Microsoft Security Bulletin MS10-018 - Kritisch
Kumulatives Sicherheitsupdate für Internet Explorer (980182)
Veröffentlicht:
Version: 1.0
Allgemeine Informationen
Kurzzusammenfassung
Dieses Sicherheitsupdate behebt neun vertraulich gemeldete Sicherheitsanfälligkeiten und eine öffentlich gemeldete Sicherheitsanfälligkeit in Internet Explorer. Die schwerwiegendsten Sicherheitsanfälligkeiten können Remotecodeausführung ermöglichen, wenn ein Benutzer eine speziell gestaltete Webseite mit Internet Explorer anzeigt. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.
Das Sicherheitsupdate für alle unterstützten Versionen von Internet Explorer wird als Kritisch eingestuft: Internet Explorer 5.01, Internet Explorer 6 Service Pack 1, Internet Explorer 6 auf Windows-Clients, Internet Explorer 7 und Internet Explorer 8 auf Windows-Clients. Für Internet Explorer 6 auf Windows-Servern wird dieses Update als Hoch eingestuft. Für Internet Explorer 8 auf Windows-Servern wird dieses Update als Mittel eingestuft. Weitere Informationen finden Sie im Unterabschnitt Betroffene und nicht betroffene Software in diesem Abschnitt.
Diese Sicherheitsanfälligkeiten werden mit dem Sicherheitsupdate behoben, indem geändert wird, wie Internet Explorer den Ursprung von Skripts überprüft und Objekte im Speicher, Inhalt mit codierten Zeichenfolgen und lange URLs verarbeitet. Weitere Informationen zu den Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie im Unterabschnitt „Häufig gestellte Fragen (FAQs)“ im nächsten Abschnitt Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten.
Mit diesem Sicherheitsupdate wird auch die Sicherheitsanfälligkeit behoben, die erstmals in der Microsoft-Sicherheitsempfehlung 981374 beschrieben wurde. Die Sicherheitsanfälligkeit CVE-2010-0806 wirkt sich nicht auf Windows 7, Windows Server 2008 R2 oder Internet Explorer 8 aus.
Empfehlung. Die Mehrheit der Benutzer hat die automatische Aktualisierung aktiviert und muss keine Maßnahmen ergreifen, da dieses Sicherheitsupdate automatisch heruntergeladen und installiert wird. Benutzer, die die automatische Aktualisierung nicht aktiviert haben, müssen auf Updates prüfen und dieses Update manuell installieren. Weitere Informationen zu bestimmten Konfigurationsoptionen bei der automatischen Aktualisierung finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 294871.
Für Administratoren und für Installationen in Unternehmen bzw. für Endbenutzer, die dieses Sicherheitsupdate manuell installieren möchten, empfiehlt Microsoft, das Update sofort mit Updateverwaltungssoftware zu installieren bzw. mithilfe des Diensts Microsoft Update auf Updates zu prüfen.
Siehe auch den Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung weiter unten in diesem Bulletin.
Bekannte Probleme. Keine
Betroffene und nicht betroffene Software
Die hier aufgeführte Software wurde getestet, um die betroffenen Versionen und Editionen zu ermitteln. Andere Versionen haben entweder das Ende des Lebenszyklus überschritten oder sind nicht betroffen. Besuchen Sie die Website Microsoft Support Lifecycle, um den Supportlebenszyklus für Ihre Softwareversion oder Edition zu ermitteln.
Betroffene Software
| Betriebssystem | Komponente | Maximale Sicherheitsauswirkung | Bewertung des Gesamtschweregrads | Bulletins, die durch dieses Update ersetzt werden |
|---|---|---|---|---|
| Internet Explorer 5.01 und Internet Explorer 6 Service Pack 1 | ||||
| Microsoft Windows 2000 Service Pack 4 | Internet Explorer 5.01 Service Pack 4 | Remotecodeausführung | Kritisch | MS10-002 |
| Microsoft Windows 2000 Service Pack 4 | Internet Explorer 6 Service Pack 1 | Remotecodeausführung | Kritisch | MS10-002 |
| Internet Explorer 6 | ||||
| Windows XP Service Pack 2 und Windows XP Service Pack 3 | Internet Explorer 6 | Remotecodeausführung | Kritisch | MS10-002 |
| Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2 | Internet Explorer 6 | Remotecodeausführung | Kritisch | MS10-002 |
| Windows Server 2003 Service Pack 2 | Internet Explorer 6 | Offenlegung von Informationen | Hoch | MS10-002 |
| Windows Server 2003 x64 Edition Service Pack 2 | Internet Explorer 6 | Offenlegung von Informationen | Hoch | MS10-002 |
| Windows Server 2003 mit SP2 für Itanium-basierte Systeme | Internet Explorer 6 | Offenlegung von Informationen | Hoch | MS10-002 |
| Internet Explorer 7 | ||||
| Windows XP Service Pack 2 und Windows XP Service Pack 3 | Internet Explorer 7 | Remotecodeausführung | Kritisch | MS10-002 |
| Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2 | Internet Explorer 7 | Remotecodeausführung | Kritisch | MS10-002 |
| Windows Server 2003 Service Pack 2 | Internet Explorer 7 | Remotecodeausführung | Kritisch | MS10-002 |
| Windows Server 2003 x64 Edition Service Pack 2 | Internet Explorer 7 | Remotecodeausführung | Kritisch | MS10-002 |
| Windows Server 2003 mit SP2 für Itanium-basierte Systeme | Internet Explorer 7 | Remotecodeausführung | Kritisch | MS10-002 |
| Windows Vista, Windows Vista Service Pack 1 und Windows Vista Service Pack 2 | Internet Explorer 7 | Remotecodeausführung | Kritisch | MS10-002 |
| Windows Vista x64 Edition, Windows Vista x64 Edition Service Pack 1 und Windows Vista x64 Edition Service Pack 2 | Internet Explorer 7 | Remotecodeausführung | Kritisch | MS10-002 |
| Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme und Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme Service Pack 2** | Internet Explorer 7 | Remotecodeausführung | Kritisch | MS10-002 |
| Windows Server 2008 für x64-basierte Systeme und Windows Server 2008 für x64-basierte Systeme Service Pack 2** | Internet Explorer 7 | Remotecodeausführung | Kritisch | MS10-002 |
| Windows Server 2008 für Itanium-basierte Systeme und Windows Server 2008 für Itanium-basierte Systeme Service Pack 2 | Internet Explorer 7 | Remotecodeausführung | Kritisch | MS10-002 |
| Internet Explorer 8 | ||||
| Windows XP Service Pack 2 und Windows XP Service Pack 3 | Internet Explorer 8 | Remotecodeausführung | Kritisch | MS10-002 |
| Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2 | Internet Explorer 8 | Remotecodeausführung | Kritisch | MS10-002 |
| Windows Server 2003 Service Pack 2 | Internet Explorer 8 | Remotecodeausführung | Mittel | MS10-002 |
| Windows Server 2003 x64 Edition Service Pack 2 | Internet Explorer 8 | Remotecodeausführung | Mittel | MS10-002 |
| Windows Vista, Windows Vista Service Pack 1 und Windows Vista Service Pack 2 | Internet Explorer 8 | Remotecodeausführung | Kritisch | MS10-002 |
| Windows Vista x64 Edition, Windows Vista x64 Edition Service Pack 1 und Windows Vista x64 Edition Service Pack 2 | Internet Explorer 8 | Remotecodeausführung | Kritisch | MS10-002 |
| Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme und Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme Service Pack 2** | Internet Explorer 8 | Remotecodeausführung | Mittel | MS10-002 |
| Windows Server 2008 für x64-basierte Systeme und Windows Server 2008 für x64-basierte Systeme Service Pack 2** | Internet Explorer 8 | Remotecodeausführung | Mittel | MS10-002 |
| Windows 7 für 32-Bit-Systeme | Internet Explorer 8 | Remotecodeausführung | Kritisch | MS10-002 |
| Windows 7 für x64-basierte Systeme | Internet Explorer 8 | Remotecodeausführung | Kritisch | MS10-002 |
| Windows Server 2008 R2 für x64-basierte Systeme** | Internet Explorer 8 | Remotecodeausführung | Mittel | MS10-002 |
| Windows Server 2008 R2 für Itanium-basierte Systeme | Internet Explorer 8 | Remotecodeausführung | Mittel | MS10-002 |
**Die Server Core-Installation ist nicht betroffen. Die durch dieses Update behobenen Sicherheitsanfälligkeiten betreffen unterstützte Editionen von Windows Server 2008 oder Windows Server 2008 R2 wie angegeben nicht, wenn diese mit der Server Core-Installationsoption installiert wurden. Weitere Informationen zu dieser Installationsoption finden Sie in den MSDN-Artikeln Server Core und Server Core für Windows Server 2008 R2. Beachten Sie, dass die Server Core-Installationsoption für bestimmte Editionen von Windows Server 2008 und Windows Server 2008 R2 nicht gilt; siehe dazu Vergleichen von Server Core-Installationsoptionen.
Häufig gestellte Fragen (FAQs) im Zusammenhang mit diesem Sicherheitsupdate
Wo befinden sich die Dateiinformationen?
Die Dateiinformationen befinden sich im Microsoft Knowledge Base-Artikel 980182.
Warum behandelt dieses Update mehrere gemeldete Sicherheitsanfälligkeiten?
Dieses Update bietet Unterstützung für mehrere Sicherheitsanfälligkeiten, da die Änderungen, die zum Beheben dieser Probleme erforderlich sind, in zueinander in Beziehung stehenden Dateien enthalten sind. Auf diese Weise müssen Benutzer nicht mehrere Updates installieren, die nahezu identisch sind, sondern nur dieses eine Update.
Enthält dieses Update sicherheitsbezogene Funktionsänderungen?
Dieses Update beinhaltet eine Tiefenverteidigungsaktualisierung für den X-XSS-Protection HTTP-Header. Der XSS-Filter wird insbesondere mit einer neuen „mode=block“-Syntax angewiesen, Seiteninhalt vollständig zu deaktivieren, wenn reflektierte siteübergreifende Skripterstellung erkannt wird. Beispiel: X-XSS-Protection: 1; mode=block.
Ich habe einen anderen Standardbrowser als Internet Explorer. Muss ich dieses Update trotzdem installieren?
Internet Explorer stellt Anwendungsdienste und Funktionalität für Windows und Drittanbieterprogramme bereit, die durch das kumulative Sicherheitsupdate für Internet Explorer gepflegt werden. Microsoft empfiehlt Benutzern die sofortige Installation des Updates. Die Mehrheit der Benutzer hat die automatische Aktualisierung aktiviert und muss keine Maßnahmen ergreifen, da dieses Sicherheitsupdate automatisch heruntergeladen und installiert wird.
Ich verwende eine ältere Version der in diesem Security Bulletin beschriebenen Software. Was soll ich tun?
Die in diesem Bulletin aufgeführte betroffene Software wurde daraufhin getestet, welche einzelnen Versionen betroffen sind. Andere Versionen haben das Ende ihrer Supportlebenszyklen erreicht. Weitere Informationen zu den Produktzyklen finden Sie auf der Website Microsoft Support Lifecycle.
Benutzer älterer Versionen dieser Software sollten möglichst bald zu Versionen migrieren, für die Support angeboten wird, um sich vor künftigen Sicherheitsanfälligkeiten zu schützen. Informationen zum Ermitteln des Supportlebenszyklus für Ihre Softwareversion finden Sie unter Produkt für Lebenszyklusinformationen auswählen. Weitere Informationen zu Service Packs für diese Softwareversionen finden Sie unter Lifecycle Supported Service Packs.
Benutzer, die zusätzlichen Support für ältere Software benötigen, müssen sich an ihren Microsoft-Kundenbetreuer, ihren Technical Account Manager oder den jeweiligen Microsoft-Partner wenden, um Supportangebote in Anspruch nehmen zu können. Kunden, die nicht über einen Alliance-, Premier- oder Authorized-Vertrag verfügen, können sich mit der regionalen Microsoft-Vertriebsniederlassung in Verbindung setzen. Kontaktinformationen finden Sie auf der Website Microsoft Worldwide. Wählen Sie in der Liste „Kontaktinformationen“ Ihr Land aus, und klicken Sie auf Go. Es wird eine Telefonnummer für Ihr Land angezeigt. Wenn Sie unter der angegebenen Nummer anrufen, fragen Sie bitte nach dem regionalen Vertriebsmanager für Premier Support. Weitere Informationen finden Sie auf der Seite Microsoft Support Lifecycle-Richtlinie – Häufig gestellte Fragen (FAQ).
Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten
Bewertungen des Schweregrads und Kennungen der Sicherheitsanfälligkeit
Bei der folgenden Bewertung des Schweregrads wird die potenzielle maximale Auswirkung der Sicherheitsanfälligkeit angenommen. Informationen zur Wahrscheinlichkeit der Ausnutzung der Sicherheitsanfälligkeit in Bezug auf die Bewertung des Schweregrads und die Sicherheitsauswirkung innerhalb von 30 Tagen nach Veröffentlichung dieses Security Bulletins finden Sie im Ausnutzbarkeitsindex im Bulletin Summary für März. Weitere Informationen finden Sie in Microsoft-Ausnutzbarkeitsindex.
| Betroffene Software | Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Speicherbeschädigung aufgrund von Nichtinitialisierung – CVE-2010-0267 | Sicherheitsanfälligkeit durch Offenlegung von Informationen nach dem Codieren – CVE-2010-0488 | Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Speicherbeschädigung aufgrund einer Racebedingung – CVE-2010-0489 | Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Speicherbeschädigung aufgrund von Nichtinitialisierung – CVE-2010-0490 | Sicherheitsanfälligkeit durch Speicherbeschädigung bei HTML-Objekten – CVE-2010-0491 | Sicherheitsanfälligkeit durch Speicherbeschädigung bei HTML-Objekten – CVE-2010-0492 | Sicherheitsanfälligkeit bei domänenübergreifenden HTML-Elementen – CVE-2010-0494 | Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Speicherbeschädigung – CVE-2010-0805 | Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Speicherbeschädigung aufgrund von Nichtinitialisierung – CVE-2010-0806 | Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Speicherbeschädigung bei HTML-Rendering – CVE-2010-0807 | Bewertung des Gesamtschweregrads |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Internet Explorer 5.01 und Internet Explorer 6 Service Pack 1 | |||||||||||
| Internet Explorer 5.01 Service Pack 4 bei Installation unter Microsoft Windows 2000 Service Pack 4 | Nicht anwendbar | Hoch Offenlegung von Informationen | Kritisch Remotecodeausführung | Nicht anwendbar | Kritisch Remotecodeausführung | Nicht anwendbar | Nicht anwendbar | Kritisch Remotecodeausführung | Nicht anwendbar | Nicht anwendbar | Kritisch |
| Internet Explorer 6 Service Pack 1 unter Microsoft Windows 2000 Service Pack 4 | Kritisch Remotecodeausführung | Hoch Offenlegung von Informationen | Kritisch Remotecodeausführung | Kritisch Remotecodeausführung | Kritisch Remotecodeausführung | Nicht anwendbar | Kritisch Remotecodeausführung | Kritisch Remotecodeausführung | Kritisch Remotecodeausführung | Nicht anwendbar | Kritisch |
| Internet Explorer 6 | |||||||||||
| Internet Explorer 6 für Windows XP Service Pack 2 und Windows XP Service Pack 3 | Kritisch Remotecodeausführung | Hoch Offenlegung von Informationen | Kritisch Remotecodeausführung | Kritisch Remotecodeausführung | Kritisch Remotecodeausführung | Nicht anwendbar | Hoch Offenlegung von Informationen | Kritisch Remotecodeausführung | Kritisch Remotecodeausführung | Nicht anwendbar | Kritisch |
| Internet Explorer 6 für Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2 | Kritisch Remotecodeausführung | Hoch Offenlegung von Informationen | Kritisch Remotecodeausführung | Kritisch Remotecodeausführung | Kritisch Remotecodeausführung | Nicht anwendbar | Hoch Offenlegung von Informationen | Kritisch Remotecodeausführung | Kritisch Remotecodeausführung | Nicht anwendbar | Kritisch |
| Internet Explorer 6 für Windows Server 2003 Service Pack 2 | Mittel Remotecodeausführung | Hoch Offenlegung von Informationen | Mittel Remotecodeausführung | Mittel Remotecodeausführung | Mittel Remotecodeausführung | Nicht anwendbar | Niedrig Offenlegung von Informationen | Nicht anwendbar | Mittel Remotecodeausführung | Nicht anwendbar | Hoch |
| Internet Explorer 6 für Windows Server 2003 x64 Edition Service Pack 2 | Mittel Remotecodeausführung | Hoch Offenlegung von Informationen | Mittel Remotecodeausführung | Mittel Remotecodeausführung | Mittel Remotecodeausführung | Nicht anwendbar | Niedrig Offenlegung von Informationen | Nicht anwendbar | Mittel Remotecodeausführung | Nicht anwendbar | Hoch |
| Internet Explorer 6 für Windows Server 2003 mit SP2 für Itanium-basierte Systeme | Mittel Remotecodeausführung | Hoch Offenlegung von Informationen | Mittel Remotecodeausführung | Mittel Remotecodeausführung | Mittel Remotecodeausführung | Nicht anwendbar | Niedrig Offenlegung von Informationen | Nicht anwendbar | Mittel Remotecodeausführung | Nicht anwendbar | Hoch |
| Internet Explorer 7 | |||||||||||
| Internet Explorer 7 für Windows XP Service Pack 2 und Windows XP Service Pack 3 | Kritisch Remotecodeausführung | Hoch Offenlegung von Informationen | Kritisch Remotecodeausführung | Kritisch Remotecodeausführung | Nicht anwendbar | Nicht anwendbar | Hoch Offenlegung von Informationen | Nicht anwendbar | Kritisch Remotecodeausführung | Kritisch Remotecodeausführung | Kritisch |
| Internet Explorer 7 für Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2 | Kritisch Remotecodeausführung | Hoch Offenlegung von Informationen | Kritisch Remotecodeausführung | Kritisch Remotecodeausführung | Nicht anwendbar | Nicht anwendbar | Hoch Offenlegung von Informationen | Nicht anwendbar | Kritisch Remotecodeausführung | Kritisch Remotecodeausführung | Kritisch |
| Internet Explorer 7 für Windows Server 2003 Service Pack 2 | Mittel Remotecodeausführung | Hoch Offenlegung von Informationen | Mittel Remotecodeausführung | Mittel Remotecodeausführung | Nicht anwendbar | Nicht anwendbar | Niedrig Offenlegung von Informationen | Nicht anwendbar | Mittel Remotecodeausführung | Kritisch Remotecodeausführung | Kritisch |
| Internet Explorer 7 für Windows Server 2003 x64 Edition Service Pack 2 | Mittel Remotecodeausführung | Hoch Offenlegung von Informationen | Mittel Remotecodeausführung | Mittel Remotecodeausführung | Nicht anwendbar | Nicht anwendbar | Niedrig Offenlegung von Informationen | Nicht anwendbar | Mittel Remotecodeausführung | Kritisch Remotecodeausführung | Kritisch |
| Internet Explorer 7 für Windows Server 2003 mit SP2 für Itanium-basierte Systeme | Mittel Remotecodeausführung | Hoch Offenlegung von Informationen | Mittel Remotecodeausführung | Mittel Remotecodeausführung | Nicht anwendbar | Nicht anwendbar | Niedrig Offenlegung von Informationen | Nicht anwendbar | Mittel Remotecodeausführung | Kritisch Remotecodeausführung | Kritisch |
| Internet Explorer 7 in Windows Vista, Windows Vista Service Pack 1 und Windows Vista Service Pack 2 | Kritisch Remotecodeausführung | Hoch Offenlegung von Informationen | Kritisch Remotecodeausführung | Kritisch Remotecodeausführung | Nicht anwendbar | Nicht anwendbar | Hoch Offenlegung von Informationen | Nicht anwendbar | Kritisch Remotecodeausführung | Kritisch Remotecodeausführung | Kritisch |
| Internet Explorer 7 in Windows Vista x64 Edition, Windows Vista x64 Edition Service Pack 1 und Windows Vista x64 Edition Service Pack 2 | Kritisch Remotecodeausführung | Hoch Offenlegung von Informationen | Kritisch Remotecodeausführung | Kritisch Remotecodeausführung | Nicht anwendbar | Nicht anwendbar | Hoch Offenlegung von Informationen | Nicht anwendbar | Kritisch Remotecodeausführung | Kritisch Remotecodeausführung | Kritisch |
| Internet Explorer 7 in Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme und Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme Service Pack 2** | Mittel Remotecodeausführung | Hoch Offenlegung von Informationen | Mittel Remotecodeausführung | Mittel Remotecodeausführung | Nicht anwendbar | Nicht anwendbar | Niedrig Offenlegung von Informationen | Nicht anwendbar | Mittel Remotecodeausführung | Kritisch Remotecodeausführung | Kritisch |
| Internet Explorer 7 in Windows Server 2008 für x64-basierte Systeme und Windows Server 2008 für x64-basierte Systeme Service Pack 2** | Mittel Remotecodeausführung | Hoch Offenlegung von Informationen | Mittel Remotecodeausführung | Mittel Remotecodeausführung | Nicht anwendbar | Nicht anwendbar | Niedrig Offenlegung von Informationen | Nicht anwendbar | Mittel Remotecodeausführung | Kritisch Remotecodeausführung | Kritisch |
| Internet Explorer 7 in Windows Server 2008 für Itanium-basierte Systeme und Windows Server 2008 für Itanium-basierte Systeme Service Pack 2 | Mittel Remotecodeausführung | Hoch Offenlegung von Informationen | Mittel Remotecodeausführung | Mittel Remotecodeausführung | Nicht anwendbar | Nicht anwendbar | Niedrig Offenlegung von Informationen | Nicht anwendbar | Mittel Remotecodeausführung | Kritisch Remotecodeausführung | Kritisch |
| Internet Explorer 8 | |||||||||||
| Internet Explorer 8 für Windows XP Service Pack 2 und Windows XP Service Pack 3 | Nicht anwendbar | Nicht anwendbar | Nicht anwendbar | Kritisch Remotecodeausführung | Nicht anwendbar | Kritisch Remotecodeausführung | Hoch Offenlegung von Informationen | Nicht anwendbar | Nicht anwendbar | Nicht anwendbar | Kritisch |
| Internet Explorer 8 für Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2 | Nicht anwendbar | Nicht anwendbar | Nicht anwendbar | Kritisch Remotecodeausführung | Nicht anwendbar | Kritisch Remotecodeausführung | Hoch Offenlegung von Informationen | Nicht anwendbar | Nicht anwendbar | Nicht anwendbar | Kritisch |
| Internet Explorer 8 für Windows Server 2003 Service Pack 2 | Nicht anwendbar | Nicht anwendbar | Nicht anwendbar | Mittel Remotecodeausführung | Nicht anwendbar | Mittel Remotecodeausführung | Niedrig Offenlegung von Informationen | Nicht anwendbar | Nicht anwendbar | Nicht anwendbar | Mittel |
| Internet Explorer 8 für Windows Server 2003 x64 Edition Service Pack 2 | Nicht anwendbar | Nicht anwendbar | Nicht anwendbar | Mittel Remotecodeausführung | Nicht anwendbar | Mittel Remotecodeausführung | Niedrig Offenlegung von Informationen | Nicht anwendbar | Nicht anwendbar | Nicht anwendbar | Mittel |
| Internet Explorer 8 in Windows Vista, Windows Vista Service Pack 1 und Windows Vista Service Pack 2 | Nicht anwendbar | Nicht anwendbar | Nicht anwendbar | Kritisch Remotecodeausführung | Nicht anwendbar | Kritisch Remotecodeausführung | Hoch Offenlegung von Informationen | Nicht anwendbar | Nicht anwendbar | Nicht anwendbar | Kritisch |
| Internet Explorer 8 in Windows Vista x64 Edition, Windows Vista x64 Edition Service Pack 1 und Windows Vista x64 Edition Service Pack 2 | Nicht anwendbar | Nicht anwendbar | Nicht anwendbar | Kritisch Remotecodeausführung | Nicht anwendbar | Kritisch Remotecodeausführung | Hoch Offenlegung von Informationen | Nicht anwendbar | Nicht anwendbar | Nicht anwendbar | Kritisch |
| Internet Explorer 8 in Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme und Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme Service Pack 2** | Nicht anwendbar | Nicht anwendbar | Nicht anwendbar | Mittel Remotecodeausführung | Nicht anwendbar | Mittel Remotecodeausführung | Niedrig Offenlegung von Informationen | Nicht anwendbar | Nicht anwendbar | Nicht anwendbar | Mittel |
| Internet Explorer 8 in Windows Server 2008 für x64-basierte Systeme und Windows Server 2008 für x64-basierte Systeme Service Pack 2** | Nicht anwendbar | Nicht anwendbar | Nicht anwendbar | Mittel Remotecodeausführung | Nicht anwendbar | Mittel Remotecodeausführung | Niedrig Offenlegung von Informationen | Nicht anwendbar | Nicht anwendbar | Nicht anwendbar | Mittel |
| Internet Explorer 8 in Windows 7 für 32-Bit-Systeme | Nicht anwendbar | Nicht anwendbar | Nicht anwendbar | Kritisch Remotecodeausführung | Nicht anwendbar | Kritisch Remotecodeausführung | Hoch Offenlegung von Informationen | Nicht anwendbar | Nicht anwendbar | Nicht anwendbar | Kritisch |
| Internet Explorer 8 in Windows 7 für x64-basierte Systeme | Nicht anwendbar | Nicht anwendbar | Nicht anwendbar | Kritisch Remotecodeausführung | Nicht anwendbar | Kritisch Remotecodeausführung | Hoch Offenlegung von Informationen | Nicht anwendbar | Nicht anwendbar | Nicht anwendbar | Kritisch |
| Internet Explorer 8 in Windows Server 2008 R2 für x64-basierte Systeme** | Nicht anwendbar | Nicht anwendbar | Nicht anwendbar | Mittel Remotecodeausführung | Nicht anwendbar | Mittel Remotecodeausführung | Niedrig Offenlegung von Informationen | Nicht anwendbar | Nicht anwendbar | Nicht anwendbar | Mittel |
| Internet Explorer 8 in Windows Server 2008 R2 für Itanium-basierte Systeme | Nicht anwendbar | Nicht anwendbar | Nicht anwendbar | Mittel Remotecodeausführung | Nicht anwendbar | Mittel Remotecodeausführung | Niedrig Offenlegung von Informationen | Nicht anwendbar | Nicht anwendbar | Nicht anwendbar | Mittel |
**Die Server Core-Installation ist nicht betroffen. Die durch dieses Update behobenen Sicherheitsanfälligkeiten betreffen unterstützte Editionen von Windows Server 2008 oder Windows Server 2008 R2 wie angegeben nicht, wenn diese mit der Server Core-Installationsoption installiert wurden. Weitere Informationen zu dieser Installationsoption finden Sie in den MSDN-Artikeln Server Core und Server Core für Windows Server 2008 R2. Beachten Sie, dass die Server Core-Installationsoption für bestimmte Editionen von Windows Server 2008 und Windows Server 2008 R2 nicht gilt; siehe dazu Vergleichen von Server Core-Installationsoptionen.
Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Speicherbeschädigung aufgrund von Nichtinitialisierung – CVE-2010-0267
Es liegt eine Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Remotecodeausführung vor, die durch die Art des Zugriffs von Internet Explorer auf ein Objekt verursacht wird, das nicht richtig initialisiert oder gelöscht wurde. Ein Angreifer kann die Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er eine speziell gestaltete Website erstellt. Wenn ein Benutzer die Website anzeigt, kann die Sicherheitsanfälligkeit die Codeausführung von Remotestandorten aus ermöglichen. Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der angemeldete Benutzer erlangen. Wenn ein Benutzer mit administrativen Benutzerrechten angemeldet ist, kann ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen.
Informationen zum Anzeigen dieser Sicherheitsanfälligkeit als Standardeintrag in der Liste allgemeiner Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie unter CVE-2010-0267.
Schadensbegrenzende Faktoren für die Sicherheitsanfälligkeit durch Speicherbeschädigung aufgrund von Nichtinitialisierung – CVE-2010-0267
Schadensbegrenzung bezieht sich auf eine Einstellung, häufige Konfiguration oder allgemeine empfohlene Vorgehensweise, die in einem Standardzustand existieren und den Schweregrad der Ausnutzung einer Sicherheitsanfälligkeit verringern können. Die folgenden schadensbegrenzenden Faktoren könnten hilfreich für Sie sein:
- In einem webbasierten Angriffsszenario kann ein Angreifer eine Website mit einer Webseite einrichten, die diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzt. Außerdem können manipulierte Websites und Websites, die von Endbenutzern bereitgestellte Inhalte oder Werbemitteilungen akzeptieren oder hosten, speziell gestaltete Inhalte enthalten, über die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden könnte. Ein Angreifer kann Endbenutzer jedoch nicht zum Besuch solcher Websites zwingen. Der Angreifer müsste statt dessen den Benutzer zum Besuch dieser Webseite verleiten, z. B. indem er den Benutzer dazu auffordert, in einer E-Mail oder einer Instant Messenger-Nachricht auf einen Link zur Website des Angreifers zu klicken.
- Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der lokale Endbenutzer erlangen. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.
- Standardmäßig öffnen alle unterstützten Versionen von Microsoft Outlook, Microsoft Outlook Express und Windows Mail HTML-E-Mail-Nachrichten in der Zone für eingeschränkte Sites, in der Skript und ActiveX-Steuerelemente deaktiviert werden. Dadurch wird das Risiko beseitigt, dass diese Sicherheitsanfälligkeit von einem Angreifer verwendet werden kann, um schädlichen Code auszuführen. Klickt ein Benutzer auf einen Link in einer E-Mail, besteht weiterhin die Gefahr einer Ausnutzung dieser Sicherheitsanfälligkeit wie im oben beschriebenen webbasierten Angriffsszenario.
- Internet Explorer unter Windows Server 2003 und Windows Server 2008 wird standardmäßig in einem eingeschränkten Modus verwendet, der als verstärkte Sicherheitskonfiguration bezeichnet wird. Dadurch wird die Sicherheitsstufe für die Internetzone auf Hoch gesetzt. Dies ist ein schadensbegrenzender Faktor für Websites, die nicht zu den vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer hinzugefügt wurden. Weitere Informationen zur verstärkten Sicherheitskonfiguration von Internet Explorer finden Sie im Unterabschnitt „Häufig gestellte Fragen (FAQs)“ dieses Abschnitts zur Sicherheitsanfälligkeit.
- Internet Explorer 5.01 Service Pack 4 und Internet Explorer 8 sind von dieser Sicherheitsanfälligkeit nicht betroffen.
Problemumgehungen für die Sicherheitsanfälligkeit durch Speicherbeschädigung aufgrund von Nichtinitialisierung – CVE-2010-0267
Problemumgehung bezieht sich auf eine Einstellung oder Konfigurationsänderung, die die zugrunde liegende Sicherheitsanfälligkeit nicht behebt, sondern die bekannten Angriffsmethoden blockiert, bevor Sie das Update installieren. Microsoft hat die folgenden Problemumgehungen getestet und gibt in der Beschreibung an, ob eine Problembehebung die Funktionalität einschränkt:
- ActiveX-Steuerelemente in Office 2007 aktivieren bzw. deaktivieren
Um die Möglichkeit zu verringern, dass diese Sicherheitsanfälligkeit durch ein Office 2007-Dokument mit einem ActiveX-Steuerelement ausgenutzt wird, befolgen Sie die unten aufgeführten Schritte, um ActiveX-Steuerelemente in Office-Dokumenten zu deaktivieren. Weitere Informationen zum Deaktivieren von ActiveX-Steuerelementen in Office 2007 finden Sie im Microsoft Office Online-Artikel ActiveX-Steuerelemente in Office-Dokumenten aktivieren bzw. deaktivieren.
Öffnen Sie mit einer der folgenden Methoden das Vertrauensstellungscenter in Office 2007-Anwendungen. Nachdem Sie die ActiveX-Einstellungen ausgewählt haben, wählen Sie Alle Steuerelemente ohne Benachrichtigung deaktivieren aus, und klicken Sie dann auf OK.
Hinweis: Wenn Sie eine ActiveX-Steuerelementeinstellung in einer Office-Anwendung ändern, wird die Einstellung auch in allen anderen Office-Programmen auf Ihrem Computer geändert.
Excel
Klicken Sie auf die Schaltfläche Microsoft Office, wählen Sie Excel-Optionen aus, dann Vertrauensstellungscenter, danach Einstellungen für das Vertrauensstellungscenter und schließlich ActiveX-Einstellungen.
Outlook
Wählen Sie im Menü ExtrasVertrauensstellungscenter aus, danach Einstellungen für das Vertrauensstellungscenter und schließlich ActiveX-Einstellungen.
PowerPoint
Klicken Sie auf die Schaltfläche Microsoft Office, wählen Sie PowerPoint-Optionen aus, dann Vertrauensstellungscenter, danach Einstellungen für das Vertrauensstellungscenter und schließlich ActiveX-Einstellungen.
Word
Klicken Sie auf die Schaltfläche Microsoft Office, wählen Sie Word-Optionen aus, dann Vertrauensstellungscenter, danach Einstellungen für das Vertrauensstellungscenter und schließlich ActiveX-Einstellungen.
Access
Klicken Sie auf die Schaltfläche Microsoft Office, wählen Sie Access-Optionen aus, dann Vertrauensstellungscenter, danach Einstellungen für das Vertrauensstellungscenter und schließlich ActiveX-Einstellungen.
InfoPath
Wählen Sie im Menü ExtrasVertrauensstellungscenter aus, danach Einstellungen für das Vertrauensstellungscenter und schließlich ActiveX-Einstellungen.
Publisher
Wählen Sie im Menü ExtrasVertrauensstellungscenter aus, danach Einstellungen für das Vertrauensstellungscenter und schließlich ActiveX-Einstellungen.
Visio
Wählen Sie im Menü ExtrasVertrauensstellungscenter aus, danach Einstellungen für das Vertrauensstellungscenter und schließlich ActiveX-Einstellungen.
Auswirkung der Problemumgehung: ActiveX-Steuerelemente werden in Microsoft Office-Anwendungen nicht instanziiert.
- Setzen Sie die Einstellungen der Internetzone und der lokalen Intranetzone auf „Hoch“, um ActiveX-Steuerelemente und Active Scripting in diesen Zonen zu blockieren
Sie können sich vor dieser Sicherheitsanfälligkeit schützen, indem Sie die Einstellungen in der Internetsicherheitszone so ändern, dass die Ausführung von ActiveX-Steuerelementen und Active Scripting blockiert wird. Setzen Sie die Sicherheitseinstellungen Ihres Browsers auf Hoch.
So erhöhen Sie die Stufe der Browser-Sicherheit in Microsoft Internet Explorer:
- Klicken Sie in Internet Explorer im Menü Extras auf Internetoptionen.
