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Bereitstellen von Betriebssystemen mithilfe von Medien in Configuration Manager

Letzte Aktualisierung: Oktober 2013

Betrifft: System Center 2012 Configuration Manager, System Center 2012 Configuration Manager SP1, System Center 2012 R2 Configuration Manager

Wenden Sie die Verfahren in diesem Thema an, um startbare, vorab bereitgestellte und eigenständige Medien in Ihrer System Center 2012 Configuration Manager-Umgebung zu erstellen und zu erfassen.

ImportantWichtig
Wenn Sie eine Configuration Manager-Konsole verwenden, die sich nicht auf dem Standortserver befindet, und ein Betriebssystem verwenden, das älter als Windows 7 ist, müssen der Configuration Manager-Client und Windows AIK auf Ihrem Computer installiert sein. Wenn sie nicht installiert sind, tritt beim Ausführen des Assistenten zum Erstellen von Tasksequenzmedien ein Fehler auf.

Verwenden Sie die folgenden Abschnitte, um mithilfe der verschiedenen Medientypen ein Betriebssystemabbild zu erfassen oder ein Betriebssystem bereitzustellen:

Informationen zur Planung finden Sie unter Planen von Betriebssystembereitstellungen mithilfe von Medien in Configuration Manager.

Verwenden Sie Erfassungsmedien, um ein Betriebssystemabbild auf einem Referenzcomputer zu erfassen. Die Erfassungsmedien enthalten das Startabbild zum Starten des Referenzcomputers und die Tasksequenz zum Erfassen des Betriebssystemabbilds. Weitere Informationen zu Erfassungsmedien finden Sie im Abschnitt Erfassungsmedien für Betriebssystemabbilder des Themas Planen von Betriebssystembereitstellungen mithilfe von Medien in Configuration Manager.

Sie erstellen vorab Erfassungsmedien mit dem Assistenten zum Erstellen von Tasksequenzmedien. Achten Sie vor der Ausführung des Assistenten darauf, dass die folgenden Bedingungen erfüllt sind:

  • Das zum Starten des Referenzcomputers verwendete Startabbild muss an einen Verteilungspunkt verteilt werden. Die Architektur des verteilten Startabbilds muss außerdem für die Architektur des Referenzcomputers geeignet sein. Beispielsweise kann ein x86- oder x64-Startabbild von einem x64-Referenzcomputer gestartet und ausgeführt werden. Bei einem x86-Referenzcomputer sind jedoch nur der Start und die Ausführung eines x86-Startabbilds möglich.

  • Sie benötigen Lesezugriffsrechte für die Inhaltsbibliothek am Verteilungspunkt, auf dem sich das Startabbild befindet, um den Assistenten zum Erstellen von Tasksequenzmedien auszuführen. Das Startabbild wird vom Assistenten beim Erstellen des Mediums vom Verteilungspunkt abgerufen.

  • Wenn Sie ein Erfassungsmedium für einen USB-Speicherstick erstellen, muss der Speicherstick mit dem Computer verbunden werden, auf dem der Assistent ausgeführt wird. Der USB-Speicherstick muss zudem für Windows als Wechseldatenträger erkennbar sein. Beim Erstellen der Medien wird vom Assistenten direkt auf den USB-Speicherstick geschrieben.

    ImportantWichtig
    Wenn der Administrator die USB-Speicherstickmedien unter Windows Vista oder einem vorhandenen höheren Betriebssystem starten muss, muss er das Programm TSMBAutorun.exe manuell ausführen.

    Das Programm TSMBAutorun.exe befindet sich im folgenden Ordner:

    \sms\bin\<architecture folder>\TSMBAutorun.exe

  • Sie müssen für die vom Assistenten zum Erstellen von Tasksequenzmedien erstellten Ausgabedateien einen Ordner anlegen, bevor Sie den Assistenten ausführen, um Medien für einen CD- oder DVD-Satz zu erstellen. Die für einen CD- oder DVD-Satz erstellten Medien werden als ISO-Dateien direkt in den Ordner geschrieben. Falls mehrere Medien erforderlich sind, wird dem Namen jeder erstellten Ausgabedatei vom Assistenten eine Sequenznummer hinzugefügt.

Wenden Sie das folgende Verfahren an, um vorab Erfassungsmedien zu erstellen.

  1. Klicken Sie in der Configuration Manager-Konsole auf Softwarebibliothek.

  2. Erweitern Sie im Arbeitsbereich Softwarebibliothek den Bereich Betriebssysteme, und klicken Sie dann auf Tasksequenzen.

  3. Klicken Sie auf der Registerkarte Startseite in der Gruppe Erstellen auf Tasksequenzmedien erstellen, um den Assistenten zum Erstellen von Tasksequenzmedien zu starten.

  4. Wählen Sie auf der Seite Medientyp wählen die Option Erfassungsmedien aus, und klicken Sie auf Weiter.

  5. Geben Sie auf der Seite Medientyp die folgenden Optionen an, und klicken Sie dann auf Weiter.

    • Wählen Sie aus, ob es sich bei dem Medium um einen Speicherstick oder einen CD/DVD-Satz handelt.

    • Wenn Sie USB-Speicherstick auswählen, müssen Sie auch das Laufwerk angeben, auf den der Inhalt gespeichert werden soll.

