Verdächtige Virensuchprogramme auf Clients installiert
Letztes Änderungsdatum des Themas: 2006-09-05
Microsoft® Exchange Server Analyzer hat festgestellt, dass viele Ihrer Benutzer eine Antivirussoftware verwenden. Antivirussoftware kann viele Remoteprozeduraufrufe (RPCs) an bereitgestellte Postfächer eines Benutzers erstellen sowie erheblichen Verkehr zu den Öffentlichen Ordnern verursachen, weil die Antivirussoftware die Dateistruktur des Informationsspeicher für Öffentliche Ordner langsam durchsucht. Viele Suchalgorithmen durchsuchen öffentliche Ordner nur dann, wenn diese zur Favoritenliste der öffentlichen Ordner des Benutzers gehören. Deshalb ist es nicht sicher, dass Sie die aus dem Einsatz von Antivirussoftware resultierende Last auf den Servern mit Öffentlichen Ordners erkennen.
Die folgenden Maßnahmen können Sie ergreifen, um dieses Problem zu umgehen:
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Lassen Sie Ihre Benutzer die Microsoft Office Outlook®-Funktionen des Virensuchprogramms deaktivieren oder die Suche auf ihr persönliches Postfach beschränken.
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Führen Sie Outlook im Zwischenspeicherungsmodus von Exchange aus, damit die Suche nur die lokale Arbeitsstation, nicht aber den Server betrifft..
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Befolgen Sie die Anweisungen im Microsoft Knowledge Base-Artikel 889086, "Wenn Sie versuchen, auf Öffentliche Ordner in Exchange 2000 Server zuzugreifen, kann auf einem Computer unter Windows XP ein unerwartetes Verhalten auftreten" (http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=3052&kbid=889086), um das Hotfix zu erhalten und den Registrierungsschlüssel MaxObjsPerMapiSession auf Computern mit Exchange Server zu setzen, auf die Benutzer mit Virensuchprogrammen zugreifen.
Wenn Sie überprüfen möchten, ob ein Virensuchprogramm die Ursache für die hohe Last eines bestimmten Benutzers ist, überwachen Sie die RPC-Operationen des Virensuchprogramms mit Microsoft Exchange Server User Monitor (ExMon). Stellen Sie sicher, dass Daten über einen ausreichend langen Zeitraum (mindestens fünf Minuten) gesammelt werden. Dann entfernen Sie die Suchmaschine, und starten Sie das ExMon-Tool erneut. Wenn die RPC-Rate signifikant abgenommen hat, haben Sie bestätigt, dass das Virensuchprogramm den Lastanstieg verursacht hat. Wenn Sie beobachten, dass die durchschnittliche RPC-Wartezeit zurückgeht, haben Sie bestätigt, dass die hohe Last zu längeren RPC-Wartezeiten geführt hat.
Anmerkung: |
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| Die RPC-Wartezeiten schwanken im Laufe eines Tages ganz erheblich. Deshalb kann ein fünfminütiger Test unzulänglich sein. Sie müssen möglicherweise über einen längeren Zeitraum messen. |
Downloaden Sie ExMon vom Microsoft Download Center unter (http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=54983).
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Weitere Informationen zu Virensuchsoftware finden Sie im:
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Microsoft Knowledge Base-Artikel 905184, „Überblick über Exchange Server 2003 und Antivirussoftware“ (http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=3052&kbid=905184).
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Blog des Microsoft Exchange Teams: „Are your clients using desktop search engines that index Exchange mailboxes or public folders?" (http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=54475).
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Microsoft Knowledge Base-Artikel 905184, „Überblick über Exchange Server 2003 und Antivirussoftware“ (http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=3052&kbid=905184).
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Weitere Informationen zur Leistung von Exchange finden Sie im Handbuch zur Leistung und Skalierbarkeit von Exchange Server 2003 (http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=47576).
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Weitere Informationen zur Behandlung von Problemen mit der Leistung von Exchange finden Sie im Behandeln von Leistungsproblemen bei Microsoft Exchange Server 2003 (http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=47588).

Anmerkung: