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Set-SendConnector

Exchange 2010
[Dieses Thema ist in Bearbeitung.]  

Gilt für: Exchange Server 2010 SP3, Exchange Server 2010 SP2

Letztes Änderungsdatum des Themas: 2011-08-30

Verwenden Sie das Cmdlet Set-SendConnector, um einen Sendeconnector auf einem Computer zu ändern, auf dem die Serverrolle Hub-Transport oder Edge-Transport installiert ist.

Set-SendConnector -Identity <SendConnectorIdParameter> [-AddressSpaces <MultiValuedProperty>] [-AuthenticationCredential <PSCredential>] [-Comment <String>] [-Confirm [<SwitchParameter>]] [-ConnectionInactivityTimeOut <EnhancedTimeSpan>] [-DNSRoutingEnabled <$true | $false>] [-DomainController <Fqdn>] [-DomainSecureEnabled <$true | $false>] [-Enabled <$true | $false>] [-ErrorPolicies <Default | DowngradeAuthFailures | DowngradeDnsFailures>] [-Force <SwitchParameter>] [-ForceHELO <$true | $false>] [-Fqdn <Fqdn>] [-IgnoreSTARTTLS <$true | $false>] [-IsCoexistenceConnector <$true | $false>] [-IsScopedConnector <$true | $false>] [-LinkedReceiveConnector <ReceiveConnectorIdParameter>] [-MaxMessageSize <Unlimited>] [-Name <String>] [-Port <Int32>] [-ProtocolLoggingLevel <None | Verbose>] [-RequireOorg <$true | $false>] [-RequireTLS <$true | $false>] [-SmartHostAuthMechanism <None | BasicAuth | BasicAuthRequireTLS | ExchangeServer | ExternalAuthoritative>] [-SmartHosts <MultiValuedProperty>] [-SmtpMaxMessagesPerConnection <Int32>] [-SourceIPAddress <IPAddress>] [-SourceTransportServers <MultiValuedProperty>] [-TlsAuthLevel <EncryptionOnly | CertificateValidation | DomainValidation>] [-TlsDomain <SmtpDomainWithSubdomains>] [-UseExternalDNSServersEnabled <$true | $false>] [-WhatIf [<SwitchParameter>]]

Bevor Sie dieses Cmdlet ausführen können, müssen Ihnen die entsprechenden Berechtigungen zugewiesen werden. In diesem Thema sind zwar alle Parameter für das Cmdlet aufgeführt, aber Sie verfügen möglicherweise nicht über Zugriff auf einige Parameter, falls diese nicht in den Ihnen zugewiesenen Berechtigungen enthalten sind. Informationen zu den von Ihnen benötigten Berechtigungen finden Sie unter "Sendeconnectors" im Thema Transportberechtigungen.

 

Parameter Erforderlich Typ Beschreibung

Identity

Erforderlich

Microsoft.Exchange.Configuration.Tasks.SendConnectorIdParameter

Der Parameter Identity gibt die GUID oder den Connectornamen an, die bzw. der den zu ändernden Sendeconnector repräsentiert.

AddressSpaces

Optional

Microsoft.Exchange.Data.MultiValuedProperty

Der Parameter AddressSpaces gibt die Domänennamen an, an die der Sendeconnector E-Mails weiterleitet. Dieser Parameter ist erforderlich, es sei denn, dieser Connector ist mit einem Empfangsconnector verknüpft. Wenn ein verknüpfter Empfangsconnector mithilfe des Parameters LinkedReceiveConnector angegeben wird, muss der Wert des Parameters AddressSpaces $null sein. Andernfalls gibt der Parameter AddressSpaces die Domänennamen an, an die der Sendeconnector Nachrichten sendet. Die vollständige Syntax zur Eingabe der einzelnen Adressräume lautet: <AddressSpaceType>:<AddressSpace>;<AddressSpaceCost>

