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Exchange 2013 – Systemanforderungen

 

Gilt für: Exchange Server 2013

Letztes Änderungsdatum des Themas: 2014-01-30

Vor der Installation von Microsoft Exchange Server 2013 sollten Sie dieses Thema lesen, damit sichergestellt ist, dass das Netzwerk, die Hardware, die Software, die Clients und sonstige Komponenten die Anforderungen für Exchange 2013 erfüllen. Zudem müssen Sie mit den Koexistenzszenarien vertraut sein, die für Exchange 2013 und frühere Versionen von Exchange unterstützt werden.

In der folgenden Tabelle sind die Szenarien aufgelistet, in denen eine Koexistenz von Exchange 2013 und früheren Exchange-Versionen unterstützt wird.

Koexistenz von Exchange 2013 und früheren Versionen von Exchange Server

Exchange-Version Koexistenz von Exchange-Organisationen

Exchange Server 2003 und frühere Versionen

Nicht unterstützt

Exchange 2007

Unterstützt mit den folgenden Versionen von Exchange:

  • Updaterollup 10 für Exchange 2007 Service Pack 3 (SP3) auf allen Exchange 2007-Servern in der Organisation, einschließlich Edge-Transport-Servern.

  • Exchange 2013 Kumulatives Update 2 (CU2) auf allen Exchange 2013-Servern in der Organisation.

Exchange 2010

Unterstützt mit den folgenden Versionen von Exchange:

  • Exchange 2010 SP3 auf allen Exchange 2010-Servern in der Organisation, einschließlich Edge-Transport-Servern.

  • Exchange 2013 CU2 auf allen Exchange 2013-Servern in der Organisation.

Organisationen mit gemischten Exchange 2010- und Exchange 2007-Umgebungen

Unterstützt mit den folgenden Versionen von Exchange:

  • Updaterollup 10 für Exchange 2007 SP3 auf allen Exchange 2007-Servern in der Organisation, einschließlich Edge-Transport-Servern.

  • Exchange 2010 SP3 auf allen Exchange 2010-Servern in der Organisation, einschließlich Edge-Transport-Servern.

  • Exchange 2013 CU2 auf allen Exchange 2013-Servern in der Organisation.

Exchange 2013 unterstützt hybride Bereitstellungen mit Office 365-Mandanten, die auf die aktuelle Version von Office 365 aktualisiert wurden. Weitere Informationen zu spezifischen hybriden Bereitstellungen finden Sie unter Voraussetzungen für die Hybridbereitstellung.

In der folgenden Tabelle werden die Anforderungen für die Netzwerk- und Verzeichnisserver in der Exchange 2013-Organisation aufgeführt.

Anforderungen für die Netzwerk- und Verzeichnisserver für Exchange 2013

 

Komponente Anforderung

Schemamaster

Der Schemamaster wird standardmäßig auf dem ersten in einer Gesamtstruktur installierten Domänencontroller mit Windows Server 2012, Windows Server 2008 R2, Windows Server 2008 oder Windows Server 2003 ausgeführt. Auf dem Schemamaster muss eines der folgenden Betriebssysteme ausgeführt werden:

  • Windows Server 2012 Standard oder Datacenter

  • Windows Server 2008 R2 Standard oder Enterprise

  • Windows Server 2008 R2 Datacenter, RTM-Version oder höher

  • Windows Server 2008 Standard oder Enterprise (32-Bit oder 64-Bit)

  • Windows Server 2008 Datacenter, RTM-Version oder höher

  • Windows Server 2003 Standard Edition mit Service Pack 2 (SP2) oder höher (32-Bit oder 64-Bit)

  • Windows Server 2003 Enterprise Edition mit SP2 oder höher (32-Bit oder 64-Bit)

Globaler Katalogserver

An jedem Active Directory-Standort, an dem Exchange 2013 installiert werden soll, muss mindestens ein globaler Katalogserver mit einem der folgenden Betriebssysteme vorhanden sein:

  • Windows Server 2012 Standard oder Datacenter

  • Windows Server 2008 R2 Standard oder Enterprise

  • Windows Server 2008 R2 Datacenter, RTM-Version oder höher

  • Windows Server 2008 Standard oder Enterprise (32-Bit oder 64-Bit)

  • Windows Server 2008 Datacenter, RTM-Version oder höher

  • Windows Server 2003 Standard Edition mit Service Pack 2 (SP2) oder höher (32-Bit oder 64-Bit)

  • Windows Server 2003 Enterprise Edition mit SP2 oder höher (32-Bit oder 64-Bit)

Weitere Informationen zu globalen Katalogservern finden Sie unter Wozu dient der globale Katalog? (möglicherweise in englischer Sprache).