    • Wenn Sie CD/DVD-Satz auswählen, geben Sie die Kapazität der Medien und Namen sowie Pfad der Ausgabedateien an. Die Ausgabedateien werden vom Assistenten an diesen Speicherort geschrieben. Zum Beispiel: \\servername\folder\outputfile.iso

      Wenn die angegebene Medienkapazität zu gering zum Speichern des gesamten Inhalts ist, müssen Sie den Inhalt auf mehreren CDs oder DVDs speichern. Falls mehrere Medien erforderlich sind, wird dem Namen jeder von Configuration Manager erstellten Ausgabedatei automatisch eine Sequenznummer hinzugefügt.

      noteHinweis
      Wenn Sie ein vorhandenes ISO-Abbild auswählen, wird dieses ISO-Abbild vom Assistenten zum Erstellen von Tasksequenzmedien auf dem Laufwerk oder der Freigabe gelöscht, sobald Sie mit der nächsten Seite des Assistenten fortfahren. Das vorhandene Bild wird auch gelöscht, wenn Sie den Assistenten dann abbrechen.

  6. Geben Sie auf der Seite Startabbild die folgenden Informationen an, und klicken Sie dann auf Weiter.

    ImportantWichtig
    Die Architektur des angegebenen Startabbilds muss für die Architektur des Referenzcomputers geeignet sein. Beispielsweise kann ein x86- oder x64-Startabbild von einem x64-Referenzcomputer gestartet und ausgeführt werden. Bei einem x86-Referenzcomputer sind jedoch nur der Start und die Ausführung eines x86-Startabbilds möglich.

    • Geben Sie im Feld Startabbild das Startabbild zum Starten des Referenzcomputers an.

    • Geben Sie im Feld Verteilungspunkt den Verteilungspunkt an, auf dem das Startabbild sich befindet. Das Startabbild wird von dem Assistenten vom Verteilungspunkt abgerufen und auf das Medium geschrieben.

      noteHinweis
      Sie benötigen Lesezugriffsrechte für die Inhaltsbibliothek am Verteilungspunkt.

  7. Beenden Sie den Assistenten.

Startbare Medien enthalten nur das Startabbild, optionale Prestart-Befehle und die dazu benötigten Dateien sowie die Configuration Manager-Binärdateien. Weitere Informationen zu startbaren Medien finden Sie im Abschnitt Betriebssystembereitstellungen mithilfe startbarer Medien des Themas Planen von Betriebssystembereitstellungen mithilfe von Medien in Configuration Manager.

Sie erstellen startbare Medien mit dem Assistenten zum Erstellen von Tasksequenzmedien. Achten Sie vor der Ausführung des Assistenten darauf, dass die folgenden Bedingungen erfüllt sind:

  • Das zum Starten des Zielcomputers verwendete Startabbild muss an einen Verteilungspunkt verteilt werden. Die Architektur des verteilten Startabbilds muss außerdem für die Architektur des Zielcomputers geeignet sein. Beispielsweise kann ein x86- oder x64-Startabbild von einem x64-Zielcomputer gestartet und ausgeführt werden. Bei einem x86-Zielcomputer sind jedoch nur der Start und die Ausführung eines x86-Startabbilds möglich.

  • Sie benötigen Lesezugriffsrechte für die Inhaltsbibliothek am Verteilungspunkt, auf dem sich das Startabbild befindet, um den Assistenten zum Erstellen von Tasksequenzmedien auszuführen. Das Startabbild wird vom Assistenten beim Erstellen des Mediums vom Verteilungspunkt abgerufen.

  • Wenn Sie ein startbares Medium für einen USB-Speicherstick erstellen, muss der Speicherstick mit dem Computer verbunden werden, auf dem der Assistent ausgeführt wird. Der USB-Speicherstick muss zudem für Windows als Wechseldatenträger erkennbar sein. Beim Erstellen der Medien wird vom Assistenten direkt auf den USB-Speicherstick geschrieben.

    ImportantWichtig
    Wenn der Administrator die USB-Speicherstickmedien unter Windows Vista oder einem vorhandenen höheren Betriebssystem starten muss, muss er das Programm TSMBAutorun.exe manuell ausführen.

    Das Programm TSMBAutorun.exe befindet sich im folgenden Ordner:

    \sms\bin\<architecture folder>\TSMBAutorun.exe

  • Sie müssen für die vom Assistenten zum Erstellen von Tasksequenzmedien erstellten Ausgabedateien einen Ordner anlegen, bevor Sie den Assistenten ausführen, um Medien für einen CD- oder DVD-Satz zu erstellen. Die für einen CD- oder DVD-Satz erstellten Medien werden als ISO-Dateien direkt in den Ordner geschrieben. Falls mehrere Medien erforderlich sind, wird dem Namen jeder erstellten Ausgabedatei vom Assistenten eine Sequenznummer hinzugefügt.

Wenden Sie das folgende Verfahren an, um startbare Medien zu erstellen.

  1. Klicken Sie in der Configuration Manager-Konsole auf Softwarebibliothek.

  2. Erweitern Sie im Arbeitsbereich Softwarebibliothek den Bereich Betriebssysteme, und klicken Sie dann auf Tasksequenzen.

  3. Klicken Sie auf der Registerkarte Startseite in der Gruppe Erstellen auf Tasksequenzmedien erstellen, um den Assistenten zum Erstellen von Tasksequenzmedien zu starten.

