Microsoft Security Bulletin MS12-057 - Hoch
Sicherheitsanfälligkeit in Microsoft Office kann Remotecodeausführung ermöglichen (2731879)
Veröffentlicht: | Aktualisiert:
Version: 2.1
Allgemeine Informationen
Kurzzusammenfassung
Dieses Sicherheitsupdate behebt eine vertraulich gemeldete Sicherheitsanfälligkeit in Microsoft Office. Die Sicherheitsanfälligkeit kann Remotecodeausführung ermöglichen, wenn ein Benutzer eine speziell gestaltete Datei öffnet oder eine speziell gestaltete CGM-Grafikdatei (Computer Graphics Metafile) in eine Office-Datei einbettet. Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der aktuelle Benutzer erlangen. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.
Dieses Sicherheitsupdate wird für alle unterstützten Editionen von Microsoft Office 2007 und Microsoft Office 2010 als Hoch eingestuft. Weitere Informationen finden Sie im Unterabschnitt Betroffene und nicht betroffene Software in diesem Abschnitt.
Das Sicherheitsupdate behebt die Sicherheitsanfälligkeit, indem das Laden von CGM-Grafikdateien in Microsoft Office-Anwendungen deaktiviert wird. Weitere Informationen zu den Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie im Unterabschnitt „Häufig gestellte Fragen (FAQs)“ für den bestimmten Sicherheitsanfälligkeitseintrag im nächsten Abschnitt Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten.
Empfehlung. Benutzer können die automatische Aktualisierung konfigurieren, um mithilfe des Dienstes Microsoft Update online auf Updates von Microsoft Update zu prüfen. Benutzer, die die automatische Aktualisierung aktiviert und darauf konfiguriert haben, online auf Updates von Microsoft Update zu prüfen, müssen in der Regel keine Maßnahmen ergreifen, weil dieses Sicherheitsupdate automatisch heruntergeladen und installiert wird. Benutzer, die die automatische Aktualisierung nicht aktiviert haben, müssen auf Updates von Microsoft Update prüfen und dieses Update manuell installieren. Weitere Informationen zu bestimmten Konfigurationsoptionen in der automatischen Aktualisierung in unterstützten Editionen von Windows XP und Windows Server 2003 finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 294871. Weitere Informationen zur automatischen Aktualisierung in unterstützten Editionen von Windows Vista, Windows Server 2008, Windows 7 und Windows Server 2008 R2 finden Sie unter Automatische Aktualisierung von Windows.
Für Administratoren und für Installationen in Unternehmen bzw. für Endbenutzer, die dieses Sicherheitsupdate manuell installieren möchten, empfiehlt Microsoft, das Update so schnell wie möglich mit Updateverwaltungssoftware zu installieren bzw. mithilfe des Diensts Microsoft Update auf Updates zu prüfen.
Siehe auch den Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung weiter unten in diesem Bulletin.
Bekannte Probleme. Im Microsoft Knowledge Base-Artikel 2731879 werden die derzeit bekannten Probleme dokumentiert, die durch die Installation dieses Sicherheitsupdates auftreten können. Im Artikel werden auch Lösungen für diese Probleme empfohlen. Wenn die derzeit bekannten Probleme und empfohlenen Lösungen nur auf bestimmte Veröffentlichungen dieser Software zutreffen, werden in diesem Artikel Verknüpfungen zu weiteren Artikeln bereitgestellt.
Betroffene und nicht betroffene Software
Folgende Software wurde getestet, um zu ermitteln, welche Versionen oder Editionen betroffen sind. Andere Versionen haben entweder das Ende des Lebenszyklus überschritten oder sind nicht betroffen. Besuchen Sie die Website Microsoft Support Lifecycle, um den Supportlebenszyklus für Ihre Softwareversion oder Edition zu ermitteln.
Betroffene Software
| Office Suite und andere Software | Maximale Sicherheitsauswirkung | Bewertung des Gesamtschweregrads | Ersetzte Updates |
|---|---|---|---|
| Microsoft Office 2007 Service Pack 2 (KB2596615) Microsoft Office 2007 Service Pack 2 (KB2596754) | Remotecodeausführung | Hoch | KB2584063 in MS11-073 wird durch KB2596615 ersetzt KB2288931 in MS10-105 wird durch KB2596754 ersetzt |
| Microsoft Office 2007 Service Pack 3 (KB2596615) Microsoft Office 2007 Service Pack 3 (KB2596754) | Remotecodeausführung | Hoch | Keine |
| Microsoft Office 2010 Service Pack 1 (32-Bit-Editionen) (KB2687501) Microsoft Office 2010 Service Pack 1 (32-Bit-Editionen) (KB2687510) | Remotecodeausführung | Hoch | KB2584066 in MS11-073 wird durch KB2553260 oder KB2687501 ersetzt |
| Microsoft Office 2010 Service Pack 1 (64-Bit-Editionen) (KB2687501) Microsoft Office 2010 Service Pack 1 (64-Bit-Editionen) (KB2687510) | Remotecodeausführung | Hoch | KB2584066 in MS11-073 wird durch KB2553260 oder KB2687501 ersetzt |
Nicht betroffene Software
| Office und andere Software |
|---|
| Microsoft Office 2003 Service Pack 3 |
| Microsoft Office 2008 für Mac |
| Microsoft Office für Mac 2011 |
| Microsoft Office Compatibility Pack Service Pack 2 und Microsoft Office Compatibility Pack Service Pack 3 |
| Microsoft Word Viewer |
| Microsoft Excel Viewer 2007 Service Pack 2 und Microsoft Excel Viewer 2007 Service Pack 3 |
| Microsoft PowerPoint Viewer 2007 Service Pack 2 und Microsoft PowerPoint Viewer 2007 Service Pack 3 |
| Microsoft PowerPoint Viewer 2010 Service Pack 1 |
| Microsoft Visio Viewer 2010 Service Pack 1 (32-Bit-Edition) |
| Microsoft Works 9 |
Häufig gestellte Fragen (FAQs) im Zusammenhang mit diesem Sicherheitsupdate
Warum wurde dieses Bulletin am 11. Dezember 2012 erneut veröffentlicht?
