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Verwalten von Startabbildern in Configuration Manager

Letzte Aktualisierung: Oktober 2013

Betrifft: System Center 2012 Configuration Manager, System Center 2012 Configuration Manager SP1, System Center 2012 R2 Configuration Manager

Mithilfe der Verfahren in diesem Thema können Sie die Startabbilder in Ihrer System Center 2012 Configuration Manager-Umgebung verwalten. Diese Abbilder werden im Rahmen der Betriebssystembereitstellung zum Starten des Zielcomputers verwendet.

Gehen Sie wie in den folgenden Abschnitten beschrieben vor, um Startabbilder zu verwalten:

Für Startabbilder in Konfigurationsmanager ohne Service Pack wird Windows PE basierend auf Windows 7 verwendet, und die Erstellung erfolgt mithilfe von Windows AIK (Windows Automated Installation Kit). Ab Konfigurationsmanager SP1 wird für Startabbilder Windows PE basierend auf Windows 8 verwendet, und die Erstellung erfolgt mithilfe von Windows AIK (Windows Assessment and Deployment Kit). Es tritt ein Fehler auf, wenn Sie versuchen, ein Startabbild hinzuzufügen, das nicht mithilfe der richtigen Tools erstellt wurde. In Konfigurationsmanager SP1 tritt beispielsweise ein Fehler auf, wenn Sie versuchen, ein mit Windows AIK erstelltes Abbild hinzuzufügen. Außerdem kommt es bei einer Tasksequenz zu einem Fehler, wenn Sie eine Tasksequenz mit per Windows ADK erstellten Startabbildern an einem Standort bereitstellen, auf dem weiterhin Konfigurationsmanager ohne Service Pack ausgeführt wird. Weitere Informationen zu Startabbildern in einer Konfigurationsmanager-Hierarchie mit Standorten, von denen sowohl Konfigurationsmanager SP1 als auch Konfigurationsmanager ohne Service Pack ausgeführt wird, finden Sie unter Planen der Interoperabilität der Betriebssystembereitstellung.

Startabbilder aus bestimmten Versionen des Windows Automated Installation Kit (Windows AIK) oder des Windows Assessment and Deployment Kit (Windows ADK) werden von allen Microsoft System Center 2012 Configuration Manager-Versionen unterstützt. Bei der Installation werden von Konfigurationsmanager automatisch Startabbilder hinzugefügt, die auf einer Windows PE-Version aus der unterstützten Version von Windows AIK oder Windows ADK basieren. Abhängig von Ihrer Konfigurationsmanager-Version können Sie möglicherweise Startabbilder auf einer anderen Windows PE-Version aus der unterstützten Version von Windows AIK oder Windows ADK hinzufügen. In der folgenden Tabelle ist eine Liste der Konfigurationsmanager-Versionen, die unterstützte Windows AIK- oder Windows ADK-Version, die Windows PE-Version des Startabbilds, das der Konfigurationsmanager-Konsole von Konfigurationsmanager hinzugefügt wird, und die Windows PE-Versionen der Startabbilder aufgeführt, die Sie der Konfigurationsmanager-Konsole hinzufügen können.

 

Konfigurationsmanager-Version Windows AIK- oder Windows ADK-Version Windows PE-Version des Startabbilds, das der Konfigurationsmanager-Konsole von Konfigurationsmanager hinzugefügt wird Windows PE-Versionen der Startabbilder, die Sie der Konfigurationsmanager-Konsole hinzufügen können

System Center 2012 Configuration Manager ohne Service Pack

Windows AIK für Windows 7

Windows PE 3

Keine

System Center 2012 Configuration Manager mit SP1

Windows ADK für Windows 8

Windows PE 4

Keine

System Center 2012 Configuration Manager mit SP1 und dem kumulativen Update 2

Windows ADK für Windows 8

Windows PE 4

Windows PE 3.11

System Center 2012 Configuration Manager mit SP1 und dem kumulativen Update 3

Windows ADK für Windows 8

Windows PE 4

Windows PE 3.11 und Windows PE 5

System Center 2012 R2 Configuration Manager

Windows ADK für Windows 8.1

Windows PE 5

Windows PE 3.11

1 Sie können Konfigurationsmanager nur ein Startabbild hinzufügen, wenn dieses auf Windows PE 3.1 basiert. Installieren Sie die Ergänzung zu Windows AIK für Windows 7 SP1, um ein Upgrade von Windows AIK für Windows 7 (basierend auf Windows PE 3) mit der Ergänzung zu Windows AIK für Windows 7 SP1 (basierend auf Windows PE 3.1) durchzuführen. Sie können die Ergänzung zu Windows AIK für Windows 7 SP1 aus dem Microsoft Download Center herunterladen.