  4. Geben Sie auf der Seite Medientyp wählen die folgenden Optionen an, und klicken Sie dann auf Weiter.

    • Wählen Sie Startbare Medien aus.

    • Optional können Sie Unbeaufsichtigte Betriebssystembereitstellung zulassen auswählen, wenn Sie die Bereitstellung des Betriebssystems nur ohne Benutzereingabe gestatten möchten.

      ImportantWichtig
      Wenn Sie diese Option auswählen, wird der Benutzer nicht aufgefordert, Informationen zur Netzwerkkonfiguration oder optionale Tasksequenzen anzugeben. Allerdings wird der Benutzer weiterhin zur Eingabe eines Kennworts aufgefordert, wenn die Medien für den Kennwortschutz konfiguriert sind.

  5. Geben Sie auf der Seite Medienverwaltung die folgenden Optionen an, und klicken Sie dann auf Weiter.

    • Wählen Sie Dynamisches Medium aus, wenn Sie zulassen möchten, dass das Medium ausgehend vom Clientstandort innerhalb der Standortgrenzen von einem Verwaltungspunkt an einen anderen Verwaltungspunkt umgeleitet wird.

    • Wählen Sie Standortbasiertes Medium aus, wenn Sie wünschen, dass von dem Medium nur mit dem angegebenen Verwaltungspunkt Kontakt aufgenommen wird.

  6. Geben Sie auf der Seite Medientyp die folgenden Optionen an, und klicken Sie dann auf Weiter.

    • Wählen Sie aus, ob es sich bei dem Medium um einen Speicherstick oder einen CD/DVD-Satz handelt.

    • Wenn Sie USB-Speicherstick auswählen, müssen Sie auch das Laufwerk angeben, auf den der Inhalt gespeichert werden soll.

    • Wenn Sie CD/DVD-Satz auswählen, geben Sie die Kapazität der Medien und Namen sowie Pfad der Ausgabedateien an. Die Ausgabedateien werden vom Assistenten an diesen Speicherort geschrieben. Zum Beispiel: \\servername\folder\outputfile.iso

      Wenn die angegebene Medienkapazität zu gering zum Speichern des gesamten Inhalts ist, müssen Sie den Inhalt auf mehreren CDs oder DVDs speichern. Falls mehrere Medien erforderlich sind, wird dem Namen jeder von Configuration Manager erstellten Ausgabedatei eine Sequenznummer hinzugefügt.

      noteHinweis
      Wenn Sie ein vorhandenes ISO-Abbild auswählen, wird dieses ISO-Abbild vom Assistenten zum Erstellen von Tasksequenzmedien auf dem Laufwerk oder der Freigabe gelöscht, sobald Sie mit der nächsten Seite des Assistenten fortfahren. Das vorhandene Bild wird auch gelöscht, wenn Sie den Assistenten dann abbrechen.

  7. Geben Sie auf der Seite Sicherheit die folgenden Optionen an, und klicken Sie dann auf Weiter.

    • Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Unterstützung für unbekannte Computer aktivieren, um zuzulassen, dass von dem Medium ein Betriebssystem auf einem nicht von Configuration Manager verwalteten Computer bereitgestellt wird. Für diese Computer gibt es in der Configuration Manager-Datenbank keine Einträge.

      Zu unbekannten Computern gehören die folgenden:

      • Computer, auf denen der Configuration Manager-Client nicht installiert ist

      • Computer, die nicht in Configuration Manager importiert wurden

      • Computer, die nicht von Configuration Manager ermittelt wurden

    • Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Medien durch Kennwort schützen, und geben Sie ein sicheres Kennwort ein, um das Medium vor dem Zugriff Unbefugter zu schützen. Wenn Sie ein Kennwort angeben, kann der Benutzer das startbare Medium nur nach Eingabe dieses Kennworts verwenden.

      ImportantWichtig
      Aus Sicherheitsgründen wird empfohlen, zum Schutz startbarer Medien immer ein Kennwort zuzuweisen.

    • Wählen Sie für die HTTP-Kommunikation die Option Selbstsigniertes Medienzertifikat erstellen aus, und geben Sie dann das Start- und Ablaufdatum des Zertifikats an.

    • Wählen Sie für die HTTPS-Kommunikation PKI-Zertifikat importieren aus, und geben Sie dann das zu importierende Zertifikat und das zugehörige Kennwort an.

      Weitere Informationen zu diesem für Startabbilder verwendeten Clientzertifikat finden Sie unter PKI-Zertifikatanforderungen für Configuration Manager.

    • Affinität zwischen Benutzer und Gerät: Geben Sie an, wie die Zuordnung von Benutzern zum Zielcomputer durch das Medium erfolgen soll, um die benutzerzentrierte Verwaltung in Configuration Manager zu unterstützen. Weitere Informationen dazu, wie die Affinität zwischen Benutzer und Gerät durch die Bereitstellung von Betriebssystemen unterstützt wird, finden Sie unter Zuordnen von Benutzern zu einem Zielcomputer.

      • Geben Sie Affinität zwischen Benutzer und Gerät mit automatischer Genehmigung zulassen an, wenn die Zuordnung von Benutzern zum Zielcomputer durch das Medium automatisch erfolgen soll. Diese Funktionalität basiert auf den Aktionen der Tasksequenz, von der das Betriebssystem bereitgestellt wird. In diesem Fall wird von der Tasksequenz während der Bereitstellung des Betriebssystems an den Zielcomputer eine Beziehung zwischen den angegebenen Benutzern und dem Zielcomputer erstellt.

      • Geben Sie Affinität zwischen Benutzer und Gerät mit ausstehender Genehmigung durch den Administrator zulassen an, wenn die Zuordnung von Benutzern zum Zielcomputer durch das Medium nach einer entsprechenden Genehmigung erfolgen soll. Diese Funktionalität basiert auf dem Geltungsbereich der Tasksequenz, von der das Betriebssystem bereitgestellt wird. In diesem Fall wird von der Tasksequenz eine Beziehung zwischen den angegebenen Benutzern und dem Zielcomputer erstellt. Es wird jedoch auf die Genehmigung durch den Administrator gewartet, bevor das Betriebssystem bereitgestellt wird.

      • Geben Sie Affinität zwischen Benutzer und Gerät nicht zulassen an, wenn keine Zuordnung von Benutzern zum Zielcomputer durch das Medium erfolgen soll. In diesem Fall wird während der Bereitstellung des Betriebssystems keine Beziehung zwischen Benutzern und dem Zielcomputer erstellt.

  8. Geben Sie auf der Seite Startabbild die folgenden Optionen an, und klicken Sie dann auf Weiter.

    ImportantWichtig
    Die Architektur des verteilten Startabbilds muss für die Architektur des Zielcomputers geeignet sein. Beispielsweise kann ein x86- oder x64-Startabbild von einem x64-Zielcomputer gestartet und ausgeführt werden. Bei einem x86-Zielcomputer sind jedoch nur der Start und die Ausführung eines x86-Startabbilds möglich.

    • Geben Sie im Feld Startabbild das Startabbild zum Starten des Zielcomputers an.

    • Geben Sie im Feld Verteilungspunkt den Verteilungspunkt an, auf dem das Startabbild sich befindet. Das Startabbild wird von dem Assistenten vom Verteilungspunkt abgerufen und auf das Medium geschrieben.

      noteHinweis
      Sie benötigen Lesezugriffsrechte für die Inhaltsbibliothek am Verteilungspunkt.

    • Wenn Sie ein standortbasiertes Medium erstellen (Sie haben auf der Seite Medienverwaltung des Assistenten Standortbasiertes Medium ausgewählt), geben Sie im Feld Verwaltungspunkt einen Verwaltungspunkt eines primären Standorts an.

    • Wenn Sie ein dynamisches startbares Medium erstellen (Sie haben auf der Seite Medienverwaltung des Assistenten Dynamisches Medium ausgewählt), geben Sie im Feld Zugehörige Verwaltungspunkte die zu verwendenden Verwaltungspunkte des primären Standorts sowie eine Prioritätsreihenfolge für die erste Kommunikation an.

  9. Geben Sie auf der Seite Anpassung die folgenden Optionen an, und klicken Sie dann auf Weiter.

    • Geben Sie die Variablen an, die von der Tasksequenz zur Bereitstellung des Betriebssystems verwendet werden.

    • Geben Sie alle Prestart-Befehle an, die Sie vor der Tasksequenz ausführen möchten. Bei Prestart-Befehlen handelt es sich um eine Skriptdatei oder ausführbare Datei, über die eine Interaktion mit dem Benutzer in Windows PE möglich ist, bevor die Tasksequenz zur Installation des Betriebssystems ausgeführt wird. Weitere Informationen zu Prestart-Befehlen für Medien finden Sie im Thema Prestart-Befehle für Tasksequenzmedien in Configuration Manager.

      TipTipp
      Während der Erstellung der Tasksequenzmedien werden die Paket-ID und die Prestart-Befehlszeile einschließlich des Wertes vorhandener Tasksequenzvariablen von der Tasksequenz in die Protokolldatei „CreateTSMedia.log“ auf dem Computer geschrieben, auf dem die Configuration Manager-Konsole ausgeführt wird. Sie können diese Protokolldatei überprüfen, um den Wert für die Tasksequenzvariablen zu überprüfen.

      Aktivieren Sie optional das Kontrollkästchen Dateien für den Prestart-Befehl einbeziehen, um alle für den Prestart-Befehl erforderlichen Dateien einzubeziehen.

  10. Beenden Sie den Assistenten.

Ein vorab bereitgestelltes Medium enthält das Startabbild und das Betriebssystemabbild, die Sie zur Bereitstellung eines Computers verwenden können. Allerdings ist die im Bereitstellungsprozess verwendete Tasksequenz in einem vorab bereitgestellten Medium nicht enthalten. Weitere Informationen zu vorab bereitgestellten Medien finden Sie im Abschnitt Betriebssystembereitstellungen mithilfe vorab bereitgestellter Medien des Themas Planen von Betriebssystembereitstellungen mithilfe von Medien in Configuration Manager.

Sie erstellen vorab bereitgestellte Medien mit dem Assistenten zum Erstellen von Tasksequenzmedien. Achten Sie vor der Ausführung des Assistenten darauf, dass die folgenden Bedingungen erfüllt sind:

  • Das zum Starten des Zielcomputers verwendete Startabbild muss an einen Verteilungspunkt verteilt werden. Die Architektur des verteilten Startabbilds muss außerdem für die Architektur des Zielcomputers geeignet sein. Beispielsweise kann ein x86- oder x64-Startabbild von einem x64-Zielcomputer gestartet und ausgeführt werden. Bei einem x86-Zielcomputer sind jedoch nur der Start und die Ausführung eines x86-Startabbilds möglich.

