Die 64-Bit-Version von Exchange Server bietet neue Möglichkeiten für Leistung und Skalierbarkeit. Aufgrund des inkrementellen Arbeitsspeichers, der bei 64-Bit verfügbar ist, weist Exchange 2007 erheblich andere Leistungsmerkmale im Vergleich zu Exchange Server 2003 auf. 64-Bit-Code bedeutet außerdem eine erhebliche Verringerung in den für Exchange 2007 erforderlichen E/A-Vorgängen. Die größeren Exchange-Bereitstellungen in modernen Umgebungen erfordern normalerweise hoch leistungsfähige SAN-basierte (Storage Area Network) Speicherlösungen zum Bereitstellen von Skalierbarkeit. Mit Exchange 2007 und dem inkrementellen Arbeitsspeicher wird der E/A-Durchsatz drastisch verringert. Sie können Exchange 2007 weiterhin auf einem SAN-System ausführen, die erforderlichen E/A-Subsysteme und der Durchsatz werden mit Exchange 2007 jedoch erheblich verringert.
64-Bit-Architektur bietet darüber hinaus eine erhebliche Verbesserung in der Anzahl der Speichergruppen und Datenbanken, die auf einem einzelnen Computer mit Exchange 2007 Server erstellt werden können. Frühere Versionen von Exchange Server waren auf maximal vier Speichergruppen und fünf Datenbanken in jeder Speichergruppe beschränkt. Exchange 2007 erhöht die maximale Anzahl von Speichergruppen und Datenbanken deutlich. Sie können eine maximale Anzahl von 50 Speichergruppen auf jedem Computer mit Exchange 2007 Server erstellen, mit einer maximalen Anzahl von bis zu 50 Datenbanken.
Die 64-Bit-Architektur bedeutet auch, dass vorhandene Computer mit Exchange Server 2003 Server nicht an Ort und Stelle geupgradet werden können. Stattdessen muss neue, 64-Bit-fähige Hardware erstanden werden, so dass neue Servercomputer mit Exchange 2007 bereitgestellt werden können.
Hinweis: |
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Zwar können in jeder Speichergruppe mehrere Datenbanken verwendet werden, es wird jedoch empfohlen, für optimale Verfügbarkeit nur eine Datenbank pro Speichergruppe zu verwenden.
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