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Set-ReceiveConnector

 

Gilt für: Exchange Server 2013

Letztes Änderungsdatum des Themas: 2014-04-11

Dieses Cmdlet ist nur lokal Exchange Server 2013 verfügbar.

Verwenden Sie das Cmdlet Set-ReceiveConnector, um einen vorhandenen Empfangsconnector zu ändern.

Set-ReceiveConnector -Identity <ReceiveConnectorIdParameter> [-AdvertiseClientSettings <$true | $false>] [-AuthMechanism <None | Tls | Integrated | BasicAuth | BasicAuthRequireTLS | ExchangeServer | ExternalAuthoritative>] [-Banner <String>] [-BareLinefeedRejectionEnabled <$true | $false>] [-BinaryMimeEnabled <$true | $false>] [-Bindings <MultiValuedProperty>] [-ChunkingEnabled <$true | $false>] [-Comment <String>] [-Confirm [<SwitchParameter>]] [-ConnectionInactivityTimeout <EnhancedTimeSpan>] [-ConnectionTimeout <EnhancedTimeSpan>] [-DefaultDomain <AcceptedDomainIdParameter>] [-DeliveryStatusNotificationEnabled <$true | $false>] [-DomainController <Fqdn>] [-DomainSecureEnabled <$true | $false>] [-EightBitMimeEnabled <$true | $false>] [-EnableAuthGSSAPI <$true | $false>] [-Enabled <$true | $false>] [-EnhancedStatusCodesEnabled <$true | $false>] [-ExtendedProtectionPolicy <None | Allow | Require>] [-Fqdn <Fqdn>] [-LiveCredentialEnabled <$true | $false>] [-LongAddressesEnabled <$true | $false>] [-MaxAcknowledgementDelay <EnhancedTimeSpan>] [-MaxHeaderSize <ByteQuantifiedSize>] [-MaxHopCount <Int32>] [-MaxInboundConnection <Unlimited>] [-MaxInboundConnectionPercentagePerSource <Int32>] [-MaxInboundConnectionPerSource <Unlimited>] [-MaxLocalHopCount <Int32>] [-MaxLogonFailures <Int32>] [-MaxMessageSize <ByteQuantifiedSize>] [-MaxProtocolErrors <Unlimited>] [-MaxRecipientsPerMessage <Int32>] [-MessageRateLimit <Unlimited>] [-MessageRateSource <None | IPAddress | User | All>] [-Name <String>] [-OrarEnabled <$true | $false>] [-PermissionGroups <None | AnonymousUsers | ExchangeUsers | ExchangeServers | ExchangeLegacyServers | Partners | Custom>] [-PipeliningEnabled <$true | $false>] [-ProtocolLoggingLevel <None | Verbose>] [-ProxyEnabled <$true | $false>] [-RemoteIPRanges <MultiValuedProperty>] [-RequireEHLODomain <$true | $false>] [-RequireTLS <$true | $false>] [-ServiceDiscoveryFqdn <Fqdn>] [-SizeEnabled <Disabled | Enabled | EnabledWithoutValue>] [-SmtpUtf8Enabled <$true | $false>] [-SuppressXAnonymousTls <$true | $false>] [-TarpitInterval <EnhancedTimeSpan>] [-TlsCertificateName <SmtpX509Identifier>] [-TlsDomainCapabilities <MultiValuedProperty>] [-TransportRole <None | Cafe | Mailbox | ClientAccess | UnifiedMessaging | HubTransport | Edge | All | Monitoring | CentralAdmin | CentralAdminDatabase | DomainController | WindowsDeploymentServer | ProvisionedServer | LanguagePacks | FrontendTransport | CafeArray | FfoWebService | OSP | ARR | ManagementFrontEnd | ManagementBackEnd | SCOM | CentralAdminFrontEnd>] [-WhatIf [<SwitchParameter>]]

In diesem Beispiel werden die folgenden Änderungen an der Konfiguration des Empfangsconnectors "Internet Receive Connector" vorgenommen:

  • Festlegen von Banner auf 220 SMTP OK.

  • Konfigurieren eines Verbindungstimeouts von 15 Minuten für den Empfangsconnector.

Set-ReceiveConnector -Identity "Internet Receive Connector" -Banner "220 SMTP OK" -ConnectionTimeout 00:15:00

Bevor Sie dieses Cmdlet ausführen können, müssen Ihnen die entsprechenden Berechtigungen zugewiesen werden. In diesem Thema sind zwar alle Parameter für das Cmdlet aufgeführt, aber Sie verfügen möglicherweise nicht über Zugriff auf einige Parameter, falls diese nicht in den Ihnen zugewiesenen Berechtigungen enthalten sind. Informationen zu den von Ihnen benötigten Berechtigungen finden Sie unter "Empfangsconnectors" im Thema Berechtigungen für den Nachrichtenfluss.

 

Parameter Erforderlich Typ Beschreibung

Identity

Erforderlich

Microsoft.Exchange.Configuration.Tasks.ReceiveConnectorIdParameter

Der Parameter Identity gibt die GUID oder den Connectornamen an, die bzw. der den Empfangsconnector darstellt. Die Parameterbezeichnung kann ausgelassen werden.

AdvertiseClientSettings

Optional

System.Boolean

Der Parameter AdvertiseClientSettings gibt an, ob der SMTP-Servername, die Portnummer und die Authentifizierungseinstellungen in Microsoft Office Outlook Web App angezeigt werden, wobei der Zugriff über Einstellungen > Optionen > Konto > Mein Konto > Einstellungen für den Zugriff über POP oder IMAP erfolgt.

Der Standardwert lautet $false.

AuthMechanism

Optional

Microsoft.Exchange.Data.Directory.SystemConfiguration.AuthMechanisms

Der Parameter AuthMechanism gibt die angekündigten und akzeptierten Authentifizierungsmechanismen an. Die Authentifizierungsoptionen sind None, Tls, Integrated, BasicAuth, BasicAuthRequireTLS, ExchangeServer und ExternalAuthoritative. Sie können mehrere, durch Kommata getrennte Werte für den Parameter AuthMechanism eingeben. Wenn der Parameter RequireTLS auf $true festgelegt ist, muss der Parameter AuthMechanism auf Tls (Transport Layer Security) festgelegt sein. Wenn Sie den Parameter AuthMechanism auf BasicAuthRequireTLS festlegen, müssen Sie auch BasicAuth und Tls auswählen. Der Wert ExternalAuthoritative des Parameters AuthMechanism darf nur zusammen mit dem Wert Tls vorhanden sein. Wenn Sie den Parameter AuthMechanism auf ExternalAuthoritative festlegen, muss der Parameter PermissionGroups ebenfalls den Wert ExchangeServers aufweisen.

