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Entwurfsprozess für die Anwendungsanalyse

 

Letztes Änderungsdatum des Themas: 2007-04-27

Der Entwurfsprozess für die Anwendungsanalyse (Application Analysis Envisioning Process, AAEP) für Lotus Notes-Anwendungen stellt einen Prozess zur Verfügung, mit dem Lotus Notes-Anwendungen identifiziert und klassifiziert, ihre Hauptkomponenten und -funktionalität verstanden und exakte Anleitungen für empfohlene Ziellösungen gegeben werden können. Das primäre Ziel dieses Prozesses besteht darin, einen Standardansatz zu fördern, der für die Definition von Migrations- und Ziellösungsempfehlungen sowie zur Abschätzung von Migrationskosten und Zeitplänen verwendet werden kann.

Der Application Analysis Envisioning Process besteht aus vier Phasen. In jeder Phase werden Informationen gesammelt und verknüpft, und jede Phase baut auf den in den vorangehenden Phasen gewonnenen Daten auf.

In dieser Phase werden Anwendungen außer Betracht genommen (z. B. E-Mail- und Administrationsanwendungen), Anwendungen identifiziert, die am einfachsten zu migrieren sind, weil sie auf den Lotus Domino-Standardvorlagen basieren, Anwendungen zusammengefasst, die auf identischen allgemeinen Designs beruhen oder Replikate darstellen, und Anwendungen identifiziert, die über längere Zeiträume hinweg nicht mehr verwendet wurden. Basierend auf den in dieser Phase der Analyse generierten Daten können die Anwendungen identifiziert werden, die sich schnell und einfach zu Windows SharePoint Services (WSS) migrieren lassen. Auch werden die Anwendungen identifiziert, die Replikatkopien derselben Anwendung sind oder die auf einem identischen allgemeinen Design beruhen. Hierdurch verringert sich die Gesamtzahl tatsächlich unterschiedlicher Anwendungen, die zusätzlich analysiert werden müssen. Während Phase Eins werden auch Informationen zu den Lotus Domino-Anwendungsservern gesammelt, einschließlich Serverversion, Standort und Replikationstopologie.

Ziele für Phase Eins:

  • Bestimmen der nicht verwendeten Anwendungen
  • Bestimmen der Replikate
  • Bestimmen von Anwendungen, die konsolidiert werden können
  • Bestimmen von Anwendungen, die nur wenig verwendet werden
  • Bestimmen von Sicherheitseinstellungen

Gespräche zu Phase Eins:

  • Architekturteam
  • Serveradministratorteam
  • Domino-Entwicklungsteam
  • Besitzer von Geschäftsprozessen

In Phase Zwei werden die Anwendungen, die nicht auf Lotus Domino-Standardvorlagen basieren, überprüft. Außerdem werden erweiterte Analysen ausgeführt, um die wesentlichen Funktionsanforderungen zu identifizieren, die für die Bestimmung der geeigneten Ziellösung und Migrationsmethode unerlässlich sind. Da im Verlauf von Phase Eins der Analyse allgemeine Anwendungen bereits zusammengefasst wurden, ist die Gesamtzahl der einzelnen Anwendungen, für die diese zusätzliche Analyse erforderlich ist, häufig wesentlich niedriger als die Gesamtzahl von Anwendungen, die in diese Kategorie fallen.

Ziele für Phase Zwei:

  • Kriterien für die Belassung im Istzustand
  • Kriterien für das Kaufen und für das Entwickeln
  • Bewerten der vorhandenen bereitgestellten Software
  • Bewerten des E-Mail-Systems
  • Bewerten des Verzeichnisdiensts
  • Überprüfung von Geschäftsfunktionen und Funktionalität

  • Die in den Phasen Eins und Zwei gesammelten Informationen werden zum Identifizieren geeigneter Ziellösungen für jede tatsächlich unterschiedliche Anwendung verwendet. Hierzu können bereits in der Umgebung implementierte Produkte gehören, Fertiglösungen, Produkte der Microsoft-Plattform für die Zusammenarbeit sowie das Belassen der Anwendung im Istzustand in Lotus Domino.

Ziele für Phase Drei:

  • Anwenden der Kriterien auf die Anwendungen
  • Beginnen des Speicherzuordnungsprozesses (Zuordnen der aktuellen Lotus Domino-Funktionalität zur neuen Technologie)
  • Erstellen des Plans für die Verzeichnismigration
  • Erstellen des Plans für die Messagingmigration
  • Erstellen der Architektur für die Zusammenarbeit
  • Erstellen der Messagingarchitektur
  • Erstellen der Verzeichnisarchitektur

In dieser Phase wird die Umgebung der Machbarkeitsstudie (Proof-of-Concept) entworfen und implementiert. Daten und Benutzer werden für Tests und weitere Planung in die Umgebung der Machbarkeitsstudie migriert.

Ziele für Phase Vier:

  • Erstellen des Zeitplans für Migration und Funktionen
  • Erstellen des Plans für die Anwendungsmigration
  • Erstellen des Plans der zukünftigen Architektur auf oberer Ebene
  • Implementieren der Umgebung für die Machbarkeitsstudie
  • Migrieren von Benutzern und Anwendungen in die Umgebung für die Machbarkeitsstudie
  • Testen der Migrationsmethodik und der Anwendungsfunktionalität in der Umgebung für die Machbarkeitsstudie
 
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