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iSCSI-Zielblockspeicher: Übersicht

Veröffentlicht: Februar 2012

Letzte Aktualisierung: Februar 2012

Betrifft: Windows Server 2012, Windows Storage Server 2012

In Windows Server® 2012 stellt das iSCSI-Softwareziel jetzt ein in die Datei- und Speicherdienste-Rolle integriertes Feature dar statt eines separaten Add-Ons zum Herunterladen. Dadurch lässt es sich einfacher bereitstellen und auf dem neusten Stand halten. Als integriertes Feature sind die Verwaltungsfunktionen im Server-Manager integriert. Wenn Sie auf der Suche nach Möglichkeiten zum Automatisieren von Aufgaben sind, steht ein vollständiger Satz von PowerShell-Cmdlets zur Verfügung.

Das iSCSI-Softwareziel eignet sich ideal für folgende Aufgaben:

  1. Netzwerkstarts/datenträgerlose Starts Mithilfe startfähiger Netzwerkkarten oder eines Softwareladeprogramms können Sie Hunderte von datenträgerlosen Servern bereitstellen. Das Windows iSCSI-Softwareziel ermöglicht eine schnelle Bereitstellung; bei unseren Tests wurden 256 Computer in 34 Minuten bereitgestellt. Dank differenzierender virtueller Datenträger können Sie bis zu 90 % des Speicherplatzes für die Betriebsssystemimages sparen. Dies ist ideal für große Bereitstellungen identischer Betriebssystemimages wie einer Hyper-V-Serverfarm oder HPC-Cluster (High Performance Computing).

  2. Serveranwendungsspeicher: Einige Anwendungen erfordern Blockspeicher (z. B. Windows Server 2008 R2 Hyper-V und Exchange Server). Das iSCSI-Softwareziel kann diese Anwendungen mit durchgängig verfügbarem Blockspeicher versorgen. Da der Speicher remote zugänglich ist, kann Blockspeicher auch für zentrale Standorte oder Filialen konsolidiert werden.

  3. Heterogener Speicher: Das iSCSI-Softwareziel unterstützt iSCSI-Initiatoren, die nicht zu Windows gehören. Dadurch kann Speicher auf Windows-Servern in einer gemischten Umgebung einfach freigegeben werden.

  4. Entwicklungs-/Test-/Demo-/Laborumgebungen: Ist das iSCSI-Softwareziel aktiviert, werden alle Windows-Server zu einem über das Netzwerk zugänglichen Blockspeichergerät. Auf diese Weise lassen sich Anwendungen vor der Bereitstellung an SAN-Speicher optimal testen.

Durch das Aktivieren des Microsoft iSCSI-Softwareziels für die Bereitstellung von Blockspeicher können Sie Ihr vorhandenes Ethernet-Netzwerk optimal nutzen. Es ist keine weitere Hardware erforderlich. Falls hohe Verfügbarkeit ein wichtiges Kriterium ist, sollten Sie einen Hochverfügbarkeitscluster einrichten. Bei einem Hochverfügbarkeitscluster benötigen Sie freigegebenen Speicher für den Cluster – entweder Fibre Channel-Hardwarespeicher oder ein seriell angeschlossenes SCSI-Speicherarray (SAS).

Wenn Sie Gast-Clustering aktivieren, müssen Sie Blockspeicher bereitstellen. Alle Server, auf denen Windows Server-Software mit dem Microsoft iSCSI-Softwareziel ausgeführt wird, können Blockspeicher bereitstellen.

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