(0) exportieren Drucken
Alle erweitern

Referenz für Office-Anpassungstool (OAT) in Office 2013

 

Gilt für: Office 2013

Letztes Änderungsdatum des Themas: 2013-12-18

Zusammenfassung:Dieser Artikel liefert Informationen zum Anpassen Windows Installer-basierter Office 2013-Installationen mithilfe des Office-Anpassungstools (OAT).

Zielgruppe: IT-Spezialisten

Zum Anpassen einer Installation von Office 2013 können Sie mithilfe des Office-Anpassungstools (OAT) unter anderem folgende Aufgaben ausführen:

  • Angeben der Installationsoptionen

  • Anpassen der Installation von Office-Anwendungen und -Features

  • Konfigurieren standardmäßiger Benutzereinstellungen

  • Verwalten weiterer Inhalte: Hinzufügen oder Entfernen von Dateien, Registrierungseinträgen oder Verknüpfungen

  • Konfigurieren von Outlook-Optionen: Festlegen des Standardprofils, Hinzufügen von E-Mail-Konten sowie Angeben von Exchange-Einstellungen

Inhalt dieses Artikels:

Das Office-Anpassungstool (OAT) ist Teil des Setupprogramms und wird für die meisten Anpassungen empfohlen. Es steht nur für Windows Installer-basierte Volumenlizenzversionen von Office 2013, Office 2010 und 2007 Office System zur Verfügung. Wenn Sie ermitteln möchten, ob es sich bei einer Installation von Office 2013 um eine Volumenlizenzversion handelt, überprüfen Sie, ob auf dem Office 2013-Installationsdatenträger der Ordner "Admin" vorhanden ist. Ist dies der Fall, handelt es sich bei dem Datenträger um eine Volumenlizenzversion. Ist der Ordner "Admin" nicht vorhanden, handelt es sich um eine Verkaufsversion. Informationen zum Netzwerkinstallationspfad finden Sie unter Anpassen von Setup vor der Installation von Office 2013 im Abschnitt Anpassen des Setups.

Geben Sie zum Ausführen des OAT in der Befehlszeile am Stamm des Netzwerkinstallationspfads, der die Quelldateien von Office 2013 enthält, den Befehl setup.exe /admin ein. Beispiel: \\Server\Freigabe\Office15\setup.exe /admin. Beim Ausführen des OAT können Sie auswählen, ob Sie eine neue Setupanpassungsdatei (MSP-Datei) erstellen oder eine vorhandene MSP-Datei öffnen möchten. Wenn Sie eine neue Datei erstellen, wird im OAT eine Liste mit den Produkten angezeigt, die am Netzwerkinstallationspfad zur Verfügung stehen. Wählen Sie ein einzelnes Produkt aus, das Sie anpassen möchten.

Wenn Sie mit dem OAT eine vorhandene MSP-Anpassungsdatei ändern, empfiehlt es sich, eine MSP-Datei für das Produkt zu verwenden, das Sie anpassen möchten. Beispiel: Wählen Sie beim Anpassen von Office Professional Plus 2013 eine MSP-Anpassungsdatei für Office Professional Plus 2013 aus.

HinweisHinweis:
Für die Office 2013-Version muss auf Computern, auf denen die 64-Bit-Version des OAT ausgeführt wird oder 64-Bit-Anpassungsdateien (MSP-Dateien) importiert werden, Windows Installer 4.0 vorhanden sein. Windows Installer 3.1 erkennt Eigenschaften wie "ProgramFiles64Folder" nicht, die von der 64-Bit-Version des OAT und der OAT-Importfunktion verwendet werden. Weitere Informationen zu Windows Installer finden Sie unter Windows Installer (http://go.microsoft.com/fwlink/p/?LinkID=111108).

Mithilfe des OAT können Sie Office anpassen und Ihre Anpassungen in einer Setupanpassungsdatei (MSP-Datei) speichern. Legen Sie die Datei am Netzwerkinstallationspfad im Ordner "Updates" ab. Bei der Installation von Office wird im Ordner "Updates" nach einer Setupanpassungsdatei gesucht, und die Anpassungen werden angewendet. Der Ordner "Updates" kann nur verwendet werden, um Softwareupdates im Rahmen der Erstinstallation von Office 2013 bereitzustellen.

