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Entwickeln eines Implementierungsplans für Operations Manager 2007

Letzte Aktualisierung: Mai 2009

Betrifft: Operations Manager 2007 R2, Operations Manager 2007 SP1

Entwickeln eines Implementierungsplans

Zu diesem Zeitpunkt des Entwurfsvorgangs sollten Sie über verschiedene Dokumente verfügen:

  • Eine Liste der Ziele Ihres Operations Manager 2007-Implementierungsprojekts

  • Eine Zusammenfassung der betrieblichen, rechtlichen und IT-Anforderungen

  • Ein zuverlässiges Bestandsverzeichnis Ihrer aktuellen Produktionsumgebung

  • Eine zuverlässige Beschreibung der gegenwärtig angewendeten Verfahren zur Durchführung der Überwachung

  • Eine Auflistung der Operations Manager 2007-Dienste, die implementiert werden sollen, und der Komponenten, die zur Unterstützung dieser Dienste notwendig sind

  • Ein detailliertes Diagramm Ihrer geplanten Verwaltungsgruppen mit Angaben, wie diese in Ihrer Umgebung angeordnet werden sollen

  • Einen detaillierten Plan, wie Operations Manager mit Ihren aktuellen Überwachungsprozessen integriert werden soll

  • Hardwarespezifikationen für die Server in den geplanten Verwaltungsgruppen

Das letzte Element, bei dessen Entwicklung dieses Handbuch Sie unterstützen soll, ist ein Implementierungsplan.

Prüfen in einer Testumgebung

Ein Implementierungsplan ist einfach eine nicht übermäßig detaillierte Auflistung der Schritte, die notwendig sind, um die Überwachungsumgebung aus ihrem gegenwärtigen, "Startzustand" genannten Zustand in den "gewünschten Endzustand" zu überführen. Der einzige Weg, um einen Implementierungsplan ordnungsgemäß zu entwickeln, führt über das Prüfen in einer Testumgebung. Das Ziel des Prüfens in einer Testumgebung, als Teil der Entwicklung eines Implementierungsplans, besteht darin, Konfiguration und Verfahren zu überprüfen, nicht jedoch darin, die Skalierbarkeit nachzuweisen, da es sich aus Kostengründen gewöhnlich verbietet, die Produktionsumgebung mit ihrer ganzen Komplexität vollständig zu modellieren und in eine Testumgebung zu laden.

Beginnen Sie mit dem Entwurf der Testumgebung, indem Sie die kritischen Komponenten in Ihrer Produktionsumgebung identifizieren, welche die Überwachungsumgebung unterstützen, zum Beispiel das Active Directory und DNS. Identifizieren Sie außerdem Komponenten, mit denen Operations Manager interagieren wird, zum Beispiel Anwendungen, Server und Arbeitsstationen.

Sichern Sie die Hardware, welche die Testumgebung des Startzustands hosten soll. Da Sie keine Prüfung auf Skalierbarkeit durchführen, sollten Sie die Verwendung von Microsoft Virtual Server in Erwägung ziehen, um diese Komponenten als virtuelle Maschinen zu hosten. Die Verwendung von Virtual Server hat außerdem den Vorteil, dass sie die Möglichkeit bietet, die Testumgebung nach einem Testlauf schnell auf einen leeren Startzustand zurückzusetzen. Bauen Sie die Infrastruktur der kritischen Komponenten und andere Komponenten des Startzustands in dieser Umgebung auf. Gehen Sie dabei mit der gebotenen Sorgfalt vor, um sicherzustellen, dass die Testumgebung der Produktionsumgebung möglichst ähnlich ist. Je größer die Ähnlichkeit im Hinblick auf Konfiguration, Dienste und Daten ist, desto aussagekräftiger ist die nachfolgende Prüfung.

Stellen Sie dann die Hardware bereit, die verwendet werden soll, um die Produktionsimplementierung Ihrer Verwaltungsgruppen zu unterstützen, und bringen Sie diese in der Testumgebung zum Laufen. Dies gibt Ihnen Gelegenheit zu überprüfen, ob die gesamte Hardware vorhanden ist und einwandfrei arbeitet. Stellen Sie danach eine grobe Liste der Schritte zusammen, mit denen die Bereitstellung von Operations Manager erfolgen soll. Damit sind die vorbereitenden Schritte abgeschlossen.

Nun sollten Sie schrittweise die Implementierung in der Testumgebung durchführen und dabei die Verfahren jeweils entsprechend aktualisieren. Es ist zu erwarten, dass während dieses Vorgangs Probleme auftreten. Das Ziel besteht hierbei darin, möglichst viele Probleme, welche die Implementierung behindern, zu identifizieren und Lösungen oder Verfahren zur Überwindung dieser Probleme zu entwickeln. Sie müssen damit rechnen, dass dieser Prozess viele Male wiederholt werden muss, wobei Sie jedes Mal etwas weiter kommen und nach Bedarf die Testumgebung auf den Startzustand zurücksetzen.

Sobald Sie in der Lage sind, die Implementierung vom Startzustand bis zum gewünschten Endzustand erfolgreich zu durchlaufen, können Sie sicher sein, dass Sie über einen zuverlässigen und wirklich nützlichen Implementierungsplan verfügen.

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