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Neuigkeiten (Datenbankmodul)

Die neueste Version des SQL Server Database Engine (Datenbankmodul)s enthält neue Funktionen und Erweiterungen, die die Leistungsfähigkeit und Produktivität von Architekten, Entwicklern und Administratoren erhöhen, die Datenspeichersysteme entwerfen, entwickeln und pflegen. Das Database Engine (Datenbankmodul) wurde in den folgenden Bereichen verbessert.

Speicheroptimierte Tabellen

In-Memory OLTP ist ein speicheroptimiertes, in das SQL Server-Modul integriertes Datenbankmodul. In-Memory OLTP wurde für OLTP optimiert. Weitere Informationen finden Sie unter In-Memory OLTP (Arbeitsspeicheroptimierung).

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SQL Server-Datendateien in Windows Azure

SQL Server-Datendateien in Windows Azure bietet systemeigene Unterstützung für SQL Server-Datenbankdateien, die als Windows Azure-BLOBs gespeichert sind. Mit dieser Funktion können Sie eine Datenbank in einem SQL Server erstellen, der lokal oder auf einem virtuellen Computer in Windows Azure ausgeführt wird und der Ihre Daten an einem dedizierten Speicherort im Windows Azure-BLOB-Speicher vorhält.

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Hosten einer SQL Server-Datenbank auf einem virtuellen Computer in Windows Azure

Verwenden Sie den Assistenten zum Bereitstellen einer SQL Server-Datenbank auf einem virtuellen Computer in Windows Azure, um eine Datenbank von einer SQL Server-Instanz auf einem virtuellen Computer in Windows Azure zu hosten.

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Erweiterungen bei der Sicherung und Wiederherstellung

SQL Server 2014 umfasst die folgenden Erweiterungen für die SQL Server-Sicherung und -Wiederherstellung:

  • SQL Server-Sicherung über URLs

    Die in SQL Server 2012 SP1 CU2 eingeführte SQL Server-Sicherung über URLs wird nur von Transact-SQL, PowerShell und SMO unterstützt. In SQL Server 2014 können Sie SQL Server Management Studio für die Sicherung oder Wiederherstellung im Windows Azure-BLOB-Speicherdienst verwenden. Die neue Option ist sowohl für Sicherungsaufgaben als auch für Wartungspläne verfügbar. Weitere Informationen finden Sie unter Verwenden der Sicherungsaufgabe in SQL Server Management Studio, SQL Server-Sicherung über URLs mithilfe des Wartungsplanungs-Assistenten und Wiederherstellen von Daten aus dem Windows Azure-Speicher mithilfe von SQL Server Management Studio.

  • SQL Server Managed Backup für Windows Azure

    Der Dienst SQL Server Managed Backup für Windows Azure basiert auf der SQL Server-Sicherung über URLs und wird von SQL Server zum Verwalten und Planen von Datenbank- und Protokollsicherungen bereitgestellt. In dieser Version wird nur die Sicherung im Windows Azure-Speicher unterstützt. SQL Server Managed Backup für Windows Azure kann sowohl auf Datenbank- als auch auf Instanzebene konfiguriert werden und ermöglicht die präzise Steuerung auf Datenbankebene sowie die Automatisierung auf Instanzebene. SQL Server Managed Backup für Windows Azure kann auf SQL Server-Instanzen konfiguriert werden, die lokal ausgeführt werden, und auf SQL Server-Instanzen auf virtuellen Computern in Windows Azure und wird für SQL Server-Instanzen empfohlen, die auf virtuellen Computern in Windows Azure ausgeführt werden. Weitere Informationen finden Sie unter SQL Server Managed Backup für Windows Azure.

  • Verschlüsselung von Sicherungen

    Sie haben jetzt die Möglichkeit, die Sicherungsdatei während eines Sicherungsvorgangs zu verschlüsseln. Es werden mehrere Verschlüsselungsalgorithmen unterstützt, einschließlich AES 128, AES, AES 192 256 und Triple DES. Sie müssen entweder ein Zertifikat oder einen asymmetrischen Schlüssel verwenden, um während des Sicherungsvorgangs eine Verschlüsselung auszuführen. Weitere Informationen finden Sie unter Verschlüsseln der Sicherung.