Banner

Optional

System.String

Der ParameterBanner gibt die Außerkraftsetzung des standardmäßigen SMTP 220-Banners an. Wenn der Wert des Parameters Banner leer ist, wird folgendes SMTP-Standardbanner verwendet:

220 <Servername> Microsoft ESMTP MAIL service ready at <RegionalDay-Date-24HourTimeFormat> <RegionalTimeZoneOffset>

Wenn Sie einen Wert für den Parameter Banner angeben, müssen Sie die folgende Syntax verwenden:

"220 <RemainingBannerText>".

Wie in RFC 2821 definiert, lautet der SMTP-Standardantwortcode für "Service ready" (Dienst bereit) "220".

BareLinefeedRejectionEnabled

Optional

System.Boolean

Der Parameter BareLinefeedRejectionEnabled gibt an, ob dieser Empfangsconnector Nachrichten ablehnt, die alleinstehende Zeilenvorschubzeichen (Bare Line Feed) im SMTP-Datenstrom enthalten.

Zeilenvorschubzeichen, denen nicht unmittelbar Wagenrücklaufzeichen vorangestellt sind, werden als alleinstehende Zeilenvorschubzeichen bezeichnet. Alleinstehende Zeilenvorschubzeichen sind bei der SMTP-Kommunikation nicht zulässig. Wenngleich Nachrichten mit alleinstehenden Zeilenvorschubzeichen möglicherweise erfolgreich zugestellt werden können, sind diese Nachrichten nicht mit den SMTP-Standards konform und können Probleme mit Messagingservern verursachen. Wenn dieser Parameter auf $true gesetzt wird, lehnt der Empfangsconnector Nachrichten mit alleinstehenden Zeilenvorschubzeichen ab.

Der Standardwert lautet $false.

BinaryMimeEnabled

Optional

System.Boolean

Der Parameter BinaryMimeEnabled gibt an, ob das EHLO-Schlüsselwort BINARYMIME in der EHLO-Antwort an den Remoteserver angekündigt wird und verwendet werden kann. Gültige Werte für diesen Parameter sind $true und $false. Der Standardwert lautet $true. Wenn der Parameter BinaryMimeEnabled auf $true festgelegt ist, wird das EHLO-Schlüsselwort BINARYMIME in der EHLO-Antwort an den Remoteserver angekündigt und kann verwendet werden. Wenn der Parameter BinaryMimeEnabled auf $false festgelegt ist, wird das EHLO-Schlüsselwort BINARYMIME nicht in der EHLO-Antwort an den Remoteserver angekündigt und ist deaktiviert. Die BINARYMIME-Erweiterung ermöglicht Remotecomputern das Senden binärer Nachrichtendaten an diesen Empfangsconnector. Um die BINARYMIME-Erweiterung verwenden zu können, muss die CHUNKING-Diensterweiterung aktiviert sein. Daher sollten Sie, wenn der Parameter BinaryMimeEnabled auf $true festgelegt wird, ebenfalls den Parameter ChunkingEnabled auf $true festlegen.

Bindings

Optional

Microsoft.Exchange.Data.MultiValuedProperty

Der Parameter Bindings gibt die lokale IP-Adresse und die TCP-Portnummern an, die vom Empfangsconnector für das Abhören auf eingehende Nachrichten verwendet werden. Die gültige Syntax für diesen Parameter ist <IP-Adresse>:<TCP-Port>, wie etwa 192.168.1.1:25. Die IP-Adresse 0.0.0.0 zeigt an, dass der Empfangsconnector alle IP-Adressen verwendet, die auf allen Netzwerkadaptern konfiguriert sind, um auf eingehende Nachrichten abzuhören.

HinweisAnmerkung:
Sie müssen eine lokale IP-Adresse angeben, die für den Postfachserver oder Edge-Server gültig ist, auf dem sich der Empfangsconnector befindet. Wenn Sie eine ungültige lokale IP-Adresse angeben, kann beim Neustart des Microsoft Exchange-Transportdiensts ein Fehler auftreten. Zum Angeben aller IP-Adressen, die auf allen Netzwerkadaptern konfiguriert sind, können Sie die IP-Adresse 0.0.0.0 verwenden.

Die Werte, die Sie mithilfe des Parameters Bindings angeben, müssen einer der folgenden Anforderungen für Eindeutigkeit genügen:

  • Sie können eine eindeutige Kombination aus IP-Adresse und TCP-Port angeben, die nicht mit der IP-Adresse oder dem TCP-Port, die im Parameter Bindings eines anderen Empfangsconnectors auf dem Server angegeben sind, im Konflikt steht.

  • Sie können eine vorhandene Kombination aus IP-Adresse und TCP-Port verwenden, aber zugleich den Parameter RemoteIPRanges verwenden, um die Remoteserver einzuschränken, die vom Empfangsconnector bedient werden.

ChunkingEnabled

Optional

System.Boolean

Der Parameter ChunkingEnabled gibt an, ob das EHLO-Schlüsselwort CHUNKING in der EHLO-Antwort an den Remoteserver angekündigt wird und verwendet werden kann. Gültige Werte für diesen Parameter sind $true und $false. Der Standardwert lautet $true. Wenn der Parameter ChunkingEnabled auf $true festgelegt ist, wird das EHLO-Schlüsselwort CHUNKING in der EHLO-Antwort an den Remoteserver angekündigt und kann verwendet werden. Wenn der Parameter ChunkingEnabled auf $false festgelegt ist, wird das EHLO-Schlüsselwort CHUNKING nicht in der EHLO-Antwort an den Remoteserver angekündigt und ist deaktiviert. Die CHUNKING-Erweiterung ermöglicht dem Remoteserver das Relay großer Nachrichtentexte in mehreren, kleinen Paketen an den Empfangsconnector.

