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Verteilen von Produktupdates für 2007 Office System

Aktualisiert: 2011-04-14

Inhalt dieses Artikels:

Nach jeder neuen Version von Microsoft Office stellt Microsoft eine Reihe von Softwareupdates zur Verfügung, die helfen sollen, die Anwendungssicherheit, Leistung und Zuverlässigkeit zu verbessern. Microsoft veröffentlicht die in der folgenden Tabelle aufgezeigten Arten von Softwareupdates.

UpdateDefinition

Service Pack

Getestete, kumulierte Hotfixes, Sicherheitsupdates, wichtige Updates und Softwareupdates. Service Packs können auch eine begrenzte Anzahl von Entwurfsänderungen oder zusätzlichen Features auf Kundenwunsch enthalten. Ein Service Pack stellt eine neue Baselineversion des Produkts dar.

Sicherheitsupdate

Allgemein freigegebene Korrektur für eine produktspezifische Sicherheitslücke. Sicherheitslücken werden basierend auf ihrem Schweregrad bewertet, der im Microsoft-Sicherheitsbulletin als kritisch, wichtig, mittel oder niedrig angegeben ist.

Allgemeines Update

Allgemein freigegebene Fehlerkorrektur für ein sehr wichtiges Problem, das nicht sicherheitsrelevant ist.

Hotfix

Ein einzelnes, kumuliertes Paket, das aus einer oder mehreren Dateien zur Behebung eines Problems in einem Produkt besteht. Hotfixes korrigieren eine bestimmte Kundensituation und werden u. U. nicht außerhalb der Kundenorganisation verteilt.

Softwareupdates werden als vollständige Dateiupdates veröffentlicht, durch die alle durch das Update geänderten Dateien ersetzt werden. Da vollständige Dateien installiert werden, ist bei vollständigen Dateiupdates in der Regel kein Zugriff auf die ursprüngliche Office-Installationsquelle erforderlich.

Beachten Sie, dass Service Packs für Office-Produkte nur als Patches für das installierte Produkt verfügbar sind. Sie sind nicht in die grundlegenden Office System-Produkte integriert.

Informationen dazu, wie Microsoft-Produkte in 2007 Office System aktualisiert werden, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 949370: Informationen dazu, wie die Microsoft-Produkte in 2007 Office aktualisiert werden (http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=119649&clcid=0x407).

Windows Installer-Versionen

ImportantWichtig:

Zur Patchbereitstellung für 2007 Office System ist Microsoft Windows Installer 3.1 für Computer unter Windows XP mit Service Pack (SP) 2 oder höher und Windows Server 2003 mit SP1 oder höher erforderlich. Wenn die erforderliche Windows Installer-Version nicht vorhanden ist, wird während der Installation möglicherweise eine Fehlermeldung ähnlich der folgenden angezeigt: Fehler beim Installieren dieses Pakets.

Dieses Problem kann auftreten, weil bestimmte Versionen von Windows Installer nicht die erforderlichen Funktionen für eine erfolgreiche Aktualisierung enthalten. Zum Beheben dieses Problems laden Sie das Windows Installer 3.1-Update herunter und installieren Sie es. Nachdem Sie Windows Installer aktualisiert haben, installieren Sie die Updates für 2007 Office System System erneut.

Weitere Informationen zu diesem Problem finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 942101: Bei der Anwendung eines beliebigen 2007 Office-Service Packs auf einem Computer, auf dem Windows XP Service Pack 2 ausgeführt wird, erhalten Sie eine Fehlermeldung (http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=108467&clcid=0x407).

Informationen zum Installieren von Windows Installer 3.1, Version 2, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 893803: Windows Installer 3.1 V2 (3.1.4000.2435) ist verfügbar (http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=88539&clcid=0x407).

Computer unter Windows Vista und Windows Server 2008 verwenden Windows Installer 4.0. Weitere Informationen zu Windows Installer finden Sie in den folgenden Ressourcen auf der MSDN-Website:

Warten vorhandener Installationen von 2007 Office System

Neue Bereitstellungsfeatures in 2007 Office System vereinfachen die Auswahl einer Aktualisierungsstrategie. Sie verteilen alle Updates direkt an den Client, um sicherzustellen, dass die vorhandenen Installationen von 2007 Office System System über die neuesten Softwareupdates verfügen.

Benutzer können mehrere vollständige Dateiupdates direkt auf Clientcomputer anwenden. Beispielsweise kann ein Benutzer zuerst ein Sicherheitsupdate mit vollständigen Dateien, dann ein wichtiges Update mit vollständigen Dateien usw. anwenden. Vollständige Dateiupdates ersetzen vollständig alle Dateien, die vom Update betroffen sind. Beispielsweise können Sie das vollständige Dateiupdate auch an Benutzer senden, bei denen die lokale Installationsquelle beschädigt ist und die keinen Zugriff auf eine Quelle im Netzwerk haben. Benutzer können die Updates in den meisten Fällen anwenden, auch wenn sie keinen Zugriff auf die Quelle haben.

