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Grundlegendes zum Clientzugriff

Gilt für: Exchange Server 2010

Letztes Änderungsdatum des Themas: 2009-11-18

Bei der Clientzugriffs-Serverrolle handelt es sich um eine von fünf verschiedenen Serverrollen für Microsoft Microsoft Exchange Server 2010. Sie unterstützt Outlook-Webanwendung- und Microsoft Exchange ActiveSync-Clientanwendungen sowie die Protokolle POP3 (Post Office Protocol, Version 3) und IMAP4 (Internet Message Access Protocol, Version 4rev1). Über den Verfügbarkeitsdiensts stellt die Clientzugriffs-Serverrolle außerdem Zugriff auf Frei/Gebucht-Daten bereit und ermöglicht bestimmten Clients das Herunterladen automatischer Konfigurationseinstellungen aus dem AutoErmittlungsdienst.

Die Clientzugriffs-Serverrolle nimmt Verbindungen mit Ihrem Exchange 2010-Server von unterschiedlichen Clients aus an. Softwareclients wie Microsoft Outlook Express und Eudora kommunizieren über POP3- und IMAP4-Verbindungen mit dem Exchange-Server. Hardwareclients, zum Beispiel Mobiltelefone, kommunizieren über ActiveSync, POP3 und IMAP4 mit dem Exchange-Server. Sie müssen die Clientzugriffs-Serverrolle in allen Exchange-Organisationen und an allen Active Directory-Standorten installieren, in denen die Postfachserverrolle installiert ist.

Möchten Sie wissen, welche Verwaltungsaufgaben es im Zusammenhang mit dem Clientzugriff gibt? Informationen hierzu finden Sie unter Verwalten von Clientzugriffsservern.

Inhalt

Outlook Web App

Exchange ActiveSync

POP3 und IMAP4

Der Verfügbarkeitsdienst

Der AutoErmittlungsdienst

Mit Outlook-Webanwendung können Sie über einen beliebigen Webbrowser auf die E-Mails zugreifen. Outlook-Webanwendung (auch bekannt als Outlook Web Access in früheren Versionen von Microsoft Exchange) wurde in Exchange 2010 überarbeitet. Funktionen wie Chat, Textnachrichten, die Integration von Mobiltelefonen und die Unterhaltungsansicht bieten auf jedem Computer mit Webbrowser ein verbessertes Benutzererlebnis. In Exchange Server 2010 sind diese Funktionen von einer erweiterten Reihe von Webbrowsern aus zugänglich, einschließlich höherer Versionen von Internet Explorer als 6.0, Firefox, Safari und Google Chrome.

Weitere Informationen zu Outlook-Webanwendung finden Sie unter den folgenden Themen:

Exchange ActiveSync ermöglicht die Synchronisierung von Daten zwischen einem Mobiltelefon und Exchange 2010. Sie können E-Mail, Kontakte, Kalenderinformationen und Tasks synchronisieren.

Wenn Sie ein Telefon mit installiertem Windows Mobile 5.0 mit MSFP (Messaging Security and Feature Pack) oder eine höhere Version verwenden, unterstützt Ihr Mobiltelefon Direct Push. Die Direct Push-Technologie ist in Exchange ActiveSync integriert und ermöglicht die ständige Synchronisation eines Mobiltelefons mit einem Exchange-Postfach.

Bb124915.note(de-de,EXCHG.140).gifHinweis:
Mobiltelefone und mobile Geräte, auf denen frühere Versionen von Windows Mobile als Windows Mobile 5.0 mit MSFP ausgeführt werden, können nach einem festgelegten Zeitplan Nachrichten senden und empfangen, jedoch kein Direct Push zum sofortigen Synchronisieren von Elementen einsetzen. Alle Versionen von Windows Mobile- und Pocket PC-Betriebssystemen können Elemente über eine Kabelverbindung mit einem Desktop oder einem tragbaren Computer mit Exchange 2010 synchronisieren.

Weitere Informationen zu Exchange ActiveSync finden Sie unter den folgenden Themen:

Neben MAPI- und HTTP-Clients unterstützt Exchange 2010 auch POP3- und IMAP4-Clients. POP3 und IMAP4 werden standardmäßig installiert, die Dienste werden bei der Installation der Clientzugriffs-Serverrolle jedoch deaktiviert.

Weitere Informationen zu POP3 und IMAP4 finden Sie unter den folgenden Themen:

Der Exchange 2010-Verfügbarkeitsdienst bietet sichere, konsistente und aktuelle Frei/Gebucht-Daten für Computer, auf denen Microsoft Office Outlook 2007 und höhere Versionen von Outlook ausgeführt werden. Diese Versionen von Outlook verwenden den AutoErmittlungsdienst zum Abrufen der URL des Verfügbarkeitsdiensts. Im Wesentlichen unterstützt der AutoErmittlungsdienst geeignete Outlook-Clients beim Auffinden verschiedener Webdienste, z. B. Microsoft Exchange Unified Messaging, Offlineadressbuch und Verfügbarkeitsdienste.

Weitere Informationen zum Verfügbarkeitsdienst finden Sie unter den folgenden Themen:

Mit dem AutoErmittlungsdienst können Outlook-Clients und einige Mobiltelefone ihre erforderlichen Profileinstellungen direkt vom Exchange-Server empfangen, indem die Domänenanmeldeinformationen des Clients verwendet werden. Diese Einstellungen aktualisieren den Client automatisch mit den Informationen, die zum Erstellen des Benutzerprofils erforderlich sind.

Weitere Informationen zum AutoErmittlungsdienst finden Sie unter den folgenden Themen:

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