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Erste Schritte mit AlwaysOn-Verfügbarkeitsgruppen (SQL Server)

Themenstatus: Einige Informationen in diesem Thema sind vorläufig und können in zukünftigen Versionen geändert werden. In den Vorabinformationen werden neue Funktionen oder Änderungen an vorhandenen Funktionen in Microsoft SQL Server 2014 beschrieben.

Dieses Thema enthält eine Einführung in die Schritte zum Konfigurieren von Instanzen von SQL Server 2014 für die Unterstützung von AlwaysOn-Verfügbarkeitsgruppen sowie zum Erstellen, Verwalten und Überwachen von Verfügbarkeitsgruppen.

Empfohlene Lektüre

   

Schritt

Links

Kontrollkästchen

AlwaysOn-Verfügbarkeitsgruppen aktivieren. Die AlwaysOn-Verfügbarkeitsgruppen-Funktion muss für jede Instanz von SQL Server 2014 aktiviert werden, die an einer Verfügbarkeitsgruppe teilnehmen soll.

Voraussetzungen: Beim Hostcomputer muss es sich um einen WSFC-Knoten (Windows Server Failover Clustering) handeln.

Informationen zu weiteren Voraussetzungen finden Sie unter "Voraussetzungen und Einschränkungen für SQL Server-Instanzen" in Voraussetzungen, Einschränkungen und Empfehlungen für AlwaysOn-Verfügbarkeitsgruppen (SQL Server).

Aktivieren und Deaktivieren von AlwaysOn-Verfügbarkeitsgruppen

Kontrollkästchen

Datenbankspiegelungs-Endpunkt erstellen (sofern nicht vorhanden). Stellen Sie sicher, dass jede Serverinstanz einen Datenbankspiegelungs-Endpunkt besitzt. Die Serverinstanz empfängt über diesen Endpunkt AlwaysOn-Verfügbarkeitsgruppen-Verbindungen von anderen Serverinstanzen.

So bestimmen Sie, ob ein Datenbankspiegelungs-Endpunkt vorhanden ist:

Bei Windows-Authentifizierung: Erstellen eines Datenbankspiegelungs-Endpunkts mit: 

Bei Zertifikatauthentifizierung: Erstellen eines Datenbankspiegelungs-Endpunkts mit:

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Schritt

Links

Kontrollkästchen

Erstellen Sie die Verfügbarkeitsgruppe. Erstellen Sie die Verfügbarkeitsgruppe in der Instanz von SQL Server, der die der Verfügbarkeitsgruppe hinzuzufügenden Datenbanken hostet.

Erstellen Sie zumindest das ursprüngliche primäre Replikat für die Instanz von SQL Server, in der Sie die Verfügbarkeitsgruppe erstellen. Sie können ein bis vier sekundäre Replikate angeben. Weitere Informationen zu Eigenschaften von Verfügbarkeitsgruppen und Replikaten finden Sie unter CREATE AVAILABILITY GROUP (Transact-SQL).

Es wird dringend empfohlen, einen Verfügbarkeitsgruppenlistener zu erstellen.

Voraussetzungen: Die Instanzen von SQL Server, die Verfügbarkeitsreplikate für eine angegebene Verfügbarkeitsgruppe hosten, müssen sich jeweils in einem separaten Knoten eines einzelnen WSFC-Clusters befinden. Die einzige Ausnahme besteht darin, dass sich eine Verfügbarkeitsgruppe während der Migration zu einem anderen WSFC-Cluster vorübergehend auf zwei Cluster erstrecken kann.

Informationen zu den weiteren Voraussetzungen finden Sie unter "Voraussetzungen und Einschränkungen für Verfügbarkeitsgruppen, "Voraussetzungen und Einschränkungen für Verfügbarkeitsdatenbanken" und "Voraussetzungen und Einschränkungen für SQL Server-Instanzen" unter Voraussetzungen, Einschränkungen und Empfehlungen für AlwaysOn-Verfügbarkeitsgruppen (SQL Server).

Sie können eine Verfügbarkeitsgruppe mit einem der folgenden Tools erstellen:

Kontrollkästchen

Verknüpfen sekundärer Replikate mit der Verfügbarkeitsgruppe Verbinden Sie die einzelnen Instanzen von SQL Server 2014, die ein sekundäres Replikat hosten, und verknüpfen Sie das lokale sekundäre Replikat mit der Verfügbarkeitsgruppe.

Verknüpfen eines sekundären Replikats mit einer Verfügbarkeitsgruppe

Tipp Tipp

Wenn Sie den Assistenten für neue Verfügbarkeitsgruppen verwenden, erfolgt dieser Schritt automatisiert.

Kontrollkästchen

Bereiten Sie sekundäre Datenbanken vor. Stellen Sie mit RESTORE WITH NORECOVERY auf jeder Serverinstanz, die ein sekundäres Replikat hostet, Sicherungen der primären Datenbanken wieder her.

