Microsoft Security Bulletin MS12-011 - Hoch
Sicherheitsanfälligkeiten in Microsoft SharePoint können Erhöhung von Berechtigungen ermöglichen (2663841)
Veröffentlicht:
Version: 1.0
Allgemeine Informationen
Kurzzusammenfassung
Dieses Sicherheitsupdate behebt drei vertraulich gemeldete Sicherheitsanfälligkeiten in Microsoft SharePoint und Microsoft SharePoint Foundation. Diese Sicherheitsanfälligkeiten können Erhöhung von Berechtigungen oder Offenlegung von Information ermöglichen, wenn ein Benutzer auf eine speziell gestaltete URL klickt.
Dieses Sicherheitsupdate wird für Microsoft Office SharePoint Server 2010 und Microsoft SharePoint Foundation 2010 als Hoch eingestuft. Weitere Informationen finden Sie im Unterabschnitt Betroffene und nicht betroffene Software in diesem Abschnitt.
Das Sicherheitsupdate behebt die Sicherheitsanfälligkeiten, indem korrigiert wird, wie Microsoft SharePoint Benutzereingaben überprüft und bereinigt. Weitere Informationen zu den Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie im Unterabschnitt „Häufig gestellte Fragen (FAQs)“ für den bestimmten Sicherheitsanfälligkeitseintrag im nächsten Abschnitt Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten.
Empfehlung. Benutzer können die automatische Aktualisierung konfigurieren, um mithilfe des Dienstes Microsoft Update online auf Updates von Microsoft Update zu prüfen. Benutzer, die die automatische Aktualisierung aktiviert und darauf konfiguriert haben, online auf Updates von Microsoft Update zu prüfen, müssen in der Regel keine Maßnahmen ergreifen, weil dieses Sicherheitsupdate automatisch heruntergeladen und installiert wird. Benutzer, die die automatische Aktualisierung nicht aktiviert haben, müssen auf Updates von Microsoft Update prüfen und dieses Update manuell installieren. Weitere Informationen zu bestimmten Konfigurationsoptionen in der automatischen Aktualisierung in unterstützten Editionen von Windows XP und Windows Server 2003 finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 294871. Weitere Informationen zur automatischen Aktualisierung in unterstützten Editionen von Windows Vista, Windows Server 2008, Windows 7 und Windows Server 2008 R2 finden Sie unter Automatische Aktualisierung von Windows.
Für Administratoren und für Installationen in Unternehmen bzw. für Endbenutzer, die dieses Sicherheitsupdate manuell installieren möchten, empfiehlt Microsoft, das Update so schnell wie möglich mit Updateverwaltungssoftware zu installieren bzw. mithilfe des Diensts Microsoft Update auf Updates zu prüfen.
Siehe auch den Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung weiter unten in diesem Bulletin.
Bekannte Probleme. Im Microsoft Knowledge Base-Artikel 2663841 werden die derzeit bekannten Probleme dokumentiert, die durch die Installation dieses Sicherheitsupdates auftreten können. Im Artikel werden auch Lösungen für diese Probleme empfohlen. Wenn die derzeit bekannten Probleme und empfohlenen Lösungen nur auf bestimmte Veröffentlichungen dieser Software zutreffen, werden in diesem Artikel Verknüpfungen zu weiteren Artikeln bereitgestellt.
Betroffene und nicht betroffene Software
Folgende Software wurde getestet, um zu ermitteln, welche Versionen oder Editionen betroffen sind. Andere Versionen haben entweder das Ende des Lebenszyklus überschritten oder sind nicht betroffen. Besuchen Sie die Website Microsoft Support Lifecycle, um den Supportlebenszyklus für Ihre Softwareversion oder Edition zu ermitteln.
Betroffene Software
Microsoft Server-Software
| Software | Updatepaket | Maximale Sicherheitsauswirkung | Bewertung des Gesamtschweregrads | Bulletins, die durch dieses Update ersetzt werden |
|---|---|---|---|---|
| Microsoft SharePoint Server | ||||
| Microsoft SharePoint Server 2010 und Microsoft SharePoint Server 2010 Service Pack 1 | Microsoft SharePoint Server 2010 und Microsoft SharePoint Server 2010 Service Pack 1 (moss) (KB2597124) | Erhöhung von Berechtigungen | Hoch | Kein Bulletin, das durch KB2597124 ersetzt wird |
| Microsoft SharePoint Foundation | ||||
| Microsoft SharePoint Foundation 2010 und Microsoft SharePoint Foundation 2010 Service Pack 1 | Microsoft SharePoint Foundation 2010 und Microsoft SharePoint Foundation 2010 Service Pack 1 (sts) (KB2553413) | Erhöhung von Berechtigungen | Hoch | Kein Bulletin, das durch KB2553413 ersetzt wird |
Nicht betroffene Software
| Office und andere Software |
|---|
| Microsoft Office Groove 2007 Service Pack 2 |
| Microsoft SharePoint Workspace 2010 und Microsoft SharePoint Workspace 2010 Service Pack 1 (32-Bit-Editionen) |
| Microsoft SharePoint Workspace 2010 und Microsoft SharePoint Workspace 2010 Service Pack 1 (64-Bit Editionen) |
| Microsoft Office SharePoint Portal Server 2003 Service Pack 3 |
| Microsoft Office Forms Server 2007 Service Pack 2 und Microsoft Office Forms Server 2007 Service Pack 3 (32-Bit-Editionen) |
| Microsoft Office Forms Server 2007 Service Pack 2 und Microsoft Office Forms Server 2007 Service Pack 3 (64-Bit-Editionen) |
| Microsoft Office SharePoint Server 2007 Service Pack 2 und Microsoft Office SharePoint Server 2007 Service Pack 3 (32-Bit-Editionen) |
| Microsoft Office SharePoint Server 2007 Service Pack 2 und Microsoft Office SharePoint Server 2007 Service Pack 3 (64-Bit-Editionen) |
| Microsoft Office Groove Data Bridge Server 2007 Service Pack 2 und Microsoft Office Groove Data Bridge Server 2007 Service Pack 3 |
| Microsoft Office Groove Management Server 2007 Service Pack 2 und Microsoft Office Groove Management Server 2007 Service Pack 3 |
| Microsoft Groove Server 2010 und Microsoft Groove Server 2010 Service Pack 1 |
| Microsoft Windows SharePoint Services 2.0 |
| Microsoft Windows SharePoint Services 3.0 Service Pack 2 und Microsoft Windows SharePoint Services 3.0 Service Pack 3 (32-Bit-Versionen) |
| Microsoft Windows SharePoint Services 3.0 Service Pack 2 und Microsoft Windows SharePoint Services 3.0 Service Pack 3 (64-Bit-Versionen) |
Häufig gestellte Fragen (FAQs) im Zusammenhang mit diesem Sicherheitsupdate
Wo befinden sich die Dateiinformationen?
Informationen zum Speicherort der Dateiinformationen finden Sie in den Referenztabellen im Abschnitt Bereitstellung von Sicherheitsupdates.
Warum behandelt dieses Update mehrere gemeldete Sicherheitsanfälligkeiten?
Dieses Update bietet Unterstützung für mehrere Sicherheitsanfälligkeiten, da die Änderungen, die zum Beheben dieser Probleme erforderlich sind, in zueinander in Beziehung stehenden Dateien enthalten sind.
Enthält dieses Update sicherheitsbezogene Funktionsänderungen?
Ja. Zusätzlich zu den Änderungen, die im Abschnitt Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten in diesem Bulletin aufgeführt werden, umfasst dieses Update ein Tiefenverteidigungsupdate, um die Verarbeitung von Zugriffssteuerungen für Webdienste durch Microsoft SharePoint zu verbessern.
Was ist Tiefenverteidigung?