WichtigWichtig:
Falls Sie mehrere Setupanpassungsdateien (MSP-Dateien) bereitstellen möchten, beachten Sie Folgendes: Für eine Erstinstallation kann im Ordner "Updates" pro zu installierendem Office 2013-Produkt immer nur eine MSP-Anpassungsdatei platziert werden. Die restlichen MSP-Anpassungsdateien für ein Produkt müssen nach Abschluss der Office-Installation bereitgestellt werden. Pro Produkt im Ordner "Updates" wird lediglich eine einzelne Setupanpassungsdatei unterstützt. Falls Sie mehrere Office 2013-Produkte (beispielsweise Office Professional Plus 2013 und Visio Professional 2013) bereitstellen, können Sie im Ordner "Updates" eine MSP-Anpassungsdatei für Office Professional Plus 2013 und eine für Visio Professional 2013 hinzufügen. Die im Ordner "Updates" befindlichen MSP-Anpassungsdateien werden zuerst bereitgestellt. Sie müssen daher alle Setupanpassungen enthalten, die nach der Installation nicht mehr geändert werden können. (Dies gilt beispielsweise für den Installationsort.)
Falls Sie eine Erstinstallation von Office 2013 bereitstellen und auch Office 2013-Softwareupdates wie Service Packs und Hotfixes bereitstellen möchten, können diese im Rahmen der Installation angewendet werden. Die Produktupdates für Office 2013 können im Ordner "Updates" platziert werden. In Szenarien wie diesem, bei denen der Ordner "Updates" sowohl eine Setupanpassungsdatei (MSP-Datei) als auch Produktupdates enthält, wird nur die Setupanpassungsdatei auf die Erstinstallation angewendet. Die Produktupdates werden erst nach Abschluss der Installation angewendet.

Wenn Sie die MSP-Datei nicht im Ordner "Updates" platzieren, können Sie alternativ mithilfe der Setup-Befehlszeilenoption /adminfile den vollqualifizierten Pfad zum Speicherort der MSP-Datei angeben. Beispiel: setup.exe /adminfile \\Server\Freigabe\MeineÄnderungen\Benutzerdefiniert.msp.

Falls Sie für die Anpassungsdateien nicht den Ordner "Updates" verwenden, können Sie den Ort des Ordners in der Datei "Config.xml" mithilfe des Attributs SUpdateLocation des Elements SetupUpdates angeben. Die Datei "Config.xml" befindet sich im Hauptproduktordner (Name_des_Hauptproduktordners.WW) für das zu installierende Office 2013-Produkt. "ProPlus.WW" wäre beispielsweise der Ordnername für Office Professional Plus 2013). Weitere Informationen finden Sie unter Referenz zur Datei "Config.xml" für Office 2013.

Sie können eine Setupanpassungsdatei auch zum Ändern einer vorhandenen Installation verwenden. Da es sich bei einer Setupanpassungsdatei um eine erweiterte Form einer Windows Installer-MSP-Datei handelt, wenden Sie die Anpassungsdatei genauso auf den Benutzercomputer an wie ein Softwareupdate. Die vorhandene Office-Installation wird anhand Ihrer Anpassungen geändert. Wenn Sie beispielsweise den Installationsstatus einiger Features in Nicht verfügbar ändern und die entsprechende Anpassungsdatei auf eine vorhandene Office-Installation anwenden, werden diese Features vom Computer des Benutzers entfernt. Weitere Informationen zum Ändern von Installationen finden Sie unter Verwenden des Office-Anpassungstools (OAT) zur Änderung von Benutzerkonfigurationen nach der Installation von Office 2013.

Einige Optionen im OAT gelten nur bei einer Neuinstallation von Office. Diese Optionen sind im OAT und in der Hilfedatei zum OAT kenntlich gemacht. Beispielsweise können Sie mithilfe der Option Standardinstallationspfad (im Abschnitt Installationsspeicherort und Name der Organisation) den Ordner angeben, in dem Office auf dem Computer des Benutzers installiert werden soll. Wenn allerdings eine Anpassungsdatei auf eine vorhandene Installation angewendet wird, wird die Option Standardinstallationspfad ignoriert. (Zum Ändern des Installationspfads müssen Sie Office deinstallieren und erneut installieren.)

Klicken Sie vor dem Beenden des OAT auf das Menü Datei und anschließend auf Speichern unter, um die Setupanpassungsdatei zu speichern.