Manuelles Vorbereiten einer sekundären Datenbank

Tipp Tipp

Die sekundären Datenbanken können mit dem Assistenten für neue Verfügbarkeitsgruppen vorbereitet werden. Weitere Informationen finden Sie unter "Voraussetzungen für die Verwendung der vollständigen anfänglichen Datensynchronisierung" unter Seite 'Anfängliche Datensynchronisierung auswählen' (AlwaysOn-Verfügbarkeitsgruppen-Assistenten).

Kontrollkästchen

Verknüpfen Sie die sekundären Datenbanken mit der Verfügbarkeitsgruppe. Verknüpfen Sie auf jeder Serverinstanz, die ein sekundäres Replikat hostet, jede lokale sekundäre Datenbank mit der Verfügbarkeitsgruppe. Mit dem Beitritt zur Verfügbarkeitsgruppe wird von der betreffenden sekundären Datenbank die Datensynchronisierung mit der zugehörigen primären Datenbank initiiert.

Verknüpfen einer sekundären Datenbank mit einer Verfügbarkeitsgruppe

Tipp Tipp

Wenn jede sekundäre Datenbank auf jedem sekundären Replikat vorhanden ist, kann dieser Schritt im Assistenten für neue Verfügbarkeitsgruppen ausgeführt werden.

Erstellen Sie einen Verfügbarkeitsgruppenlistener.  Dieser Schritt muss ausgeführt werden, sofern Sie beim Erstellen der Verfügbarkeitsgruppe noch keinen Verfügbarkeitsgruppenlistener erstellt haben.

Erstellen oder Konfigurieren eines Verfügbarkeitsgruppenlisteners (SQL Server)

Kontrollkästchen

Teilen Sie den Anwendungsentwicklern den DNS-Hostnamen des Listeners mit.  Entwickler müssen diesen DNS-Namen in den Verbindungszeichenfolgen angeben, um Verbindungsanforderungen an den Verfügbarkeitsgruppenlistener weiterleiten zu können. Weitere Informationen finden Sie unter Verfügbarkeitsgruppenlistener, Clientkonnektivität und Anwendungsfailover (SQL Server).

"Nachverfolgung: Nach dem Erstellen eines Verfügbarkeitsgruppenlisteners" unter Erstellen oder Konfigurieren eines Verfügbarkeitsgruppenlisteners (SQL Server)

Kontrollkästchen

Konfigurieren Sie den Speicherort für Sicherungsaufträge.  Wenn Sie Sicherungen für sekundäre Datenbanken ausführen möchten, müssen Sie ein Sicherungsauftragsskript erstellen, das die Einstellung für automatisierte Sicherungen berücksichtigt. Erstellen Sie ein Skript für jede Datenbank in der Verfügbarkeitsgruppe auf jeder Serverinstanz, die ein Verfügbarkeitsreplikat für die Verfügbarkeitsgruppe hostet.

"Nachverfolgung: Nach dem Konfigurieren einer Sicherung auf sekundären Replikaten" unter Konfigurieren der Sicherung auf Verfügbarkeitsreplikaten (SQL Server)

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Hinweis Hinweis

Weitere Informationen zu Eigenschaften von Verfügbarkeitsgruppen und Replikaten finden Sie unter CREATE AVAILABILITY GROUP (Transact-SQL).

Zur Verwaltung vorhandener Verfügbarkeitsgruppen gehören folgende Aufgaben:

Aufgabe

Link

Ändern Sie die flexible Failoverrichtlinie der Verfügbarkeitsgruppe, um die Bedingungen zu steuern, die ein automatisches Failover verursachen. Diese Richtlinie ist nur relevant, wenn automatisches Failover möglich ist.

Konfigurieren der flexiblen Failoverrichtlinie einer Verfügbarkeitsgruppe

Führen Sie ein geplantes manuelles Failover oder ein erzwungenes manuelles Failover (mit möglichem Datenverlust) durch. Letzteres wird in der Regel erzwungenes Failover genannt. Weitere Informationen finden Sie unter Failover und Failovermodi (AlwaysOn-Verfügbarkeitsgruppen).

Zeigen Sie den Zustand für eine Verfügbarkeitsgruppe und deren Replikate und Datenbanken mithilfe eines Satzes vordefinierter Richtlinien an.

Fügen Sie ein sekundäres Replikat hinzu, oder entfernen Sie eines.

Halten Sie eine Verfügbarkeitsdatenbank oder setzen Sie eine fort. Wenn Sie eine sekundäre Datenbank anhalten, verbleibt diese im aktuellen Zustand, bis Sie sie fortsetzen.

Fügen Sie eine Datenbank hinzu, oder entfernen Sie eine.

Konfigurieren Sie einen Verfügbarkeitsgruppenlistener erneut, oder erstellen Sie einen.

Erstellen oder Konfigurieren eines Verfügbarkeitsgruppenlisteners

Löschen Sie eine Verfügbarkeitsgruppe.