Im Bereich der Informationssicherheit bezeichnet Tiefenverteidigung einen Ansatz, bei dem mehrere Verteidigungsschichten implementiert werden, um zu verhindern, dass Angreifer die Sicherheit eines Netzwerks oder eines Systems beeinträchtigen können.
Ich verwende eine ältere Version der in diesem Security Bulletin beschriebenen Software. Was soll ich tun?
Die in diesem Bulletin aufgeführte betroffene Software wurde daraufhin getestet, welche einzelnen Versionen betroffen sind. Andere Versionen haben das Ende ihrer Supportlebenszyklen erreicht. Weitere Informationen zu den Produktzyklen finden Sie auf der Website Microsoft Support Lifecycle.
Benutzer älterer Versionen dieser Software sollten möglichst bald zu Versionen migrieren, für die Support angeboten wird, um sich vor künftigen Sicherheitsanfälligkeiten zu schützen. Informationen zum Ermitteln des Supportlebenszyklus für Ihre Softwareversion finden Sie unter Produkt für Lebenszyklusinformationen auswählen. Weitere Informationen zu Service Packs für diese Softwareversionen finden Sie unter Service Pack Lifecycle Support Policy.
Benutzer, die zusätzlichen Support für ältere Software benötigen, müssen sich an ihren Microsoft-Kundenbetreuer, ihren Technical Account Manager oder den jeweiligen Microsoft-Partner wenden, um Supportangebote in Anspruch nehmen zu können. Kunden, die nicht über einen Alliance-, Premier- oder Authorized-Vertrag verfügen, können sich mit der regionalen Microsoft-Vertriebsniederlassung in Verbindung setzen. Kontaktinformationen finden Sie auf der Website Microsoft Worldwide. Wählen Sie in der Liste „Kontaktinformationen“ Ihr Land aus, und klicken Sie auf Go. Es wird eine Telefonnummer für Ihr Land angezeigt. Wenn Sie unter der angegebenen Nummer anrufen, fragen Sie bitte nach dem regionalen Vertriebsmanager für Premier Support. Weitere Informationen finden Sie auf der Seite Microsoft Support Lifecycle-Richtlinie – Häufig gestellte Fragen (FAQ).
Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten
Bewertungen des Schweregrads und Kennungen der Sicherheitsanfälligkeit
Bei der folgenden Bewertung des Schweregrads wird die potenzielle maximale Auswirkung der Sicherheitsanfälligkeit angenommen. Informationen zur Wahrscheinlichkeit der Ausnutzung der Sicherheitsanfälligkeit in Bezug auf die Bewertung des Schweregrads und die Sicherheitsauswirkung innerhalb von 30 Tagen nach Veröffentlichung dieses Security Bulletins finden Sie im Ausnutzbarkeitsindex im Bulletin Summary für Februar. Weitere Informationen finden Sie in Microsoft-Ausnutzbarkeitsindex.
| Betroffene Software | Sicherheitsanfälligkeit bezüglich XSS in inplview.aspx – CVE-2012-0017 | Sicherheitsanfälligkeit bezüglich XSS in themeweb.aspx – CVE-2012-0144 | Sicherheitsanfälligkeit bezüglich XSS in wizardlist.aspx – CVE-2012-0145 | Bewertung des Gesamtschweregrads |
|---|---|---|---|---|
| Microsoft SharePoint Server | ||||
| Microsoft Office SharePoint Server 2010 und Microsoft Office SharePoint Server 2010 Service Pack 1 | Nicht anwendbar | Hoch Erhöhung von Berechtigungen | Hoch Erhöhung von Berechtigungen | Hoch |
| Microsoft SharePoint Foundation | ||||
| Microsoft SharePoint Foundation 2010 und Microsoft SharePoint Foundation 2010 Service Pack 1 | Hoch Erhöhung von Berechtigungen | Hoch Erhöhung von Berechtigungen | Hoch Erhöhung von Berechtigungen | Hoch |
Sicherheitsanfälligkeit bezüglich XSS in inplview.aspx – CVE-2012-0017
In Microsoft SharePoint 2010 liegt eine Sicherheitsanfälligkeit bezüglich siteübergreifender Skripterstellung vor, die zur Offenlegung von Informationen oder Erhöhung von Berechtigungen führen könnte, wenn ein Benutzer auf eine speziell gestaltete URL klickt, die schädliche JavaScript-Elemente enthält. Wenn die schädlichen JavaScript-Elemente an den Browser des Benutzers zurückübertragen werden, kann die daraus resultierende Seite aufgrund der Sicherheitsanfälligkeit einem Angreifer ermöglichen, SharePoint-Befehle im Kontext des authentifizierten Benutzers auf der betroffenen SharePoint-Website zu veröffentlichen.
Informationen zum Anzeigen dieser Sicherheitsanfälligkeit als Standardeintrag in der Liste allgemeiner Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie unter CVE-2012-0017.
Schadensbegrenzende Faktoren für die Sicherheitsanfälligkeit bezüglich XSS in inplview.aspx – CVE-2012-0017
Schadensbegrenzung bezieht sich auf eine Einstellung, häufige Konfiguration oder allgemeine empfohlene Vorgehensweise, die in einem Standardzustand existieren und den Schweregrad der Ausnutzung einer Sicherheitsanfälligkeit verringern können. Die folgenden schadensbegrenzenden Faktoren könnten hilfreich für Sie sein:
- Benutzer von Internet Explorer 8 und Internet Explorer 9, die in der Internetzone zu einer SharePoint-Website navigieren, sind weniger gefährdet, da der XSS-Filter in Internet Explorer 8 und Internet Explorer 9 diesen Angriff in der Internetzone standardmäßig verhindert. Der XSS-Filter in Internet Explorer 8 und Internet Explorer 9 ist jedoch in der Intranetzone nicht standardmäßig aktiviert.
- Ein Angreifer kann erreichen, dass vom Benutzer ein beliebiges JavaScript ausgeführt wird, wenn dieser auf die speziell gestaltete URL klickt. Aufgrund dessen, wie SharePoint-Server das HttpOnly-Authentifizierungscookie verarbeitet, kann der Angreifer aber nicht die Authentifizierungsinformationen des angemeldeten Benutzers stehlen.
Problemumgehungen für die Sicherheitsanfälligkeit bezüglich XSS in inplview.aspx – CVE-2012-0017
Problemumgehung bezieht sich auf eine Einstellung oder Konfigurationsänderung, die die zugrunde liegende Sicherheitsanfälligkeit nicht behebt, sondern die bekannten Angriffsmethoden blockiert, bevor Sie das Update installieren. Microsoft hat die folgenden Problemumgehungen getestet und gibt in der Beschreibung an, ob eine Problembehebung die Funktionalität einschränkt:
- Aktivieren des XSS-Filters für die lokale Intranetzone für Internet Explorer 8 und Internet Explorer 9
Sie können sich gegen diese Sicherheitsanfälligkeit schützen, indem Sie Ihre Einstellungen ändern, um den XSS-Filters für die lokale Intranetzone zu aktivieren. (XSS-Filter ist standardmäßig in der Internetsicherheitszone aktiviert). Führen Sie dazu die folgenden Schritte durch:
- Klicken Sie in Internet Explorer 8 oder Internet Explorer 9 im Menü Extras auf Internetoptionen.
- Klicken Sie auf die Registerkarte Sicherheit.
- Klicken Sie auf Lokales Intranet und dann auf Stufe anpassen.
- Klicken Sie unter Einstellungen im Abschnitt Scripting unter XSS-Filter aktivieren auf Aktivieren und dann auf OK.
- Klicken Sie zweimal auf OK, um zu Internet Explorer zurückzukehren.
Auswirkung der Problemumgehung: Interne Sites, die zuvor nicht als XSS-Risiken gekennzeichnet wurden, werden gekennzeichnet.