  • Sie benötigen Lesezugriff auf die Inhaltsbibliothek am Verteilungspunkt, auf dem sich das Startabbild und das Betriebssystemabbild befinden, um den Assistenten zum Erstellen von Tasksequenzmedien auszuführen. Die Startabbilder werden vom Assistenten beim Erstellen des Mediums vom Verteilungspunkt abgerufen.

  • Achten Sie darauf, dass das Startabbild die zur Bereitstellung des Zielcomputers erforderlichen Netzwerk- und Massenspeichertreiber enthält.

  • Das Paket mit dem Betriebssystemabbild, das auf dem Zielcomputer bereitgestellt wird, muss an einen Verteilungspunkt verteilt werden.

  • Legen Sie in der von dem Medium verwendeten Tasksequenz keine Bedingung für die Aktion Betriebssystem anwenden fest.

  • Die Festplatte des Zielcomputers muss formatiert werden, bevor das vorab bereitgestellte Medium auf der Festplatte des Computers bereitgestellt wird. Wenn die Festplatte bei der Anwendung des Mediums nicht formatiert ist und von der Tasksequenz zur Betriebssystembereitstellung versucht wird, den Zielcomputer zu starten, tritt in der Tasksequenz ein Fehler auf.

noteHinweis
Vom Assistenten zum Erstellen von Tasksequenzvariablen wird die folgende medienbezogene Bedingung für Tasksequenzvariablen festgelegt: _SMSTSMedia = OEMMedia. Sie können diese Bedingung in der gesamten Tasksequenz verwenden.

Gehen Sie wie folgt vor, um vorab bereitgestellte Medien zu erstellen.

  1. Klicken Sie in der Configuration Manager-Konsole auf Softwarebibliothek.

  2. Erweitern Sie im Arbeitsbereich Softwarebibliothek den Bereich Betriebssysteme, und klicken Sie dann auf Tasksequenzen.

  3. Klicken Sie auf der Registerkarte Startseite in der Gruppe Erstellen auf Tasksequenzmedien erstellen, um den Assistenten zum Erstellen von Tasksequenzmedien zu starten.

  4. Geben Sie auf der Seite Medientyp wählen die folgenden Informationen an, und klicken Sie dann auf Weiter.

    • Wählen Sie Vorab bereitgestellte Medien aus.

    • Optional können Sie Unbeaufsichtigte Betriebssystembereitstellung zulassen auswählen, wenn Sie die Bereitstellung des Betriebssystems ohne Benutzereingabe gestatten möchten. Wenn Sie diese Option auswählen, wird der Benutzer nicht aufgefordert, Informationen zur Netzwerkkonfiguration oder optionale Tasksequenzen anzugeben. Allerdings wird der Benutzer weiterhin zur Eingabe eines Kennworts aufgefordert, wenn die Medien für den Kennwortschutz konfiguriert sind.

  5. Geben Sie auf der Seite Medienverwaltung die folgenden Informationen an, und klicken Sie dann auf Weiter.

    • Wählen Sie Dynamisches Medium aus, wenn Sie zulassen möchten, dass das Medium ausgehend vom Clientstandort innerhalb der Standortgrenzen von einem Verwaltungspunkt an einen anderen Verwaltungspunkt umgeleitet wird.

    • Wählen Sie Standortbasiertes Medium aus, wenn Sie wünschen, dass von dem Medium nur mit dem angegebenen Verwaltungspunkt Kontakt aufgenommen wird.

  6. Geben Sie auf der Seite Medieneigenschaften die folgenden Informationen an, und klicken Sie dann auf Weiter.

    • Erstellt von: Geben Sie an, von wem das Medium erstellt wurde.

    • Version: Geben Sie die Versionsnummer des Mediums an.

    • Comment: Geben Sie eine eindeutige Beschreibung des Verwendungszwecks des Mediums an.

    • Mediendatei: Geben Sie den Namen und Pfad der Ausgabedateien an. Die Ausgabedateien werden vom Assistenten an diesen Speicherort geschrieben. Zum Beispiel: \\servername\folder\outputfile.wim

  7. Geben Sie auf der Seite Sicherheit die folgenden Informationen an, und klicken Sie dann auf Weiter.

    • Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Unterstützung für unbekannte Computer aktivieren, um zuzulassen, dass von dem Medium ein Betriebssystem auf einem nicht von Configuration Manager verwalteten Computer bereitgestellt wird. Für diese Computer gibt es in der Configuration Manager-Datenbank keine Einträge.

      Zu unbekannten Computern gehören die folgenden:

      • Computer, auf denen der Configuration Manager-Client nicht installiert ist

      • Computer, die nicht in Configuration Manager importiert wurden

      • Computer, die nicht von Configuration Manager ermittelt wurden

    • Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Medien durch Kennwort schützen, und geben Sie ein sicheres Kennwort ein, um das Medium vor dem Zugriff Unbefugter zu schützen. Wenn Sie ein Kennwort angeben, kann der Benutzer das vorab bereitgestellte Medium nur nach Eingabe dieses Kennworts verwenden.