Comment

Optional

System.String

Der Parameter Comment gibt einen optionalen Kommentar an. Wenn Sie einen Wert angeben, der Leerzeichen enthält, setzen Sie den Wert in Anführungszeichen ("), z. B. "This is an admin note".

Confirm

Optional

System.Management.Automation.SwitchParameter

Die Option Confirm bewirkt eine Unterbrechung der Befehlsausführung und erfordert, dass Sie die Aktion des Befehls bestätigen, bevor die Verarbeitung fortgesetzt wird. Für die Option Confirm muss kein Wert angegeben werden.

ConnectionInactivityTimeout

Optional

Microsoft.Exchange.Data.EnhancedTimeSpan

Der Parameter ConnectionInactivityTimeout gibt den maximalen Leerlaufzeitraum an, bevor eine Verbindung mit einem Empfangsconnector beendet wird. Der Standardwert für einen Empfangsconnector, der im Transportdienst eines Postfachservers konfiguriert ist, beträgt 5 Minuten. Der Standardwert für einen Empfangsconnector, der auf einem Edge-Server konfiguriert ist, beträgt 1 Minute.

Geben Sie einen Wert als Zeitraum an: tt.hh:mm:ss, wobei t = Tage, h = Stunden, m = Minuten und s = Sekunden sind.

Geben Sie zum Beispiel zum Festlegen eines Timeouts für inaktive Verbindungen von 5 Minuten 00:05:00 ein.

Der im Parameter ConnectionTimeout angegebene Wert muss größer als der des Parameters ConnectionInactivityTimeout sein. Der gültige Eingabebereich für beide Parameter liegt zwischen 00:00:01 und 1.00:00:00.

ConnectionTimeout

Optional

Microsoft.Exchange.Data.EnhancedTimeSpan

Der Parameter ConnectionTimeout gibt den maximalen Zeitraum an, für den eine Verbindung geöffnet bleiben kann, selbst wenn die Verbindung aktiv Daten überträgt. Der Standardwert für einen Empfangsconnector, der auf einem Postfachserver konfiguriert ist, beträgt 10 Minuten. Der Standardwert für einen Empfangsconnector, der auf einem Edge-Server konfiguriert ist, beträgt 5 Minuten.

Geben Sie einen Wert als Zeitraum an: tt.hh:mm:ss, wobei t = Tage, h = Stunden, m = Minuten und s = Sekunden sind.

Geben Sie zum Beispiel 00:05:00 ein, um einen Verbindungstimeout von 5 Minuten festzulegen.

Der im Parameter ConnectionTimeout angegebene Wert muss größer als der im Parameter ConnectionInactivityTimeout definierte Wert sein. Der gültige Eingabebereich für beide Parameter liegt zwischen 00:00:01 und 1.00:00:00.

DefaultDomain

Optional

Microsoft.Exchange.Configuration.Tasks.AcceptedDomainIdParameter

Der ParameterDefaultDomain gibt den Domänennamen an, der Werten angefügt werden soll, die von einem sendenden Server an MAIL FROM oder RCPT TO im Nachrichtenumschlag übermittelt werden, wenn kein Domänenname angegeben ist.

DeliveryStatusNotificationEnabled

Optional

System.Boolean

Der Parameter DeliveryStatusNotificationEnabled gibt an, ob das EHLO-Schlüsselwort der Benachrichtigung über den Zustellungsstatus (Delivery Status Notification, DSN) in der EHLO-Antwort an den Remoteserver angekündigt wird und verwendet werden kann. Gültige Werte für diesen Parameter sind $true und $false. Der Standardwert lautet $true. Wenn der Parameter DeliveryStatusNotificationEnabled auf $true festgelegt ist, wird das EHLO-Schlüsselwort DSN in der EHLO-Antwort an den Remoteserver angekündigt und kann verwendet werden. Wenn der Parameter DeliveryStatusNotificationEnabled auf $false festgelegt ist, wird das EHLO-Schlüsselwort DSN nicht in der EHLO-Antwort an den Remoteserver angekündigt und ist deaktiviert. Die DSN-Erweiterung von erweitertem SMTP (ESMTP) bietet erweiterte DSN-Funktionen, die in RFC 1891 spezifiziert sind.

DomainController

Optional

Microsoft.Exchange.Data.Fqdn

Der Parameter DomainController gibt den vollqualifizierten Domänennamen (Fully Qualified Domain Name, FQDN) des Domänencontrollers an, der diese Konfigurationsänderung in Active Directory schreibt.

Der Parameter DomainController wird auf Edge-Transport-Servern nicht unterstützt. Edge-Transport-Server verwenden die lokale Instanz Active Directory Lightweight Directory Services (AD LDS), um Daten zu lesen und zu schreiben.

DomainSecureEnabled

Optional

System.Boolean

Der Parameter DomainSecureEnabled gibt den ersten Teil des Prozesses zur Aktivierung der MTLS-Authentifizierung (Mutual Transport Layer Security) für die Domänen an, die von diesem Empfangsconnector bedient werden. Die MTLS-Authentifizierung funktioniert nur dann ordnungsgemäß, wenn folgende Bedingungen zutreffen:

  • Der Wert für den Parameter DomainSecureEnabled ist $true.

  • Der Wert des Parameters AuthMechanism enthält Tls und nicht ExternalAuthoritative.

  • Das Attribut TLSReceiveDomainSecureList der Transportkonfiguration enthält mindestens eine Domäne, die von diesem Empfangsconnector bedient wird. Das Platzhalterzeichen (*) wird in Domänen, die für MTLS-Authentifizierung konfiguriert sind, nicht unterstützt. Die gleiche Domäne muss auch auf dem entsprechenden Sendeconnector und im Wert des Attributs TLSSendDomainSecureList der Transportkonfiguration definiert sein.

Der Standardwert für den Parameter DomainSecureEnabled lautet $false für folgende Empfangsconnectortypen:

  • Alle auf einem Postfachserver definierten Empfangsconnectors.

  • Von Benutzern erstellte Empfangsconnectors, die auf einem Edge-Server definiert sind.