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Überarbeitete Logik der Kardinalitätsschätzung

Die Logik der Kardinalitätsschätzung wurde in SQL Server 2014 überarbeitet, um die Qualität von Abfrageplänen und somit die Abfrageleistung zu verbessern. Die neue Kardinalitätsschätzung umfasst Annahmen und Algorithmen, die sich optimal mit den heutigen OLTP- und Data Warehouse-Arbeitsauslastungen ergänzen. Sie basiert auf intensiven Forschungen zum Verhalten der Kardinalitätsschätzung in heutigen Arbeitsauslastungen sowie auf unseren eigenen Erkenntnissen, die wir in den letzten 15 Jahren bei der Optimierung der SQL Server-Kardinalitätsschätzung gewonnen haben. Das Feedback unserer Kunden zeigt, dass die meisten Abfragen von den Änderungen profitieren oder mindestens mit gleicher Leistung ausgeführt werden. Bei einer geringen Zahl von Abfragen kann jedoch eine Verschlechterung gegenüber der früheren Kardinalitätsschätzung auftreten. Empfehlungen für das Optimieren und Testen der Leistung finden Sie unter Kardinalitätsschätzung (SQL Server).

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Verzögerte Dauerhaftigkeit

In SQL Server 2014 wurde die Möglichkeit eingeführt, die Latenz zu verringern, indem einige oder alle Transaktionen als verzögert dauerhaft festgelegt werden. Bei einer verzögert dauerhaften Transaktion wird die Steuerung an den Client zurückgegeben, bevor der Transaktionsprotokoll-Datensatz auf den Datenträger geschrieben wird. Dauerhaftigkeit kann auf Datenbankebene, auf COMMIT-Ebene oder auf ATOMIC-Blockebene gesteuert werden.

Weitere Informationen finden Sie im Thema Steuern der Transaktionsdauerhaftigkeit.

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AlwaysOn-Erweiterungen

SQL Server 2014 enthält die folgenden Erweiterungen für AlwaysOn-Failoverclusterinstanzen und AlwaysOn-Verfügbarkeitsgruppen:

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Partitionswechsel und Indizierung

Die einzelnen Partitionen der partitionierten Tabellen können jetzt neu erstellt werden. Weitere Informationen finden Sie unter ALTER INDEX (Transact-SQL).

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Verwalten der Sperrenpriorität von Onlinevorgängen

Die ONLINE = ON-Option verfügt nun über eine WAIT_AT_LOW_PRIORITY-Option, mit der angegeben werden kann, wie lange der Neuerstellungsprozess auf die erforderlichen Sperren warten soll. Mithilfe der WAIT_AT_LOW_PRIORITY-Option kann zusätzlich die Beendigung blockierender Prozesse konfiguriert werden, die sich auf die REBUILD-Anweisung beziehen. Weitere Informationen finden Sie unter ALTER TABLE (Transact-SQL) und ALTER INDEX (Transact-SQL). Unter sys.dm_tran_locks (Transact-SQL) und sys.dm_os_wait_stats (Transact-SQL) sind Informationen zur Behandlung von Problemen mit neuen Sperrstatustypen enthalten.

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Columnstore-Indizes

Die folgenden neuen Funktionen sind für columnstore-Indizes verfügbar:

  • Gruppierte columnstore-Indizes

    Verwenden Sie einen gruppierten columnstore-Index, um die Datenkomprimierung und Abfrageleistung für Data Warehousing-Arbeitsauslastungen zu verbessern, die hauptsächlich Massenladevorgänge und schreibgeschützte Abfragen ausführen. Da der gruppierte columnstore-Index aktualisierbar ist, kann die Arbeitsauslastung viele Einfüge-, Update- und Löschvorgänge ausführen. Weitere Informationen finden Sie unter Beschreibung von Columnstore-Indizes und Verwenden von gruppierten Columnstore-Indizes.