- Klicken Sie im Dialogfeld Internetoptionen auf die Registerkarte Sicherheit und dann auf das Symbol Internet.
- Ziehen Sie den Gleitregler unter Sicherheitsstufe dieser Zone auf Hoch. Dadurch wird die Sicherheitsstufe für alle besuchten Websites auf Hoch gesetzt.
Hinweis: Wenn kein Schieberegler zu sehen ist, klicken Sie auf Standardstufe, und stellen Sie den Regler dann auf Hoch.
Hinweis: Bei der Sicherheitsstufe Hoch funktionieren einige Websites eventuell nicht richtig. Wenn Sie nach der Änderung dieser Einstellung Probleme mit einer Website haben und überzeugt sind, dass die Website sicher ist, können Sie diese zur Liste vertrauenswürdiger Sites hinzufügen. Dann funktioniert die Website selbst bei einer auf Hoch eingestellten Sicherheitsstufe einwandfrei.
Auswirkung der Problemumgehung: Das Blockieren von ActiveX-Steuerelementen und Active Scripting ist mit Nebeneffekten verbunden. Zahlreiche Websites im Internet oder in einem Intranet setzen ActiveX oder Active Scripting ein, um zusätzliche Funktionen bereitzustellen. Eine E-Commerce- oder eine Internetbankingsite kann z. B. mithilfe von ActiveX-Steuerelementen Menüs, Bestellformulare oder sogar Abrechnungsdienste anbieten. Das Blockieren von ActiveX-Steuerelementen bzw. Active Scripting erfolgt global für alle Internet- und Intranetsites. Wenn ActiveX-Steuerelemente und Active Scripting nicht für alle diese Websites blockiert werden sollen, befolgen Sie die Anweisungen unter „Fügen Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzu“.
Fügen Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzu
Nachdem Sie Internet Explorer so konfiguriert haben, dass die Ausführung von ActiveX-Steuerelementen und Active Scripting in der Internetzone und lokalen Intranetzone blockiert wird, können Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzufügen. Auf diese Weise können Sie vertrauenswürdige Websites wie zuvor weiterverwenden und sich gleichzeitig vor diesem Angriff von nicht vertrauenswürdigen Sites schützen. Microsoft empfiehlt, der Zone der vertrauenswürdigen Sites nur Sites hinzufügen, denen Sie vertrauen.
Führen Sie zu diesem Zweck die folgenden Schritte durch:
- Klicken Sie in Internet Explorer im Menü Extras auf Internetoptionen und dann auf die Registerkarte Sicherheit.
- Klicken Sie im Feld Wählen Sie eine Zone von Webinhalten aus, um die Sicherheitseinstellungen für diese Zone anzugeben auf Vertrauenswürdige Sites und anschließend auf Sites.
- Wenn Sie Sites hinzufügen möchten, die keinen verschlüsselten Kanal benötigen, deaktivieren Sie das Kontrollkästchen Für Sites dieser Zone ist eine Serverüberprüfung (https:) erforderlich.
- Geben Sie im Feld Diese Website der Zone hinzufügen die URL einer Site ein, der Sie vertrauen, und klicken Sie dann auf Hinzufügen.
- Wiederholen Sie diese Schritte für jede Site, die Sie der Zone hinzufügen möchten.
- Klicken Sie zweimal auf OK, um die Änderungen zu übernehmen und zu Internet Explorer zurückzukehren.
Hinweis: Fügen Sie alle Sites hinzu, bei denen Sie sicher sind, dass diese auf Ihrem Computer keine Schaden verursachenden Aktionen durchführen. Erwägen Sie insbesondere das Hinzufügen der Sites *.windowsupdate.microsoft.com und *.update.microsoft.com. Auf diesen Sites erhalten Sie das Update. Für die Installation des Updates ist ein ActiveX-Steuerelement erforderlich.
- Konfigurieren Sie Internet Explorer zur Bestätigung der Ausführung von Active Scripting, oder deaktivieren Sie Active Scripting in der Internet- und der lokalen Intranet-Sicherheitszone
Sie können sich vor dieser Sicherheitsanfälligkeit schützen, indem Sie die Einstellungen so ändern, dass vor der Ausführung von Active Scripting eine Bestätigung verlangt wird. Sie können auch Active Scripting in der Internet- und lokalen Intranetzone deaktivieren. Führen Sie zu diesem Zweck die folgenden Schritte durch:
- Klicken Sie in Internet Explorer im Menü Extras auf Internetoptionen.
- Klicken Sie auf die Registerkarte Sicherheit.
- Klicken Sie auf Internet und dann auf Stufe anpassen.
- Klicken Sie unter Einstellungen im Abschnitt Scripting unter Active Scripting auf Eingabeaufforderung oder Deaktivieren, und klicken Sie dann auf OK.
- Klicken Sie auf Lokales Intranet und dann auf Stufe anpassen.
- Klicken Sie unter Einstellungen im Abschnitt Scripting unter Active Scripting auf Eingabeaufforderung oder Deaktivieren, und klicken Sie dann auf OK.
- Klicken Sie zweimal auf OK, um zu Internet Explorer zurückzukehren.
Hinweis: Durch das Deaktivieren von Active Scripting in den Internet- und lokalen Intranetzonen funktionieren einige Websites eventuell nicht richtig. Wenn Sie nach der Änderung dieser Einstellung Probleme mit einer Website haben und überzeugt sind, dass die Website sicher ist, können Sie diese zur Liste vertrauenswürdiger Sites hinzufügen. Dann funktioniert die Website einwandfrei.
Auswirkung der Problemumgehung: Das Verlangen einer Bestätigung vor der Ausführung von Active Scripting ist mit Nebeneffekten verbunden. Zahlreiche Websites im Internet oder in einem Intranet setzen Active Scripting ein, um zusätzliche Funktionen bereitzustellen. Eine E-Commerce- oder eine Internetbankingsite kann z. B. mithilfe von Active Scripting Menüs, Bestellformulare oder sogar Abrechnungsdienste anbieten. Die Bestätigung vor der Ausführung von Active Scripting erfolgt global für alle Internet- und Intranetsites. Sie werden häufig um eine Bestätigung gebeten, wenn Sie diese Problemumgehung aktivieren. Klicken Sie in jeder Eingabeaufforderung auf Ja, um Active Scripting auszuführen, wenn Sie der Site vertrauen, die Sie besuchen. Wenn Sie nicht für jede Website eine Eingabeaufforderung erhalten möchten, befolgen Sie die Anweisungen unter „Fügen Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzu“.
Fügen Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzu
Nachdem Sie Internet Explorer so konfiguriert haben, dass vor der Ausführung von ActiveX-Steuerelementen und Active Scripting in der Internetzone und lokalen Intranetzone eine Bestätigung verlangt wird, können Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzufügen. Auf diese Weise können Sie vertrauenswürdige Websites wie zuvor weiterverwenden und sich gleichzeitig vor diesem Angriff von nicht vertrauenswürdigen Sites schützen. Microsoft empfiehlt, der Zone der vertrauenswürdigen Sites nur Sites hinzufügen, denen Sie vertrauen.
Führen Sie zu diesem Zweck die folgenden Schritte durch:
- Klicken Sie in Internet Explorer im Menü Extras auf Internetoptionen und dann auf die Registerkarte Sicherheit.
- Klicken Sie im Feld Wählen Sie eine Zone von Webinhalten aus, um die Sicherheitseinstellungen für diese Zone anzugeben auf Vertrauenswürdige Sites und anschließend auf Sites.
- Wenn Sie Sites hinzufügen möchten, die keinen verschlüsselten Kanal benötigen, deaktivieren Sie das Kontrollkästchen Für Sites dieser Zone ist eine Serverüberprüfung (https:) erforderlich.
- Geben Sie im Feld Diese Website der Zone hinzufügen die URL einer Site ein, der Sie vertrauen, und klicken Sie dann auf Hinzufügen.
- Wiederholen Sie diese Schritte für jede Site, die Sie der Zone hinzufügen möchten.
- Klicken Sie zweimal auf OK, um die Änderungen zu übernehmen und zu Internet Explorer zurückzukehren.
Hinweis: Fügen Sie alle Sites hinzu, bei denen Sie sicher sind, dass diese auf Ihrem Computer keine Schaden verursachenden Aktionen durchführen. Erwägen Sie insbesondere das Hinzufügen der Sites *.windowsupdate.microsoft.com und *.update.microsoft.com. Auf diesen Sites erhalten Sie das Update. Für die Installation des Updates ist ein ActiveX-Steuerelement erforderlich.
- Öffnen Sie keine unerwarteten Dateien
Öffnen und speichern Sie keine Microsoft Office-Dateien, die Sie von nicht vertrauenswürdigen Quellen oder unerwartet von vertrauenswürdigen Quellen erhalten. Diese Sicherheitsanfälligkeit kann ausgenutzt werden, wenn ein Benutzer eine speziell gestaltete Datei öffnet.
Häufig gestellte Fragen (FAQs) zur Sicherheitsanfälligkeit durch Speicherbeschädigung aufgrund von Nichtinitialisierung – CVE-2010-0267
Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit?
Diese Sicherheitsanfälligkeit kann eine Remotecodeausführung ermöglichen. Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der angemeldete Benutzer erlangen. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.
Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit?
Wenn Internet Explorer versucht, auf ein Objekt zuzugreifen, das nicht initialisiert oder gelöscht wurde, kann der Speicher infolgedessen so beschädigt werden, dass ein Angreifer im Kontext des angemeldeten Benutzers beliebigen Code ausführen könnte.
Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen?
Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie ein angemeldeter Benutzer erlangen. Wenn der Benutzer mit administrativen Benutzerrechten angemeldet ist, kann ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen.
Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?
Ein Angreifer kann eine speziell gestaltete Website einrichten, die diese Sicherheitsanfälligkeit über Internet Explorer ausnutzt, und dann einen Benutzer zum Besuch der Website verleiten. Ein Angreifer kann auch ein als „initialisierungssicher“ gekennzeichnetes ActiveX-Steuerelement in eine Anwendung oder ein Microsoft Office-Dokument einbetten, die das Grafikwiedergabemodul von Internet Explorer hosten. Der Angreifer kann auch beeinträchtigte Websites und Websites nutzen, die von Benutzern bereitgestellte Inhalte oder Anzeigen akzeptieren oder hosten. Diese Websites können speziell gestalteten Inhalt enthalten, mit dem diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden könnte. Ein Angreifer kann Benutzer jedoch nicht zwingen, die vom Angreifer kontrollierten Inhalte anzuzeigen. Stattdessen muss ein Angreifer Benutzer zu Handlungen verleiten. Zu diesem Zweck werden Benutzer normalerweise dazu gebracht, auf einen Link in einer E-Mail-Nachricht oder einer Instant Messenger-Nachricht zu klicken, wodurch die Benutzer zur Website des Angreifers gelangen, oder durch Öffnen einer Dateianlage, die per E-Mail gesendet wurde.
Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar?
Diese Sicherheitsanfälligkeit setzt voraus, dass der Benutzer angemeldet ist und eine Website besucht, damit eine Schaden verursachende Aktion erfolgen kann. Für Systeme, auf denen Internet Explorer aktiv genutzt wird (z. B. Arbeitsstationen oder Terminalserver), besteht daher das größte Risiko.
Ich verwende Internet Explorer mit Windows Server 2003 bzw. Windows Server 2008. Verringert dies die Sicherheitsanfälligkeit?
Ja. Internet Explorer unter Windows Server 2003 und Windows Server 2008 wird standardmäßig in einem eingeschränkten Modus verwendet, der als verstärkte Sicherheitskonfiguration bezeichnet wird. Die verstärkte Sicherheitskonfiguration von Internet Explorer besteht aus einer Gruppe vorkonfigurierter Internet Explorer-Einstellungen, durch die die Wahrscheinlichkeit verringert wird, dass ein Benutzer oder Administrator speziell gestaltete Webinhalte auf einen Server herunterlädt und dort ausführt. Dies ist ein schadensbegrenzender Faktor für Websites, die nicht zu den vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer hinzugefügt wurden. Siehe auch Verwaltung der verstärkten Sicherheitskonfiguration von Internet Explorer.
Was bewirkt das Update?
Das Update behebt die Sicherheitsanfälligkeit, indem geändert wird, wie Internet Explorer Objekte im Speicher verarbeitet.
War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt?
Nein. Microsoft erhielt Informationen über diese Sicherheitsanfälligkeit durch verantwortungsvolle Offenlegung.
Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde?
Nein. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit für Angriffe auf Benutzer ausgenutzt wurde. Auch gab es keine Codebeispiele für ein Angriffskonzept.
Sicherheitsanfälligkeit durch Offenlegung von Informationen nach dem Codieren – CVE-2010-0488
Es liegt eine Sicherheitsanfälligkeit durch Offenlegung von Informationen vor, die dadurch verursacht wird, wie Internet Explorer beim Übermitteln von Daten Inhalte mit bestimmten codierten Zeichenfolgen verarbeitet. Ein Angreifer kann diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er eine speziell gestaltete Webseite erstellt, die die Offenlegung von Informationen ermöglichen kann, wenn ein Benutzer die Seite anzeigt. Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann Inhalt von einem lokalen Computer oder anderen Browserfenster in einer anderen Domäne oder Internet Explorer-Zone anzeigen.
Informationen zum Anzeigen dieser Sicherheitsanfälligkeit als Standardeintrag in der Liste allgemeiner Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie unter CVE-2010-0488.
Schadensbegrenzende Faktoren für die Sicherheitsanfälligkeit durch Offenlegung von Informationen nach dem Codieren – CVE-2010-0488
Schadensbegrenzung bezieht sich auf eine Einstellung, häufige Konfiguration oder allgemeine empfohlene Vorgehensweise, die in einem Standardzustand existieren und den Schweregrad der Ausnutzung einer Sicherheitsanfälligkeit verringern können. Die folgenden schadensbegrenzenden Faktoren könnten hilfreich für Sie sein:
- In einem webbasierten Angriffsszenario kann ein Angreifer eine Website mit einer Webseite einrichten, die diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzt. Außerdem können manipulierte Websites und Websites, die von Endbenutzern bereitgestellte Inhalte oder Werbemitteilungen akzeptieren oder hosten, speziell gestaltete Inhalte enthalten, über die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden könnte. Ein Angreifer kann Endbenutzer jedoch nicht zum Besuch solcher Websites zwingen. Der Angreifer müsste statt dessen den Benutzer zum Besuch dieser Webseite verleiten, z. B. indem er den Benutzer dazu auffordert, in einer E-Mail oder einer Instant Messenger-Nachricht auf einen Link zur Website des Angreifers zu klicken.
- Internet Explorer 8 ist von dieser Sicherheitsanfälligkeit nicht betroffen.
Problemumgehungen für die Sicherheitsanfälligkeit durch Offenlegung von Informationen nach dem Codieren – CVE-2010-0488
Problemumgehung bezieht sich auf eine Einstellung oder Konfigurationsänderung, die die zugrunde liegende Sicherheitsanfälligkeit nicht behebt, sondern die bekannten Angriffsmethoden blockiert, bevor Sie das Update installieren. Microsoft hat die folgenden Problemumgehungen getestet und gibt in der Beschreibung an, ob eine Problembehebung die Funktionalität einschränkt:
- ActiveX-Steuerelemente in Office 2007 aktivieren bzw. deaktivieren
Um die Möglichkeit zu verringern, dass diese Sicherheitsanfälligkeit durch ein Office 2007-Dokument mit einem ActiveX-Steuerelement ausgenutzt wird, befolgen Sie die unten aufgeführten Schritte, um ActiveX-Steuerelemente in Office-Dokumenten zu deaktivieren. Weitere Informationen zum Deaktivieren von ActiveX-Steuerelementen in Office 2007 finden Sie im Microsoft Office Online-Artikel ActiveX-Steuerelemente in Office-Dokumenten aktivieren bzw. deaktivieren.
Öffnen Sie mit einer der folgenden Methoden das Vertrauensstellungscenter in Office 2007-Anwendungen. Nachdem Sie die ActiveX-Einstellungen ausgewählt haben, wählen Sie Alle Steuerelemente ohne Benachrichtigung deaktivieren aus, und klicken Sie dann auf OK.
Hinweis: Wenn Sie eine ActiveX-Steuerelementeinstellung in einer Office-Anwendung ändern, wird die Einstellung auch in allen anderen Office-Programmen auf Ihrem Computer geändert.
Excel
Klicken Sie auf die Schaltfläche Microsoft Office, wählen Sie Excel-Optionen aus, dann Vertrauensstellungscenter, danach Einstellungen für das Vertrauensstellungscenter und schließlich ActiveX-Einstellungen.
Outlook
Wählen Sie im Menü ExtrasVertrauensstellungscenter aus, danach Einstellungen für das Vertrauensstellungscenter und schließlich ActiveX-Einstellungen.
PowerPoint
Klicken Sie auf die Schaltfläche Microsoft Office, wählen Sie PowerPoint-Optionen aus, dann Vertrauensstellungscenter, danach Einstellungen für das Vertrauensstellungscenter und schließlich ActiveX-Einstellungen.
Word
Klicken Sie auf die Schaltfläche Microsoft Office, wählen Sie Word-Optionen aus, dann Vertrauensstellungscenter, danach Einstellungen für das Vertrauensstellungscenter und schließlich ActiveX-Einstellungen.
Access
Klicken Sie auf die Schaltfläche Microsoft Office, wählen Sie Access-Optionen aus, dann Vertrauensstellungscenter, danach Einstellungen für das Vertrauensstellungscenter und schließlich ActiveX-Einstellungen.
InfoPath
Wählen Sie im Menü ExtrasVertrauensstellungscenter aus, danach Einstellungen für das Vertrauensstellungscenter und schließlich ActiveX-Einstellungen.
Publisher
Wählen Sie im Menü ExtrasVertrauensstellungscenter aus, danach Einstellungen für das Vertrauensstellungscenter und schließlich ActiveX-Einstellungen.
Visio
Wählen Sie im Menü ExtrasVertrauensstellungscenter aus, danach Einstellungen für das Vertrauensstellungscenter und schließlich ActiveX-Einstellungen.
Auswirkung der Problemumgehung: ActiveX-Steuerelemente werden in Microsoft Office-Anwendungen nicht instanziiert.
- Öffnen Sie keine unerwarteten Dateien
Öffnen und speichern Sie keine Microsoft Office-Dateien, die Sie von nicht vertrauenswürdigen Quellen oder unerwartet von vertrauenswürdigen Quellen erhalten. Diese Sicherheitsanfälligkeit kann ausgenutzt werden, wenn ein Benutzer eine speziell gestaltete Datei öffnet.
Häufig gestellte Fragen (FAQs) zur Sicherheitsanfälligkeit durch Offenlegung von Informationen nach dem Codieren – CVE-2010-0488
Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit?
Dies ist eine Sicherheitsanfälligkeit, die sich auf die Offenlegung von Informationen bezieht. Ein Angreifer, der die Sicherheitsanfälligkeit ausnutzt, wenn ein Benutzer eine Webseite anzeigt, kann potenziell vertrauliche Daten anzeigen, die sich im Speicher des Systems befinden.
Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit?
Es liegt eine Sicherheitsanfälligkeit durch Offenlegung von Informationen vor, die dadurch verursacht wird, wie Internet Explorer beim Übermitteln von Daten Inhalte mit bestimmten codierten Zeichenfolgen verarbeitet.
Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen?
Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, wenn ein Benutzer eine Webseite anzeigt, kann potenziell vertrauliche Daten anzeigen, die sich im Speicher des Systems befinden.
Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?
Ein Angreifer kann eine speziell gestaltete Website einrichten, die diese Sicherheitsanfälligkeit über Internet Explorer ausnutzt, und dann einen Benutzer zum Besuch der Website verleiten. Ein Angreifer kann auch ein als „initialisierungssicher“ gekennzeichnetes ActiveX-Steuerelement in eine Anwendung oder ein Microsoft Office-Dokument einbetten, die das Grafikwiedergabemodul von Internet Explorer hosten. Der Angreifer kann auch beeinträchtigte Websites und Websites nutzen, die von Benutzern bereitgestellte Inhalte oder Anzeigen akzeptieren oder hosten. Diese Websites können speziell gestalteten Inhalt enthalten, mit dem diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden könnte. Ein Angreifer kann Benutzer jedoch nicht zwingen, die vom Angreifer kontrollierten Inhalte anzuzeigen. Stattdessen muss ein Angreifer Benutzer zu Handlungen verleiten. Zu diesem Zweck werden Benutzer normalerweise dazu gebracht, auf einen Link in einer E-Mail-Nachricht oder einer Instant Messenger-Nachricht zu klicken, wodurch die Benutzer zur Website des Angreifers gelangen, oder durch Öffnen einer Dateianlage, die per E-Mail gesendet wurde.
Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar?
Diese Sicherheitsanfälligkeit setzt voraus, dass der Benutzer angemeldet ist und eine Website besucht, damit eine Schaden verursachende Aktion erfolgen kann. Für Systeme, auf denen Internet Explorer aktiv genutzt wird (z. B. Arbeitsstationen oder Terminalserver), besteht daher das größte Risiko.
Was bewirkt das Update?
Das Update ändert die Art und Weise, in der Internet Explorer Inhalte mit bestimmten codierten Zeichenfolgen verarbeitet.
War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt?
Nein. Microsoft erhielt Informationen über diese Sicherheitsanfälligkeit durch verantwortungsvolle Offenlegung.
Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde?
Nein. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit für Angriffe auf Benutzer ausgenutzt wurde. Auch gab es keine Codebeispiele für ein Angriffskonzept.
Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Speicherbeschädigung aufgrund einer Racebedingung – CVE-2010-0489
Es liegt eine Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Remotecodeausführung vor, die dadurch verursacht wird, wie Internet Explorer auf ein Objekt zugreift, das aufgrund einer Racebedingung beschädigt sein kann. Ein Angreifer kann die Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er eine speziell gestaltete Website erstellt. Wenn ein Benutzer die Website anzeigt, kann die Sicherheitsanfälligkeit die Codeausführung von Remotestandorten aus ermöglichen. Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der angemeldete Benutzer erlangen. Wenn ein Benutzer mit administrativen Benutzerrechten angemeldet ist, kann ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen.
Informationen zum Anzeigen dieser Sicherheitsanfälligkeit als Standardeintrag in der Liste allgemeiner Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie unter CVE-2010-0489.
Schadensbegrenzende Faktoren für die Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Speicherbeschädigung aufgrund einer Racebedingung – CVE-2010-0489
Schadensbegrenzung bezieht sich auf eine Einstellung, häufige Konfiguration oder allgemeine empfohlene Vorgehensweise, die in einem Standardzustand existieren und den Schweregrad der Ausnutzung einer Sicherheitsanfälligkeit verringern können. Die folgenden schadensbegrenzenden Faktoren könnten hilfreich für Sie sein:
- In einem webbasierten Angriffsszenario kann ein Angreifer eine Website mit einer Webseite einrichten, die diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzt. Außerdem können manipulierte Websites und Websites, die von Endbenutzern bereitgestellte Inhalte oder Werbemitteilungen akzeptieren oder hosten, speziell gestaltete Inhalte enthalten, über die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden könnte. Ein Angreifer kann Endbenutzer jedoch nicht zum Besuch solcher Websites zwingen. Der Angreifer müsste statt dessen den Benutzer zum Besuch dieser Webseite verleiten, z. B. indem er den Benutzer dazu auffordert, in einer E-Mail oder einer Instant Messenger-Nachricht auf einen Link zur Website des Angreifers zu klicken.
- Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der lokale Endbenutzer erlangen. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.
- Standardmäßig öffnen alle unterstützten Versionen von Microsoft Outlook, Microsoft Outlook Express und Windows Mail HTML-E-Mail-Nachrichten in der Zone für eingeschränkte Sites, in der Skript und ActiveX-Steuerelemente deaktiviert werden. Dadurch wird das Risiko beseitigt, dass diese Sicherheitsanfälligkeit von einem Angreifer verwendet werden kann, um schädlichen Code auszuführen. Klickt ein Benutzer auf einen Link in einer E-Mail, besteht weiterhin die Gefahr einer Ausnutzung dieser Sicherheitsanfälligkeit wie im oben beschriebenen webbasierten Angriffsszenario.
- Internet Explorer unter Windows Server 2003 und Windows Server 2008 wird standardmäßig in einem eingeschränkten Modus verwendet, der als verstärkte Sicherheitskonfiguration bezeichnet wird. Dadurch wird die Sicherheitsstufe für die Internetzone auf Hoch gesetzt. Dies ist ein schadensbegrenzender Faktor für Websites, die nicht zu den vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer hinzugefügt wurden. Weitere Informationen zur verstärkten Sicherheitskonfiguration von Internet Explorer finden Sie im Unterabschnitt „Häufig gestellte Fragen (FAQs)“ dieses Abschnitts zur Sicherheitsanfälligkeit.
- Internet Explorer 8 ist von dieser Sicherheitsanfälligkeit nicht betroffen.
Problemumgehungen für die Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Speicherbeschädigung aufgrund einer Racebedingung – CVE-2010-0489
Problemumgehung bezieht sich auf eine Einstellung oder Konfigurationsänderung, die die zugrunde liegende Sicherheitsanfälligkeit nicht behebt, sondern die bekannten Angriffsmethoden blockiert, bevor Sie das Update installieren. Microsoft hat die folgenden Problemumgehungen getestet und gibt in der Beschreibung an, ob eine Problembehebung die Funktionalität einschränkt:
- ActiveX-Steuerelemente in Office 2007 aktivieren bzw. deaktivieren
Um die Möglichkeit zu verringern, dass diese Sicherheitsanfälligkeit durch ein Office 2007-Dokument mit einem ActiveX-Steuerelement ausgenutzt wird, befolgen Sie die unten aufgeführten Schritte, um ActiveX-Steuerelemente in Office-Dokumenten zu deaktivieren. Weitere Informationen zum Deaktivieren von ActiveX-Steuerelementen in Office 2007 finden Sie im Microsoft Office Online-Artikel ActiveX-Steuerelemente in Office-Dokumenten aktivieren bzw. deaktivieren.
Öffnen Sie mit einer der folgenden Methoden das Vertrauensstellungscenter in Office 2007-Anwendungen. Nachdem Sie die ActiveX-Einstellungen ausgewählt haben, wählen Sie Alle Steuerelemente ohne Benachrichtigung deaktivieren aus, und klicken Sie dann auf OK.
Hinweis: Wenn Sie eine ActiveX-Steuerelementeinstellung in einer Office-Anwendung ändern, wird die Einstellung auch in allen anderen Office-Programmen auf Ihrem Computer geändert.
Excel
Klicken Sie auf die Schaltfläche Microsoft Office, wählen Sie Excel-Optionen aus, dann Vertrauensstellungscenter, danach Einstellungen für das Vertrauensstellungscenter und schließlich ActiveX-Einstellungen.
Outlook
Wählen Sie im Menü ExtrasVertrauensstellungscenter aus, danach Einstellungen für das Vertrauensstellungscenter und schließlich ActiveX-Einstellungen.
PowerPoint
Klicken Sie auf die Schaltfläche Microsoft Office, wählen Sie PowerPoint-Optionen aus, dann Vertrauensstellungscenter, danach Einstellungen für das Vertrauensstellungscenter und schließlich ActiveX-Einstellungen.
Word
Klicken Sie auf die Schaltfläche Microsoft Office, wählen Sie Word-Optionen aus, dann Vertrauensstellungscenter, danach Einstellungen für das Vertrauensstellungscenter und schließlich ActiveX-Einstellungen.
Access
Klicken Sie auf die Schaltfläche Microsoft Office, wählen Sie Access-Optionen aus, dann Vertrauensstellungscenter, danach Einstellungen für das Vertrauensstellungscenter und schließlich ActiveX-Einstellungen.
InfoPath
Wählen Sie im Menü ExtrasVertrauensstellungscenter aus, danach Einstellungen für das Vertrauensstellungscenter und schließlich ActiveX-Einstellungen.
Publisher
Wählen Sie im Menü ExtrasVertrauensstellungscenter aus, danach Einstellungen für das Vertrauensstellungscenter und schließlich ActiveX-Einstellungen.
Visio
Wählen Sie im Menü ExtrasVertrauensstellungscenter aus, danach Einstellungen für das Vertrauensstellungscenter und schließlich ActiveX-Einstellungen.
Auswirkung der Problemumgehung: ActiveX-Steuerelemente werden in Microsoft Office-Anwendungen nicht instanziiert.
- Setzen Sie die Einstellungen der Internetzone und der lokalen Intranetzone auf „Hoch“, um ActiveX-Steuerelemente und Active Scripting in diesen Zonen zu blockieren
Sie können sich vor dieser Sicherheitsanfälligkeit schützen, indem Sie die Einstellungen in der Internetsicherheitszone so ändern, dass die Ausführung von ActiveX-Steuerelementen und Active Scripting blockiert wird. Setzen Sie die Sicherheitseinstellungen Ihres Browsers auf Hoch.
So erhöhen Sie die Stufe der Browser-Sicherheit in Microsoft Internet Explorer:
- Klicken Sie in Internet Explorer im Menü Extras auf Internetoptionen.
- Klicken Sie im Dialogfeld Internetoptionen auf die Registerkarte Sicherheit und dann auf das Symbol Internet.
- Ziehen Sie den Gleitregler unter Sicherheitsstufe dieser Zone auf Hoch. Dadurch wird die Sicherheitsstufe für alle besuchten Websites auf Hoch gesetzt.
Hinweis: Wenn kein Schieberegler zu sehen ist, klicken Sie auf Standardstufe, und stellen Sie den Regler dann auf Hoch.
Hinweis: Bei der Sicherheitsstufe Hoch funktionieren einige Websites eventuell nicht richtig. Wenn Sie nach der Änderung dieser Einstellung Probleme mit einer Website haben und überzeugt sind, dass die Website sicher ist, können Sie diese zur Liste vertrauenswürdiger Sites hinzufügen. Dann funktioniert die Website selbst bei einer auf Hoch eingestellten Sicherheitsstufe einwandfrei.
Auswirkung der Problemumgehung: Das Blockieren von ActiveX-Steuerelementen und Active Scripting ist mit Nebeneffekten verbunden. Zahlreiche Websites im Internet oder in einem Intranet setzen ActiveX oder Active Scripting ein, um zusätzliche Funktionen bereitzustellen. Eine E-Commerce- oder eine Internetbankingsite kann z. B. mithilfe von ActiveX-Steuerelementen Menüs, Bestellformulare oder sogar Abrechnungsdienste anbieten. Das Blockieren von ActiveX-Steuerelementen bzw. Active Scripting erfolgt global für alle Internet- und Intranetsites. Wenn ActiveX-Steuerelemente und Active Scripting nicht für alle diese Websites blockiert werden sollen, befolgen Sie die Anweisungen unter „Fügen Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzu“.
Fügen Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzu
Nachdem Sie Internet Explorer so konfiguriert haben, dass die Ausführung von ActiveX-Steuerelementen und Active Scripting in der Internetzone und lokalen Intranetzone blockiert wird, können Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzufügen. Auf diese Weise können Sie vertrauenswürdige Websites wie zuvor weiterverwenden und sich gleichzeitig vor diesem Angriff von nicht vertrauenswürdigen Sites schützen. Microsoft empfiehlt, der Zone der vertrauenswürdigen Sites nur Sites hinzufügen, denen Sie vertrauen.
Führen Sie zu diesem Zweck die folgenden Schritte durch:
- Klicken Sie in Internet Explorer im Menü Extras auf Internetoptionen und dann auf die Registerkarte Sicherheit.
- Klicken Sie im Feld Wählen Sie eine Zone von Webinhalten aus, um die Sicherheitseinstellungen für diese Zone anzugeben auf Vertrauenswürdige Sites und anschließend auf Sites.
- Wenn Sie Sites hinzufügen möchten, die keinen verschlüsselten Kanal benötigen, deaktivieren Sie das Kontrollkästchen Für Sites dieser Zone ist eine Serverüberprüfung (https:) erforderlich.
- Geben Sie im Feld Diese Website der Zone hinzufügen die URL einer Site ein, der Sie vertrauen, und klicken Sie dann auf Hinzufügen.
- Wiederholen Sie diese Schritte für jede Site, die Sie der Zone hinzufügen möchten.
- Klicken Sie zweimal auf OK, um die Änderungen zu übernehmen und zu Internet Explorer zurückzukehren.
Hinweis: Fügen Sie alle Sites hinzu, bei denen Sie sicher sind, dass diese auf Ihrem Computer keine Schaden verursachenden Aktionen durchführen. Erwägen Sie insbesondere das Hinzufügen der Sites *.windowsupdate.microsoft.com und *.update.microsoft.com. Auf diesen Sites erhalten Sie das Update. Für die Installation des Updates ist ein ActiveX-Steuerelement erforderlich.
- Konfigurieren Sie Internet Explorer zur Bestätigung der Ausführung von Active Scripting, oder deaktivieren Sie Active Scripting in der Internet- und der lokalen Intranet-Sicherheitszone
Sie können sich vor dieser Sicherheitsanfälligkeit schützen, indem Sie die Einstellungen so ändern, dass vor der Ausführung von Active Scripting eine Bestätigung verlangt wird. Sie können auch Active Scripting in der Internet- und lokalen Intranetzone deaktivieren. Führen Sie zu diesem Zweck die folgenden Schritte durch:
- Klicken Sie in Internet Explorer im Menü Extras auf Internetoptionen.
- Klicken Sie auf die Registerkarte Sicherheit.
- Klicken Sie auf Internet und dann auf Stufe anpassen.
- Klicken Sie unter Einstellungen im Abschnitt Scripting unter Active Scripting auf Eingabeaufforderung oder Deaktivieren, und klicken Sie dann auf OK.
- Klicken Sie auf Lokales Intranet und dann auf Stufe anpassen.
- Klicken Sie unter Einstellungen im Abschnitt Scripting unter Active Scripting auf Eingabeaufforderung oder Deaktivieren, und klicken Sie dann auf OK.
- Klicken Sie zweimal auf OK, um zu Internet Explorer zurückzukehren.
Hinweis: Durch das Deaktivieren von Active Scripting in den Internet- und lokalen Intranetzonen funktionieren einige Websites eventuell nicht richtig. Wenn Sie nach der Änderung dieser Einstellung Probleme mit einer Website haben und überzeugt sind, dass die Website sicher ist, können Sie diese zur Liste vertrauenswürdiger Sites hinzufügen. Dann funktioniert die Website einwandfrei.