Zum Installieren von 2007 Office System und darauf folgenden Produktupdates sind Administratorrechte erforderlich. Benutzer müssen also Administrator ihres Computers sein oder Administratorrechte für die Durchführung der Installation erhalten. Weitere Informationen finden Sie unter Bereitstellen von 2007 Office System für Benutzer, die keine Administratoren sind.

NoteHinweis:

Bei Microsoft Office 2003 wurde das Produkt in großen Organisationen normalerweise von einem administrativen Installationspfad aus installiert. Die Installation von einer lokalen Installationsquelle war optional ebenfalls möglich. In 2007 Office System ist die Option einer administrativen Installation nicht mehr vorhanden, und die lokale Installationsquelle ist zwingend erforderlich. Da alle Updates direkt auf die Clients angewendet werden, bleibt die Netzwerkquelle unverändert, und die Clientinstallationen bleiben mit der ursprünglichen Quelle synchronisiert.

Lokales Verteilen von Updates

Bei der Installation von 2007 Office System werden die Installationsdateien in einen verborgenen Ordner auf dem lokalen Computer kopiert. Windows Installer nutzt diese lokale Installationsquelle für die Erstinstallation von Office und später zum Reparieren und Aktualisieren von Office. Weitere Informationen zur lokalen Installationsquelle finden Sie unter Übersicht über die Setuparchitektur für 2007 Office System.

In den meisten Fällen empfiehlt sich eine lokale Aktualisierungsstrategie, insbesondere aber, wenn Folgendes zutrifft:

  • Softwareupdates werden an verschiedene Benutzergruppen oder zu unterschiedlichen Zeiten verteilt.

  • Die Netzwerkbandbreite ist eingeschränkt.

  • Es gibt Benutzer, die nur eingeschränkt oder unzuverlässig auf das Netzwerk zugreifen können, z. B. mobile Benutzer.

Da immer eine lokale Installationsquelle zur Verfügung steht, können Offlinebenutzer alle Vorgänge ausführen, für die Zugriff auf die Quelle erforderlich ist.

Unterstützte Baselines

Die ursprüngliche Version von 2007 Office System stellt die erste Baseline des Produkts dar. Jedes darauf folgende Service Pack entspricht einer weiteren Baseline.

Vollständige Dateiupdates werden in der Regel von den beiden letzten Baselines unterstützt. Beispielsweise können Sie ein Update, das nach 2007 Office System Service Pack 2 (SP2) herausgegeben wurde, für Benutzer nach dem Update auf Service Pack 1 (SP1) bereitstellen.

NoteHinweis:

Nach der Veröffentlichung des neuesten Service Packs wird die vorherige Baseline nur noch 12 Monate unterstützt. Beispielsweise werden Softwareupdates unter SP1 nach der Veröffentlichung von 2007 Office System SP 2 12 Monate lang unterstützt. Nach Ablauf von 12 Monaten können vollständige Dateiupdates nur noch auf Clientcomputer angewendet werden, die auf SP2 aktualisiert wurden. Weitere Informationen zum Microsoft-Supportlebenszyklus finden Sie unter Übersicht Microsoft Support Lifecycle (http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=108468&clcid=0x407).

Verwenden von Enterprise-Bereitstellungstools zum Bereitstellen von Updates

Sie können zum Verteilen von Softwareupdates an Benutzer in Ihrer Unternehmensumgebung eine der folgenden Methoden verwenden:

Microsoft Update

Bei Microsoft Update können die Benutzer eine direkte Internetverbindung herstellen und ihre eigenen Computer selbst verwalten und die neuesten Softwareupdates herunterladen. Die Benutzer können einen automatischen Zeitplan einrichten, um regelmäßig Updates abzurufen. Office-Updates können auch von Office Update heruntergeladen werden. Allerdings wird empfohlen, Microsoft Update zu verwenden, da dies eine zentrale und automatisierte Softwareupdatelösung für eine Vielzahl von Microsoft-Produkten darstellt, einschließlich Windows und Microsoft Office. Weitere Informationen zu Microsoft Update finden Sie auf der Startseite von Microsoft Update (http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=15270&clcid=0x407).

In einer verwalteten Umgebung mit Active Directory können Sie den Benutzerzugriff auf Office-Updates auf Office Online mithilfe von Gruppenrichtlinien verhindern. Sie können die Richtlinieneinstellung Anwendung der Aktualisierungen von der Office Update-Website blockieren aktivieren, um das selbstständige Herunterladen von Clientupdates von der Office Update-Website zu unterbinden, die Nutzung der anderen Ressourcen auf Office Online aber zuzulassen. Wenn diese Richtlinie aktiviert ist, werden das Menü Auf Updates überprüfen und Aufgabenbereichselemente deaktiviert. Diese Richtlinieneinstellung befindet sich im MMC-Snap-In Gruppenrichtlinienobjekt-Editor im Knoten Benutzerkonfiguration\Administrative Vorlagen\Microsoft Office 2007 System\Verschiedenes. Diese Richtlinie verhindert nicht das Suchen von Updates im Microsoft Download Center oder die Verwendung der Microsoft Update-Website, auf der ebenfalls Softwareupdates für Office zur Verfügung stehen. Weitere Informationen zu Gruppenrichtlinien und zum Konfigurieren von Gruppenrichtlinieneinstellungen finden Sie unter Gruppenrichtlinie (Übersicht) (2007 Office System) und Erzwingen von Einstellungen mithilfe von Gruppenrichtlinien in 2007 Office System.