Um ein Problem mit bestimmten digitalen Zertifikaten zu beheben, die ohne ordnungsgemäße Zeitstempelattribute von Microsoft generiert wurden. Microsoft hat dieses Bulletin erneut veröffentlicht, um die Updates KB2553260 und KB2589322 durch die Updates KB2687501 bzw. KB2687510 für Microsoft Office 2010 Service Pack 1 zu ersetzen. Weitere Informationen finden Sie in der Microsoft-Sicherheitsempfehlung 2749655.
Ich habe die ursprünglichen Updates KB2553260 und KB2589322 bereits erfolgreich installiert. Muss ich die am 11. Dezember 2012 erneut veröffentlichten Updatepakete (KB2687501 bzw. KB2687510) installieren?
Ja. Benutzer, die die ursprünglichen Updates bereits erfolgreich installiert haben, müssen die erneut veröffentlichten Updates nicht installieren, um vor der in diesem Bulletin beschriebenen Sicherheitsanfälligkeit geschützt zu sein. Durch die erneut veröffentlichten Updates (KB2553260 bzw. KB2589322) werden jedoch die Produktversionen in den ursprünglichen Updates (KB2687501 und KB2687510) durch höhere Produktversionen für die entsprechende Software ersetzt.
Benutzern, die die ursprünglichen Updates installiert haben, werden die erneut veröffentlichten Updates angeboten. Endbenutzer sollten alle Updates installieren, die für die Microsoft Office-Software angeboten wird, die auf ihren Systemen installiert ist.
Stellt das Angebot für die Aktualisierung von Microsoft Office-Software auf eine nicht anfällige Version ein Problem im Microsoft-Updatemechanismus dar?
Nein. Der Updatemechanismus funktioniert korrekt, indem er eine Produktversion für die entsprechende Software auf dem System feststellt, die sich innerhalb des Bereichs der Produktversionen befindet, auf die das Update zutrifft, und folglich das Update anbietet.
Wo befinden sich die Dateiinformationen?
Informationen zum Speicherort der Dateiinformationen finden Sie in den Referenztabellen im Abschnitt Bereitstellung von Sicherheitsupdates.
Wo sind die Hashes der Sicherheitsupdates?
Anhand der Hashes SHA1 und SHA2 der Sicherheitsupdates kann die Echtheit der heruntergeladenen Sicherheitsupdatepakete überprüft werden. Weitere Informationen zu Hashes, die dieses Update betreffen, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 2731879.
Weshalb sind für einige betroffene Software mehrere Updatepakete verfügbar?
Die Updates zum Beheben der Sicherheitsanfälligkeiten, die in diesem Bulletin beschrieben sind, werden wie in der Tabelle Betroffene Software gezeigt in verschiedenen Updatepaketen angeboten. Der Grund dafür ist das in Komponenten aufgeteilte Wartungsmodell für Microsoft Office.
Für einige betroffene Microsoft Office-Software sind mehrere Updatepakete verfügbar . Muss ich alle Updates installieren, die in der Tabelle „Betroffene Software“ für die Software aufgeführt sind?
Ja. Benutzer sollten alle Updates installieren, die für die Software angeboten werden, die auf ihren Systemen installiert ist.
Muss ich diese Sicherheitsupdates in einer bestimmten Reihenfolge installieren?
Nein. Mehrere Updates für eine Version von Microsoft Office-Software können in beliebiger Reihenfolge installiert werden.
Enthält dieses Update sicherheitsbezogene Funktionsänderungen?
Ja. Zusätzlich zu den Änderungen, die im Abschnitt „Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten“ dieses Bulletins aufgeführt sind, umfasst dieses Update Tiefenverteidigungsänderungen für Microsoft Office 2007 und Microsoft Office 2010. Diese Änderungen tragen dazu bei, dass Microsoft Office-Anwendungen WordPerfect Grafik-Dateien (WPG) richtig verarbeiten.
Was ist Tiefenverteidigung?
Im Bereich der Informationssicherheit bezeichnet Tiefenverteidigung einen Ansatz, bei dem mehrere Verteidigungsschichten implementiert werden, um zu verhindern, dass Angreifer die Sicherheit eines Netzwerks oder eines Systems beeinträchtigen können.
Ich habe eine nicht anfällige Version der Software installiert, warum wird mir dieses Update angeboten?
Einige nicht betroffene Software, einschließlich Microsoft Office Compatibility Pack, Microsoft Word Viewer, Microsoft Excel Viewer und Microsoft PowerPoint Viewer enthalten die anfällige freigegebene Komponente von Microsoft Office, doch da sie nicht auf den anfälligen Code zugreifen, sind sie nicht von dieser Sicherheitsanfälligkeit betroffen. Da jedoch der anfällige Code vorhanden ist, wird dieses Update angeboten.
Stellt das Angebot für die Aktualisierung von Microsoft Office auf eine nicht anfällige Version ein Problem im Microsoft Updatemechanismus dar?
Nein. Der Updatemechanismus funktioniert korrekt, da er erkennt, dass die Version der Dateien auf dem System niedriger ist als die im Updatepaket, und folglich das Update anbietet.
Ich verwende eine ältere Version der in diesem Security Bulletin beschriebenen Software. Was soll ich tun?
Die in diesem Bulletin aufgeführte betroffene Software wurde daraufhin getestet, welche einzelnen Versionen betroffen sind. Andere Versionen haben das Ende ihrer Supportlebenszyklen erreicht. Weitere Informationen zu den Produktzyklen finden Sie auf der Website Microsoft Support Lifecycle.
Benutzer älterer Versionen dieser Software sollten möglichst bald zu Versionen migrieren, für die Support angeboten wird, um sich vor künftigen Sicherheitsanfälligkeiten zu schützen. Informationen zum Ermitteln des Supportlebenszyklus für Ihre Softwareversion finden Sie unter Produkt für Lebenszyklusinformationen auswählen. Weitere Informationen zu Service Packs für diese Softwareversionen finden Sie unter Service Pack Lifecycle Support Policy.