So machen Sie die Problemumgehung rückgängig.
Führen Sie folgende Schritte aus, um die Problemumgehung rückgängig zu machen:
- Klicken Sie in Internet Explorer 8 oder Internet Explorer 9 im Menü Extras auf Internetoptionen.
- Klicken Sie auf die Registerkarte Sicherheit.
- Klicken Sie auf Lokales Intranet und dann auf Stufe anpassen.
- Klicken Sie unter Einstellungen im Abschnitt Scripting unter XSS-Filter aktivieren auf Deaktivieren und dann auf OK.
- Klicken Sie zweimal auf OK, um zu Internet Explorer zurückzukehren.
Häufig gestellte Fragen (FAQs) zur Sicherheitsanfälligkeit bezüglich XSS in inplview.aspx – CVE-2012-0017
Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit?
Dies ist eine Sicherheitsanfälligkeit bezüglich siteübergreifender Skripterstellung, die zur Erhöhung von Berechtigungen oder Offenlegung von Informationen führen kann.
Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit?
Die Sicherheitsanfälligkeit wird verursacht, wenn Microsoft SharePoint schädliche JavaScript-Elemente, die in einer speziell gestalteten URL enthalten sind, nicht richtig verarbeitet, sodass das Skript an den Browser des Benutzers zurückübertragen werden kann.
Was ist siteübergreifende Skripterstellung?
Die siteübergreifende Skripterstellung (XSS) ist eine Sicherheitsanfälligkeitsklasse, die es einem Angreifer ermöglichen kann, Skriptcode in die Websitesitzung eines Benutzers einzuschleusen. Von der Sicherheitsanfälligkeit können Webserver betroffen sein, die dynamisch HTML-Seiten generieren. Wenn diese Server Browsereingaben in den dynamischen Seiten einbetten, die sie an den Browser zurücksenden, können die Server manipuliert werden, schädliche Inhalte in die dynamischen Seiten aufzunehmen. Dadurch kann ein schädliches Skript ausgeführt werden. Webbrowser können dieses Problem ausweiten, da sie von vertrauenswürdigen Sites ausgehen und Cookies verwenden, um die besuchten Websites stets im gewohnten Zustand zu erhalten. Bei einem XSS-Angriff werden keine Websiteinhalte modifiziert. Stattdessen wird ein neues, schädliches Skript eingefügt, das im Browser im Kontext ausgeführt werden kann, der mit einem vertrauenswürdigen Server verknüpft ist.
Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen?
Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann Inhalte lesen, für die der Angreifer nicht berechtigt ist, die Identität des Opfers verwenden, um Aktionen auf der SharePoint-Website im Namen des Opfers vorzunehmen (wie z. B. Berechtigungen ändern und Inhalte löschen) und schädlichen Inhalt in den Browser des Opfers injizieren.
Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?
Damit diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden kann, muss ein Benutzer auf eine speziell gestaltete URL klicken, die den Benutzer zu einer betroffenen SharePoint-Website führt, die dann das Skript zurück an den Browser des Benutzer überträgt.
In einem E-Mail-Angriffsszenario kann ein Angreifer die Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er eine E-Mail-Nachricht mit der speziell gestalteten URL an den Benutzer der betroffenen SharePoint-Site sendet und den Benutzer dazu verleitet, auf die speziell gestaltete URL zu klicken.
In einem webbasierten Angriffsszenario muss ein Angreifer eine Website hosten, die eine speziell gestaltete URL zur betroffenen SharePoint-Site enthält, mit der versucht wird, diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen. Außerdem können manipulierte Websites und Websites, die von Benutzern bereitgestellte Inhalte akzeptieren oder hosten, speziell gestaltete Inhalte enthalten, über die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden kann. Ein Angreifer kann Benutzer nicht zum Besuch einer speziell gestalteten Website zwingen. Stattdessen muss ein Angreifer Benutzer dazu verleiten, die Website zu besuchen. Zu diesem Zweck werden die Benutzer normalerweise dazu gebracht, auf einen Link in einer E-Mail-Nachricht oder Instant Messenger-Nachricht zu klicken, die sie zur Website des Angreifers führt. Dort werden die Benutzer dazu verleitet, auf die speziell gestaltete URL zu klicken.
Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar?
Systeme, bei denen Benutzer eine Verbindung zu einem SharePoint-Server herstellen, wie z. B. Arbeitsstationen oder Terminalserver, sind hauptsächlich gefährdet.
Was bewirkt das Update?
Das Update behebt die Sicherheitsanfälligkeit, indem korrigiert wird, wie Microsoft SharePoint Benutzereingaben überprüft und bereinigt.
War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt?
Nein. Microsoft hat Informationen zu dieser Sicherheitsanfälligkeit durch eine koordinierte Offenlegung der Sicherheitsanfälligkeit erhalten.
Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde?
Nein. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit öffentlich für Angriffe auf Benutzer ausgenutzt wurde.
Sicherheitsanfälligkeit bezüglich XSS in themeweb.aspx – CVE-2012-0144
In Microsoft SharePoint 2010 liegt eine Sicherheitsanfälligkeit bezüglich siteübergreifender Skripterstellung vor, die zur Offenlegung von Informationen oder Erhöhung von Berechtigungen führen könnte, wenn ein Benutzer auf eine speziell gestaltete URL klickt, die schädliche JavaScript-Elemente enthält. Wenn die schädlichen JavaScript-Elemente an den Browser des Benutzers zurückübertragen werden, kann die daraus resultierende Seite aufgrund der Sicherheitsanfälligkeit einem Angreifer ermöglichen, SharePoint-Befehle im Kontext des authentifizierten Benutzers auf der betroffenen SharePoint-Website zu veröffentlichen.
Informationen zum Anzeigen dieser Sicherheitsanfälligkeit als Standardeintrag in der Liste allgemeiner Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie unter CVE-2012-0144.
Schadensbegrenzende Faktoren für die Sicherheitsanfälligkeit bezüglich XSS in themeweb.aspx – CVE-2012-0144
Schadensbegrenzung bezieht sich auf eine Einstellung, häufige Konfiguration oder allgemeine empfohlene Vorgehensweise, die in einem Standardzustand existieren und den Schweregrad der Ausnutzung einer Sicherheitsanfälligkeit verringern können. Die folgenden schadensbegrenzenden Faktoren könnten hilfreich für Sie sein:
- Benutzer von Internet Explorer 8 und Internet Explorer 9, die in der Internetzone zu einer SharePoint-Website navigieren, sind weniger gefährdet, da der XSS-Filter in Internet Explorer 8 und Internet Explorer 9 diesen Angriff in der Internetzone standardmäßig verhindert. Der XSS-Filter in Internet Explorer 8 und Internet Explorer 9 ist jedoch in der Intranetzone nicht standardmäßig aktiviert.
- Ein Angreifer kann erreichen, dass vom Benutzer ein beliebiges JavaScript ausgeführt wird, wenn dieser auf die speziell gestaltete URL klickt. Aufgrund dessen, wie SharePoint-Server das HttpOnly-Authentifizierungscookie verarbeitet, kann der Angreifer aber nicht die Authentifizierungsinformationen des angemeldeten Benutzers stehlen.
Problemumgehungen für die Sicherheitsanfälligkeit bezüglich XSS in themeweb.aspx – CVE-2012-0144
Problemumgehung bezieht sich auf eine Einstellung oder Konfigurationsänderung, die die zugrunde liegende Sicherheitsanfälligkeit nicht behebt, sondern die bekannten Angriffsmethoden blockiert, bevor Sie das Update installieren. Microsoft hat die folgenden Problemumgehungen getestet und gibt in der Beschreibung an, ob eine Problembehebung die Funktionalität einschränkt:
- Aktivieren des XSS-Filters für die lokale Intranetzone für Internet Explorer 8 und Internet Explorer 9
Sie können sich gegen diese Sicherheitsanfälligkeit schützen, indem Sie Ihre Einstellungen ändern, um den XSS-Filters für die lokale Intranetzone zu aktivieren. (XSS-Filter ist standardmäßig in der Internetsicherheitszone aktiviert). Führen Sie dazu die folgenden Schritte durch:
- Klicken Sie in Internet Explorer 8 oder Internet Explorer 9 im Menü Extras auf Internetoptionen.