Windows Server Update Services

Windows Server Update Services (WSUS) ist ein kostenloses Tool zum Bereitstellen der neuesten Microsoft-Produktupdates innerhalb eines Unternehmensnetzwerks. WSUS stellt eine Verbindung mit Microsoft Update her, um die neuesten Softwareupdates abzurufen, und synchronisiert die Updates mit dem WSUS-Server des Unternehmens. Sie können eine automatische oder manuelle Synchronisierung konfigurieren. Der primäre WSUS-Server kann zum Aktualisieren der anderen WSUS-Server im Netzwerk verwendet werden.

Informationen zu WSUS finden Sie unter Übersicht über Microsoft Windows Server Update Services 3.0 (http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=82773&clcid=0x407) und Schrittweise Anleitung für die ersten Schritte mit Microsoft Windows Server Update Services 3.0 (http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=82774&clcid=0x407).

Microsoft Systems Management Server

Microsoft Systems Management Server (SMS) ist ein Softwareverteilungstool für große und mittelgroße Organisationen, die zahlreiche Clients in einer komplexen und sich schnell verändernden Geschäftsumgebung verwalten. Neben der Erstbereitstellung von Office können Sie SMS auch zur Verteilung von Produktupdates an gemischte Microsoft Windows-Clients verwenden.

Wenn Sie SMS zum Pflegen von Office verwenden, können Sie den Bereitstellungsprozess genau steuern. Beispielsweise können Sie mithilfe von SMS die Softwareanforderungen von Clientcomputern abfragen, bevor Sie Office installieren, und Sie können mit der Installation genau die Computer ansprechen, die Ihren Kriterien entsprechen.

Weitere Informationen zu Systems Management Server finden Sie unter Bereitstellen von 2007 Microsoft Office System mit Microsoft Systems Management Server 2003 R2 (http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=78542&clcid=0x407).

Microsoft Self-Extractor-Dateien

Mithilfe von Microsoft Self-Extractor werden Softwareinstallationsupdates, Patches und Hotfixes in selbstextrahierenden ausführbaren Dateien zusammengefasst, den so genannten Microsoft Self-Extractor-Paketen. Administratoren können diese Pakete durch Doppelklicken auf die EXE-Datei oder durch Ausführen der EXE-Datei von einer Eingabeaufforderung installieren. Diese Bereitstellungsoption ist nützlich, wenn Sie nicht über SMS oder WSUS verfügen.

Beim Ausführen der EXE-Datei zum Installieren eines Pakets an der Eingabeaufforderung können Sie mithilfe eines Schalters Optionen für die Paketbereitstellung und Protokollierung festlegen.

NoteHinweis:

Es wird nicht empfohlen, die MSP-Dateien in den EXE-Dateien von Produktpatches zu extrahieren und auszuführen. Die falsche Anwendung von MSP-Dateien verursacht Fehler, wenn der Patch nicht für das auf dem Computer installierte Produkt relevant ist. Darüber hinaus wird das Produkt u. U. nur dann vollständig aktualisiert, wenn alle erforderlichen MSP-Dateien angewendet werden. Das Paket umfasst eine Erkennungslogik, um die zutreffenden Patches genau zu bestimmen und nur die erforderlichen Patches zu installieren.

Wenn das Update allerdings bei der Erstinstallation von Office angewendet wird, wird empfohlen, die MSP-Dateien in den Ordner Updates zu extrahieren, damit sie zusammen mit dem Office-Produkt installiert werden.

Microsoft Office Hotfix Installer (Ohotfix.exe), das Installationsprogramm, das mit früheren Versionen von Office verwendet wurde, wird für 2007 Office System nicht unterstützt. In 2007 Office System wird eine neue Microsoft Self-Extractor-Technologie verwendet, die nicht mit Ohotfix kompatibel ist.

Informationen zur Verwendung des Ordners Updates zur Bereitstellung von Updates bei der Erstinstallation finden Sie unter Bereitstellen von Softwareupdates bei der Erstinstallation von 2007 Office System.

Die folgenden Abschnitte enthalten Informationen zur Verwendung von Microsoft Self-Extractor-Dateien:

Befehlszeilenoptionen für Microsoft Self-Extractor

Verwenden Sie einen der folgenden Hilfeschalter, um festzustellen, welche Optionen für ein Paket zur Verfügung stehen:

/?

/h

/help

In der folgenden Tabelle sind die Befehlszeilenoptionen aufgeführt, die von Microsoft Self-Extractor unterstützt werden.

OptionBeschreibung

/extract:[Pfad]

Extrahiert den Inhalt des Pakets in den mit Pfad angegebenen Ordner. Wenn kein Pfad angegeben wird, wird das Dialogfeld Durchsuchen angezeigt.