Sie können ein Startabbild nur hinzufügen, wenn Ihnen der Pfad der Startabbilddatei (WIM-Datei) bekannt ist. Wenn die WIM-Datei mehrere Startabbilder enthält, können Sie das Startabbild auswählen, das Sie hinzufügen möchten.

Gehen Sie wie folgt vor, um ein Startabbild hinzuzufügen.

  1. Klicken Sie in der Konfigurationsmanager-Konsole auf Softwarebibliothek.

  2. Erweitern Sie im Arbeitsbereich Softwarebibliothek den Bereich Betriebssysteme, und klicken Sie dann auf Startabbilder.

  3. Klicken Sie auf der Registerkarte Startseite in der Gruppe Erstellen auf Startabbild hinzufügen, um den Assistenten zum Hinzufügen von Startabbildern zu starten.

  4. Geben Sie auf der Seite Datenquelle die folgenden Optionen an, und klicken Sie dann auf Weiter.

    • Geben Sie im Feld Pfad den Pfad der Startabbilddatei (WIM-Datei) an. Klicken Sie auf Durchsuchen, um eine bestimmte Startabbilddatei zu suchen.

      Der angegebene Pfad muss ein gültiger Netzwerkpfad im UNC-Format sein. Zum Beispiel: \\servername\<sharename>\bootimage.wim.

    • Wählen Sie das erforderliche Startabbild in der Dropdownliste Startabbild aus. Wenn die WIM-Datei mehrere Startabbilder enthält, werden sämtliche Abbilder aufgeführt.

  5. Geben Sie auf der Seite Allgemein die folgenden Optionen an, und klicken Sie dann auf Weiter.

    • Geben Sie im Feld Name einen eindeutigen Namen für das Startabbild an.

    • Geben Sie im Feld Version eine Versionsnummer für das Startabbild an.

    • Geben Sie im Feld Kommentar anhand einer kurzen Beschreibung an, wie das Startabbild verwendet werden soll.

  6. Beenden Sie den Assistenten.

Das Startabbild wird jetzt im Knoten Startabbild der Konfigurationsmanager-Konsole aufgeführt. Allerdings müssen Sie das Startabbild an Verteilungspunkte, Verteilungspunktgruppen oder Sammlungen, die Verteilungspunktgruppen zugeordnet sind, verteilen, damit Sie es zur Bereitstellung eines Betriebssystems verwenden können.

noteHinweis
Wenn Sie den Knoten Startabbild in der Konfigurationsmanager-Konsole auswählen, wird in der Spalte Größe (KB) die dekomprimierte Größe des jeweiligen Startabbilds angezeigt. Wenn ein Startabbild hingegen von Konfigurationsmanager über das Netzwerk gesendet wird, wird eine komprimierte Kopie des Abbilds gesendet, die normalerweise eine wesentlich geringere Größe hat als in der Spalte Größe (KB) angegeben.

Zum Verteilen des Startabbilds müssen Sie angeben, an welchen Orten vom Konfigurationsmanager-Client auf das Startabbild zugegriffen wird. Sie können einzelne Verteilungspunkte, Verteilungspunktgruppen oder Sammlungen, die Verteilungspunktgruppen zugeordnet sind, angeben. Weitere Informationen zur Inhaltsverteilung in Konfigurationsmanager finden Sie unter Verteilen von Inhalt an Verteilungspunkten.

Gehen Sie wie folgt vor, um anzugeben, an welche Orte das Startabbild verteilt wird.

