateien entfernen

Entfernt bei der Installation von Office Dateien von Benutzercomputern.

Klicken Sie auf Hinzufügen, um eine Liste der Dateien zu erstellen, die während der Installation vom Benutzercomputer entfernt werden sollen. Zum Ändern des Pfads oder Namens einer Datei markieren Sie die Datei in der Liste Dateien entfernen, und klicken Sie auf Ändern. Um eine Datei aus der Liste zu entfernen, wählen Sie die Datei aus, und klicken Sie auf Entfernen. Mithilfe der UMSCHALTTASTE und der STRG-TASTE können Sie mehrere Dateien auf einmal auswählen.

Cc179097.note(de-de,office.14).gifHinweis:

Dateien in der Liste Dateien entfernen werden vom Benutzercomputer entfernt, bevor Dateien in der Liste Dateien hinzufügen installiert werden. Sie können also vorhandene Dateien auf einem Benutzercomputer löschen und durch die neuen Versionen ersetzen. Wenn die Zieldatei auf einem Benutzercomputer umbenannt oder geändert wurde, kann sie nicht durch eine hinzugefügte Datei mit demselben Namen ersetzt werden.

Dateipfad (Dialogfeld)

Geben Sie im Dialogfeld Dateipfad den Pfad und Dateinamen der Datei ein, die Sie der Liste der Dateien hinzufügen möchten, die vom Benutzercomputer entfernt werden sollen, und klicken Sie dann auf OK.

Der Pfad muss mit einem Laufwerkbuchstaben, einem UNC-Pfad oder einem der Spezialordner in der folgenden Tabelle beginnen.

Ordner Beschreibung

[INSTALLLOCATION]

Der Ordner, in dem Office installiert wird

[ROOTDRIVE]

Das lokale Festplattenlaufwerk mit dem meisten freien Speicherplatz

[ProgramFilesFolder]

Ordner Programme

[CommonFilesFolder]

Ordner Programme\Gemeinsame Dateien

[WindowsFolder]

Ordner Windows

[SystemFolder]

Windows-Ordner System32

[PersonalFolder]

Benutzerordner Meine Dateien

[AppDataFolder]

Benutzerordner Anwendungsdaten

[NetHoodFolder]

Benutzerordner Netzwerkumgebung

Registrierungseinträge hinzufügen

Fügt bei der Installation von Office Registrierungseinträge auf Benutzercomputern hinzu oder ändert sie.

Klicken Sie auf Hinzufügen, um eine Liste der Registrierungseinträge zu erstellen, die Benutzercomputern hinzugefügt werden sollen. Zum Ändern eines Eintrags in der Liste wählen Sie den Eintrag aus, und klicken Sie auf Ändern. Zum Entfernen eines Eintrags aus der Liste markieren Sie den Eintrag, und klicken Sie auf Entfernen. Klicken Sie auf Importieren, um eine Gruppe von Einträgen aus einer Registrierungsdatei (REG-Datei) hinzuzufügen. Wenn ein Eintrag in der REG-Datei mit einem Eintrag in der Liste identisch ist, werden Sie gefragt, ob die vorhandenen Registrierungseinträge durch die Einträge in der REG-Datei überschrieben werden sollen.

Cc179097.Important(de-de,office.14).gifWichtig:

Registrierungseinträge, die in diesem Abschnitt angepasst wurden, können ggf. Einstellungen außer Kraft setzen, die an anderer Stelle im OAT angepasst wurden. Verwenden Sie diesen Abschnitt zum Anpassen von Optionen, die nicht direkt auf der Benutzeroberfläche von Office festgelegt werden können und nicht mithilfe anderer Methoden im OAT konfiguriert werden können.

Sie sollten den Abschnitt Registrierungseinträge hinzufügen im OAT nicht zum Hinzufügen von registrierungsbasierten Richtlinienschlüsseln (gruppenrichtlinienbasierten Registrierungsschlüsseln) verwenden. Das Konfigurieren und Verteilen dieser Einstellungen in einer Anpassungsaktualisierung (MSP-Datei) an Benutzer wird nicht unterstützt, und die Einstellungen werden u. U. nicht richtig angewendet. Registrierungsbasierte Richtlinieneinstellungen sind Einstellungen, die an einem von vier Registrierungsspeicherorten für Gruppenrichtlinieneinstellungen gespeichert werden:

Für Benutzerrichtlinieneinstellungen:

  • HKCU\Software\Policies

  • HKCU\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Policies

Für Computerrichtlinieneinstellungen:

  • HKLM\Software\Policies

  • HKLM\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Policies

Zur Verwaltung von registrierungsbasierten Richtlinienschlüsseln wird nur das Anwenden von Registrierungsrichtlinieneinstellungen mithilfe von Gruppenrichtlinien unterstützt. Mithilfe von Gruppenrichtlinien können Sie Clientregistrierungsschlüssel zentral verwalten. Sie können mithilfe von Gruppenrichtlinien Konfigurationen einmalig definieren, deren Status dann vom Betriebssystem zuverlässig erzwungen wird. Administrative Vorlagendateien sind Unicode-Textdateien, mit deren Hilfe beschrieben wird, wo registrierungsbasierte Richtlinieneinstellungen in der Registrierung gespeichert werden. Alle registrierungsbasierten Richtlinieneinstellungen werden im Gruppenrichtlinienobjekt-Editor unter dem Knoten Administrative Vorlagen angezeigt und konfiguriert.