Auswirkung der Problemumgehung: Das Verlangen einer Bestätigung vor der Ausführung von Active Scripting ist mit Nebeneffekten verbunden. Zahlreiche Websites im Internet oder in einem Intranet setzen Active Scripting ein, um zusätzliche Funktionen bereitzustellen. Eine E-Commerce- oder eine Internetbankingsite kann z. B. mithilfe von Active Scripting Menüs, Bestellformulare oder sogar Abrechnungsdienste anbieten. Die Bestätigung vor der Ausführung von Active Scripting erfolgt global für alle Internet- und Intranetsites. Sie werden häufig um eine Bestätigung gebeten, wenn Sie diese Problemumgehung aktivieren. Klicken Sie in jeder Eingabeaufforderung auf Ja, um Active Scripting auszuführen, wenn Sie der Site vertrauen, die Sie besuchen. Wenn Sie nicht für jede Website eine Eingabeaufforderung erhalten möchten, befolgen Sie die Anweisungen unter „Fügen Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzu“.
Fügen Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzu
Nachdem Sie Internet Explorer so konfiguriert haben, dass vor der Ausführung von ActiveX-Steuerelementen und Active Scripting in der Internetzone und lokalen Intranetzone eine Bestätigung verlangt wird, können Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzufügen. Auf diese Weise können Sie vertrauenswürdige Websites wie zuvor weiterverwenden und sich gleichzeitig vor diesem Angriff von nicht vertrauenswürdigen Sites schützen. Microsoft empfiehlt, der Zone der vertrauenswürdigen Sites nur Sites hinzufügen, denen Sie vertrauen.
Führen Sie zu diesem Zweck die folgenden Schritte durch:
- Klicken Sie in Internet Explorer im Menü Extras auf Internetoptionen und dann auf die Registerkarte Sicherheit.
- Klicken Sie im Feld Wählen Sie eine Zone von Webinhalten aus, um die Sicherheitseinstellungen für diese Zone anzugeben auf Vertrauenswürdige Sites und anschließend auf Sites.
- Wenn Sie Sites hinzufügen möchten, die keinen verschlüsselten Kanal benötigen, deaktivieren Sie das Kontrollkästchen Für Sites dieser Zone ist eine Serverüberprüfung (https:) erforderlich.
- Geben Sie im Feld Diese Website der Zone hinzufügen die URL einer Site ein, der Sie vertrauen, und klicken Sie dann auf Hinzufügen.
- Wiederholen Sie diese Schritte für jede Site, die Sie der Zone hinzufügen möchten.
- Klicken Sie zweimal auf OK, um die Änderungen zu übernehmen und zu Internet Explorer zurückzukehren.
Hinweis: Fügen Sie alle Sites hinzu, bei denen Sie sicher sind, dass diese auf Ihrem Computer keine Schaden verursachenden Aktionen durchführen. Erwägen Sie insbesondere das Hinzufügen der Sites *.windowsupdate.microsoft.com und *.update.microsoft.com. Auf diesen Sites erhalten Sie das Update. Für die Installation des Updates ist ein ActiveX-Steuerelement erforderlich.
- Öffnen Sie keine unerwarteten Dateien
Öffnen und speichern Sie keine Microsoft Office-Dateien, die Sie von nicht vertrauenswürdigen Quellen oder unerwartet von vertrauenswürdigen Quellen erhalten. Diese Sicherheitsanfälligkeit kann ausgenutzt werden, wenn ein Benutzer eine speziell gestaltete Datei öffnet.
Häufig gestellte Fragen (FAQs) zur Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Speicherbeschädigung aufgrund einer Racebedingung – CVE-2010-0489
Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit?
Diese Sicherheitsanfälligkeit kann eine Remotecodeausführung ermöglichen. Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der angemeldete Benutzer erlangen. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.
Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit?
Wenn Internet Explorer versucht, auf ein Objekt zuzugreifen, das aufgrund einer Racebedingung beschädigt sein kann, kann der Speicher infolgedessen so beschädigt werden, dass ein Angreifer im Kontext des angemeldeten Benutzers beliebigen Code ausführen könnte.
Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen?
Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie ein angemeldeter Benutzer erlangen. Wenn der Benutzer mit administrativen Benutzerrechten angemeldet ist, kann ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen.
Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?
Ein Angreifer kann eine speziell gestaltete Website einrichten, die diese Sicherheitsanfälligkeit über Internet Explorer ausnutzt, und dann einen Benutzer zum Besuch der Website verleiten. Ein Angreifer kann auch ein als „initialisierungssicher“ gekennzeichnetes ActiveX-Steuerelement in eine Anwendung oder ein Microsoft Office-Dokument einbetten, die das Grafikwiedergabemodul von Internet Explorer hosten. Der Angreifer kann auch beeinträchtigte Websites und Websites nutzen, die von Benutzern bereitgestellte Inhalte oder Anzeigen akzeptieren oder hosten. Diese Websites können speziell gestalteten Inhalt enthalten, mit dem diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden könnte. Ein Angreifer kann Benutzer jedoch nicht zwingen, die vom Angreifer kontrollierten Inhalte anzuzeigen. Stattdessen muss ein Angreifer Benutzer zu Handlungen verleiten. Zu diesem Zweck werden Benutzer normalerweise dazu gebracht, auf einen Link in einer E-Mail-Nachricht oder einer Instant Messenger-Nachricht zu klicken, wodurch die Benutzer zur Website des Angreifers gelangen, oder durch Öffnen einer Dateianlage, die per E-Mail gesendet wurde.
Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar?
Diese Sicherheitsanfälligkeit setzt voraus, dass der Benutzer angemeldet ist und eine Website besucht, damit eine Schaden verursachende Aktion erfolgen kann. Für Systeme, auf denen Internet Explorer aktiv genutzt wird (z. B. Arbeitsstationen oder Terminalserver), besteht daher das größte Risiko.
Ich verwende Internet Explorer mit Windows Server 2003 bzw. Windows Server 2008. Verringert dies die Sicherheitsanfälligkeit?
Ja. Internet Explorer unter Windows Server 2003 und Windows Server 2008 wird standardmäßig in einem eingeschränkten Modus verwendet, der als verstärkte Sicherheitskonfiguration bezeichnet wird. Die verstärkte Sicherheitskonfiguration von Internet Explorer besteht aus einer Gruppe vorkonfigurierter Internet Explorer-Einstellungen, durch die die Wahrscheinlichkeit verringert wird, dass ein Benutzer oder Administrator speziell gestaltete Webinhalte auf einen Server herunterlädt und dort ausführt. Dies ist ein schadensbegrenzender Faktor für Websites, die nicht zu den vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer hinzugefügt wurden. Siehe auch Verwaltung der verstärkten Sicherheitskonfiguration von Internet Explorer.
Was bewirkt das Update?
Das Update ändert die Art und Weise, in der Internet Explorer Objekte im Speicher verarbeitet.
War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt?
Nein. Microsoft erhielt Informationen über diese Sicherheitsanfälligkeit durch verantwortungsvolle Offenlegung.
Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde?
Nein. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit für Angriffe auf Benutzer ausgenutzt wurde. Auch gab es keine Codebeispiele für ein Angriffskonzept.
Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Speicherbeschädigung aufgrund von Nichtinitialisierung – CVE-2010-0490
Es liegt eine Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Remotecodeausführung vor, die durch die Art des Zugriffs von Internet Explorer auf ein Objekt verursacht wird, das nicht richtig initialisiert oder gelöscht wurde. Ein Angreifer kann die Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er eine speziell gestaltete Website erstellt. Wenn ein Benutzer die Website anzeigt, kann die Sicherheitsanfälligkeit die Codeausführung von Remotestandorten aus ermöglichen. Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der angemeldete Benutzer erlangen. Wenn ein Benutzer mit administrativen Benutzerrechten angemeldet ist, kann ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen.
Informationen zum Anzeigen dieser Sicherheitsanfälligkeit als Standardeintrag in der Liste allgemeiner Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie unter CVE-2010-0490.
Schadensbegrenzende Faktoren für die Sicherheitsanfälligkeit durch Speicherbeschädigung aufgrund von Nichtinitialisierung – CVE-2010-0490
Schadensbegrenzung bezieht sich auf eine Einstellung, häufige Konfiguration oder allgemeine empfohlene Vorgehensweise, die in einem Standardzustand existieren und den Schweregrad der Ausnutzung einer Sicherheitsanfälligkeit verringern können. Die folgenden schadensbegrenzenden Faktoren könnten hilfreich für Sie sein:
- In einem webbasierten Angriffsszenario kann ein Angreifer eine Website mit einer Webseite einrichten, die diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzt. Außerdem können manipulierte Websites und Websites, die von Endbenutzern bereitgestellte Inhalte oder Werbemitteilungen akzeptieren oder hosten, speziell gestaltete Inhalte enthalten, über die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden könnte. Ein Angreifer kann Endbenutzer jedoch nicht zum Besuch solcher Websites zwingen. Der Angreifer müsste statt dessen den Benutzer zum Besuch dieser Webseite verleiten, z. B. indem er den Benutzer dazu auffordert, in einer E-Mail oder einer Instant Messenger-Nachricht auf einen Link zur Website des Angreifers zu klicken.
- Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der lokale Endbenutzer erlangen. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.
- Standardmäßig öffnen alle unterstützten Versionen von Microsoft Outlook, Microsoft Outlook Express und Windows Mail HTML-E-Mail-Nachrichten in der Zone für eingeschränkte Sites, in der Skript und ActiveX-Steuerelemente deaktiviert werden. Dadurch wird das Risiko beseitigt, dass diese Sicherheitsanfälligkeit von einem Angreifer verwendet werden kann, um schädlichen Code auszuführen. Klickt ein Benutzer auf einen Link in einer E-Mail, besteht weiterhin die Gefahr einer Ausnutzung dieser Sicherheitsanfälligkeit wie im oben beschriebenen webbasierten Angriffsszenario.
- Internet Explorer unter Windows Server 2003 und Windows Server 2008 wird standardmäßig in einem eingeschränkten Modus verwendet, der als verstärkte Sicherheitskonfiguration bezeichnet wird. Dadurch wird die Sicherheitsstufe für die Internetzone auf Hoch gesetzt. Dies ist ein schadensbegrenzender Faktor für Websites, die nicht zu den vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer hinzugefügt wurden. Weitere Informationen zur verstärkten Sicherheitskonfiguration von Internet Explorer finden Sie im Unterabschnitt „Häufig gestellte Fragen (FAQs)“ dieses Abschnitts zur Sicherheitsanfälligkeit.
- Internet Explorer 5.01 Service Pack 4 ist nicht von dieser Sicherheitsanfälligkeit betroffen.
Problemumgehungen für die Sicherheitsanfälligkeit durch Speicherbeschädigung aufgrund von Nichtinitialisierung – CVE-2010-0490
Problemumgehung bezieht sich auf eine Einstellung oder Konfigurationsänderung, die die zugrunde liegende Sicherheitsanfälligkeit nicht behebt, sondern die bekannten Angriffsmethoden blockiert, bevor Sie das Update installieren. Microsoft hat die folgenden Problemumgehungen getestet und gibt in der Beschreibung an, ob eine Problembehebung die Funktionalität einschränkt:
- ActiveX-Steuerelemente in Office 2007 aktivieren bzw. deaktivieren
Um die Möglichkeit zu verringern, dass diese Sicherheitsanfälligkeit durch ein Office 2007-Dokument mit einem ActiveX-Steuerelement ausgenutzt wird, befolgen Sie die unten aufgeführten Schritte, um ActiveX-Steuerelemente in Office-Dokumenten zu deaktivieren. Weitere Informationen zum Deaktivieren von ActiveX-Steuerelementen in Office 2007 finden Sie im Microsoft Office Online-Artikel ActiveX-Steuerelemente in Office-Dokumenten aktivieren bzw. deaktivieren.
Öffnen Sie mit einer der folgenden Methoden das Vertrauensstellungscenter in Office 2007-Anwendungen. Nachdem Sie die ActiveX-Einstellungen ausgewählt haben, wählen Sie Alle Steuerelemente ohne Benachrichtigung deaktivieren aus, und klicken Sie dann auf OK.
Hinweis: Wenn Sie eine ActiveX-Steuerelementeinstellung in einer Office-Anwendung ändern, wird die Einstellung auch in allen anderen Office-Programmen auf Ihrem Computer geändert.
Excel
Klicken Sie auf die Schaltfläche Microsoft Office, wählen Sie Excel-Optionen aus, dann Vertrauensstellungscenter, danach Einstellungen für das Vertrauensstellungscenter und schließlich ActiveX-Einstellungen.
Outlook
Wählen Sie im Menü ExtrasVertrauensstellungscenter aus, danach Einstellungen für das Vertrauensstellungscenter und schließlich ActiveX-Einstellungen.
PowerPoint
Klicken Sie auf die Schaltfläche Microsoft Office, wählen Sie PowerPoint-Optionen aus, dann Vertrauensstellungscenter, danach Einstellungen für das Vertrauensstellungscenter und schließlich ActiveX-Einstellungen.
Word
Klicken Sie auf die Schaltfläche Microsoft Office, wählen Sie Word-Optionen aus, dann Vertrauensstellungscenter, danach Einstellungen für das Vertrauensstellungscenter und schließlich ActiveX-Einstellungen.
Access
Klicken Sie auf die Schaltfläche Microsoft Office, wählen Sie Access-Optionen aus, dann Vertrauensstellungscenter, danach Einstellungen für das Vertrauensstellungscenter und schließlich ActiveX-Einstellungen.
InfoPath
Wählen Sie im Menü ExtrasVertrauensstellungscenter aus, danach Einstellungen für das Vertrauensstellungscenter und schließlich ActiveX-Einstellungen.
Publisher
Wählen Sie im Menü ExtrasVertrauensstellungscenter aus, danach Einstellungen für das Vertrauensstellungscenter und schließlich ActiveX-Einstellungen.
Visio
Wählen Sie im Menü ExtrasVertrauensstellungscenter aus, danach Einstellungen für das Vertrauensstellungscenter und schließlich ActiveX-Einstellungen.
Auswirkung der Problemumgehung: ActiveX-Steuerelemente werden in Microsoft Office-Anwendungen nicht instanziiert.
- Setzen Sie die Einstellungen der Internetzone und der lokalen Intranetzone auf „Hoch“, um ActiveX-Steuerelemente und Active Scripting in diesen Zonen zu blockieren
Sie können sich vor dieser Sicherheitsanfälligkeit schützen, indem Sie die Einstellungen in der Internetsicherheitszone so ändern, dass die Ausführung von ActiveX-Steuerelementen und Active Scripting blockiert wird. Setzen Sie die Sicherheitseinstellungen Ihres Browsers auf Hoch.
So erhöhen Sie die Stufe der Browser-Sicherheit in Microsoft Internet Explorer:
- Klicken Sie in Internet Explorer im Menü Extras auf Internetoptionen.
- Klicken Sie im Dialogfeld Internetoptionen auf die Registerkarte Sicherheit und dann auf das Symbol Internet.
- Ziehen Sie den Gleitregler unter Sicherheitsstufe dieser Zone auf Hoch. Dadurch wird die Sicherheitsstufe für alle besuchten Websites auf Hoch gesetzt.
Hinweis: Wenn kein Schieberegler zu sehen ist, klicken Sie auf Standardstufe, und stellen Sie den Regler dann auf Hoch.
Hinweis: Bei der Sicherheitsstufe Hoch funktionieren einige Websites eventuell nicht richtig. Wenn Sie nach der Änderung dieser Einstellung Probleme mit einer Website haben und überzeugt sind, dass die Website sicher ist, können Sie diese zur Liste vertrauenswürdiger Sites hinzufügen. Dann funktioniert die Website selbst bei einer auf Hoch eingestellten Sicherheitsstufe einwandfrei.
Auswirkung der Problemumgehung: Das Blockieren von ActiveX-Steuerelementen und Active Scripting ist mit Nebeneffekten verbunden. Zahlreiche Websites im Internet oder in einem Intranet setzen ActiveX oder Active Scripting ein, um zusätzliche Funktionen bereitzustellen. Eine E-Commerce- oder eine Internetbankingsite kann z. B. mithilfe von ActiveX-Steuerelementen Menüs, Bestellformulare oder sogar Abrechnungsdienste anbieten. Das Blockieren von ActiveX-Steuerelementen bzw. Active Scripting erfolgt global für alle Internet- und Intranetsites. Wenn ActiveX-Steuerelemente und Active Scripting nicht für alle diese Websites blockiert werden sollen, befolgen Sie die Anweisungen unter „Fügen Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzu“.
Fügen Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzu
Nachdem Sie Internet Explorer so konfiguriert haben, dass die Ausführung von ActiveX-Steuerelementen und Active Scripting in der Internetzone und lokalen Intranetzone blockiert wird, können Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzufügen. Auf diese Weise können Sie vertrauenswürdige Websites wie zuvor weiterverwenden und sich gleichzeitig vor diesem Angriff von nicht vertrauenswürdigen Sites schützen. Microsoft empfiehlt, der Zone der vertrauenswürdigen Sites nur Sites hinzufügen, denen Sie vertrauen.
Führen Sie zu diesem Zweck die folgenden Schritte durch:
- Klicken Sie in Internet Explorer im Menü Extras auf Internetoptionen und dann auf die Registerkarte Sicherheit.
- Klicken Sie im Feld Wählen Sie eine Zone von Webinhalten aus, um die Sicherheitseinstellungen für diese Zone anzugeben auf Vertrauenswürdige Sites und anschließend auf Sites.
- Wenn Sie Sites hinzufügen möchten, die keinen verschlüsselten Kanal benötigen, deaktivieren Sie das Kontrollkästchen Für Sites dieser Zone ist eine Serverüberprüfung (https:) erforderlich.
- Geben Sie im Feld Diese Website der Zone hinzufügen die URL einer Site ein, der Sie vertrauen, und klicken Sie dann auf Hinzufügen.
- Wiederholen Sie diese Schritte für jede Site, die Sie der Zone hinzufügen möchten.
- Klicken Sie zweimal auf OK, um die Änderungen zu übernehmen und zu Internet Explorer zurückzukehren.
Hinweis: Fügen Sie alle Sites hinzu, bei denen Sie sicher sind, dass diese auf Ihrem Computer keine Schaden verursachenden Aktionen durchführen. Erwägen Sie insbesondere das Hinzufügen der Sites *.windowsupdate.microsoft.com und *.update.microsoft.com. Auf diesen Sites erhalten Sie das Update. Für die Installation des Updates ist ein ActiveX-Steuerelement erforderlich.
- Konfigurieren Sie Internet Explorer zur Bestätigung der Ausführung von Active Scripting, oder deaktivieren Sie Active Scripting in der Internet- und der lokalen Intranet-Sicherheitszone
Sie können sich vor dieser Sicherheitsanfälligkeit schützen, indem Sie die Einstellungen so ändern, dass vor der Ausführung von Active Scripting eine Bestätigung verlangt wird. Sie können auch Active Scripting in der Internet- und lokalen Intranetzone deaktivieren. Führen Sie zu diesem Zweck die folgenden Schritte durch:
- Klicken Sie in Internet Explorer im Menü Extras auf Internetoptionen.
- Klicken Sie auf die Registerkarte Sicherheit.
- Klicken Sie auf Internet und dann auf Stufe anpassen.
- Klicken Sie unter Einstellungen im Abschnitt Scripting unter Active Scripting auf Eingabeaufforderung oder Deaktivieren, und klicken Sie dann auf OK.
- Klicken Sie auf Lokales Intranet und dann auf Stufe anpassen.
- Klicken Sie unter Einstellungen im Abschnitt Scripting unter Active Scripting auf Eingabeaufforderung oder Deaktivieren, und klicken Sie dann auf OK.
- Klicken Sie zweimal auf OK, um zu Internet Explorer zurückzukehren.
Hinweis: Durch das Deaktivieren von Active Scripting in den Internet- und lokalen Intranetzonen funktionieren einige Websites eventuell nicht richtig. Wenn Sie nach der Änderung dieser Einstellung Probleme mit einer Website haben und überzeugt sind, dass die Website sicher ist, können Sie diese zur Liste vertrauenswürdiger Sites hinzufügen. Dann funktioniert die Website einwandfrei.
Auswirkung der Problemumgehung: Das Verlangen einer Bestätigung vor der Ausführung von Active Scripting ist mit Nebeneffekten verbunden. Zahlreiche Websites im Internet oder in einem Intranet setzen Active Scripting ein, um zusätzliche Funktionen bereitzustellen. Eine E-Commerce- oder eine Internetbankingsite kann z. B. mithilfe von Active Scripting Menüs, Bestellformulare oder sogar Abrechnungsdienste anbieten. Die Bestätigung vor der Ausführung von Active Scripting erfolgt global für alle Internet- und Intranetsites. Sie werden häufig um eine Bestätigung gebeten, wenn Sie diese Problemumgehung aktivieren. Klicken Sie in jeder Eingabeaufforderung auf Ja, um Active Scripting auszuführen, wenn Sie der Site vertrauen, die Sie besuchen. Wenn Sie nicht für jede Website eine Eingabeaufforderung erhalten möchten, befolgen Sie die Anweisungen unter „Fügen Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzu“.
Fügen Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzu
Nachdem Sie Internet Explorer so konfiguriert haben, dass vor der Ausführung von ActiveX-Steuerelementen und Active Scripting in der Internetzone und lokalen Intranetzone eine Bestätigung verlangt wird, können Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzufügen. Auf diese Weise können Sie vertrauenswürdige Websites wie zuvor weiterverwenden und sich gleichzeitig vor diesem Angriff von nicht vertrauenswürdigen Sites schützen. Microsoft empfiehlt, der Zone der vertrauenswürdigen Sites nur Sites hinzufügen, denen Sie vertrauen.
Führen Sie zu diesem Zweck die folgenden Schritte durch:
- Klicken Sie in Internet Explorer im Menü Extras auf Internetoptionen und dann auf die Registerkarte Sicherheit.
- Klicken Sie im Feld Wählen Sie eine Zone von Webinhalten aus, um die Sicherheitseinstellungen für diese Zone anzugeben auf Vertrauenswürdige Sites und anschließend auf Sites.
- Wenn Sie Sites hinzufügen möchten, die keinen verschlüsselten Kanal benötigen, deaktivieren Sie das Kontrollkästchen Für Sites dieser Zone ist eine Serverüberprüfung (https:) erforderlich.
- Geben Sie im Feld Diese Website der Zone hinzufügen die URL einer Site ein, der Sie vertrauen, und klicken Sie dann auf Hinzufügen.
- Wiederholen Sie diese Schritte für jede Site, die Sie der Zone hinzufügen möchten.
- Klicken Sie zweimal auf OK, um die Änderungen zu übernehmen und zu Internet Explorer zurückzukehren.
Hinweis: Fügen Sie alle Sites hinzu, bei denen Sie sicher sind, dass diese auf Ihrem Computer keine Schaden verursachenden Aktionen durchführen. Erwägen Sie insbesondere das Hinzufügen der Sites *.windowsupdate.microsoft.com und *.update.microsoft.com. Auf diesen Sites erhalten Sie das Update. Für die Installation des Updates ist ein ActiveX-Steuerelement erforderlich.
- Öffnen Sie keine unerwarteten Dateien
Öffnen und speichern Sie keine Microsoft Office-Dateien, die Sie von nicht vertrauenswürdigen Quellen oder unerwartet von vertrauenswürdigen Quellen erhalten. Diese Sicherheitsanfälligkeit kann ausgenutzt werden, wenn ein Benutzer eine speziell gestaltete Datei öffnet.
Häufig gestellte Fragen (FAQs) zur Sicherheitsanfälligkeit durch Speicherbeschädigung aufgrund von Nichtinitialisierung – CVE-2010-0490
Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit?
Diese Sicherheitsanfälligkeit kann eine Remotecodeausführung ermöglichen. Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der angemeldete Benutzer erlangen. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.
Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit?
Wenn Internet Explorer versucht, auf ein Objekt zuzugreifen, das nicht initialisiert oder gelöscht wurde, kann der Speicher infolgedessen so beschädigt werden, dass ein Angreifer im Kontext des angemeldeten Benutzers beliebigen Code ausführen könnte.
Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen?
Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie ein angemeldeter Benutzer erlangen. Wenn der Benutzer mit administrativen Benutzerrechten angemeldet ist, kann ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen.
Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?
Ein Angreifer kann eine speziell gestaltete Website einrichten, die diese Sicherheitsanfälligkeit über Internet Explorer ausnutzt, und dann einen Benutzer zum Besuch der Website verleiten. Ein Angreifer kann auch ein als „initialisierungssicher“ gekennzeichnetes ActiveX-Steuerelement in eine Anwendung oder ein Microsoft Office-Dokument einbetten, die das Grafikwiedergabemodul von Internet Explorer hosten. Der Angreifer kann auch beeinträchtigte Websites und Websites nutzen, die von Benutzern bereitgestellte Inhalte oder Anzeigen akzeptieren oder hosten. Diese Websites können speziell gestalteten Inhalt enthalten, mit dem diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden könnte. Ein Angreifer kann Benutzer jedoch nicht zwingen, die vom Angreifer kontrollierten Inhalte anzuzeigen. Stattdessen muss ein Angreifer Benutzer zu Handlungen verleiten. Zu diesem Zweck werden Benutzer normalerweise dazu gebracht, auf einen Link in einer E-Mail-Nachricht oder einer Instant Messenger-Nachricht zu klicken, wodurch die Benutzer zur Website des Angreifers gelangen, oder durch Öffnen einer Dateianlage, die per E-Mail gesendet wurde.
Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar?
Diese Sicherheitsanfälligkeit setzt voraus, dass der Benutzer angemeldet ist und eine Website besucht, damit eine Schaden verursachende Aktion erfolgen kann. Für Systeme, auf denen Internet Explorer aktiv genutzt wird (z. B. Arbeitsstationen oder Terminalserver), besteht daher das größte Risiko.
Ich verwende Internet Explorer mit Windows Server 2003 bzw. Windows Server 2008. Verringert dies die Sicherheitsanfälligkeit?
Ja. Internet Explorer unter Windows Server 2003 und Windows Server 2008 wird standardmäßig in einem eingeschränkten Modus verwendet, der als verstärkte Sicherheitskonfiguration bezeichnet wird. Die verstärkte Sicherheitskonfiguration von Internet Explorer besteht aus einer Gruppe vorkonfigurierter Internet Explorer-Einstellungen, durch die die Wahrscheinlichkeit verringert wird, dass ein Benutzer oder Administrator speziell gestaltete Webinhalte auf einen Server herunterlädt und dort ausführt. Dies ist ein schadensbegrenzender Faktor für Websites, die nicht zu den vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer hinzugefügt wurden. Siehe auch Verwaltung der verstärkten Sicherheitskonfiguration von Internet Explorer.
Was bewirkt das Update?
Das Update ändert die Art und Weise, in der Internet Explorer Objekte im Speicher verarbeitet.
War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt?
Nein. Microsoft erhielt Informationen über diese Sicherheitsanfälligkeit durch verantwortungsvolle Offenlegung.
Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde?
Nein. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit für Angriffe auf Benutzer ausgenutzt wurde. Auch gab es keine Codebeispiele für ein Angriffskonzept.
Sicherheitsanfälligkeit durch Speicherbeschädigung bei HTML-Objekten – CVE-2010-0491
Es liegt eine Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Remotecodeausführung vor, die durch die Art des Zugriffs von Internet Explorer auf ein Objekt verursacht wird, das nicht richtig initialisiert oder gelöscht wurde. Ein Angreifer kann die Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er eine speziell gestaltete Website erstellt. Wenn ein Benutzer die Website anzeigt, kann die Sicherheitsanfälligkeit die Codeausführung von Remotestandorten aus ermöglichen. Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der angemeldete Benutzer erlangen. Wenn ein Benutzer mit administrativen Benutzerrechten angemeldet ist, kann ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen.
Informationen zum Anzeigen dieser Sicherheitsanfälligkeit als Standardeintrag in der Liste allgemeiner Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie unter CVE-2010-0491.
Schadensbegrenzende Faktoren für die Sicherheitsanfälligkeit durch Speicherbeschädigung bei HTML-Objekten – CVE-2010-0491
Schadensbegrenzung bezieht sich auf eine Einstellung, häufige Konfiguration oder allgemeine empfohlene Vorgehensweise, die in einem Standardzustand existieren und den Schweregrad der Ausnutzung einer Sicherheitsanfälligkeit verringern können. Die folgenden schadensbegrenzenden Faktoren könnten hilfreich für Sie sein:
- In einem webbasierten Angriffsszenario kann ein Angreifer eine Website mit einer Webseite einrichten, die diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzt. Außerdem können manipulierte Websites und Websites, die von Endbenutzern bereitgestellte Inhalte oder Werbemitteilungen akzeptieren oder hosten, speziell gestaltete Inhalte enthalten, über die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden könnte. Ein Angreifer kann Endbenutzer jedoch nicht zum Besuch solcher Websites zwingen. Der Angreifer müsste statt dessen den Benutzer zum Besuch dieser Webseite verleiten, z. B. indem er den Benutzer dazu auffordert, in einer E-Mail oder einer Instant Messenger-Nachricht auf einen Link zur Website des Angreifers zu klicken.
- Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der lokale Endbenutzer erlangen. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.
- Standardmäßig öffnen alle unterstützten Versionen von Microsoft Outlook, Microsoft Outlook Express und Windows Mail HTML-E-Mail-Nachrichten in der Zone für eingeschränkte Sites, in der Skript und ActiveX-Steuerelemente deaktiviert werden. Dadurch wird das Risiko beseitigt, dass diese Sicherheitsanfälligkeit von einem Angreifer verwendet werden kann, um schädlichen Code auszuführen. Klickt ein Benutzer auf einen Link in einer E-Mail, besteht weiterhin die Gefahr einer Ausnutzung dieser Sicherheitsanfälligkeit wie im oben beschriebenen webbasierten Angriffsszenario.
- Internet Explorer unter Windows Server 2003 und Windows Server 2008 wird standardmäßig in einem eingeschränkten Modus verwendet, der als verstärkte Sicherheitskonfiguration bezeichnet wird. Dadurch wird die Sicherheitsstufe für die Internetzone auf Hoch gesetzt. Dies ist ein schadensbegrenzender Faktor für Websites, die nicht zu den vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer hinzugefügt wurden. Weitere Informationen zur verstärkten Sicherheitskonfiguration von Internet Explorer finden Sie im Unterabschnitt „Häufig gestellte Fragen (FAQs)“ dieses Abschnitts zur Sicherheitsanfälligkeit.
- Internet Explorer 7 und Internet Explorer 8 sind von dieser Sicherheitsanfälligkeit nicht betroffen.
Problemumgehungen für die Sicherheitsanfälligkeit durch Speicherbeschädigung bei HTML-Objekten – CVE-2010-0491
Problemumgehung bezieht sich auf eine Einstellung oder Konfigurationsänderung, die die zugrunde liegende Sicherheitsanfälligkeit nicht behebt, sondern die bekannten Angriffsmethoden blockiert, bevor Sie das Update installieren. Microsoft hat die folgenden Problemumgehungen getestet und gibt in der Beschreibung an, ob eine Problembehebung die Funktionalität einschränkt:
- ActiveX-Steuerelemente in Office 2007 aktivieren bzw. deaktivieren
Um die Möglichkeit zu verringern, dass diese Sicherheitsanfälligkeit durch ein Office 2007-Dokument mit einem ActiveX-Steuerelement ausgenutzt wird, befolgen Sie die unten aufgeführten Schritte, um ActiveX-Steuerelemente in Office-Dokumenten zu deaktivieren. Weitere Informationen zum Deaktivieren von ActiveX-Steuerelementen in Office 2007 finden Sie im Microsoft Office Online-Artikel ActiveX-Steuerelemente in Office-Dokumenten aktivieren bzw. deaktivieren.
Öffnen Sie mit einer der folgenden Methoden das Vertrauensstellungscenter in Office 2007-Anwendungen. Nachdem Sie die ActiveX-Einstellungen ausgewählt haben, wählen Sie Alle Steuerelemente ohne Benachrichtigung deaktivieren aus, und klicken Sie dann auf OK.
Hinweis: Wenn Sie eine ActiveX-Steuerelementeinstellung in einer Office-Anwendung ändern, wird die Einstellung auch in allen anderen Office-Programmen auf Ihrem Computer geändert.
Excel
Klicken Sie auf die Schaltfläche Microsoft Office, wählen Sie Excel-Optionen aus, dann Vertrauensstellungscenter, danach Einstellungen für das Vertrauensstellungscenter und schließlich ActiveX-Einstellungen.
Outlook
Wählen Sie im Menü ExtrasVertrauensstellungscenter aus, danach Einstellungen für das Vertrauensstellungscenter und schließlich ActiveX-Einstellungen.
PowerPoint
Klicken Sie auf die Schaltfläche Microsoft Office, wählen Sie PowerPoint-Optionen aus, dann Vertrauensstellungscenter, danach Einstellungen für das Vertrauensstellungscenter und schließlich ActiveX-Einstellungen.
Word
Klicken Sie auf die Schaltfläche Microsoft Office, wählen Sie Word-Optionen aus, dann Vertrauensstellungscenter, danach Einstellungen für das Vertrauensstellungscenter und schließlich ActiveX-Einstellungen.
Access
Klicken Sie auf die Schaltfläche Microsoft Office, wählen Sie Access-Optionen aus, dann Vertrauensstellungscenter, danach Einstellungen für das Vertrauensstellungscenter und schließlich ActiveX-Einstellungen.
InfoPath
Wählen Sie im Menü ExtrasVertrauensstellungscenter aus, danach Einstellungen für das Vertrauensstellungscenter und schließlich ActiveX-Einstellungen.
Publisher
Wählen Sie im Menü ExtrasVertrauensstellungscenter aus, danach Einstellungen für das Vertrauensstellungscenter und schließlich ActiveX-Einstellungen.
Visio
Wählen Sie im Menü ExtrasVertrauensstellungscenter aus, danach Einstellungen für das Vertrauensstellungscenter und schließlich ActiveX-Einstellungen.
Auswirkung der Problemumgehung: ActiveX-Steuerelemente werden in Microsoft Office-Anwendungen nicht instanziiert.
- Setzen Sie die Einstellungen der Internetzone und der lokalen Intranetzone auf „Hoch“, um ActiveX-Steuerelemente und Active Scripting in diesen Zonen zu blockieren
Sie können sich vor dieser Sicherheitsanfälligkeit schützen, indem Sie die Einstellungen in der Internetsicherheitszone so ändern, dass die Ausführung von ActiveX-Steuerelementen und Active Scripting blockiert wird. Setzen Sie die Sicherheitseinstellungen Ihres Browsers auf Hoch.
So erhöhen Sie die Stufe der Browser-Sicherheit in Microsoft Internet Explorer:
- Klicken Sie in Internet Explorer im Menü Extras auf Internetoptionen.
- Klicken Sie im Dialogfeld Internetoptionen auf die Registerkarte Sicherheit und dann auf das Symbol Internet.
- Ziehen Sie den Gleitregler unter Sicherheitsstufe dieser Zone auf Hoch. Dadurch wird die Sicherheitsstufe für alle besuchten Websites auf Hoch gesetzt.
Hinweis: Wenn kein Schieberegler zu sehen ist, klicken Sie auf Standardstufe, und stellen Sie den Regler dann auf Hoch.