- Klicken Sie auf die Registerkarte Sicherheit.
- Klicken Sie auf Lokales Intranet und dann auf Stufe anpassen.
- Klicken Sie unter Einstellungen im Abschnitt Scripting unter XSS-Filter aktivieren auf Aktivieren und dann auf OK.
- Klicken Sie zweimal auf OK, um zu Internet Explorer zurückzukehren.
Auswirkung der Problemumgehung: Interne Sites, die zuvor nicht als XSS-Risiken gekennzeichnet wurden, werden gekennzeichnet.
So machen Sie die Problemumgehung rückgängig.
Führen Sie folgende Schritte aus, um die Problemumgehung rückgängig zu machen:
- Klicken Sie in Internet Explorer 8 oder Internet Explorer 9 im Menü Extras auf Internetoptionen.
- Klicken Sie auf die Registerkarte Sicherheit.
- Klicken Sie auf Lokales Intranet und dann auf Stufe anpassen.
- Klicken Sie unter Einstellungen im Abschnitt Scripting unter XSS-Filter aktivieren auf Deaktivieren und dann auf OK.
- Klicken Sie zweimal auf OK, um zu Internet Explorer zurückzukehren.
Häufig gestellte Fragen (FAQs) zur Sicherheitsanfälligkeit bezüglich XSS in themeweb.aspx – CVE-2012-0144
Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit?
Dies ist eine Sicherheitsanfälligkeit bezüglich siteübergreifender Skripterstellung, die zur Erhöhung von Berechtigungen oder Offenlegung von Informationen führen kann.
Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit?
Die Sicherheitsanfälligkeit wird verursacht, wenn Microsoft SharePoint schädliche JavaScript-Elemente, die in einer speziell gestalteten URL enthalten sind, nicht richtig verarbeitet, sodass das Skript an den Browser des Benutzers zurückübertragen werden kann.
Was ist siteübergreifende Skripterstellung?
Die siteübergreifende Skripterstellung (XSS) ist eine Sicherheitsanfälligkeitsklasse, die es einem Angreifer ermöglichen kann, Skriptcode in die Websitesitzung eines Benutzers einzuschleusen. Von der Sicherheitsanfälligkeit können Webserver betroffen sein, die dynamisch HTML-Seiten generieren. Wenn diese Server Browsereingaben in den dynamischen Seiten einbetten, die sie an den Browser zurücksenden, können die Server manipuliert werden, schädliche Inhalte in die dynamischen Seiten aufzunehmen. Dadurch kann ein schädliches Skript ausgeführt werden. Webbrowser können dieses Problem ausweiten, da sie von vertrauenswürdigen Sites ausgehen und Cookies verwenden, um die besuchten Websites stets im gewohnten Zustand zu erhalten. Bei einem XSS-Angriff werden keine Websiteinhalte modifiziert. Stattdessen wird ein neues, schädliches Skript eingefügt, das im Browser im Kontext ausgeführt werden kann, der mit einem vertrauenswürdigen Server verknüpft ist.
Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen?
Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann Inhalte lesen, für die der Angreifer nicht berechtigt ist, die Identität des Opfers verwenden, um Aktionen auf der SharePoint-Website im Namen des Opfers vorzunehmen (wie z. B. Berechtigungen ändern und Inhalte löschen) und schädlichen Inhalt in den Browser des Opfers injizieren.
Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?
Damit diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden kann, muss ein Benutzer auf eine speziell gestaltete URL klicken, die den Benutzer zu einer betroffenen SharePoint-Website führt, die dann das Skript zurück an den Browser des Benutzer überträgt.
In einem E-Mail-Angriffsszenario kann ein Angreifer die Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er eine E-Mail-Nachricht mit der speziell gestalteten URL an den Benutzer der betroffenen SharePoint-Site sendet und den Benutzer dazu verleitet, auf die speziell gestaltete URL zu klicken.
In einem webbasierten Angriffsszenario muss ein Angreifer eine Website hosten, die eine speziell gestaltete URL zur betroffenen SharePoint-Site enthält, mit der versucht wird, diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen. Außerdem können manipulierte Websites und Websites, die von Benutzern bereitgestellte Inhalte akzeptieren oder hosten, speziell gestaltete Inhalte enthalten, über die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden kann. Ein Angreifer kann Benutzer nicht zum Besuch einer speziell gestalteten Website zwingen. Stattdessen muss ein Angreifer Benutzer dazu verleiten, die Website zu besuchen. Zu diesem Zweck werden die Benutzer normalerweise dazu gebracht, auf einen Link in einer E-Mail-Nachricht oder Instant Messenger-Nachricht zu klicken, die sie zur Website des Angreifers führt. Dort werden die Benutzer dazu verleitet, auf die speziell gestaltete URL zu klicken.
Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar?
Systeme, bei denen Benutzer eine Verbindung zu einem SharePoint-Server herstellen, wie z. B. Arbeitsstationen oder Terminalserver, sind hauptsächlich gefährdet.
Was bewirkt das Update?
Das Update behebt die Sicherheitsanfälligkeit, indem korrigiert wird, wie Microsoft SharePoint Benutzereingaben überprüft und bereinigt.
War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt?
Nein. Microsoft hat Informationen zu dieser Sicherheitsanfälligkeit durch eine koordinierte Offenlegung der Sicherheitsanfälligkeit erhalten.
Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde?
Nein. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit öffentlich für Angriffe auf Benutzer ausgenutzt wurde.
Sicherheitsanfälligkeit bezüglich XSS in wizardlist.aspx – CVE-2012-0145
In Microsoft SharePoint 2010 liegt eine Sicherheitsanfälligkeit bezüglich siteübergreifender Skripterstellung vor, die zur Offenlegung von Informationen oder Erhöhung von Berechtigungen führen könnte, wenn ein Benutzer auf eine speziell gestaltete URL klickt, die schädliche JavaScript-Elemente enthält. Wenn die schädlichen JavaScript-Elemente an den Browser des Benutzers zurückübertragen werden, kann die daraus resultierende Seite aufgrund der Sicherheitsanfälligkeit einem Angreifer ermöglichen, SharePoint-Befehle im Kontext des authentifizierten Benutzers auf der betroffenen SharePoint-Website zu veröffentlichen.
Informationen zum Anzeigen dieser Sicherheitsanfälligkeit als Standardeintrag in der Liste allgemeiner Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie unter CVE-2012-0145.
Schadensbegrenzende Faktoren für die Sicherheitsanfälligkeit bezüglich XSS in wizardlist.aspx – CVE-2012-0145
Schadensbegrenzung bezieht sich auf eine Einstellung, häufige Konfiguration oder allgemeine empfohlene Vorgehensweise, die in einem Standardzustand existieren und den Schweregrad der Ausnutzung einer Sicherheitsanfälligkeit verringern können. Die folgenden schadensbegrenzenden Faktoren könnten hilfreich für Sie sein:
- Benutzer von Internet Explorer 8 und Internet Explorer 9, die in der Internetzone zu einer SharePoint-Website navigieren, sind weniger gefährdet, da der XSS-Filter in Internet Explorer 8 und Internet Explorer 9 diesen Angriff in der Internetzone standardmäßig verhindert. Der XSS-Filter in Internet Explorer 8 und Internet Explorer 9 ist jedoch in der Intranetzone nicht standardmäßig aktiviert.