Registrierungseintrag hinzufügen/ändern (Dialogfeld)

Geben Sie im Dialogfeld Registrierungseintrag hinzufügen/ändern für jeden Registrierungseintrag die Informationen aus der folgenden Tabelle ein, und klicken Sie dann auf OK.

Einstellung Beschreibung

Stamm

Wählen Sie die Verzweigung mit den Einträgen aus, die Sie hinzufügen oder ändern möchten. Einstellungen werden einmal pro Benutzer (HKEY_CURRENT_USER) oder einmal pro Computer (HKEY_LOCAL_MACHINE) angewendet. Es ist nicht möglich, Registrierungseinträge im Stammverzeichnis von HKEY_USERS oder HKEY_LOCAL_MACHINE hinzuzufügen.

Datentyp

Wählen Sie den Datentyp für den Registrierungswert aus.

Schlüssel

Geben Sie den Namen des Unterschlüssels ein, in dem der Eintrag gespeichert wird. Beispiel: Software\Microsoft\Office\14.0\Common.

Leeren Schlüssel erstellen

Aktivieren Sie dieses Kontrollkästchen, wenn der Registrierungseintrag keinen Wertnamen oder keine Wertdaten enthält. Einige Einstellungen werden durch das Vorhandensein oder Fehlen des Registrierungseintrags bestimmt.

Wertname

Geben Sie einen Namen für den neuen Registrierungseintrag ein. Wenn Sie Wertdaten hinzufügen, aber dieses Feld leer lassen, wird dem Wert der Name <Standard> zugewiesen. Ein Schlüssel kann nur einmal den Wertnamen <Standard> aufweisen.

Wertdaten

Geben Sie die Daten (den Wert) ein, die im neuen Registrierungseintrag gespeichert werden sollen. Die Daten müssen mit dem Datentyp übereinstimmen.

Registrierungseinträge entfernen

Entfernt bei der Installation von Office Registrierungseinträge von Benutzercomputern.

Klicken Sie auf Hinzufügen, um eine Liste der Registrierungseinträge zu erstellen, die von den Computern der Benutzer entfernt werden sollen. Zum Ändern eines Eintrags in der Liste wählen Sie den Eintrag aus, und klicken Sie auf Ändern. Zum Entfernen eines Eintrags aus der Liste markieren Sie den Eintrag, und klicken Sie auf Entfernen.

Klicken Sie auf Hinzufügen, und geben Sie für jeden Registrierungseintrag die folgenden Informationen ein, um eine Liste der Registrierungseinträge zu erstellen, die von den Computern der Benutzer entfernt werden sollen.

Cc179097.note(de-de,office.14).gifHinweis:

Wenn der Benutzer Office entfernt, repariert oder erneut installiert, werden die Registrierungseinträge entfernt oder zusammen mit Office erneut installiert.

Registrierungseintrag löschen/ändern (Dialogfeld)

Geben Sie im Dialogfeld Registrierungseintrag löschen/ändern für jeden Registrierungseintrag die Informationen aus der folgenden Tabelle ein, und klicken Sie dann auf OK.

Eintrag Beschreibung

Stamm

Wählen Sie die Verzweigung mit den Einträgen aus, die Sie entfernen möchten.

Schlüssel

Geben Sie den vollständigen Namen des Unterschlüssels ein, in dem der Eintrag gespeichert wird. Beispiel: Software\Microsoft\Office\14.0\Common.

Wertname

Geben Sie den Namen des Registrierungseintrags ein, den Sie entfernen möchten. Lassen Sie dieses Feld leer, um den gesamten Unterschlüssel einschließlich aller Werteinträge zu entfernen.

Verknüpfungen konfigurieren

Fügen Sie Verknüpfungen zu Dateien hinzu, die mit Office 2010 installiert wurden oder bereits auf dem Computer des Benutzers vorhanden waren. Sie können Verknüpfungen nur dann konfigurieren, wenn Sie zuerst Office auf dem Computer eines Benutzers installieren. Diese Option wird ignoriert, wenn Sie die Setupanpassungsdatei auf eine vorhandene Installation anwenden.

Klicken Sie auf Hinzufügen, um eine neue Verknüpfung hinzuzufügen. Zum Ändern einer Verknüpfung in der Liste markieren Sie die Verknüpfung, und klicken Sie auf Ändern. Zum Entfernen einer Verknüpfung aus der Liste markieren Sie die Verknüpfung, und klicken Sie auf Entfernen.

Verknüpfungen, bei denen in der Spalte Installiert der Wert Nein angezeigt wird, werden während der Installation konfiguriert. Verknüpfungen mit Nein in dieser Spalte werden konfiguriert, wenn später das entsprechende Produkt installiert wird.