Hinweis: Bei der Sicherheitsstufe Hoch funktionieren einige Websites eventuell nicht richtig. Wenn Sie nach der Änderung dieser Einstellung Probleme mit einer Website haben und überzeugt sind, dass die Website sicher ist, können Sie diese zur Liste vertrauenswürdiger Sites hinzufügen. Dann funktioniert die Website selbst bei einer auf Hoch eingestellten Sicherheitsstufe einwandfrei.
Auswirkung der Problemumgehung: Das Blockieren von ActiveX-Steuerelementen und Active Scripting ist mit Nebeneffekten verbunden. Zahlreiche Websites im Internet oder in einem Intranet setzen ActiveX oder Active Scripting ein, um zusätzliche Funktionen bereitzustellen. Eine E-Commerce- oder eine Internetbankingsite kann z. B. mithilfe von ActiveX-Steuerelementen Menüs, Bestellformulare oder sogar Abrechnungsdienste anbieten. Das Blockieren von ActiveX-Steuerelementen bzw. Active Scripting erfolgt global für alle Internet- und Intranetsites. Wenn ActiveX-Steuerelemente und Active Scripting nicht für alle diese Websites blockiert werden sollen, befolgen Sie die Anweisungen unter „Fügen Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzu“.
Fügen Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzu
Nachdem Sie Internet Explorer so konfiguriert haben, dass die Ausführung von ActiveX-Steuerelementen und Active Scripting in der Internetzone und lokalen Intranetzone blockiert wird, können Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzufügen. Auf diese Weise können Sie vertrauenswürdige Websites wie zuvor weiterverwenden und sich gleichzeitig vor diesem Angriff von nicht vertrauenswürdigen Sites schützen. Microsoft empfiehlt, der Zone der vertrauenswürdigen Sites nur Sites hinzufügen, denen Sie vertrauen.
Führen Sie zu diesem Zweck die folgenden Schritte durch:
- Klicken Sie in Internet Explorer im Menü Extras auf Internetoptionen und dann auf die Registerkarte Sicherheit.
- Klicken Sie im Feld Wählen Sie eine Zone von Webinhalten aus, um die Sicherheitseinstellungen für diese Zone anzugeben auf Vertrauenswürdige Sites und anschließend auf Sites.
- Wenn Sie Sites hinzufügen möchten, die keinen verschlüsselten Kanal benötigen, deaktivieren Sie das Kontrollkästchen Für Sites dieser Zone ist eine Serverüberprüfung (https:) erforderlich.
- Geben Sie im Feld Diese Website der Zone hinzufügen die URL einer Site ein, der Sie vertrauen, und klicken Sie dann auf Hinzufügen.
- Wiederholen Sie diese Schritte für jede Site, die Sie der Zone hinzufügen möchten.
- Klicken Sie zweimal auf OK, um die Änderungen zu übernehmen und zu Internet Explorer zurückzukehren.
Hinweis: Fügen Sie alle Sites hinzu, bei denen Sie sicher sind, dass diese auf Ihrem Computer keine Schaden verursachenden Aktionen durchführen. Erwägen Sie insbesondere das Hinzufügen der Sites *.windowsupdate.microsoft.com und *.update.microsoft.com. Auf diesen Sites erhalten Sie das Update. Für die Installation des Updates ist ein ActiveX-Steuerelement erforderlich.
- Konfigurieren Sie Internet Explorer zur Bestätigung der Ausführung von Active Scripting, oder deaktivieren Sie Active Scripting in der Internet- und der lokalen Intranet-Sicherheitszone
Sie können sich vor dieser Sicherheitsanfälligkeit schützen, indem Sie die Einstellungen so ändern, dass vor der Ausführung von Active Scripting eine Bestätigung verlangt wird. Sie können auch Active Scripting in der Internet- und lokalen Intranetzone deaktivieren. Führen Sie zu diesem Zweck die folgenden Schritte durch:
- Klicken Sie in Internet Explorer im Menü Extras auf Internetoptionen.
- Klicken Sie auf die Registerkarte Sicherheit.
- Klicken Sie auf Internet und dann auf Stufe anpassen.
- Klicken Sie unter Einstellungen im Abschnitt Scripting unter Active Scripting auf Eingabeaufforderung oder Deaktivieren, und klicken Sie dann auf OK.
- Klicken Sie auf Lokales Intranet und dann auf Stufe anpassen.
- Klicken Sie unter Einstellungen im Abschnitt Scripting unter Active Scripting auf Eingabeaufforderung oder Deaktivieren, und klicken Sie dann auf OK.
- Klicken Sie zweimal auf OK, um zu Internet Explorer zurückzukehren.
Hinweis: Durch das Deaktivieren von Active Scripting in den Internet- und lokalen Intranetzonen funktionieren einige Websites eventuell nicht richtig. Wenn Sie nach der Änderung dieser Einstellung Probleme mit einer Website haben und überzeugt sind, dass die Website sicher ist, können Sie diese zur Liste vertrauenswürdiger Sites hinzufügen. Dann funktioniert die Website einwandfrei.
Auswirkung der Problemumgehung: Das Verlangen einer Bestätigung vor der Ausführung von Active Scripting ist mit Nebeneffekten verbunden. Zahlreiche Websites im Internet oder in einem Intranet setzen Active Scripting ein, um zusätzliche Funktionen bereitzustellen. Eine E-Commerce- oder eine Internetbankingsite kann z. B. mithilfe von Active Scripting Menüs, Bestellformulare oder sogar Abrechnungsdienste anbieten. Die Bestätigung vor der Ausführung von Active Scripting erfolgt global für alle Internet- und Intranetsites. Sie werden häufig um eine Bestätigung gebeten, wenn Sie diese Problemumgehung aktivieren. Klicken Sie in jeder Eingabeaufforderung auf Ja, um Active Scripting auszuführen, wenn Sie der Site vertrauen, die Sie besuchen. Wenn Sie nicht für jede Website eine Eingabeaufforderung erhalten möchten, befolgen Sie die Anweisungen unter „Fügen Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzu“.
Fügen Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzu
Nachdem Sie Internet Explorer so konfiguriert haben, dass vor der Ausführung von ActiveX-Steuerelementen und Active Scripting in der Internetzone und lokalen Intranetzone eine Bestätigung verlangt wird, können Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzufügen. Auf diese Weise können Sie vertrauenswürdige Websites wie zuvor weiterverwenden und sich gleichzeitig vor diesem Angriff von nicht vertrauenswürdigen Sites schützen. Microsoft empfiehlt, der Zone der vertrauenswürdigen Sites nur Sites hinzufügen, denen Sie vertrauen.
Führen Sie zu diesem Zweck die folgenden Schritte durch:
- Klicken Sie in Internet Explorer im Menü Extras auf Internetoptionen und dann auf die Registerkarte Sicherheit.
- Klicken Sie im Feld Wählen Sie eine Zone von Webinhalten aus, um die Sicherheitseinstellungen für diese Zone anzugeben auf Vertrauenswürdige Sites und anschließend auf Sites.
- Wenn Sie Sites hinzufügen möchten, die keinen verschlüsselten Kanal benötigen, deaktivieren Sie das Kontrollkästchen Für Sites dieser Zone ist eine Serverüberprüfung (https:) erforderlich.
- Geben Sie im Feld Diese Website der Zone hinzufügen die URL einer Site ein, der Sie vertrauen, und klicken Sie dann auf Hinzufügen.
- Wiederholen Sie diese Schritte für jede Site, die Sie der Zone hinzufügen möchten.
- Klicken Sie zweimal auf OK, um die Änderungen zu übernehmen und zu Internet Explorer zurückzukehren.
Hinweis: Fügen Sie alle Sites hinzu, bei denen Sie sicher sind, dass diese auf Ihrem Computer keine Schaden verursachenden Aktionen durchführen. Erwägen Sie insbesondere das Hinzufügen der Sites *.windowsupdate.microsoft.com und *.update.microsoft.com. Auf diesen Sites erhalten Sie das Update. Für die Installation des Updates ist ein ActiveX-Steuerelement erforderlich.
- Öffnen Sie keine unerwarteten Dateien
Öffnen und speichern Sie keine Microsoft Office-Dateien, die Sie von nicht vertrauenswürdigen Quellen oder unerwartet von vertrauenswürdigen Quellen erhalten. Diese Sicherheitsanfälligkeit kann ausgenutzt werden, wenn ein Benutzer eine speziell gestaltete Datei öffnet.
Häufig gestellte Fragen (FAQs) zur Sicherheitsanfälligkeit durch Speicherbeschädigung bei HTML-Objekten – CVE-2010-0491
Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit?
Diese Sicherheitsanfälligkeit kann eine Remotecodeausführung ermöglichen. Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der angemeldete Benutzer erlangen. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.
Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit?
Wenn Internet Explorer versucht, unter bestimmten Bedingungen auf nicht richtig initialisierten Speicher zuzugreifen, kann der Speicher in einer solchen Weise beschädigt werden, dass ein Angreifer beliebigen Code ausführen kann.
Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen?
Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie ein angemeldeter Benutzer erlangen. Wenn der Benutzer mit administrativen Benutzerrechten angemeldet ist, kann ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen.
Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?
Ein Angreifer kann eine speziell gestaltete Website einrichten, die diese Sicherheitsanfälligkeit über Internet Explorer ausnutzt, und dann einen Benutzer zum Besuch der Website verleiten. Ein Angreifer kann auch ein als „initialisierungssicher“ gekennzeichnetes ActiveX-Steuerelement in eine Anwendung oder ein Microsoft Office-Dokument einbetten, die das Grafikwiedergabemodul von Internet Explorer hosten. Der Angreifer kann auch beeinträchtigte Websites und Websites nutzen, die von Benutzern bereitgestellte Inhalte oder Anzeigen akzeptieren oder hosten. Diese Websites können speziell gestalteten Inhalt enthalten, mit dem diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden könnte. Ein Angreifer kann Benutzer jedoch nicht zwingen, die vom Angreifer kontrollierten Inhalte anzuzeigen. Stattdessen muss ein Angreifer Benutzer zu Handlungen verleiten. Zu diesem Zweck werden Benutzer normalerweise dazu gebracht, auf einen Link in einer E-Mail-Nachricht oder einer Instant Messenger-Nachricht zu klicken, wodurch die Benutzer zur Website des Angreifers gelangen, oder durch Öffnen einer Dateianlage, die per E-Mail gesendet wurde.
Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar?
Diese Sicherheitsanfälligkeit setzt voraus, dass der Benutzer angemeldet ist und eine Website besucht, damit eine Schaden verursachende Aktion erfolgen kann. Für Systeme, auf denen Internet Explorer aktiv genutzt wird (z. B. Arbeitsstationen oder Terminalserver), besteht daher das größte Risiko.
Ich verwende Internet Explorer mit Windows Server 2003 bzw. Windows Server 2008. Verringert dies die Sicherheitsanfälligkeit?
Ja. Internet Explorer unter Windows Server 2003 und Windows Server 2008 wird standardmäßig in einem eingeschränkten Modus verwendet, der als verstärkte Sicherheitskonfiguration bezeichnet wird. Die verstärkte Sicherheitskonfiguration von Internet Explorer besteht aus einer Gruppe vorkonfigurierter Internet Explorer-Einstellungen, durch die die Wahrscheinlichkeit verringert wird, dass ein Benutzer oder Administrator speziell gestaltete Webinhalte auf einen Server herunterlädt und dort ausführt. Dies ist ein schadensbegrenzender Faktor für Websites, die nicht zu den vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer hinzugefügt wurden. Siehe auch Verwaltung der verstärkten Sicherheitskonfiguration von Internet Explorer.
Was bewirkt das Update?
Das Update ändert die Art und Weise, in der Internet Explorer Objekte im Speicher verarbeitet.
War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt?
Nein. Microsoft erhielt Informationen über diese Sicherheitsanfälligkeit durch verantwortungsvolle Offenlegung.
Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde?
Nein. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit für Angriffe auf Benutzer ausgenutzt wurde. Auch gab es keine Codebeispiele für ein Angriffskonzept.
Sicherheitsanfälligkeit durch Speicherbeschädigung bei HTML-Objekten – CVE-2010-0492
Es liegt eine Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Remotecodeausführung vor, die durch die Art des Zugriffs von Internet Explorer auf ein Objekt verursacht wird, das nicht richtig initialisiert oder gelöscht wurde. Ein Angreifer kann die Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er eine speziell gestaltete Website erstellt. Wenn ein Benutzer die Website anzeigt, kann die Sicherheitsanfälligkeit die Codeausführung von Remotestandorten aus ermöglichen. Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der angemeldete Benutzer erlangen. Wenn ein Benutzer mit administrativen Benutzerrechten angemeldet ist, kann ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen.
Informationen zum Anzeigen dieser Sicherheitsanfälligkeit als Standardeintrag in der Liste allgemeiner Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie unter CVE-2010-0492.
Schadensbegrenzende Faktoren für die Sicherheitsanfälligkeit durch Speicherbeschädigung bei HTML-Objekten – CVE-2010-0492
Schadensbegrenzung bezieht sich auf eine Einstellung, häufige Konfiguration oder allgemeine empfohlene Vorgehensweise, die in einem Standardzustand existieren und den Schweregrad der Ausnutzung einer Sicherheitsanfälligkeit verringern können. Die folgenden schadensbegrenzenden Faktoren könnten hilfreich für Sie sein:
- In einem webbasierten Angriffsszenario kann ein Angreifer eine Website mit einer Webseite einrichten, die diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzt. Außerdem können manipulierte Websites und Websites, die von Endbenutzern bereitgestellte Inhalte oder Werbemitteilungen akzeptieren oder hosten, speziell gestaltete Inhalte enthalten, über die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden könnte. Ein Angreifer kann Endbenutzer jedoch nicht zum Besuch solcher Websites zwingen. Der Angreifer müsste statt dessen den Benutzer zum Besuch dieser Webseite verleiten, z. B. indem er den Benutzer dazu auffordert, in einer E-Mail oder einer Instant Messenger-Nachricht auf einen Link zur Website des Angreifers zu klicken.
- Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der lokale Endbenutzer erlangen. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.
- Standardmäßig öffnen alle unterstützten Versionen von Microsoft Outlook, Microsoft Outlook Express und Windows Mail HTML-E-Mail-Nachrichten in der Zone für eingeschränkte Sites, in der Skript und ActiveX-Steuerelemente deaktiviert werden. Dadurch wird das Risiko beseitigt, dass diese Sicherheitsanfälligkeit von einem Angreifer verwendet werden kann, um schädlichen Code auszuführen. Klickt ein Benutzer auf einen Link in einer E-Mail, besteht weiterhin die Gefahr einer Ausnutzung dieser Sicherheitsanfälligkeit wie im oben beschriebenen webbasierten Angriffsszenario.
- Internet Explorer unter Windows Server 2003 und Windows Server 2008 wird standardmäßig in einem eingeschränkten Modus verwendet, der als verstärkte Sicherheitskonfiguration bezeichnet wird. Dadurch wird die Sicherheitsstufe für die Internetzone auf Hoch gesetzt. Dies ist ein schadensbegrenzender Faktor für Websites, die nicht zu den vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer hinzugefügt wurden. Weitere Informationen zur verstärkten Sicherheitskonfiguration von Internet Explorer finden Sie im Unterabschnitt „Häufig gestellte Fragen (FAQs)“ dieses Abschnitts zur Sicherheitsanfälligkeit.
- Internet Explorer 6 und Internet Explorer 7 sind von dieser Sicherheitsanfälligkeit nicht betroffen.
Problemumgehungen für die Sicherheitsanfälligkeit durch Speicherbeschädigung bei HTML-Objekten – CVE-2010-0492
Problemumgehung bezieht sich auf eine Einstellung oder Konfigurationsänderung, die die zugrunde liegende Sicherheitsanfälligkeit nicht behebt, sondern die bekannten Angriffsmethoden blockiert, bevor Sie das Update installieren. Microsoft hat die folgenden Problemumgehungen getestet und gibt in der Beschreibung an, ob eine Problembehebung die Funktionalität einschränkt:
- ActiveX-Steuerelemente in Office 2007 aktivieren bzw. deaktivieren
Um die Möglichkeit zu verringern, dass diese Sicherheitsanfälligkeit durch ein Office 2007-Dokument mit einem ActiveX-Steuerelement ausgenutzt wird, befolgen Sie die unten aufgeführten Schritte, um ActiveX-Steuerelemente in Office-Dokumenten zu deaktivieren. Weitere Informationen zum Deaktivieren von ActiveX-Steuerelementen in Office 2007 finden Sie im Microsoft Office Online-Artikel ActiveX-Steuerelemente in Office-Dokumenten aktivieren bzw. deaktivieren.
Öffnen Sie mit einer der folgenden Methoden das Vertrauensstellungscenter in Office 2007-Anwendungen. Nachdem Sie die ActiveX-Einstellungen ausgewählt haben, wählen Sie Alle Steuerelemente ohne Benachrichtigung deaktivieren aus, und klicken Sie dann auf OK.
Hinweis: Wenn Sie eine ActiveX-Steuerelementeinstellung in einer Office-Anwendung ändern, wird die Einstellung auch in allen anderen Office-Programmen auf Ihrem Computer geändert.
Excel
Klicken Sie auf die Schaltfläche Microsoft Office, wählen Sie Excel-Optionen aus, dann Vertrauensstellungscenter, danach Einstellungen für das Vertrauensstellungscenter und schließlich ActiveX-Einstellungen.
Outlook
Wählen Sie im Menü ExtrasVertrauensstellungscenter aus, danach Einstellungen für das Vertrauensstellungscenter und schließlich ActiveX-Einstellungen.
PowerPoint
Klicken Sie auf die Schaltfläche Microsoft Office, wählen Sie PowerPoint-Optionen aus, dann Vertrauensstellungscenter, danach Einstellungen für das Vertrauensstellungscenter und schließlich ActiveX-Einstellungen.
Word
Klicken Sie auf die Schaltfläche Microsoft Office, wählen Sie Word-Optionen aus, dann Vertrauensstellungscenter, danach Einstellungen für das Vertrauensstellungscenter und schließlich ActiveX-Einstellungen.
Access
Klicken Sie auf die Schaltfläche Microsoft Office, wählen Sie Access-Optionen aus, dann Vertrauensstellungscenter, danach Einstellungen für das Vertrauensstellungscenter und schließlich ActiveX-Einstellungen.
InfoPath
Wählen Sie im Menü ExtrasVertrauensstellungscenter aus, danach Einstellungen für das Vertrauensstellungscenter und schließlich ActiveX-Einstellungen.
Publisher
Wählen Sie im Menü ExtrasVertrauensstellungscenter aus, danach Einstellungen für das Vertrauensstellungscenter und schließlich ActiveX-Einstellungen.
Visio
Wählen Sie im Menü ExtrasVertrauensstellungscenter aus, danach Einstellungen für das Vertrauensstellungscenter und schließlich ActiveX-Einstellungen.
Auswirkung der Problemumgehung: ActiveX-Steuerelemente werden in Microsoft Office-Anwendungen nicht instanziiert.
- Ändern der Zugriffssteuerungsliste (ACL) für mstime.dll
Ändern Sie die ACL, um mstime.dll zu deaktivieren.
Führen Sie unter Windows XP und Windows Server 2003 folgenden Befehl an einer administrativen Eingabeaufforderung aus:
Echo y| cacls %WINDIR%\SYSTEM32\mstime.DLL /E /P everyone:NFühren Sie unter Windows Vista, Windows Server 2008, Windows 7 und Windows Server 2008 R2 folgende Befehle an einer erhöhten Eingabeaufforderung aus:
Takeown.exe /f %WINDIR%\SYSTEM32\mstime.DLL
Icacls.exe %WINDIR%\SYSTEM32\mstime.DLL /save %TEMP%\mstime_ACL.TXT
Icacls.exe %WINDIR%\SYSTEM32\mstime.DLL /deny everyone:(F)Auswirkung der Problemumgehung: Funktionen wie z. B. HTML und TIME werden deaktiviert.
So machen Sie die Problemumgehung rückgängig:
Führen Sie unter Windows XP und Windows Server 2003 folgenden Befehl an einer administrativen Eingabeaufforderung aus:
cacls %WINDIR%\SYSTEM32\mstime.dll /E /R everyoneFühren Sie unter Windows Vista, Windows Server 2008, Windows 7 und Windows Server 2008 R2 folgende Befehle an einer erhöhten Eingabeaufforderung aus:
icacls %WINDIR%\SYSTEM32\mstime.DLL /grant everyone:(F)
icacls %WINDIR%\SYSTEM32 /restore %TEMP%\mstime_ACL.TXT - Setzen Sie die Einstellungen der Internetzone und der lokalen Intranetzone auf „Hoch“, um ActiveX-Steuerelemente und Active Scripting in diesen Zonen zu blockieren
Sie können sich vor dieser Sicherheitsanfälligkeit schützen, indem Sie die Einstellungen in der Internetsicherheitszone so ändern, dass die Ausführung von ActiveX-Steuerelementen und Active Scripting blockiert wird. Setzen Sie die Sicherheitseinstellungen Ihres Browsers auf Hoch.
So erhöhen Sie die Stufe der Browser-Sicherheit in Microsoft Internet Explorer:
- Klicken Sie in Internet Explorer im Menü Extras auf Internetoptionen.
- Klicken Sie im Dialogfeld Internetoptionen auf die Registerkarte Sicherheit und dann auf das Symbol Internet.
- Ziehen Sie den Gleitregler unter Sicherheitsstufe dieser Zone auf Hoch. Dadurch wird die Sicherheitsstufe für alle besuchten Websites auf Hoch gesetzt.
Hinweis: Wenn kein Schieberegler zu sehen ist, klicken Sie auf Standardstufe, und stellen Sie den Regler dann auf Hoch.
Hinweis: Bei der Sicherheitsstufe Hoch funktionieren einige Websites eventuell nicht richtig. Wenn Sie nach der Änderung dieser Einstellung Probleme mit einer Website haben und überzeugt sind, dass die Website sicher ist, können Sie diese zur Liste vertrauenswürdiger Sites hinzufügen. Dann funktioniert die Website selbst bei einer auf Hoch eingestellten Sicherheitsstufe einwandfrei.
Auswirkung der Problemumgehung: Das Blockieren von ActiveX-Steuerelementen und Active Scripting ist mit Nebeneffekten verbunden. Zahlreiche Websites im Internet oder in einem Intranet setzen ActiveX oder Active Scripting ein, um zusätzliche Funktionen bereitzustellen. Eine E-Commerce- oder eine Internetbankingsite kann z. B. mithilfe von ActiveX-Steuerelementen Menüs, Bestellformulare oder sogar Abrechnungsdienste anbieten. Das Blockieren von ActiveX-Steuerelementen bzw. Active Scripting erfolgt global für alle Internet- und Intranetsites. Wenn ActiveX-Steuerelemente und Active Scripting nicht für alle diese Websites blockiert werden sollen, befolgen Sie die Anweisungen unter „Fügen Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzu“.
Fügen Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzu
Nachdem Sie Internet Explorer so konfiguriert haben, dass die Ausführung von ActiveX-Steuerelementen und Active Scripting in der Internetzone und lokalen Intranetzone blockiert wird, können Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzufügen. Auf diese Weise können Sie vertrauenswürdige Websites wie zuvor weiterverwenden und sich gleichzeitig vor diesem Angriff von nicht vertrauenswürdigen Sites schützen. Microsoft empfiehlt, der Zone der vertrauenswürdigen Sites nur Sites hinzufügen, denen Sie vertrauen.
Führen Sie zu diesem Zweck die folgenden Schritte durch:
- Klicken Sie in Internet Explorer im Menü Extras auf Internetoptionen und dann auf die Registerkarte Sicherheit.
- Klicken Sie im Feld Wählen Sie eine Zone von Webinhalten aus, um die Sicherheitseinstellungen für diese Zone anzugeben auf Vertrauenswürdige Sites und anschließend auf Sites.
- Wenn Sie Sites hinzufügen möchten, die keinen verschlüsselten Kanal benötigen, deaktivieren Sie das Kontrollkästchen Für Sites dieser Zone ist eine Serverüberprüfung (https:) erforderlich.
- Geben Sie im Feld Diese Website der Zone hinzufügen die URL einer Site ein, der Sie vertrauen, und klicken Sie dann auf Hinzufügen.
- Wiederholen Sie diese Schritte für jede Site, die Sie der Zone hinzufügen möchten.
- Klicken Sie zweimal auf OK, um die Änderungen zu übernehmen und zu Internet Explorer zurückzukehren.
Hinweis: Fügen Sie alle Sites hinzu, bei denen Sie sicher sind, dass diese auf Ihrem Computer keine Schaden verursachenden Aktionen durchführen. Erwägen Sie insbesondere das Hinzufügen der Sites *.windowsupdate.microsoft.com und *.update.microsoft.com. Auf diesen Sites erhalten Sie das Update. Für die Installation des Updates ist ein ActiveX-Steuerelement erforderlich.
- Konfigurieren Sie Internet Explorer zur Bestätigung der Ausführung von Active Scripting, oder deaktivieren Sie Active Scripting in der Internet- und der lokalen Intranet-Sicherheitszone
Sie können sich vor dieser Sicherheitsanfälligkeit schützen, indem Sie die Einstellungen so ändern, dass vor der Ausführung von Active Scripting eine Bestätigung verlangt wird. Sie können auch Active Scripting in der Internet- und lokalen Intranetzone deaktivieren. Führen Sie zu diesem Zweck die folgenden Schritte durch:
- Klicken Sie in Internet Explorer im Menü Extras auf Internetoptionen.
- Klicken Sie auf die Registerkarte Sicherheit.
- Klicken Sie auf Internet und dann auf Stufe anpassen.
- Klicken Sie unter Einstellungen im Abschnitt Scripting unter Active Scripting auf Eingabeaufforderung oder Deaktivieren, und klicken Sie dann auf OK.
- Klicken Sie auf Lokales Intranet und dann auf Stufe anpassen.
- Klicken Sie unter Einstellungen im Abschnitt Scripting unter Active Scripting auf Eingabeaufforderung oder Deaktivieren, und klicken Sie dann auf OK.
- Klicken Sie zweimal auf OK, um zu Internet Explorer zurückzukehren.
Hinweis: Durch das Deaktivieren von Active Scripting in den Internet- und lokalen Intranetzonen funktionieren einige Websites eventuell nicht richtig. Wenn Sie nach der Änderung dieser Einstellung Probleme mit einer Website haben und überzeugt sind, dass die Website sicher ist, können Sie diese zur Liste vertrauenswürdiger Sites hinzufügen. Dann funktioniert die Website einwandfrei.
Auswirkung der Problemumgehung: Das Verlangen einer Bestätigung vor der Ausführung von Active Scripting ist mit Nebeneffekten verbunden. Zahlreiche Websites im Internet oder in einem Intranet setzen Active Scripting ein, um zusätzliche Funktionen bereitzustellen. Eine E-Commerce- oder eine Internetbankingsite kann z. B. mithilfe von Active Scripting Menüs, Bestellformulare oder sogar Abrechnungsdienste anbieten. Die Bestätigung vor der Ausführung von Active Scripting erfolgt global für alle Internet- und Intranetsites. Sie werden häufig um eine Bestätigung gebeten, wenn Sie diese Problemumgehung aktivieren. Klicken Sie in jeder Eingabeaufforderung auf Ja, um Active Scripting auszuführen, wenn Sie der Site vertrauen, die Sie besuchen. Wenn Sie nicht für jede Website eine Eingabeaufforderung erhalten möchten, befolgen Sie die Anweisungen unter „Fügen Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzu“.
Fügen Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzu
Nachdem Sie Internet Explorer so konfiguriert haben, dass vor der Ausführung von ActiveX-Steuerelementen und Active Scripting in der Internetzone und lokalen Intranetzone eine Bestätigung verlangt wird, können Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzufügen. Auf diese Weise können Sie vertrauenswürdige Websites wie zuvor weiterverwenden und sich gleichzeitig vor diesem Angriff von nicht vertrauenswürdigen Sites schützen. Microsoft empfiehlt, der Zone der vertrauenswürdigen Sites nur Sites hinzufügen, denen Sie vertrauen.
Führen Sie zu diesem Zweck die folgenden Schritte durch:
- Klicken Sie in Internet Explorer im Menü Extras auf Internetoptionen und dann auf die Registerkarte Sicherheit.
- Klicken Sie im Feld Wählen Sie eine Zone von Webinhalten aus, um die Sicherheitseinstellungen für diese Zone anzugeben auf Vertrauenswürdige Sites und anschließend auf Sites.
- Wenn Sie Sites hinzufügen möchten, die keinen verschlüsselten Kanal benötigen, deaktivieren Sie das Kontrollkästchen Für Sites dieser Zone ist eine Serverüberprüfung (https:) erforderlich.
- Geben Sie im Feld Diese Website der Zone hinzufügen die URL einer Site ein, der Sie vertrauen, und klicken Sie dann auf Hinzufügen.
- Wiederholen Sie diese Schritte für jede Site, die Sie der Zone hinzufügen möchten.
- Klicken Sie zweimal auf OK, um die Änderungen zu übernehmen und zu Internet Explorer zurückzukehren.
Hinweis: Fügen Sie alle Sites hinzu, bei denen Sie sicher sind, dass diese auf Ihrem Computer keine Schaden verursachenden Aktionen durchführen. Erwägen Sie insbesondere das Hinzufügen der Sites *.windowsupdate.microsoft.com und *.update.microsoft.com. Auf diesen Sites erhalten Sie das Update. Für die Installation des Updates ist ein ActiveX-Steuerelement erforderlich.
- Öffnen Sie keine unerwarteten Dateien
Öffnen und speichern Sie keine Microsoft Office-Dateien, die Sie von nicht vertrauenswürdigen Quellen oder unerwartet von vertrauenswürdigen Quellen erhalten. Diese Sicherheitsanfälligkeit kann ausgenutzt werden, wenn ein Benutzer eine speziell gestaltete Datei öffnet.
Häufig gestellte Fragen (FAQs) zur Sicherheitsanfälligkeit durch Speicherbeschädigung bei HTML-Objekten – CVE-2010-0492
Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit?
Diese Sicherheitsanfälligkeit kann eine Remotecodeausführung ermöglichen. Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der angemeldete Benutzer erlangen. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.
Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit?
Wenn Internet Explorer versucht, unter bestimmten Bedingungen auf nicht richtig initialisierten Speicher zuzugreifen, kann der Speicher in einer solchen Weise beschädigt werden, dass ein Angreifer beliebigen Code ausführen kann.
Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen?
Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie ein angemeldeter Benutzer erlangen. Wenn der Benutzer mit administrativen Benutzerrechten angemeldet ist, kann ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen.
Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?
Ein Angreifer kann eine speziell gestaltete Website einrichten, die diese Sicherheitsanfälligkeit über Internet Explorer ausnutzt, und dann einen Benutzer zum Besuch der Website verleiten. Ein Angreifer kann auch ein als „initialisierungssicher“ gekennzeichnetes ActiveX-Steuerelement in eine Anwendung oder ein Microsoft Office-Dokument einbetten, die das Grafikwiedergabemodul von Internet Explorer hosten. Der Angreifer kann auch beeinträchtigte Websites und Websites nutzen, die von Benutzern bereitgestellte Inhalte oder Anzeigen akzeptieren oder hosten. Diese Websites können speziell gestalteten Inhalt enthalten, mit dem diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden könnte. Ein Angreifer kann Benutzer jedoch nicht zwingen, die vom Angreifer kontrollierten Inhalte anzuzeigen. Stattdessen muss ein Angreifer Benutzer zu Handlungen verleiten. Zu diesem Zweck werden Benutzer normalerweise dazu gebracht, auf einen Link in einer E-Mail-Nachricht oder einer Instant Messenger-Nachricht zu klicken, wodurch die Benutzer zur Website des Angreifers gelangen, oder durch Öffnen einer Dateianlage, die per E-Mail gesendet wurde.
Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar?
Diese Sicherheitsanfälligkeit setzt voraus, dass der Benutzer angemeldet ist und eine Website besucht, damit eine Schaden verursachende Aktion erfolgen kann. Für Systeme, auf denen Internet Explorer aktiv genutzt wird (z. B. Arbeitsstationen oder Terminalserver), besteht daher das größte Risiko.
Ich verwende Internet Explorer mit Windows Server 2003 bzw. Windows Server 2008. Verringert dies die Sicherheitsanfälligkeit?
Ja. Internet Explorer unter Windows Server 2003 und Windows Server 2008 wird standardmäßig in einem eingeschränkten Modus verwendet, der als verstärkte Sicherheitskonfiguration bezeichnet wird. Die verstärkte Sicherheitskonfiguration von Internet Explorer besteht aus einer Gruppe vorkonfigurierter Internet Explorer-Einstellungen, durch die die Wahrscheinlichkeit verringert wird, dass ein Benutzer oder Administrator speziell gestaltete Webinhalte auf einen Server herunterlädt und dort ausführt. Dies ist ein schadensbegrenzender Faktor für Websites, die nicht zu den vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer hinzugefügt wurden. Siehe auch Verwaltung der verstärkten Sicherheitskonfiguration von Internet Explorer.
Was bewirkt das Update?
Das Update ändert die Art und Weise, in der Internet Explorer Objekte im Speicher verarbeitet.
War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt?
Nein. Microsoft erhielt Informationen über diese Sicherheitsanfälligkeit durch verantwortungsvolle Offenlegung.
Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde?
Nein. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit für Angriffe auf Benutzer ausgenutzt wurde. Auch gab es keine Codebeispiele für ein Angriffskonzept.
Sicherheitsanfälligkeit bei domänenübergreifenden HTML-Elementen – CVE-2010-0494
In Internet Explorer liegt eine Sicherheitsanfälligkeit bezüglich der Offenlegung von Informationen vor. Dabei kann Skript in einer anderen Domäne oder Internet Explorer-Zone Zugang zu einem Browserfenster erhalten. Ein Angreifer kann die Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er eine speziell gestaltete Webseite konstruiert, die die Offenlegung von Information ermöglicht, wenn ein Benutzer die Webseite anzeigt und dann das Browserfenster über ein zweites Browserfenster zieht.
Informationen zum Anzeigen dieser Sicherheitsanfälligkeit als Standardeintrag in der Liste allgemeiner Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie unter CVE-2010-0494.
Schadensbegrenzende Faktoren für die Sicherheitsanfälligkeit bei domänenübergreifenden HTML-Elementen – CVE-2010-0494
Schadensbegrenzung bezieht sich auf eine Einstellung, häufige Konfiguration oder allgemeine empfohlene Vorgehensweise, die in einem Standardzustand existieren und den Schweregrad der Ausnutzung einer Sicherheitsanfälligkeit verringern können. Die folgenden schadensbegrenzenden Faktoren könnten hilfreich für Sie sein:
- In einem webbasierten Angriffsszenario kann ein Angreifer eine Website mit einer Webseite einrichten, die diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzt. Außerdem können manipulierte Websites und Websites, die von Endbenutzern bereitgestellte Inhalte oder Werbemitteilungen akzeptieren oder hosten, speziell gestaltete Inhalte enthalten, über die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden könnte. Ein Angreifer kann Endbenutzer jedoch nicht zum Besuch solcher Websites zwingen. Der Angreifer müsste statt dessen den Benutzer zum Besuch dieser Webseite verleiten, z. B. indem er den Benutzer dazu auffordert, in einer E-Mail oder einer Instant Messenger-Nachricht auf einen Link zur Website des Angreifers zu klicken.
- Standardmäßig öffnen alle unterstützten Versionen von Microsoft Outlook, Microsoft Outlook Express und Windows Mail HTML-E-Mail-Nachrichten in der Zone für eingeschränkte Sites, in der Skript und ActiveX-Steuerelemente deaktiviert werden. Dadurch wird das Risiko beseitigt, dass diese Sicherheitsanfälligkeit von einem Angreifer verwendet werden kann, um schädlichen Code auszuführen. Klickt ein Benutzer auf einen Link in einer E-Mail, besteht weiterhin die Gefahr einer Ausnutzung dieser Sicherheitsanfälligkeit wie im oben beschriebenen webbasierten Angriffsszenario.
- Internet Explorer unter Windows Server 2003 und Windows Server 2008 wird standardmäßig in einem eingeschränkten Modus verwendet, der als verstärkte Sicherheitskonfiguration bezeichnet wird. Dadurch wird die Sicherheitsstufe für die Internetzone auf Hoch gesetzt. Dies ist ein schadensbegrenzender Faktor für Websites, die nicht zu den vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer hinzugefügt wurden. Weitere Informationen zur verstärkten Sicherheitskonfiguration von Internet Explorer finden Sie im Unterabschnitt „Häufig gestellte Fragen (FAQs)“ dieses Abschnitts zur Sicherheitsanfälligkeit.
- Internet Explorer 5.01 Service Pack 4 ist nicht von dieser Sicherheitsanfälligkeit betroffen.
Problemumgehungen für die Sicherheitsanfälligkeit bei domänenübergreifenden HTML-Elementen – CVE-2010-0494
Problemumgehung bezieht sich auf eine Einstellung oder Konfigurationsänderung, die die zugrunde liegende Sicherheitsanfälligkeit nicht behebt, sondern die bekannten Angriffsmethoden blockiert, bevor Sie das Update installieren. Microsoft hat die folgenden Problemumgehungen getestet und gibt in der Beschreibung an, ob eine Problembehebung die Funktionalität einschränkt:
- ActiveX-Steuerelemente in Office 2007 aktivieren bzw. deaktivieren
Um die Möglichkeit zu verringern, dass diese Sicherheitsanfälligkeit durch ein Office 2007-Dokument mit einem ActiveX-Steuerelement ausgenutzt wird, befolgen Sie die unten aufgeführten Schritte, um ActiveX-Steuerelemente in Office-Dokumenten zu deaktivieren. Weitere Informationen zum Deaktivieren von ActiveX-Steuerelementen in Office 2007 finden Sie im Microsoft Office Online-Artikel ActiveX-Steuerelemente in Office-Dokumenten aktivieren bzw. deaktivieren.
Öffnen Sie mit einer der folgenden Methoden das Vertrauensstellungscenter in Office 2007-Anwendungen. Nachdem Sie die ActiveX-Einstellungen ausgewählt haben, wählen Sie Alle Steuerelemente ohne Benachrichtigung deaktivieren aus, und klicken Sie dann auf OK.
Hinweis: Wenn Sie eine ActiveX-Steuerelementeinstellung in einer Office-Anwendung ändern, wird die Einstellung auch in allen anderen Office-Programmen auf Ihrem Computer geändert.
Excel
Klicken Sie auf die Schaltfläche Microsoft Office, wählen Sie Excel-Optionen aus, dann Vertrauensstellungscenter, danach Einstellungen für das Vertrauensstellungscenter und schließlich ActiveX-Einstellungen.
Outlook
Wählen Sie im Menü ExtrasVertrauensstellungscenter aus, danach Einstellungen für das Vertrauensstellungscenter und schließlich ActiveX-Einstellungen.
PowerPoint
Klicken Sie auf die Schaltfläche Microsoft Office, wählen Sie PowerPoint-Optionen aus, dann Vertrauensstellungscenter, danach Einstellungen für das Vertrauensstellungscenter und schließlich ActiveX-Einstellungen.
Word
Klicken Sie auf die Schaltfläche Microsoft Office, wählen Sie Word-Optionen aus, dann Vertrauensstellungscenter, danach Einstellungen für das Vertrauensstellungscenter und schließlich ActiveX-Einstellungen.
Access
Klicken Sie auf die Schaltfläche Microsoft Office, wählen Sie Access-Optionen aus, dann Vertrauensstellungscenter, danach Einstellungen für das Vertrauensstellungscenter und schließlich ActiveX-Einstellungen.
InfoPath
Wählen Sie im Menü ExtrasVertrauensstellungscenter aus, danach Einstellungen für das Vertrauensstellungscenter und schließlich ActiveX-Einstellungen.
Publisher
Wählen Sie im Menü ExtrasVertrauensstellungscenter aus, danach Einstellungen für das Vertrauensstellungscenter und schließlich ActiveX-Einstellungen.
Visio
Wählen Sie im Menü ExtrasVertrauensstellungscenter aus, danach Einstellungen für das Vertrauensstellungscenter und schließlich ActiveX-Einstellungen.
Auswirkung der Problemumgehung: ActiveX-Steuerelemente werden in Microsoft Office-Anwendungen nicht instanziiert.
- Setzen Sie die Einstellungen der Internetzone und der lokalen Intranetzone auf „Hoch“, um ActiveX-Steuerelemente und Active Scripting in diesen Zonen zu blockieren
Sie können sich vor dieser Sicherheitsanfälligkeit schützen, indem Sie die Einstellungen in der Internetsicherheitszone so ändern, dass die Ausführung von ActiveX-Steuerelementen und Active Scripting blockiert wird. Setzen Sie die Sicherheitseinstellungen Ihres Browsers auf Hoch.
So erhöhen Sie die Stufe der Browser-Sicherheit in Microsoft Internet Explorer:
- Klicken Sie in Internet Explorer im Menü Extras auf Internetoptionen.
- Klicken Sie im Dialogfeld Internetoptionen auf die Registerkarte Sicherheit und dann auf das Symbol Internet.
- Ziehen Sie den Gleitregler unter Sicherheitsstufe dieser Zone auf Hoch. Dadurch wird die Sicherheitsstufe für alle besuchten Websites auf Hoch gesetzt.
Hinweis: Wenn kein Schieberegler zu sehen ist, klicken Sie auf Standardstufe, und stellen Sie den Regler dann auf Hoch.
Hinweis: Bei der Sicherheitsstufe Hoch funktionieren einige Websites eventuell nicht richtig. Wenn Sie nach der Änderung dieser Einstellung Probleme mit einer Website haben und überzeugt sind, dass die Website sicher ist, können Sie diese zur Liste vertrauenswürdiger Sites hinzufügen. Dann funktioniert die Website selbst bei einer auf Hoch eingestellten Sicherheitsstufe einwandfrei.
Auswirkung der Problemumgehung: Das Blockieren von ActiveX-Steuerelementen und Active Scripting ist mit Nebeneffekten verbunden. Zahlreiche Websites im Internet oder in einem Intranet setzen ActiveX oder Active Scripting ein, um zusätzliche Funktionen bereitzustellen. Eine E-Commerce- oder eine Internetbankingsite kann z. B. mithilfe von ActiveX-Steuerelementen Menüs, Bestellformulare oder sogar Abrechnungsdienste anbieten. Das Blockieren von ActiveX-Steuerelementen bzw. Active Scripting erfolgt global für alle Internet- und Intranetsites. Wenn ActiveX-Steuerelemente und Active Scripting nicht für alle diese Websites blockiert werden sollen, befolgen Sie die Anweisungen unter „Fügen Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzu“.
Fügen Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzu
Nachdem Sie Internet Explorer so konfiguriert haben, dass die Ausführung von ActiveX-Steuerelementen und Active Scripting in der Internetzone und lokalen Intranetzone blockiert wird, können Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzufügen. Auf diese Weise können Sie vertrauenswürdige Websites wie zuvor weiterverwenden und sich gleichzeitig vor diesem Angriff von nicht vertrauenswürdigen Sites schützen. Microsoft empfiehlt, der Zone der vertrauenswürdigen Sites nur Sites hinzufügen, denen Sie vertrauen.
Führen Sie zu diesem Zweck die folgenden Schritte durch:
- Klicken Sie in Internet Explorer im Menü Extras auf Internetoptionen und dann auf die Registerkarte Sicherheit.
- Klicken Sie im Feld Wählen Sie eine Zone von Webinhalten aus, um die Sicherheitseinstellungen für diese Zone anzugeben auf Vertrauenswürdige Sites und anschließend auf Sites.
- Wenn Sie Sites hinzufügen möchten, die keinen verschlüsselten Kanal benötigen, deaktivieren Sie das Kontrollkästchen Für Sites dieser Zone ist eine Serverüberprüfung (https:) erforderlich.
- Geben Sie im Feld Diese Website der Zone hinzufügen die URL einer Site ein, der Sie vertrauen, und klicken Sie dann auf Hinzufügen.
- Wiederholen Sie diese Schritte für jede Site, die Sie der Zone hinzufügen möchten.
- Klicken Sie zweimal auf OK, um die Änderungen zu übernehmen und zu Internet Explorer zurückzukehren.
Hinweis: Fügen Sie alle Sites hinzu, bei denen Sie sicher sind, dass diese auf Ihrem Computer keine Schaden verursachenden Aktionen durchführen. Erwägen Sie insbesondere das Hinzufügen der Sites *.windowsupdate.microsoft.com und *.update.microsoft.com. Auf diesen Sites erhalten Sie das Update. Für die Installation des Updates ist ein ActiveX-Steuerelement erforderlich.
- Konfigurieren Sie Internet Explorer zur Bestätigung der Ausführung von Active Scripting, oder deaktivieren Sie Active Scripting in der Internet- und der lokalen Intranet-Sicherheitszone
Sie können sich vor dieser Sicherheitsanfälligkeit schützen, indem Sie die Einstellungen so ändern, dass vor der Ausführung von Active Scripting eine Bestätigung verlangt wird. Sie können auch Active Scripting in der Internet- und lokalen Intranetzone deaktivieren. Führen Sie zu diesem Zweck die folgenden Schritte durch:
- Klicken Sie in Internet Explorer im Menü Extras auf Internetoptionen.
- Klicken Sie auf die Registerkarte Sicherheit.
- Klicken Sie auf Internet und dann auf Stufe anpassen.
- Klicken Sie unter Einstellungen im Abschnitt Scripting unter Active Scripting auf Eingabeaufforderung oder Deaktivieren, und klicken Sie dann auf OK.
- Klicken Sie auf Lokales Intranet und dann auf Stufe anpassen.
- Klicken Sie unter Einstellungen im Abschnitt Scripting unter Active Scripting auf Eingabeaufforderung oder Deaktivieren, und klicken Sie dann auf OK.
- Klicken Sie zweimal auf OK, um zu Internet Explorer zurückzukehren.
Hinweis: Durch das Deaktivieren von Active Scripting in den Internet- und lokalen Intranetzonen funktionieren einige Websites eventuell nicht richtig. Wenn Sie nach der Änderung dieser Einstellung Probleme mit einer Website haben und überzeugt sind, dass die Website sicher ist, können Sie diese zur Liste vertrauenswürdiger Sites hinzufügen. Dann funktioniert die Website einwandfrei.
Auswirkung der Problemumgehung: Das Verlangen einer Bestätigung vor der Ausführung von Active Scripting ist mit Nebeneffekten verbunden. Zahlreiche Websites im Internet oder in einem Intranet setzen Active Scripting ein, um zusätzliche Funktionen bereitzustellen. Eine E-Commerce- oder eine Internetbankingsite kann z. B. mithilfe von Active Scripting Menüs, Bestellformulare oder sogar Abrechnungsdienste anbieten. Die Bestätigung vor der Ausführung von Active Scripting erfolgt global für alle Internet- und Intranetsites. Sie werden häufig um eine Bestätigung gebeten, wenn Sie diese Problemumgehung aktivieren. Klicken Sie in jeder Eingabeaufforderung auf Ja, um Active Scripting auszuführen, wenn Sie der Site vertrauen, die Sie besuchen. Wenn Sie nicht für jede Website eine Eingabeaufforderung erhalten möchten, befolgen Sie die Anweisungen unter „Fügen Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzu“.
Fügen Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzu
Nachdem Sie Internet Explorer so konfiguriert haben, dass vor der Ausführung von ActiveX-Steuerelementen und Active Scripting in der Internetzone und lokalen Intranetzone eine Bestätigung verlangt wird, können Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzufügen. Auf diese Weise können Sie vertrauenswürdige Websites wie zuvor weiterverwenden und sich gleichzeitig vor diesem Angriff von nicht vertrauenswürdigen Sites schützen. Microsoft empfiehlt, der Zone der vertrauenswürdigen Sites nur Sites hinzufügen, denen Sie vertrauen.
Führen Sie zu diesem Zweck die folgenden Schritte durch:
- Klicken Sie in Internet Explorer im Menü Extras auf Internetoptionen und dann auf die Registerkarte Sicherheit.
- Klicken Sie im Feld Wählen Sie eine Zone von Webinhalten aus, um die Sicherheitseinstellungen für diese Zone anzugeben auf Vertrauenswürdige Sites und anschließend auf Sites.
- Wenn Sie Sites hinzufügen möchten, die keinen verschlüsselten Kanal benötigen, deaktivieren Sie das Kontrollkästchen Für Sites dieser Zone ist eine Serverüberprüfung (https:) erforderlich.
- Geben Sie im Feld Diese Website der Zone hinzufügen die URL einer Site ein, der Sie vertrauen, und klicken Sie dann auf Hinzufügen.
- Wiederholen Sie diese Schritte für jede Site, die Sie der Zone hinzufügen möchten.
- Klicken Sie zweimal auf OK, um die Änderungen zu übernehmen und zu Internet Explorer zurückzukehren.
Hinweis: Fügen Sie alle Sites hinzu, bei denen Sie sicher sind, dass diese auf Ihrem Computer keine Schaden verursachenden Aktionen durchführen. Erwägen Sie insbesondere das Hinzufügen der Sites *.windowsupdate.microsoft.com und *.update.microsoft.com. Auf diesen Sites erhalten Sie das Update. Für die Installation des Updates ist ein ActiveX-Steuerelement erforderlich.
- Öffnen Sie keine unerwarteten Dateien
Öffnen und speichern Sie keine Microsoft Office-Dateien, die Sie von nicht vertrauenswürdigen Quellen oder unerwartet von vertrauenswürdigen Quellen erhalten. Diese Sicherheitsanfälligkeit kann ausgenutzt werden, wenn ein Benutzer eine speziell gestaltete Datei öffnet.
Häufig gestellte Fragen zur Sicherheitsanfälligkeit bei domänenübergreifenden HTML-Elementen – CVE-2010-0494
Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit?
Dies ist eine Sicherheitsanfälligkeit, die sich auf die Offenlegung von Informationen bezieht. Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann im Kontext des Benutzers in einer anderen Internet Explorer-Domäne Skript ausführen. Zum Ausnutzen dieser Sicherheitsanfälligkeit sind jedoch Benutzereingriffe erforderlich.
Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit?
Internet Explorer interpretiert den Ursprung des Skripts falsch, sodass es im Kontext einer anderen Domäne oder Internet Explorer-Sicherheitszone als der ursprünglichen ausgeführt werden kann.
Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen?
Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann im Kontext des Benutzers in einer anderen Internet Explorer-Domäne Skript ausführen.
Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?
Ein Angreifer kann eine speziell gestaltete Website einrichten, die diese Sicherheitsanfälligkeit über Internet Explorer ausnutzt, und dann einen Benutzer zum Besuch der Website verleiten. Ein Angreifer kann auch ein als „initialisierungssicher“ gekennzeichnetes ActiveX-Steuerelement in eine Anwendung oder ein Microsoft Office-Dokument einbetten, die das Grafikwiedergabemodul von Internet Explorer hosten. Der Angreifer kann auch beeinträchtigte Websites und Websites nutzen, die von Benutzern bereitgestellte Inhalte oder Anzeigen akzeptieren oder hosten. Diese Websites können speziell gestalteten Inhalt enthalten, mit dem diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden könnte. Ein Angreifer kann Benutzer jedoch nicht zwingen, die vom Angreifer kontrollierten Inhalte anzuzeigen. Stattdessen muss ein Angreifer Benutzer zu Handlungen verleiten. Zu diesem Zweck werden Benutzer normalerweise dazu gebracht, auf einen Link in einer E-Mail-Nachricht oder einer Instant Messenger-Nachricht zu klicken, wodurch die Benutzer zur Website des Angreifers gelangen, oder durch Öffnen einer Dateianlage, die per E-Mail gesendet wurde.
Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar?
Diese Sicherheitsanfälligkeit setzt voraus, dass der Benutzer angemeldet ist und eine Website besucht, damit eine Schaden verursachende Aktion erfolgen kann. Für Systeme, auf denen Internet Explorer aktiv genutzt wird (z. B. Arbeitsstationen oder Terminalserver), besteht daher das größte Risiko.
Ich verwende Internet Explorer mit Windows Server 2003 bzw. Windows Server 2008. Verringert dies die Sicherheitsanfälligkeit?
Ja. Internet Explorer unter Windows Server 2003 und Windows Server 2008 wird standardmäßig in einem eingeschränkten Modus verwendet, der als verstärkte Sicherheitskonfiguration bezeichnet wird. Die verstärkte Sicherheitskonfiguration von Internet Explorer besteht aus einer Gruppe vorkonfigurierter Internet Explorer-Einstellungen, durch die die Wahrscheinlichkeit verringert wird, dass ein Benutzer oder Administrator speziell gestaltete Webinhalte auf einen Server herunterlädt und dort ausführt. Dies ist ein schadensbegrenzender Faktor für Websites, die nicht zu den vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer hinzugefügt wurden. Siehe auch Verwaltung der verstärkten Sicherheitskonfiguration von Internet Explorer.
Was bewirkt das Update?
Das Update erzwingt Sicherheitsprüfungen, wenn der Ursprung des Skripts überprüft wird.
War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt?
Nein. Microsoft erhielt Informationen über diese Sicherheitsanfälligkeit durch verantwortungsvolle Offenlegung.
Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde?
Nein. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit für Angriffe auf Benutzer ausgenutzt wurde. Auch gab es keine Codebeispiele für ein Angriffskonzept.
Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Speicherbeschädigung – CVE-2010-0805
Es liegt eine Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Remotecodeausführung vor, die dadurch verursacht wird, wie Internet Explorer in bestimmten Situationen eine lange URL verwaltet. Ein Angreifer kann die Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er eine speziell gestaltete Website erstellt. Wenn ein Benutzer die Website anzeigt, kann die Sicherheitsanfälligkeit die Codeausführung von Remotestandorten aus ermöglichen. Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der angemeldete Benutzer erlangen. Wenn ein Benutzer mit administrativen Benutzerrechten angemeldet ist, kann ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen.
Informationen zum Anzeigen dieser Sicherheitsanfälligkeit als Standardeintrag in der Liste allgemeiner Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie unter CVE-2010-0805.
Schadensbegrenzende Faktoren für die Sicherheitsanfälligkeit durch Speicherbeschädigung aufgrund von Nichtinitialisierung – CVE-2010-0805
Schadensbegrenzung bezieht sich auf eine Einstellung, häufige Konfiguration oder allgemeine empfohlene Vorgehensweise, die in einem Standardzustand existieren und den Schweregrad der Ausnutzung einer Sicherheitsanfälligkeit verringern können. Die folgenden schadensbegrenzenden Faktoren könnten hilfreich für Sie sein:
- In einem webbasierten Angriffsszenario kann ein Angreifer eine Website mit einer Webseite einrichten, die diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzt. Außerdem können manipulierte Websites und Websites, die von Endbenutzern bereitgestellte Inhalte oder Werbemitteilungen akzeptieren oder hosten, speziell gestaltete Inhalte enthalten, über die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden könnte. Ein Angreifer kann Endbenutzer jedoch nicht zum Besuch solcher Websites zwingen. Der Angreifer müsste statt dessen den Benutzer zum Besuch dieser Webseite verleiten, z. B. indem er den Benutzer dazu auffordert, in einer E-Mail oder einer Instant Messenger-Nachricht auf einen Link zur Website des Angreifers zu klicken.
- Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der lokale Endbenutzer erlangen. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.
- Standardmäßig öffnen alle unterstützten Versionen von Microsoft Outlook, Microsoft Outlook Express und Windows Mail HTML-E-Mail-Nachrichten in der Zone für eingeschränkte Sites, in der Skript und ActiveX-Steuerelemente deaktiviert werden. Dadurch wird das Risiko beseitigt, dass diese Sicherheitsanfälligkeit von einem Angreifer verwendet werden kann, um schädlichen Code auszuführen. Klickt ein Benutzer auf einen Link in einer E-Mail, besteht weiterhin die Gefahr einer Ausnutzung dieser Sicherheitsanfälligkeit wie im oben beschriebenen webbasierten Angriffsszenario.
- Internet Explorer 7 und Internet Explorer 8 sind von dieser Sicherheitsanfälligkeit nicht betroffen.
Problemumgehungen für die Sicherheitsanfälligkeit durch Speicherbeschädigung aufgrund von Nichtinitialisierung – CVE-2010-0805
Problemumgehung bezieht sich auf eine Einstellung oder Konfigurationsänderung, die die zugrunde liegende Sicherheitsanfälligkeit nicht behebt, sondern die bekannten Angriffsmethoden blockiert, bevor Sie das Update installieren. Microsoft hat die folgenden Problemumgehungen getestet und gibt in der Beschreibung an, ob eine Problembehebung die Funktionalität einschränkt:
- ActiveX-Steuerelemente in Office 2007 aktivieren bzw. deaktivieren
Um die Möglichkeit zu verringern, dass diese Sicherheitsanfälligkeit durch ein Office 2007-Dokument mit einem ActiveX-Steuerelement ausgenutzt wird, befolgen Sie die unten aufgeführten Schritte, um ActiveX-Steuerelemente in Office-Dokumenten zu deaktivieren. Weitere Informationen zum Deaktivieren von ActiveX-Steuerelementen in Office 2007 finden Sie im Microsoft Office Online-Artikel ActiveX-Steuerelemente in Office-Dokumenten aktivieren bzw. deaktivieren.
Öffnen Sie mit einer der folgenden Methoden das Vertrauensstellungscenter in Office 2007-Anwendungen. Nachdem Sie die ActiveX-Einstellungen ausgewählt haben, wählen Sie Alle Steuerelemente ohne Benachrichtigung deaktivieren aus, und klicken Sie dann auf OK.
Hinweis: Wenn Sie eine ActiveX-Steuerelementeinstellung in einer Office-Anwendung ändern, wird die Einstellung auch in allen anderen Office-Programmen auf Ihrem Computer geändert.
Excel
Klicken Sie auf die Schaltfläche Microsoft Office, wählen Sie Excel-Optionen aus, dann Vertrauensstellungscenter, danach Einstellungen für das Vertrauensstellungscenter und schließlich ActiveX-Einstellungen.
Outlook
Wählen Sie im Menü ExtrasVertrauensstellungscenter aus, danach Einstellungen für das Vertrauensstellungscenter und schließlich ActiveX-Einstellungen.
PowerPoint
Klicken Sie auf die Schaltfläche Microsoft Office, wählen Sie PowerPoint-Optionen aus, dann Vertrauensstellungscenter, danach Einstellungen für das Vertrauensstellungscenter und schließlich ActiveX-Einstellungen.
Word
Klicken Sie auf die Schaltfläche Microsoft Office, wählen Sie Word-Optionen aus, dann Vertrauensstellungscenter, danach Einstellungen für das Vertrauensstellungscenter und schließlich ActiveX-Einstellungen.
Access
Klicken Sie auf die Schaltfläche Microsoft Office, wählen Sie Access-Optionen aus, dann Vertrauensstellungscenter, danach Einstellungen für das Vertrauensstellungscenter und schließlich ActiveX-Einstellungen.
InfoPath
Wählen Sie im Menü ExtrasVertrauensstellungscenter aus, danach Einstellungen für das Vertrauensstellungscenter und schließlich ActiveX-Einstellungen.
Publisher
Wählen Sie im Menü ExtrasVertrauensstellungscenter aus, danach Einstellungen für das Vertrauensstellungscenter und schließlich ActiveX-Einstellungen.
Visio
Wählen Sie im Menü ExtrasVertrauensstellungscenter aus, danach Einstellungen für das Vertrauensstellungscenter und schließlich ActiveX-Einstellungen.
Auswirkung der Problemumgehung: ActiveX-Steuerelemente werden in Microsoft Office-Anwendungen nicht instanziiert.
- Unterbinden Sie die Ausführung von COM-Objekten in Internet Explorer
Sie können Versuche, eine Instanz eines COM-Objekts in Internet Explorer zu erstellen, unterbinden, indem Sie das Kill Bit für das Steuerelement in der Registrierung setzen.
Warnung: Eine fehlerhafte Verwendung des Registrierungs-Editors kann unter Umständen ernste Probleme verursachen, die eine erneute Installation des Betriebssystems erfordern können. Microsoft übernimmt keine Garantie dafür, dass Sie Probleme lösen können, die auf das fehlerhafte Verwenden des Registrierungs-Editors zurückzuführen sind. Verwenden Sie den Registrierungs-Editor auf eigenes Risiko.
Genaue Informationen dazu, wie Sie verhindern können, dass ein Steuerelement in Internet Explorer ausgeführt wird, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 240797. Befolgen Sie die Schritte in diesem Artikel, um einen Wert für Kompatibilitätskennzeichen in der Registrierung zu erstellen. Dadurch wird verhindert, dass eine Instanz des COM-Objekts in Internet Explorer erstellt wird.
Um das Kill Bit für eine CLSID mit dem Wert {XXXXXXXX-XXXX-XXXX-XXXX-XXXXXXXXXXXX} zu setzen, fügen Sie den folgenden Text in einen Texteditor (wie z. B. Editor) ein. Speichern dann Sie die Datei mit der Dateinamenerweiterung .reg.
Windows Registrierungs-Editor Version 5.00
[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Internet Explorer\ActiveX Compatibility\{333C7BC4-460F-11D0-BC04-0080C7055A83}]
"Compatibility Flags"=dword:00000400Diese Registrierungsdatei kann auf die einzelnen Systeme angewendet werden, indem Sie darauf doppelklicken. Sie kann zudem mithilfe von Gruppenrichtlinien domänenübergreifend installiert werden. Weitere Informationen zu Gruppenrichtlinien finden Sie auf den folgenden Websites:
- Gruppenrichtliniensammlung
- Was ist der Gruppenrichtlinienobjekt-Editor?
- Wichtigste Gruppenrichtlinientools und -einstellungen
Hinweis Sie müssen Internet Explorer neu starten, damit diese Änderungen wirksam werden.
Auswirkung der Problemumgehung: Keine Auswirkung, sofern das Objekt nicht in Internet Explorer eingesetzt werden soll.
- Setzen Sie die Einstellungen der Internetzone und der lokalen Intranetzone auf „Hoch“, um ActiveX-Steuerelemente und Active Scripting in diesen Zonen zu blockieren
Sie können sich vor dieser Sicherheitsanfälligkeit schützen, indem Sie die Einstellungen in der Internetsicherheitszone so ändern, dass die Ausführung von ActiveX-Steuerelementen und Active Scripting blockiert wird. Setzen Sie die Sicherheitseinstellungen Ihres Browsers auf Hoch.
So erhöhen Sie die Stufe der Browser-Sicherheit in Microsoft Internet Explorer:
- Klicken Sie in Internet Explorer im Menü Extras auf Internetoptionen.
- Klicken Sie im Dialogfeld Internetoptionen auf die Registerkarte Sicherheit und dann auf das Symbol Internet.
- Ziehen Sie den Gleitregler unter Sicherheitsstufe dieser Zone auf Hoch. Dadurch wird die Sicherheitsstufe für alle besuchten Websites auf Hoch gesetzt.
Hinweis: Wenn kein Schieberegler zu sehen ist, klicken Sie auf Standardstufe, und stellen Sie den Regler dann auf Hoch.
Hinweis: Bei der Sicherheitsstufe Hoch funktionieren einige Websites eventuell nicht richtig. Wenn Sie nach der Änderung dieser Einstellung Probleme mit einer Website haben und überzeugt sind, dass die Website sicher ist, können Sie diese zur Liste vertrauenswürdiger Sites hinzufügen. Dann funktioniert die Website selbst bei einer auf Hoch eingestellten Sicherheitsstufe einwandfrei.
Auswirkung der Problemumgehung: Das Blockieren von ActiveX-Steuerelementen und Active Scripting ist mit Nebeneffekten verbunden. Zahlreiche Websites im Internet oder in einem Intranet setzen ActiveX oder Active Scripting ein, um zusätzliche Funktionen bereitzustellen. Eine E-Commerce- oder eine Internetbankingsite kann z. B. mithilfe von ActiveX-Steuerelementen Menüs, Bestellformulare oder sogar Abrechnungsdienste anbieten. Das Blockieren von ActiveX-Steuerelementen bzw. Active Scripting erfolgt global für alle Internet- und Intranetsites. Wenn ActiveX-Steuerelemente und Active Scripting nicht für alle diese Websites blockiert werden sollen, befolgen Sie die Anweisungen unter „Fügen Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzu“.
Fügen Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzu
Nachdem Sie Internet Explorer so konfiguriert haben, dass die Ausführung von ActiveX-Steuerelementen und Active Scripting in der Internetzone und lokalen Intranetzone blockiert wird, können Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzufügen. Auf diese Weise können Sie vertrauenswürdige Websites wie zuvor weiterverwenden und sich gleichzeitig vor diesem Angriff von nicht vertrauenswürdigen Sites schützen. Microsoft empfiehlt, der Zone der vertrauenswürdigen Sites nur Sites hinzufügen, denen Sie vertrauen.
Führen Sie zu diesem Zweck die folgenden Schritte durch:
- Klicken Sie in Internet Explorer im Menü Extras auf Internetoptionen und dann auf die Registerkarte Sicherheit.
- Klicken Sie im Feld Wählen Sie eine Zone von Webinhalten aus, um die Sicherheitseinstellungen für diese Zone anzugeben auf Vertrauenswürdige Sites und anschließend auf Sites.
- Wenn Sie Sites hinzufügen möchten, die keinen verschlüsselten Kanal benötigen, deaktivieren Sie das Kontrollkästchen Für Sites dieser Zone ist eine Serverüberprüfung (https:) erforderlich.
- Geben Sie im Feld Diese Website der Zone hinzufügen die URL einer Site ein, der Sie vertrauen, und klicken Sie dann auf Hinzufügen.
- Wiederholen Sie diese Schritte für jede Site, die Sie der Zone hinzufügen möchten.
- Klicken Sie zweimal auf OK, um die Änderungen zu übernehmen und zu Internet Explorer zurückzukehren.
Hinweis: Fügen Sie alle Sites hinzu, bei denen Sie sicher sind, dass diese auf Ihrem Computer keine Schaden verursachenden Aktionen durchführen. Erwägen Sie insbesondere das Hinzufügen der Sites *.windowsupdate.microsoft.com und *.update.microsoft.com. Auf diesen Sites erhalten Sie das Update. Für die Installation des Updates ist ein ActiveX-Steuerelement erforderlich.
- Konfigurieren Sie Internet Explorer zur Bestätigung der Ausführung von Active Scripting, oder deaktivieren Sie Active Scripting in der Internet- und der lokalen Intranet-Sicherheitszone
Sie können sich vor dieser Sicherheitsanfälligkeit schützen, indem Sie die Einstellungen so ändern, dass vor der Ausführung von Active Scripting eine Bestätigung verlangt wird. Sie können auch Active Scripting in der Internet- und lokalen Intranetzone deaktivieren. Führen Sie zu diesem Zweck die folgenden Schritte durch:
- Klicken Sie in Internet Explorer im Menü Extras auf Internetoptionen.
- Klicken Sie auf die Registerkarte Sicherheit.
- Klicken Sie auf Internet und dann auf Stufe anpassen.
- Klicken Sie unter Einstellungen im Abschnitt Scripting unter Active Scripting auf Eingabeaufforderung oder Deaktivieren, und klicken Sie dann auf OK.
- Klicken Sie auf Lokales Intranet und dann auf Stufe anpassen.
- Klicken Sie unter Einstellungen im Abschnitt Scripting unter Active Scripting auf Eingabeaufforderung oder Deaktivieren, und klicken Sie dann auf OK.
- Klicken Sie zweimal auf OK, um zu Internet Explorer zurückzukehren.
Hinweis: Durch das Deaktivieren von Active Scripting in den Internet- und lokalen Intranetzonen funktionieren einige Websites eventuell nicht richtig. Wenn Sie nach der Änderung dieser Einstellung Probleme mit einer Website haben und überzeugt sind, dass die Website sicher ist, können Sie diese zur Liste vertrauenswürdiger Sites hinzufügen. Dann funktioniert die Website einwandfrei.
Auswirkung der Problemumgehung: Das Verlangen einer Bestätigung vor der Ausführung von Active Scripting ist mit Nebeneffekten verbunden. Zahlreiche Websites im Internet oder in einem Intranet setzen Active Scripting ein, um zusätzliche Funktionen bereitzustellen. Eine E-Commerce- oder eine Internetbankingsite kann z. B. mithilfe von Active Scripting Menüs, Bestellformulare oder sogar Abrechnungsdienste anbieten. Die Bestätigung vor der Ausführung von Active Scripting erfolgt global für alle Internet- und Intranetsites. Sie werden häufig um eine Bestätigung gebeten, wenn Sie diese Problemumgehung aktivieren. Klicken Sie in jeder Eingabeaufforderung auf Ja, um Active Scripting auszuführen, wenn Sie der Site vertrauen, die Sie besuchen. Wenn Sie nicht für jede Website eine Eingabeaufforderung erhalten möchten, befolgen Sie die Anweisungen unter „Fügen Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzu“.
Fügen Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzu
Nachdem Sie Internet Explorer so konfiguriert haben, dass vor der Ausführung von ActiveX-Steuerelementen und Active Scripting in der Internetzone und lokalen Intranetzone eine Bestätigung verlangt wird, können Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzufügen. Auf diese Weise können Sie vertrauenswürdige Websites wie zuvor weiterverwenden und sich gleichzeitig vor diesem Angriff von nicht vertrauenswürdigen Sites schützen. Microsoft empfiehlt, der Zone der vertrauenswürdigen Sites nur Sites hinzufügen, denen Sie vertrauen.