      ImportantWichtig
      Aus Sicherheitsgründen wird empfohlen, zum Schutz vorab bereitgestellter Medien immer ein Kennwort zuzuweisen.

    • Wählen Sie für die HTTP-Kommunikation die Option Selbstsigniertes Medienzertifikat erstellen aus, und geben Sie dann das Start- und Ablaufdatum des Zertifikats an.

    • Wählen Sie für die HTTPS-Kommunikation PKI-Zertifikat importieren aus, und geben Sie dann das zu importierende Zertifikat und das zugehörige Kennwort an.

      Weitere Informationen zu diesem für Startabbilder verwendeten Clientzertifikat finden Sie unter PKI-Zertifikatanforderungen für Configuration Manager.

    • Affinität zwischen Benutzer und Gerät: Geben Sie an, wie die Zuordnung von Benutzern zum Zielcomputer durch das Medium erfolgen soll, um die benutzerzentrierte Verwaltung in Configuration Manager zu unterstützen. Weitere Informationen dazu, wie die Affinität zwischen Benutzer und Gerät durch die Bereitstellung von Betriebssystemen unterstützt wird, finden Sie unter Zuordnen von Benutzern zu einem Zielcomputer.

      • Geben Sie Affinität zwischen Benutzer und Gerät mit automatischer Genehmigung zulassen an, wenn die Zuordnung von Benutzern zum Zielcomputer durch das Medium automatisch erfolgen soll. Diese Funktionalität basiert auf den Aktionen der Tasksequenz, von der das Betriebssystem bereitgestellt wird. In diesem Fall wird von der Tasksequenz während der Bereitstellung des Betriebssystems an den Zielcomputer eine Beziehung zwischen den angegebenen Benutzern und dem Zielcomputer erstellt.

      • Geben Sie Affinität zwischen Benutzer und Gerät mit ausstehender Genehmigung durch den Administrator zulassen an, wenn die Zuordnung von Benutzern zum Zielcomputer durch das Medium nach einer entsprechenden Genehmigung erfolgen soll. Diese Funktionalität basiert auf dem Geltungsbereich der Tasksequenz, von der das Betriebssystem bereitgestellt wird. In diesem Fall wird von der Tasksequenz eine Beziehung zwischen den angegebenen Benutzern und dem Zielcomputer erstellt. Es wird jedoch auf die Genehmigung durch den Administrator gewartet, bevor das Betriebssystem bereitgestellt wird.

      • Geben Sie Affinität zwischen Benutzer und Gerät nicht zulassen an, wenn keine Zuordnung von Benutzern zum Zielcomputer durch das Medium erfolgen soll. In diesem Fall wird während der Bereitstellung des Betriebssystems keine Beziehung zwischen Benutzern und dem Zielcomputer erstellt.

  8. Geben Sie auf der Seite Startabbild die folgenden Informationen an, und klicken Sie dann auf Weiter.

    ImportantWichtig
    Die Architektur des verteilten Startabbilds muss für die Architektur des Zielcomputers geeignet sein. Beispielsweise kann ein x86- oder x64-Startabbild von einem x64-Zielcomputer gestartet und ausgeführt werden. Bei einem x86-Zielcomputer sind jedoch nur der Start und die Ausführung eines x86-Startabbilds möglich.

    • Geben Sie im Feld Startabbild das Startabbild zum Starten des Zielcomputers an.

    • Geben Sie im Feld Verteilungspunkt den Verteilungspunkt an, auf dem das Startabbild sich befindet. Das Startabbild wird von dem Assistenten vom Verteilungspunkt abgerufen und auf das Medium geschrieben.

      noteHinweis
      Sie benötigen Lesezugriffsrechte für die Inhaltsbibliothek am Verteilungspunkt.

    • Wenn Sie ein standortbasiertes Medium erstellen (Sie haben auf der Seite Medienverwaltung des Assistenten Standortbasiertes Medium ausgewählt), geben Sie im Feld Verwaltungspunkt einen Verwaltungspunkt eines primären Standorts an.

    • Wenn Sie ein dynamisches startbares Medium erstellen (Sie haben auf der Seite Medienverwaltung des Assistenten Dynamisches Medium ausgewählt), geben Sie im Feld Zugehörige Verwaltungspunkte die zu verwendenden Verwaltungspunkte des primären Standorts sowie eine Prioritätsreihenfolge für die erste Kommunikation an.

  9. Geben Sie auf der Seite Abbilder die folgenden Informationen an, und klicken Sie dann auf Weiter.

    • Geben Sie im Dialogfeld Abbildpaket das Paket an, das das Betriebssystemabbild enthält.

    • Wenn das Paket mehrere Betriebssystemabbilder enthält, geben Sie im Dialogfeld Abbildindex das bereitzustellende Abbild an.

    • Geben Sie im Feld Verteilungspunkt den Verteilungspunkt an, auf dem das Paket mit dem Betriebssystemabbild sich befindet. Das Betriebssystemabbild wird von dem Assistenten vom Verteilungspunkt abgerufen und auf das Medium geschrieben.

      noteHinweis
      Sie benötigen Lesezugriffsrechte für die Inhaltsbibliothek am Verteilungspunkt.

  10. Geben Sie auf der Seite Anpassung die folgenden Informationen an, und klicken Sie dann auf Weiter.

    • Geben Sie die Variablen an, die von der Tasksequenz zur Bereitstellung des Betriebssystems verwendet werden.