Der Standardwert für DomainSecureEnabled ist $true für Standardempfangsconnectors, die auf einem Edge-Server definiert sind.

EightBitMimeEnabled

Optional

System.Boolean

Der Parameter EightBitMimeEnabled gibt an, ob das EHLO-Schlüsselwort 8BITMIME in der EHLO-Antwort an den Remoteserver angekündigt wird und verwendet werden kann. Gültige Werte für diesen Parameter sind $true und $false. Der Standardwert lautet $true. Wenn der Parameter EightBitMimeEnabled auf $true festgelegt ist, wird das EHLO-Schlüsselwort 8BITMIME in der EHLO-Antwort an den Remoteserver angekündigt und kann verwendet werden. Wenn der Parameter EightBitMimeEnabled auf $false festgelegt ist, wird das EHLO-Schlüsselwort 8BITMIME nicht in der EHLO-Antwort an den Remoteserver angekündigt und ist deaktiviert.

EnableAuthGSSAPI

Optional

System.Boolean

Der ParameterEnableAuthGSSAPI gibt die Steuerung der Ankündigung der GSSAPI-Authentifizierungsmethode (Generic Security Services Application Programming Interface) an, wenn die integrierte Windows-Authentifizierung auf diesem Connector aktiviert ist. Wenn der Parameter AuthMechanism den Wert Integrated enthält und der Parameter EnableAuthGSSAPI auf $true festgelegt ist, wird das AUTH GSSAPI NTLM-Schlüsselwort in der EHLO-Antwort des Empfangsconnectors angekündigt. Clients können Kerberos oder NTLM für die Authentifizierung beim Empfangsconnector verwenden. Wenn der Parameter AuthMechanism den Wert Integrated enthält und der Parameter EnableAuthGSSAPI auf $false festgelegt ist, wird das AUTH NTLM-Schlüsselwort in der EHLO-Antwort des Empfangsconnectors angekündigt. Clients können nur NTLM für die Authentifizierung beim Empfangsconnector verwenden.

Wenn Sie über IIS-Messagingserver (Internet Information Services, Internetinformationsdienste) verfügen, die sich bei diesem Empfangsconnector authentifizieren, sollten Sie den Wert des Parameters EnableAuthGSSAPI auf $false festlegen. Auf die Authentifizierung von Computern mit Microsoft Exchange Server 2003 hat der Wert des Parameters EnableAuthGSSAPI keine Auswirkungen. Exchange 2003-Server verwenden die im X-EXPS-Schlüsselwort angekündigten Authentifizierungsmethoden. Das X-EXPS-Schlüsselwort wird in der EHLO-Antwort des Empfangsconnectors angekündigt, wenn ExchangeServer im Parameter AuthMechanism enthalten ist.

Gültige Werte für diesen Parameter sind $true und $false. Der Standardwert lautet $false. Standardmäßig ist der Parameter EnableAuthGSSAPI nur auf dem Standardempfangsconnector mit dem Namen "<Name des Client-Servers>", der nur im Transportdienst auf einem Postfachserver erstellt wird, auf $true festgelegt.

Enabled

Optional

System.Boolean

Der Parameter Enabled gibt an, ob der Connector aktiviert wird. Gültige Werte für diesen Parameter sind $true und $false. Der Standardwert lautet $true. Mit dem Parameter Enabled können Sie den Connector aktivieren bzw. deaktivieren.

EnhancedStatusCodesEnabled

Optional

System.Boolean

Der Parameter EnhancedStatusCodesEnabled gibt an, ob das EHLO-Schlüsselwort ENHANCEDSTATUSCODES in der EHLO-Antwort an den Remoteserver angekündigt wird und verwendet werden kann. Gültige Werte für diesen Parameter sind $true und $false. Der Standardwert lautet $true. Wenn der Parameter EnhancedStatusCodesEnabled auf $true festgelegt ist, wird das EHLO-Schlüsselwort ENHANCEDSTATUSCODES in der EHLO-Antwort an den Remoteserver angekündigt und kann verwendet werden. Wenn der Parameter EnhancedStatusCodesEnabled auf $false festgelegt ist, wird das EHLO-Schlüsselwort ENHANCEDSTATUSCODES nicht in der EHLO-Antwort an den Remoteserver angekündigt und ist deaktiviert. Die ENHANCEDSTATUSCODES-Erweiterung bietet erweiterte Fehler- und Statusinformationen in Benachrichtigungen über den Zustellungsstatus (Delivery Status Notification, DSN), die an Remoteserver gesendet werden.

ExtendedProtectionPolicy

Optional

Microsoft.Exchange.Data.Directory.SystemConfiguration.ExtendedProtectionPolicySetting

Der Parameter ExtendedProtectionPolicy legt fest, wie Sie den erweiterten Schutz der Authentifizierung für diesen Empfangsconnector verwenden möchten. Standardmäßig ist dieser Parameter auf None festgelegt. Die folgenden Werte sind für diesen Parameter gültig:

  • None   Der erweiterte Schutz der Authentifizierung wird nicht verwendet.

  • Allow   Der erweiterte Schutz der Authentifizierung wird nur verwendet, wenn der Host, der die Verbindung herstellt, dies unterstützt. Andernfalls werden die Verbindungen ohne den erweiterten Schutz für die Authentifizierung eingerichtet.

  • Require   Der erweiterte Schutz der Authentifizierung ist für alle auf diesem Empfangsconnector eingehenden Verbindungen erforderlich. Wenn der Host, der die Verbindung herstellt, den erweiterten Schutz der Authentifizierung nicht unterstützt, wird die Verbindung abgelehnt.

Der erweiterte Schutz der Authentifizierung verbessert die Sicherheit und die Verarbeitung von Anmeldeinformationen bei der Authentifizierung von Netzwerkverbindungen über die integrierte Windows-Authentifizierung. Die integrierte Windows-Authentifizierung wird auch als NTLM bezeichnet. Es wird dringend empfohlen, den erweiterten Schutz der Authentifizierung zu verwenden, wenn Sie die integrierte Windows-Authentifizierung einsetzen.