Benutzer, die zusätzlichen Support für ältere Software benötigen, müssen sich an ihren Microsoft-Kundenbetreuer, ihren Technical Account Manager oder den jeweiligen Microsoft-Partner wenden, um Supportangebote in Anspruch nehmen zu können. Kunden, die nicht über einen Alliance-, Premier- oder Authorized-Vertrag verfügen, können sich mit der regionalen Microsoft-Vertriebsniederlassung in Verbindung setzen. Kontaktinformationen finden Sie auf der Website Microsoft Worldwide. Wählen Sie in der Liste „Kontaktinformationen“ Ihr Land aus, und klicken Sie auf Go. Es wird eine Telefonnummer für Ihr Land angezeigt. Wenn Sie unter der angegebenen Nummer anrufen, fragen Sie bitte nach dem regionalen Vertriebsmanager für Premier Support. Weitere Informationen finden Sie auf der Seite Microsoft Support Lifecycle-Richtlinie – Häufig gestellte Fragen (FAQ).
Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten
Bewertungen des Schweregrads und Kennungen der Sicherheitsanfälligkeit
Bei der folgenden Bewertung des Schweregrads wird die potenzielle maximale Auswirkung der Sicherheitsanfälligkeit angenommen. Informationen zur Wahrscheinlichkeit der Ausnutzung der Sicherheitsanfälligkeit in Bezug auf die Bewertung des Schweregrads und die Sicherheitsauswirkung innerhalb von 30 Tagen nach Veröffentlichung dieses Security Bulletins finden Sie im Ausnutzbarkeitsindex im Bulletin Summary für August. Weitere Informationen finden Sie in Microsoft-Ausnutzbarkeitsindex.
| Betroffene Software | Sicherheitsanfälligkeit im CGM-Dateiformat bezüglich Speicherbeschädigung – CVE-2012-2524 | Bewertung des Gesamtschweregrads |
|---|---|---|
| Microsoft Office 2007 Service Pack 2 | Hoch Remotecodeausführung | Hoch |
| Microsoft Office 2007 Service Pack 3 | Hoch Remotecodeausführung | Hoch |
| Microsoft Office 2010 Service Pack 1 (32-Bit-Editionen) | Hoch Remotecodeausführung | Hoch |
| Microsoft Office 2010 Service Pack 1 (64-Bit-Editionen) | Hoch Remotecodeausführung | Hoch |
Sicherheitsanfälligkeit im CGM-Dateiformat bezüglich Speicherbeschädigung – CVE-2012-2524
Es liegt eine Sicherheitsanfälligkeit vor, die eine Remotecodeausführung ermöglicht und durch die Art und Weise verursacht wird, wie Microsoft Office speziell gestaltete CGM-Dateien (Computer Graphics Metafile) verarbeitet. Nutzt ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich aus, kann er die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen.
Informationen zum Anzeigen dieser Sicherheitsanfälligkeit als Standardeintrag in der Liste allgemeiner Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie unter CVE-2012-2524.
Schadensbegrenzende Faktoren für die Sicherheitsanfälligkeit im CGM-Dateiformat bezüglich Speicherbeschädigung – CVE-2012-2524
Schadensbegrenzung bezieht sich auf eine Einstellung, häufige Konfiguration oder allgemeine empfohlene Vorgehensweise, die in einem Standardzustand existieren und den Schweregrad der Ausnutzung einer Sicherheitsanfälligkeit verringern können. Die folgenden schadensbegrenzenden Faktoren könnten hilfreich für Sie sein:
- Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der aktuelle Benutzer erlangen. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.
- In einem webbasierten Angriffsszenario kann ein Angreifer eine Website mit einer speziell gestalteten CGM-Datei einrichten, die diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzt. Außerdem können manipulierte Websites und Websites, die von Endbenutzern bereitgestellte Inhalte oder Werbemitteilungen akzeptieren oder hosten, speziell gestaltete Inhalte enthalten, über die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden kann. Ein Angreifer kann Endbenutzer jedoch nicht zum Besuch solcher Websites zwingen. Er muss den Benutzer zum Besuch dieser Website verleiten. Zu diesem Zweck wird der Benutzer meist dazu gebracht, in einer E-Mail oder einer Instant Messenger-Nachricht auf einen Link zur Website des Angreifers zu klicken.
- Die Sicherheitsanfälligkeit kann nicht automatisch über E-Mail ausgenutzt werden. Ein Benutzer muss eine zusammen mit einer E-Mail-Nachricht gesendete Dateianlage öffnen, damit ein Angriff erfolgreich ist.
Problemumgehungen für die Sicherheitsanfälligkeit im CGM-Dateiformat bezüglich Speicherbeschädigung – CVE-2012-2524
Problemumgehung bezieht sich auf eine Einstellung oder Konfigurationsänderung, die die zugrunde liegende Sicherheitsanfälligkeit nicht behebt, sondern die bekannten Angriffsmethoden blockiert, bevor Sie das Update installieren. Microsoft hat die folgenden Problemumgehungen getestet und gibt in der Beschreibung an, ob eine Problembehebung die Funktionalität einschränkt:
- Öffnen Sie keine Office-Dateien , die Sie von nicht vertrauenswürdigen Quellen oder unerwartet von vertrauenswürdigen Quellen erhalten, und betten Sie diese nicht ein
Öffnen Sie keine Office-Dateien, die Sie von nicht vertrauenswürdigen Quellen oder unerwartet von vertrauenswürdigen Quellen erhalten, und betten Sie diese nicht ein. Diese Sicherheitsanfälligkeit kann ausgenutzt werden, wenn ein Benutzer eine speziell gestaltete Datei öffnet.
Häufig gestellte Fragen (FAQs) zur Sicherheitsanfälligkeit im CGM-Dateiformat bezüglich Speicherbeschädigung – CVE-2012-2524
Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit?
Diese Sicherheitsanfälligkeit kann Remotecodeausführung ermöglichen.
Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit?
Die Sicherheitsanfälligkeit besteht darin, dass Microsoft Office speziell gestaltete CGM-Dateien nicht richtig verarbeitet. Dadurch wird der Speicher beschädigt, was wiederum zum Ausführen beliebigen Codes führen kann.
Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen?
Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann als aktueller Benutzer beliebigen Code ausführen. Wenn der aktuelle Benutzer mit administrativen Benutzerberechtigungen angemeldet ist, kann ein Angreifer vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.
Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?
Diese Sicherheitsanfälligkeit erfordert, dass ein Benutzer eine speziell gestaltete Datei mit einer betroffenen Version von Microsoft Office öffnet oder mit einer betroffenen Version von Microsoft Office eine speziell gestaltete CGM-Datei in ein Dokument einfügt.
Bei einem E-Mail-Angriff kann ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er eine speziell gestaltete Datei an den Benutzer sendet und ihn dazu verleitet, die Datei zu öffnen.
In einem webbasierten Angriffsszenario muss ein Angreifer eine Website mit einer speziell gestalteten Datei einrichten, durch die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt wird. Außerdem können manipulierte Websites und Websites, die von Benutzern bereitgestellte Inhalte akzeptieren oder hosten, speziell gestaltete Inhalte enthalten, über die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden kann. Ein Angreifer kann Benutzer nicht zum Besuch einer speziell gestalteten Website zwingen. Stattdessen muss er den Benutzer zu einem Besuch dieser Website verleiten. Zu diesem Zweck wird der Benutzer normalerweise dazu gebracht, auf einen Link zur Site des Angreifers zu klicken.
Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar?
Systeme, auf denen Microsoft Office verwendet wird, einschließlich Arbeitsstationen und Terminalservern, sind hauptsächlich gefährdet. Bei Servern ist das Risiko größer, wenn Administratoren Benutzern ermöglichen, sich bei Servern anzumelden und Programme auszuführen. Es wird jedoch dringend davon abgeraten, diese Erlaubnis zu erteilen.
Was bewirkt das Update?
Das Update behebt die Sicherheitsanfälligkeit, indem das Laden von CGM-Grafikdateien in Microsoft Office-Anwendungen deaktiviert wird.
War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt?
Nein. Microsoft hat Informationen zu dieser Sicherheitsanfälligkeit durch eine koordinierte Offenlegung der Sicherheitsanfälligkeit erhalten.
Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde?
Nein. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit öffentlich für Angriffe auf Benutzer ausgenutzt wurde.
Informationen zum Update
Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung
Sicherheitsportal:
Verwalten Sie die Software und die Sicherheitsupdates, die Sie den Servern, Desktops und mobilen Computern in Ihrer Organisation bereitstellen müssen. Weitere Informationen finden Sie im TechNet Update Management Center. Die Website Microsoft TechNet Sicherheit bietet weitere Informationen zur Sicherheit von Microsoft-Produkten.
Sicherheitsupdates sind unter Microsoft Update und Windows Update verfügbar. Sicherheitsupdates sind auch im Microsoft Download Center verfügbar. und können am einfachsten durch eine Suche nach dem Begriff „Sicherheitsupdate“ ermittelt werden.
Benutzern von Microsoft Office für Mac kann Microsoft AutoUpdate für Mac helfen, Ihre Microsoft-Software auf dem neuesten Stand zu halten. Weitere Informationen zur Verwendung von Microsoft AutoUpdate für Mac finden Sie unter Automatisch nach Softwareupdates suchen.
Außerdem können Sicherheitsupdates vom Microsoft Update-Katalog heruntergeladen werden. Der Microsoft Update-Katalog stellt einen durchsuchbaren Katalog der Inhalte bereit, die über Windows Update und Microsoft Update zur Verfügung gestellt werden, einschließlich Sicherheitsupdates, Treiber und Service Packs. Indem Sie mit der Nummer des Security Bulletins suchen (z. B. „MS12-001“), können Sie Ihrem Warenkorb alle anwendbaren Updates (einschließlich verschiedener Sprachen für ein Update) hinzufügen und in den Ordner Ihrer Wahl herunterladen. Weitere Informationen zum Microsoft Update-Katalog, finden Sie unter Häufig gestellte Fragen zum Microsoft Update-Katalog.
Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung:
Microsoft stellt Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung von Sicherheitsupdates bereit. Diese Anleitungen enthalten Empfehlungen und Informationen, anhand derer IT-Experten verstehen können, wie die verschiedenen Tools für die Erkennung und Bereitstellung der Sicherheitsupdates verwendet werden. Weitere Informationen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 961747.
Microsoft Baseline Security Analyzer
Der Microsoft Baseline Security Analyzer (MBSA) ermöglicht Administratoren die Überprüfung von lokalen und Remotesystemen im Hinblick auf fehlende Sicherheitsupdates sowie auf häufig falsch konfigurierte Sicherheitsparameter. Weitere Informationen dazu finden Sie auf der Website Microsoft Baseline Security Analyzer.
In der folgenden Tabelle ist die Zusammenfassung zur MBSA-Erkennung für dieses Sicherheitsupdate enthalten.
| Software | MBSA |
|---|---|
| Microsoft Office 2007 Service Pack 2 und Microsoft Office 2007 Service Pack 3 | Ja |
| Microsoft Office 2010 und Microsoft Office 2010 Service Pack 1 (32-Bit-Editionen) | Ja |
| Microsoft Office 2010 und Microsoft Office 2010 Service Pack 1 (64-Bit-Editionen) | Ja |
Hinweis: Benutzer mit älterer Software, die nicht von der aktuellen Veröffentlichung von MBSA, Microsoft Update und Windows Server Update Services unterstützt wird, sollten Microsoft Baseline Security Analyzer besuchen und im Abschnitt „Support für ältere Produkte“ nachsehen, wie Sie mit älteren Tools eine umfassende Erkennung von Sicherheitsupdates erstellen können.
Windows Server Update Services
Windows Server Update Services (WSUS) ermöglichen IT-Administratoren, die aktuellen Microsoft-Produktupdates für Computer bereitzustellen, die das Windows-Betriebssystem ausführen. Weitere Informationen zum Bereitstellen dieser Sicherheitsupdates mithilfe der Windows Server Update Services finden Sie im TechNet-Artikel Windows Server Update Services.
Systems Management Server
Die folgende Tabelle enthält eine Zusammenfassung zur SMS-Erkennung und -Bereitstellung für dieses Sicherheitsupdate.
| Software | SMS 2003 mit ITMU | System Center Configuration Manager |
|---|---|---|
| Microsoft Office 2007 Service Pack 2 und Microsoft Office 2007 Service Pack 3 | Ja | Ja |
| Microsoft Office 2010 und Microsoft Office 2010 Service Pack 1 (32-Bit-Editionen) | Ja | Ja |
| Microsoft Office 2010 und Microsoft Office 2010 Service Pack 1 (64-Bit-Editionen) | Ja | Ja |
Hinweis: Microsoft hat die Unterstützung für SMS 2.0 am 12. April 2011 eingestellt. Ebenso hat Microsoft am 12. April 2011 die Unterstützung für das Sicherheitsupdate-Inventurprogramm (SUIT) für SMS 2003 eingestellt. Benutzer sind angehalten, auf System Center Configuration Manager zu aktualisieren. Für Benutzer, die SMS 2003 Service Pack 3 beibehalten, ist das Inventurprogramm für Microsoft Update (ITMU) auch eine Option.
Im Fall von SMS 2003 kann von SMS zum Auffinden von unter Microsoft Update erhältlichen Sicherheitsupdates und Updates, die von Windows Server Update Services unterstützt werden, das SMS 2003-Inventurprogramm für Microsoft-Updates (ITMU) verwendet werden. Weitere Informationen zum SMS 2003-Inventurprogramm für Microsoft-Updates finden Sie auf der Website SMS 2003-Inventurprogramm für Microsoft Updates. Weitere Informationen zu den SMS-Scanning Tools finden Sie unter SMS 2003 Software Update Scanning Tools. Siehe auch Downloads für Systems Management Server 2003.
System Center Configuration Manager verwendet WSUS 3.0 für die Erkennung von Updates. Weitere Informationen finden Sie im System Center.
Weitere Informationen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 910723: Überblick der monatlichen Artikel mit Hinweisen zur Erkennung und Bereitstellung von Sicherheitsupdates.
Hinweis: Wenn Sie für die Bereitstellung von Office 2003 einen Administratorinstallationspunkt verwendet haben, können Sie das Update u. U. nicht mithilfe von SMS bereitstellen, wenn Sie den AIP von der ursprünglichen Basislinie aus aktualisiert haben. Weitere Informationen finden Sie unter der Überschrift Office-Administratorinstallationspunkt in diesem Abschnitt.
Office-Administratorinstallationspunkt
Wenn Sie Ihre Anwendung von einer Serverfreigabe installiert haben, muss der Serveradministrator die Serverfreigabe mit dem Administratorupdate aktualisieren und dieses Update dann für Ihr System bereitstellen.
- Unterstützte Versionen von Microsoft Office 2003 finden Sie unter Erstellen eines Administratorinstallationspunkts. Weitere Informationen zum Ändern der Quelle für einen Clientcomputer von einem aktualisierten Administratorinstallationspunkt zu einer ursprünglichen Basislinienquelle in Office 2003 oder Service Pack 3 (SP3) finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 902349.
Hinweis: Wenn Sie vorhaben, Softwareupdates zentral von einem aktualisierten administrativen Abbild zu verwalten, finden Sie weitere Informationen im Artikel Verteilen von Office 2003-Produktupdates. - Informationen zum Erstellen eines Netzwerksinstallationspunkts für unterstützte Versionen von Microsoft Office finden Sie unter Erstellen eines Netzwerkinstallationspunkts für Microsoft Office.
Hinweis: Wenn Sie vorhaben, Sicherheitsupdates zentral zu verwalten, verwenden Windows Server Update Services. Weitere Informationen zum Bereitstellen von Sicherheitsupdates für Microsoft Office finden Sie auf der Windows Server Update Services-Website.
Updatekompatibilitätsbewertung und Anwendungskompatibilitäts-Toolkit
Updates bearbeiten oft dieselben Dateien und Registrierungseinstellungen, die zum Ausführen Ihrer Anwendungen benötigt werden. Dies kann eine Inkompatibilität auslösen und die Bereitstellung von Sicherheitsupdates verzögern. Mit den Komponenten zur Updatekompatibilitätsbewertung, die im Anwendungskompatibilitäts-Toolkit enthalten sind, können Sie die Vereinbarkeit von Windows-Updates mit installierten Anwendungen testen und überprüfen.
Das Microsoft Application Compatibility Toolkit (ACT) enthält alle notwendigen Tools und Dokumentationen, um die Anwendungskompatibilität zu prüfen und eventuelle Probleme zu beheben, bevor Windows Vista, ein Windows-Update, ein Microsoft-Sicherheitsupdate oder eine neue Version von Windows Internet Explorer in Ihrer Umgebung bereitgestellt wird.