- Ein Angreifer kann erreichen, dass vom Benutzer ein beliebiges JavaScript ausgeführt wird, wenn dieser auf die speziell gestaltete URL klickt. Aufgrund dessen, wie SharePoint-Server das HttpOnly-Authentifizierungscookie verarbeitet, kann der Angreifer aber nicht die Authentifizierungsinformationen des angemeldeten Benutzers stehlen.
Problemumgehungen für die Sicherheitsanfälligkeit bezüglich XSS in wizardlist.aspx – CVE-2012-0145
Problemumgehung bezieht sich auf eine Einstellung oder Konfigurationsänderung, die die zugrunde liegende Sicherheitsanfälligkeit nicht behebt, sondern die bekannten Angriffsmethoden blockiert, bevor Sie das Update installieren. Microsoft hat die folgenden Problemumgehungen getestet und gibt in der Beschreibung an, ob eine Problembehebung die Funktionalität einschränkt:
- Aktivieren des XSS-Filters für die lokale Intranetzone für Internet Explorer 8 und Internet Explorer 9
Sie können sich gegen diese Sicherheitsanfälligkeit schützen, indem Sie Ihre Einstellungen ändern, um den XSS-Filters für die lokale Intranetzone zu aktivieren. (XSS-Filter ist standardmäßig in der Internetsicherheitszone aktiviert). Führen Sie dazu die folgenden Schritte durch:
- Klicken Sie in Internet Explorer 8 oder Internet Explorer 9 im Menü Extras auf Internetoptionen.
- Klicken Sie auf die Registerkarte Sicherheit.
- Klicken Sie auf Lokales Intranet und dann auf Stufe anpassen.
- Klicken Sie unter Einstellungen im Abschnitt Scripting unter XSS-Filter aktivieren auf Aktivieren und dann auf OK.
- Klicken Sie zweimal auf OK, um zu Internet Explorer zurückzukehren.
Auswirkung der Problemumgehung: Interne Sites, die zuvor nicht als XSS-Risiken gekennzeichnet wurden, werden gekennzeichnet.
So machen Sie die Problemumgehung rückgängig.
Führen Sie folgende Schritte aus, um die Problemumgehung rückgängig zu machen:
- Klicken Sie in Internet Explorer 8 oder Internet Explorer 9 im Menü Extras auf Internetoptionen.
- Klicken Sie auf die Registerkarte Sicherheit.
- Klicken Sie auf Lokales Intranet und dann auf Stufe anpassen.
- Klicken Sie unter Einstellungen im Abschnitt Scripting unter XSS-Filter aktivieren auf Deaktivieren und dann auf OK.
- Klicken Sie zweimal auf OK, um zu Internet Explorer zurückzukehren.
Häufig gestellte Fragen (FAQs) zur Sicherheitsanfälligkeit bezüglich XSS in wizardlist.aspx – CVE-2012-0145
Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit?
Dies ist eine Sicherheitsanfälligkeit bezüglich siteübergreifender Skripterstellung, die zur Erhöhung von Berechtigungen oder Offenlegung von Informationen führen kann.
Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit?
Die Sicherheitsanfälligkeit wird verursacht, wenn Microsoft SharePoint schädliche JavaScript-Elemente, die in einer speziell gestalteten URL enthalten sind, nicht richtig verarbeitet, sodass das Skript an den Browser des Benutzers zurückübertragen werden kann.
Was ist siteübergreifende Skripterstellung?
Die siteübergreifende Skripterstellung (XSS) ist eine Sicherheitsanfälligkeitsklasse, die es einem Angreifer ermöglichen kann, Skriptcode in die Websitesitzung eines Benutzers einzuschleusen. Von der Sicherheitsanfälligkeit können Webserver betroffen sein, die dynamisch HTML-Seiten generieren. Wenn diese Server Browsereingaben in den dynamischen Seiten einbetten, die sie an den Browser zurücksenden, können die Server manipuliert werden, schädliche Inhalte in die dynamischen Seiten aufzunehmen. Dadurch kann ein schädliches Skript ausgeführt werden. Webbrowser können dieses Problem ausweiten, da sie von vertrauenswürdigen Sites ausgehen und Cookies verwenden, um die besuchten Websites stets im gewohnten Zustand zu erhalten. Bei einem XSS-Angriff werden keine Websiteinhalte modifiziert. Stattdessen wird ein neues, schädliches Skript eingefügt, das im Browser im Kontext ausgeführt werden kann, der mit einem vertrauenswürdigen Server verknüpft ist.
Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen?
Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann Inhalte lesen, für die der Angreifer nicht berechtigt ist, die Identität des Opfers verwenden, um Aktionen auf der SharePoint-Website im Namen des Opfers vorzunehmen (wie z. B. Berechtigungen ändern und Inhalte löschen) und schädlichen Inhalt in den Browser des Opfers injizieren.
Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?
Damit diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden kann, muss ein Benutzer auf eine speziell gestaltete URL klicken, die den Benutzer zu einer betroffenen SharePoint-Website führt, die dann das Skript zurück an den Browser des Benutzer überträgt.
In einem E-Mail-Angriffsszenario kann ein Angreifer die Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er eine E-Mail-Nachricht mit der speziell gestalteten URL an den Benutzer der betroffenen SharePoint-Site sendet und den Benutzer dazu verleitet, auf die speziell gestaltete URL zu klicken.
In einem webbasierten Angriffsszenario muss ein Angreifer eine Website hosten, die eine speziell gestaltete URL zur betroffenen SharePoint-Site enthält, mit der versucht wird, diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen. Außerdem können manipulierte Websites und Websites, die von Benutzern bereitgestellte Inhalte akzeptieren oder hosten, speziell gestaltete Inhalte enthalten, über die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden kann. Ein Angreifer kann Benutzer nicht zum Besuch einer speziell gestalteten Website zwingen. Stattdessen muss ein Angreifer Benutzer dazu verleiten, die Website zu besuchen. Zu diesem Zweck werden die Benutzer normalerweise dazu gebracht, auf einen Link in einer E-Mail-Nachricht oder Instant Messenger-Nachricht zu klicken, die sie zur Website des Angreifers führt. Dort werden die Benutzer dazu verleitet, auf die speziell gestaltete URL zu klicken.
Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar?
Systeme, bei denen Benutzer eine Verbindung zu einem SharePoint-Server herstellen, wie z. B. Arbeitsstationen oder Terminalserver, sind hauptsächlich gefährdet.
Was bewirkt das Update?
Das Update behebt die Sicherheitsanfälligkeit, indem korrigiert wird, wie Microsoft SharePoint Benutzereingaben überprüft und bereinigt.
War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt?
Nein. Microsoft hat Informationen zu dieser Sicherheitsanfälligkeit durch eine koordinierte Offenlegung der Sicherheitsanfälligkeit erhalten.
Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde?
Nein. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit öffentlich für Angriffe auf Benutzer ausgenutzt wurde.
Informationen zum Update
Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung
Sicherheitsportal:
Verwalten Sie die Software und die Sicherheitsupdates, die Sie den Servern, Desktops und mobilen Computern in Ihrer Organisation bereitstellen müssen. Weitere Informationen finden Sie im TechNet Update Management Center. Die Website Microsoft TechNet Sicherheit bietet weitere Informationen zur Sicherheit von Microsoft-Produkten.
Sicherheitsupdates sind unter Microsoft Update und Windows Update verfügbar. Sicherheitsupdates sind auch im Microsoft Download Center verfügbar. und können am einfachsten durch eine Suche nach dem Begriff „Sicherheitsupdate“ ermittelt werden.
Benutzern von Microsoft Office für Mac kann Microsoft AutoUpdate für Mac helfen, Ihre Microsoft-Software auf dem neuesten Stand zu halten. Weitere Informationen zur Verwendung von Microsoft AutoUpdate für Mac finden Sie unter Automatisch nach Softwareupdates suchen.