/log:[Pfad der Protokolldatei]

Aktiviert die ausführliche Protokollierung für die Updateinstallation. Sie müssen zusätzlich zu den Pfadinformationen auch den Dateinamen angeben. Durch den Befehl wird kein neuer Ordner erstellt. Daher müssen Sie einen vorhandenen Ordnernamen verwenden. Zusätzlich zum angegebenen Dateinamen wird eine separate Protokolldatei für jede MSI-Datei erstellt, die Sie ausführen.

/lang:LCID

Legt die Benutzeroberfläche auf das angegebene Gebietsschema fest, wenn im Paket mehrere Gebietsschemata vorhanden sind.

/quiet

Führt das Paket im unbeaufsichtigten Modus aus.

/passive

Führt das Update ohne Benutzereingriff aus.

/norestart

Verhindert eine Benutzeraufforderung, wenn ein Neustart des Computers erforderlich ist.

/forcerestart

Erzwingt einen Neustart des Computers, wenn die Aktualisierung abgeschlossen ist.

/?

/h

help

Zeigt eine Hilfemeldung an.

Weitere Informationen zu den Befehlszeilenoptionen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 912203: Beschreibung der Befehlszeilenoptionen, die von einem mit Microsoft Self-Extractor erstellten Softwareinstallationspaket, Updatepaket oder Hotfix-Paket unterstützt werden (http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=108354&clcid=0x407).

Bereitstellen aller Microsoft Self-Extractor-Pakete in einem Ordner

Dieser Abschnitt enthält Beispiele für eine Batchdatei und ein Visual Basic-Skript, die verwendet werden können, um alle Microsoft Self-Extractor-Pakete in einem Ordner auf einmal bereitzustellen. Die Batchdatei und der Skriptcode sind so geschrieben, dass bei einem Fehler bei einer einzelnen Installation die nachfolgenden Installationen dennoch fortgesetzt werden. Beachten Sie, dass sowohl die Batchdatei als auch das Skript als Beispiele gedacht sind und Sie sie möglicherweise an Ihre individuelle Situation anpassen müssen. Wie bereits erwähnt, wird das Microsoft Office Hotfix Installer-Tool (Ohotfix.exe) für 2007 Office System-Updates nicht unterstützt.

Beispielbatchdatei

Mit der folgenden Batchdatei wird zuerst eine vorhandene Protokolldatei gelöscht, anschließend werden alle Microsoft Self-Extractor-Dateien installiert, die sich in dem Verzeichnis befinden, in dem Sie die Batchdatei abgelegt haben.

@echo off

del %temp%\oupdates.txt /q

for /f "delims=-; tokens=1,2,3,4,5" %%i in ('dir /b *kb*.exe') do echo %%j-%%i-%%k-%%l-%%m >> %temp%\oupdates.txt

for /f "delims=-; tokens=1,2,3,4,5" %%i in ('type %temp%\oupdates.txt') do %%j-%%i-%%k-%%l-%%m /log:%temp%\officeupdates.log /passive /norestart

Beispielskript

Das folgende Visual Basic-Skript bietet eine ähnliche Funktionalität wie die vorherige Batchdatei. Mit diesem Skript werden alle Microsoft Self-Extractor-Dateien installiert, die sich in dem Ordner befinden, in dem Sie das Skript gespeichert haben. Der Code gibt an, dass die Microsoft Self-Extractor-Pakete automatisch installiert werden und die Protokollierung aktiviert wird, sodass Protokolldateien im temporären Ordner von Windows generiert werden. Diese Schalter dürfen nicht mit anderen ausführbaren Dateien (EXE-Dateien) als Microsoft Self-Extractor-Dateien verwendet werden. Daher wird empfohlen, in dem Ordner, in dem sich die Microsoft Self-Extractor-Dateien befinden, keine anderen Arten von EXE-Dateien abzulegen.

Dim wShell 'As WshShell

Dim fso 'As FileSystemObject

Dim f 'As File

Dim sLogName 'As String

Dim sPatchFolder 'As String

Dim sPatchCmd 'As String

Const kTempFolder = 2

On Error Resume Next

sPatchFolder = Replace(Wscript.ScriptFullName, Wscript.ScriptName, "")

Set fso = CreateObject("Scripting.FileSystemObject")

Set wShell = CreateObject("WScript.Shell")

For Each f In fso.GetFolder(sPatchFolder).Files

If UCase(Right(f.Name, 4)) = ".EXE" Then

sLogName = fso.GetSpecialFolder(kTempFolder) & "\" & Left(f.Name, Len(f.Name) - 3) & "log"

sPatchCmd = f.Path & " /quiet /norestart /log:" & sLogName

wShell.Run sPatchCmd, 0, True

End If

Next

Wenn Sie Softwareupdates nach einer Erstinstallation von 2007 Office System mithilfe von Microsoft Self-Extractor-Dateien bereitstellen, können Sie einen Text-Editor wie Microsoft Editor verwenden, um das Visual Basic-Skript und die Batchdatei in den Beispielen in diesem Abschnitt an die speziellen Anforderungen anzupassen. Speichern Sie die Dateien, nachdem Sie die gewünschten Anpassungen vorgenommen haben. Anschließend können Sie das Skript oder die Batchdatei ausführen, um die Installation der neuen Microsoft Self-Extractor-Pakete zu verketten. In diesem Fall lässt sich der Ablauf im Prinzip wie im folgenden Verfahren beschreiben, bei dem SP2 für 2007 Office System als Beispiel verwendet wird. Diese Informationen gelten auch für andere Office-Updates.