Fqdn

Optional

Microsoft.Exchange.Data.Fqdn

Der Parameter Fqdn gibt den FQDN an, der als Zielserver für verbundene Messagingserver verwendet wird, die den Empfangsconnector zum Senden von eingehenden Nachrichten verwenden. Der Wert dieses Parameters wird verbundenen Messagingservern angezeigt, wenn der Name eines Zielservers erforderlich ist, wie in den folgenden Beispielen:

  • Im standardmäßigen SMTP-Banner des Empfangsconnectors

  • In der EHLO/HELO-Antwort des Empfangsconnectors

  • Im aktuellen Kopfzeilenfeld Received in der eingehenden Nachricht, wenn die Nachricht beim Transportdienst eines Postfachservers oder Edgeservers eingeht

  • Während der TLS-Authentifizierung

Der Standardwert des Parameters Fqdn ist der FQDN des Postfachservers oder Edge-Servers, auf dem der Empfangsconnector ausgeführt wird.

HinweisAnmerkung:
Ändern Sie nicht den FQDN-Wert für den Standardempfangsconnector mit dem Namen <Name des Standardservers>, der auf Postfachservern automatisch erstellt wird. Wenn Sie in Ihrer Exchange-Organisation mehrere Postfachserver verwenden und den FQDN-Wert für den Empfangsconnector für <Name des Standardservers> ändern, treten beim internen Nachrichtenfluss zwischen den Postfachservern Fehler auf.

LiveCredentialEnabled

Optional

System.Boolean

Der Parameter LiveCredentialEnabled ist für die interne Verwendung von Microsoft reserviert.

LongAddressesEnabled

Optional

System.Boolean

Der Parameter LongAddressesEnabled ermöglicht das Akzeptieren von langen X.400-E-Mail-Adressen durch den Empfangsconnector. Die X.400-E-Mail-Adressen werden mithilfe der Kapselungsmethode IMCEA (Internet Mail Connector Encapsulated Address) in SMTP-E-Mail-Adressen gekapselt.

Wenn der Wert dieses Parameters $false lautet, beträgt die maximale Länge für eine vollständige SMTP-E-Mail-Adresse 571 Zeichen.

Wenn der Wert dieses Parameters $true ist, werden die folgenden Änderungen vorgenommen:

  • Das XLONGADDR-Schlüsselwort wird in der EHLO-Antwort des Empfangsconnectors angekündigt.

  • Die akzeptierte Zeilenlänge einer SMTP-Sitzung wird auf 8.000 Zeichen erhöht.

  • Gültige lange Adressen werden von den SMTP-Befehlen MAIL FROM und RCPT TO akzeptiert.

Daher können X.400-E-Mail-Adressen nach der IMCEA-Kapselung bis zu 1.860 Zeichen lang sein.

Gültige Werte für diesen Parameter sind $true und $false. Der Standardwert lautet $false. Sie können diesen Parameter nur für im Transportdienst auf einem Postfachserver konfigurierte Empfangsconnectors ändern.

MaxAcknowledgementDelay

Optional

Microsoft.Exchange.Data.EnhancedTimeSpan

Dieser Parameter wird von Microsoft Exchange Server 2013 nicht verwendet. Es wird nur von Microsoft Exchange 2010-Servern in einer Koexistenzumgebung verwendet.

Der Parameter MaxAcknowledgementDelay gibt den Zeitraum an, um den der Transportserver die Ausgabe einer Bestätigung beim Empfang von Nachrichten von einem Host ohne Unterstützung für Shadow-Redundanz verzögert. Beim Empfang von Nachrichten von einem Host ohne Unterstützung für Shadow-Redundanz verzögert ein Microsoft Exchange Server 2010-Transportserver die Ausgabe einer Bestätigung, bis er die erfolgreiche Zustellung der Nachricht an alle Empfänger überprüft hat. Wenn die Überprüfung der erfolgreichen Zustellung jedoch zu lange dauert, tritt auf dem Transportserver ein Timeout auf, und der Server gibt die Bestätigung aus. Die Standardeinstellung ist 30 Sekunden.

Geben Sie einen Wert als Zeitraum an: tt.hh:mm:ss, wobei t = Tage, h = Stunden, m = Minuten und s = Sekunden sind.

MaxHeaderSize

Optional

Microsoft.Exchange.Data.ByteQuantifiedSize

Der Parameter MaxHeaderSize gibt die maximale Größe der SMTP-Nachrichtenkopfzeile in Byte an, die vom Empfangsconnector akzeptiert wird, bevor die Verbindung geschlossen wird. Der Standardwert beträgt 65536 Bytes.

Wenn Sie einen Wert eingeben, qualifizieren Sie den Wert mit einer der folgenden Einheiten:

  • B (Bytes)

  • KB (Kilobytes)

  • MB (Megabytes)

  • GB (Gigabytes)

  • TB (Terabytes)

Nicht qualifizierte Werte werden als Bytes behandelt.

Der gültige Eingabebereich für diesen Parameter liegt zwischen 1 und 2.147.483.647 Byte.

MaxHopCount

Optional

System.Int32

Der Parameter MaxHopCount gibt die Höchstzahl von Hops an, die eine Nachricht ausführen kann, bevor sie vom Empfangsconnector zurückgewiesen wird. Die Höchstzahl von Hops wird von der Anzahl der in einer übermittelten Nachricht enthaltenen Received-Kopfzeilen bestimmt. Der Standardwert ist 60. Der gültige Eingabebereich für diesen Parameter liegt zwischen 1 und 500.

MaxInboundConnection

Optional

Microsoft.Exchange.Data.Unlimited

Der Parameter MaxInboundConnection gibt die maximale Anzahl eingehender Verbindungen an, die von diesem Empfangsconnector gleichzeitig bedient werden. Der Standardwert ist 5000. Der gültige Eingabebereich für diesen Parameter liegt zwischen 1 und 2.147.483.647. Um den Grenzwert für eingehende Verbindungen auf einem Empfangsconnector zu deaktivieren, geben Sie den Wert unlimited ein.