  • AddressSpaceType   Auf einem Edge-Transport-Server muss der Typ des Adressraums SMTP sein. Auf einem Hub-Transport-Server kann der Typ des Adressraums SMTP, X400 oder eine beliebige andere Textzeichenfolge sein. Wenn Sie den Adressraumtyp auslassen, wird von SMTP als Adressraumtyp ausgegangen.
  • AddressSpace   Für SMTP-Adressraumtypen muss der angegebene Adressraum RFC 1035-konform sein. Beispielsweise sind *, *.com und *.contoso.com erlaubt, *contoso.com jedoch nicht. Für X.400-Adressraumtypen muss der eingegebene Adressraum RFC 1685-konform sein, wie etwa o=MySite;p=MyOrg;a=adatum;c=us. Bei allen anderen Werten für den Adressraumtyp kann ein beliebiger Text für den Adressraum eingegeben werden.
  • AddressSpaceCost   Der gültige Eingabebereich für die Kosten beträgt 1 bis 100. Ein niedrigerer Kostenwert zeigt eine bessere Route an. Dieser Wert ist optional. Wenn Sie die Adressraumkosten fortlassen, werden Kosten von 1 angenommen. Wenn Sie einen anderen Adressraum als SMTP angeben, der das Semikolon (;) als Zeichen enthält, müssen Sie die Adressraumkosten angeben.

Die Angabe des Adressraumtyps oder der Adressraumkosten muss in Anführungszeichen (") gesetzt werden. Beispielsweise sind die folgenden Adressraumeinträge gleichbedeutend:

  • "SMTP:contoso.com;1"
  • "contoso.com;1"
  • "SMTP:contoso.com"
  • contoso.com

Sie können mehrere Adressräume angeben, indem Sie diese durch Komma trennen. Beispiel: contoso.com,fabrikam.com. Die Angabe des Adressraumtyps oder der Adressraumkosten muss in Anführungszeichen (") gesetzt werden. Beispiel: "contoso.com;2","fabrikam.com;3".

Wenn Sie einen anderen Adressraumtyp als SMTP für einen Sendeconnector angeben, der auf einem Hub-Transport-Server konfiguriert ist, sind die folgenden Einstellungen für den Sendeconnector erforderlich:

  • Sie müssen einen Smarthost für das Weiterleiten von E-Mail-Nachrichten verwenden, indem Sie einen Wert für den SmartHosts-Parameter angeben.
  • Sie müssen den Parameter DNSRoutingEnabled auf $false festlegen.
noteAnmerkung:
Zwar können andere Adressräume als SMTP auf einem Sendeconnector auf einem Hub-Transport-Server konfiguriert werden, trotzdem verwendet der Sendeconnector SMTP als Transportmechanismus zum Senden von Nachrichten an andere Messagingserver. Fremde Connectors auf Hub-Transport-Servern werden zum Senden von Nachrichten an lokale Messagingserver verwendet, wie etwa an Fax-Gatewayserver von Drittherstellern, die nicht SMTP als primären Transportmechanismus verwenden. Weitere Informationen finden Sie unter Grundlegendes zu fremden Connectors.

AuthenticationCredential

Optional

System.Management.Automation.PSCredential

Der Parameter AuthenticationCredential gibt die Anmeldeinformationen für die Authentifizierung an, die der Sendeconnector zum Senden von Nachrichten verwendet. Dieser Parameter schreibt die Erstellung und Übergabe eines Anmeldeinformationsobjekts vor. Dieses Anmeldeinformationsobjekt wird mithilfe des Cmdlets Get-Credential erstellt. Geben Sie in der Exchange-Verwaltungsshell Get-Help Get-Credential ein, um weitere Informationen zum Cmdlet Get-Credential zu erhalten.

Comment

Optional

System.String

Der Parameter Comment gibt einen optionalen Kommentar an. Der Parameter Comment muss in Anführungszeichen (") eingeschlossen werden. Beispiel: "this is an admin note".

Confirm

Optional

System.Management.Automation.SwitchParameter

Die Option Confirm bewirkt eine Unterbrechung der Befehlsausführung und erfordert, dass Sie die Aktion des Befehls bestätigen, bevor die Verarbeitung fortgesetzt wird. Für die Option Confirm muss kein Wert angegeben werden.