  • SHOWPLAN

    SHOWPLAN zeigt Informationen zu columnstore-Indizes an. Die EstimatedExecutionMode-Eigenschaft und die ActualExecutionMode-Eigenschaft verfügen über die beiden möglichen Werte Batch und Row. Die Storage-Eigenschaft verfügt über die beiden möglichen Werte RowStore und ColumnStore.

  • Archivierungsdatenkomprimierung

    ALTER INDEX … REBUILD verfügt über die neue COLUMNSTORE_ARCHIVE-Datenkomprimierungsoption, mit der die angegebenen Partitionen eines columnstore-Index stärker komprimiert werden. Verwenden Sie diese Option bei der Archivierung und in Situationen, in denen es auf eine geringere Datenspeichergröße und nicht auf den zusätzlichen Zeitaufwand für das Speichern und Abrufen ankommt. Weitere Informationen finden Sie unter ALTER INDEX (Transact-SQL).

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Pufferpoolerweiterung

Die Pufferpoolerweiterung ermöglicht die nahtlose Integration von Solid State Drives (SSD) als nicht flüchtige Erweiterung des Arbeitsspeichers (NvRAM) in den Database Engine (Datenbankmodul)-Pufferpool, um den E/A-Durchsatz deutlich zu verbessern.

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Inkrementelle Statistiken

CREATE STATISTICS und verwandte Statistikanweisungen ermöglicht jetzt mithilfe der INCREMENTAL-Option die Erstellung von Statistiken pro Partition. Verwandte Anweisungen lassen inkrementelle Statistiken zu oder erstellen Berichte. Zur betroffenen Syntax zählen UPDATE STATISTICS, sp_createstats, CREATE INDEX, ALTER INDEX, ALTER DATABASE SET-Optionen, DATABASEPROPERTYEX, sys.databases und sys.stats. Weitere Informationen finden Sie unter CREATE STATISTICS (Transact-SQL).

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Erweiterungen der Ressourcenkontrolle für die physische E/A-Steuerung

Über die Ressourcenkontrolle können Sie Grenzwerte für die CPU, physische E/A und den Arbeitsspeicher, d. h. Ressourcen festlegen, die eingehenden Anwendungsanforderungen im Ressourcenpool zur Verfügung stehen. In SQL Server 2014 können Sie über die neue MIN_IOPS_PER_VOLUME-Einstellung und MAX_IOPS_PER_VOLUME-Einstellung die physischen E/A-Befehle steuern, die für Benutzerthreads eines bestimmten Ressourcenpools ausgegeben werden. Weitere Informationen finden Sie unter Ressourcenpool für die Ressourcenkontrolle und CREATE RESOURCE POOL (Transact-SQL).

Mit der MAX_OUTSTANDING_IO_PER_VOLUME-Einstellung von ALTER RESOURCE GOVENOR werden die maximalen ausstehenden E/A-Vorgänge pro Datenträgervolume festgelegt. Mit dieser Einstellung können Sie die E/A-Ressourcenkontrolle auf die E/A-Eigenschaften eines Datenträgervolumes abstimmen. Außerdem kann sie die Anzahl der E/A-Befehle auf den Grenzwert der SQL Server-Instanz beschränken. Weitere Informationen finden Sie unter ALTER RESOURCE GOVERNOR (Transact-SQL).

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Online Index Operation-Ereignisklasse

Der Statusbericht für die Online Index Operation-Ereignisklasse enthält jetzt zwei neue Datenspalten: PartitionId und PartitionNumber. Weitere Informationen finden Sie unter Progress Report: Online Index Operation-Ereignisklasse.

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Datenbank-Kompatibilitätsgrad

Der Kompatibilitätsgrad 90 ist in SQL Server 2014 nicht gültig. Weitere Informationen finden Sie unter ALTER DATABASE-Kompatibilitätsgrad (Transact-SQL).