Bei jeder Speicherung einer Anpassungsdatei im OAT wird die laufende Nummer der Anpassungsdatei mit dem Datum und Zeitstempel des aktuellen Computers aktualisiert und eine neue GUID (Globally Unique Identifier) generiert. Die MSP-Dateien des OAT werden chronologisch gemäß ihrem Zeitstempel angewendet.

Nehmen wir zur Veranschaulichung des Sequenzierungsverhaltens an, Sie haben im OAT die folgenden MSP-Wartungsdateien erstellt:

  1. Eine OAT-MSP-Datei mit dem Namen "Access-deinstallieren.msp", in der Sie Microsoft Office Access auf Nicht verfügbar festgelegt haben. Diese Datei wird als erste gespeichert und erhält dadurch eine niedrigere Sequenznummer sowie ein früheres Datum und einen früheren Zeitstempel. Diese MSP-Datei wird zuerst eingereiht, und Access wird auf den Computern der Benutzer auf "Nicht verfügbar" festgelegt.

  2. Eine OAT-MSP-Datei mit dem Namen "Access-installieren.msp", in der Sie Microsoft Office Access auf Alle von 'Arbeitsplatz' ausführen festgelegt haben (durch Auswahl des Produkts und Festlegen des Installationsstatus im Abschnitt Featureinstallationsstatus festlegen). Diese Datei wird zuletzt gespeichert und erhält daher eine höhere Sequenznummer, ein späteres Datum und einen späteren Zeitstempel. Diese MSP-Datei wird nach der ersten OAT-MSP-Datei ("Access-deinstallieren.msp") eingereiht. Das Access-Feature wird also auf den Computern der Benutzer auf Alle von 'Arbeitsplatz' ausführen festgelegt.

Das OAT ist in vier Hauptabschnitte gegliedert: Setup, Features, Weitere Inhalte und Outlook. Jeder Abschnitt enthält mehrere Seiten mit Optionen. Wenn Sie eine Option ändern, wird der Name der Seite im Navigationsbereich des OAT fett dargestellt. Wenn Sie eine vorhandene Setupanpassungsdatei öffnen, geben die fett dargestellten Seitennamen an, an welcher Stelle Optionen angepasst wurden.

Die folgende Tabelle enthält die im OAT verfügbaren Optionen:

Optionen des Office-Anpassungstools

Abschnitt Seite

Setup

Installationsspeicherort und Name der Organisation

Weitere Netzwerkquellen

Lizenzierung und Benutzeroberfläche

Frühere Installationen entfernen

Installationen hinzufügen und Programme ausführen

Office-Sicherheitseinstellungen

Setup-Eigenschaften ändern

Features

Benutzereinstellungen ändern

Featureinstallationsstatus festlegen

Weitere Inhalte

Dateien hinzufügen

Dateien entfernen

Registrierungseinträge hinzufügen

Registrierungseinträge entfernen

Verknüpfungen konfigurieren

Outlook

Outlook-Profil

Konten hinzufügen

Exporteinstellungen

Senden-Empfangen-Gruppen angeben

Das OAT bietet zwei architekturspezifische Versionen: eine für die 32-Bit-Version von Office 2013 und eine für die 64-Bit-Version von Office 2013. Die 64-Bit-Version des OAT unterstützt 64-Bit-Clienteditionen von Office 2013 und verfügt über die gleiche Benutzeroberfläche sowie über die gleichen Funktionen und konfigurierbaren Einstelllungen wie die 32-Bit-Version. Die Dateien des OAT befinden sich im Ordner "Admin" unter dem Ordner "x86" (32 Bit) bzw. "x64" (64 Bit).

Informationen zur 64-Bit-Version von Office 2013 finden Sie unter 64-Bit-Editionen von Office 2013.

Administrationen können mit der Befehlszeilenoption setup.exe /admin das OAT im Stammverzeichnis des Netzwerkinstallationspfads starten. Zum Ausführen der 32-Bit- bzw. der 64-Bit-Version des OAT wird jeweils der gleiche Befehl verwendet. Beim Ausführen von setup.exe /admin auf einem 32-Bit-Computer wird die 32-Bit-Version des OAT und beim Ausführen dieses Befehls auf einem 64-Bit-Computer die 64-Bit-Version des OAT gestartet.