Außerdem können Sicherheitsupdates vom Microsoft Update-Katalog heruntergeladen werden. Der Microsoft Update-Katalog stellt einen durchsuchbaren Katalog der Inhalte bereit, die über Windows Update und Microsoft Update zur Verfügung gestellt werden, einschließlich Sicherheitsupdates, Treiber und Service Packs. Indem Sie mit der Nummer des Security Bulletins suchen (z. B. „MS07-036“), können Sie Ihrem Warenkorb alle anwendbaren Updates (einschließlich verschiedener Sprachen für ein Update) hinzufügen und in den Ordner Ihrer Wahl herunterladen. Weitere Informationen zum Microsoft Update-Katalog, finden Sie unter Häufig gestellte Fragen zum Microsoft Update-Katalog.
Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung:
Microsoft stellt Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung von Sicherheitsupdates bereit. Diese Anleitungen enthalten Empfehlungen und Informationen, anhand derer IT-Experten verstehen können, wie die verschiedenen Tools für die Erkennung und Bereitstellung der Sicherheitsupdates verwendet werden. Weitere Informationen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 961747.
Microsoft Baseline Security Analyzer
Der Microsoft Baseline Security Analyzer (MBSA) ermöglicht Administratoren die Überprüfung von lokalen und Remotesystemen im Hinblick auf fehlende Sicherheitsupdates sowie auf häufig falsch konfigurierte Sicherheitsparameter. Weitere Informationen zu MBSA finden Sie auf der Website Microsoft Baseline Security Analyzer.
In der folgenden Tabelle ist die Zusammenfassung zur MBSA-Erkennung für dieses Sicherheitsupdate enthalten.
| Software | MBSA |
|---|---|
| Microsoft Office SharePoint Server 2010 und Microsoft Office SharePoint Server 2010 Service Pack 1 | Ja |
| SharePoint Foundation 2010 und SharePoint Foundation 2010 Service Pack 1 | Ja |
Hinweis: Benutzer mit älterer Software, die nicht von der aktuellen Veröffentlichung von MBSA, Microsoft Update und Windows Server Update Services unterstützt wird, sollten Microsoft Baseline Security Analyzer besuchen und im Abschnitt „Support für ältere Produkte“ nachsehen, wie Sie mit älteren Tools eine umfassende Erkennung von Sicherheitsupdates erstellen können.
Windows Server Update Services
Windows Server Update Services (WSUS) ermöglichen IT-Administratoren, die aktuellen Microsoft-Produktupdates für Computer bereitzustellen, die das Windows-Betriebssystem ausführen. Weitere Informationen zum Bereitstellen dieser Sicherheitsupdates mithilfe der Windows Server Update Services finden Sie im TechNet-Artikel Windows Server Update Services.
Systems Management Server
Die folgende Tabelle enthält eine Zusammenfassung zur SMS-Erkennung und -Bereitstellung für dieses Sicherheitsupdate.
| Software | SMS 2003 mit ITMU | Configuration Manager 2007 |
|---|---|---|
| Microsoft Office SharePoint Server 2010 und Microsoft Office SharePoint Server 2010 Service Pack 1 | Ja. Siehe Hinweis für Microsoft Office SharePoint Server 2010 weiter unten. | Ja. Siehe Hinweis für Microsoft Office SharePoint Server 2010 weiter unten. |
| SharePoint Foundation 2010 und SharePoint Foundation 2010 Service Pack 1 | Ja | Ja |
Hinweis: Microsoft hat die Unterstützung für SMS 2.0 am 12. April 2011 eingestellt. Ebenso hat Microsoft am 12. April 2011 die Unterstützung für das Sicherheitsupdate-Inventurprogramm (SUIT) für SMS 2003 eingestellt. Benutzer sind angehalten, auf System Center Configuration Manager 2007 zu aktualisieren. Für Benutzer, die SMS 2003 Service Pack 3 beibehalten, ist das Inventurprogramm für Microsoft Update (ITMU) auch eine Option.
Im Fall von SMS 2003 kann von SMS zum Auffinden von unter Microsoft Update erhältlichen Sicherheitsupdates und Updates, die von Windows Server Update Services unterstützt werden, das SMS 2003-Inventurprogramm für Microsoft-Updates (ITMU) verwendet werden. Weitere Informationen zum SMS 2003-Inventurprogramm für Microsoft-Updates finden Sie auf der Website SMS 2003-Inventurprogramm für Microsoft Updates. Weitere Informationen zu den SMS-Scanning Tools finden Sie unter SMS 2003 Software Update Scanning Tools. Siehe auch Downloads für Systems Management Server 2003.
System Center Configuration Manager 2007 verwendet WSUS 3.0 für die Erkennung von Updates. Weitere Informationen zur Configuration Manager 2007-Softwareupdateverwaltung finden Sie auf der Website zu System Center Configuration Manager 2007.
Weitere Informationen zu SMS finden Sie auf der SMS-Website.
Weitere Informationen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 910723: Zusammenfassungsliste der monatlichen Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung.
Hinweis für Microsoft Office SharePoint Server 2010: Die oben beschriebene Erkennungstabelle basiert auf Bereitstellungen von Microsoft Office SharePoint Server 2010 auf einem einzelnen Server. Mithilfe der Erkennungsprogramme wird nicht die Anwendbarkeit des Updates auf Systemen erkannt, die als Bestandteil einer SharePoint-Serverfarm mit mehreren Systemen konfiguriert sind.
Hinweis: Wenn Sie für die Bereitstellung von Office XP oder Office 2003 einen Administratorinstallationspunkt verwendet haben, können Sie das Update u. U. nicht mithilfe von SMS bereitstellen, wenn Sie den AIP von der ursprünglichen Basislinie aus aktualisiert haben. Weitere Informationen finden Sie unter der Überschrift Office-Administratorinstallationspunkt in diesem Abschnitt.
Office-Administratorinstallationspunkt
Wenn Sie Ihre Anwendung von einer Serverfreigabe installiert haben, muss der Serveradministrator die Serverfreigabe mit dem Administratorupdate aktualisieren und dieses Update dann für Ihr System bereitstellen.
- Unterstützte Versionen von Microsoft Office XP finden Sie unter Erstellen eines Administratorinstallationspunkts. Weitere Informationen zum Ändern der Quelle für ein Clientsystem von einem aktualisierten Administratorinstallationspunkt zu einer ursprünglichen Basislinienquelle in Office XP finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 922665.
Hinweis: Wenn Sie vorhaben, Softwareupdates zentral von einem aktualisierten administrativen Abbild zu verwalten, finden Sie weitere Informationen im Artikel Aktualisieren von Office XP-Clients von einem gepatchten administrativen Abbild. - Unterstützte Versionen von Microsoft Office 2003 finden Sie unter Erstellen eines Administratorinstallationspunkts. Weitere Informationen zum Ändern der Quelle für einen Clientcomputer von einem aktualisierten Administratorinstallationspunkt zu einer ursprünglichen Basislinienquelle in Office 2003 oder Service Pack 3 (SP3) finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 902349.
Hinweis: Wenn Sie vorhaben, Softwareupdates zentral von einem aktualisierten administrativen Abbild zu verwalten, finden Sie weitere Informationen im Artikel Verteilen von Office 2003-Produktupdates. - Informationen zum Erstellen eines Netzwerksinstallationspunkts für unterstützte Versionen von Microsoft Office finden Sie unter Erstellen eines Netzwerkinstallationspunkts für Microsoft Office.
Hinweis: Wenn Sie vorhaben, Sicherheitsupdates zentral zu verwalten, verwenden Windows Server Update Services. Weitere Informationen zum Bereitstellen von Sicherheitsupdates für Microsoft Office finden Sie auf der Windows Server Update Services-Website.