Bereitstellung von Sicherheitsupdates
Betroffene Software
Um Informationen zum jeweiligen Sicherheitsupdate für Ihre betroffene Software zu erhalten, klicken Sie auf den entsprechenden Link:
Microsoft Office 2007 (alle Editionen)
Referenztabelle
Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Sie finden zusätzliche Informationen im Unterabschnitt Informationen zur Bereitstellung in diesem Abschnitt.
| Aufnahme in zukünftige Service Packs | Das Update für dieses Problem wird in einem zukünftigen Service Pack oder Update-Rollup enthalten sein. |
| Bereitstellung | |
| Installieren ohne Benutzereingriff | Für unterstützte Editionen der Microsoft Office 2007-Software: mso2007-kb2596615-fullfile-x86-glb.exe /passive msconv972007-kb2596754-fullfile-x86-glb.exe /passive |
| Installieren ohne neu zu starten | Für unterstützte Editionen der Microsoft Office 2007-Software: mso2007-kb2596615-fullfile-x86-glb.exe /norestart msconv972007-kb2596754-fullfile-x86-glb.exe /norestart |
| Protokolldatei aktualisieren | Nicht anwendbar |
| Weitere Informationen | Informationen zur Erkennung und Bereitstellung finden Sie im Abschnitt Microsoft-Anleitungen und -Tools zur Erkennung und Bereitstellung weiter oben. |
| Neustartanforderung | |
| Neustart erforderlich? | In einigen Fällen erfordert dieses Update keinen Neustart des Computers. Falls die erforderlichen Dateien bei der Installation des Updates gerade verwendet werden, müssen Sie allerdings einen Neustart durchführen. In diesem Fall wird eine Meldung angezeigt, die über den erforderlichen Neustart informiert. Damit nicht unbedingt ein Neustart ausgeführt werden muss, beenden Sie alle betroffenen Dienste, und schließen Sie alle Anwendungen, die auf die betroffenen Dateien zugreifen, bevor Sie das Sicherheitsupdate installieren. Weitere Informationen zu potenziellen Gründen für einen Neustart finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 887012. |
| HotPatching | Nicht anwendbar |
| Informationen zur Deinstallation | Verwenden Sie die Option Software in der Systemsteuerung. |
| Dateiinformationen | Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 2596615 und Microsoft Knowledge Base-Artikel 2596754 |
| Überprüfung des Registrierungsschlüssels | Nicht anwendbar |
Informationen zur Bereitstellung (Kommentar: Beachten Sie, dass Office-Funktionen Bestandteil von Administratorinstallationen sind, die nicht für Office 2007 verwendet werden.)
Installieren des Updates
Sie können das Update vom entsprechenden Downloadlink im Abschnitt Betroffene und nicht betroffene Software installieren. Wenn Sie Ihre Anwendung von einer Serverfreigabe installiert haben, muss der Serveradministrator stattdessen die Serverfreigabe mit dem Administratorupdate aktualisieren und dieses Update dann für Ihr System bereitstellen. Weitere Informationen zu Administratorinstallationspunkten finden Sie in der Information Office-Administratorinstallationspunkt im Unterabschnitt Anleitungen und Tools zur Erkennung und Bereitstellung.
Dieses Sicherheitsupdate erfordert, dass Windows Installer 3.1 oder höher auf dem System installiert wird.
Um die Version 3.1 oder höher von Windows Installer zu installieren, besuchen Sie eine der folgenden Microsoft-Websites:
- Windows Installer 4.5 Redistributable für Windows Server 2008, Windows Vista, Windows Server 2003 und Windows XP
- Windows Installer 3.1 Redistributable für Windows Server 2003, Windows XP und Microsoft Windows 2000
Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.
Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.
| Option | Beschreibung |
|---|---|
| /? oder /help | Zeigt das Verwendungsdialogfeld an. |
| /passive | Gibt den passiven Modus an. Erfordert keinen Benutzereingriff; Benutzer sehen grundlegende Fortschrittsdialoge, können aber nicht abbrechen. |
| /quiet | Gibt den stillen Modus an oder unterdrückt Eingabeaufforderungen beim Extrahieren von Dateien. |
| /norestart | Unterdrückt das Neustarten des Systems, falls das Update einen Neustart erfordert. |
| /forcerestart | Startet das System nach dem Installieren des Updates automatisch neu, ungeachtet dessen, ob das Update den Neustart erfordert. |
| /extract | Extrahiert die Dateien, ohne diese zu installieren. Sie werden aufgefordert, einen Zielordner anzugeben. |
| /extract:<Pfad> | Ersetzt den vom Verfasser festgelegten Installationsbefehl. Gibt den Pfad und Namen der Datei „Setup.inf“ oder „Setup.exe“ an. |
| /lang:<LCID> | Erzwingt die Verwendung einer bestimmten Sprache, wenn das Updatepaket diese Sprache unterstützt. |
| /log:<Protokolldatei> | Aktiviert die Protokollierung, sowohl durch Vnox als auch Installer, während der Updateinstallation. |
Hinweis Diese Optionen können in einem Befehl kombiniert werden. Aus Gründen der Abwärtskompatibilität unterstützt das Sicherheitsupdate auch zahlreiche Installationsoptionen, die von der früheren Version des Installationsprogramms verwendet wurden. Weitere Informationen zu den möglichen Installationsoptionen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 262841.
Entfernen des Updates
Verwenden Sie zum Entfernen dieses Sicherheitsupdates die Option Software in der Systemsteuerung.
Hinweis Beim Entfernen des Updates werden Sie möglicherweise aufgefordert, die Microsoft Office System 2007-CD einzulegen. Außerdem wird Ihnen in der Systemsteuerung unter Software möglicherweise nicht die Option zum Deinstallieren des Updates angeboten. Das kann verschiedene Gründe haben. Weitere Informationen zum Entfernen des Updates finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 903771.
Überprüfen der Updateinstallation
- Microsoft Baseline Security Analyzer
Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung in diesem Bulletin.
- Überprüfung der Dateiversion
Da mehrere Editionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.
- Klicken Sie auf Start, und geben Sie im Feld Suche starten den Namen einer Updatedatei ein.
- Wenn die Datei unter Programme angezeigt wird, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Dateinamen und dann auf Eigenschaften.
- Vergleichen Sie in der Registerkarte Allgemein die Dateigröße mit den im Knowledge Base-Artikel des Bulletins bereitgestellten Dateiinformationstabellen.
Hinweis: Je nach der Edition des Betriebssystems oder den Programmen, die auf Ihrem System installiert sind, sind u. U. einige der in der Dateiinformationstabelle aufgeführten Dateien nicht installiert. - Sie können auch auf die Registerkarte Detail klicken und die Informationen, z. B. zur Dateiversion und zum Änderungsdatum, mit den vorher im Knowledge Base-Artikel des Bulletins bereitgestellten Dateiinformationstabellen vergleichen.