  • Führen Sie im Ordner "x86" (32 Bit) den Befehl setup.exe /admin aus, um die 32-Bit-Version des Office-Anpassungstools auszuführen. Beispiel: \\Server\Freigabe\Office15\x86\setup.exe /admin

  • Führen Sie im Ordner "x64" (64 Bit) den Befehl setup.exe /admin aus, um die 64-Bit-Version des Office-Anpassungstools auszuführen. Beispiel: \\Server\Freigabe\Office15\x64\setup.exe /admin

Vom Setup wird ermittelt, welche Produkte für die Erstellung von Setupanpassungsaktualisierungen verfügbar sind, und die Ergebnisse werden in der Liste Neue Setupanpassungsdatei für folgendes Produkt erstellen aufgeführt. Da sich die 64-Bit- und die 32-Bit-Office-Dateien in unterschiedlichen Stammverzeichnissen befinden, werden von der 32-Bit-Version des OAT im Dialogfeld für die Produktauswahl (Neue Setupanpassungsdatei für folgendes Produkt erstellen) alle 32-Bit-Office-Produkte und von der 64-Bit-Version des OAT die 64-Bit-Office-Produkte aufgeführt.

Administratoren verwenden die 32-Bit-Version des OAT zum Erstellen, Bearbeiten und Speichern von OAT-Anpassungsaktualisierungen für 32-Bit-Office-Produkte und die 64-Bit-Version des OAT zum Erstellen, Bearbeiten und Speichern von OAT-Aktualisierungen für 64-Bit-Office-Produkte.

Office 2013 umfasst zwei architekturspezifische Ordner (einen für 32-Bit und einen für 64-Bit), die jeweils eine Datei vom Typ "Config.xml" und einen Unterordner namens "Updates" enthalten.

HinweisHinweis:
Parallele Installationen der 64-Bit- und 32-Bit-Versionen von Office auf dem gleichen Computer werden von Office 2013 nicht unterstützt (auch nicht zwischen Anwendungen). So wird beispielsweise keine parallele Installation von 2007 Office System mit 32 Bit und Office 2013 mit 64 Bit oder von Access 2013 mit 64 Bit und Excel 2013 mit 32 Bit unterstützt. Es ist nicht möglich, mit den Anpassungstools von Office 2013 parallele Installationen oder Anpassungen von 64-Bit- und 32-Bit-Versionen von Office zu konfigurieren. Beispielsweise können Sie keine benutzerdefinierte parallele Installation mit einem einzelnen Image für die 64-Bit-Version von Office Professional Plus 2013 und die 32-Bit-Version von Visio 2013 erstellen. Weitere Informationen zur 64-Bit-Version von Office finden Sie unter 64-Bit-Editionen von Office 2013.

Mit dem Importfeature des OAT können Administratoren 32-Bit-OAT-Anpassungsdateien (MSP-Dateien) in die 64-Bit-Version des OAT und 64-Bit-MSP-Dateien in die 32-Bit-Version des OAT importieren. Dadurch müssen Administratoren gemischter Umgebungen (Umgebungen mit 32 Bit und 64 Bit) die Setupanpassungen nur einmal ausführen und können die Anpassungen wie folgt importieren:

  • Die 32-Bit-Setupanpassungsdateien (MSP-Dateien) werden in die 64-Bit-Version des OAT importiert, um mithilfe dieser Dateien 64-Bit-Office-Produkte anzupassen.

  • Die 64-Bit-Setupanpassungsdateien (MSP-Dateien) werden in die 32-Bit-Version des OAT importiert, um mithilfe dieser Dateien 32-Bit-Office-Produkte anzupassen.

Eine in die 64-Bit-Version des OAT importierte 32-Bit-Setupanpassungsdatei (MSP-Datei) wird in eine 64-Bit-Version konvertiert, und eine 64-Bit-MSP-Anpassungsdatei, die in eine 32-Bit-Version des OAT importiert wird, wird in eine 32-Bit-Version konvertiert. Wenn Sie eine MSP-Anpassungsdatei in das OAT importieren möchten, öffnen Sie das Menü Datei, und klicken Sie auf Importieren. Wählen Sie im Dialogfeld Öffnen die zu konvertierende MSP-Datei aus, und klicken Sie auf Öffnen, um die Konvertierung zu starten.