Führen Sie zu diesem Zweck die folgenden Schritte durch:
- Klicken Sie in Internet Explorer im Menü Extras auf Internetoptionen und dann auf die Registerkarte Sicherheit.
- Klicken Sie im Feld Wählen Sie eine Zone von Webinhalten aus, um die Sicherheitseinstellungen für diese Zone anzugeben auf Vertrauenswürdige Sites und anschließend auf Sites.
- Wenn Sie Sites hinzufügen möchten, die keinen verschlüsselten Kanal benötigen, deaktivieren Sie das Kontrollkästchen Für Sites dieser Zone ist eine Serverüberprüfung (https:) erforderlich.
- Geben Sie im Feld Diese Website der Zone hinzufügen die URL einer Site ein, der Sie vertrauen, und klicken Sie dann auf Hinzufügen.
- Wiederholen Sie diese Schritte für jede Site, die Sie der Zone hinzufügen möchten.
- Klicken Sie zweimal auf OK, um die Änderungen zu übernehmen und zu Internet Explorer zurückzukehren.
Hinweis: Fügen Sie alle Sites hinzu, bei denen Sie sicher sind, dass diese auf Ihrem Computer keine Schaden verursachenden Aktionen durchführen. Erwägen Sie insbesondere das Hinzufügen der Sites *.windowsupdate.microsoft.com und *.update.microsoft.com. Auf diesen Sites erhalten Sie das Update. Für die Installation des Updates ist ein ActiveX-Steuerelement erforderlich.
- Öffnen Sie keine unerwarteten Dateien
Öffnen und speichern Sie keine Microsoft Office-Dateien, die Sie von nicht vertrauenswürdigen Quellen oder unerwartet von vertrauenswürdigen Quellen erhalten. Diese Sicherheitsanfälligkeit kann ausgenutzt werden, wenn ein Benutzer eine speziell gestaltete Datei öffnet.
Häufig gestellte Fragen (FAQs) zur Sicherheitsanfälligkeit durch Speicherbeschädigung aufgrund von Nichtinitialisierung – CVE-2010-0805
Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit?
Diese Sicherheitsanfälligkeit kann eine Remotecodeausführung ermöglichen. Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der angemeldete Benutzer erlangen. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.
Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit?
Ein ActiveX-Steuerelement in Internet Explorer verwaltet in bestimmten Situationen eine lange URL falsch. Infolgedessen kann der Speicher so beschädigt werden, dass ein Angreifer im Kontext des angemeldeten Benutzers beliebigen Code ausführen kann.
Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen?
Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie ein angemeldeter Benutzer erlangen. Wenn der Benutzer mit administrativen Benutzerrechten angemeldet ist, kann ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen.
Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?
Ein Angreifer kann eine speziell gestaltete Website einrichten, die diese Sicherheitsanfälligkeit über Internet Explorer ausnutzt, und dann einen Benutzer zum Besuch der Website verleiten. Ein Angreifer kann auch ein als „initialisierungssicher“ gekennzeichnetes ActiveX-Steuerelement in eine Anwendung oder ein Microsoft Office-Dokument einbetten, die das Grafikwiedergabemodul von Internet Explorer hosten. Der Angreifer kann auch beeinträchtigte Websites und Websites nutzen, die von Benutzern bereitgestellte Inhalte oder Anzeigen akzeptieren oder hosten. Diese Websites können speziell gestalteten Inhalt enthalten, mit dem diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden könnte. Ein Angreifer kann Benutzer jedoch nicht zwingen, die vom Angreifer kontrollierten Inhalte anzuzeigen. Stattdessen muss ein Angreifer Benutzer zu Handlungen verleiten. Zu diesem Zweck werden Benutzer normalerweise dazu gebracht, auf einen Link in einer E-Mail-Nachricht oder einer Instant Messenger-Nachricht zu klicken, wodurch die Benutzer zur Website des Angreifers gelangen, oder durch Öffnen einer Dateianlage, die per E-Mail gesendet wurde.
Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar?
Diese Sicherheitsanfälligkeit setzt voraus, dass der Benutzer angemeldet ist und eine Website besucht, damit eine Schaden verursachende Aktion erfolgen kann. Für Systeme, auf denen Internet Explorer aktiv genutzt wird (z. B. Arbeitsstationen oder Terminalserver), besteht daher das größte Risiko.
Was bewirkt das Update?
Das Update ändert die Art und Weise, in der das ActiveX-Steuerelement in Internet Explorer lange URLs verwaltet.
War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt?
Nein. Microsoft erhielt Informationen über diese Sicherheitsanfälligkeit durch verantwortungsvolle Offenlegung.
Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde?
Nein. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit für Angriffe auf Benutzer ausgenutzt wurde. Auch gab es keine Codebeispiele für ein Angriffskonzept.
Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Speicherbeschädigung aufgrund von Nichtinitialisierung – CVE-2010-0806
Es liegt eine Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Remotecodeausführung vor, die durch die Art des Zugriffs von Internet Explorer auf ein Objekt verursacht wird, das nicht richtig initialisiert oder gelöscht wurde. Ein Angreifer kann die Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er eine speziell gestaltete Website erstellt. Wenn ein Benutzer die Website anzeigt, kann die Sicherheitsanfälligkeit die Codeausführung von Remotestandorten aus ermöglichen. Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der angemeldete Benutzer erlangen. Wenn ein Benutzer mit administrativen Benutzerrechten angemeldet ist, kann ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen.
Informationen zum Anzeigen dieser Sicherheitsanfälligkeit als Standardeintrag in der Liste allgemeiner Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie unter CVE-2010-0806.
Schadensbegrenzende Faktoren für die Sicherheitsanfälligkeit durch Speicherbeschädigung aufgrund von Nichtinitialisierung – CVE-2010-0806
Schadensbegrenzung bezieht sich auf eine Einstellung, häufige Konfiguration oder allgemeine empfohlene Vorgehensweise, die in einem Standardzustand existieren und den Schweregrad der Ausnutzung einer Sicherheitsanfälligkeit verringern können. Die folgenden schadensbegrenzenden Faktoren könnten hilfreich für Sie sein:
- In einem webbasierten Angriffsszenario kann ein Angreifer eine Website mit einer Webseite einrichten, die diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzt. Außerdem können manipulierte Websites und Websites, die von Endbenutzern bereitgestellte Inhalte oder Werbemitteilungen akzeptieren oder hosten, speziell gestaltete Inhalte enthalten, über die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden könnte. Ein Angreifer kann Endbenutzer jedoch nicht zum Besuch solcher Websites zwingen. Der Angreifer müsste statt dessen den Benutzer zum Besuch dieser Webseite verleiten, z. B. indem er den Benutzer dazu auffordert, in einer E-Mail oder einer Instant Messenger-Nachricht auf einen Link zur Website des Angreifers zu klicken.
- Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der lokale Endbenutzer erlangen. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.
- Standardmäßig öffnen alle unterstützten Versionen von Microsoft Outlook, Microsoft Outlook Express und Windows Mail HTML-E-Mail-Nachrichten in der Zone für eingeschränkte Sites, in der Skript und ActiveX-Steuerelemente deaktiviert werden. Dadurch wird das Risiko beseitigt, dass diese Sicherheitsanfälligkeit von einem Angreifer verwendet werden kann, um schädlichen Code auszuführen. Klickt ein Benutzer auf einen Link in einer E-Mail, besteht weiterhin die Gefahr einer Ausnutzung dieser Sicherheitsanfälligkeit wie im oben beschriebenen webbasierten Angriffsszenario.
- Internet Explorer unter Windows Server 2003 und Windows Server 2008 wird standardmäßig in einem eingeschränkten Modus verwendet, der als verstärkte Sicherheitskonfiguration bezeichnet wird. Dadurch wird die Sicherheitsstufe für die Internetzone auf Hoch gesetzt. Dies ist ein schadensbegrenzender Faktor für Websites, die nicht zu den vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer hinzugefügt wurden. Weitere Informationen zur verstärkten Sicherheitskonfiguration von Internet Explorer finden Sie im Unterabschnitt „Häufig gestellte Fragen (FAQs)“ dieses Abschnitts zur Sicherheitsanfälligkeit.
- Internet Explorer 5.01 Service Pack 4 und Internet Explorer 8 sind von dieser Sicherheitsanfälligkeit nicht betroffen.
Problemumgehungen für die Sicherheitsanfälligkeit durch Speicherbeschädigung aufgrund von Nichtinitialisierung – CVE-2010-0806
Problemumgehung bezieht sich auf eine Einstellung oder Konfigurationsänderung, die die zugrunde liegende Sicherheitsanfälligkeit nicht behebt, sondern die bekannten Angriffsmethoden blockiert, bevor Sie das Update installieren. Microsoft hat die folgenden Problemumgehungen getestet und gibt in der Beschreibung an, ob eine Problembehebung die Funktionalität einschränkt:
- ActiveX-Steuerelemente in Office 2007 aktivieren bzw. deaktivieren
Um die Möglichkeit zu verringern, dass diese Sicherheitsanfälligkeit durch ein Office 2007-Dokument mit einem ActiveX-Steuerelement ausgenutzt wird, befolgen Sie die unten aufgeführten Schritte, um ActiveX-Steuerelemente in Office-Dokumenten zu deaktivieren. Weitere Informationen zum Deaktivieren von ActiveX-Steuerelementen in Office 2007 finden Sie im Microsoft Office Online-Artikel ActiveX-Steuerelemente in Office-Dokumenten aktivieren bzw. deaktivieren.
Öffnen Sie mit einer der folgenden Methoden das Vertrauensstellungscenter in Office 2007-Anwendungen. Nachdem Sie die ActiveX-Einstellungen ausgewählt haben, wählen Sie Alle Steuerelemente ohne Benachrichtigung deaktivieren aus, und klicken Sie dann auf OK.
Hinweis: Wenn Sie eine ActiveX-Steuerelementeinstellung in einer Office-Anwendung ändern, wird die Einstellung auch in allen anderen Office-Programmen auf Ihrem Computer geändert.
Excel
Klicken Sie auf die Schaltfläche Microsoft Office, wählen Sie Excel-Optionen aus, dann Vertrauensstellungscenter, danach Einstellungen für das Vertrauensstellungscenter und schließlich ActiveX-Einstellungen.
Outlook
Wählen Sie im Menü ExtrasVertrauensstellungscenter aus, danach Einstellungen für das Vertrauensstellungscenter und schließlich ActiveX-Einstellungen.
PowerPoint
Klicken Sie auf die Schaltfläche Microsoft Office, wählen Sie PowerPoint-Optionen aus, dann Vertrauensstellungscenter, danach Einstellungen für das Vertrauensstellungscenter und schließlich ActiveX-Einstellungen.
Word
Klicken Sie auf die Schaltfläche Microsoft Office, wählen Sie Word-Optionen aus, dann Vertrauensstellungscenter, danach Einstellungen für das Vertrauensstellungscenter und schließlich ActiveX-Einstellungen.
Access
Klicken Sie auf die Schaltfläche Microsoft Office, wählen Sie Access-Optionen aus, dann Vertrauensstellungscenter, danach Einstellungen für das Vertrauensstellungscenter und schließlich ActiveX-Einstellungen.
InfoPath
Wählen Sie im Menü ExtrasVertrauensstellungscenter aus, danach Einstellungen für das Vertrauensstellungscenter und schließlich ActiveX-Einstellungen.
Publisher
Wählen Sie im Menü ExtrasVertrauensstellungscenter aus, danach Einstellungen für das Vertrauensstellungscenter und schließlich ActiveX-Einstellungen.
Visio
Wählen Sie im Menü ExtrasVertrauensstellungscenter aus, danach Einstellungen für das Vertrauensstellungscenter und schließlich ActiveX-Einstellungen.
Auswirkung der Problemumgehung: ActiveX-Steuerelemente werden in Microsoft Office-Anwendungen nicht instanziiert.
- Deaktivieren der Peer Factory-Klasse durch Bearbeiten des Registrierungsschlüssels für iepeers.dll
Erstellen Sie zuerst eine Sicherungskopie der Registrierungsschlüssel, indem Sie an einer erhöhten Eingabeaufforderung den folgenden Befehl ausführen:
Regedit.exe /e Disable_Peer_Factory_backup.reg HKEY_CLASSES_ROOT\CLSID\{3050F4CF-98B5-11CF-BB82-00AA00BDCE0B}Nur unter Windows Vista und Windows Server 2008 müssen Sie zuerst folgendermaßen die Eigentümerschaft von [HKEY_CLASSES_ROOT\CLSID\{3050F4CF-98B5-11CF-BB82-00AA00BDCE0B}] übernehmen:
- Klicken Sie als Administrator auf Start und auf Ausführen, geben Sie im Feld Öffnen den Befehl regedit ein, und klicken Sie anschließend auf OK
- Gehen Sie zu [HKEY_CLASSES_ROOT\CLSID\{3050F4CF-98B5-11CF-BB82-00AA00BDCE0B}]
- Klicken Sie auf Berechtigung, Erweitert, Besitzer
- Ändern Sie Besitzer in Administrator
- Klicken Sie auf die entsprechende Option,um dem Administrator vollständige Kontrolle zu gewähren
- Wiederholen Sie die Schritte 3 bis 5 für alle Unterschlüssel
Speichern Sie anschließend Folgendes in einer Datei mit der Erweiterung .REG, z. B. Disable_Peer_Factory.reg:
Windows Registrierungs-Editor Version 5.00
[-HKEY_CLASSES_ROOT\CLSID\{3050F4CF-98B5-11CF-BB82-00AA00BDCE0B}]Führen Sie Disable_Peer_Factory.reg mit dem folgenden Befehl an einer erhöhten Eingabeaufforderung aus:
Regedit.exe /s Disable_Peer_Factory.regAuswirkung der Problemumgehung: Es können Funktionen betroffen sein, die von Peer Factory abhängen, wie z. B. das Drucken und Webordner.
So machen Sie die Problemumgehung rückgängig:
Stellen Sie den ursprünglichen Zustand wieder her, indem Sie an einer erhöhten Eingabeaufforderung folgenden Befehl ausführen:
Regedit.exe /s Disable_Peer_Factory_backup.reg - Ändern Sie die Zugriffssteuerungsliste (ACL) für iepeers.dll
Um die ACL für iepeers.dll zu beschränken, führen Sie an einer Eingabeaufforderung die folgenden Befehle mit Administratorrechten aus:
Für 32-Bit-Windows-Systeme:
Echo y| cacls %WINDIR%\SYSTEM32\iepeers.DLL /E /P everyone:NFür x64-basierte Windows-Systeme:
Echo y| cacls %WINDIR%\SYSWOW64\iepeers.DLL /E /P everyone:NAuswirkung der Problemumgehung: Es können erweiterte MSHTML-Funktionen, wie z. B. das Drucken und Webordner, betroffen sein.
So machen Sie die Problemumgehung rückgängig:
Führen Sie an einer Eingabeaufforderung die folgenden Befehle mit Administratorrechten aus:
Für 32-Bit-Windows-Systeme:
cacls %WINDIR%\SYSTEM32\iepeers.dll /E /R everyoneFür x64-basierte Windows-Systeme:
cacls %WINDIR%\SYSWOW64\iepeers.dll /E /R everyone - Aktivieren Sie Datenausführungsverhinderung (DEP) für Internet Explorer 7
Lokale Administratoren können DEP/NX steuern, indem sie Internet Explorer als Administrator ausführen. Führen Sie folgende Schritte aus, um DEP zu aktivieren:
- Klicken Sie in Internet Explorer im Menü Extras auf Internetoptionen und dann auf Erweitert.
- Klicken Sie auf Speicherschutz aktivieren, um das Risiko von Online-Angriffen zu verringern.
Auswirkung der Problemumgehung: Unter Umständen sind einige Browsererweiterungen nicht mit DEP kompatibel und werden unerwartet beendet. Wenn dies eintritt, können Sie das Add-On deaktivieren oder mit der Internetsystemsteuerung die DEP-Einstellung wieder umkehren. Diese ist auch über die Systemsteuerung zugänglich.
So machen Sie die Problemumgehung rückgängig:
Verwenden Sie die Internetsystemsteuerung oder die Systemsteuerung.
- Aktivieren Sie DEP für Internet Explorer 7 mithilfe der automatisierten Microsoft Fix it-Lösung
Im Microsoft Knowledge Base-Artikel 980182 finden Sie Informationen zur Aktivierung und Deaktivierung dieser Problemumgehung mithilfe der automatisierten Microsoft Fix it-Lösung.
Auswirkung der Problemumgehung: Unter Umständen sind einige Browsererweiterungen nicht mit DEP kompatibel und werden unerwartet beendet. Wenn dies eintritt, können Sie das Add-On deaktivieren oder die DEP-Einstellung mit der automatisierten Microsoft Fix it-Lösung wieder herstellen, um die Problemumgehung zu deaktivieren.
- Setzen Sie die Einstellungen der Internetzone und der lokalen Intranetzone auf „Hoch“, um ActiveX-Steuerelemente und Active Scripting in diesen Zonen zu blockieren
Sie können sich vor dieser Sicherheitsanfälligkeit schützen, indem Sie die Einstellungen in der Internetsicherheitszone so ändern, dass die Ausführung von ActiveX-Steuerelementen und Active Scripting blockiert wird. Setzen Sie die Sicherheitseinstellungen Ihres Browsers auf Hoch.
So erhöhen Sie die Stufe der Browser-Sicherheit in Microsoft Internet Explorer:
- Klicken Sie in Internet Explorer im Menü Extras auf Internetoptionen.
- Klicken Sie im Dialogfeld Internetoptionen auf die Registerkarte Sicherheit und dann auf das Symbol Internet.
- Ziehen Sie den Gleitregler unter Sicherheitsstufe dieser Zone auf Hoch. Dadurch wird die Sicherheitsstufe für alle besuchten Websites auf Hoch gesetzt.
Hinweis: Wenn kein Schieberegler zu sehen ist, klicken Sie auf Standardstufe, und stellen Sie den Regler dann auf Hoch.
Hinweis: Bei der Sicherheitsstufe Hoch funktionieren einige Websites eventuell nicht richtig. Wenn Sie nach der Änderung dieser Einstellung Probleme mit einer Website haben und überzeugt sind, dass die Website sicher ist, können Sie diese zur Liste vertrauenswürdiger Sites hinzufügen. Dann funktioniert die Website selbst bei einer auf Hoch eingestellten Sicherheitsstufe einwandfrei.
Auswirkung der Problemumgehung: Das Blockieren von ActiveX-Steuerelementen und Active Scripting ist mit Nebeneffekten verbunden. Zahlreiche Websites im Internet oder in einem Intranet setzen ActiveX oder Active Scripting ein, um zusätzliche Funktionen bereitzustellen. Eine E-Commerce- oder eine Internetbankingsite kann z. B. mithilfe von ActiveX-Steuerelementen Menüs, Bestellformulare oder sogar Abrechnungsdienste anbieten. Das Blockieren von ActiveX-Steuerelementen bzw. Active Scripting erfolgt global für alle Internet- und Intranetsites. Wenn ActiveX-Steuerelemente und Active Scripting nicht für alle diese Websites blockiert werden sollen, befolgen Sie die Anweisungen unter „Fügen Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzu“.
Fügen Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzu
Nachdem Sie Internet Explorer so konfiguriert haben, dass die Ausführung von ActiveX-Steuerelementen und Active Scripting in der Internetzone und lokalen Intranetzone blockiert wird, können Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzufügen. Auf diese Weise können Sie vertrauenswürdige Websites wie zuvor weiterverwenden und sich gleichzeitig vor diesem Angriff von nicht vertrauenswürdigen Sites schützen. Microsoft empfiehlt, der Zone der vertrauenswürdigen Sites nur Sites hinzufügen, denen Sie vertrauen.
Führen Sie zu diesem Zweck die folgenden Schritte durch:
- Klicken Sie in Internet Explorer im Menü Extras auf Internetoptionen und dann auf die Registerkarte Sicherheit.
- Klicken Sie im Feld Wählen Sie eine Zone von Webinhalten aus, um die Sicherheitseinstellungen für diese Zone anzugeben auf Vertrauenswürdige Sites und anschließend auf Sites.
- Wenn Sie Sites hinzufügen möchten, die keinen verschlüsselten Kanal benötigen, deaktivieren Sie das Kontrollkästchen Für Sites dieser Zone ist eine Serverüberprüfung (https:) erforderlich.
- Geben Sie im Feld Diese Website der Zone hinzufügen die URL einer Site ein, der Sie vertrauen, und klicken Sie dann auf Hinzufügen.
- Wiederholen Sie diese Schritte für jede Site, die Sie der Zone hinzufügen möchten.
- Klicken Sie zweimal auf OK, um die Änderungen zu übernehmen und zu Internet Explorer zurückzukehren.
Hinweis: Fügen Sie alle Sites hinzu, bei denen Sie sicher sind, dass diese auf Ihrem Computer keine Schaden verursachenden Aktionen durchführen. Erwägen Sie insbesondere das Hinzufügen der Sites *.windowsupdate.microsoft.com und *.update.microsoft.com. Auf diesen Sites erhalten Sie das Update. Für die Installation des Updates ist ein ActiveX-Steuerelement erforderlich.
- Konfigurieren Sie Internet Explorer zur Bestätigung der Ausführung von Active Scripting, oder deaktivieren Sie Active Scripting in der Internet- und der lokalen Intranet-Sicherheitszone
Sie können sich vor dieser Sicherheitsanfälligkeit schützen, indem Sie die Einstellungen so ändern, dass vor der Ausführung von Active Scripting eine Bestätigung verlangt wird. Sie können auch Active Scripting in der Internet- und lokalen Intranetzone deaktivieren. Führen Sie zu diesem Zweck die folgenden Schritte durch:
- Klicken Sie in Internet Explorer im Menü Extras auf Internetoptionen.
- Klicken Sie auf die Registerkarte Sicherheit.
- Klicken Sie auf Internet und dann auf Stufe anpassen.
- Klicken Sie unter Einstellungen im Abschnitt Scripting unter Active Scripting auf Eingabeaufforderung oder Deaktivieren, und klicken Sie dann auf OK.
- Klicken Sie auf Lokales Intranet und dann auf Stufe anpassen.
- Klicken Sie unter Einstellungen im Abschnitt Scripting unter Active Scripting auf Eingabeaufforderung oder Deaktivieren, und klicken Sie dann auf OK.
- Klicken Sie zweimal auf OK, um zu Internet Explorer zurückzukehren.
Hinweis: Durch das Deaktivieren von Active Scripting in den Internet- und lokalen Intranetzonen funktionieren einige Websites eventuell nicht richtig. Wenn Sie nach der Änderung dieser Einstellung Probleme mit einer Website haben und überzeugt sind, dass die Website sicher ist, können Sie diese zur Liste vertrauenswürdiger Sites hinzufügen. Dann funktioniert die Website einwandfrei.
Auswirkung der Problemumgehung: Das Verlangen einer Bestätigung vor der Ausführung von Active Scripting ist mit Nebeneffekten verbunden. Zahlreiche Websites im Internet oder in einem Intranet setzen Active Scripting ein, um zusätzliche Funktionen bereitzustellen. Eine E-Commerce- oder eine Internetbankingsite kann z. B. mithilfe von Active Scripting Menüs, Bestellformulare oder sogar Abrechnungsdienste anbieten. Die Bestätigung vor der Ausführung von Active Scripting erfolgt global für alle Internet- und Intranetsites. Sie werden häufig um eine Bestätigung gebeten, wenn Sie diese Problemumgehung aktivieren. Klicken Sie in jeder Eingabeaufforderung auf Ja, um Active Scripting auszuführen, wenn Sie der Site vertrauen, die Sie besuchen. Wenn Sie nicht für jede Website eine Eingabeaufforderung erhalten möchten, befolgen Sie die Anweisungen unter „Fügen Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzu“.
Fügen Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzu
Nachdem Sie Internet Explorer so konfiguriert haben, dass vor der Ausführung von ActiveX-Steuerelementen und Active Scripting in der Internetzone und lokalen Intranetzone eine Bestätigung verlangt wird, können Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzufügen. Auf diese Weise können Sie vertrauenswürdige Websites wie zuvor weiterverwenden und sich gleichzeitig vor diesem Angriff von nicht vertrauenswürdigen Sites schützen. Microsoft empfiehlt, der Zone der vertrauenswürdigen Sites nur Sites hinzufügen, denen Sie vertrauen.
Führen Sie zu diesem Zweck die folgenden Schritte durch:
- Klicken Sie in Internet Explorer im Menü Extras auf Internetoptionen und dann auf die Registerkarte Sicherheit.
- Klicken Sie im Feld Wählen Sie eine Zone von Webinhalten aus, um die Sicherheitseinstellungen für diese Zone anzugeben auf Vertrauenswürdige Sites und anschließend auf Sites.
- Wenn Sie Sites hinzufügen möchten, die keinen verschlüsselten Kanal benötigen, deaktivieren Sie das Kontrollkästchen Für Sites dieser Zone ist eine Serverüberprüfung (https:) erforderlich.
- Geben Sie im Feld Diese Website der Zone hinzufügen die URL einer Site ein, der Sie vertrauen, und klicken Sie dann auf Hinzufügen.
- Wiederholen Sie diese Schritte für jede Site, die Sie der Zone hinzufügen möchten.
- Klicken Sie zweimal auf OK, um die Änderungen zu übernehmen und zu Internet Explorer zurückzukehren.
Hinweis: Fügen Sie alle Sites hinzu, bei denen Sie sicher sind, dass diese auf Ihrem Computer keine Schaden verursachenden Aktionen durchführen. Erwägen Sie insbesondere das Hinzufügen der Sites *.windowsupdate.microsoft.com und *.update.microsoft.com. Auf diesen Sites erhalten Sie das Update. Für die Installation des Updates ist ein ActiveX-Steuerelement erforderlich.
- Öffnen Sie keine unerwarteten Dateien
Öffnen und speichern Sie keine Microsoft Office-Dateien, die Sie von nicht vertrauenswürdigen Quellen oder unerwartet von vertrauenswürdigen Quellen erhalten. Diese Sicherheitsanfälligkeit kann ausgenutzt werden, wenn ein Benutzer eine speziell gestaltete Datei öffnet.
Häufig gestellte Fragen (FAQs) zur Sicherheitsanfälligkeit durch Speicherbeschädigung aufgrund von Nichtinitialisierung – CVE-2010-0806
Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit?
Diese Sicherheitsanfälligkeit kann eine Remotecodeausführung ermöglichen. Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der angemeldete Benutzer erlangen. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.
Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit?
Wenn Internet Explorer versucht, auf ein Objekt zuzugreifen, das nicht initialisiert oder gelöscht wurde, kann der Speicher infolgedessen so beschädigt werden, dass ein Angreifer im Kontext des angemeldeten Benutzers beliebigen Code ausführen könnte.
Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen?
Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie ein angemeldeter Benutzer erlangen. Wenn der Benutzer mit administrativen Benutzerrechten angemeldet ist, kann ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen.
Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?
Ein Angreifer kann eine speziell gestaltete Website einrichten, die diese Sicherheitsanfälligkeit über Internet Explorer ausnutzt, und dann einen Benutzer zum Besuch der Website verleiten. Ein Angreifer kann auch ein als „initialisierungssicher“ gekennzeichnetes ActiveX-Steuerelement in eine Anwendung oder ein Microsoft Office-Dokument einbetten, die das Grafikwiedergabemodul von Internet Explorer hosten. Der Angreifer kann auch beeinträchtigte Websites und Websites nutzen, die von Benutzern bereitgestellte Inhalte oder Anzeigen akzeptieren oder hosten. Diese Websites können speziell gestalteten Inhalt enthalten, mit dem diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden könnte. Ein Angreifer kann Benutzer jedoch nicht zwingen, die vom Angreifer kontrollierten Inhalte anzuzeigen. Stattdessen muss ein Angreifer Benutzer zu Handlungen verleiten. Zu diesem Zweck werden Benutzer normalerweise dazu gebracht, auf einen Link in einer E-Mail-Nachricht oder einer Instant Messenger-Nachricht zu klicken, wodurch die Benutzer zur Website des Angreifers gelangen, oder durch Öffnen einer Dateianlage, die per E-Mail gesendet wurde.
Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar?
Diese Sicherheitsanfälligkeit setzt voraus, dass der Benutzer angemeldet ist und eine Website besucht, damit eine Schaden verursachende Aktion erfolgen kann. Für Systeme, auf denen Internet Explorer aktiv genutzt wird (z. B. Arbeitsstationen oder Terminalserver), besteht daher das größte Risiko.
Ich verwende Internet Explorer mit Windows Server 2003 bzw. Windows Server 2008. Verringert dies die Sicherheitsanfälligkeit?
Ja. Internet Explorer unter Windows Server 2003 und Windows Server 2008 wird standardmäßig in einem eingeschränkten Modus verwendet, der als verstärkte Sicherheitskonfiguration bezeichnet wird. Die verstärkte Sicherheitskonfiguration von Internet Explorer besteht aus einer Gruppe vorkonfigurierter Internet Explorer-Einstellungen, durch die die Wahrscheinlichkeit verringert wird, dass ein Benutzer oder Administrator speziell gestaltete Webinhalte auf einen Server herunterlädt und dort ausführt. Dies ist ein schadensbegrenzender Faktor für Websites, die nicht zu den vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer hinzugefügt wurden. Siehe auch Verwaltung der verstärkten Sicherheitskonfiguration von Internet Explorer.
Was bewirkt das Update?
Das Update ändert die Art und Weise, in der Internet Explorer Objekte im Speicher verarbeitet.
War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt?
Ja. Diese Sicherheitsanfälligkeit wurde veröffentlicht. Ihr wurde die Nummer für allgemeine Sicherheitsanfälligkeit CVE-2010-0806 zugewiesen. Außerdem wurde sie in der Microsoft-Sicherheitsempfehlung 981374 beschrieben.
Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde?
Ja. Microsoft ist sich Angriffen bewusst, bei denen versucht wird, die Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen.
Wenn ich die in der Sicherheitsempfehlung 981374 bereitgestellten Problemumgehungen installiert habe, muss ich diese rückgängig machen, bevor ich dieses Update installiere?
Wenn Sie die in der Microsoft-Sicherheitsempfehlung 981374 bereitgestellten Problemumgehungen installiert haben, müssen Sie sie rückgängig machen, indem Sie die Anweisungen zum Rückgängigmachen der Problemumgehung im Unterabschnitt „Problemumgehungen für die Sicherheitsanfälligkeit durch Speicherbeschädigung aufgrund von Nichtinitialisierung – CVE-2010-0806“ rückgängig machen. Wenn die Problemumgehungen „iepeers.dll“ oder DEP mit der in der Microsoft-Sicherheitsempfehlung 981374 bereitgestellten Funktion „Diese Problemumgehung aktivieren“ installiert wurden, können Sie die Problemumgehung rückgängig machen, indem Sie die Option „Diese Problembehebung deaktivieren“ für diese Problemumgehungen in Microsoft Knowledge Base-Artikel 980182 auswählen.
Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Speicherbeschädigung bei HTML-Rendering – CVE-2010-0807
Es liegt eine Sicherheitsanfälligkeit vor, die eine Remotecodeausführung ermöglicht und durch die Art und Weise verursacht wird, wie Internet Explorer auf ein Objekt zugreift, das gelöscht wurde. Ein Angreifer kann die Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er eine speziell gestaltete Website erstellt. Wenn ein Benutzer die Website anzeigt, kann die Sicherheitsanfälligkeit die Codeausführung von Remotestandorten aus ermöglichen. Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der angemeldete Benutzer erlangen. Wenn ein Benutzer mit administrativen Benutzerrechten angemeldet ist, kann ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen.
Informationen zum Anzeigen dieser Sicherheitsanfälligkeit als Standardeintrag in der Liste allgemeiner Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie unter CVE-2010-0807.
Schadensbegrenzende Faktoren für die Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Speicherbeschädigung bei HTML-Rendering – CVE-2010-0807
Schadensbegrenzung bezieht sich auf eine Einstellung, häufige Konfiguration oder allgemeine empfohlene Vorgehensweise, die in einem Standardzustand existieren und den Schweregrad der Ausnutzung einer Sicherheitsanfälligkeit verringern können. Die folgenden schadensbegrenzenden Faktoren könnten hilfreich für Sie sein:
- In einem webbasierten Angriffsszenario kann ein Angreifer eine Website mit einer Webseite einrichten, die diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzt. Außerdem können manipulierte Websites und Websites, die von Endbenutzern bereitgestellte Inhalte oder Werbemitteilungen akzeptieren oder hosten, speziell gestaltete Inhalte enthalten, über die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden könnte. Ein Angreifer kann Endbenutzer jedoch nicht zum Besuch solcher Websites zwingen. Der Angreifer müsste statt dessen den Benutzer zum Besuch dieser Webseite verleiten, z. B. indem er den Benutzer dazu auffordert, in einer E-Mail oder einer Instant Messenger-Nachricht auf einen Link zur Website des Angreifers zu klicken.
- Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der lokale Endbenutzer erlangen. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.
- Internet Explorer 5.01 Service Pack 4, Internet Explorer 6, Internet Explorer 6 Service Pack 1 und Internet Explorer 8 sind von dieser Sicherheitsanfälligkeit nicht betroffen.
Problemumgehungen für die Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Speicherbeschädigung bei HTML-Rendering – CVE-2010-0807
Problemumgehung bezieht sich auf eine Einstellung oder Konfigurationsänderung, die die zugrunde liegende Sicherheitsanfälligkeit nicht behebt, sondern die bekannten Angriffsmethoden blockiert, bevor Sie das Update installieren. Microsoft hat die folgenden Problemumgehungen getestet und gibt in der Beschreibung an, ob eine Problembehebung die Funktionalität einschränkt:
- ActiveX-Steuerelemente in Office 2007 aktivieren bzw. deaktivieren
Um die Möglichkeit zu verringern, dass diese Sicherheitsanfälligkeit durch ein Office 2007-Dokument mit einem ActiveX-Steuerelement ausgenutzt wird, befolgen Sie die unten aufgeführten Schritte, um ActiveX-Steuerelemente in Office-Dokumenten zu deaktivieren. Weitere Informationen zum Deaktivieren von ActiveX-Steuerelementen in Office 2007 finden Sie im Microsoft Office Online-Artikel ActiveX-Steuerelemente in Office-Dokumenten aktivieren bzw. deaktivieren.
Öffnen Sie mit einer der folgenden Methoden das Vertrauensstellungscenter in Office 2007-Anwendungen. Nachdem Sie die ActiveX-Einstellungen ausgewählt haben, wählen Sie Alle Steuerelemente ohne Benachrichtigung deaktivieren aus, und klicken Sie dann auf OK.
Hinweis: Wenn Sie eine ActiveX-Steuerelementeinstellung in einer Office-Anwendung ändern, wird die Einstellung auch in allen anderen Office-Programmen auf Ihrem Computer geändert.
Excel
Klicken Sie auf die Schaltfläche Microsoft Office, wählen Sie Excel-Optionen aus, dann Vertrauensstellungscenter, danach Einstellungen für das Vertrauensstellungscenter und schließlich ActiveX-Einstellungen.