Updatekompatibilitätsbewertung und Anwendungskompatibilitäts-Toolkit
Updates bearbeiten oft dieselben Dateien und Registrierungseinstellungen, die zum Ausführen Ihrer Anwendungen benötigt werden. Dies kann eine Inkompatibilität auslösen und die Bereitstellung von Sicherheitsupdates verzögern. Mit den Komponenten zur Updatekompatibilitätsbewertung, die im Anwendungskompatibilitäts-Toolkit enthalten sind, können Sie die Vereinbarkeit von Windows-Updates mit installierten Anwendungen testen und überprüfen.
Das Microsoft Application Compatibility Toolkit (ACT) enthält alle notwendigen Tools und Dokumentationen, um die Anwendungskompatibilität zu prüfen und eventuelle Probleme zu beheben, bevor Microsoft Windows Vista, ein Windows-Update, ein Microsoft-Sicherheitsupdate oder eine neue Version von Windows Internet Explorer in Ihrer Umgebung bereitgestellt wird.
Bereitstellung von Sicherheitsupdates
Betroffene Software
Um Informationen zum jeweiligen Sicherheitsupdate für Ihre betroffene Software zu erhalten, klicken Sie auf den entsprechenden Link:
SharePoint Server 2010 (alle Editionen)
Referenztabelle
Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Sie finden zusätzliche Informationen im Unterabschnitt Informationen zur Bereitstellung in diesem Abschnitt.
| Aufnahme in zukünftige Service Packs | Für diese Software sind keine Service Packs mehr geplant. Das Update für dieses Problem wird möglicherweise in zukünftigen Update-Rollups enthalten sein. |
| Bereitstellung: | |
| Installieren ohne Benutzereingriff | Für Microsoft Office SharePoint Server 2010 und Microsoft Office SharePoint Server 2010 Service Pack 1: moss2010-kb2597124-fullfile-x64-glb.exe /passive |
| Installieren ohne neu zu starten | Für Microsoft Office SharePoint Server 2010 und Microsoft Office SharePoint Server 2010 Service Pack 1: moss2010-kb2597124-fullfile-x64-glb.exe /norestart |
| Protokolldatei aktualisieren | Nicht anwendbar |
| Weitere Informationen | Informationen zur Erkennung und Bereitstellung finden Sie im Abschnitt Microsoft-Anleitungen und -Tools zur Erkennung und Bereitstellung weiter oben. |
| Neustartanforderung | |
| Neustart erforderlich? | In einigen Fällen erfordert dieses Update keinen Neustart des Computers. Falls die erforderlichen Dateien bei der Installation des Updates gerade verwendet werden, müssen Sie allerdings einen Neustart durchführen. In diesem Fall wird eine Meldung angezeigt, die über den erforderlichen Neustart informiert. Damit nicht unbedingt ein Neustart ausgeführt werden muss, beenden Sie alle betroffenen Dienste, und schließen Sie alle Anwendungen, die auf die betroffenen Dateien zugreifen, bevor Sie das Sicherheitsupdate installieren. Weitere Informationen zu potenziellen Gründen für einen Neustart finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 887012. |
| HotPatching | Nicht anwendbar |
| Informationen zur Deinstallation | Dieses Sicherheitsupdate kann nicht entfernt werden. |
| Dateiinformationen: | Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 2597124. |
| Überprüfung des Registrierungsschlüssels | Nicht anwendbar |
Informationen zur Bereitstellung
Installieren des Updates
Sie können das Update vom entsprechenden Downloadlink im Abschnitt „Betroffene und nicht betroffene Software“ installieren. Wenn Sie Ihre Anwendung von einer Serverfreigabe installiert haben, muss der Serveradministrator stattdessen die Serverfreigabe mit dem Administratorupdate aktualisieren und dieses Update dann für Ihr System bereitstellen. Weitere Informationen zu Administratorinstallationspunkten finden Sie in der Information Office-Administratorinstallationspunkt im Unterabschnitt Anleitungen und Tools zur Erkennung und Bereitstellung.
Dieses Sicherheitsupdate erfordert, dass Windows Installer 3.1 oder höher auf dem System installiert wird.
Um die Version 3.1 oder höher von Windows Installer zu installieren, besuchen Sie eine der folgenden Microsoft-Websites:
- Windows Installer 4.5 Redistributable für Windows Server 2008, Windows Vista, Windows Server 2003 und Windows XP
- Windows Installer 3.1 Redistributable für Windows Server 2003, Windows XP und Windows 2000
Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.
Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.
| Option | Beschreibung |
|---|---|
| /? oder /help | Zeigt das Verwendungsdialogfeld an. |
| /passive | Gibt den passiven Modus an. Erfordert keinen Benutzereingriff; Benutzer sehen grundlegende Fortschrittsdialoge, können aber nicht abbrechen. |
| /quiet | Gibt den stillen Modus an oder unterdrückt Eingabeaufforderungen beim Extrahieren von Dateien. |
| /norestart | Unterdrückt das Neustarten des Systems, falls das Update einen Neustart erfordert. |
| /forcerestart | Startet das System nach dem Installieren des Updates automatisch neu, ungeachtet dessen, ob das Update den Neustart erfordert. |
| /extract | Extrahiert die Dateien, ohne diese zu installieren. Sie werden aufgefordert, einen Zielordner anzugeben. |
| /extract:<Pfad> | Ersetzt den vom Verfasser festgelegten Installationsbefehl. Gibt den Pfad und Namen der Datei „Setup.inf“ oder „Setup.exe“ an. |
| /lang:<LCID> | Erzwingt die Verwendung einer bestimmten Sprache, wenn das Updatepaket diese Sprache unterstützt. |
| /log:<Protokolldatei> | Aktiviert die Protokollierung, sowohl durch Vnox als auch Installer, während der Updateinstallation. |
Hinweis Diese Optionen können in einem Befehl kombiniert werden. Aus Gründen der Abwärtskompatibilität unterstützt das Sicherheitsupdate auch zahlreiche Installationsoptionen, die von der früheren Version des Installationsprogramms verwendet wurden. Weitere Informationen zu den möglichen Installationsoptionen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 262841.
Entfernen des Updates
Dieses Sicherheitsupdate kann nicht entfernt werden.
Überprüfen der Updateinstallation
- Microsoft Baseline Security Analyzer
Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung in diesem Bulletin.
- Überprüfung der Dateiversion
Da mehrere Editionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.
- Klicken Sie auf Start, und tragen Sie unter Suche starten den Namen einer Updatedatei ein.
- Wenn die Datei unter Programme angezeigt wird, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Dateinamen, und klicken Sie dann auf Eigenschaften.
- Vergleichen Sie in der Registerkarte Allgemein die Dateigröße mit den im Knowledge Base-Artikel des Bulletins bereitgestellten Dateiinformationstabellen.
- Sie können auch auf die Registerkarte Detail klicken und die Informationen, z. B. zur Dateiversion und zum Änderungsdatum, mit den vorher im Knowledge Base-Artikel des Bulletins bereitgestellten Dateiinformationstabellen vergleichen.
- Außerdem können Sie auch auf die Registerkarte Vorherige Versionen klicken und die Dateiinformationen zur vorherigen Dateiversion mit den Dateiinformationen für die neue bzw. aktualisierte Dateiversion vergleichen.