    • Geben Sie alle Prestart-Befehle an, die Sie vor der Tasksequenz ausführen möchten. Bei Prestart-Befehlen handelt es sich um eine Skriptdatei oder ausführbare Datei, über die eine Interaktion mit dem Benutzer in Windows PE möglich ist, bevor die Tasksequenz zur Installation des Betriebssystems ausgeführt wird. Weitere Informationen zu Prestart-Befehlen für Medien finden Sie im Thema Prestart-Befehle für Tasksequenzmedien in Configuration Manager.

      TipTipp
      Während der Erstellung der Tasksequenzmedien werden die Paket-ID und die Prestart-Befehlszeile einschließlich des Wertes vorhandener Tasksequenzvariablen von der Tasksequenz in die Protokolldatei „CreateTSMedia.log“ auf dem Computer geschrieben, auf dem die Configuration Manager-Konsole ausgeführt wird. Sie können diese Protokolldatei überprüfen, um den Wert für die Tasksequenzvariablen zu überprüfen.

  11. Beenden Sie den Assistenten.

Ein eigenständiges Medium enthält alle Informationen, die zur Bereitstellung des Betriebssystems erforderlich sind, ohne dass eine Verbindung mit einem Configuration Manager-Standort hergestellt werden muss. Weitere Informationen zu eigenständigen Medien finden Sie im Abschnitt Betriebssystembereitstellungen mithilfe eigenständiger Medien des Themas Planen von Betriebssystembereitstellungen mithilfe von Medien in Configuration Manager.

Sie erstellen eigenständige Medien mithilfe des Assistenten zum Erstellen von Tasksequenzmedien. Achten Sie vor der Ausführung des Assistenten darauf, dass die folgenden Bedingungen erfüllt sind:

  • Sie benötigen eine Tasksequenz, die einem Startabbild zugeordnet ist.

  • Der für die Tasksequenz erforderliche Inhalt muss an einen Verteilungspunkt verteilt werden, und Sie benötigen Lesezugriff auf die Inhaltsbibliothek an diesem Verteilungspunkt. Die Informationen werden vom Assistenten beim Erstellen des eigenständigen Mediums vom Verteilungspunkt abgerufen.

  • Wenn Sie ein eigenständiges Medium für einen USB-Speicherstick erstellen, muss der Speicherstick mit dem Computer verbunden werden, auf dem der Assistent ausgeführt wird. Der USB-Speicherstick muss zudem für Windows als Wechseldatenträger erkennbar sein. Beim Erstellen der Medien wird vom Assistenten direkt auf den USB-Speicherstick geschrieben.

    ImportantWichtig
    Wenn der Administrator die USB-Speicherstickmedien unter Windows Vista oder einem vorhandenen höheren Betriebssystem starten muss, muss er das Programm TSMBAutorun.exe manuell ausführen.

    Das Programm TSMBAutorun.exe befindet sich im folgenden Ordner:

    \sms\bin\<architecture folder>\TSMBAutorun.exe

  • Sie müssen für die vom Assistenten zum Erstellen von Tasksequenzmedien erstellten Ausgabedateien einen Ordner anlegen, bevor Sie den Assistenten ausführen, um Medien für einen CD- oder DVD-Satz zu erstellen. Die für einen CD- oder DVD-Satz erstellten Medien werden als ISO-Dateien direkt in den Ordner geschrieben. Falls mehrere Medien erforderlich sind, wird dem Namen jeder erstellten Ausgabedatei vom Assistenten eine Sequenznummer hinzugefügt.

Die folgenden Aktionen werden von Configuration Manager bei eigenständigen Medien nicht unterstützt:

  • Automatische Anwendung von Gerätetreibern aus dem Treiberkatalog

  • Installieren von Softwareupdates

  • Installieren von Software vor einer Betriebssystembereitstellung

  • Zuweisen von Benutzern zum Zielcomputer, um die Affinität zwischen Benutzer und Gerät zu unterstützen

  • Installieren von Abhängigkeiten für Anwendungen, die als Teil der Tasksequenz angegeben sind

Gehen Sie wie folgt vor, um eigenständige Medien für einen USB-Speicherstick oder einen CD-/DVD-Satz zu erstellen.

  1. Klicken Sie in der Configuration Manager-Konsole auf Softwarebibliothek.

  2. Erweitern Sie im Arbeitsbereich Softwarebibliothek den Bereich Betriebssysteme, und klicken Sie dann auf Tasksequenzen.

  3. Klicken Sie auf der Registerkarte Startseite in der Gruppe Erstellen auf Tasksequenzmedien erstellen, um den Assistenten zum Erstellen von Tasksequenzmedien zu starten.

  4. Geben Sie auf der Seite Medientyp wählen die folgenden Optionen an, und klicken Sie dann auf Weiter.

    • Wählen Sie Eigenständige Medien aus.

    • Optional können Sie Unbeaufsichtigte Betriebssystembereitstellung zulassen auswählen, wenn Sie die Bereitstellung des Betriebssystems ohne Benutzereingabe gestatten möchten. Wenn Sie diese Option auswählen, wird der Benutzer nicht aufgefordert, Informationen zur Netzwerkkonfiguration oder optionale Tasksequenzen anzugeben. Allerdings wird der Benutzer weiterhin zur Eingabe eines Kennworts aufgefordert, wenn die Medien für den Kennwortschutz konfiguriert sind.