  1. Wählen Sie im Knoten Startabbilder die Startabbildobjekte aus, die Sie bereitstellen möchten.

  2. Klicken Sie auf der Registerkarte Startseite in der Gruppe Bereitstellung auf Inhalt verteilen, um den Assistenten für die Verteilung von Inhalt zu starten.

  3. Wählen Sie auf der Registerkarte Allgemein im Feld Inhalt das zu verteilende Startabbild aus, und klicken Sie dann auf Weiter.

  4. Klicken Sie auf der Seite Inhaltsziel auf Hinzufügen. Wählen Sie dann Sammlungen, Verteilungspunkt oder Verteilungspunktgruppe aus, um eine Liste der verfügbaren Sammlungen, die Verteilungspunktgruppen zugeordnet sind, sowie der Verteilungspunkte und Verteilungspunktgruppen anzuzeigen.

  5. Wählen Sie die Sammlungen, Verteilungspunkte und Verteilungspunktgruppen aus, an die das Startabbild verteilt wird, und klicken Sie dann auf OK.

  6. Klicken Sie auf Weiter.

  7. Beenden Sie den Assistenten.

Sie können die Einstellungen der Startabbilder ändern, die unter dem Knoten Startabbild aufgeführt sind. Dazu gilt sowohl für die von Ihnen erstellten Startabbilder als auch für die Standardstartabbilder, die von Konfigurationsmanager bereitgestellt werden. Diese Einstellungen werden auf der Seite Eigenschaften des Startabbildobjekts konfiguriert.

Viele der Einstellungen für Startabbilder bedürfen keiner weiteren Erklärung; dies gilt beispielsweise für die Einstellungen Name, Version und Kommentar auf der Registerkarte Allgemein der Seite Eigenschaften. Gehen Sie wie folgt vor, um die Eigenschaften eines Startabbilds zu ändern.

  1. Klicken Sie in der Konfigurationsmanager-Konsole auf Softwarebibliothek.

  2. Erweitern Sie im Arbeitsbereich Softwarebibliothek den Bereich Betriebssysteme, und klicken Sie dann auf Startabbilder.

  3. Wählen Sie das Startabbild aus, das Sie ändern möchten.

  4. Klicken Sie auf der Registerkarte Startseite in der Gruppe Eigenschaften auf Eigenschaften, um das Dialogfeld Eigenschaften für das Startabbild zu öffnen.

  5. Legen Sie die folgenden Einstellungen fest, um das Verhalten des Startabbilds zu ändern:

    • Klicken Sie auf der Registerkarte Abbilder auf Neu laden, wenn Sie die Eigenschaften des Startabbilds mithilfe eines externen Tools geändert haben.

    • Fügen Sie auf der Registerkarte Treiber die Windows-Gerätetreiber hinzu, die zum Starten von Windows PE erforderlich sind. Beachten Sie beim Hinzufügen von Gerätetreibern die folgenden Punkte:

      • Es wird empfohlen, dem Startabbild nur NIC- und Massenspeichertreiber hinzuzufügen, es sei denn, für Windows PE sind andere Treiber erforderlich.

      • Da in Windows PE bereits zahlreiche Treiber integriert sind, fügen Sie nur die NIC- und Massenspeichertreiber hinzu, die nicht mit Windows PE bereitgestellt werden.

      • Fügen Sie dem Startabbild nur Windows 7- oder Windows Server 2008 R2-Treiber hinzu, und achten Sie darauf, dass diese Treiber mit der Architektur des Startabbilds übereinstimmen.

      noteHinweis
      Sie müssen Gerätetreiber in den Treiberkatalog importieren, bevor Sie sie einem Startabbild hinzufügen. Informationen zum Importieren von Gerätetreibern finden Sie im Abschnitt How to Import Windows Device Drivers des Themas Verwalten des Treiberkatalogs in Configuration Manager.

    • Wählen Sie auf der Registerkarte Anpassung die folgenden Einstellungen aus:

      • Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Prestart-Befehl aktivieren, um einen Befehl anzugeben, der vor der Tasksequenz ausgeführt werden soll. Wenn Prestart-Befehle aktiviert sind, können Sie angeben, welche Befehlszeile ausgeführt werden soll, ob zur Ausführung des Befehls unterstützende Dateien erforderlich sind und wie der Quellpfad dieser unterstützenden Dateien lautet.