Domänencontroller

An jedem Active Directory-Standort, an dem Exchange 2013 installiert werden soll, muss mindestens ein schreibbarer Domänencontroller mit einem der folgenden Betriebssysteme vorhanden sein:

  • Windows Server 2012 Standard oder Datacenter

  • Windows Server 2008 R2 Standard oder Enterprise SP1 oder höher

  • Windows Server 2008 R2 Datacenter, RTM-Version oder höher

  • Windows Server 2008 Standard oder Enterprise SP1 oder höher (32-Bit oder 64-Bit)

  • Windows Server 2008 Datacenter, RTM-Version oder höher

  • Windows Server 2003 Standard Edition mit Service Pack 2 (SP2) oder höher (32-Bit oder 64-Bit)

  • Windows Server 2003 Enterprise Edition mit SP2 oder höher (32-Bit oder 64-Bit)

Active Directory-Gesamtstruktur

Active Directory muss die Gesamtstrukturfunktionsebene von Windows Server 2003 oder höher verwenden.

Unterstützung von DNS-Namespaces

Exchange 2013 unterstützt die folgenden DNS-Namespaces (Domain Name System):

  • Zusammenhängend

  • Nicht zusammenhängend

  • Einteilige Domänen

  • Separat

Weitere Informationen zu den von Exchange unterstützten DNS-Namespaces finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 2269838 Microsoft Exchange-Kompatibilität mit Domänen mit einfacher Bezeichnung, separaten Namespaces und unterbrochenen Namespaces.

IPv6-Unterstützung

In Microsoft Exchange 2013 wird IPv6 nur dann unterstützt, wenn auch IPv4 installiert und aktiviert wird. Wenn Exchange 2013 in dieser Konfiguration bereitgestellt ist und das Netzwerk IPv4 und IPv6 unterstützt, können alle Exchange-Server Daten an Geräte, Server und Clients senden bzw. von diesen empfangen, die IPv6-Adressen verwenden. Weitere Informationen finden Sie unter IPv6-Unterstützung in Exchange 2013.

Durch die Verwendung von Active Directory-Domänencontrollern mit 64 Bit kann die Leistung des Verzeichnisdiensts für Exchange 2013 gesteigert werden.

HinweisAnmerkung:
Auf Windows Server 2008-Domänencontrollern in Umgebungen mit mehreren Domänen, auf denen das Active Directory-Gebietsschema auf Japanisch festgelegt ist, übernehmen die Server ggf. einige Attribute nicht, die während der eingehenden Replikation in einem Objekt gespeichert werden. Weitere Informationen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 949189, Ein Windows Server 2008-Domänencontroller, der mit dem japanischen Gebietsschema konfiguriert, gelten möglicherweise nicht Updates für Attribute für ein Objekt während der eingehenden Replikation (maschinelle Übersetzung).

Aus Sicherheits- und Leistungsgründen wird empfohlen, Exchange 2013 nur auf Mitgliedsservern und nicht auf Active Directory-Verzeichnisservern zu installieren. Sie können jedoch nicht DCPromo auf einem Computer ausführen, auf dem Exchange 2013 ausgeführt wird. Nach der Installation von Exchange 2013 wird das Ändern der Rolle von einem Mitgliedsserver in einen Verzeichnisserver (oder umgekehrt) nicht unterstützt.

Die empfohlenen Hardwareanforderungen für Exchange 2013-Server hängen von zahlreichen Faktoren ab, u. a. von den installierten Serverrollen und der erwarteten Serverauslastung.

HinweisAnmerkung:
Informationen zum Bereitstellen von Exchange in einer virtualisierten Umgebung finden Sie unter Exchange 2013-Virtualisierung.

Hardwareanforderungen für Exchange 2013

 

Komponente Anforderung Anmerkungen

Prozessor

  • Auf der x64-Architektur basierender Computer mit Intel-Prozessor, der die Intel 64-Architektur (früher als Intel EM64T bezeichnet) unterstützt

  • AMD-Prozessor, der die AMD64-Plattform unterstützt

  • Intel Itanium IA64-Prozessoren werden nicht unterstützt

Eine Liste der unterstützten Betriebssysteme finden Sie im Abschnitt "Betriebssystem" weiter unten in diesem Thema.

Arbeitsspeicher

Variiert abhängig von den installierten Exchange-Rollen:

  • Postfach   Mindestens 8 GB

  • Clientzugriff   Mindestens 4 GB

  • Kombination von Postfach- und Clientzugriffsserver   Mindestens 8 GB

Keine.

Größe der Auslagerungsdatei

Die minimale und die maximale Größe der Auslagerungsdatei müssen auf den physischen Arbeitsspeicher plus 10 MB festgelegt werden

Die empfohlene Größe der Auslagerungsdatei umfasst außerdem den Arbeitsspeicher, der zum Erfassen von Daten erforderlich ist, wenn das Betriebssystem unerwartet beendet wird. Auf 64-Bit-Betriebssystemen kann der Arbeitsspeicher als Speicherabbilddatei in die Auslagerungsdatei geschrieben werden. Diese Datei muss sich auf dem Startvolume des Servers befinden.