Cc179097.note(de-de,office.14).gifHinweis:

Wenn Sie eine Verknüpfung zu einer benutzerdefinierten Anwendung oder Datei hinzufügen, wird diese Verknüpfung nicht aktualisiert oder entfernt, wenn der Benutzer Office ändert, repariert, neu installiert oder entfernt.

Verknüpfungseintrag hinzufügen/ändern (Dialogfeld)

Geben Sie im Dialogfeld Verknüpfungseintrag hinzufügen/ändern für die Verknüpfung, die Sie erstellen oder ändern, die Informationen aus der folgenden Tabelle ein, und klicken Sie dann auf OK.

Einstellung Beschreibung

Ziel

Geben Sie die Anwendung an, die der Verknüpfung zugeordnet wird, indem Sie ein vordefiniertes Anwendungsschlüsselwort auswählen oder den Namen und Pfad der Datei eingeben, auf die die Verknüpfung verweist. Wenn Sie ein Anwendungsschlüsselwort auswählen, werden die Informationen in den übrigen Feldern vom OAT automatisch ausgefüllt. Die Namen in der Liste entsprechen den Features, die Sie auf der Seite Featureinstallationsstatus festlegen im OAT auswählen, sowie ggf. benutzerdefinierten Dateien, die Sie auf der Seite Dateien hinzufügen zur Installation hinzufügen. Wenn Sie einen Namen und Pfad eingeben, die Leerzeichen enthalten, müssen Sie die ganze Zeichenfolge in doppelte Anführungszeichen ("") setzen. Im Feld Argumente können Sie Befehlszeilenoptionen für die Anwendung hinzufügen.

Speicherort

Geben Sie den Ordner an, in dem die Verknüpfung erstellt wird, indem Sie ein vordefiniertes Ordnerschlüsselwort auswählen oder den Namen und Pfad zum Speicherort der Verknüpfung eingeben. Sie können einen Unterordner angeben, indem Sie einen umgekehrten Schrägstrich (\) gefolgt vom Namen des Unterordners anfügen. Wenn beispielsweise die Verknüpfung Microsoft Word 2010 im Unterordner Microsoft Office im Ordner Programme des Windows-Startmenüs installiert werden soll, wählen Sie [ProgramMenuFolder] aus, und fügen Sie den Unterordner wie folgt an: [ProgramMenuFolder]\Microsoft Office.

Sie können für Speicherort die folgenden Spezialordner verwenden:

  • [StartMenuFolder]: Windows-Startmenü

  • [ProgramMenuFolder]: Windows-Menü Start\Programme

  • [StartupFolder]: Ordner Autostart im Windows-Menü Start\Programme

  • [DesktopFolder]: Windows-Ordner Desktop

  • [INSTALLLOCATION]: Der Ordner, in dem Office installiert ist

  • [FavoritesFolder]: Benutzerordner Favoriten

  • [AppDataFolder]: Benutzerordner Anwendungsdaten

  • [NetHoodFolder]: Benutzerordner Netzwerkumgebung

Name

Geben Sie eine beliebige Zeichenfolge ein, um einen Namen für die Verknüpfung anzugeben.

Starten in

Geben Sie einen Pfad für den Standardstartordner für die Anwendung ein. Wenn Sie dieses Feld leer lassen, wird der Standardordner auf den Ordner festgelegt, in dem sich die Zieldatei befindet. Wenn der Pfad auf dem Computer eines Benutzers nicht gültig ist, wird eine Fehlermeldung angezeigt, wenn der Benutzer versucht, die Verknüpfung zu verwenden.

Argumente

Geben Sie optional Argumente ein, die an der Befehlszeile an die Anwendung übergeben werden sollen.

Tastenkombination

Geben Sie optional eine Tastenkombination für die Anwendung oder Datei ein. Die Syntax für die Tastenkombination lautet wie folgt:

[Zusatztaste+]VK_Taste

Dabei steht Zusatztaste für UMSCHALT, STRG, ALT oder EXT; VK_Taste ist ein virtueller Tastenname (virtuelle Tastennamen sowie Hexadezimalcodes und Beschreibungen der Tasten finden Sie in der folgenden Tabelle). Die Zusatztaste ist optional. Sie können mehrere Zusatztasten in beliebiger Reihenfolge, getrennt durch Pluszeichen (+), angeben. Wenn Sie eine Zusatztaste verwenden, muss sie vor dem virtuellen Tastennamen angegeben werden. Sie können nur einen virtuellen Tastennamen eingeben. Verwenden Sie keinesfalls Leerzeichen in der Tastendefinition.

Beispiel:

STRG+VK_F12

STRG+UMSCHALT+VK_A

ALT+CTRL+VK_SNAPSHOT

Einige Tastenkombinationen, z. B. STRG+ALT+VK_DELETE, können vom System oder von anderen Prozessen verwendet werden. Diese Kombinationen dürfen nicht zum Öffnen der Anwendung auf dem Benutzercomputer verwendet werden.