Inlinespezifikation von CLUSTERED und NONCLUSTERED

Die Inlinespezifikation von CLUSTERED- und NONCLUSTERED-Indizes ist jetzt für datenträgerbasierte Tabellen zulässig. Das Erstellen einer Tabelle mit Inlineindizes entspricht der Ausgabe einer CREATE TABLE-Anweisung gefolgt von den entsprechenden CREATE INDEX-Anweisungen. Eingeschlossene Spalten und Filterbedingungen werden bei Inlineindizes nicht unterstützt.

SELECT … INTO

Die SELECT … INTO-Anweisung wurde verbessert und kann nun parallel ausgeführt werden. Der Kompatibilitätsgrad der Datenbank muss auf mindestens 110 festgelegt werden.

Transact-SQL-Erweiterungen für In-Memory OLTP

Informationen zu den Änderungen an Transact-SQL, die zur Unterstützung von In-Memory OLTP vorgenommen wurden, finden Sie unter Transact-SQL-Unterstützung für In-Memory OLTP.

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sys.xml_indexes

sys.xml_indexes (Transact-SQL) verfügt über die drei neuen Spalten xml_index_type, xml_index_type_description und path_id.

sys.dm_exec_query_profiles

Mit sys.dm_exec_query_profiles (Transact-SQL) wird der Abfragestatus einer ausgeführten Abfrage in Echtzeit überwacht.

sys.column_store_row_groups

sys.column_store_row_groups (Transact-SQL) stellt Informationen zu gruppierten Columnstore-Indizes auf Segmentbasis bereit, um den Administrator bei Fragen zur Systemverwaltung zu unterstützen.

sys.databases

sys.databases (Transact-SQL) verfügt über die drei neuen Spalten is_auto_create_stats_incremental_on, is_query_store_on und resource_pool_id.

Systemsichterweiterungen für In-Memory OLTP

Informationen zu den Systemsichterweiterungen zur Unterstützung von In-Memory OLTP finden Sie unter Neue und aktualisierte Eigenschaften, Systemsichten, gespeicherte Prozeduren, Wartetypen und DMVs für In-Memory OLTP.

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CONNECT ANY DATABASE-Berechtigung

Eine neue Berechtigung auf Serverebene. Erteilen Sie die CONNECT ANY DATABASE-Berechtigung einem Anmeldenamen, der eine Verbindung mit allen derzeit vorhandenen Datenbanken und allen zukünftig erstellten neuen Datenbanken herstellen muss. Gewährt keine Berechtigung für Datenbanken außer der Berechtigung zum Herstellen der Verbindung. Kombinieren Sie diese Berechtigung mit SELECT ALL USER SECURABLES oder mit VIEW SERVER STATE, um einem Überwachungsprozess das Anzeigen aller Daten oder aller Datenbankstatus in der Instanz von SQL Server zu ermöglichen.

IMPERSONATE ANY LOGIN-Berechtigung

Eine neue Berechtigung auf Serverebene. Wenn die Berechtigung erteilt wird, kann ein Prozess der mittleren Ebene beim Herstellen der Verbindung mit Datenbanken die Identität des Kontos von Clients annehmen, die eine Verbindung mit ihm herstellen. Wenn die Berechtigung verweigert wird, kann verhindert werden, dass ein Anmeldename mit hohen Privilegien die Identität anderer Anmeldenamen annimmt. Beispielsweise kann verhindert werden, dass ein Anmeldename mit einer CONTROL SERVER-Berechtigung die Identität anderer Anmeldenamen annimmt.

SELECT ALL USER SECURABLES-Berechtigung

Eine neue Berechtigung auf Serverebene. Wenn sie erteilt wird, kann ein Anmeldename, z. B. ein Auditor, Daten in allen Datenbanken anzeigen, mit denen der Benutzer eine Verbindung herstellen kann.

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Bereitstellen einer SQL Server-Datenbank auf einem virtuellen Windows Azure-Computer ermöglicht die Bereitstellung einer SQL Server-Datenbank auf einem virtuellen Windows Azure-Computer.

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