Bereitstellen aller Microsoft Self-Extractor-Pakete in einem Ordner

  1. Laden Sie die Softwareupdatedatei herunter. Laden Sie z. B. 2007 Microsoft Office Suite Service Pack 2 (SP2) (http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=144524&clcid=0x407) herunter.

  2. Speichern Sie die heruntergeladene EXE-Datei (office2007sp2-kb953195-fullfile-en-us.exe in diesem Beispiel) auf der Festplatte im gleichen Ordner, in dem sich auch das Skript oder die Batchdatei befindet, die Sie zum Bereitstellen der Microsoft Self-Extractor-Pakete verwenden. Speichern Sie die Datei beispielsweise unter C:\Office2007SP2.

  3. Führen Sie die angepasste Batchdatei oder das angepasst Skript aus (auf Grundlage der Beispiele in Bereitstellen aller Microsoft Self-Extractor-Pakete in einem Ordner), um alle Microsoft Self-Extractor-Dateien zu installieren, die im Ordner C:\Office2007SP2 enthalten sind.

Informationen zur Verwendung des Ordners Updates zur Bereitstellung von Updates bei der Erstinstallation finden Sie unter Bereitstellen von Softwareupdates bei der Erstinstallation von 2007 Office System.

Ordner "Updates"

Wenn Sie eine Erstinstallation von 2007 Office System bereitstellen und Sie auch 2007 Office System-Softwareupdates bereitstellen müssen, wie z. B. Service Packs oder Hotfixes, können diese im Rahmen der Erstinstallation angewendet werden. Wenn Sie 2007 Office System erst nach der Veröffentlichung von 2007 Office System-Produktupdates installieren, sollten Sie diese Produktupdates im Ordner Updates speichern. Sie können die Updates für alle Office-Produkte im Installationspfad im Ordner Updates speichern. Nur ein Setupanpassungspatch (MSP-Datei) wird im Ordner Updates unterstützt. Ein Setupanpassungspatch (MSP-Datei) wird mit dem Office-Anpassungstools (OAT) erstellt.

Während der Erstinstallation wird im Ordner Updates nach Setupanpassungsdateien (MSP-Dateien) für das installierte 2007 Office System-Produkt gesucht, und nur eine Setupanpassungsdatei wird während der Installation angewendet. Die Reihenfolge, in der die erste MSP-Datei installiert werden soll, wird anhand der Windows-Sortierreihenfolge bestimmt. Die übrigen Produktupdatedateien im Ordner Updates werden am Ende der Installation installiert. Wenn Sie eine Setupanpassungsdatei (MSP-Datei) in Verbindung mit Office-Produktupdates installieren, sollten Sie den Dateinamen der Setupanpassungsdatei ändern, damit diese sicher zuerst installiert wird. Ändern Sie beispielsweise Anpassung.MSP in 1_Anpassung.MSP.

Setup identifiziert die MSP-Anpassungsdatei, die sich normalerweise im Ordner Updates befindet, während der Erstbereitstellung. Die Anpassungspatches werden zu Beginn des Installationsvorgangs erkannt und direkt an Microsoft Windows Installer übergeben, während die Windows Installer-Dateien (MSI-Dateien) für das Produkt installiert werden. Dadurch wird sichergestellt, dass die korrekten Optionszustände und andere Einstellungen, die vom Administrator festgelegt wurden, vor der Installation der Produktpatches definiert sind. So erhalten Benutzer die neuesten Updates zusammen mit Office.

ImportantWichtig:

Der Ordner Updates kann nur zum Bereitstellen von Softwarepatches während einer Erstinstallation von 2007 Office System verwendet werden. Wenn eine Kombination aus einem Setupanpassungspatch (MSP-Datei) und aus Produktupdatepatches vorliegt, wird während der Bereitstellung nur der Setupanpassungspatch angewendet. Die Produktupdatepatches werden nach Abschluss der Installation angewendet. Wie bereits erwähnt, muss der Setupanpassungspatch (MSP-Datei) zuerst bereitgestellt werden, um sicherzustellen, dass Änderungen wie der Product Key und Einstellungen für den unbeaufsichtigten Modus angewendet werden.

Sie können den Ordner Updates nicht verwenden, um Produktupdates im Anschluss an die Erstinstallation von Office bereitzustellen.