Ausführen

Wählen Sie den Fenstertyp aus, in dem die Anwendung oder Datei gestartet werden soll (Normales Fenster, Minimiert oder Maximiert).

Symbol ändern

Wählen Sie ein anderes Symbol für die Verknüpfung aus.

In der folgenden Tabelle sind die virtuellen Tastennamen und die entsprechenden hexadezimalen Tastencodes aufgeführt.

Virtueller Tastenname Tastencode (Hex) Beschreibung

VK_0 – VK_9

30-39

Tasten 0–9

VK_A – VK_Z

41-5A

Tasten A–Z

VK_NUMPAD0 – VK_NUMPAD9

60-69

Tasten 0–9 auf der Zehnertastatur

VK_F1–VK_F24

70-87

Funktionstasten F1–F24

VK_LBUTTON

01

Linke Maustaste

VK_RBUTTON

02

Rechte Maustaste

VK_CANCEL

03

STRG-UNTRBR-Verarbeitung

VK_MBUTTON

04

Mittlere Maustaste (Drei-Tasten-Maus)

VK_BACK

08

RÜCKTASTE

VK_CLEAR

0C

ENTF-TASTE

VK_RETURN

0D

EINGABETASTE

VK_PAUSE

13

PAUSE-TASTE

VK_CAPITAL

14

FESTSTELLTASTE

VK_PRIOR

21

BILD-AUF-TASTE

VK_NEXT

22

BILD-AB-TASTE

VK_END

23

ENDE-TASTE

VK_HOME

24

POS1-Taste

VK_LEFT

25

NACH-LINKS-TASTE

VK_UP

26

NACH-OBEN-TASTE

VK_RIGHT

27

NACH-RECHTS-TASTE

VK_DOWN

28

NACH-UNTEN-TASTE

VK_SELECT

29

SELECT-TASTE

VK_EXECUTE

2B

EXECUTE-TASTE

VK_SNAPSHOT

2C

DRUCK-TASTE

VK_INSERT

2D

EINFG-TASTE

VK_DELETE

2E

ENTF-TASTE

VK_HELP

2F

HILFE-TASTE

VK_MULTIPLY

6A

MULTIPLIZIEREN-TASTE

VK_ADD

6B

ADDIEREN-TASTE

VK_SEPARATOR

6C

TRENNZEICHEN-TASTE

VK_SUBTRACT

6D

SUBTRAHIEREN-TASTE

VK_DECIMAL

6E

DEZIMAL-TASTE

VK_DIVIDE

6F

DIVIDIEREN-TASTE

VK_NUMLOCK

90

NUM-TASTE

VK_SCROLL

91

ROLLEN-TASTE

Outlook

Im Abschnitt Outlook des OAT passen Sie das Standardprofil für Microsoft Outlook 2010 an und legen Optionen für Outlook 2010 und Microsoft Exchange Server 2010 fest.

Outlook-Profil

Anpassen des Outlook-Standardprofils eines Benutzers, also der Gruppe von Werten in der Windows-Registrierung, mit denen benutzerspezifische Informationen definiert werden. Ein Outlook-Profil kann mehrere E-Mail-Konten enthalten. Benutzer können mehrere Outlook-Profile besitzen, in der Setupanpassungsdatei können Sie jedoch nur ein Profil konfigurieren.

Einstellung Beschreibung

Vorhandenes Profil verwenden

Verwenden Sie das Profil, das bereits auf dem Benutzercomputer konfiguriert ist, oder fordern Sie den Benutzer beim ersten Starten von Outlook zum Erstellen eines Profils auf, wenn kein Profil vorhanden ist.

Profil ändern

Wählen Sie eine der beiden folgenden Optionen aus:

  • Änderungen für das vorhandene Standardprofil definieren. Wenn kein Standardprofil vorhanden ist, wird von Outlook ein neues Profil basierend auf Ihren Anpassungen erstellt: Hiermit ändern Sie das Standardprofil auf dem Computer des Benutzers.

  • Änderungen am benannten Profil definieren: Geben Sie den Namen des Profils an, auf das sich Ihre Änderungen beziehen.

Wenn kein Standardprofil oder kein Profil mit dem über die zweite Option angegebenen Namen vorhanden ist, wird in Outlook ein Profil auf Grundlage der in den anderen Outlook-Abschnitten im OAT ausgewählten Optionen erstellt. In Outlook wird der Standardprofilname oder der von Ihnen angegebene Profilname verwendet.

Neues Profil

Erstellen Sie ein neues Profil auf dem Benutzercomputer, und legen Sie es als Standardprofil fest. Vorhandene Profile werden nicht entfernt und bleiben für die Benutzer verfügbar. Sie müssen einen Namen im Feld Profilname eingeben. Wenn Sie den Namen eines vorhandenen Profils ermitteln möchten, wechseln Sie in der Systemsteuerung zur Option Mail, und klicken Sie auf Profile anzeigen. In Outlook wird das Profil mit den Optionen erstellt, die Sie in den anderen Outlook-Abschnitten im OAT auswählen.