HinweisHinweis:
Das Importieren von MSP-Anpassungsdateien ist nur für entsprechende architekturübergreifende Produkte bestimmt. Sie können eine 32-Bit-MSP-Anpassungsdatei für Office Professional Plus 2013 in eine 64-Bit-Version des OAT importieren, um eine 64-Bit-MSP-Datei für Office Professional Plus 2013 zu erhalten. Sie können aber keine eigenständige 32-Bit-MSP-Anpassungsdatei von Word 2013 in eine 64-Bit-Version des OAT importieren, um eine 64-Bit-MSP-Datei von Office Professional Plus 2013 zu erhalten. Ein derartiger Versuch wird verhindert, und es wird eine Fehlermeldung angezeigt.
MSP-Setupanpassungsdateien für Office 2010 oder 2007 Office System können nicht in das OAT für Office 2013 importiert werden.

Das Importfeature kann auch verwendet werden, wenn Sie eine anfängliche MSP-Setupanpassungsdatei für ein Office 2013-Produkt (beispielsweise Office Professional Plus 2013) erstellt haben und später die Installation ändern möchten, um Language Packs hinzuzufügen. In diesem Fall fügen Sie zuerst die Language Packs am Netzwerkinstallationspfad mit den Quelldateien des Office-Produkts hinzu. Anschließend führen Sie das OAT im Stammverzeichnis des Netzwerkinstallationspfads aus, erstellen eine neue Setupanpassungsdatei für das entsprechende Produkt (in diesem Beispiel Office Professional Plus 2013)und importieren dann die ursprüngliche MSP-Anpassungsdatei, die Sie zuvor für Office Professional Plus 2013 haben. Wenn Sie ein MSP-Anpassungsdatei importieren möchten, öffnen Sie im OAT das Menü Datei, und klicken Sie anschließend auf Importieren. Wählen Sie im Dialogfeld Öffnen die zuvor erstellte MSP-Anpassungsdatei aus, die aktualisiert werden soll. Klicken Sie im Menü Datei auf Speichern unter. Geben Sie einen eindeutigen Namen für die MSP-Datei an, und klicken Sie dann auf Speichern. Durch das Importieren der zuvor erstellten MSP-Datei in das OAT wird diese aktualisiert, und die hinzugefügten Sprachen werden hinzugefügt.

Verwenden Sie die folgenden Links, um sich ein Office 2010-Video anzusehen, in dem die Verwendung des OAT-Importfeatures veranschaulicht wird. Das Video wurde zwar für Office 2010 erstellt, die Informationen gelten aber ebenso für Office 2013.

 

Importfeature des Office-Anpassungstools http://www.microsoft.com/resources/technet/de-de/office/media/video/video.html?cid=otc&from=mscomoffice&VideoID=9ca57c65-803d-444c-a27d-4348eb3affab

Videodauer: 06:06:00

Video wiedergeben Video "Office 2010-Client: Importfunktion im Office-Anpassungstool" ansehen.

Video herunterladenFür eine optimale Wiedergabe können Sie das Video "Office 2010-Client: Importfunktion im Office-Anpassungstools" herunterladen.

Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Link, und klicken Sie anschließend auf Ziel speichern unter, um eine Kopie herunterzuladen. Durch Klicken auf den Link wird eine WMV-Datei im standardmäßigen Videoviewer mit voller Auflösung geöffnet.

Die folgenden Abschnitte enthalten Informationen zu den konfigurierbaren OAT-Bereichen:

HinweisHinweis:
Wenn der geografische Standort des Computers, auf dem Sie das Office-Anpassungstool ausführen, auf einen europäischen Standort festgelegt ist, und Sie eine neue Setupanpassungsdatei (MSP-Datei) erstellen oder eine vorhandene MSP-Anpassungsdatei öffnen, für die keine Dateiformateinstellungen für Excel, PowerPoint oder Word wird ggf. ein Dialogfeld eingeblendet, in dem Sie zum Auswählen eines Standarddokumentformats aufgefordert werden. Administratoren können die aktuellen Einstellungen für die Setupanpassungsdatei übernehmen, Office Open XML-Formate auswählen, die alle Funktionen von Office 2013 unterstützen, oder OpenDocument-Formate auswählen, um das ODF-Format zu verwenden.
Informationen zu den Dateiformaten erhalten Sie, indem Sie im Dialogfeld auf Weitere Informationen klicken, um die OAT-Onlinehilfe anzuzeigen.