ConnectionInactivityTimeOut

Optional

Microsoft.Exchange.Data.EnhancedTimeSpan

Der Parameter ConnectionInactivityTimeOut gibt den maximalen Zeitraum an, den eine Leerlaufverbindung geöffnet bleiben kann. Der Standardwert beträgt 10 Minuten.

Geben Sie einen Wert als Zeitraum an: tt.hh:mm:ss, wobei t = Tage, h = Stunden, m = Minuten und s = Sekunden sind. Wenn Sie für diesen Parameter z. B. 15 Minuten angeben möchten, geben Sie "00:15:00" ein.

Der gültige Eingabebereich für diesen Parameter liegt zwischen 00:00:01 und 1.00:00:00.

DNSRoutingEnabled

Optional

System.Boolean

Der Parameter DNSRoutingEnabled gibt an, ob DNS-Routing (Domain Name System) verwendet werden soll oder ob alle Nachrichten durch den mithilfe des Parameters SmartHosts konfigurierten Smarthost gesendet werden sollen. Der Standardwert ist $true. Wenn Sie den Wert auf $false festlegen möchten, müssen Sie zuerst einen Wert für den Parameter SmartHosts festlegen.

DomainController

Optional

Microsoft.Exchange.Data.Fqdn

Der Parameter DomainController gibt den vollqualifizierten Domänennamen (Fully Qualified Domain Name, FQDN) des Domänencontrollers an, der diese Konfigurationsänderung in Active Directory schreibt. Der Parameter DomainController wird von der Edge-Transport-Serverrolle nicht unterstützt. Die Edge-Transport-Serverrolle schreibt nur in die Active Directory Lightweight Directory Services-Instanz (AD LDS).

DomainSecureEnabled

Optional

System.Boolean

Der Parameter DomainSecureEnabled ist Teil des Prozesses zur Aktivierung der MTLS-Authentifizierung (Mutual Transport Layer Security) für die Domänen, die von diesem Sendeconnector bedient werden. Die MTLS-Authentifizierung funktioniert nur dann ordnungsgemäß, wenn folgende Bedingungen zutreffen:

  • Der Wert des Parameters DomainSecureEnabled muss $true lauten.
  • Der Wert des Parameters DNSRoutingEnabled muss $true lauten.
  • Der Wert des Parameters IgnoreStartTLS muss $false lauten.

Das Platzhalterzeichen (*) wird in Domänen, die für MTLS-Authentifizierung konfiguriert sind, nicht unterstützt. Dieselbe Domäne muss auch für den entsprechenden Empfangsconnector und im Attribut TLSReceiveDomainSecureList der Transportkonfiguration definiert sein.

Der Standardwert für den Parameter DomainSecureEnabled lautet $false für folgende Sendeconnectortypen:

  • Alle auf einem Hub-Transport-Server definierten Sendeconnectors
  • Auf einem Edge-Transport-Server definierte Sendeconnectors, die vom Benutzer erstellt wurden

Der Standardwert für den Parameter DomainSecureEnabled ist $true für Standardsendeconnectors, die auf einem Edge-Transport-Server definiert sind.

Enabled

Optional

System.Boolean

Der Parameter Enabled gibt an, ob die Fähigkeit des Connectors zur Verarbeitung von E-Mail-Nachrichten aktiviert wird. Gültige Eingaben für diesen Parameter sind $true oder $false. Der Standardwert lautet $true.

ErrorPolicies

Optional

Microsoft.Exchange.Data.ErrorPolicies

Der Parameter ErrorPolicies gibt an, wie von diesem Sendeconnector ermittelte Kommunikationsfehler behandelt werden. Die folgenden Werte sind möglich:

  • Default   Für Kommunikationsfehler wird ein Unzustellbarkeitsbericht (Non-Delivery Report, NDR) generiert.
  • DowngradeAuthFailures   Sämtliche Authentifizierungs- und TLS-Fehler werden als vorübergehende Fehler behandelt.
  • DowngradeDnsFailures   Sämtliche DNS-Fehler werden als vorübergehende Fehler behandelt.