  5. Geben Sie auf der Seite Medientyp die folgenden Optionen an, und klicken Sie dann auf Weiter.

    ImportantWichtig
    Von eigenständigen Medien wird ein FAT32-Dateisystem verwendet. Sie können keine eigenständigen Medien auf einem USB-Speicherstick erstellen, der eine Datei mit einer Größe von mehr als 4 GB enthält.

    • Wählen Sie aus, ob es sich bei dem Medium um einen Speicherstick oder einen CD/DVD-Satz handelt.

    • Wenn Sie USB-Speicherstick auswählen, müssen Sie auch das Laufwerk angeben, auf dem der Inhalt gespeichert wird.

    • Wenn Sie die Option CD/DVD-Satz auswählen, geben Sie die Medienkapazität sowie den Namen und den Pfad der Ausgabedateien an. Die Ausgabedateien werden vom Assistenten an diesen Speicherort geschrieben. Zum Beispiel: \\servername\folder\outputfile.iso

      Wenn die angegebene Medienkapazität zu gering zum Speichern des gesamten Inhalts ist, müssen Sie den Inhalt auf mehreren CDs oder DVDs speichern. Falls mehrere Medien erforderlich sind, wird dem Namen jeder von Configuration Manager erstellten Ausgabedatei eine Sequenznummer hinzugefügt. Außerdem wird die Anwendung von Configuration Manager auf mehreren Medien gespeichert, wenn Sie eine Anwendung zusammen mit dem Betriebssystem bereitstellen und die Anwendung nicht auf ein einzelnes Medium passt. Wenn das eigenständige Medium ausgeführt wird, wird der Benutzer von Configuration Manager zum Angeben des nächsten Mediums aufgefordert, auf dem die Anwendung gespeichert ist.

      noteHinweis
      Wenn Sie ein vorhandenes ISO-Abbild auswählen, wird dieses ISO-Abbild vom Assistenten zum Erstellen von Tasksequenzmedien auf dem Laufwerk oder der Freigabe gelöscht, sobald Sie mit der nächsten Seite des Assistenten fortfahren. Das vorhandene Abbild wird selbst dann gelöscht, wenn Sie den Assistenten anschließend abbrechen.

  6. Geben Sie auf der Seite Sicherheit ein sicheres Kennwort zum Schutz der Medien an, und klicken Sie dann auf Weiter. Wenn Sie ein Kennwort angeben, ist dieses zum Verwenden der Medien erforderlich.

    ImportantWichtig
    Auf eigenständigen Medien werden nur die Tasksequenzschritte und die dazugehörigen Variablen verschlüsselt. Der restliche Inhalt der Medien wird nicht verschlüsselt. Tasksequenzskripts dürfen daher keine vertraulichen Informationen enthalten. Speichern und implementieren Sie alle vertraulichen Informationen mithilfe von Tasksequenzvariablen.

  7. Geben Sie auf der Seite Eigenständige CD/DVD die Tasksequenz an, mit der das Betriebssystem bereitgestellt wird, und klicken Sie dann auf Weiter. Im Assistenten können Sie nur die Tasksequenzen auswählen, die einem Startabbild zugewiesen sind.

  8. Geben Sie auf der Seite Verteilungspunkte die Verteilungspunkte an, die für die Tasksequenz erforderliche Pakete enthalten, und klicken Sie dann auf Weiter.

    noteHinweis
    Sie benötigen Lesezugriffsrechte für die Inhaltsbibliothek an den Verteilungspunkten.

  9. Geben Sie auf der Seite Anpassung die folgenden Informationen an, und klicken Sie dann auf Weiter.

    • Geben Sie die Variablen an, die von der Tasksequenz zur Bereitstellung des Betriebssystems verwendet werden.

    • Geben Sie alle Prestart-Befehle an, die Sie vor der Tasksequenz ausführen möchten. Bei Prestart-Befehlen handelt es sich um eine Skriptdatei oder ausführbare Datei, über die eine Interaktion mit dem Benutzer in Windows PE möglich ist, bevor die Tasksequenz zur Installation des Betriebssystems ausgeführt wird. Weitere Informationen zu Prestart-Befehlen für Medien finden Sie im Thema Prestart-Befehle für Tasksequenzmedien in Configuration Manager.

      Aktivieren Sie optional das Kontrollkästchen Dateien für den Prestart-Befehl einbeziehen, um alle für den Prestart-Befehl erforderlichen Dateien einzubeziehen.

      TipTipp
      Während der Erstellung der Tasksequenzmedien werden die Paket-ID und die Prestart-Befehlszeile einschließlich des Wertes vorhandener Tasksequenzvariablen von der Tasksequenz in die Protokolldatei „CreateTSMedia.log“ auf dem Computer geschrieben, auf dem die Configuration Manager-Konsole ausgeführt wird. Sie können diese Protokolldatei überprüfen, um den Wert für die Tasksequenzvariablen zu überprüfen.

  10. Beenden Sie den Assistenten.

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For additional resources, see Information and Support for Configuration Manager.

Tip: Use this query to find online documentation in the TechNet Library for System Center 2012 Configuration Manager. For instructions and examples, see Search the Configuration Manager Documentation Library.
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