Verwenden Sie die folgenden Links, um sich eine exemplarische Vorgehensweise für die Benutzeroberfläche des OAT von Office 2010 anzusehen. Die Informationen gelten auch für Office 2013.

 

Exemplarische Vorgehensweise für das Office-Anpassungstool http://www.microsoft.com/resources/technet/de-de/office/media/video/video.html?cid=otc&from=mscomoffice&VideoID=8a877eed-d0f2-4f9a-95bd-0c29e2b708f0

Videodauer: 08:26

Video wiedergeben Video "Office 2010-Client: Office-Anpassungstool - Exemplarische Vorgehensweise" ansehen.

Video herunterladenFür eine optimale Wiedergabe können Sie das Video "Office 2010-Client: Office-Anpassungstool – exemplarische Vorgehensweise" herunterladen.

Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Link, und klicken Sie anschließend auf Ziel speichern unter, um eine Kopie herunterzuladen. Durch Klicken auf den Link wird eine WMV-Datei im standardmäßigen Videoviewer mit voller Auflösung geöffnet.

Geben Sie im Abschnitt "Setup" Folgendes an:

  • Standard-Installationsspeicherort

  • Standardname der Organisation

  • Zusätzliche Netzwerkinstallationsquellen

  • Product Key

  • Microsoft-Software-Lizenzbedingungen

  • Anzeigeebene

  • Zu entfernende frühere Versionen von Office

  • Benutzerdefinierte, während der Installation auszuführende Programme

  • Sicherheitseinstellungen

  • Setupeigenschaften

Geben Sie einen standardmäßigen Organisationsnamen und Installationsspeicherort für alle Benutzer an, deren Installation diese Setupanpassungsdatei enthält:

  • Standardinstallationspfad – Mit dieser Option geben Sie an, wo Office auf dem Benutzercomputer installiert werden soll. Sie können das vordefinierte Ordnerschlüsselwort [ProgramFilesFolder] verwenden, um einen Pfad zu Standardordnern in Microsoft Windows anzugeben. Der Standardpfad lautet [ProgramFilesFolder]\Microsoft Office. Diese Option wird nur bei der Erstinstallation von Office auf einem Benutzercomputer erkannt. Zum Ändern des Installationspfads muss Office deinstalliert und erneut installiert werden.

  • Name der Organisation – Dieser Name wird im Feld Info (Menü ?) und auf den Bannerseiten von Office-Anwendungen angezeigt. Der von Ihnen angegebene Name wird als Standardfirmenname für alle Benutzer verwendet, deren Installation diese Anpassungsdatei enthält.

Geben Sie zusätzliche Server an, auf denen eine Kopie des Netzwerkinstallationspfads vorhanden ist.

Das Setupprogramm sucht in der angegebenen Reihenfolge nach Servern in dieser Liste, wenn ein Feature bei Bedarf installiert oder Office repariert wird und der ursprüngliche Netzwerkinstallationspfad nicht verfügbar ist.

Klicken Sie auf Hinzufügen, um der Liste eine Datenquelle hinzuzufügen. Wenn Sie einen Pfad bearbeiten möchten, wählen Sie einen Server in der Liste aus, und klicken Sie auf Ändern. Wenn Sie einen Server aus dieser Liste entfernen möchten, markieren Sie den Server, und klicken Sie auf Entfernen. Wenn Sie die Reihenfolge der Liste ändern möchten, markieren Sie einen Server, und klicken Sie auf die Verschiebepfeile, um den Server in der Liste nach oben oder unten zu verschieben. Wenn Sie alle Server aus der Liste entfernen möchten, klicken Sie auf Bestehende Serverliste löschen.

HinweisHinweis:
Vom OAT werden während der Erstinstallation alle Serverpfade überprüft, und es wird eine Verbindung mit allen verfügbaren Servern hergestellt, um einen Lastenausgleich für das Kopieren der Datei während der Erstellung der lokalen Installationsquelle einzurichten. Beachten Sie jedoch, dass das Angeben einer nicht verfügbaren zusätzlichen Quelle keinen Installationsfehler verursacht.

Geben Sie im Dialogfeld Eintrag für Netzwerkserver hinzufügen oder Eintrag für Netzwerkserver ändern den Pfad zu einem Netzwerkserver ein, und klicken Sie auf OK.