Für diesen Parameter können mehrere Werte angegeben werden, die durch Kommata getrennt werden müssen.

Geben Sie für diesen Parameter nur dann einen anderen Wert als Default an, wenn dieser Sendeconnector zum Senden von Nachrichten über einen zuverlässigen und ordnungsgemäß definierten Kommunikationskanal verwendet wird, für den keine Kommunikationsfehler erwartet werden. Ziehen Sie die Angabe eines anderen Werts als Default z. B. in Betracht, wenn dieser Sendeconnector zum Senden von Nachrichten an einen Partner verwendet wird.

Force

Optional

System.Management.Automation.SwitchParameter

Der Parameter Force gibt an, ob die Warn- oder Bestätigungsmeldungen, die während bestimmter Konfigurationsänderungen angezeigt werden, unterdrückt werden.

ForceHELO

Optional

System.Boolean

Mit dem Parameter ForceHELO wird angegeben, ob HELO anstelle von EHLO gesendet wird. Gültige Eingaben für diesen Parameter sind $true oder $false. Der Standardwert lautet $false. Standardmäßig wird EHLO verwendet. Wenn der Parameter auf $true festgelegt ist, wird HELO anstelle von EHLO verwendet.

Fqdn

Optional

Microsoft.Exchange.Data.Fqdn

Der Parameter Fqdn gibt den vollqualifizierten Domänennamen (FQDN) an, der als Quellserver für verbundene Messagingserver verwendet wird, die den Sendeconnector für den Empfang ausgehender Nachrichten verwenden. Der Wert dieses Parameters wird verbundenen Messagingservern angezeigt, wenn der Name eines Quellservers erforderlich ist, wie in den folgenden Beispielen:

  • Im EHLO/HELO-Befehl, wenn der Sendeconnector mit dem Messagingserver auf dem nächsten Hop kommuniziert
  • Im neuesten Received-Kopfzeilenfeld der Nachricht, das der Nachricht vom Messagingserver des nächsten Hops nach dem Verlassen des Hub-Transport-Servers oder Edge-Transport-Servers hinzugefügt wird
  • Während der TLS-Authentifizierung

Der Parameter Fqdn hat den Standardwert $null. Dies bedeutet, dass der tatsächliche FQDN-Standardwert der FQDN des Hub-Transport-Servers oder Edge-Transport-Servers ist, auf dem der Sendeconnector ausgeführt wird.

Wenn der Sendeconnector auf einem Hub-Transport-Server konfiguriert ist, auf dem auch die Postfachserverrolle installiert ist, wird keiner der für den Parameter Fqdn angegebenen Werte verwendet. Stattdessen wird immer der FQDN des Servers verwendet, der vom Cmdlet Get-ExchangeServer angezeigt wird.

Für Server, auf denen sowohl die Hub-Transport-Serverrolle als auch die Postfachserverrolle installiert ist, besteht die einzige Möglichkeit zum Entfernen des Servernamens aus den Received-Kopfzeilen der ausgehenden Nachricht in der Verwendung des Cmdlets Remove-ADPermission, um die Berechtigung Ms-Exch-Send-Headers-Routing aus den Sicherheitsprinzipalen zu entfernen, die den Connector verwenden. Durch diesen Vorgang werden alle Received-Kopfzeilen beim Verlassen des Hub-Transport-Servers aus der Nachricht entfernt. Es wird empfohlen, die Received-Kopfzeilen für interne Nachrichten nicht zu entfernen, weil die Received-Kopfzeilen für die Berechnung der maximalen Anzahl von Hops verwendet werden. Weitere Informationen über das Cmdlet Remove-ADPermission und das Cmdlet Get-ExchangeServer finden Sie unter den folgenden Themen:

IgnoreSTARTTLS

Optional

System.Boolean

Der Parameter IgnoreSTARTTLS gibt an, ob die Option "StartTLS" ignoriert werden soll, die von einem sendenden Remoteserver angeboten wird. Gültige Eingaben für diesen Parameter sind $true oder $false. Dieser Parameter wird für Remotedomänen verwendet. Dieser Parameter muss auf $false festgelegt werden, wenn der Parameter RequireTLS auf $true festgelegt wird. Standardmäßig wird bei einem Sendeconnector, bei dem der Wert des Parameters DNSRoutingEnabled auf $true festgelegt wurde, auch der Wert für den Parameter IgnoreSTARTTLS auf $false festgelegt. Dies bedeutet, dass der Sendeconnector immer TLS aushandelt, wenn TLS vom empfangenden Server angeboten wird. Wenn Sie den Wert des Parameters IgnoreSTARTTLS auf $true festlegen, versucht der Sendeconnector nie, TLS mit dem empfangenden Server auszuhandeln.

IsCoexistenceConnector

Optional

System.Boolean

Der Parameter IsCoexistenceConnector gibt an, ob dieser Sendeconnector für die sichere Nachrichtenübermittlung zwischen Ihrer lokalen Bereitstellung und Ihrer Microsoft Office 365-Organisation verwendet wird. Der Standardwert lautet $false.

IsScopedConnector

Optional

System.Boolean

Der Parameter IsScopedConnector gibt die Verfügbarkeit des Connectors für andere Hub-Transport-Server an. Wenn der Wert dieses Parameters $false ist, kann der Connector von allen Hub-Transport-Servern in der Exchange-Organisation verwendet werden. Wenn der Wert dieses Parameters $true ist, kann der Connector nur von Hub-Transport-Servern am selben Active Directory-Standort verwendet werden. Der Standardwert lautet $false.

LinkedReceiveConnector

Optional

Microsoft.Exchange.Configuration.Tasks.ReceiveConnectorIdParameter

Der Parameter LinkedReceiveConnector erzwingt den Ausgang aller Nachrichten, die vom angegebenen Empfangsconnector empfangen werden, über diesen Sendeconnector. Der Wert des Parameters LinkedReceiveConnector kann jede der folgenden IDs zum Angeben des Empfangsconnectors verwenden:

  • GUID
  • Distinguished Name (DN)
  • Servername\Connectorname

Wenn Sie den Parameter LinkedReceiveConnector mit diesem Befehl verwenden, müssen Sie auch die folgenden Parameter mit den angegebenen Werten verwenden:

  • AddressSpaces   $null
  • DNSRoutingEnabled   $false
  • MaxMessageSize   unlimited
  • Smarthosts   <Smarthost-ID>
  • SmarthostAuthMechanism   <Authentifizierungsmechanismus>

MaxMessageSize

Optional

Microsoft.Exchange.Data.Unlimited

Der Parameter MaxMessageSize gibt die maximale Größe einer Nachricht an, die über einen Connector übergeben werden kann. Der Standardwert lautet 10MB. Wenn Sie einen Wert eingeben, qualifizieren Sie den Wert mit einer der folgenden Einheiten:

  • B (Bytes)
  • KB (Kilobytes)
  • MB (Megabytes)
  • GB (Gigabytes)

Nicht qualifizierte Werte werden als "Bytes" behandelt. Werte, die in Byte eingegeben werden, werden auf das nächste volle Kilobyte aufgerundet. Beispielsweise wird 1048575B auf 1MB und 1048577 auf 1025KB aufgerundet. Der gültige Eingabebereich dieses Parameters reicht von 0 bis 2147483647 Byte. Wenn Sie die Nachrichtengrößenbeschränkung für einen Sendeconnector entfernen möchten, geben Sie den Wert unlimited ein.

Name

Optional

System.String

Der Parameter Name gibt den vom Administrator angegebenen Namen des Connectors an. Wenn der Name Leerzeichen enthält, müssen Sie den Parameter Name in Anführungszeichen (") setzen. Beispiel: "New Send Connector".