PRF anwenden

Importieren Sie eine Outlook-Profildatei (PRF-Datei), um ein neues Standardprofil zu definieren oder ein vorhandenes Profil zu aktualisieren. Wenn Sie diese Option aktivieren, wird das OAT nicht mit den Einstellungen in der PRF-Datei aktualisiert. Geben Sie einen Namen und Pfad für das Profil im Feld Folgendes Profil (PRF-Datei) anwenden ein. Wenn Sie eine PRF-Datei für eine frühere Version von Outlook erstellt haben, können Sie sie in Outlook 2010 importieren, sofern im Profil nur MAPI-Dienste definiert werden.

Konten hinzufügen

Fügen Sie neue E-Mail-Konten für Outlook zum Profil des Benutzers hinzu.

Wählen Sie die Option Outlook-Profil- und Kontoinformationen nicht anpassen aus, wenn Sie keine Konten zu einem neuen oder geänderten Outlook-Profil hinzufügen möchten.

Aktivieren Sie die Option Weitere Outlook-Profil- und Kontoinformationen anpassen, wenn Sie neue Kontoinformationen in einem neuen oder geänderten Outlook-Profil angeben möchten.

Klicken Sie auf Hinzufügen, um der Liste ein neues Konto hinzuzufügen. Wenn Sie ein Konto in der Liste ändern möchten, markieren Sie das Konto, und klicken Sie dann auf Ändern. Zum Entfernen eines Kontos aus der Liste markieren Sie das Konto, und klicken Sie dann auf Entfernen.

Sie können auch Folgendes angeben:

  • Neue E-Mail an folgenden Ordner übermitteln: Wenn Sie einen Exchange Server-Computer konfigurieren oder eine Outlook-Datendatei (PST-Datei) hinzufügen, aktivieren Sie diese Option, um einen Speicherort für die Übermittlung von neuen E-Mail-Nachrichten anzugeben. Das Standardspeicherort ist der Exchange Server-Computer, wenn ein solcher konfiguriert ist. Andernfalls ist die Voreinstellung für den Speicherort die PST-Datei auf dem Computer des Benutzers.

  • Standard-E-Mail-Konto: Wählen Sie das Konto aus, das als Standard-E-Mail-Konto für Benutzer verwendet werden soll.

Konto hinzufügen (Dialogfeld) und Kontoeinstellungen (Dialogfeld)

Wenn Sie ein neues Konto hinzufügen, wählen Sie Art des Kontos aus, das Sie hinzufügen möchten, und klicken Sie auf Weiter.

Legen Sie im Dialogfeld <Kontotyp>-Einstellungen die geeigneten Einstellungen für die Art des Kontos fest, das Sie hinzufügen, d. h. Kontoname, Benutzername, Mailserver und E-Mail-Adresse. Klicken Sie auf Weitere Einstellungen, wenn Sie auf zusätzliche Konfigurationsoptionen zugreifen möchten. Informationen zum Hinzufügen und Ändern eines Exchange-Kontos finden Sie unter Exchange-Einstellungen im nächsten Abschnitt. Klicken Sie auf Fertig stellen, wenn Sie die Bearbeitung abgeschlossen haben.

Damit es keine Überschneidungen von E-Mail-Diensten gibt, können Sie in Outlook möglicherweise nur ein einziges neues Konto für dieselbe Dienstart hinzufügen. Von Outlook wird beispielsweise überprüft, ob alle POP-Konten eindeutige Namen aufweisen. In der folgenden Tabelle ist dargestellt, wie in Outlook ermittelt wird, ob der Setupanpassungsdatei ein neues Konto vom selben Typ wie ein vorhandenes Konto hinzugefügt werden kann.

Kontotyp Mehr als eines dieses Typs zulässig? Daten zur Bestimmung von Konflikten

POP3

Ja

Kontoname

IMAP

Ja

Kontoname

Outlook-Datendateien (PST-Dateien)

Ja

Dateiname und Pfad der PST-Datei

Outlook-Adressbuch

Nein

Vorhandensein des Kontos

LDAP

Ja

Kontoname

Exchange

Ja

Kontoname

Exchange-Einstellungen

Konfigurieren Sie die Microsoft Exchange-Einstellungen der Benutzer in einem neuen oder geänderten Outlook-Profil. In der folgenden Tabelle sind die möglichen Einstellungen aufgelistet.

Einstellung Beschreibung

Kontoname

Geben Sie einen Namen für die Kontenart an.

Benutzername

Identifizieren Sie den Benutzer mit einem bestimmten Wert oder einem variablen Parameter. Wenn Sie den Standardwert %USERNAME% angeben, wird von Outlook der genaue Anmeldename verwendet, und dem Benutzer werden beim Starten von Outlook nicht mehrere mögliche Varianten vorgeschlagen.

Exchange Server

Geben Sie den Namen eines Exchange Server-Computers ein, der wahrscheinlich verfügbar ist, wenn Benutzer Outlook starten. Wenn ein Benutzer Outlook zum ersten Mal startet, wird dieser Wert durch den richtigen Exchange Server-Computer des Benutzers ersetzt. Geben Sie in diesem Textfeld nur einen literalen Servernamen an, z. B. Exch-2-Srvr. Verwenden Sie keine umgekehrten Schrägstriche (\) oder ähnliche Syntax.