MaxInboundConnectionPercentagePerSource

Optional

System.Int32

Der ParameterMaxInboundConnectionPercentagePerSource gibt die maximale Anzahl von Verbindungen von einer einzigen IP-Adresse aus an, die von einem Empfangsconnector gleichzeitig bedient werden. Der Wert wird als Prozentsatz der verbleibenden verfügbaren Verbindungen auf einem Empfangsconnector ausgedrückt. Geben Sie den Wert als ganze Zahl ohne Prozentzeichen (%) ein. Der Standardwert ist 2 Prozent. Der gültige Eingabebereich für diesen Parameter liegt zwischen 1 und 100.

MaxInboundConnectionPerSource

Optional

Microsoft.Exchange.Data.Unlimited

Der ParameterMaxInboundConnectionPerSource gibt die maximale Anzahl von eingehenden Verbindungen von einer einzigen IP-Adresse aus an, die von diesem Empfangsconnector gleichzeitig bedient werden. Der Standardwert ist 100. Der gültige Eingabebereich für diesen Parameter liegt zwischen 1 und 10000. Um den Grenzwert für eingehende Verbindungen pro Quelle auf einem Empfangsconnector zu deaktivieren, geben Sie den Wert unlimited ein.

MaxLocalHopCount

Optional

System.Int32

Der Parameter MaxLocalHopCount gibt die Höchstzahl von lokalen Hops an, die eine Nachricht ausführen kann, bevor sie vom Empfangsconnector zurückgewiesen wird. Die Höchstzahl von lokalen Hops wird von der Anzahl der in einer übermittelten Nachricht enthaltenen Received-Kopfzeilen mit lokalen Serveradressen bestimmt. Der Standardwert ist 8. Der gültige Eingabebereich für diesen Parameter liegt zwischen 0 und 50. Wenn Sie den Wert 0 angeben, wird die Nachricht nie basierend auf der Anzahl der lokalen Hops zurückgewiesen.

MaxLogonFailures

Optional

System.Int32

Der ParameterMaxLogonFailures gibt die Anzahl der Fehler bei Anmeldewiederholungsversuchen an, die vom Empfangsconnector ausgeführt werden, bevor die Verbindung geschlossen wird. Der Standardwert ist 3. Der gültige Eingabebereich für diesen Parameter liegt zwischen 0 und 10.

MaxMessageSize

Optional

Microsoft.Exchange.Data.ByteQuantifiedSize

Der Parameter MaxMessageSize gibt die maximale Größe einer Nachricht an. Der Standardwert ist 10 MB.

Wenn Sie einen Wert eingeben, qualifizieren Sie den Wert mit einer der folgenden Einheiten:

  • B (Bytes)

  • KB (Kilobytes)

  • MB (Megabytes)

  • GB (Gigabytes)

  • TB (Terabytes)

Nicht qualifizierte Werte werden als Bytes behandelt.

Der gültige Eingabebereich für diesen Parameter liegt zwischen 65536 und 2.147.483.647 Byte.

MaxProtocolErrors

Optional

Microsoft.Exchange.Data.Unlimited

Der Parameter MaxProtocolErrors gibt die maximale Anzahl von SMTP-Protokollfehlern an, die vom Empfangsconnector akzeptiert werden, bevor die Verbindung getrennt wird. Der Standardwert ist 5. Der gültige Eingabebereich für diesen Parameter liegt zwischen 0 und 2147483647. Wenn Sie den Wert unlimited angeben, wird die Verbindung nie aufgrund von Protokollfehlern getrennt.

MaxRecipientsPerMessage

Optional

System.Int32

Der Parameter MaxRecipientsPerMessage gibt die maximale Anzahl von Empfängern pro Nachricht an, die vom Empfangsconnector akzeptiert werden, bevor die Verbindung geschlossen wird. Der Standardwert ist 200. Der gültige Eingabebereich für diesen Parameter liegt zwischen 1 und 512000.

MessageRateLimit

Optional

Microsoft.Exchange.Data.Unlimited

Der Parameter MessageRateLimit gibt die maximale Anzahl von Nachrichten an, die pro Minute von einer einzelnen Client-IP-Adresse gesendet werden können. Der Standardwert für einen Empfangsconnector, der im Transportdienst auf einem Postfachserver konfiguriert ist, lautet unlimited. Der Standardwert für einen Empfangsconnector, der auf einem Edge-Server konfiguriert ist, beträgt 600 Nachrichten pro Minute. Der gültige Eingabebereich für diesen Parameter liegt zwischen 1 und 2.147.483.647. Um den Grenzwert für die Nachrichtenrate auf einem Empfangsconnector zu entfernen, geben Sie den Wert unlimited ein.

MessageRateSource

Optional

Microsoft.Exchange.Data.Directory.SystemConfiguration.MessageRateSourceFlags

Der Parameter MessageRateSource gibt an, wie die Nachrichtenzustellungsrate berechnet wird. Einer der folgenden Werte ist möglich:

  • None   Es wird keine Nachrichtenzustellungsrate berechnet.

  • IPAddress   Die Nachrichtenzustellungsrate wird für sendende Hosts berechnet.

  • User   Die Nachrichtenzustellungsrate wird für sendende Benutzer berechnet (über den SMTP-Befehl MAIL FROM angegeben).

  • All   Die Nachrichtenzustellungsrate wird für sendende Benutzer und sendende Hosts berechnet.

Name

Optional

System.String

Der Parameter Name gibt den vom Administrator angegebenen Namen des Connectors an. Geben Sie den Parameter Name als Zeichenfolge ein. Beispiel: New Receive Connector.

OrarEnabled

Optional

System.Boolean

Der ParameterOrarEnabled gibt an, ob ORAR (Originator Requested Alternate Recipient) aktiviert werden soll. Wenn der Wert dieses Parameters $false ist, wird ORAR nicht unterstützt. Wenn der Wert dieses Parameters $true ist, wird ORAR durch Ankündigung des XORAR-Schlüsselworts in der EHLO-Antwort des Empfangsconnectors unterstützt. Die tatsächlichen ORAR-Informationen werden im SMTP-Befehl RCPT TO übermittelt.

Gültige Werte für diesen Parameter sind $true und $false. Der Standardwert lautet $false. Wenn es sich bei der in den ORAR-Informationen angegebenen E-Mail-Adresse um eine lange X.400-E-Mail-Adresse handelt, muss der Parameter LongAddressesEnabled den Wert $true aufweisen.

