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Häufig gestellte Fragen

 

Gilt für: Exchange Server 2007 SP3, Exchange Server 2007 SP2, Exchange Server 2007 SP1, Exchange Server 2007

Letztes Änderungsdatum des Themas: 2007-09-05

Dieses Thema enthält Antworten auf häufig gestellte Fragen (FAQs) zu Microsoft Exchange Server 2007. Hierzu gehören auch Informationen zur 64-Bit-Unterstützung sowie andere wichtige technische Informationen.

A: Microsoft Exchange Server 2007 ist die neue Version von Microsoft Exchange. Microsoft Exchange ist die branchenführende Serverlösung für E-Mail, Kalender und Unified Messaging. Die Veröffentlichung von Exchange Server 2007 ist eng verbunden mit der Veröffentlichung von Microsoft Office-Version 2007. Zusammen bieten diese Produkte eine Unternehmenslösung für Messaging und Zusammenarbeit, die ihresgleichen sucht.

A: Exchange 2007 bietet integrierten Schutz, der das E-Mail-System funktionsfähig und besser geschützt gegenüber Bedrohungen von außen erhält, während Mitarbeiter in die Lage versetzt werden, von einem beliebigen Ort aus mit einer Vielzahl von Clients noch produktiver zu arbeiten. Zu diesen Clients zählen Microsoft Office Outlook 2007, Microsoft Office Outlook Web Access und mobile Geräte. Exchange Server 2007 erleichtert IT-Abteilungen die Bereitstellung dieser neuen Funktionen in ihrer Organisation durch eine vereinfachte Verwaltung der Messagingumgebung bei Reduzierung der Kosten. Weitere Informationen über Exchange Server 2007 finden Sie in der Exchange 2007-Produktdokumentation unter Neuigkeiten.

A: Outlook 2007 bietet die umfassendsten E-Mail-, Kalender-, Kontakte- und Aufgabenfunktionen, die in einem E-Mail-Client verfügbar sind, der mit Exchange kompatibel ist. Bei der Verwendung von Outlook 2007 mit Exchange Server 2007 profitieren die Benutzer vom neuen Terminplanungs-Assistenten, der die zeitaufwändige Planung von Besprechungen und Ressourcen automatisiert, von der Fähigkeit, die Abwesenheitskommunikation zu planen und anzupassen, sowie von verwalteten E-Mail-Ordnern, die die Einhaltung interner und gesetzlicher Richtlinien erleichtern. Outlook 2007 in Verbindung mit Exchange Server 2007 erhöht zudem die Sicherheit, indem Features zur Verfügung stehen, die Benutzern das vertrauliche Senden und Empfangen von geschützten Geschäftsinformationen per E-Mail gestatten. Durch die Aktivierung des AutoErmittlungsdiensts können Sie die Komplexität der Clientkonfiguration sowie die Verwaltungskosten verringern, die mit der Behandlung von Verbindungsproblemen für Benutzer einhergehen.

A: Die Produktdokumentation zu Exchange Server 2007 finden Sie auf der Exchange Server 2007 -Technische Bibliothek-Website, im Menü Start, oder indem Sie nach Abschluss der Installation des Produkts während dessen Ausführung F1 drücken. Sie können auch über das Microsoft Exchange Server TechCenter auf Produktdokumentation zugreifen. Zusätzliche Produktinformationen, Informationen zu gängigen Problemen sowie Unterstützung bei der Problembehandlung können Sie auf der Website Exchange Server Community oder auf der Blogwebsite des Exchange Teams finden.

noteHinweis:
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A: Kunden können die Exchange Enterprise-Clientzugriffslizenz (Client Access License, CAL) oder die Exchange Standard-Clientzugriffslizenz erwerben. Die Exchange Enterprise-CAL wird als Add-On zur Exchange Standard-CAL angeboten. Es werden weiterhin zwei Versionen des Servers (Editionen) angeboten: die Exchange Server Enterprise Edition und die Exchange Server Standard Edition. Sie können jede der Clientzugriffslizenzen mit jeder Server Edition ausführen. Weitere Informationen zu den Exchange Server 2007 Editions und Clientzugriffslizenzen finden Sie unter Exchange Server 2007 Editions und Clientzugriffslizenzen.

A: Zusätzlich zu den Verbesserungen und neuen Funktionen, die mit der Exchange Standard-CAL verfügbar gemacht werden, enthält die Exchange Enterprise-CAL noch Unified Messaging, erweiterte Kompatibilitätsfunktionen und lokalen sowie ausgelagerten (gehosteten) Antivirus- und Antispamschutz. Weitere Informationen zu den Exchange Server 2007 Editions und Clientzugriffslizenzen finden Sie unter Exchange Server 2007 Editions und Clientzugriffslizenzen.

A: Exchange Server 2007 wird in zwei Server Editions angeboten: Standard Edition und Enterprise Edition. Exchange Server 2007 Standard Edition wurde für die Messaging- und Zusammenarbeitsanforderungen von kleinen und mittleren Unternehmen konzipiert. Diese Edition eignet sich ggf. auch für bestimmte Serverfunktionen oder Zweigstellen. Exchange Server 2007 Enterprise Edition wurde für große Unternehmen konzipiert und ermöglicht die Erstellung mehrerer Speichergruppen und Datenbanken. Weitere Informationen zu den Exchange Server 2007 Editions und Clientzugriffslizenzen finden Sie unter Exchange Server 2007 Editions und Clientzugriffslizenzen.

A: Wenn Sie bereits 64-Bit-Hardware in Ihrer aktuellen Umgebung verwenden, müssen Sie ggf. keine zusätzliche Hardware kaufen. Exchange 2007 benötigt aber Hardware sowie ein Betriebssystem mit 64 Bit. 64-Bit-Hardware bietet die Systemarchitektur, die für eine kostengünstigere Unterstützung der erhöhten Anforderungen an Arbeitsspeicher, Speicherplatz und erweiterte Sicherheit erforderlich ist. Weitere Informationen zur Auswahl von Hardware für Exchange 2007 finden Sie unter How to choose server hardware for Exchange Server 2003 that can be effectively re-used for Exchange 2007 (nur in Englisch).

noteHinweis:
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A: Exchange Server 2007 unterstützt Server mit x64-Prozessoren. Die meisten neueren Server sind mit Prozessoren von Intel und AMD ausgestattet, die diese x64-Unterstützung gewährleisten. Die Intel-Prozessoren nennen sich "Intel Extended Memory 64 Technology (EM64T)", während die AMD-Prozessoren "AMD64" heißen. Exchange Server 2007 bietet keine Unterstützung für Itanium-Prozessoren (IA-64).

A: Wenn eine Active Directory-Organisation mehr als 20.000 Objekte enthält, sollten Sie zur Erzielung der besten Leistung auf 64-Bit aktualisieren. Durch das Aktualisieren von Servern mit Active Directory-Domänencontrollern und dem globalen Katalog auf 64 Bit werden die Systemgesamtleistung und Skalierbarkeit Ihrer Exchange Server 2007-Umgebung verbessert. 32-Bit-Domänencontroller werden aber immer noch unterstützt.

Die Lookup- und Reaktionszeiten zwischen dem Exchange 2007-Kategorisierungsmodul und dem Active Directory-Verzeichnisdienst verkürzen sich durch den Einsatz von 64-Bit-Technologie. Die Größe der ESE-Datenbank (Extensible Storage Engine), die Active Directory enthält, kann häufig die Grenze von 3 GB überschreiten. Dies verhindert das Zwischenspeichern der Inhalte der gesamten Datenbank, wodurch sich die Lookup- und Reaktionszeiten verkürzen. Durch die Verwendung von 64-Bit-Technologie kann der für den Cache verfügbare Arbeitsspeicher (RAM) auf über 4 GB erhöht werden. Diese Cachegröße reicht selbst bei großen Active Directory-Organisationen aus, um die gesamte ESE-Datenbank zwischenzuspeichern, was ebenfalls die Lookup- und Reaktionszeiten von Exchange 2007 verbessert.

A: Sie benötigen entweder die 64-Bit-Version von Windows Server 2003 oder Windows Server 2003 R2, um Exchange 2007 bereitzustellen. Volumenlizenzkunden können mithilfe ihrer Medienkits jederzeit ihre 32-Bit-Version von Windows Server 2003 gegen die 64-Bit-Version eintauschen.