Port

Optional

System.Int32

Der Parameter Port gibt die Portnummer an, die für die Smarthostweiterleitung verwendet wird. Der gültige Eingabebereich für diesen Parameter ist eine ganze Zahl zwischen 0 und 65535. Der Standardwert ist 25. Wenn Sie im Parameter SmartHosts einen Wert angeben, gibt der Wert Port die Portnummer an, die für die Smarthostweiterleitung verwendet wird. In den meisten Organisationen ist die Portnummer auf 25 festgelegt.

ProtocolLoggingLevel

Optional

Microsoft.Exchange.Data.ProtocolLoggingLevel

Mit dem Parameter ProtocolLoggingLevel wird die Protokollierung für den angegebenen Sendeconnector aktiviert bzw. deaktiviert. Mit dem Wert Verbose wird die Protokollierung für den Connector aktiviert. Mit dem Wert None wird die Protokollierung für den Connector deaktiviert. Der Standardwert lautet None. Der Speicherort der Protokolle für alle Sendeconnectors, die auf einem Hub-Transport- oder Edge-Transport-Server konfiguriert sind, wird mithilfe des Parameters SendProtocolLogPath des Befehls Set-TransportServer angegeben.

RequireOorg

Optional

System.Boolean

Der Parameter RequireOorg ist für die interne Verwendung durch Microsoft reserviert.

RequireTLS

Optional

System.Boolean

Der Parameter RequireTLS gibt an, ob alle Nachrichten, die durch diesen Connector gesendet werden, mithilfe von TLS übermittelt werden müssen. Der Standardwert lautet $false.

SmartHostAuthMechanism

Optional

Microsoft.Exchange.Data.Directory.SystemConfiguration.SmtpSendConnectorConfig+AuthMechanisms

Der Parameter SmartHostAuthMechanism wird während der Authentifizierung bei einem Remoteserver verwendet. Dieser Parameter wird nur verwendet, wenn ein Smarthost konfiguriert wird und der Parameter DNSRoutingEnabled auf $false festgelegt ist. Gültige Werte sind None, BasicAuth, BasicAuthRequireTLS, ExchangeServer und ExternalAuthoritative. Alle Werte schließen sich gegenseitig aus. Wenn Sie BasicAuth oder BasicAuthRequireTLS wählen, müssen Sie den Parameter AuthenticationCredential verwenden, um die Anmeldeinformationen für die Authentifizierung anzugeben.

SmartHosts

Optional

Microsoft.Exchange.Data.MultiValuedProperty

Der Parameter SmartHosts gibt die Smarthosts an, die der Sendeconnector zum Weiterleiten von E-Mails verwendet. Wenn Sie eine IP-Adresse eingeben, müssen Sie diese als Literal eingeben, z. B.: 10.10.1.1. Die Smarthostidentität kann der FQDN eines Smarthostservers, ein MX-Datensatz (Mail Exchange) oder ein A-Datensatz (Adressdatensatz) sein. Wenn Sie einen FQDN als Smarthostidentität konfigurieren, muss der Quellserver für den Sendeconnector in der Lage sein, DNS-Namensauflösung zum Ermitteln des Smarthostservers zu verwenden.

SmtpMaxMessagesPerConnection

Optional

System.Int32

Der Parameter SmtpMaxMessagesPerConnection gibt die maximale Anzahl von Nachrichten an, die dieser Sendeconnectorserver pro Verbindung senden kann.

SourceIPAddress

Optional

System.Net.IPAddress

Der Parameter SourceIPAddress gibt die lokale IP-Adresse an, die als Endpunkt für eine SMTP-Verbindung mit einem Remotemessagingserver verwendet wird. Die IP-Standardadresse lautet 0.0.0.0. Dieser Wert bedeutet, dass der Server eine beliebige lokale IP-Adresse verwenden kann. Dieser Parameter gilt nur für Sendeconnectors, die auf Edge-Transport-Servern konfiguriert sind.

SourceTransportServers

Optional

Microsoft.Exchange.Data.MultiValuedProperty

Der Parameter SourceTransportServers gibt die Namen der Hub-Transport-Server an, die diesen Sendeconnector verwenden können. Sie können die Namen mehrerer Hub-Transport-Server angeben, indem Sie die Namen durch Komma trennen. Dieser Parameter gibt nicht für Sendeconnectors, die auf Edge-Transport-Servern konfiguriert sind.