Hinweis: Neben der Dateiversion ändern sich bei der Installation möglicherweise auch andere Attribute. Andere Dateiattribute anhand der Daten in der Dateiinformationstabelle zu vergleichen, ist keine empfohlene Methode, um zu überprüfen, ob das Update installiert wurde. In bestimmten Fällen werden Dateien möglicherweise während der Installation umbenannt. Wenn Datei- oder Versionsinformationen nicht vorhanden sind, wählen Sie eine andere Methode, um die Updateinstallation zu überprüfen. - Außerdem können Sie auf die Registerkarte Vorherige Versionen klicken und die Dateiinformationen zur vorherigen Dateiversion mit den Dateiinformationen für die neue bzw. aktualisierte Dateiversion vergleichen.
Microsoft Office 2010 (alle Editionen)
Referenztabelle
Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Sie finden zusätzliche Informationen im Unterabschnitt Informationen zur Bereitstellung in diesem Abschnitt.
| Aufnahme in zukünftige Service Packs | Das Update für dieses Problem wird in einem zukünftigen Service Pack oder Update-Rollup enthalten sein. |
| Bereitstellung | |
| Installieren ohne Benutzereingriff | Für Microsoft Office 2010-Software (32-Bit-Editionen): mso2010-kb2687501-fullfile-x86-glb.exe /passive msconv972010-kb2687510-fullfile-x86-glb.exe /norestart |
| Für Microsoft Office 2010-Software (64-Bit-Editionen): mso2010-kb2687501-fullfile-x64-glb.exe /passive msconv972010-kb2687510-fullfile-x64-glb.exe /passive | |
| Installieren ohne neu zu starten | Für Microsoft Office 2010-Software (32-Bit-Editionen): mso2010-kb2687501-fullfile-x86-glb.exe /norestart msconv972010-kb2687510-fullfile-x86-glb.exe /norestart |
| Für Microsoft Office 2010-Software (64-Bit-Editionen): mso2010-kb2687501-fullfile-x64-glb.exe /norestart msconv972010-kb2687510-fullfile-x64-glb.exe /norestart | |
| Protokolldatei aktualisieren | Nicht anwendbar |
| Weitere Informationen | Informationen zur Erkennung und Bereitstellung finden Sie im Abschnitt Microsoft-Anleitungen und -Tools zur Erkennung und Bereitstellung weiter oben. |
| Neustartanforderung | |
| Neustart erforderlich? | In einigen Fällen erfordert dieses Update keinen Neustart des Computers. Falls die erforderlichen Dateien bei der Installation des Updates gerade verwendet werden, müssen Sie allerdings einen Neustart durchführen. In diesem Fall wird eine Meldung angezeigt, die über den erforderlichen Neustart informiert. Damit nicht unbedingt ein Neustart ausgeführt werden muss, beenden Sie alle betroffenen Dienste, und schließen Sie alle Anwendungen, die auf die betroffenen Dateien zugreifen, bevor Sie das Sicherheitsupdate installieren. Weitere Informationen zu potenziellen Gründen für einen Neustart finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 887012. |
| HotPatching | Nicht anwendbar |
| Informationen zur Deinstallation | Verwenden Sie die Option Software in der Systemsteuerung. |
| Dateiinformationen | Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 2687501 und Microsoft Knowledge Base-Artikel 2687510 |
| Überprüfung des Registrierungsschlüssels | Nicht anwendbar |
Informationen zur Bereitstellung
Installieren des Updates
Sie können das Update vom entsprechenden Downloadlink im Abschnitt Betroffene und nicht betroffene Software installieren. Wenn Sie Ihre Anwendung von einer Serverfreigabe installiert haben, muss der Serveradministrator stattdessen die Serverfreigabe mit dem Administratorupdate aktualisieren und dieses Update dann für Ihr System bereitstellen. Weitere Informationen zu Administratorinstallationspunkten finden Sie in der Information Office-Administratorinstallationspunkt im Unterabschnitt Anleitungen und Tools zur Erkennung und Bereitstellung.
Dieses Sicherheitsupdate erfordert, dass Windows Installer 3.1 oder höher auf dem System installiert wird.
Um die Version 3.1 oder höher von Windows Installer zu installieren, besuchen Sie eine der folgenden Microsoft-Websites:
- Windows Installer 4.5 Redistributable für Windows Server 2008, Windows Vista, Windows Server 2003 und Windows XP
- Windows Installer 3.1 Redistributable für Windows Server 2003, Windows XP und Microsoft Windows 2000
Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.
Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.
| Option | Beschreibung |
|---|---|
| /? oder /help | Zeigt das Verwendungsdialogfeld an. |
| /passive | Gibt den passiven Modus an. Erfordert keinen Benutzereingriff; Benutzer sehen grundlegende Fortschrittsdialoge, können aber nicht abbrechen. |
| /quiet | Gibt den stillen Modus an oder unterdrückt Eingabeaufforderungen beim Extrahieren von Dateien. |
| /norestart | Unterdrückt das Neustarten des Systems, falls das Update einen Neustart erfordert. |
| /forcerestart | Startet das System nach dem Installieren des Updates automatisch neu, ungeachtet dessen, ob das Update den Neustart erfordert. |
| /extract | Extrahiert die Dateien, ohne diese zu installieren. Sie werden aufgefordert, einen Zielordner anzugeben. |
| /extract:<Pfad> | Ersetzt den vom Verfasser festgelegten Installationsbefehl. Gibt den Pfad und Namen der Datei „Setup.inf“ oder „Setup.exe“ an. |
| /lang:<LCID> | Erzwingt die Verwendung einer bestimmten Sprache, wenn das Updatepaket diese Sprache unterstützt. |
| /log:<Protokolldatei> | Aktiviert die Protokollierung, sowohl durch Vnox als auch Installer, während der Updateinstallation. |
Hinweis Diese Optionen können in einem Befehl kombiniert werden. Aus Gründen der Abwärtskompatibilität unterstützt das Sicherheitsupdate auch zahlreiche Installationsoptionen, die von der früheren Version des Installationsprogramms verwendet wurden. Weitere Informationen zu den möglichen Installationsoptionen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 262841.