PermissionGroups

Optional

Microsoft.Exchange.Data.PermissionGroups

Der Parameter PermissionGroups gibt die Gruppen oder Rollen, die Nachrichten an den Empfangsconnector übermitteln können, sowie die Berechtigungen an, die diesen Gruppen zugewiesen werden. Eine Berechtigungsgruppe ist eine vordefinierte Sammlung von Berechtigungen, die bekannten Sicherheitsprinzipalen gewährt wird. Gültige Werte für diesen Parameter sind: None, AnonymousUsers, Custom, ExchangeUsers, ExchangeServers, ExchangeLegacyServers und Partners. Die Standardberechtigungsgruppen, die einem Empfangsconnector zugewiesen werden, hängen vom Connectorverwendungstyp ab, der durch den Parameter Usage angegeben wurde, als der Empfangsconnector erstellt wurde. Weitere Informationen zu Verwendungstypen von Empfangsconnectors finden Sie unter Empfangsconnectors.

PipeliningEnabled

Optional

System.Boolean

Der Parameter PipeliningEnabled gibt an, ob das EHLO-Schlüsselwort PIPELINING in der EHLO-Antwort an den Remoteserver angekündigt wird und verwendet werden kann. Gültige Werte für diesen Parameter sind $true und $false. Der Standardwert lautet $true. Wenn der Parameter PipeliningEnabled auf $true festgelegt ist, wird das EHLO-Schlüsselwort PIPELINING in der EHLO-Antwort an den Remoteserver angekündigt und kann verwendet werden. Wenn der Parameter PipeliningEnabled auf $false festgelegt ist, wird das EHLO-Schlüsselwort PIPELINING nicht in der EHLO-Antwort an den Remoteserver angekündigt und ist deaktiviert. Die PIPELINING-Erweiterung ermöglicht dem Remoteserver das Senden von Anforderungen, ohne auf eine Antwort von diesem Empfangsconnector warten zu müssen.

ProtocolLoggingLevel

Optional

Microsoft.Exchange.Data.ProtocolLoggingLevel

Der ParameterProtocolLoggingLevel gibt an, ob die Protokollprotokollierung für den angegebenen Empfangsconnector aktiviert bzw. deaktiviert wird. Mit dem Wert Verbose wird die Protokollierung für den Connector aktiviert. Mit dem Wert None wird die Protokollierung für den Connector deaktiviert. Der Standardwert lautet None. Der Speicherort der Empfangsconnectorprotokolle für alle Empfangsconnectors, die im Transportdienst auf einem Postfachserver oder Edgeserver konfiguriert sind, wird mit dem Cmdlet Set-TransportService und dem Parameter ReceiveProtocolLogPath angegeben.

ProxyEnabled

Optional

System.Boolean

Dieser Parameter ist für die interne Verwendung durch Microsoft reserviert.

RemoteIPRanges

Optional

Microsoft.Exchange.Data.MultiValuedProperty

Der Parameter RemoteIPRanges gibt die IP-Remoteadressen an, von denen dieser Connector Nachrichten akzeptiert. Die gültige Syntax für diesen Parameter ist < IP-Startadresse>-< IP-Endadresse>, wie etwa 192.168.1.1-192.168.1.10.

Verwenden Sie zum Eingeben mehrerer Werte und zum Überschreiben vorhandener Einträge die folgende Syntax: <value1>,<value2>.... Wenn die Werte Leerzeichen oder anderweitig erforderliche Anführungszeichen enthalten, müssen Sie die folgende Syntax verwenden: "<value1>","<value2>"....

Verwenden Sie die folgende Syntax, um mindestens einen Wert hinzuzufügen oder zu entfernen, ohne dass dies Auswirkungen auf vorhandene Einträge hat: @{Add="<value1>","<value2>"...; Remove="<value1>","<value2>"...}.

Mehrere Empfangsconnectors auf dem gleichen Server können überlappende IP-Remoteadressbereiche aufweisen, sofern ein IP-Adressbereich vollständig von einem anderen IP-Adressbereich abgedeckt wird. Wenn die IP-Remoteadressbereiche überlappen, wird der IP-Remoteadressbereich mit der exaktesten Übereinstimmung mit der IP-Adresse des verbindenden Servers verwendet.

RequireEHLODomain

Optional

System.Boolean

Der Parameter RequireEHLODomain gibt an, ob der Remotecomputer beim EHLO-Handshake im Anschluss an die Herstellung der SMTP-Verbindung einen Domänennamen angeben muss. Gültige Werte für diesen Parameter sind $true und $false. Der Standardwert lautet $false. Wenn der Parameter RequireEHLODomain auf $true festgelegt ist, muss der Remotecomputer beim EHLO-Handshake im Anschluss an die Herstellung der SMTP-Verbindung einen Domänennamen angeben. Wenn der Remotecomputer den Domänennamen nicht angibt, wird die SMTP-Verbindung beendet.

RequireTLS

Optional

System.Boolean

Der ParameterRequireTLS gibt an, dass alle Nachrichten, die von diesem Connector empfangen werden, TLS-Übermittlung erfordern. Gültige Werte für diesen Parameter sind $true und $false. Der Standardwert lautet $false. Wenn der Parameter RequireTLS auf $true festgelegt ist, ist für alle Nachrichten, die von diesem Connector empfangen werden, TLS-Übermittlung erforderlich.

ServiceDiscoveryFqdn

Optional

Microsoft.Exchange.Data.Fqdn

Der vollqualifizierte Domänenname (FQDN) der Diensterkennung.