Vorhandene Exchange-Konten überschreiben

Aktivieren Sie diese Option, um einen im Profil des Benutzers vorhandenes Exchange Server-Konto durch dieses Konto zu ersetzen.

Weitere Exchange Server-Einstellungen

Klicken Sie im Dialogfeld Exchange-Einstellungen auf Weitere Einstellungen, um die Optionen für die Offlineverwendung von Exchange Server und das Feature Outlook Anywhere zu konfigurieren.

Exchange

Konfigurieren Sie mit diesen Einstellungen die Offlineverwendung im Outlook-Profil des Benutzers und Outlook Anywhere.

Option Beschreibung

Offlineverwendung aktivieren

  • Pfad und Dateiname der Outlook-Datendatei (.ost): Geben Sie den Namen und den Speicherort für die Outlook-Offline-Datendatei an.

  • Verzeichnispfad zum Speichern von Offlineadressbuch-Dateien: Geben Sie den Pfad des Speicherorts der Offlineadressbuch-Dateien an.

Outlook Anywhere konfigurieren

Verbindung mit Exchange-Postfach über HTTP herstellen: Aktivieren Sie diese Option, um Outlook Anywhere zu aktivieren.

Wenn Sie Outlook Anywhere aktiviert haben, können Sie die folgenden Optionen konfigurieren:

  • Diese URL zum Herstellen der Verbindung mit dem Proxyserver für Exchange verwenden: URL des Servernamens für den Outlook Anywhere-Proxyserver

    http:// oder https:// dürfen nicht als Teil des Namens eingegeben werden. Der entsprechende Eintrag (http:// oder https://) wird automatisch im Feld hinzugefügt, nachdem Sie den Namen eingegeben haben, je nach den ausgewählten Authentifizierungseinstellungen.

  • Nur SSL für Verbindung verwenden: Aktivieren Sie diese Option, wenn Verbindungen nur über Secured Sockets Layer (SSL) hergestellt werden sollen. Wenn sowohl Server als auch Client authentifiziert werden sollen, aktivieren Sie folgende Option:

    • Sitzung gegenseitig authentifizieren, wenn Verbindung mit SSL hergestellt wird: Wenn diese Option aktiviert ist, nehmen Sie einen Eintrag im Feld Prinzipalname des Proxyservers vor.

  • Bei schnellen Netzwerken zuerst eine Verbindung über HTTP herstellen, dann über TCP/IP: Bei schnellen Netzwerken zuerst eine Verbindung über Outlook Anywhere (HTTP) anstatt standardmäßig über LAN (TCP/IP) herstellen.

  • Bei langsamen Netzwerken zuerst eine Verbindung über HTTP herstellen, dann über TCP/IP: Bei langsamen Netzwerken zuerst eine Verbindung über Outlook Anywhere (HTTP) anstatt standardmäßig über LAN (TCP/IP) herstellen.

  • Diese Authentifizierung zum Herstellen der Verbindung mit dem Proxyserver für Exchange verwenden: Die Standardmethode ist Kennwortauthentifizierung (NTLM).

Cache-Modus

Verwenden Sie die folgenden Optionen, um die Outlook-Profile der Benutzer für die Verwendung einer lokalen Kopie des Exchange-Postfachs zu konfigurieren.

Option Beschreibung

Exchange-Cache-Modus nicht konfigurieren

Standardmäßig kann auf Exchange-Postfächer über Exchange Server-Computer zugegriffen werden, und diese werden nicht auf dem Computer des Benutzers in einer Outlook-Offline-Datendatei (OST-Datei) gespeichert.

Konfigurieren des Exchange-Cache-Modus

Erstellen Sie eine OST-Datei, oder verwenden Sie eine vorhandene OST-Datei. Benutzer arbeiten mit einer lokalen Kopie ihres Exchange-Postfachs. Wenn Sie Exchange-Cache-Modus verwenden auswählen, können Sie den Exchange-Cache-Modus für Benutzer mit den folgenden Optionen konfigurieren:

  • Nur Kopfzeilen herunterladen: Von den Exchange-Postfächern der Benutzer werden nur Kopien der Kopfzeilen heruntergeladen.

  • Zuerst Kopfzeilen, dann Element vollständig herunterladen: Von den Exchange-Postfächern der Benutzer werden Kopien der Kopfzeilen und Kopien der Nachrichten heruntergeladen.

  • Elemente vollständig herunterladen: Von den Exchange-Postfächern der Benutzer werden Kopien der vollständigen Nachrichten (Kopfzeilen und Textkörper) heruntergeladen.

  • Bei langsamer Verbindung nur Kopfzeilen herunterladen: Wenn eine langsame Netzwerkverbindung erkannt wird, werden von den Exchange-Postfächern der Benutzer nur Kopien der Kopfzeilen heruntergeladen.