TlsAuthLevel

Optional

Microsoft.Exchange.Data.TlsAuthLevel

Der Parameter TlsAuthLevel gibt die TLS-Authentifizierungsebene für ausgehende TLS-Verbindungen an, die von diesem Sendeconnector hergestellt werden. Gültige Werte sind:

  • EncryptionOnly   TLS wird lediglich zum Verschlüsseln des Kommunikationskanals verwendet. Es wird keine Zertifikatsauthentifizierung durchgeführt.
  • CertificateValidation   TLS wird zum Verschlüsseln des Kanals verwendet, und es werden Überprüfungen der Zertifikatkette und Sperrlisten durchgeführt.
  • DomainValidation   Zusätzlich zur Kanalverschlüsselung und Zertifikatüberprüfung prüft der Sendeconnector, ob der FQDN des Zielzertifikats mit der im Parameter TlsDomain angegebenen Domäne übereinstimmt. Wenn im Parameter TlsDomain keine Domäne angegeben ist, wird der FQDN auf dem Zertifikat mit der Domäne des Empfängers verglichen.

Für diesen Parameter kann kein Wert angegeben werden, wenn der Parameter IgnoreSTARTTLS auf $true oder der Parameter RequireTLS auf $false gesetzt ist.

TlsDomain

Optional

Microsoft.Exchange.Data.SmtpDomainWithSubdomains

Der Parameter TlsDomain gibt den Domänennamen an, anhand dessen der Sendeconnector den FQDN des Zielzertifikats beim Herstellen einer über TLS gesicherten Verbindung überprüft.

Dieser Parameter wird nur verwendet, wenn der Parameter TlsAuthLevel auf DomainValidation gesetzt ist.

In den folgenden Fällen muss für diesen Parameter ein Wert angegeben werden:

  • Der Parameter TLSAuthLevel ist auf DomainValidation gesetzt.
  • Der Parameter DNSRoutingEnabled ist auf $false gesetzt (Smarthost-Sendeconnector).

UseExternalDNSServersEnabled

Optional

System.Boolean

Der Parameter UseExternalDNSServersEnabled gibt an, ob dieser Sendeconnector die externe DNS-Liste verwenden soll, die mithilfe des Parameters ExternalDNSServers des Cmdlets Set-TransportServer angegeben wird. Der Standardwert lautet $false. Gültige Werte für diesen Parameter sind $true und $false.

WhatIf

Optional

System.Management.Automation.SwitchParameter

Die Option WhatIf weist den Befehl an, die für das Objekt ausgeführten Aktionen zu simulieren. Durch Verwendung der Option WhatIf können Sie eine Vorschau der Änderungen anzeigen, ohne diese Änderungen wirklich übernehmen zu müssen. Für die Option WhatIf muss kein Wert angegeben werden.

Eingabetypen, die dieses Cmdlet akzeptiert, finden Sie unter Eingabe- und Ausgabetypen für Cmdlets (möglicherweise in englischer Sprache). Wenn das Feld mit dem Eingabetyp für ein Cmdlet leer ist, akzeptiert das Cmdlet diese Eingabedaten nicht.

Rückgabetypen bzw. Ausgabetypen, die dieses Cmdlet akzeptiert, finden Sie unter Eingabe- und Ausgabetypen für Cmdlets (möglicherweise in englischer Sprache). Wenn das Feld mit dem Ausgabetyp leer ist, gibt das Cmdlet keine Daten zurück.

In diesem Beispiel werden die folgenden Konfigurationsänderungen am Sendeconnector "Contoso.com Send Connector" vorgenommen:

  • Die maximal zulässige Nachrichtengröße wird auf 10 MB festgelegt.
  • Der Timeoutwert für Inaktivität der Verbindung wird in 15 Minuten geändert.
Set-SendConnector "Contoso.com Send Connector" -MaxMessageSize 10MB -ConnectionInactivityTimeOut 00:15:00 
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