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Bereitstellen von Remoteserver-Verwaltungstools für Windows 8

Veröffentlicht: Juni 2013

Letzte Aktualisierung: September 2014

Betrifft: Windows 10 Technical Preview, Windows 8, Windows 8.1, Windows Server 2012, Windows Server 2012 R2, Windows Server Technical Preview



Zur Erleichterung der Remoteserververwaltung können Sie Remoteserver-Verwaltungstools für Windows® 8 herunterladen und installieren. Zu den Remoteserver-Verwaltungstools für Windows® 8 zählen der Server-Manager, Microsoft Management Console (MMC)-Snap-Ins und -Konsolen, Windows PowerShell®-Cmdlets und -Anbieter sowie einige Befehlszeilentools zum Verwalten von Rollen und Features, die unter Windows Server 2012 ausgeführt werden.

Verwenden Sie die Remoteserver-Verwaltungstools für Windows 8 zum Verwalten spezieller Technologien auf Computern, auf denen Windows Server® 2012 ausgeführt wird (in selteneren Fällen auch Windows Server® 2008 R2 oder Windows Server® 2008). Einige der Tools können auch für die Verwaltung von Rollen und Features unter Windows Server 2003 verwendet werden.

Remoteserver-Verwaltungstools für Windows 8 umfassen Unterstützung für die Remoteverwaltung von Computern, auf denen die Server Core-Installationsoption oder die Konfiguration "Minimale Serverschnittstelle" von Windows Server 2012 ausgeführt wird (in selteneren Fällen auch die Server Core-Installationsoptionen von Windows Server 2008 R2 oder Windows Server 2008). Remoteserver-Verwaltungstools für Windows 8 können nicht unter allen Versionen des Windows Server-Betriebssystems installiert werden.

Eine Liste der Tools, die in dieser Version der Remoteserver-Verwaltungstools für Windows 8 verfügbar sind, finden Sie in der Tabelle unter Remoteserver-Verwaltungstools (RSAT) für Windows Vista, Windows 7, Windows 8, Windows Server 2008, Windows Server 2008 R2 und Windows Server 2012.

Remoteserver-Verwaltungstools für Windows 8 können nur auf Computern mit Windows 8 installiert werden. Die Remoteserver-Verwaltungstools können nicht auf Computern mit einer ARM-Architektur (Advanced RISC Machine) oder auf anderen SOC-Geräten (System on a Chip) installiert werden.

Remoteserver-Verwaltungstools für Windows 8 können unter x86- und x64-basierten Editionen von Windows 8 ausgeführt werden.

ImportantWichtig
Es ist nicht ratsam, Remoteserver-Verwaltungstools für Windows 8 auf einem Computer zu installieren, auf dem Verwaltungsprogramme für Windows Server 2008 R2, Windows Server 2008, Windows Server 2003 oder Windows 2000 Server® ausgeführt werden. Entfernen Sie alle älteren Versionen von Verwaltungsprogrammen oder Remoteserver-Verwaltungstools – einschließlich ältere Vorabversionen und Versionen der Tools für unterschiedliche Sprachen oder Gebietsschemas – vom Computer, bevor Sie die Remoteserver-Verwaltungstools für Windows 8 installieren.

Um diese Server-Manager-Version für den Zugriff auf und die Verwaltung von Remoteservern unter Windows Server 2008 oder Windows Server 2008 R2 verwenden zu können, müssen Sie das WTR-Paket (Windows Management Framework Targeted Release) auf diesen Servern installieren. Der Server-Manager unter Windows Server 2012 oder Windows 8 kann erst dann zum Verwalten älterer Windows-Betriebssysteme verwendet werden, wenn auf diesen Systemen aktualisierte WMI-Anbieter (Windows Management Instrumentation, Windows-Verwaltungsinstrumentation) installiert sind. Weitere Informationen finden Sie unter Windows Management Framework 3.0 im Microsoft Download Center.