Die folgenden Abschnitte enthalten Informationen zur Verwendung des Ordners Updates:

Bereitstellen von Softwareupdates mit einer Erstinstallation von 2007 Office System

Administratoren können mithilfe des Ordners Updates die Installation von Updates in eine Erstinstallation der 2007 Office System-Produkte einbinden. Bei der Erstinstallation werden nur Windows Installer-Patchdateien installiert, die sich in diesem Ordner befinden. Sie müssen die Patches daher aus Microsoft Self-Extractor-Paketen extrahieren. Sie können mithilfe dieser Methode auch Anpassungspatches installieren.

Wenn Sie das Office-Anpassungstool verwenden, um einen Anpassungspatch zu erstellen, wird empfohlen, die Anpassungspatchdatei umzubenennen, damit sie als Erstes installiert wird. Von Setup.exe wird nur ein Patch während der Installation verarbeitet. Alle anderen im Ordner enthaltenen Patches werden am Ende der Installation verkettet. Sie können den Anpassungspatch umbenennen, indem Sie eine "1" am Anfang des Dateinamens hinzufügen, um sicherzustellen, dass er zuerst verarbeitet wird.

Im folgenden Verfahren wird SP2 für 2007 Office System als Beispiel verwendet und es wird veranschaulicht, wie Sie das Updatepaket (office2007sp2-kb953195-fullfile-en-us.exe in diesem Beispiel) installieren und den Ordner Updates mit den Updatepatches auffüllen. Diese Informationen gelten auch für andere Office-Updates.

NoteHinweis:

Das folgende Verfahren bezieht sich nur auf Erstinstallationen von 2007 Office System. Die Informationen zum Bereitstellen von Softwareupdates nach einer Erstinstallation von 2007 Office System unter Verwendung von Microsoft Self-Extractor-Dateien finden Sie unter Bereitstellen aller Microsoft Self-Extractor-Pakete in einem Ordner.

Installieren von Softwareupdates mithilfe des Ordners "Updates"

  1. Kopieren Sie das komprimierte CD-Abbild von 2007 Office System an einen Speicherort im Netzwerk. Weitere Informationen finden Sie unter Erstellen eines Netzwerkinstallationspfads für 2007 Office System.

  2. Verwenden Sie das Office-Anpassungstool, um alle erforderlichen Änderungen an der Installation vorzunehmen. Speichern Sie den Anpassungspatch (MSP-Datei) im Ordner Updates. Stellen Sie dabei sicher, dass der Dateiname mit "1" beginnt. Informationen zu Anpassungen finden Sie unter Office-Anpassungstool im 2007 Office System und Anpassen von 2007 Office System.

  3. Verwenden Sie zum Ändern der Datei Config.xml die Datei Config.xml, die sich im Stamm des Produktordners für das Produkt befindet, das Sie installieren. Verwenden Sie einen Text-Editor wie Microsoft Editor, um die Datei zu ändern. Beispielsweise können Sie Installationsoptionen (z. B. den Pfad des Netzwerkinstallationspfads, das zu installierende Produkt und benutzerdefinierte Setupoptionen) und die zu installierenden Sprachen angeben. Informationen hierzu finden Sie unter "Config.xml" in 2007 Office System.

    Wenn Sie die Anpassungen in der Datei Config.xml abgeschlossen haben, speichern Sie die Datei. Sie können die Setup-Befehlszeilenoption /config verwenden, um den Speicherort der Datei Config.xml anzugeben, wie in folgendem Beispiel dargestellt:

    \\Server\Freigabe\setup.exe /config \\Server\Freigabe\Enterprise.WW\config.xml

  4. Laden Sie das 2007 Microsoft Office Suite Service Pack 2 (SP2) (http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=144524&clcid=0x407) herunter.

  5. Führen Sie zum Extrahieren der MSP-Patches aus der Microsoft Self-Extractor-Datei (office2007sp2-kb953195-fullfile-en-us.exe in diesem Beispiel) die EXE-Datei mit dem Schalter /Extract:[Ordnerpfad zum Extrahieren] aus. Geben Sie z. B. Folgendes an der Eingabeaufforderung ein:

    office2007sp2-kb953195-fullfile-en-us.exe /extract:"c:\ExtractFiles"

    Durch diese Befehlszeile wird das Setupprogramm gestartet, um die MSP-Dateien zu extrahieren. Vor Beginn des Extrahierungsprozesses werden die Microsoft-Software-Lizenzbedingungen angezeigt. Nachdem die Lizenzbedingungen angenommen wurden, werden die Dateien extrahiert. Die Anführungszeichen im Pfad sind nicht notwendig, machen die Befehlszeile aber leichter lesbar. Die Verwendung von Anführungszeichen vermeidet auch Probleme mit langen Dateinamenspfaden, die Leerzeichen enthalten.

  6. Kopieren Sie die Windows Installer-Patchdateien (MSP-Dateien) in den Ordner Updates.

  7. Wiederholen Sie den Vorgang für alle anderen 2007 Office System SP2-Updatepakete oder anderen Updates, die Sie installieren möchten. Die Windows Installer-Patchdateinamen sind eindeutig. Es sollte also keine Gefahr bestehen, dass eine Datei versehentlich überschrieben wird und ein Problem mit der Installation verursacht. Wenn das Produkt mit zusätzlichen Sprachpaketen bereitgestellt wird, werden die Service Packs für die Sprachpakete dem Ordner Updates hinzugefügt.

