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Konfigurieren der Verwaltung von Informationsrechten in Outlook 2010

 

Gilt für: Office 2010

Letztes Änderungsdatum des Themas: 2011-11-11

Benutzer können mithilfe der Verwaltung von Informationsrechten (Information Rights Management, IRM) die Berechtigungen für Inhaltsdokumente und E-Mail-Nachrichten in Microsoft Office 2010 einschränken. Mithilfe von Gruppenrichtlinien oder mit dem Office-Anpassungstool (OAT) können Sie IRM-Optionen in der Organisation so konfigurieren, dass Dokumenteigenschaften für IRM-Inhalte verschlüsselt werden.

Inhalt dieses Artikels:

Sie können zahlreiche Einstellungen zum Anpassen von IRM mithilfe der Office-Gruppenrichtlinienvorlage (Office14.adm) und der Outlook-Gruppenrichtlinienvorlage (Outlk14.adm) sperren. Sie können auch das Office-Anpassungstool (OAT) verwenden, um Standardeinstellungen zu konfigurieren, die von Benutzern geändert werden können. Die OAT-Einstellungen befinden sich im OAT in den entsprechenden Abschnitten auf der Seite Benutzereinstellungen ändern. Darüber hinaus gibt es IRM-Konfigurationsoptionen, die nur mithilfe von Registrierungsschlüsseleinstellungen konfiguriert werden können. Eine Liste der IRM-Einstellungen finden Sie unter Planen der Verwaltung von Informationsrechten in Office 2010.

In Microsoft Outlook 2010 können Benutzer E-Mail-Nachrichten mit eingeschränkten Berechtigungen erstellen und senden, um zu verhindern, dass Nachrichten weitergeleitet, gedruckt oder kopiert und eingefügt werden. Office 2010-Dokumente, -Arbeitsmappen und -Präsentationen, die an Nachrichten mit eingeschränkten Berechtigungen angefügt werden, werden automatisch ebenfalls eingeschränkt.

Als Outlook-Administrator können Sie mehrere IRM-Optionen für E-Mails konfigurieren. Beispielsweise können Sie die Verwaltung von Informationsrechten deaktivieren oder die lokale Lizenzzwischenspeicherung konfigurieren. Sie können auch zusätzlich zur Standardberechtigungsgruppe Nicht weiterleiten benutzerdefinierte IRM-Berechtigungen für Benutzer entwerfen. Weitere Informationen finden Sie unter Einrichten der Verwaltung von Informationsrechten für Office 2010 in Planen der Verwaltung von Informationsrechten in Office 2010.

Lesen Sie Planen der Verwaltung von Informationsrechten in Office 2010, bevor Sie mit der Bereitstellung beginnen, um die Einstellungen zu ermitteln, die Sie möglicherweise für IRM konfigurieren müssen.

Sie können die Office 2010- und Outlook 2010-Vorlagen sowie andere ADM-Dateien im Microsoft Download Center herunterladen. Weitere Informationen zur Verwendung des OAT finden Sie unter Office-Anpassungstool in Office 2010.

Sie können IRM für alle Microsoft Office-Anwendungen deaktivieren. Zum Deaktivieren von IRM in Outlook 2010 müssen Sie IRM für alle Microsoft Office-Anwendungen deaktivieren. Es gibt keine separate Option, um IRM nur in Microsoft Outlook zu deaktivieren.

So deaktivieren Sie mithilfe von Gruppenrichtlinien IRM in Office 2010
  1. Laden Sie in den Gruppenrichtlinien die Office 2010-Vorlage (Office14.adm), und navigieren Sie zu Benutzerkonfiguration\Administrative Vorlagen\Microsoft Office 2010\Eingeschränkte Berechtigungen verwalten.