Microsoft SharePoint Foundation 2010 (alle Versionen)
Referenztabelle
Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Sie finden zusätzliche Informationen im Unterabschnitt Informationen zur Bereitstellung in diesem Abschnitt.
| Aufnahme in zukünftige Service Packs | Für diese Software sind keine Service Packs mehr geplant. Das Update für dieses Problem wird möglicherweise in zukünftigen Update-Rollups enthalten sein. |
| Bereitstellung: | |
| Installieren ohne Benutzereingriff | Für Microsoft SharePoint Foundation 2010 und Microsoft SharePoint Foundation 2010 Service Pack 1: sts2010-kb2553413-fullfile-x64-glb.exe /passive |
| Installieren ohne neu zu starten | Für Microsoft SharePoint Foundation 2010 und Microsoft SharePoint Foundation 2010 Service Pack 1: sts2010-kb2553413-fullfile-x64-glb.exe /norestart |
| Protokolldatei aktualisieren | Nicht anwendbar |
| Weitere Informationen | Informationen zur Erkennung und Bereitstellung finden Sie im Abschnitt Microsoft-Anleitungen und -Tools zur Erkennung und Bereitstellung weiter oben. |
| Neustartanforderung | |
| Neustart erforderlich? | In einigen Fällen erfordert dieses Update keinen Neustart des Computers. Falls die erforderlichen Dateien bei der Installation des Updates gerade verwendet werden, müssen Sie allerdings einen Neustart durchführen. In diesem Fall wird eine Meldung angezeigt, die über den erforderlichen Neustart informiert. Damit nicht unbedingt ein Neustart ausgeführt werden muss, beenden Sie alle betroffenen Dienste, und schließen Sie alle Anwendungen, die auf die betroffenen Dateien zugreifen, bevor Sie das Sicherheitsupdate installieren. Weitere Informationen zu potenziellen Gründen für einen Neustart finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 887012. |
| HotPatching | Nicht anwendbar |
| Informationen zur Deinstallation | Dieses Sicherheitsupdate kann nicht entfernt werden. |
| Dateiinformationen: | Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 2553413. |
| Überprüfung des Registrierungsschlüssels | Nicht anwendbar |
Informationen zur Bereitstellung
Installieren des Updates
Sie können das Update vom entsprechenden Downloadlink im Abschnitt „Betroffene und nicht betroffene Software“ installieren. Wenn Sie Ihre Anwendung von einer Serverfreigabe installiert haben, muss der Serveradministrator stattdessen die Serverfreigabe mit dem Administratorupdate aktualisieren und dieses Update dann für Ihr System bereitstellen. Weitere Informationen zu Administratorinstallationspunkten finden Sie in der Information Office-Administratorinstallationspunkt im Unterabschnitt Anleitungen und Tools zur Erkennung und Bereitstellung.
Dieses Sicherheitsupdate erfordert, dass Windows Installer 3.1 oder höher auf dem System installiert wird.
Um die Version 3.1 oder höher von Windows Installer zu installieren, besuchen Sie eine der folgenden Microsoft-Websites:
- Windows Installer 4.5 Redistributable für Windows Server 2008, Windows Vista, Windows Server 2003 und Windows XP
- Windows Installer 3.1 Redistributable für Windows Server 2003, Windows XP und Windows 2000
Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.
Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.
| Option | Beschreibung |
|---|---|
| /? oder /help | Zeigt das Verwendungsdialogfeld an. |
| /passive | Gibt den passiven Modus an. Erfordert keinen Benutzereingriff; Benutzer sehen grundlegende Fortschrittsdialoge, können aber nicht abbrechen. |
| /quiet | Gibt den stillen Modus an oder unterdrückt Eingabeaufforderungen beim Extrahieren von Dateien. |
| /norestart | Unterdrückt das Neustarten des Systems, falls das Update einen Neustart erfordert. |
| /forcerestart | Startet das System nach dem Installieren des Updates automatisch neu, ungeachtet dessen, ob das Update den Neustart erfordert. |
| /extract | Extrahiert die Dateien, ohne diese zu installieren. Sie werden aufgefordert, einen Zielordner anzugeben. |
| /extract:<Pfad> | Ersetzt den vom Verfasser festgelegten Installationsbefehl. Gibt den Pfad und Namen der Datei „Setup.inf“ oder „Setup.exe“ an. |
| /lang:<LCID> | Erzwingt die Verwendung einer bestimmten Sprache, wenn das Updatepaket diese Sprache unterstützt. |
| /log:<Protokolldatei> | Aktiviert die Protokollierung, sowohl durch Vnox als auch Installer, während der Updateinstallation. |
Hinweis Diese Optionen können in einem Befehl kombiniert werden. Aus Gründen der Abwärtskompatibilität unterstützt das Sicherheitsupdate auch zahlreiche Installationsoptionen, die von der früheren Version des Installationsprogramms verwendet wurden. Weitere Informationen zu den möglichen Installationsoptionen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 262841.
Entfernen des Updates
Dieses Sicherheitsupdate kann nicht entfernt werden.
Überprüfen der Updateinstallation
- Microsoft Baseline Security Analyzer
Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung in diesem Bulletin.
- Überprüfung der Dateiversion
Da mehrere Editionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.
- Klicken Sie auf Start, und tragen Sie unter Suche starten den Namen einer Updatedatei ein.
- Wenn die Datei unter Programme angezeigt wird, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Dateinamen, und klicken Sie dann auf Eigenschaften.
- Vergleichen Sie in der Registerkarte Allgemein die Dateigröße mit den im Knowledge Base-Artikel des Bulletins bereitgestellten Dateiinformationstabellen.
- Sie können auch auf die Registerkarte Detail klicken und die Informationen, z. B. zur Dateiversion und zum Änderungsdatum, mit den vorher im Knowledge Base-Artikel des Bulletins bereitgestellten Dateiinformationstabellen vergleichen.
- Außerdem können Sie auch auf die Registerkarte Vorherige Versionen klicken und die Dateiinformationen zur vorherigen Dateiversion mit den Dateiinformationen für die neue bzw. aktualisierte Dateiversion vergleichen.
Weitere Informationen:
Danksagungen
Microsoft dankt den folgenden Personen, dass sie zum Schutz unserer Kunden mit uns zusammengearbeitet haben:
- John Hollenberger für den Hinweis auf die Sicherheitsanfälligkeit bezüglich XSS in themeweb.aspx (CVE-2012-0144)
- Rocco Calvi von stratsec für den Hinweis auf die Sicherheitsanfälligkeit bezüglich XSS in wizardlist.aspx (CVE-2012-0145)
- Giorgio Fedon von Minded Security für die Zusammenarbeit mit uns an einem Tiefenverteidigungsupdate, um die Verarbeitung von Zugriffssteuerungen für Webdienste durch Microsoft SharePoint zu verbessern
Microsoft Active Protections Program (MAPP)
Um den Sicherheitsschutz für Benutzer zu verbessern, stellt Microsoft den wichtigsten Sicherheitssoftwareanbietern vor der monatlichen Veröffentlichung der Sicherheitsupdates Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten bereit. Anbieter von Sicherheitssoftware können diese Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten dann verwenden, um Benutzern aktualisierten Schutz über ihre Sicherheitssoftware oder ihre Geräte bereitzustellen, z. B. Antivirus, netzwerkbasierte Angriffserkennungssysteme oder hostbasierte Angriffsverhinderungssysteme. Wenn Sie erfahren möchten, ob von den Sicherheitssoftwareanbietern aktiver Schutz verfügbar ist, besuchen Sie die von den Programmpartnern bereitgestellte Active Protections-Websites, die unter MAPP-Partner (Microsoft Active Protections Program) aufgeführt sind.
Support
- Technischer Support ist über den Security Support erhältlich. Supportanrufe zu Sicherheitsupdates sind kostenlos. Weitere Informationen zu verfügbaren Supportoptionen finden Sie auf der Microsoft-Website „Hilfe und Support“.
- Kunden außerhalb der USA erhalten Support bei ihren regionalen Microsoft-Niederlassungen. Supportanfragen zu Sicherheitsupdates sind kostenlos. Weitere Informationen dazu, wie Sie Microsoft in Bezug auf Supportfragen kontaktieren können, finden Sie auf der International Support Website.
Haftungsausschluss
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Revisionen
- V1.0 (14. Februar 2012): Bulletin veröffentlicht.