    Wenn Sie die vorhergehenden Schritte ausgeführt haben, können Sie das Produkt bereitstellen.

ImportantWichtig:

Wenn Sie bereits das neueste Service Pack für 2007 Office System installiert haben, aber Microsoft Update nach wie vor anzeigt, dass das Service Pack nicht installiert ist, lesen Sie die Informationen unter Aktualisieren der 2007 Office System-Anwendungen für Service Pack 1.

Informationen zu SP2 für 2007 Office System finden Sie im Knowledge Base-Artikel 953195: Beschreibung von 2007 Microsoft Office Suite Service Pack 2 (SP2) und von Microsoft Office Language Pack 2007 SP2 (http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=144718&clcid=0x407). Weitere Informationen zum Deinstallieren von SP2 finden Sie unter Microsoft Service Pack-Deinstallationstool für die 2007 Office Suite.

Testen und Überprüfen der Windows Installer-Patchdateien (MSP-Dateien)

Wenn Sie Updates testen und die Liste der MSP-Dateien überprüfen möchten, bevor Sie sie in den Ordner Updates im Netzwerkinstallationspfad von 2007 Office System kopieren, können Sie die Updates zuerst auf einem Testcomputer installieren, die MSP-Dateien mit einem Visual Basic-Skript in einen Zielordner extrahieren und die MSP-Dateien dann aus dem Zielordner in den Ordner Updates kopieren. Diese Methode wird in der folgenden Vorgehensweise näher beschrieben.

Extrahieren der MSP-Dateien auf einem Textcomputer und Kopieren der Dateien in den Ordner Updates

  1. Installieren Sie alle 2007 Office System-Anwendungen, die auf den Computern der Benutzer installiert werden sollen, auf dem Testcomputer.

  2. Führen Sie Microsoft Update aus, um alle erforderlichen 2007 Office System-Updates auf dem Testcomputer anzuwenden.

  3. Überprüfen Sie, ob die Anwendungen wie erwartet ausgeführt werden.

  4. Speichern Sie das folgende Visual Basic-Skript unter dem Namen CollectUpdates.vbs, und führen Sie es dann aus, um die auf dem Testcomputer installierten Updatedateien in einen Zielordner zu extrahieren. (Das Skript verwendet %Temp%\Updates als Zielordner, wobei %Temp% der temporäre Ordner von Windows ist.)

    Dim oMsi,oFso,oWShell

    Dim Patches,SumInfo

    Dim patch,record,msp

    Dim qView

    Dim sTargetFolder,sMessage

    Const OFFICEID = "000-0000000FF1CE}"

    Const PRODUCTCODE_EMPTY = ""

    Const MACHINESID = ""

    Const MSIINSTALLCONTEXT_MACHINE = 4

    Const MSIPATCHSTATE_APPLIED = 1

    Const MSIOPENDATABASEMODE_PATCHFILE = 32

    Const PID_SUBJECT = 3 'Displayname

    Const PID_TEMPLATES = 7 'PatchTargets

    Set oMsi = CreateObject("WindowsInstaller.Installer")

    Set oFso = CreateObject("Scripting.FileSystemObject")

    Set oWShell = CreateObject("Wscript.Shell")

    'Create the target folder

    sTargetFolder = oWShell.ExpandEnvironmentStrings("%TEMP%")&"\Updates"

    If Not oFso.FolderExists(sTargetFolder) Then oFso.CreateFolder sTargetFolder

    sMessage = "Patches are being copied to the %Temp%\Updates folder." & vbCrLf & "A Windows Explorer window will open after the script has run."

    oWShell.Popup sMessage,20,"Office Patch Collector"

    'Get all applied patches

    Set Patches = oMsi.PatchesEx(PRODUCTCODE_EMPTY,MACHINESID,MSIINSTALLCONTEXT_MACHINE,MSIPATCHSTATE_APPLIED)

    On Error Resume Next

    'Enum the patches

    For Each patch in Patches

       If Not Err = 0 Then Err.Clear

        'Connect to the patch file

        Set msp = oMsi.OpenDatabase(patch.PatchProperty("LocalPackage"),MSIOPENDATABASEMODE_PATCHFILE)

        Set SumInfo = msp.SummaryInformation

        If Err = 0 Then

            If InStr(SumInfo.Property(PID_TEMPLATES),OFFICEID)>0 Then

                'Get the original patch name

                Set qView = msp.OpenView("SELECT `Property`,`Value` FROM MsiPatchMetadata WHERE `Property`='StdPackageName'")

                qView.Execute : Set record = qView.Fetch()

                'Copy and rename the patch to the original file name

                oFso.CopyFile patch.PatchProperty("LocalPackage"),sTargetFolder&"\"&record.StringData(2),TRUE

            End If

        End If 'Err = 0

    Next 'patch

    oWShell.Run "explorer /e,"&chr(34)&sTargetFolder&chr(34)

  5. Überprüfen Sie, ob sich alle erforderlichen MSP-Dateien im Zielordner befinden (%Temp%\Updates).

