
Verwenden der aktuellsten Software und Firmware
Systemausfälle bei Lösungen mit Windows und Exchange können aus fehlerhaften Gerätetreibern, veralteter Software oder unpassenden Vorgängen zur Änderungssteuerung resultieren. Um Ihre Exchange 2003-Organisation vor Problemen zu schützen, die von Hardware- und Softwareanbietern erkannt und behoben wurden, halten Sie Ihre Server immer mit den aktuellen Software- (z. B. Hardwaretreiber) und Firmwareupdates (z. B. BIOS-Aktualisierungen [Basic Input/Output System]) auf dem neuesten Stand. Die meisten Softwareanwendungs- und Hardwareanbieter verfügen über Websites, auf denen Software- und Firmwareupdates für ihre Produkte erhältlich sind.
Für das Betriebssystem ist es empfehlenswert, regelmäßig die aktuellen Windows Server 2003-Softwareupdates herunterzuladen. In einigen Windows Server 2003-Aktualisierungen werden bekannte Probleme behoben oder Sicherungsverbesserungen zur Verfügung gestellt. Informationen zum Herunterladen der aktuellen Windows Server 2003-Softwareupdates finden Sie auf der Website Microsoft Windows Update.
Vor dem Bereitstellen von Software- und Firmwareupdates in einer Produktionsumgebung müssen jedoch die folgenden Bedingungen erfüllt werden:
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Testen Sie die Zuverlässigkeit der aktualisierten Software und Firmware.
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Stellen Sie sicher, dass Sie die Updates ggf. rückgängig machen können.
Testen von Software- und Firmwareupdates in einer Testumgebung
Bevor Sie Software- und Firmwareupdates auf Produktionsservern installieren, sollten Sie diese Aktualisierungen in einer Testumgebung bereitstellen.
Rückgängigmachen von Software- und Firmwareupdates
Sie müssen außerdem sicherstellen, dass Sie Updates gegebenenfalls rückgängig machen können, wenn Probleme auftreten. Je nach Art des installierten Updates stehen verschiedene Methoden zum Rückgängigmachen zur Verfügung. Wenn Sie eine Treiberaktualisierung rückgängig machen möchten, können Sie z. B. die Funktion Vorheriger Treiber im Geräte-Manager von Windows Server 2003 verwenden. Informationen über diese Funktion finden Sie unter „So führen Sie eine Rollback zur vorherigen Version eines Treibers durch“ in der Onlinehilfe zu Windows Server 2003.
In einigen Fällen müssen Sie zum Rückgängigmachen eines Updates die Systemstatusdaten, die Startpartition und die Systempartition aus Sicherungen des Servers wiederherstellen. Wenn beispielsweise vor der Installation der Updates ein Windows-Sicherungssatz (mit einer Sicherung der Systemstatusdaten, der Systempartitionen und der Startpartitionen ) oder ein vollständiger Sicherungssatz (mit einer Sicherung der Systemstatusdaten und der meisten Daten auf den Festplatten) vorhanden ist, können Sie einige dieser Updates rückgängig machen. Sie können einige dieser Updates auch rückgängig machen, wenn Sie vor dem Installieren der Updates über Abbilder der Start- und Systempartitionen des Servers verfügen.
Informationen zum Erstellen von Windows-Sicherungssätzen und vollständigen Sicherungssätzen finden Sie unter Exchange Server 2003 Disaster Recovery Operations Guide.
Informationen zur ständigen Verfügbarkeit dieser Software- und Firmwareupdates (z. B. zum erneuten Erstellen eines Servers) finden Sie unter „Verfügbarhalten von Software- und Firmwareaktualisierungen“ im Exchange Server 2003 Disaster Recovery Planning Guide.