A: Wenn Sie auf Exchange Server 2007 aktualisieren, können Sie keine ersetzende Aktualisierung eines vorhandenen Servers mit Exchange ausführen. Stattdessen müssen Sie einen neuen Server mit Exchange 2007 in der vorhandenen Organisation installieren und die benötigten Daten anschließend auf den neuen Server mit Exchange verschieben. Exchange Server 2007 unterstützt gemischte Umgebungen, die Exchange 2000 Server, Exchange Server 2003 oder beide Produkte enthalten. Dies ermöglicht einen einfacheren und schrittweisen Übergang. Weitere Informationen zum Planen und Bereitstellen von Exchange Server 2007 finden Sie in der Produktdokumentation von Exchange Server 2007.

A: Ja. Exchange 2007 basiert auf Active Directory-Standorten. Wenn sich Ihre derzeitige Microsoft Exchange-Umgebung so eng wie möglich den Active Directory-Standorten zuordnen lässt, vereinfacht dies für Sie die Interoperabilität und Migration. Außerdem sieht der empfohlene Aktualisierungspfad vor, dass alle Server mit Exchange 2000 Server oder Exchange Server 2003 innerhalb einer einzelnen Routinggruppe aktualisiert werden, bevor die nächste Routinggruppe aktualisiert wird. Dadurch kann ein Routinggruppe im Verlauf der Aktualisierung vollständig außer Betrieb genommen werden, und die Komplexität Ihrer aktuellen Routingtopologie verringert sich. Das Zuordnen der Exchange 2000 Server- oder Exchange Server 2003-Routinggruppen zu der physikalischen Exchange 2007-Topologie erleichtert außerdem die Planung einer Aktualisierung auf Exchange 2007, weil die beiden Umgebungen ähnlich strukturiert sind und grundsätzlich Active Directory-Standorten entsprechen.

A: Sie können Exchange Server 2007 direkt in der vorhandenen Active Directory-Topologie Ihrer Organisation bereitstellen. Bei vielen Organisationen vereinfacht die direkte Bereitstellung in der vorhandenen Active Directory-Topologie die gesamte Verwaltung der Exchange 2007-Bereitstellung in hohem Maße. Aber aufgrund des umfangreichen Zugriffs auf Domänencontroller und globale Katalogserver, der für Exchange 2007 erforderlich ist, könnte es ratsam sein, dedizierte Standorte für Ihre Organisation zu erstellen. Möglicherweise wünschen Sie auch einen dedizierten Standort, wenn andere Anwendungen in Ihrer Organisation auf Active Directory-Domänencontroller und den globalen Katalogserver zugreifen müssen.

A: Das Linkstatusrouting muss immer dann deaktiviert sein, wenn mindestens zwei Routinggruppen für das Senden bzw. Empfangen von E-Mail von einem Exchange 2007-Computer konfiguriert sind, auf dem die Serverfunktion Hub-Transport installiert ist. (Der Hub-Transport-Server wurde früher Bridgeheadserver genannt.) Der Grund hierfür ist, dass Exchange 2007 mithilfe von Active Directory die Routingtopologie ermittelt. Die Server mit Exchange 2007 geben keine Linkstatusaktualisierungen weiter. Wenn das Linkstatusrouting aktiviert ist und mindestens zwei Routinggruppen für das Senden von E-Mail von einem bzw. an einen Exchange 2007-Hub-Transport Server konfiguriert sind, kann es zu Schleifen beim Routing kommen.

A: Exchange 2007 ersetzt Routinggruppen durch Active Directory. Die Verwendung von Active Directory ist effizienter, weil das Erkennen von Standorten ermöglicht wird und die Notwendigkeit zum Erstellen und Warten einer Routingtopologie entfällt, die von der physikalischen Topologie einer Organisation getrennt ist.