SizeEnabled

Optional

Microsoft.Exchange.Data.SizeMode

Der Parameter SizeEnabled gibt an, ob die Erweiterung SIZE SMTP aktiviert ist. Gültige Werte für diesen Parameter sind Enabled, Disabled und EnabledwithoutValue. Der Standardwert lautet Enabled. Wenn der Parameter SizeEnabled auf Enabled festgelegt wird, wird die Erweiterung SIZE SMTP aktiviert, und der Wert für die maximal zulässige Nachrichtengröße aus dem Parameter MaxMessageSize wird im EHLO-Banner angekündigt. Wenn der Parameter SizeEnabled auf Disabled festgelegt wird, wird die Erweiterung SIZE SMTP nicht verwendet, und der Wert für die maximal zulässige Nachrichtengröße wird für den Remoteserver nie offen gelegt. Wenn der Parameter SizeEnabled auf EnabledWithoutValue festgelegt wird, wird die Erweiterung SIZE SMTP aktiviert, der Wert für die maximal zulässige Nachrichtengröße aus dem Parameter MaxMessageSize wird jedoch nicht im EHLO-Banner angekündigt. Aus diese Weise kann die Nachricht die Überprüfungen der Nachrichtengröße für authentifizierte Verbindungen zwischen Postfachservern umgehen. Die Erweiterung SIZE SMTP ist in RFC 1870 definiert. SIZE ermöglicht dem Quellserver das Deklarieren der Größe der eingehenden Nachricht gegenüber dem Zielserver. Außerdem kann der Zielserver auf diese Weise die maximale Nachrichtengröße für den sendenden Server deklarieren, die angenommen werden kann. Wenn die angekündigte Größe der eingehenden Nachricht den für den Parameter MaxMessageSize angegebenen Wert überschreitet, antwortet der Empfangsconnector dem Remoteserver unter Verwendung eines Fehlercodes und beendet die Verbindung.

SmtpUtf8Enabled

Optional

System.Boolean

Dieser Parameter ist für die interne Verwendung durch Microsoft reserviert.

SuppressXAnonymousTls

Optional

System.Boolean

Der Parameter SuppressXAnonymousTls gibt an, ob dieser Empfangsconnector die standardmäßige TLS-Verschlüsselung für eingehende Verbindungen unterstützt. Standardmäßig wird die gesamte Kommunikation zwischen Exchange 2010-Postfachservern mit TLS geschützt. Wenn Sie jedoch TLS für eine bestimmte Verbindung in der Organisation deaktivieren müssen, können Sie einen speziellen Empfangsconnector erstellen und den Parameter SuppressXAnonymousTls auf $true festlegen. Der Standardwert lautet $false.

Bevor dieser Parameter auf $true festgelegt werden kann, müssen Sie mithilfe des Befehls Set-TransportService den Parameter UseDownGradedExchangeServerAuth auf dem Server, für den dieser Empfangsconnector konfiguriert ist, auf $true festlegen.

TarpitInterval

Optional

Microsoft.Exchange.Data.EnhancedTimeSpan

Der Parameter TarpitInterval gibt den Zeitraum an, um den eine SMTP-Antwort an einen Remoteserver zu verzögern ist, der möglicherweise die Verbindung missbraucht. Authentifizierte Verbindungen werden nie auf diese Weise verzögert. Die Standardeinstellung ist 5 Sekunden.

Geben Sie einen Wert als Zeitraum an: tt.hh:mm:ss, wobei t = Tage, h = Stunden, m = Minuten und s = Sekunden sind.

Der gültige Eingabebereich für diesen Parameter liegt zwischen 00:00:00 und 00:10:00. Wenn Sie den Wert auf 00:00:00 festlegen, deaktivieren Sie das Teergrubenintervall.

TlsCertificateName

Optional

Microsoft.Exchange.Data.SmtpX509Identifier

Der Parameter TlsCertificateName gibt das Zertifikat X.509 an, das mit TLS-Sitzungen und für sichere E-Mails verwendet werden soll. Eine gültige Eingabe für diesen Parameter ist [I]Issuer[S]Subject. Der Wert Issuer befindet sich im Feld Issuer des Zertifikats, und der Wert Subject befindet sich im Feld Subject des Zertifikats. Sie können diese Werte finden, indem Sie das Cmdlet Get-ExchangeCertificate ausführen.

TlsDomainCapabilities

Optional

Microsoft.Exchange.Data.MultiValuedProperty

Der Parameter TlsDomainCapabilities gibt die verschiedenen Funktionen an, die dieser Empfangsconnector bestimmten Hosts außerhalb Ihrer Organisation zur Verfügung stellt. Remotehosts werden zunächst über TLS mit Zertifikatüberprüfung authentifiziert, bevor diese Funktionen angeboten werden.

Zum Festlegen von Funktionen für eine Domäne verwenden Sie die folgende Syntax:

<Domänenname 1>:<Funktion 1, Funktion 2,…,Funktion N>

Wenn Sie Funktionen für mehrere Domänen angeben, führen Sie die Konfigurationen der einzelnen Domänen in Anführungszeichen und durch Kommata getrennt auf. Beispiel:

"contoso.com:AcceptOorgProtocol","fabrikam.com:AcceptOorgProtocol,AcceptOorgHeader"

Sie können die Funktionen für nicht mit TLS verschlüsselte eingehende Verbindungen mithilfe der speziellen Domäne "NO-TLS" konfigurieren.

Folgende Funktionen können für eine Domäne konfiguriert werden:

  • AcceptOorgProtocol

  • AcceptOorgHeader

TransportRole

Optional

Microsoft.Exchange.Data.Directory.SystemConfiguration.ServerRole

Der Parameter TransportRole bestimmt die Serverrolle, die diesem Connector zugeordnet ist. Zu den Typen zählen FrontendTransport und HubTransport. Sie werden in der Regel zum Angeben der Serverrolle verwendet, wenn Sie mehrere Serverrollen auf einem Computer hosten.

WhatIf

Optional

System.Management.Automation.SwitchParameter

Die Option WhatIf weist den Befehl an, die für das Objekt ausgeführten Aktionen zu simulieren. Durch Verwendung der Option WhatIf können Sie eine Vorschau der Änderungen anzeigen, ohne diese Änderungen wirklich übernehmen zu müssen. Für die Option WhatIf muss kein Wert angegeben werden.

Eingabetypen, die dieses Cmdlet akzeptiert, finden Sie unter Eingabe- und Ausgabetypen für Cmdlets. Wenn das Feld mit dem Eingabetyp für ein Cmdlet leer ist, akzeptiert das Cmdlet diese Eingabedaten nicht.

Rückgabetypen bzw. Ausgabetypen, die dieses Cmdlet akzeptiert, finden Sie unter Eingabe- und Ausgabetypen für Cmdlets. Wenn das Feld mit dem Ausgabetyp leer ist, gibt das Cmdlet keine Daten zurück.

 
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