  6. Kopieren Sie alle MSP-Dateien aus %Temp%\Updates auf dem Testcomputer in den Ordner Updates im Netzwerkinstallationspfad von 2007 Office System.

ImportantWichtig:

Wenn Sie bereits das neueste Service Pack für 2007 Office System installiert haben, aber Microsoft Update nach wie vor anzeigt, dass das Service Pack nicht installiert ist, lesen Sie die Informationen unter Aktualisieren der 2007 Office System-Anwendungen für Service Pack 1.

Ändern der Datei "Config.xml", um einen alternativen Speicherort für Updates anzugeben

Wenn Updates in einem anderen Ordner als dem Ordner Updates gesucht werden sollen, können Administratoren dies im SetupUpdates-Element in der Datei Config.xml festlegen.

SetupUpdates-Syntax

Für SetupUpdates in der Datei Config.xml wird die folgende Syntax verwendet:

<SetupUpdates [CheckForSUpdates="Yes" | "No"] [SUpdateLocation="Pfadliste"]/>

In der folgenden Tabelle sind die SetupUpdates-Attribute aufgeführt.

AttributBeschreibung

CheckForSUpdates

Vom Setupprogramm wird die Pfadliste in SUpdateLocation verwendet, um Setupanpassungsdateien zu finden. Der Standardwert ist Yes.

Wenn der Wert auf No festgelegt ist, sucht Setup nicht mithilfe der Pfadliste in SUpdateLocation nach Setupanpassungsdateien.

SupdateLocation="Pfadliste"

Gibt eine Liste von vollqualifizierten Pfaden zu Ordnern an, getrennt durch Semikolons.

Setup durchsucht die angegebenen Ordner nach Setupanpassungsdateien, die für das Produkt erstellt wurden, das installiert wird, und diese werden in alphabetischer Reihenfolge nach dem Dateinamen angewendet. Wenn an der Setup-Befehlszeile eine Setupanpassungsdatei angegeben wird, wird diese Datei zuerst angewendet, gefolgt von weiteren Dateien, die sich in dem Ordner befinden, der mit dem SetupUpdates-Element angegeben wurde.

Anpassungsdateien sind produktspezifisch. Es werden nur die Dateien angewendet, die für das installierte Produkt relevant sind. Wenn Sie jedoch mehrere Anpassungsdateien für dasselbe Produkt im Ordner Updates speichern, werden alle Dateien in alphabetischer Reihenfolge in die Benutzerkonfiguration übernommen.

Ändern des SetupUpdates-Elements in der Datei "Config.xml"

Administratoren können das SetupUpdates-Element in der Datei Config.xml ändern, um einen alternativen Speicherort für Updates anzugeben.

So ändern Sie das SetupUpdatesOptionState-Element in "Config.xml"

  1. Öffnen Sie die Datei Config.xml in einem Text-Editor, z. B. Microsoft Editor.

  2. Geben Sie die Optionen ein, die für das SetupUpdates-Element verwendet werden sollen, wie in der folgenden Beispielsyntax dargestellt:

    <SetupUpdates [CheckForSUpdates="Yes"] [SUpdateLocation=Pfadliste] />

    In diesem Fall gibt Pfadliste eine Liste von vollqualifizierten Pfaden zu Ordnern an, getrennt durch Semikolons.

  3. Speichern Sie die Datei Config.xml im gleichen Ordner wie die ursprüngliche Datei vor der Bearbeitung.

Weitere Informationen zum SetupUpdates-Element in der Datei Config.xml finden Sie unter SetupUpdates in "Config.xml" in 2007 Office System.

Auswählen einer Updatestrategie

Es wird eine Softwareupdatelösung empfohlen, die den Kriterien in der folgenden Tabelle entspricht.

KundentypAnforderungEmpfohlene Lösungen

Großes Unternehmen

Erweiterte Softwareupdateverwaltung

SMS

Ordner Updates (nur für Erstinstallationen)

NoteHinweis:
Wenn die Anpassung für verschiedene Benutzergruppen unterschiedlich ist, können Sie einen anderen Speicherort für die MSP-Dateien auswählen.

Weitergabe nur von Microsoft-Updates

WSUS

Mittelgroßes Unternehmen

Erweiterte Softwareupdateverwaltung

SMS

Ordner Updates (nur für Erstinstallationen)

NoteHinweis:
Wenn die Anpassung für verschiedene Benutzergruppen unterschiedlich ist, können Sie einen anderen Speicherort für die MSP-Dateien auswählen.

Weitergabe nur von Microsoft-Updates

WSUS

Kleines Unternehmen

Verteilung von Microsoft-Updates in Umgebungen mit mindestens einem Windows-Computer und einem IT-Administrator

WSUS

Alle anderen Szenarien

Microsoft Update

Microsoft Self-Extractor-Dateien

Ordner Updates (nur für Erstinstallationen)

NoteHinweis:
Der Ordner Updates ist nur für MSP-Dateien relevant.

Privatanwender

Alle Szenarien

Microsoft Update

Siehe auch

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