A: Da Exchange 2007 auf Funktionen basiert, können alle Exchange Server 2007-Serverfunktionen, mit Ausnahme der Serverfunktion Edge-Transport, auf einem einzigen physikalischen Server bereitgestellt werden. In Clustern kann die Serverfunktion Mailbox nicht auf demselben Server wie die Funktionen ClientAccess, UnifiedMessaging, Hub-Transport oder Edge-Transport bereitgestellt werden. Wenn die Serverfunktionen auf derselben oder freigegebener Hardware installiert sind, arbeiten sie als getrennte Einheiten.

A: Durch die Installation der Serverfunktion ClientAccess in jedem Active Directory-Standort mit Benutzerpostfächern verringert sich die Auslastung der Bandbreite des Unternehmens durch Umleiten der Verbindung auf den Clientzugriffsserver, der sich im selben Active Directory-Standort wie das Postfach des Benutzers befindet.

A: Sie können die Umleitung für den Clientzugriffsserver deaktivieren. Der vom Internet aus erreichbare Clientzugriffsserver fungiert als HTTP-Proxy für den Clientzugriffsserver, der sich im selben Standort wie das Postfach des Benutzers befindet.

A: Unified Messaging-Server übermitteln Voicemail- und Faxnachrichten an einen Hub-Transport-Server unter Verwendung von SMTP. Dies ist nur möglich, wenn sie im selben Active Directory-Standort bereitgestellt sind.

A: Unified Messaging-Webdienste, die auf dem Clientzugriffsserver ausgeführt werden, ermöglichen vollständige Clientfunktionen für UM-aktivierte Benutzer. Zusätzlich verringern die Installation und Konfiguration eines Clientzugriffsservers im selben Standort mit den Unified Messaging-Servern die Bandbreite, die erforderlich wäre, wenn sie in unterschiedlichen Active Directory-Standorten bereitgestellt wären.

A: Der AutoErmittlungsdienst sammelt die erforderlichen Konfigurationsinformationen in Active Directory, um Outlook 2007, Office Outlook Web Access und mobilen E-Mail-Clients das effiziente Auffinden und Verbinden mit dem geeigneten Exchange 2007-Postfachserver zu ermöglichen, auf dem sich das Postfach des Benutzers befindet. Der AutoErmittlungsdienst wird auch verwendet, um das Konfigurieren von Outlook 2007-Clients zu erleichtern und um mobile Geräte bereitzustellen, die zum Herstellen einer Verbindung mit Exchange 2007 verwendet werden. Der AutoErmittlungsdienst ist standardmäßig aktiviert.

A: Nein. Die gesamte Verwaltung von Exchange Server 2007 muss mithilfe der Exchange-Verwaltungskonsole oder der Exchange-Verwaltungsshell erfolgen. Die gesamte Verwaltung von Exchange 2000 Server oder Exchange Server 2003 muss mithilfe der jeweils systemeigenen Verwaltungsschnittstellen erfolgen. Die einzige Ausnahme dieser Regel bildet der Exchange-System-Manager aus Exchange Server 2003, mit dem die meisten Verwaltungsaufgaben für Öffentliche Ordner in Exchange Server 2007 ausgeführt werden können.

A: Öffentliche Ordner sind Postfachspeichern sehr ähnlich, wobei sich aber die in einem Informationsspeicher für Öffentliche Ordner enthaltenen Informationen in einer dedizierten Datenbank befinden. Exchange 2007 verlagert den Schwerpunkt von Öffentlichen Ordnern weg. Öffentliche Ordner werden in zukünftigen Versionen vermutlich nicht mehr enthalten sein, werden aber bis mindestens 2016 weiterhin unterstützt. Momentane Microsoft Exchange-Kunden sollten die Migration zu Outlook 2007 und Exchange 2007 planen. Wenn Sie eine Anwendung benötigen, die die gemeinsame Nutzung von Dokumenten, Kalenderelementen, Kontakten und Aufgaben unterstützt, wird empfohlen, die Integration von Microsoft Windows SharePoint Services in Exchange Server 2007 in Betracht zu ziehen. Für andere benutzerdefinierte Anwendungen, die entwickelt werden, sollten Sie Microsoft .NET verwenden. Weitere Informationen zu Öffentlichen Ordnern finden Sie im Blog zu Exchange 2007 and Public Folders.

noteHinweis:
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Weitere Informationen zu Exchange Server 2007 finden Sie auf der Exchange Server 2007Website-Website.

 
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