  2. Doppelklicken Sie auf Benutzeroberfläche für die Verwaltung von Informationsrechten deaktivieren.

  3. Klicken Sie auf Aktiviert.

  4. Klicken Sie auf OK.

Standardmäßig wird in Outlook 2010 die IRM-Lizenz für E-Mails mit verwalteten Rechten automatisch heruntergeladen, wenn Outlook die Synchronisierung mit Exchange Server vornimmt. Sie können Outlook 2010 so konfigurieren, dass die lokale Zwischenspeicherung von Lizenzinformationen verhindert wird. In diesem Fall müssen die Benutzer eine Verbindung zum Netzwerk herstellen, um Lizenzinformationen abzurufen, die zum Öffnen von E-Mail-Nachrichten mit verwalteten Rechten benötigt werden.

So deaktivieren Sie mithilfe von Gruppenrichtlinien die automatische Lizenzzwischenspeicherung für IRM
  1. Laden Sie in den Gruppenrichtlinien die Outlook 2010-Vorlage (Outlk14.adm), und navigieren Sie zu Benutzerkonfiguration\Administrative Vorlagen\Microsoft Outlook 2010\Verschiedenes.

  2. Doppelklicken Sie auf Lizenzinformationen für die Rechteberechtigung für IRM für E-Mail während der Exchange-Ordnersynchronisation nicht herunterladen.

  3. Klicken Sie auf Aktiviert.

  4. Klicken Sie auf OK.

Sie können mit IRM auch einen Ablaufzeitraum für E-Mails erzwingen, den Sie für Outlook 2010 konfigurieren. Wenn ein Benutzer die Anzahl der Tage bis zum Ablauf einer Nachricht eingibt, während IRM aktiviert ist, ist nach Ablauf dieses Zeitraums kein Zugriff mehr auf die Nachricht möglich.

Als Administrator können Sie einen Ablaufzeitraum für alle Outlook-E-Mail-Nachrichten in Ihrer Organisation angeben. Der Ablaufzeitraum wird nur erzwungen, wenn Benutzer E-Mails mit verwalteten Rechten senden.

So konfigurieren Sie mithilfe von Gruppenrichtlinien einen Ablaufzeitraum für E-Mail-Nachrichten
  1. Laden Sie in den Gruppenrichtlinien die Outlook 2010-Vorlage (Outlk14.adm), und navigieren Sie zu Benutzerkonfiguration\Administrative Vorlagen\Microsoft Outlook 2010\Outlook-Optionen\Einstellungen\E-Mail-Optionen\Erweiterte E-Mail-Optionen.

  2. Doppelklicken Sie auf Beim Senden einer Nachricht.

  3. Klicken Sie auf Aktiviert.

  4. Geben Sie im Feld Nachrichten laufen ab nach (Tagen) eine Anzahl von Tagen ein.

  5. Klicken Sie auf OK.

Die IRM-Richtlinieneinstellungen, die in der Office-Gruppenrichtlinienvorlage (Office14.adm) verfügbar sind, können so konfiguriert werden, dass sie auf den Speicherort der Vorlagen für Benutzerrechterichtlinien (entweder lokal oder auf einer verfügbaren Serverfreigabe gespeichert) zeigen.

So konfigurieren Sie mithilfe von Gruppenrichtlinien die IRM-Vorlagen für Benutzerrechterichtlinien
  1. Laden Sie in den Gruppenrichtlinien die Office 2010-Vorlage (Office14.adm), und navigieren Sie zu Benutzerkonfiguration\Administrative Vorlagen\Microsoft Office 2010\Eingeschränkte Berechtigungen verwalten.

  2. Doppelklicken Sie auf Pfad für Berechtigungsrichtlinien angeben.

  3. Klicken Sie auf Aktiviert.

  4. Geben Sie im Feld Pfad zu Richtlinienvorlagen für Inhaltsberechtigung angeben den vollständigen Pfad zu den IRM-Vorlagen für Benutzerrechterichtlinien ein.

  5. Klicken Sie auf OK.

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