Outlook
Wählen Sie im Menü ExtrasVertrauensstellungscenter aus, danach Einstellungen für das Vertrauensstellungscenter und schließlich ActiveX-Einstellungen.
PowerPoint
Klicken Sie auf die Schaltfläche Microsoft Office, wählen Sie PowerPoint-Optionen aus, dann Vertrauensstellungscenter, danach Einstellungen für das Vertrauensstellungscenter und schließlich ActiveX-Einstellungen.
Word
Klicken Sie auf die Schaltfläche Microsoft Office, wählen Sie Word-Optionen aus, dann Vertrauensstellungscenter, danach Einstellungen für das Vertrauensstellungscenter und schließlich ActiveX-Einstellungen.
Access
Klicken Sie auf die Schaltfläche Microsoft Office, wählen Sie Access-Optionen aus, dann Vertrauensstellungscenter, danach Einstellungen für das Vertrauensstellungscenter und schließlich ActiveX-Einstellungen.
InfoPath
Wählen Sie im Menü ExtrasVertrauensstellungscenter aus, danach Einstellungen für das Vertrauensstellungscenter und schließlich ActiveX-Einstellungen.
Publisher
Wählen Sie im Menü ExtrasVertrauensstellungscenter aus, danach Einstellungen für das Vertrauensstellungscenter und schließlich ActiveX-Einstellungen.
Visio
Wählen Sie im Menü ExtrasVertrauensstellungscenter aus, danach Einstellungen für das Vertrauensstellungscenter und schließlich ActiveX-Einstellungen.
Auswirkung der Problemumgehung: ActiveX-Steuerelemente werden in Microsoft Office-Anwendungen nicht instanziiert.
- Öffnen Sie keine unerwarteten Dateien
Öffnen und speichern Sie keine Microsoft Office-Dateien, die Sie von nicht vertrauenswürdigen Quellen oder unerwartet von vertrauenswürdigen Quellen erhalten. Diese Sicherheitsanfälligkeit kann ausgenutzt werden, wenn ein Benutzer eine speziell gestaltete Datei öffnet.
Häufig gestellte Fragen (FAQs) zur Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Speicherbeschädigung bei HTML-Rendering – CVE-2010-0807
Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit?
Diese Sicherheitsanfälligkeit kann eine Remotecodeausführung ermöglichen. Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der angemeldete Benutzer erlangen. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.
Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit?
Wenn Internet Explorer versucht, auf ein gelöschtes Objekt zuzugreifen, kann der Speicher infolgedessen so beschädigt werden, dass ein Angreifer im Kontext des angemeldeten Benutzers beliebigen Code ausführen kann.
Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen?
Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie ein angemeldeter Benutzer erlangen. Wenn der Benutzer mit administrativen Benutzerrechten angemeldet ist, kann ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen.
Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?
Ein Angreifer kann eine speziell gestaltete Website einrichten, die diese Sicherheitsanfälligkeit über Internet Explorer ausnutzt, und dann einen Benutzer zum Besuch der Website verleiten. Ein Angreifer kann auch ein als „initialisierungssicher“ gekennzeichnetes ActiveX-Steuerelement in eine Anwendung oder ein Microsoft Office-Dokument einbetten, die das Grafikwiedergabemodul von Internet Explorer hosten. Der Angreifer kann auch beeinträchtigte Websites und Websites nutzen, die von Benutzern bereitgestellte Inhalte oder Anzeigen akzeptieren oder hosten. Diese Websites können speziell gestalteten Inhalt enthalten, mit dem diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden könnte. Ein Angreifer kann Benutzer jedoch nicht zwingen, die vom Angreifer kontrollierten Inhalte anzuzeigen. Stattdessen muss ein Angreifer Benutzer zu Handlungen verleiten. Zu diesem Zweck werden Benutzer normalerweise dazu gebracht, auf einen Link in einer E-Mail-Nachricht oder einer Instant Messenger-Nachricht zu klicken, wodurch die Benutzer zur Website des Angreifers gelangen, oder durch Öffnen einer Dateianlage, die per E-Mail gesendet wurde.
Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar?
Diese Sicherheitsanfälligkeit setzt voraus, dass der Benutzer angemeldet ist und eine Website besucht, damit eine Schaden verursachende Aktion erfolgen kann. Für Systeme, auf denen Internet Explorer aktiv genutzt wird (z. B. Arbeitsstationen oder Terminalserver), besteht daher das größte Risiko.
Was bewirkt das Update?
Das Update ändert die Art und Weise, in der Internet Explorer Objekte im Speicher verarbeitet.
War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt?
Nein. Microsoft erhielt Informationen über diese Sicherheitsanfälligkeit durch verantwortungsvolle Offenlegung.
Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde?
Nein. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit für Angriffe auf Benutzer ausgenutzt wurde. Auch gab es keine Codebeispiele für ein Angriffskonzept.
Informationen zum Update
Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung
Verwalten Sie die Software und die Sicherheitsupdates, die Sie den Servern, Desktops und mobilen Computer in Ihrer Organisation bereitstellen müssen. Weitere Informationen finden Sie im TechNet Update Management Center. Die Website TechNet Sicherheit bietet weitere Informationen zur Sicherheit von Microsoft-Produkten.
Sicherheitsupdates sind unter Microsoft Update und Windows Update verfügbar. Sicherheitsupdates sind auch im Microsoft Download Center verfügbar. und können am einfachsten durch eine Suche nach dem Begriff „Sicherheitsupdate“ ermittelt werden.
Außerdem können Sicherheitsupdates vom Windows Update-Katalog heruntergeladen werden. Der Microsoft Update-Katalog stellt einen durchsuchbaren Katalog der Inhalte bereit, die über Windows Update und Microsoft Update zur Verfügung gestellt werden, einschließlich Sicherheitsupdates, Treiber und Service Packs. Indem Sie mit der Nummer des Security Bulletins suchen (z. B. „MS08-010“), können Sie Ihrem Warenkorb alle anwendbaren Updates (einschließlich verschiedener Sprachen für ein Update) hinzufügen und in den Ordner Ihrer Wahl herunterladen. Weitere Informationen zum Microsoft Update-Katalog, finden Sie unter Häufig gestellte Fragen zum Microsoft Update-Katalog.
Hinweis: Am 1. August 2009 hat Microsoft den Support für Office Update und das Inventurprogramm für Office-Update eingestellt. Verwenden Sie Microsoft Update, um weiterhin die aktuellen Updates für Microsoft Office-Produkte zu erhalten. Weitere Informationen finden Sie in Informationen zu Office Update: Häufig gestellte Fragen (FAQs).
Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung
Microsoft stellt Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung von Sicherheitsupdates bereit. Diese Anleitungen enthalten Empfehlungen und Informationen, anhand derer IT-Experten verstehen können, wie die verschiedenen Tools für die Erkennung und Bereitstellung der Sicherheitsupdates verwendet werden. Weitere Informationen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 961747.
Microsoft Baseline Security Analyzer
Der Microsoft Baseline Security Analyzer (MBSA) ermöglicht Administratoren die Überprüfung von lokalen und Remotesystemen im Hinblick auf fehlende Sicherheitsupdates sowie auf häufig falsch konfigurierte Sicherheitsparameter. Weitere Informationen zu MBSA finden Sie auf der Website Microsoft Baseline Security Analyzer.
In der folgenden Tabelle ist die Zusammenfassung zur MBSA-Erkennung für dieses Sicherheitsupdate enthalten.
| Software | MBSA 2.1.1 |
|---|---|
| Microsoft Windows 2000 Service Pack 4 | Ja |
| Windows XP Service Pack 2 und Windows XP Service Pack 3 | Ja |
| Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2 | Ja |
| Windows Server 2003 Service Pack 2 | Ja |
| Windows Server 2003 x64 Edition Service Pack 2 | Ja |
| Windows Server 2003 mit SP2 für Itanium-basierte Systeme | Ja |
| Windows Vista, Windows Vista Service Pack 1 und Windows Vista Service Pack 2 | Ja |
| Windows Vista x64 Edition, Windows Vista x64 Edition Service Pack 1 und Windows Vista x64 Edition Service Pack 2 | Ja |
| Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme und Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme Service Pack 2 | Ja |
| Windows Server 2008 für x64-basierte Systeme und Windows Server 2008 für x64-basierte Systeme Service Pack 2 | Ja |
| Windows Server 2008 für Itanium-basierte Systeme und Windows Server 2008 für Itanium-basierte Systeme Service Pack 2 | Ja |
| Windows 7 für 32-Bit-Systeme | Ja |
| Windows 7 für x64-basierte Systeme | Ja |
| Windows Server 2008 R2 für x64-basierte Systeme | Ja |
| Windows Server 2008 R2 für Itanium-basierte Systeme | Ja |
Die aktuelle Version von MBSA wurde veröffentlicht: Microsoft Baseline Security Analyzer 2.1.1. Weitere Informationen finden Sie unter Microsoft Baseline Security Analyzer 2.1.
Windows Server Update Services
Mithilfe der Windows Server Update Services (WSUS) können Administratoren die neuesten wichtigen Aktualisierungen und Sicherheitsupdates für Windows 2000 und höher, Office XP und höher, Exchange Server 2003 und SQL Server 2000 für Microsoft Windows 2000 und neuere Betriebssysteme bereitstellen. Weitere Informationen zum Bereitstellen dieses Sicherheitsupdates mithilfe der Windows Server Update Services finden Sie auf der Windows Server Update Services-Website.
Systems Management Server
Die folgende Tabelle enthält eine Zusammenfassung zur SMS-Erkennung und -Bereitstellung für dieses Sicherheitsupdate.
| Software | SMS 2.0 | SMS 2003 mit SUIT | SMS 2003 mit ITMU | Configuration Manager 2007 |
|---|---|---|---|---|
| Microsoft Windows 2000 Service Pack 4 | Ja | Ja | Ja | Ja |
| Windows XP Service Pack 2 und Windows XP Service Pack 3 | Ja* | Ja* | Ja | Ja |
| Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2 | Nein | Nein | Ja | Ja |
| Microsoft Windows Server 2003 Service Pack 2 | Ja* | Ja* | Ja | Ja |
| Microsoft Windows Server 2003 x64 Edition Service Pack 2 | Nein | Nein | Ja | Ja |
| Windows Server 2003 mit SP2 für Itanium-basierte Systeme | Nein | Nein | Ja | Ja |
| Windows Vista, Windows Vista Service Pack 1 und Windows Vista Service Pack 2 | Nein | Nein | Ja | Ja |
| Windows Vista x64 Edition, Windows Vista x64 Edition Service Pack 1 und Windows Vista x64 Edition Service Pack 2 | Nein | Nein | Ja | Ja |
| Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme und Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme Service Pack 2 | Nein | Nein | Ja | Ja |
| Windows Server 2008 für x64-basierte Systeme und Windows Server 2008 für x64-basierte Systeme Service Pack 2 | Nein | Nein | Ja | Ja |
| Windows Server 2008 für Itanium-basierte Systeme und Windows Server 2008 für Itanium-basierte Systeme Service Pack 2 | Nein | Nein | Ja | Ja |
| Windows 7 für 32-Bit-Systeme | Nein | Nein | Ja | Ja |
| Windows 7 für x64-basierte Systeme | Nein | Nein | Ja | Ja |
| Windows Server 2008 R2 für x64-basierte Systeme | Nein | Nein | Ja | Ja |
| Windows Server 2008 R2 für Itanium-basierte Systeme | Nein | Nein | Ja | Ja |
*Nur Internet Explorer 6. Weitere Informationen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 924178.
Für SMS 2.0 und SMS 2003 kann das Sicherheitsupdate-Inventurprogramm (SUIT) von SMS verwendet werden, um Sicherheitsupdates zu erkennen. Siehe auch Downloads für Systems Management Server 2.0.
Im Fall von SMS 2003 kann von SMS zum Auffinden von unter Microsoft Updates erhältlichen Sicherheitsupdates und Updates, die von Windows Server Update Services unterstützt werden, das SMS 2003-Inventurprogramm für Microsoft-Updates (ITMU) verwendet werden. Weitere Informationen zum SMS 2003-Inventurprogramm für Microsoft-Updates finden Sie auf der Website SMS 2003-Inventurprogramm für Microsoft Updates. Weitere Informationen zu den SMS-Scanning Tools finden Sie unter SMS 2003 Software Update Scanning Tools. Siehe auch Downloads für Systems Management Server 2003.
System Center Configuration Manager 2007 verwendet WSUS 3.0 für die Erkennung von Updates. Weitere Informationen zur Configuration Manager 2007-Softwareupdateverwaltung finden Sie auf der Website zu System Center Configuration Manager 2007.
Weitere Informationen zu SMS finden Sie auf der SMS-Website.
Weitere Informationen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 910723: Zusammenfassungsliste der monatlichen Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung.
Updatekompatibilitätsbewertung und Microsoft Application Compatibility Toolkit
Updates bearbeiten oft dieselben Dateien und Registrierungseinstellungen, die zum Ausführen Ihrer Anwendungen benötigt werden. Dies kann eine Inkompatibilität auslösen und die Bereitstellung von Sicherheitsupdates verzögern. Mit den Komponenten zur Updatekompatibilitätsbewertung, die im Microsoft Application Compatibility Toolkit 5.0 enthalten sind, können Sie die Vereinbarkeit von Windows-Updates mit installierten Anwendungen testen und überprüfen.
Das Microsoft Application Compatibility Toolkit (ACT) enthält alle notwendigen Tools und Dokumentationen, um die Anwendungskompatibilität zu prüfen und eventuelle Probleme zu beheben, bevor Microsoft Windows Vista, ein Windows-Update, ein Microsoft-Sicherheitsupdate oder eine neue Version von Windows Internet Explorer in Ihrer Umgebung bereitgestellt wird.
Bereitstellung von Sicherheitsupdates
Betroffene Software
Um Informationen zum jeweiligen Sicherheitsupdate für Ihre betroffene Software zu erhalten, klicken Sie auf den entsprechenden Link:
Windows 2000 (alle Editionen)
Referenztabelle
Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Sie finden zusätzliche Informationen im Unterabschnitt Informationen zur Bereitstellung in diesem Abschnitt.
| Aufnahme in zukünftige Service Packs: | Das Update für dieses Problem wird möglicherweise in zukünftigen Update-Rollups enthalten sein. |
| Bereitstellung: | |
| Installieren ohne Benutzereingriff | Für Internet Explorer 5.01 Service Pack 4 auf allen unterstützten Editionen von Windows 2000: IE5.01sp4-KB980182-Windows2000sp4-x86-enu /quiet Für Internet Explorer 6 Service Pack 1, falls installiert, auf allen unterstützten Editionen von Windows 2000: IE6.0sp1-KB980182-Windows2000-x86-enu /quiet |
| Installieren ohne neu zu starten | Für Internet Explorer 5.01 Service Pack 4 auf allen unterstützten Editionen von Windows 2000: IE5.01sp4-KB980182-Windows2000sp4-x86-enu /norestart Für Internet Explorer 6 Service Pack 1, falls installiert, auf allen unterstützten Editionen von Windows 2000: IE6.0sp1-KB980182-Windows2000-x86-enu /norestart |
| Protokolldatei aktualisieren | Für Internet Explorer 5.01 Service Pack 4 auf allen unterstützten Editionen von Windows 2000: KB980182-IE501SP4-20100305.120000.log Für Internet Explorer 6 Service Pack 1, falls installiert, auf allen unterstützten Editionen von Windows 2000: KB980182-IE6SP1-20100305.120000.log |
| Weitere Informationen | Siehe den Unterabschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung |
| Neustartanforderung: | |
| Neustart erforderlich? | Ja, Sie müssen das System neu starten, nachdem Sie dieses Sicherheitsupdate installiert haben. |
| HotPatching | Nicht anwendbar |
| Informationen zur Deinstallation: | Für Internet Explorer 5.01 Service Pack 4 auf allen unterstützten Editionen von Windows 2000: Verwenden Sie die Option Software in der Systemsteuerung oder das Dienstprogramm Spuninst.exe im Ordner %Windir%\$NTUninstallKB980182-IE5SP4-20100305.120000$\Spuninst. Für Internet Explorer 6 Service Pack 1, falls installiert, auf allen unterstützten Editionen von Windows 2000: Verwenden Sie die Option Software in der Systemsteuerung oder das Dienstprogramm Spuninst.exe im Ordner %Windir%\$NTUninstallKB980182-IE6SP1-20100305.120000$\Spuninst. |
| Dateiinformationen: | Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 980182. |
| Überprüfung des Registrierungsschlüssels | Für Internet Explorer 5.01 Service Pack 4 auf allen unterstützten Editionen von Microsoft Windows 2000 Service Pack 4: HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Updates\Internet Explorer 5.01\SP4\KB980182-IE501SP4-20100305.120000\Filelist Für Internet Explorer 6 Service Pack 1, falls installiert, auf allen unterstützten Editionen von Microsoft Windows 2000 Service Pack 4: HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Updates\Internet Explorer 6\SP1\KB980182-IE6SP1-20100305.120000\Filelist |
Informationen zur Bereitstellung
Installieren des Updates
Wenn Sie dieses Sicherheitsupdate installieren, prüft der Installer, ob Dateien, die auf dem Computer aktualisiert werden, zuvor durch einen Microsoft-Hotfix aktualisiert wurden.
Wenn Sie kürzlich einen Hotfix installiert haben, um eine dieser Dateien zu aktualisieren, dann kopiert das Installationsprogramm die RTMQFE-, SP1QFE bzw. SP2QFE-Dateien auf Ihr System. Andernfalls kopiert das Installationsprogramm die Dateien RTMGDR, SP1GDR oder SP2GDR auf Ihr System. Möglicherweise enthalten die Sicherheitsupdates nicht alle Varianten dieser Dateien. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824994.
Weitere Informationen zum Installationsprogramm finden Sie auf der Microsoft TechNet Website.
Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.
Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.
| Option | Beschreibung |
|---|---|
| /help | Zeigt die Befehlszeilenoptionen an. |
| Installationsmodi | |
| /passive | Modus für unbeaufsichtigte Installation. Es ist kein Benutzereingriff erforderlich, jedoch wird der Installationsstatus angezeigt. Sollte im Anschluss an die Installation ein Neustart erforderlich sein, wird der Benutzer in einem Dialogfeld darauf hingewiesen, dass der Computer in 30 Sekunden neu gestartet wird. |
| /quiet | Stiller Modus. Dies entspricht dem unbeaufsichtigten Modus, jedoch werden keine Status- oder Fehlermeldungen angezeigt. |
| Neustartoptionen | |
| /norestart | Kein Neustart nach Abschluss der Installation |
| /forcerestart | Startet den Computer nach der Installation neu und erzwingt beim Herunterfahren das Schließen aller Anwendungen, ohne geöffnete Dateien zuvor zu speichern. |
| /warnrestart[:x] | Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der Benutzer gewarnt wird, dass der Computer in einer bestimmtenAnzahl von Sekunden neu gestartet wird. (Die Standardeinstellung lautet 30 Sekunden.) Sollte in Verbindung mit den Installationsoptionen /quiet oder /passive verwendet werden. |
| /promptrestart | Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der lokale Benutzer zur Bestätigung des Neustarts aufgefordert wird. |
| Besondere Optionen | |
| /overwriteoem | Überschreibt OEM-Dateien ohne Bestätigung. |
| /nobackup | Erstellt keine Sicherungskopien der Dateien für die Deinstallation. |
| /forceappsclose | Erzwingt das Schließen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers. |
| /log:Pfad | Speichert die Installationsprotokolldateien im angegebenen Pfad. |
| /extract[:Pfad] | Extrahiert Dateien, ohne das Setup-Programm zu starten. |
| /ER | Aktiviert erweiterte Fehlerberichterstattung. |
| /verbose | Aktiviert eine ausführliche Protokollierung. Erstellt während der Installation die Datei %Windir%\CabBuild.log. In diesem Protokoll werden die kopierten Dateien aufgeführt. Die Verwendung dieser Option kann den Installationsvorgang entscheidend verlangsamen. |
Hinweis Diese Optionen können in einem Befehl kombiniert werden. Aus Gründen der Abwärtskompatibilität unterstützt das Sicherheitsupdate auch die Installationsoptionen, die von der früheren Version des Installationsprogramms verwendet wurden. Weitere Informationen zu den möglichen Installationsoptionen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 262841.
Entfernen des Updates
Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.
| Option | Beschreibung |
|---|---|
| /help | Zeigt die Befehlszeilenoptionen an. |
| Installationsmodi | |
| /passive | Modus für unbeaufsichtigte Installation. Es ist kein Benutzereingriff erforderlich, jedoch wird der Installationsstatus angezeigt. Sollte im Anschluss an die Installation ein Neustart erforderlich sein, wird der Benutzer in einem Dialogfeld darauf hingewiesen, dass der Computer in 30 Sekunden neu gestartet wird. |
| /quiet | Stiller Modus. Dies entspricht dem unbeaufsichtigten Modus, jedoch werden keine Status- oder Fehlermeldungen angezeigt. |
| Neustartoptionen | |
| /norestart | Kein Neustart nach Abschluss der Installation |
| /forcerestart | Startet den Computer nach der Installation neu und erzwingt beim Herunterfahren das Schließen aller Anwendungen, ohne geöffnete Dateien zuvor zu speichern. |
| /warnrestart[:x] | Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der Benutzer gewarnt wird, dass der Computer in einer bestimmtenAnzahl von Sekunden neu gestartet wird. (Die Standardeinstellung lautet 30 Sekunden.) Sollte in Verbindung mit den Installationsoptionen /quiet oder /passive verwendet werden. |
| /promptrestart | Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der lokale Benutzer zur Bestätigung des Neustarts aufgefordert wird. |
| Besondere Optionen | |
| /forceappsclose | Erzwingt das Schließen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers. |
| /log:Pfad | Speichert die Installationsprotokolldateien im angegebenen Pfad. |
Überprüfen der Updateinstallation
- Microsoft Baseline Security Analyzer
Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung in diesem Bulletin.
- Überprüfung der Dateiversion
Da mehrere Editionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.
- Klicken Sie auf Start und dann auf Suchen.
- Klicken Sie im Bereich Suchergebnisse unter Such-Assistent auf Alle Dateien und Ordner.
- Geben Sie im Feld Gesamter oder Teil des Dateinamens den Dateinamen aus der entsprechenden Dateiinformationstabelle an, und klicken Sie dann auf Suchen.
- Klicken Sie in der Liste der Dateien mit der rechten Maustaste auf einen Dateinamen in der entsprechenden Dateiinformationstabelle, und klicken Sie dann auf Eigenschaften.
Hinweis Je nach der Edition des Betriebssystems oder den Programmen, die auf Ihrem System installiert sind, sind u. U. einige der in der Dateiinformationstabelle aufgeführten Dateien nicht installiert. - Ermitteln Sie mithilfe der Registerkarte Version die Version der Datei, die auf Ihrem Computer installiert ist, indem Sie diese mit der Version vergleichen, die in der entsprechenden Dateiinformationstabelle aufgeführt wird.
Hinweis Neben der Dateiversion ändern sich bei der Installation möglicherweise auch andere Attribute. Andere Dateiattribute anhand der Daten in der Dateiinformationstabelle zu vergleichen, ist keine empfohlene Methode, um zu überprüfen, ob das Update installiert wurde. In bestimmten Fällen werden Dateien möglicherweise während der Installation umbenannt. Wenn Datei- oder Versionsinformationen nicht vorhanden sind, wählen Sie eine andere Methode, um die Updateinstallation zu überprüfen.
- Überprüfung des Registrierungsschlüssels
Möglicherweise können Sie die Dateien, die von diesem Sicherheitsupdate installiert wurden, auch durch die Prüfung des Registrierungsschlüssels in der Referenztabelle in diesem Abschnitt überprüfen.
Diese Registrierungsschlüssel enthalten möglicherweise keine vollständige Liste der installierten Dateien. Zudem werden die Registrierungsschlüssel möglicherweise nicht einwandfrei erstellt, wenn ein Administrator oder OEM dieses Sicherheitsupdate in die Windows-Installationsquelldateien integriert oder einbindet.
Windows XP (alle Editionen)
Referenztabelle
Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Sie finden zusätzliche Informationen im Unterabschnitt Informationen zur Bereitstellung in diesem Abschnitt.
| Aufnahme in zukünftige Service Packs: | Das Update für dieses Problem wird in einem zukünftigen Service Pack oder Update-Rollup enthalten sein. |
| Bereitstellung: | |
| Installieren ohne Benutzereingriff | Internet Explorer 6 für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows XP: WindowsXP-KB980182-x86-enu /quiet |
| Internet Explorer 6 für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows XP: WindowsServer2003.WindowsXP-KB980182-x64-enu /quiet | |
| Internet Explorer 7 für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows XP: IE7-WindowsXP-KB980182-x86-enu /quiet | |
| Internet Explorer 7 für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows XP: IE7-WindowsServer2003.WindowsXP-KB980182-x64-enu /quiet | |
| Internet Explorer 8 für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows XP: IE8-WindowsXP-KB980182-x86-enu /quiet | |
| Internet Explorer 8 für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows XP: IE8-WindowsServer2003.WindowsXP-KB980182-x64-enu /quiet | |
| Installieren ohne neu zu starten | Internet Explorer 6 für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows XP: WindowsXP-KB980182-x86-enu /norestart |
| Internet Explorer 6 für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows XP: WindowsServer2003.WindowsXP-KB980182-x64-enu /norestart | |
| Internet Explorer 7 für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows XP: IE7-WindowsXP-KB980182-x86-enu /norestart | |
| Internet Explorer 7 für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows XP: IE7-WindowsServer2003.WindowsXP-KB980182-x64-enu /norestart | |
| Internet Explorer 8 für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows XP: IE8-WindowsXP-KB980182-x86-enu /norestart | |
| Internet Explorer 8 für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows XP: IE8-WindowsServer2003.WindowsXP-KB980182-x64-enu /norestart | |
| Protokolldatei aktualisieren | Internet Explorer 6 für alle unterstützten Editionen von Windows XP: KB980182.log |
| Internet Explorer 7 für alle unterstützten Editionen von Windows XP: KB980182-IE7.log | |
| Internet Explorer 8 für alle unterstützten Editionen von Windows XP: KB980182-IE8.log | |
| Weitere Informationen | Siehe den Unterabschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung |
| Neustartanforderung: | |
| Neustart erforderlich? | Ja, Sie müssen das System neu starten, nachdem Sie dieses Sicherheitsupdate installiert haben. |
| HotPatching | Nicht anwendbar |
| Informationen zur Deinstallation: | Internet Explorer 6 für alle unterstützten Editionen von Windows XP: Verwenden Sie die Option Software in der Systemsteuerung oder das Dienstprogramm Spuninst.exe im Ordner %Windir%\$NTUninstallKB980182$\Spuninst. |
| Internet Explorer 7 für alle unterstützten Editionen von Windows XP: Verwenden Sie die Option Software in der Systemsteuerung oder das Dienstprogramm Spuninst.exe im Ordner %Windir%\ie7updates\KB980182-IE7\spuninst. | |
| Internet Explorer 8 für alle unterstützten Editionen von Windows XP: Verwenden Sie die Option Software in der Systemsteuerung oder das Dienstprogramm Spuninst.exe im Ordner %Windir%\ie8updates\KB980182-IE8\spuninst. | |
| Dateiinformationen: | Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 980182. |
| Überprüfung des Registrierungsschlüssels | Internet Explorer 6 für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows XP: HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Updates\Windows XP\SP4\KB980182\Filelist |
| Internet Explorer 6 für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows XP: HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Updates\Windows XP Version 2003\SP3\KB980182\Filelist | |
| Internet Explorer 7 für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows XP: HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Updates\Windows XP\SP0\KB980182-IE7\Filelist | |
| Internet Explorer 7 für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows XP: HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Updates\Windows XP Version 2003\SP0\KB980182-IE7\Filelist | |
| Internet Explorer 8 für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows XP: HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Updates\Windows XP\SP0\KB980182-IE8\Filelist | |
| Internet Explorer 8 für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows XP: HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Updates\Windows XP Version 2003\SP0\KB980182-IE8\Filelist |
Hinweis Für unterstützte Versionen von Windows XP Professional x64 Edition ist dieses Sicherheitsupdate identisch mit unterstützten Versionen des Sicherheitsupdates für Windows Server 2003 x64 Edition.
Informationen zur Bereitstellung
Installieren des Updates
Wenn Sie dieses Sicherheitsupdate installieren, prüft der Installer, ob Dateien, die auf dem Computer aktualisiert werden, zuvor durch einen Microsoft-Hotfix aktualisiert wurden.
Wenn Sie kürzlich einen Hotfix installiert haben, um eine dieser Dateien zu aktualisieren, dann kopiert das Installationsprogramm die RTMQFE-, SP1QFE bzw. SP2QFE-Dateien auf Ihr System. Andernfalls kopiert das Installationsprogramm die Dateien RTMGDR, SP1GDR oder SP2GDR auf Ihr System. Möglicherweise enthalten die Sicherheitsupdates nicht alle Varianten dieser Dateien. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824994.
Weitere Informationen zum Installationsprogramm finden Sie auf der Microsoft TechNet Website.
Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.
Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.
| Option | Beschreibung |
|---|---|
| /help | Zeigt die Befehlszeilenoptionen an. |
| Installationsmodi | |
| /passive | Modus für unbeaufsichtigte Installation. Es ist kein Benutzereingriff erforderlich, jedoch wird der Installationsstatus angezeigt. Sollte im Anschluss an die Installation ein Neustart erforderlich sein, wird der Benutzer in einem Dialogfeld darauf hingewiesen, dass der Computer in 30 Sekunden neu gestartet wird. |
| /quiet | Stiller Modus. Dies entspricht dem unbeaufsichtigten Modus, jedoch werden keine Status- oder Fehlermeldungen angezeigt. |
| Neustartoptionen | |
| /norestart | Kein Neustart nach Abschluss der Installation |
| /forcerestart | Startet den Computer nach der Installation neu und erzwingt beim Herunterfahren das Schließen aller Anwendungen, ohne geöffnete Dateien zuvor zu speichern. |
| /warnrestart[:x] | Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der Benutzer gewarnt wird, dass der Computer in einer bestimmtenAnzahl von Sekunden neu gestartet wird. (Die Standardeinstellung lautet 30 Sekunden.) Sollte in Verbindung mit den Installationsoptionen /quiet oder /passive verwendet werden. |
| /promptrestart | Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der lokale Benutzer zur Bestätigung des Neustarts aufgefordert wird. |
| Besondere Optionen | |
| /overwriteoem | Überschreibt OEM-Dateien ohne Bestätigung. |
| /nobackup | Erstellt keine Sicherungskopien der Dateien für die Deinstallation. |
| /forceappsclose | Erzwingt das Schließen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers. |
| /log:Pfad | Speichert die Installationsprotokolldateien im angegebenen Pfad. |
| /integrate:Pfad | Integriert das Update in die Windows-Quelldateien. Diese Dateien befinden sich im Pfad, der in der Installationsoption angegeben ist. |
| /extract[:Pfad] | Extrahiert Dateien, ohne das Setup-Programm zu starten. |
| /ER | Aktiviert erweiterte Fehlerberichterstattung. |
| /verbose | Aktiviert eine ausführliche Protokollierung. Erstellt während der Installation die Datei %Windir%\CabBuild.log. In diesem Protokoll werden die kopierten Dateien aufgeführt. Die Verwendung dieser Option kann den Installationsvorgang entscheidend verlangsamen. |
Hinweis Diese Optionen können in einem Befehl kombiniert werden. Aus Gründen der Abwärtskompatibilität unterstützt das Sicherheitsupdate auch die Installationsoptionen, die von der früheren Version des Installationsprogramms verwendet wurden. Weitere Informationen zu den möglichen Installationsoptionen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 262841.
Entfernen des Updates
Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.
| Option | Beschreibung |
|---|---|
| /help | Zeigt die Befehlszeilenoptionen an. |
| Installationsmodi | |
| /passive | Modus für unbeaufsichtigte Installation. Es ist kein Benutzereingriff erforderlich, jedoch wird der Installationsstatus angezeigt. Sollte im Anschluss an die Installation ein Neustart erforderlich sein, wird der Benutzer in einem Dialogfeld darauf hingewiesen, dass der Computer in 30 Sekunden neu gestartet wird. |
| /quiet | Stiller Modus. Dies entspricht dem unbeaufsichtigten Modus, jedoch werden keine Status- oder Fehlermeldungen angezeigt. |
| Neustartoptionen | |
| /norestart | Kein Neustart nach Abschluss der Installation |
| /forcerestart | Startet den Computer nach der Installation neu und erzwingt beim Herunterfahren das Schließen aller Anwendungen, ohne geöffnete Dateien zuvor zu speichern. |
| /warnrestart[:x] | Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der Benutzer gewarnt wird, dass der Computer in einer bestimmtenAnzahl von Sekunden neu gestartet wird. (Die Standardeinstellung lautet 30 Sekunden.) Sollte in Verbindung mit den Installationsoptionen /quiet oder /passive verwendet werden. |
| /promptrestart | Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der lokale Benutzer zur Bestätigung des Neustarts aufgefordert wird. |
| Besondere Optionen | |
| /forceappsclose | Erzwingt das Schließen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers. |
| /log:Pfad | Speichert die Installationsprotokolldateien im angegebenen Pfad. |
Überprüfen der Updateinstallation
- Microsoft Baseline Security Analyzer
Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung in diesem Bulletin.
- Überprüfung der Dateiversion
Da mehrere Editionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.
- Klicken Sie auf Start und dann auf Suchen.
- Klicken Sie im Bereich Suchergebnisse unter Such-Assistent auf Alle Dateien und Ordner.
- Geben Sie im Feld Gesamter oder Teil des Dateinamens den Dateinamen aus der entsprechenden Dateiinformationstabelle an, und klicken Sie dann auf Suchen.
- Klicken Sie in der Liste der Dateien mit der rechten Maustaste auf einen Dateinamen in der entsprechenden Dateiinformationstabelle, und klicken Sie dann auf Eigenschaften.
Hinweis Je nach der Edition des Betriebssystems oder den Programmen, die auf Ihrem System installiert sind, sind u. U. einige der in der Dateiinformationstabelle aufgeführten Dateien nicht installiert. - Ermitteln Sie mithilfe der Registerkarte Version die Version der Datei, die auf Ihrem Computer installiert ist, indem Sie diese mit der Version vergleichen, die in der entsprechenden Dateiinformationstabelle aufgeführt wird.
Hinweis Neben der Dateiversion ändern sich bei der Installation möglicherweise auch andere Attribute. Andere Dateiattribute anhand der Daten in der Dateiinformationstabelle zu vergleichen, ist keine empfohlene Methode, um zu überprüfen, ob das Update installiert wurde. In bestimmten Fällen werden Dateien möglicherweise während der Installation umbenannt. Wenn Datei- oder Versionsinformationen nicht vorhanden sind, wählen Sie eine andere Methode, um die Updateinstallation zu überprüfen.