Weitere Informationen zu den Konfigurationsoptionen, die für Arbeitsspeicherabbilddaten verfügbar sind, finden Sie im Knowledge Base-Artikel 254649 Überblick über Optionen für Speicherabbilddateien in Windows Server 2003, Windows XP und Windows 2000.

Festplattenspeicher

  • Mindestens 30 GB auf dem Laufwerk der Exchange-Installation

  • Zusätzlich werden 500 MB verfügbarer Speicherplatz für jedes UM-Sprachpaket (Unified Messaging) benötigt, dessen Installation geplant ist

  • 200 MB verfügbarer Speicherplatz auf dem Systemlaufwerk

  • Ein Festplattenlaufwerk, auf dem die Warteschlangendatenbank gespeichert wird, mit mindestens 500 MB freiem Speicherplatz.

Bei den hier angegebenen Mindestanforderungen an den Speicherplatz sind die Anforderungen für das Datenträgersubsystem für eine angemessene Leistung nicht berücksichtigt.

Laufwerk

DVD-ROM-Laufwerk (lokal oder mit Netzwerkzugriff)

Keine.

Bildschirmauflösung

1024 x 768 Pixel oder höher

Keine.

Dateiformat

Als NTFS-Dateisysteme formatierte Festplattenpartitionen. Gilt für die folgenden Partitionen:

  • Systempartition

  • Partitionen, auf denen Exchange-Binärdateien gespeichert werden

  • Partitionen, die Transaktionsprotokolldateien enthalten

  • Partitionen, die Datenbankdateien enthalten

  • Partitionen, die andere Exchange-Dateien enthalten

Keine.

In der folgenden Tabelle sind die unterstützten Betriebssysteme für Exchange 2013 aufgeführt.

WichtigWichtig:
Die Installation von Exchange 2013 wird auf Computern, die im Windows Server Core-Modus ausgeführt werden, nicht unterstützt. Der Computer muss die vollständige Installation von Windows Server ausführen. Wenn Sie Exchange 2013 auf einem Computer installieren möchten, der im Windows Server Core-Modus ausgeführt wird, müssen Sie den Server über einen der folgenden Schritte in eine vollständige Installation von Windows Server umwandeln:
  • Windows Server 2008 R2   Installieren Sie Windows Server neu, und wählen Sie die Option Vollständige Installation aus.

  • Windows Server 2012   Wandeln Sie Ihren im Windows Server Core-Modus ausgeführten Server mithilfe des folgenden Befehls in eine vollständige Installation um.

    Install-WindowsFeature Server-Gui-Mgmt-Infra, Server-Gui-Shell -Restart
    

Unterstützte Betriebssysteme für Exchange 2013

 

Komponente Anforderung

Postfachserverrolle und Clientzugriffs-Serverrolle

Eines der folgenden Betriebssysteme kann verwendet werden:

  • Windows Server 2012 Standard oder Datacenter

    HinweisAnmerkung:
    Windows Server 2012 R2 wird in einer zukünftigen Version von Exchange 2013 unterstützt.
  • Windows Server 2008 R2 Standard mit Service Pack 1 (SP1)

  • Windows Server 2008 R2 Enterprise mit Service Pack 1 (SP1)

  • Windows Server 2008 R2 Datacenter RTM oder höher

Verwaltungstools

Eines der folgenden Betriebssysteme kann verwendet werden:

  • Windows Server 2012 Standard oder Datacenter

    HinweisAnmerkung:
    Windows Server 2012 R2 wird in einer zukünftigen Version von Exchange 2013 unterstützt.
  • Windows Server 2008 R2 Standard mit SP1

  • Windows Server 2008 R2 Enterprise mit SP1

  • Windows Server 2008 R2 Datacenter RTM oder höher

  • 64-Bit-Version von Windows 8

    HinweisAnmerkung:
    Windows 8.1 wird in einer zukünftigen Version von Exchange 2013 unterstützt.
  • 64-Bit-Version von Windows 7 mit Service Pack 1

Exchange 2013 und Exchange Online unterstützen die folgenden Mindestversionen von Microsoft Outlook und Microsoft Entourage für Mac:

WichtigWichtig:
Die obigen Informationen umfassen die für einen Client erforderlichen Mindestversionen, um eine Verbindung mit Exchange und Exchange Online herzustellen. Es wird dringend empfohlen, die aktuellen Service Packs und Updates zu installieren, um eine maximale Benutzerfreundlichkeit beim Herstellen einer Verbindung mit Exchange und Exchange Onlinesicherzustellen.

Outlook-Clients vor Outlook 2007 werden nicht unterstützt. E-Mail-Clients auf Mac-Betriebssystemen, die DAV erfordern (z. B. Entourage 2008 für Mac RTM und Entourage 2004) werden nicht unterstützt.

Outlook Web App unterstützt verschiedene Browser auf diversen Betriebssystemen und Geräten. Ausführliche Informationen finden Sie unter Neues in Exchange 2013 Outlook Web App.

 
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