Die Windows PowerShell- und Server-Manager-Remoteverwaltung muss auf Remoteservern aktiviert werden, um diese mithilfe von Tools verwalten zu können, die Teil der Remoteserver-Verwaltungstools für Windows 8 sind. Die Remoteverwaltung ist auf Servern unter Windows Server 2012 standardmäßig aktiviert. Weitere Informationen zur Aktivierung der Remoteverwaltung finden Sie unter Verwalten mehrerer Remoteserver mit Server-Manager.

Remoteserver-Verwaltungstools für Windows 8 verfügen über einen schnelleren Installationsprozess mit nur einem Schritt. In älteren Versionen der Remoteserver-Verwaltungstools mussten Benutzer nach dem Ausführen des MSU-Installationsprogramms bestimmte Tools, die verwendet werden sollten, im Dialogfeld Windows-Funktionen ein- oder ausschalten aktivieren. Dieser Schritt entfällt nun. Nach der Ausführung des MSU-Installationsprogramms sind alle Tools standardmäßig aktiviert.

  1. Laden Sie die Remoteserver-Verwaltungstools für das Windows 8-Paket aus dem Microsoft Download Center herunter. Sie können das Installationsprogramm entweder über die Download Center-Website ausführen oder das Downloadpaket auf einem lokalen Computer oder einer lokalen Freigabe speichern.

  2. Wenn Sie das Downloadpaket auf einem lokalen Computer oder einer Freigabe speichern, doppelklicken Sie auf das Installationsprogramm Windows6.2-KB2693643-x64.msu oder Windows6.2-KB2693643-x86.msu. Dies richtet sich nach der Architektur des Computers, auf dem Sie die Tools installieren möchten.

  3. Wenn Sie im Dialogfeld Eigenständiges Windows Update-Installationsprogramm zum Installieren des Updates aufgefordert werden, klicken Sie auf Ja.

  4. Lesen Sie die Lizenzbedingungen, und akzeptieren Sie sie. Klicken Sie auf Ich stimme zu.

  5. Es dauert einige Minuten, bis die Installation beendet ist.

  1. Zeigen Sie auf dem Desktop auf die obere rechte Ecke des Bildschirms, und klicken Sie dann auf Einstellungen.

  2. Klicken Sie im Menü Desktop auf Systemsteuerung.

  3. Klicken Sie unter Programme auf Programm deinstallieren.

  4. Klicken Sie auf Installierte Updates anzeigen.

  5. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Update für Microsoft Windows (KB2693643), und klicken Sie dann auf Deinstallieren.

  6. Wenn Sie gefragt werden, ob Sie das Update wirklich deinstallieren möchten, klicken Sie auf Ja.

  1. Zeigen Sie auf dem Desktop auf die obere rechte Ecke des Bildschirms, und klicken Sie dann auf Einstellungen.

  2. Klicken Sie im Menü Desktop auf Systemsteuerung.

  3. Klicken Sie auf Programme und dann unter Programme und Features auf Windows-Features ein- oder ausschalten.

  4. Erweitern Sie im Dialogfeld Windows-Features die Option Remoteserver-Verwaltungstools und dann entweder den Unterpunkt Rollenverwaltungstools oder Featureverwaltungstools.

  5. Deaktivieren Sie die Kontrollkästchen für alle Tools, die Sie deaktivieren möchten.

    noteHinweis
    Wenn Sie den Server-Manager ausschalten, muss der Computer neu gestartet werden, und Tools, auf die über das Menü Extras von Server-Manager zugegriffen werden konnte, müssen über den Ordner Verwaltung geöffnet werden.

  6. Klicken Sie auf OK, wenn Sie alle Tools deaktiviert haben, die Sie nicht verwenden möchten.

Die als Teil der Remoteserver-Verwaltungstools für Windows 8 installierten Tools können nicht zum Verwalten des lokalen Computers verwendet werden. Unabhängig vom ausgeführten Tool müssen Sie einen Remoteserver oder mehrere Remoteserver angeben, für die das Tool ausgeführt werden soll. Da die meisten Tools in den Server-Manager integriert sind, fügen Sie Remoteserver, die Sie verwalten möchten, dem Server-Manager-Serverpool hinzu. Danach können Sie den Server mit den Tools im Menü Extras verwalten. Weitere Informationen zum Hinzufügen von Servern zum Serverpool und zum Erstellen benutzerdefinierter Gruppen von Servern finden Sie unter Hinzufügen von Servern zu Server-Manager und Erstellen und Verwalten von Servergruppen.

In Remoteserver-Verwaltungstools für Windows 8 wird auf alle GUI-basierten Serververwaltungstools, z. B. MMC-Snap-Ins und Dialogfelder, über das Menü Extras der Server-Manager-Konsole zugegriffen. Obwohl auf dem Computer mit den Remoteserver-Verwaltungstools für Windows 8 ein clientbasiertes Betriebssystem ausgeführt wird, wird Server-Manager (in Remoteserver-Verwaltungstools für Windows 8 integriert) auf dem Clientcomputer standardmäßig automatisch geöffnet. Beachten Sie, dass in der Server-Manager-Konsole, die auf einem Clientcomputer ausgeführt wird, keine Seite Lokaler Server vorhanden ist.

  1. Klicken Sie auf der Startseite auf Verwaltungstools.

  2. Doppelklicken Sie im Ordner Verwaltungstools auf Server-Manager.

  3. Wenn nach der Installation der Remoteserver-Verwaltungstools weder die Kachel Verwaltungstools noch die Kachel Server-Manager auf der Startseite angezeigt wird und die Suche nach Server-Manager auf der Startseite keine Ergebnisse bringt, stellen Sie sicher, dass die Einstellung Verwaltungstools anzeigen aktiviert ist. Zeigen Sie dazu mit dem Mauszeiger auf die obere rechte Ecke der Startseite, und klicken Sie dann auf Einstellungen. Ist die Einstellung Verwaltungstools anzeigen deaktiviert, aktivieren Sie die Einstellung, um Tools anzuzeigen, die Sie als Teil der Remoteserver-Verwaltungstools für Windows 8 installiert haben.

Obwohl sie im Menü Extras der Server-Manager-Konsole nicht aufgeführt sind, werden Windows PowerShell-Cmdlets und Eingabeaufforderung-Verwaltungstools für Rollen und Features ebenfalls als Teil der Remoteserver-Verwaltungstools installiert. Wenn Sie z. B. eine Windows PowerShell-Sitzung mit erhöhten Benutzerrechten (Als Administrator ausführen) öffnen und das Cmdlet Get-Command -Module RDManagement ausführen, ist in den Ergebnissen eine Liste von Remotedesktopdienste-Cmdlets enthalten, die nach der Installation der Remoteserver-Verwaltungstools für die Ausführung auf dem lokalen Computer verfügbar sind. Dazu müssen die Cmdlets jedoch auf einen Remoteserver ausgerichtet sein, auf dem die Rolle "Remotedesktopdienste" ganz oder teilweise ausgeführt wird.

  1. Klicken Sie auf der Startseite mit der rechten Maustaste auf die Kachel Windows PowerShell, und klicken Sie dann auf Als Administrator ausführen.

  2. Wenn Sie Windows PowerShell als Administrator über den Desktop ausführen möchten, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf der Taskleiste auf die Windows PowerShell-Verknüpfung, und klicken Sie dann auf Als Administrator ausführen.

noteHinweis
Sie können eine Windows PowerShell-Sitzung, die auf einen bestimmten Server ausgerichtet ist, starten, indem Sie mit der rechten Maustaste auf einer Rollen- oder Gruppenseite von Server-Manager auf einen verwalteten Server klicken und dann auf Windows PowerShell klicken.

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