- Überprüfung des Registrierungsschlüssels
Möglicherweise können Sie die Dateien, die von diesem Sicherheitsupdate installiert wurden, auch durch die Prüfung des Registrierungsschlüssels in der Referenztabelle in diesem Abschnitt überprüfen.
Diese Registrierungsschlüssel enthalten möglicherweise keine vollständige Liste der installierten Dateien. Zudem werden die Registrierungsschlüssel möglicherweise nicht einwandfrei erstellt, wenn ein Administrator oder OEM dieses Sicherheitsupdate in die Windows-Installationsquelldateien integriert oder einbindet.
Windows Server 2003 (alle Editionen)
Referenztabelle
Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Sie finden zusätzliche Informationen im Unterabschnitt Informationen zur Bereitstellung in diesem Abschnitt.
| Aufnahme in zukünftige Service Packs: | Das Update für dieses Problem wird in einem zukünftigen Service Pack oder Update-Rollup enthalten sein. |
| Bereitstellung: | |
| Installieren ohne Benutzereingriff | Internet Explorer 6 für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows Server 2003: WindowsServer2003-KB980182-x86-enu /quiet |
| Internet Explorer 6 für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows Server 2003: WindowsServer2003.WindowsXP-KB980182-x64-enu /quiet | |
| Internet Explorer 6 für alle unterstützten Itanium-basierten Editionen von Windows Server 2003: WindowsServer2003-KB980182-ia64-enu /quiet | |
| Internet Explorer 7 für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows Server 2003: IE7-WindowsServer2003-KB980182-x86-enu /quiet | |
| Internet Explorer 7 für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows Server 2003: IE7-WindowsServer2003.WindowsXP-KB980182-x64-enu /quiet | |
| Internet Explorer 7 für alle unterstützten Itanium-basierten Editionen von Windows Server 2003: IE7-WindowsServer2003-KB980182-ia64-enu /quiet | |
| Internet Explorer 8 für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows Server 2003: IE8-WindowsServer2003-KB980182-x86-enu /quiet | |
| Internet Explorer 8 für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows Server 2003: IE8-WindowsServer2003.WindowsXP-KB980182-x64-enu /quiet | |
| Installieren ohne neu zu starten | Internet Explorer 6 für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows Server 2003: WindowsServer2003-KB980182-x86-enu /norestart |
| Internet Explorer 6 für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows Server 2003: WindowsServer2003.WindowsXP-KB980182-x64-enu /norestart | |
| Internet Explorer 6 für alle unterstützten Itanium-basierten Editionen von Windows Server 2003: WindowsServer2003-KB980182-ia64-enu /norestart | |
| Internet Explorer 7 für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows Server 2003: IE7-WindowsServer2003-KB980182-x86-enu /norestart | |
| Internet Explorer 7 für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows Server 2003: IE7-WindowsServer2003.WindowsXP-KB980182-x64-enu /norestart | |
| Internet Explorer 7 für alle unterstützten Itanium-basierten Editionen von Windows Server 2003: IE7-WindowsServer2003-KB980182-ia64-enu /norestart | |
| Internet Explorer 8 für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows Server 2003: IE8-WindowsServer2003-KB980182-x86-enu /norestart | |
| Internet Explorer 8 für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows Server 2003: IE8-WindowsServer2003.WindowsXP-KB980182-x64-enu /norestart | |
| Protokolldatei aktualisieren | Internet Explorer 6 für alle unterstützten 32-Bit-Editionen, x64-basierten Editionen und Itanium-basierten Editionen von Windows Server 2003: KB980182.log |
| Internet Explorer 7 für alle unterstützten 32-Bit-Editionen, x64-basierten Editionen und Itanium-basierten Editionen von Windows Server 2003: KB980182-IE7.log | |
| Internet Explorer 8 für alle unterstützten 32-Bit-Editionen, x64-basierten Editionen und Itanium-basierten Editionen von Windows Server 2003: KB980182-IE8.log | |
| Weitere Informationen | Siehe den Unterabschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung |
| Neustartanforderung: | |
| Neustart erforderlich? | Ja, Sie müssen das System neu starten, nachdem Sie dieses Sicherheitsupdate installiert haben. |
| HotPatching | Dieses Sicherheitsupdate unterstützt kein HotPatching. Weitere Informationen zum HotPatching finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 897341. |
| Informationen zur Deinstallation: | Internet Explorer 6 für alle unterstützten 32-Bit-Editionen, x64-basierten Editionen und Itanium-basierten Editionen von Windows Server 2003: Verwenden Sie die Option Software in der Systemsteuerung oder das Dienstprogramm Spuninst.exe im Ordner %Windir%\$NTUninstallKB980182$\Spuninst. |
| Internet Explorer 7 für alle unterstützten 32-Bit-Editionen, x64-basierten Editionen und Itanium-basierten Editionen von Windows Server 2003: Verwenden Sie die Option Software in der Systemsteuerung oder das Dienstprogramm Spuninst.exe im Ordner %Windir%\ie7updates\KB980182-IE7\spuninst. | |
| Internet Explorer 8 für alle unterstützten 32-Bit-Editionen und x64-basierten Editionen von Windows Server 2003: Verwenden Sie die Option Software in der Systemsteuerung oder das Dienstprogramm Spuninst.exe im Ordner %Windir%\ie8updates\KB980182-IE8\spuninst. | |
| Dateiinformationen: | Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 980182. |
| Überprüfung des Registrierungsschlüssels | Internet Explorer 6 für alle unterstützten 32-Bit-Editionen, x64-basierten Editionen und Itanium-basierten Editionen von Windows Server 2003: HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Updates\Windows Server 2003\SP3\KB980182\Filelist |
| Internet Explorer 7 für alle unterstützten 32-Bit-Editionen, x64-basierten Editionen und Itanium-basierten Editionen von Windows Server 2003: HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Updates\Windows Server 2003\SP0\KB980182-IE7\Filelist | |
| Internet Explorer 8 für alle unterstützten 32-Bit-Editionen und x64-basierten Editionen von Windows Server 2003: HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Updates\Windows Server 2003\SP0\KB980182-IE8\Filelist |
Informationen zur Bereitstellung
Installieren des Updates
Wenn Sie dieses Sicherheitsupdate installieren, prüft der Installer, ob Dateien, die auf dem Computer aktualisiert werden, zuvor durch einen Microsoft-Hotfix aktualisiert wurden.
Wenn Sie kürzlich einen Hotfix installiert haben, um eine dieser Dateien zu aktualisieren, dann kopiert das Installationsprogramm die RTMQFE-, SP1QFE bzw. SP2QFE-Dateien auf Ihr System. Andernfalls kopiert das Installationsprogramm die Dateien RTMGDR, SP1GDR oder SP2GDR auf Ihr System. Möglicherweise enthalten die Sicherheitsupdates nicht alle Varianten dieser Dateien. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824994.
Weitere Informationen zum Installationsprogramm finden Sie auf der Microsoft TechNet Website.
Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.
Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.
| Option | Beschreibung |
|---|---|
| /help | Zeigt die Befehlszeilenoptionen an. |
| Installationsmodi | |
| /passive | Modus für unbeaufsichtigte Installation. Es ist kein Benutzereingriff erforderlich, jedoch wird der Installationsstatus angezeigt. Sollte im Anschluss an die Installation ein Neustart erforderlich sein, wird der Benutzer in einem Dialogfeld darauf hingewiesen, dass der Computer in 30 Sekunden neu gestartet wird. |
| /quiet | Stiller Modus. Dies entspricht dem unbeaufsichtigten Modus, jedoch werden keine Status- oder Fehlermeldungen angezeigt. |
| Neustartoptionen | |
| /norestart | Kein Neustart nach Abschluss der Installation |
| /forcerestart | Startet den Computer nach der Installation neu und erzwingt beim Herunterfahren das Schließen aller Anwendungen, ohne geöffnete Dateien zuvor zu speichern. |
| /warnrestart[:x] | Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der Benutzer gewarnt wird, dass der Computer in einer bestimmtenAnzahl von Sekunden neu gestartet wird. (Die Standardeinstellung lautet 30 Sekunden.) Sollte in Verbindung mit den Installationsoptionen /quiet oder /passive verwendet werden. |
| /promptrestart | Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der lokale Benutzer zur Bestätigung des Neustarts aufgefordert wird. |
| Besondere Optionen | |
| /overwriteoem | Überschreibt OEM-Dateien ohne Bestätigung. |
| /nobackup | Erstellt keine Sicherungskopien der Dateien für die Deinstallation. |
| /forceappsclose | Erzwingt das Schließen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers. |
| /log:Pfad | Speichert die Installationsprotokolldateien im angegebenen Pfad. |
| /integrate:Pfad | Integriert das Update in die Windows-Quelldateien. Diese Dateien befinden sich im Pfad, der in der Installationsoption angegeben ist. |
| /extract[:Pfad] | Extrahiert Dateien, ohne das Setup-Programm zu starten. |
| /ER | Aktiviert erweiterte Fehlerberichterstattung. |
| /verbose | Aktiviert eine ausführliche Protokollierung. Erstellt während der Installation die Datei %Windir%\CabBuild.log. In diesem Protokoll werden die kopierten Dateien aufgeführt. Die Verwendung dieser Option kann den Installationsvorgang entscheidend verlangsamen. |
Hinweis Diese Optionen können in einem Befehl kombiniert werden. Aus Gründen der Abwärtskompatibilität unterstützt das Sicherheitsupdate auch zahlreiche Installationsoptionen, die von der früheren Version des Installationsprogramms verwendet wurden. Weitere Informationen zu den möglichen Installationsoptionen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 262841.
Entfernen des Updates
Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.
| Option | Beschreibung |
|---|---|
| /help | Zeigt die Befehlszeilenoptionen an. |
| Installationsmodi | |
| /passive | Modus für unbeaufsichtigte Installation. Es ist kein Benutzereingriff erforderlich, jedoch wird der Installationsstatus angezeigt. Sollte im Anschluss an die Installation ein Neustart erforderlich sein, wird der Benutzer in einem Dialogfeld darauf hingewiesen, dass der Computer in 30 Sekunden neu gestartet wird. |
| /quiet | Stiller Modus. Dies entspricht dem unbeaufsichtigten Modus, jedoch werden keine Status- oder Fehlermeldungen angezeigt. |
| Neustartoptionen | |
| /norestart | Kein Neustart nach Abschluss der Installation |
| /forcerestart | Startet den Computer nach der Installation neu und erzwingt beim Herunterfahren das Schließen aller Anwendungen, ohne geöffnete Dateien zuvor zu speichern. |
| /warnrestart[:x] | Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der Benutzer gewarnt wird, dass der Computer in einer bestimmtenAnzahl von Sekunden neu gestartet wird. (Die Standardeinstellung lautet 30 Sekunden.) Sollte in Verbindung mit den Installationsoptionen /quiet oder /passive verwendet werden. |
| /promptrestart | Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der lokale Benutzer zur Bestätigung des Neustarts aufgefordert wird. |
| Besondere Optionen | |
| /forceappsclose | Erzwingt das Schließen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers. |
| /log:Pfad | Speichert die Installationsprotokolldateien im angegebenen Pfad. |
Überprüfen der Updateinstallation
- Microsoft Baseline Security Analyzer
Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung in diesem Bulletin.
- Überprüfung der Dateiversion
Da mehrere Editionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.
- Klicken Sie auf Start und dann auf Suchen.
- Klicken Sie im Bereich Suchergebnisse unter Such-Assistent auf Alle Dateien und Ordner.
- Geben Sie im Feld Gesamter oder Teil des Dateinamens den Dateinamen aus der entsprechenden Dateiinformationstabelle an, und klicken Sie dann auf Suchen.
- Klicken Sie in der Liste der Dateien mit der rechten Maustaste auf einen Dateinamen in der entsprechenden Dateiinformationstabelle, und klicken Sie dann auf Eigenschaften.
Hinweis Je nach der Edition des Betriebssystems oder den Programmen, die auf Ihrem System installiert sind, sind u. U. einige der in der Dateiinformationstabelle aufgeführten Dateien nicht installiert. - Ermitteln Sie mithilfe der Registerkarte Version die Version der Datei, die auf Ihrem Computer installiert ist, indem Sie diese mit der Version vergleichen, die in der entsprechenden Dateiinformationstabelle aufgeführt wird.
Hinweis Neben der Dateiversion ändern sich bei der Installation möglicherweise auch andere Attribute. Andere Dateiattribute anhand der Daten in der Dateiinformationstabelle zu vergleichen, ist keine empfohlene Methode, um zu überprüfen, ob das Update installiert wurde. In bestimmten Fällen werden Dateien möglicherweise während der Installation umbenannt. Wenn Datei- oder Versionsinformationen nicht vorhanden sind, wählen Sie eine andere Methode, um die Updateinstallation zu überprüfen.
- Überprüfung des Registrierungsschlüssels
Möglicherweise können Sie die Dateien, die von diesem Sicherheitsupdate installiert wurden, auch durch die Prüfung des Registrierungsschlüssels in der Referenztabelle in diesem Abschnitt überprüfen.
Diese Registrierungsschlüssel enthalten möglicherweise keine vollständige Liste der installierten Dateien. Zudem werden die Registrierungsschlüssel möglicherweise nicht einwandfrei erstellt, wenn ein Administrator oder OEM dieses Sicherheitsupdate in die Windows-Installationsquelldateien integriert oder einbindet.
Windows Vista (alle Editionen)
Referenztabelle
Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Sie finden zusätzliche Informationen im Unterabschnitt Informationen zur Bereitstellung in diesem Abschnitt.
| Aufnahme in zukünftige Service Packs: | Das Update für dieses Problem wird in einem zukünftigen Service Pack oder Update-Rollup enthalten sein. |
| Bereitstellung: | |
| Installieren ohne Benutzereingriff | Internet Explorer 7 in allen unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows Vista: Windows6.0-KB980182-x86 /quiet |
| Internet Explorer 7 in allen unterstützten x64-basierten Editionen von Windows Vista: Windows6.0-KB980182-x64 /quiet | |
| Internet Explorer 8 in allen unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows Vista: IE8-Windows6.0-KB980182-x86 /quiet | |
| Internet Explorer 8 in allen unterstützten x64-basierten Editionen von Windows Vista: IE8-Windows6.0-KB980182-x64 /quiet | |
| Installieren ohne neu zu starten | Internet Explorer 7 in allen unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows Vista: Windows6.0-KB980182-x86 /quiet /norestart |
| Internet Explorer 7 in allen unterstützten x64-basierten Editionen von Windows Vista: Windows6.0-KB980182-x64 /quiet /norestart | |
| Internet Explorer 8 in allen unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows Vista: IE8-Windows6.0-KB980182-x86 /quiet /norestart | |
| Internet Explorer 8 in allen unterstützten x64-basierten Editionen von Windows Vista: IE8-Windows6.0-KB980182-x64 /quiet /norestart | |
| Weitere Informationen | Siehe den Unterabschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung |
| Neustartanforderung: | |
| Neustart erforderlich? | Ja, Sie müssen das System neu starten, nachdem Sie dieses Sicherheitsupdate installiert haben. |
| HotPatching | Nicht anwendbar |
| Informationen zur Deinstallation: | WUSA.exe unterstützt nicht die Deinstallation von Updates. Um ein Update zu deinstallieren, das von WUSA installiert wurde, klicken Sie auf Systemsteuerung und dann auf Sicherheit. Klicken Sie unter Windows Update auf Installierte Updates anzeigen, und treffen Sie eine Auswahl in der Liste der Updates. |
| Dateiinformationen: | Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 980182. |
| Überprüfung des Registrierungsschlüssels | Hinweis Es ist kein Registrierungsschlüssel vorhanden, um die Anwesenheit dieses Updates zu belegen. |
Informationen zur Bereitstellung
Installieren des Updates
Wenn Sie dieses Sicherheitsupdate installieren, prüft der Installer, ob Dateien, die auf dem Computer aktualisiert werden, zuvor durch einen Microsoft-Hotfix aktualisiert wurden. Wenn Sie kürzlich einen Hotfix installiert haben, um eine dieser Dateien zu aktualisieren, wird die LDR-Version dieses Update installiert. Ansonsten wird die GDR-Version des Updates vom Installationsprogramm angewendet. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824994.
Weitere Informationen zum Installationsprogramm wusa.exe finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 934307.
Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.
Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.
| Option | Beschreibung |
|---|---|
| /?, /h, /help | Hilfe zu unterstützten Optionen wird angezeigt. |
| /quiet | Anzeige von Status- oder Fehlermeldungen wird unterdrückt. |
| /norestart | Bei einer gemeinsamen Verwendung mit /quiet wird das System nach der Installation auch dann nicht neu gestartet, wenn ein Neustart erforderlich ist, um die Installation abzuschließen. |
Hinweis: Weitere Informationen zum Installationsprogramm finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 934307.
Überprüfen der Updateinstallation
- Microsoft Baseline Security Analyzer
Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung in diesem Bulletin.
- Überprüfung der Dateiversion
Hinweis: Da mehrere Editionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.
- Klicken Sie auf Start, und tragen Sie unter Suche starten den Namen einer Updatedatei ein.
- Wenn die Datei unter Programme angezeigt wird, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Dateinamen, und klicken Sie dann auf Eigenschaften.
- Vergleichen Sie in der Registerkarte Allgemein die Dateigröße mit den vorher in diesem Abschnitt bereitgestellten Dateiinformationstabellen.
- Sie können auch auf die Registerkarte Detail klicken und die Informationen, z. B. zur Dateiversion und zum Änderungsdatum, mit den vorher in diesem Abschnitt bereitgestellten Dateiinformationstabellen vergleichen.
- Außerdem können Sie auch auf die Registerkarte Vorherige Versionen klicken und die Dateiinformationen zur vorherigen Dateiversion mit den Dateiinformationen für die neue bzw. aktualisierte Dateiversion vergleichen.
Windows Server 2008 (alle Editionen)
Referenztabelle
Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Sie finden zusätzliche Informationen im Unterabschnitt Informationen zur Bereitstellung in diesem Abschnitt.
| Aufnahme in zukünftige Service Packs: | Das Update für dieses Problem wird in einem zukünftigen Service Pack oder Update-Rollup enthalten sein. |
| Bereitstellung: | |
| Installieren ohne Benutzereingriff | Internet Explorer 7 für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows Server 2008: Windows6.0-KB980182-x86 /quiet |
| Internet Explorer 7 für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows Server 2008: Windows6.0-KB980182-x64 /quiet | |
| Internet Explorer 7 für alle unterstützten Itanium-basierten Editionen von Windows Server 2008: Windows6.0-KB980182-ia64 /quiet | |
| Internet Explorer 8 für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows Server 2008: IE8-Windows6.0-KB980182-x86 /quiet | |
| Internet Explorer 8 für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows Server 2008: IE8-Windows6.0-KB980182-x64 /quiet | |
| Installieren ohne neu zu starten | Internet Explorer 7 für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows Server 2008: Windows6.0-KB980182-x86 /quiet /norestart |
| Internet Explorer 7 für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows Server 2008: Windows6.0-KB980182-x64 /quiet /norestart | |
| Internet Explorer 7 für alle unterstützten Itanium-basierten Editionen von Windows Server 2008: Windows6.0-KB980182-ia64 /quiet /norestart | |
| Internet Explorer 8 für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows Server 2008: IE8-Windows6.0-KB980182-x86 /quiet /norestart | |
| Internet Explorer 8 für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows Server 2008: IE8-Windows6.0-KB980182-x64 /quiet /norestart | |
| Weitere Informationen | Siehe den Unterabschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung |
| Neustartanforderung: | |
| Neustart erforderlich? | Ja, Sie müssen das System neu starten, nachdem Sie dieses Sicherheitsupdate installiert haben. |
| HotPatching | Nicht anwendbar |
| Informationen zur Deinstallation: | WUSA.exe unterstützt nicht die Deinstallation von Updates. Um ein Update zu deinstallieren, das von WUSA installiert wurde, klicken Sie auf Systemsteuerung und dann auf Sicherheit. Klicken Sie unter Windows Update auf Installierte Updates anzeigen, und treffen Sie eine Auswahl in der Liste der Updates. |
| Dateiinformationen: | Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 980182. |
| Überprüfung des Registrierungsschlüssels | Hinweis Es ist kein Registrierungsschlüssel vorhanden, um die Anwesenheit dieses Updates zu belegen. |
Informationen zur Bereitstellung
Installieren des Updates
Wenn Sie dieses Sicherheitsupdate installieren, prüft der Installer, ob Dateien, die auf dem Computer aktualisiert werden, zuvor durch einen Microsoft-Hotfix aktualisiert wurden. Wenn Sie kürzlich einen Hotfix installiert haben, um eine dieser Dateien zu aktualisieren, wird die LDR-Version dieses Update installiert. Ansonsten wird die GDR-Version des Updates vom Installationsprogramm angewendet. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824994.
Weitere Informationen zum Installationsprogramm wusa.exe finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 934307.
Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.
Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.
| Option | Beschreibung |
|---|---|
| /?, /h, /help | Hilfe zu unterstützten Optionen wird angezeigt. |
| /quiet | Anzeige von Status- oder Fehlermeldungen wird unterdrückt. |
| /norestart | Bei einer gemeinsamen Verwendung mit /quiet wird das System nach der Installation auch dann nicht neu gestartet, wenn ein Neustart erforderlich ist, um die Installation abzuschließen. |
Hinweis: Weitere Informationen zum Installationsprogramm finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 934307.
Überprüfen der Updateinstallation
- Microsoft Baseline Security Analyzer
Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung in diesem Bulletin.
- Überprüfung der Dateiversion
Hinweis: Da mehrere Editionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.
- Klicken Sie auf Start, und tragen Sie unter Suche starten den Namen einer Updatedatei ein.
- Wenn die Datei unter Programme angezeigt wird, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Dateinamen, und klicken Sie dann auf Eigenschaften.
- Vergleichen Sie in der Registerkarte Allgemein die Dateigröße mit den vorher in diesem Abschnitt bereitgestellten Dateiinformationstabellen.
- Sie können auch auf die Registerkarte Detail klicken und die Informationen, z. B. zur Dateiversion und zum Änderungsdatum, mit den vorher in diesem Abschnitt bereitgestellten Dateiinformationstabellen vergleichen.
- Außerdem können Sie auch auf die Registerkarte Vorherige Versionen klicken und die Dateiinformationen zur vorherigen Dateiversion mit den Dateiinformationen für die neue bzw. aktualisierte Dateiversion vergleichen.
Windows 7 (alle Editionen)
Referenztabelle
Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Sie finden zusätzliche Informationen im Unterabschnitt Informationen zur Bereitstellung in diesem Abschnitt.
| Aufnahme in zukünftige Service Packs: | Das Update für dieses Problem wird in einem zukünftigen Service Pack oder Update-Rollup enthalten sein. |
| Bereitstellung: | |
| Installieren ohne Benutzereingriff | Internet Explorer 8 für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows 7: Windows6.1-KB980182-x86 /quiet |
| Internet Explorer 8 für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows 7: Windows6.1-KB980182-x64 /quiet | |
| Installieren ohne neu zu starten | Internet Explorer 8 für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows 7: Windows6.1-KB980182-x86 /quiet /norestart |
| Internet Explorer 8 für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows 7: Windows6.1-KB980182-x64 /quiet /norestart | |
| Weitere Informationen | Siehe den Unterabschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung |
| Neustartanforderung: | |
| Neustart erforderlich? | Ja, Sie müssen das System neu starten, nachdem Sie dieses Sicherheitsupdate installiert haben. |
| HotPatching | Nicht anwendbar |
| Informationen zur Deinstallation: | WUSA.exe unterstützt nicht die Deinstallation von Updates. Um ein Update zu deinstallieren, das von WUSA installiert wurde, klicken Sie auf Systemsteuerung und dann auf Sicherheit. Klicken Sie unter Windows Update auf Installierte Updates anzeigen, und treffen Sie eine Auswahl in der Liste der Updates. |
| Dateiinformationen: | Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 980182. |
| Überprüfung des Registrierungsschlüssels | Hinweis Es ist kein Registrierungsschlüssel vorhanden, um die Anwesenheit dieses Updates zu belegen. |
Informationen zur Bereitstellung
Installieren des Updates
Wenn Sie dieses Sicherheitsupdate installieren, prüft der Installer, ob Dateien, die auf dem Computer aktualisiert werden, zuvor durch einen Microsoft-Hotfix aktualisiert wurden. Wenn Sie kürzlich einen Hotfix installiert haben, um eine dieser Dateien zu aktualisieren, wird die LDR-Version dieses Update installiert. Ansonsten wird die GDR-Version des Updates vom Installationsprogramm angewendet. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824994.
Weitere Informationen zum Installationsprogramm wusa.exe finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 934307.
Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.
Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.
| Option | Beschreibung |
|---|---|
| /?, /h, /help | Hilfe zu unterstützten Optionen wird angezeigt. |
| /quiet | Anzeige von Status- oder Fehlermeldungen wird unterdrückt. |
| /norestart | Bei einer gemeinsamen Verwendung mit /quiet wird das System nach der Installation auch dann nicht neu gestartet, wenn ein Neustart erforderlich ist, um die Installation abzuschließen. |
Hinweis: Weitere Informationen zum Installationsprogramm finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 934307.
Überprüfen der Updateinstallation
- Microsoft Baseline Security Analyzer
Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung in diesem Bulletin.
- Überprüfung der Dateiversion
Hinweis: Da mehrere Editionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.
- Klicken Sie auf Start, und tragen Sie unter Suche starten den Namen einer Updatedatei ein.
- Wenn die Datei unter Programme angezeigt wird, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Dateinamen, und klicken Sie dann auf Eigenschaften.
- Vergleichen Sie in der Registerkarte Allgemein die Dateigröße mit den vorher in diesem Abschnitt bereitgestellten Dateiinformationstabellen.
- Sie können auch auf die Registerkarte Detail klicken und die Informationen, z. B. zur Dateiversion und zum Änderungsdatum, mit den vorher in diesem Abschnitt bereitgestellten Dateiinformationstabellen vergleichen.
- Außerdem können Sie auch auf die Registerkarte Vorherige Versionen klicken und die Dateiinformationen zur vorherigen Dateiversion mit den Dateiinformationen für die neue bzw. aktualisierte Dateiversion vergleichen.
Windows Server 2008 R2 (alle Editionen)
Referenztabelle
Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Sie finden zusätzliche Informationen im Unterabschnitt Informationen zur Bereitstellung in diesem Abschnitt.
| Aufnahme in zukünftige Service Packs: | Das Update für dieses Problem wird in einem zukünftigen Service Pack oder Update-Rollup enthalten sein. |
| Bereitstellung: | |
| Installieren ohne Benutzereingriff | Internet Explorer 8 für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows Server 2008 R2: Windows6.1-KB980182-x64 /quiet |
| Internet Explorer 8 für alle unterstützten Itanium-basierten Editionen von Windows Server 2008 R2: Windows6.1-KB980182-ia64 /quiet | |
| Installieren ohne neu zu starten | Internet Explorer 8 für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows Server 2008 R2: Windows6.1-KB980182-x64 /quiet /norestart |
| Internet Explorer 8 für alle unterstützten Itanium-basierten Editionen von Windows Server 2008 R2: Windows6.1-KB980182-ia64 /quiet /norestart | |
| Weitere Informationen | Siehe den Unterabschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung |
| Neustartanforderung: | |
| Neustart erforderlich? | Ja, Sie müssen das System neu starten, nachdem Sie dieses Sicherheitsupdate installiert haben. |
| HotPatching | Nicht anwendbar |
| Informationen zur Deinstallation: | WUSA.exe unterstützt nicht die Deinstallation von Updates. Um ein Update zu deinstallieren, das von WUSA installiert wurde, klicken Sie auf Systemsteuerung und dann auf Sicherheit. Klicken Sie unter Windows Update auf Installierte Updates anzeigen, und treffen Sie eine Auswahl in der Liste der Updates. |
| Dateiinformationen: | Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 980182. |
| Überprüfung des Registrierungsschlüssels | Hinweis Es ist kein Registrierungsschlüssel vorhanden, um die Anwesenheit dieses Updates zu belegen. |
Informationen zur Bereitstellung
Installieren des Updates
Wenn Sie dieses Sicherheitsupdate installieren, prüft der Installer, ob Dateien, die auf dem Computer aktualisiert werden, zuvor durch einen Microsoft-Hotfix aktualisiert wurden. Wenn Sie kürzlich einen Hotfix installiert haben, um eine dieser Dateien zu aktualisieren, wird die LDR-Version dieses Update installiert. Ansonsten wird die GDR-Version des Updates vom Installationsprogramm angewendet. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824994.
Weitere Informationen zum Installationsprogramm wusa.exe finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 934307.
Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.
Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.
| Option | Beschreibung |
|---|---|
| /?, /h, /help | Hilfe zu unterstützten Optionen wird angezeigt. |
| /quiet | Anzeige von Status- oder Fehlermeldungen wird unterdrückt. |
| /norestart | Bei einer gemeinsamen Verwendung mit /quiet wird das System nach der Installation auch dann nicht neu gestartet, wenn ein Neustart erforderlich ist, um die Installation abzuschließen. |
Hinweis: Weitere Informationen zum Installationsprogramm finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 934307.
Überprüfen der Updateinstallation
- Microsoft Baseline Security Analyzer
Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung in diesem Bulletin.
- Überprüfung der Dateiversion
Hinweis: Da mehrere Editionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.
- Klicken Sie auf Start, und tragen Sie unter Suche starten den Namen einer Updatedatei ein.
- Wenn die Datei unter Programme angezeigt wird, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Dateinamen, und klicken Sie dann auf Eigenschaften.
- Vergleichen Sie in der Registerkarte Allgemein die Dateigröße mit den vorher in diesem Abschnitt bereitgestellten Dateiinformationstabellen.
- Sie können auch auf die Registerkarte Detail klicken und die Informationen, z. B. zur Dateiversion und zum Änderungsdatum, mit den vorher in diesem Abschnitt bereitgestellten Dateiinformationstabellen vergleichen.
- Außerdem können Sie auch auf die Registerkarte Vorherige Versionen klicken und die Dateiinformationen zur vorherigen Dateiversion mit den Dateiinformationen für die neue bzw. aktualisierte Dateiversion vergleichen.
Weitere Informationen:
Danksagungen
Microsoft dankt den folgenden Personen, dass sie zum Schutz unserer Kunden mit uns zusammengearbeitet haben:
- Secunia für die Zusammenarbeit mit uns an der Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Speicherbeschädigung aufgrund von Nichtinitialisierung (CVE-2010-0267).
- Daiki Fukumori von Cyber Defense Institute Inc. für den Hinweis auf die Sicherheitsanfälligkeit durch Offenlegung von Informationen nach dem Codieren (CVE-2010-0488).
- Alexander Kornbrust von Red Database Security für den Hinweis auf die Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Speicherbeschädigung aufgrund von Nichtinitialisierung (CVE-2010-0490).
- Ivan Fratric von iSIGHT Partners Global Vulnerability Partnership für den Hinweis auf die Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Speicherbeschädigung aufgrund von Nichtinitialisierung (CVE-2010-0490).
- Wushi von team509 in Zusammenarbeit mit VeriSign iDefense Labs für den Hinweis auf die Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Speicherbeschädigung bei HTML-Objekten (CVE-2010-0491).
- Simon Zuckerbraun, der mit Zero Day Initiative von TippingPoint zusammenarbeitet, für den Hinweis auf die Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Speicherbeschädigung bei HTML-Objekten (CVE-2010-0492).
- Paul Stone von Context Information Security für den Hinweis auf die Sicherheitsanfälligkeit bei domänenübergreifenden HTML-Elementen (CVE-2010-0494).
- Einer Person, die mit Zero Day Initiative von TippingPoint zusammenarbeitet, aber anonym bleiben möchte, für den Hinweis auf die Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Speicherbeschädigung (CVE-2010-0805).
- ADLab von VenusTech für den Hinweis auf die Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Speicherbeschädigung aufgrund von Nichtinitialisierung (CVE-2010-0806).
- ADLab von VenusTech für den Hinweis auf die Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Speicherbeschädigung bei HTML-Rendering (CVE-2010-0807).
Microsoft Active Protections Program (MAPP)
Um den Sicherheitsschutz für Benutzer zu verbessern, stellt Microsoft den wichtigsten Sicherheitssoftwareanbietern vor der monatlichen Veröffentlichung der Sicherheitsupdates Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten bereit. Anbieter von Sicherheitssoftware können diese Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten dann verwenden, um Benutzern aktualisierten Schutz über ihre Sicherheitssoftware oder ihre Geräte bereitzustellen, z. B. Antivirus, netzwerkbasierte Angriffserkennungssysteme oder hostbasierte Angriffsverhinderungssysteme. Wenn Sie erfahren möchten, ob von den Sicherheitssoftwareanbietern aktiver Schutz verfügbar ist, besuchen Sie die von den Programmpartnern bereitgestellte Active Protections-Websites, die unter MAPP-Partner (Microsoft Active Protections Program) aufgeführt sind.
Support
- Technischer Support ist über den Security Support erhältlich. Supportanrufe zu Sicherheitsupdates sind kostenlos. Weitere Informationen zu verfügbaren Supportoptionen finden Sie auf der Microsoft-Website „Hilfe und Support“.
- Kunden außerhalb der USA erhalten Support bei ihren regionalen Microsoft-Niederlassungen. Supportanfragen zu Sicherheitsupdates sind kostenlos. Weitere Informationen dazu, wie Sie Microsoft in Bezug auf Supportfragen kontaktieren können, finden Sie auf der International Support Website.
Haftungsausschluss
Die Informationen der Microsoft Knowledge Base werden wie besehen und ohne jede Gewährleistung bereitgestellt. Microsoft schließt alle anderen Garantien, gleich ob ausdrücklich oder konkludent, einschließlich der Garantien der Handelsüblichkeit oder Eignung für einen bestimmten Zweck aus. In keinem Fall kann Microsoft Corporation und/oder deren jeweilige Lieferanten haftbar gemacht werden für Schäden irgendeiner Art, einschließlich direkter, indirekter, zufällig entstandener Schäden, Folgeschäden, Folgen entgangenen Gewinns oder spezieller Schäden, selbst dann nicht, wenn Microsoft Corporation und/oder deren jeweilige Lieferanten auf die mögliche Entstehung dieser Schäden hingewiesen wurde. Weil in einigen Staaten/Rechtsordnungen der Ausschluss oder die Beschränkung einer Haftung für zufällig entstandene Schäden oder Folgeschäden nicht gestattet ist, gilt die obige Einschränkung eventuell nicht für sie.
Revisionen
- V1.0 (30. März 2010): Bulletin veröffentlicht.