        TipTipp
        Fügen Sie am Anfang der Befehlszeile cmd /c hinzu, um zu vermeiden, dass Sie den genauen Speicherort auf dem Medium für die Prestart-Befehlsdateien angeben müssen.

        TipTipp
        Während der Erstellung der Tasksequenzmedien werden die Paket-ID und die Prestart-Befehlszeile einschließlich des Wertes vorhandener Tasksequenzvariablen von der Tasksequenz in die Protokolldatei „CreateTSMedia.log“ auf dem Computer geschrieben, auf dem die Konfigurationsmanager-Konsole ausgeführt wird. Sie können diese Protokolldatei überprüfen, um den Wert für die Tasksequenzvariablen zu überprüfen.

      • Geben Sie unter Windows PE-Hintergrund an, ob Sie den Windows PE-Standardhintergrund oder einen benutzerdefinierten Hintergrund verwenden möchten.

      • Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Befehlsunterstützung aktivieren (nur Test), um während der Bereitstellung des Startabbilds über die Taste F8 eine Eingabeaufforderung zu öffnen. Dies kann sich bei der Behandlung von Problemen, die beim Testen der Bereitstellung auftreten, als nützlich erweisen. Es wird davon abgeraten, diese Einstellung in einer Produktionsbereitstellung zu verwenden.

      • Nur für System Center 2012 Configuration Manager SP1 und System Center 2012 R2 Configuration Manager:

        Konfigurieren Sie den temporären Speicherbereich für Windows PE. Dies ist temporärer Speicher (RAM), der von Windows PE verwendet wird. Wenn eine Anwendung z. B. in Windows PE ausgeführt wird und temporäre Dateien geschrieben werden müssen, werden die Dateien von Windows PE an den temporären Speicherbereich im Arbeitsspeicher umgeleitet, um das Vorhandensein einer Festplatte zu simulieren. Standardmäßig werden von Windows PE 32 MB an beschreibbarem Arbeitsspeicher zugeordnet.

    • Führen Sie auf der Registerkarte Datenquelle für die folgenden Einstellungen ein Update aus:

      • Bearbeiten Sie die Angaben in den Feldern Abbildpfad und Abbildindex, um die Quelldatei des Startabbilds zu ändern.

      • Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Verteilungspunkte entsprechend einem Zeitplan aktualisieren, um einen Zeitplan für das Update des Startabbildpakets zu erstellen.

      • Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Inhalt in Clientcache belassen, wenn Sie nicht wünschen, dass der Inhalt dieses Pakets veraltet und aus dem Clientcache gelöscht wird, um Platz für anderen Inhalt zu schaffen.

      • Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Binäre differenzielle Replikation aktivieren, um anzugeben, dass beim Update des Startabbildpakets am Verteilungspunkt nur geänderte Dateien verteilt werden. Durch diese Einstellung wird der Netzwerkdatenverkehr zwischen den Standorten auf ein Minimum reduziert, insbesondere wenn es sich um ein großes Startabbildpaket mit relativ geringen Änderungen handelt.

      • Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Dieses Startabbild über den PXE-Dienstpunkt bereitstellen, wenn das Startabbild in einer PXE-Umgebung verwendet wird.

        noteHinweis
        Weitere Informationen zu PXE-Bereitstellungen finden Sie unter Planen von PXE-initiierten Betriebssystembereitstellungen in Configuration Manager.

    • Wählen Sie auf der Registerkarte Datenzugriff die folgenden Einstellungen aus:

      • Legen Sie Einstellungen für die Paketfreigabe fest, wenn der Inhalt dieses Pakets von Clients vom Netzwerk installiert werden soll.

      • Geben Sie unter Einstellungen für die Paketaktualisierung an, auf welche Weise Benutzer vom Verteilungspunkt getrennt werden sollen. Für das Startabbild kann von Konfigurationsmanager möglicherweise kein Update ausgeführt werden, wenn Benutzer mit dem Verteilungspunkt verbunden sind.

    • Wählen Sie auf der Registerkarte Verteilungseinstellungen die folgenden Einstellungen aus:

      • Geben Sie in der Liste Verteilungspriorität an, welche Prioritätsstufe bei der Verteilung mehrerer Pakete an den gleichen Verteilungspunkt verwendet werden soll.

      • Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Den Inhalt für dieses Paket an bevorzugte Verteilungspunkte verteilen, wenn sie eine bedarfsgesteuerte Inhaltsverteilung an bevorzugte Verteilungspunkte aktivieren möchten. Wenn diese Einstellung aktiviert ist und der von einem Client angeforderte Inhalt für das Paket auf keinem der bevorzugten Verteilungspunkte verfügbar ist, wird der Inhalt vom Verwaltungspunkt an alle bevorzugten Verteilungspunkte verteilt.

        noteHinweis
        Weitere Informationen zu bevorzugten Verteilungspunkten und bedarfsgesteuerten Inhalten finden Sie im Abschnitt Planen von bevorzugten Verteilungspunkten und Fallback des Themas Planen der Inhaltsverwaltung in Configuration Manager.

      • Geben Sie unter Einstellungen für vorab bereitgestellten Verteilungspunkt an, wie das Startabbild an Verteilungspunkte verteilt werden soll, die für vorab bereitgestellten Inhalt aktiviert sind.

        noteHinweis
        Weitere Informationen zu vorab bereitgestelltem Inhalt finden Sie im Abschnitt Vorabbereitstellen von Inhalt des Themas Vorgänge und Wartungstasks für die Inhaltsverwaltung in Configuration Manager.

    • Wählen Sie auf der Registerkarte Inhaltsorte den Verteilungspunkt bzw. die Verteilungspunktgruppe aus, und führen Sie die folgenden Aktionen aus:

      • Klicken Sie auf Neu verteilen, um das Startabbild erneut an den ausgewählten Verteilungspunkt oder an die ausgewählte Verteilungspunktgruppe zu verteilen.

      • Klicken Sie auf Überprüfen, um die Integrität des Startabbildpakets am ausgewählten Verteilungspunkt bzw. in der ausgewählten Verteilungspunktgruppe zu überprüfen.

    • Nur für System Center 2012 Configuration Manager SP1 und System Center 2012 R2 Configuration Manager:

      Geben Sie auf der Registerkarte Optionale Komponenten die Komponenten an, die Windows PE zur Verwendung mit Konfigurationsmanager hinzugefügt werden. Weitere Informationen zu verfügbaren optionalen Komponenten finden Sie im Thema Erstellen eines Windows PE-Images mit optionalen Komponenten der Windows 8-Dokumentationsbibliothek.

    • Wählen Sie auf der Registerkarte Sicherheit einen Administrator aus, und ändern Sie die Vorgänge, die dieser Administrator ausführen kann.

  6. Nachdem Sie die Eigenschaften konfiguriert haben, klicken Sie auf OK.

Nur für System Center 2012 Configuration Manager SP1 und System Center 2012 R2 Configuration Manager:

In Konfigurationsmanager ohne Service Pack wird Text, der unter Windows PE von der Tasksequenz angezeigt wird, immer in der Windows PE-Sprache angezeigt. Sie müssen mehrere Startabbilder erstellen und bereitstellen, um mehrere Sprachen zu unterstützen.

Ab Konfigurationsmanager SP1 sind Startabbilder sprachneutral. Daher können Sie unter Windows PE ein Startabbild verwenden, für das die Tasksequenz in mehreren Sprachen angezeigt wird. Binden Sie dafür die entsprechende Sprachunterstützung aus den optionalen Komponenten von Windows PE ein, und legen Sie die erforderliche Tasksequenzvariable fest, um anzugeben, welche Sprache angezeigt werden kann. Die Sprache des bereitgestellten Betriebssystems ist unabhängig von der Sprache, die unter Windows PE angezeigt wird. Dies gilt unabhängig von der Konfigurationsmanager-Version. Die Sprache, die dem Benutzer angezeigt wird, wird wie folgt bestimmt:

  • Wenn ein Benutzer die Tasksequenz unter einem vorhandenen Betriebssystem ausführt, wird von Konfigurationsmanager automatisch die für den Benutzer konfigurierte Sprache verwendet. Wird die Tasksequenz automatisch als Folge eines obligatorischen Bereitstellungsstichtags ausgeführt, wird von Konfigurationsmanager die Sprache des Betriebssystems verwendet.

  • Für Betriebssystembereitstellungen, für die PXE oder Medien verwendet werden, können Sie den Wert für die Sprach-ID in der Variablen SMSTSLanguageFolder als Teil eines Prestart-Befehls festlegen. Wenn der Computer mit Windows PE gestartet wird, werden Meldungen in der Sprache angezeigt, die Sie in der Variablen angegeben haben. Falls beim Zugreifen auf die Sprachressourcendatei im angegebenen Ordner ein Fehler auftritt oder falls Sie die Variable nicht festlegen, werden Meldungen in der Windows PE-Sprache angezeigt.

    noteHinweis
    Wenn das Medium mit einem Kennwort geschützt ist, wird der Text, mit dem Benutzer zur Eingabe des Kennworts aufgefordert werden, immer in der Windows PE-Sprache angezeigt.

Verwenden Sie das folgende Verfahren zum Festlegen der Windows PE-Sprache für Betriebssystembereitstellungen, die per PXE oder Startmedium initiiert werden.

  1. Vergewissern Sie sich vor dem Aktualisieren des Startabbilds, dass sich die richtige Tasksequenz-Ressourcendatei (tsres.dll) im entsprechenden Sprachordner auf dem Standortserver befindet. Die Ressourcendatei für Englisch befindet sich z. B. am folgenden Speicherort: <ConfigMgr-Installationsordner>\OSD\bin\x64\00000409\tsres.dll.

  2. Legen Sie als Teil des Prestart-Befehls die Umgebungsvariable SMSTSLanguageFolder auf die gewünschte Sprach-ID fest. Die Sprach-ID muss im Dezimalformat angegeben werden (nicht hexadezimal). Wenn Sie die Sprach-ID auf Englisch festlegen möchten, geben Sie z. B. den Dezimalwert 1033 an, und nicht den Hexadezimalwert 00000409, der für den Ordnernamen verwendet wird.

Sie können nicht nur Startabbilder hinzufügen und deren Verteilung steuern, sondern auch für die in der Liste Startabbild aufgeführten Startabbilder verschiedene Aktion ausführen Diese Aktionen umfassen Folgendes:

 

Aktion Beschreibung

Löschen

Hiermit wird das Abbild aus dem Knoten Startabbild und aus den zugeordneten Verteilungspunkten entfernt.

Verteilungspunkte aktualisieren

Hiermit wird der Assistent für das Update von Verteilungspunkten gestartet. Mit dieser Aktion wird für das Startabbild an den Verteilungspunkten, an die es verteilt wurde, ein Update ausgeführt. Die Paketversion wird inkrementiert, und an den Verteilungspunkten wird ein Update ausgeführt, das sich auf die geänderten Dateien im Paket beschränkt.

Datei für vorab bereitgestellten Inhalt erstellen

Hiermit wird der Assistent zum Erstellen von vorab bereitgestellten Inhaltsdateien gestartet, mit dem der Inhalt des Startabbilds vorab bereitgestellt wird. Weitere Informationen zum Erstellen einer vorab bereitgestellten Inhaltsdatei finden Sie im Abschnitt Vorabbereitstellen von Inhalt des Themas Vorgänge und Wartungstasks für die Inhaltsverwaltung in Configuration Manager.

Zugriffskonten verwalten

Hiermit wird das Dialogfeld Zugriffskonten verwalten geöffnet. In diesem Dialogfeld können Sie einem Startabbild ein Zugriffskonto hinzufügen, die Zugriffsrechte eines Kontos bearbeiten oder ein Zugriffskonto aus einem Startabbild entfernen.

Weitere Informationen zum Paketzugriffskonto finden Sie unter Technische Referenz für Konten in Configuration Manager.

Verschieben

Hiermit wird das Startabbild in einen anderen Ordner verschoben.

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For additional resources, see Information and Support for Configuration Manager.

Tip: Use this query to find online documentation in the TechNet Library for System Center 2012 Configuration Manager. For instructions and examples, see Search the Configuration Manager Documentation Library.
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