Löschen einer Verfügbarkeitsgruppe

Führen Sie die Problembehandlung für das Hinzufügen von Dateien aus. Dies kann erforderlich sein, wenn die primäre Datenbank und eine sekundäre Datenbank unterschiedliche Dateipfade aufweisen.

Problembehandlung bei einem fehlgeschlagenen Vorgang zum Hinzufügen einer Datei

Ändern Sie Eigenschaften von Verfügbarkeitsreplikaten.

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Zum Überwachen der Eigenschaften und des Status einer AlwaysOn-Verfügbarkeitsgruppe können Sie die folgenden Tools verwenden.

Werkzeug

Kurze Beschreibung

Links

Systemcenter-Überwachungspaket für SQL Server

Das Überwachungspaket für SQL Server (SQLMP) ist die empfohlene Lösung, mit der IT-Administratoren Verfügbarkeitsgruppen sowie Verfügbarkeitsreplikate und Verfügbarkeitsdatenbanken überwachen. Die auf AlwaysOn-Verfügbarkeitsgruppen abgestimmten Überwachungsfunktionen umfassen:

  • Automatische Erkennung von Verfügbarkeitsgruppen, Verfügbarkeitsreplikaten und Verfügbarkeitsdatenbank unter Hunderten von Computern. Dies ermöglicht Ihnen die einfache Nachverfolgung des AlwaysOn-Verfügbarkeitsgruppen-Inventars.

  • Umfassende Warnungs- und Tickererstellungsfunktionen durch den System Center Operations Manager (SCOM). Diese Funktionen liefern detaillierte Informationen zur schnelleren Behebung eines Problems.

  • Eine benutzerdefinierte Erweiterung der AlwaysOn-Systemüberwachung unter Verwendung der richtlinienbasierten Verwaltung.

  • Integritätsrollups von Verfügbarkeitsdatenbanken auf Verfügbarkeitsreplikate.

  • Benutzerdefinierte Aufgaben zur Verwaltung von AlwaysOn-Verfügbarkeitsgruppen über die System Center Operations Manager-Konsole.

Hier können Sie das Überwachungspaket (SQLServerMP.msi) und das SQL Server Management Pack-Handbuch für System Center Operations Manager (SQLServerMPGuide.doc) herunterladen:

Systemcenter-Überwachungspaket für SQL Server

Transact-SQL

AlwaysOn-Verfügbarkeitsgruppen-Katalog und dynamische Verwaltungssichten stellen zahlreiche Informationen zu den Verfügbarkeitsgruppen und deren Replikaten, Datenbanken, Listenern und zur WSFC-Clusterumgebung bereit.

Überwachen von Verfügbarkeitsgruppen (Transact-SQL)

SQL Server Management Studio

Der Bereich Details zum Objekt-Explorer zeigt grundlegende Informationen zu den Verfügbarkeitsgruppen an, die auf der Instanz von SQL Server gehostet werden, mit der eine Verbindung besteht.

Tipp Tipp

Verwenden Sie diesen Bereich, um mehrere Verfügbarkeitsgruppen, Replikate oder Datenbanken auszuwählen und routinemäßige administrative Aufgaben auf den ausgewählten Objekten auszuführen, beispielsweise das Entfernen von mehreren Verfügbarkeitsreplikaten oder Datenbanken aus einer Verfügbarkeitsgruppe.

Überwachen von Verfügbarkeitsgruppen anhand der Details im Objekt-Explorer

SQL Server Management Studio

Eigenschaftendialogfelder ermöglichen es, die Eigenschaften von Verfügbarkeitsgruppen, Replikaten oder Listenern anzuzeigen und, in einigen Fällen, deren Werte zu ändern.

Systemmonitor

Das Leistungsobjekt SQLServer:Availability Replica enthält Leistungsindikatoren, die Informationen zu Verfügbarkeitsreplikaten bereitstellen.

SQL Server, Verfügbarkeitsreplikat

Systemmonitor

Das Leistungsobjekt SQLServer:Database Replica beinhaltet Leistungsindikatoren, die Informationen zu den sekundären Verfügbarkeitsdatenbanken eines bestimmten sekundären Replikats bereitstellen.

Das SQLServer:Databases-Objekt in SQL Server enthält u. a. Leistungsindikatoren zum Überwachen von Transaktionsprotokollaktivitäten. Die folgenden Indikatoren sind besonders für die Überwachung der Transaktionsprotokollaktivität von Verfügbarkeitsdatenbanken relevant: Schreibdauer für Protokollleerungen (ms), Protokollleerungen/Sekunde, Protokollpool-Cachefehlversuche/Sekunde, Protokollpool-Lesevorgänge auf dem Datenträger/Sekunde und Protokollpoolanforderungen/Sekunde.

SQL Server, Datenbankreplikat

SQL Server, Datenbanken-Objekt

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