  • Freigegebene Nichtnachrichtenordner herunterladen: Aus den Postfächern anderer Benutzer werden freigegebene Nichtnachrichtenordner heruntergeladen.

  • Öffentliche Ordner-Favoriten herunterladen: Die Liste der Öffentliche Ordner-Favoriten wird heruntergeladen.

Exporteinstellungen

Hiermit exportieren Sie die Einstellungen in eine Outlook-Profildatei (PRF-Datei).

Klicken Sie auf die Schaltfläche Profileinstellungen exportieren, um die definierten Outlook-Profileinstellungen in einer PRF-Datei zu speichern.

Cc179097.Tip(de-de,office.14).gifTipp:

Eine effiziente Methode zum Erstellen einer Outlook-PRF-Datei besteht darin, im OAT die gewünschten Optionen auszuwählen und die Auswahl anschließend in eine PRF-Datei zu exportieren, selbst wenn Sie beim Bereitstellen von Office keine Setupanpassungsdatei verwenden. Sie können in der PRF-Datei zusätzliche Anpassungen vornehmen, die im OAT nicht verfügbar sind. Beispielsweise können Sie einen E-Mail-Dienstanbieter hinzufügen, der im OAT nicht aufgeführt ist.

Senden-Empfangen-Gruppen angeben

Definieren Sie Senden-Empfangen-Gruppen für Exchange-Konten und -Ordner, und legen Sie die Aufgaben fest, die für jede Gruppe während eines Übermittlungsvorgangs in Outlook ausgeführt werden sollen. Eine Senden-Empfangen-Gruppe enthält eine Auflistung von Outlook-Konten und -Ordnern. Sie können unterschiedliche Optionen für Senden-Empfangen-Gruppen für den Online- und Offlinemodus von Outlook angeben (siehe nachfolgende Tabelle).

Option Beschreibung

Einstellungen für Senden/Empfangen nicht konfigurieren

Es werden keine Einstellungen für Senden-Empfangen-Gruppen konfiguriert. Outlook wird nur zur Verwendung der Gruppe Alle Konten und deren Standardeinstellungen konfiguriert. (Wenn Benutzer weitere Gruppen erstellt haben, werden diese Gruppen beim Aktualisieren auf Outlook 2010 migriert.)

Einstellungen für Senden/Empfangen konfigurieren

Hiermit konfigurieren Sie Einstellungen für Senden-Empfangen-Gruppen (nur Exchange-Konten und -Ordner).

  • Klicken Sie auf Neu, um eine neue Gruppe von Konten und Ordnern zu erstellen.

  • Klicken Sie auf Ändern, um Optionen für eine Senden-Empfangen-Gruppe anzugeben oder zu ändern.

  • Klicken Sie auf Umbenennen, um den Namen einer vorhandenen Senden-Empfangen-Gruppe zu ändern.

  • Klicken Sie auf Entfernen, um eine vorhandene Senden-Empfangen-Gruppe zu entfernen.

Neue Exchange-Gruppe (Dialogfeld)

Geben Sie den Namen der zu erstellenden Senden-Empfangen-Gruppe von Exchange im Feld Neuer Gruppenname ein, und klicken Sie dann auf OK.

Gruppe ändern (Dialogfeld)

Wenn Sie eine Gruppe ändern, wählen Sie eine der folgenden Optionen im Dialogfeld Gruppe ändern aus, und klicken Sie dann auf OK.

Wählen Sie die Optionen in der folgenden Tabelle unter Optionen für diese Senden-Empfangen-Gruppe auswählen aus.

Option Beschreibung

E-Mail-Elemente senden

Sendet E-Mail-Elemente im Postausgang, wenn Sie einen Übermittlungsvorgang für diese Gruppe ausführen.

E-Mail-Elemente empfangen

Empfängt E-Mail-Elemente, wenn Sie einen Übermittlungsvorgang für diese Gruppe ausführen.

Ordnerhomepages offline verfügbar machen

Aktualisiert den Inhalt von Ordnerhomepages, wenn Sie einen Übermittlungsvorgang für diese Gruppe ausführen.

Formulare synchronisieren

Synchronisiert Formulare, wenn Sie einen Übermittlungsvorgang für diese Gruppe ausführen.

Wählen Sie unter Ordneroptionen für diese Senden-Empfangen-Gruppe ändern einen Ordner aus, und geben Sie die Informationen aus der folgenden Tabelle an.

Option Beschreibung

Diesen Ordner beim Senden/Empfangen einschließen

Fügt diesen Ordner der Gruppe von Ordnern hinzu, die beim Senden/Empfangen für diese Senden-Empfangen-Gruppe aktualisiert werden. Sie können die folgenden Optionen auswählen:

  • Nur Kopfzeilen herunterladen: Es werden nur Kopfzeilen für diesen Ordner heruntergeladen, wenn Sie zum Aktualisieren einen Übermittlungsvorgang für diese Senden-Empfangen-Gruppe ausführen.

  • Element samt Anlagen herunterladen: Es werden vollständige E-Mail-Nachrichten (oder andere Elemente) für diesen Ordner heruntergeladen, wenn Sie zum Aktualisieren einen Übermittlungsvorgang für diese Senden-Empfangen-Gruppe ausführen.