Entfernen des Updates
Verwenden Sie zum Entfernen dieses Sicherheitsupdates die Option Software in der Systemsteuerung.
Hinweis Beim Entfernen des Updates werden Sie möglicherweise aufgefordert, die Microsoft Office System 2007-CD einzulegen. Außerdem wird Ihnen in der Systemsteuerung unter Software möglicherweise nicht die Option zum Deinstallieren des Updates angeboten. Das kann verschiedene Gründe haben. Weitere Informationen zum Entfernen des Updates finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 903771.
Überprüfen der Updateinstallation
- Microsoft Baseline Security Analyzer
Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung in diesem Bulletin.
- Überprüfung der Dateiversion
Da mehrere Editionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.
- Klicken Sie auf Start, und geben Sie im Feld Suche starten den Namen einer Updatedatei ein.
- Wenn die Datei unter Programme angezeigt wird, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Dateinamen und dann auf Eigenschaften.
- Vergleichen Sie in der Registerkarte Allgemein die Dateigröße mit den im Knowledge Base-Artikel des Bulletins bereitgestellten Dateiinformationstabellen.
Hinweis: Je nach der Edition des Betriebssystems oder den Programmen, die auf Ihrem System installiert sind, sind u. U. einige der in der Dateiinformationstabelle aufgeführten Dateien nicht installiert. - Sie können auch auf die Registerkarte Detail klicken und die Informationen, z. B. zur Dateiversion und zum Änderungsdatum, mit den vorher im Knowledge Base-Artikel des Bulletins bereitgestellten Dateiinformationstabellen vergleichen.
Hinweis: Neben der Dateiversion ändern sich bei der Installation möglicherweise auch andere Attribute. Andere Dateiattribute anhand der Daten in der Dateiinformationstabelle zu vergleichen, ist keine empfohlene Methode, um zu überprüfen, ob das Update installiert wurde. In bestimmten Fällen werden Dateien möglicherweise während der Installation umbenannt. Wenn Datei- oder Versionsinformationen nicht vorhanden sind, wählen Sie eine andere Methode, um die Updateinstallation zu überprüfen. - Außerdem können Sie auf die Registerkarte Vorherige Versionen klicken und die Dateiinformationen zur vorherigen Dateiversion mit den Dateiinformationen für die neue bzw. aktualisierte Dateiversion vergleichen.
Weitere Informationen:
Danksagungen
Microsoft dankt den folgenden Personen, dass sie zum Schutz unserer Kunden mit uns zusammengearbeitet haben:
- Andrei Costin für den Hinweis auf die Sicherheitsanfälligkeit im CGM-Dateiformat bezüglich Speicherbeschädigung (CVE-2012-2524).
Microsoft Active Protections Program (MAPP)
Um den Sicherheitsschutz für Benutzer zu verbessern, stellt Microsoft den wichtigsten Sicherheitssoftwareanbietern vor der monatlichen Veröffentlichung der Sicherheitsupdates Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten bereit. Anbieter von Sicherheitssoftware können diese Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten dann verwenden, um Benutzern aktualisierten Schutz über ihre Sicherheitssoftware oder ihre Geräte bereitzustellen, z. B. Antivirus, netzwerkbasierte Angriffserkennungssysteme oder hostbasierte Angriffsverhinderungssysteme. Wenn Sie erfahren möchten, ob von den Sicherheitssoftwareanbietern aktiver Schutz verfügbar ist, besuchen Sie die von den Programmpartnern bereitgestellte Active Protections-Websites, die unter MAPP-Partner (Microsoft Active Protections Program) aufgeführt sind.
Support
So erhalten Sie Hilfe und Support zu diesem Sicherheitsupdate
- Hilfe beim Installieren von Updates: Support für Microsoft Update
- Sicherheitslösungen für IT-Experten: TechNet Sicherheit – Problembehandlung und Support
- So schützen Sie Ihren Computer, auf dem Windows ausgeführt wird, vor Viren und schädlicher Software: Viruslösung und Security Center
- Lokaler Support entsprechend Ihrem Land: Internationaler Support
Haftungsausschluss
Die Informationen der Microsoft Knowledge Base werden wie besehen und ohne jede Gewährleistung bereitgestellt. Microsoft schließt alle anderen Garantien, gleich ob ausdrücklich oder konkludent, einschließlich der Garantien der Handelsüblichkeit oder Eignung für einen bestimmten Zweck aus. In keinem Fall kann Microsoft Corporation und/oder deren jeweilige Lieferanten haftbar gemacht werden für Schäden irgendeiner Art, einschließlich direkter, indirekter, zufällig entstandener Schäden, Folgeschäden, Folgen entgangenen Gewinns oder spezieller Schäden, selbst dann nicht, wenn Microsoft Corporation und/oder deren jeweilige Lieferanten auf die mögliche Entstehung dieser Schäden hingewiesen wurde. Weil in einigen Staaten/Rechtsordnungen der Ausschluss oder die Beschränkung einer Haftung für zufällig entstandene Schäden oder Folgeschäden nicht gestattet ist, gilt die obige Einschränkung eventuell nicht für Sie.
Revisionen
- V1.0 (14. August 2012): Bulletin veröffentlicht.
- V2.0 (11. Dezember 2012): Das Bulletin wurde erneut veröffentlicht, um die Updates KB2553260 und KB2589322 durch die Updates KB2687501 bzw. KB2687510 für Microsoft Office 2010 Service Pack 1 zu ersetzen. Weitere Informationen finden Sie in den häufig gestellten Fragen (FAQs) zu diesem Update.
- V2.1 (30. Januar 2013): Es wurde verdeutlicht, dass Benutzern, die die Updates KB2553260 und KB2589322 bereits installiert haben, die Updates KB2687501 bzw. KB2687510 für Microsoft Office 2010 Service Pack 1 angeboten werden. Weitere Informationen finden Sie in den häufig gestellten Fragen (FAQs) zu diesem Update.