  • Nur Kopfzeilen herunterladen, wenn das Element größer ist als: Wenn Elemente die angegebene Größe überschreiten, wird nur die Kopfzeile für das Element heruntergeladen. Diese Einstellung gilt nur für diesen Ordner, wenn Sie zum Aktualisieren einen Übermittlungsvorgang für diese Senden-Empfangen-Gruppe ausführen.

Exchange-Gruppe umbenennen (Dialogfeld)

Geben Sie den neuen Namen der Senden-Empfangen-Gruppe von Exchange im Feld Neuer Gruppenname ein, und klicken Sie dann auf OK.

Senden/Empfangen-Einstellungen für <Name>-Gruppe

Geben Sie Einstellungen für die in der Liste markierte Senden-Empfangen-Gruppe an. Der Name der ausgewählten Gruppe wird in der Optionsbezeichnung angezeigt. Sie können verschiedene Einstellungen für den Online- und Offlinemodus von Outlook angeben.

  • Im Onlinemodus

    • Diese Gruppe beim Senden/Empfangen einschließen: Führt einen Übermittlungsvorgang für diese Gruppe aus, wenn der Benutzer auf Senden/Empfangen klickt.

    • Automatisches Senden/Empfangen alle n Minuten: Wählen Sie das Intervall zwischen den Übermittlungsvorgängen aus.

    • Automatisches Senden/Empfangen beim Beenden: Führt beim Beenden von Outlook einen Übermittlungsvorgang für diese Gruppe aus.

  • Im Offlinemodus

    • Diese Gruppe beim Senden/Empfangen einschließen: Führt einen Übermittlungsvorgang für diese Gruppe aus, wenn der Benutzer auf Senden/Empfangen klickt.

    • Automatisches Senden/Empfangen alle n Minuten: Wählen Sie das Intervall zwischen den Übermittlungsvorgängen aus.

  • Exchange-Adressbuch

    • Offlineadressbuch herunterladen: Lädt das Offlineadressbuch (OAB) herunter, wenn der Benutzer auf Senden/Empfangen klickt.

    • Klicken Sie auf Adressbucheinstellungen, um das Dialogfeld Adressbucheinstellungen ändern zu öffnen. Sie können Änderungen seit dem letzten Senden/Empfangen herunterladen auswählen, um nur Aktualisierungen am Adressbuch seit dem letzten Herunterladen herunterzuladen. Wenn Sie bei jedem Senden/Empfangen das vollständige Adressbuch herunterladen möchten, deaktivieren Sie das Kontrollkästchen Änderungen seit dem letzten Senden/Empfangen herunterladen.

Adressbucheinstellungen ändern (Dialogfeld)

Hiermit konfigurieren Sie die Standardmethode zum Aktualisieren des Offlineadressbuchs (OAB) in Outlook. Sie können die folgenden Optionen auswählen:

  • Änderungen seit dem letzten Senden/Empfangen herunterladen: In Outlook werden nur die Änderungen heruntergeladen, die seit der letzten Übermittlung am Adressbuch vorgenommen wurden. Dies dauert in der Regel weniger lang als das Herunterladen des vollständigen Adressbuchs.

  • Alle Details: Beim Herunterladen des Adressbuchs werden alle Details für jeden Eintrag kopiert.

  • Keine Details: Beim Herunterladen des Adressbuchs werden nur die wichtigsten Informationen kopiert, z. B. der Name und die E-Mail-Adresse für jeden Eintrag. Das Herunterladen dauert weniger lange, allerdings sind im Offlineadressbuch nicht alle Adressdetails enthalten. Dies ist eine veraltete Option, die von den Versionen 2.0 und 3.0 des Outlook-Adressbuchs (OAB) unterstützt wird. Wenn Outlook eine Verbindung mit einem Server herstellt, der OAB 4.0 oder eine neuere Version unterstützt. werden auch bei Aktivierung dieser Option die vollständigen Details heruntergeladen.

Herunterladen aktualisierter OAT-Dateien

Vom Microsoft Download Center können Sie die neueste Version des Office-Anpassungstools (OAT) und OPAX-Einstellungsdateien herunterladen: Administrative Vorlagendateien (ADM, ADMX/ADML) für Office 2010 und das Office-Anpassungstool (http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=189316&clcid=0x407). Das Downloadpaket enthält den Ordner \Admin mit dem OAT und den OAT-Dateien (OPAX- und OPAL-Dateien). Die neuesten Informationen zu OAT-Dateien finden Sie im Abschnitt Verfügbare Updates für Office 2010, der bei Verfügbarkeit von OAT-Updates aktualisiert wird.

Änderungsverlauf

Datum Beschreibung

2012/10/16

2012/10/16

03. Juni 2011

2011/05/30

17. Februar 2011

2011/02/14

16. Dezember 2010

2010/12/13

07. Oktober 2010

2010/10/04

23. September 2010

2010/09/20

2012/05/16

Erstveröffentlichung

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