Sie können einen UNC-Pfad verwenden oder, wenn alle Benutzer über denselben Laufwerkbuchstaben auf den Server zugreifen, einen Laufwerkbuchstaben im Pfad angeben. Der Pfad kann durch Prozentzeichen getrennte Umgebungsvariablen enthalten, wenn die Variablen für alle Benutzer definiert sind.

Beispiel:

z:\office

\\Server1\Freigabe\office_root

%USERNAME%\office_root

Geben Sie in diesem Abschnitt den Product Key ein, und akzeptieren Sie die Microsoft-Software-Lizenzbedingungen für alle Benutzer, die Office mit dieser Setupanpassungsdatei installieren. Legen Sie die Anzeigeebene für die Benutzeroberfläche fest. Diese Optionen werden vom Setup nur bei der Erstinstallation von Office auf dem Computer eines Benutzers erkannt.

  • Clientschlüssel des Schlüsselverwaltungsdiensts (KMS) verwenden: Für Unternehmensbereitstellungen, bei denen die Aktivierung durch den Schlüsselverwaltungsdienst (KMS) erfolgt, ist kein Eintrag für den Product Key erforderlich, da für alle Volumenlizenzversionen von Office 2013 ein KMS-Clientschlüssel vorinstalliert wird. Der Schlüsselverwaltungsdienst ist eine der Methoden der Office-Aktivierungstechnologien zum Aktivieren von Produkten, die mit Microsoft-Volumenlizenzierungsprogrammen lizenziert werden. Ein KMS-Hostschlüssel wird nur für einen KMS-Hostcomputer benötigt, um die Aktivierung auszuführen und einen lokalen Aktivierungsdienst in der Umgebung einzurichten. Von Office 2013 wird für die Aktivierung eine Verbindung mit dem lokalen KMS-Host hergestellt. Die Option Clientschlüssel des Schlüsselverwaltungsdiensts (KMS) verwenden ist unter Geben Sie einen gültigen Product Key ein, und stimmen Sie dem Lizenzvertrag für Benutzer zu standardmäßig aktiviert.

    Weitere Informationen zu den Lizenzierungsoptionen für Office 2013 finden Sie unter Planen der Volumenaktivierung von Office 2013.

  • Anderen Product Key eingeben: Sie können im Detailbereich des OAT mithilfe der Option Anderen Product Key eingeben unter Geben Sie einen gültigen Product Key ein, und stimmen Sie dem Lizenzvertrag für Benutzer zu einen Mehrfachaktivierungsschlüssel (Multiple Activation Key, MAK) eingeben. Ein MAK ist eine weitere Methode der Office-Aktivierungstechnologien zum Aktivieren von Produkten, die mit Microsoft-Volumenlizenzierungsprogrammen lizenziert werden. Mit einem MAK wird Office 2013 von Clients online mit von Microsoft gehosteten Aktivierungsservern oder per Telefon aktiviert.

    Wenn Sie einen MAK verwenden möchten, geben Sie im Textfeld Anderen Product Key eingeben den MAK (25 Ziffern oder Buchstaben) ohne Leerzeichen ein.

    WichtigWichtig:
    Diese Informationen gelten für Volumenlizenzeditionen von Office 2013. Sie beziehen sich nicht auf Office Professional Plus für Office 365 oder Office 365 ProPlus, da diese Editionen durch Abonnements lizenziert werden. Im Textfeld Product Key dürfen Sie keine Product Keys für Office Professional Plus für Office 365 festlegen. Informationen zu Office Professional Plus für Office 365 finden Sie unter Übersicht über Office 365 ProPlus.
    HinweisHinweis:
    Durch Festlegen des Eigenschaftswerts AUTO_ACTIVATE können Sie Office 2013 auch aktivieren, währen Sie einen MAK installieren. Führen Sie hierzu folgende Schritte aus:
    1. Wählen Sie im OAT im Navigationsbereich die Option Setup-Eigenschaften ändern aus, und klicken Sie anschließend im Detailbereich auf Hinzufügen.

    2. Geben Sie im Dialogfeld Eigenschaftswert hinzufügen im Feld Name die Zeichenfolge AUTO_ACTIVATE ein. Eigenschaftswerte müssen in Großschreibung angegeben werden.

    3. Geben Sie im Feld Wert den Wert 1 ein, und klicken Sie dann auf OK.

    Informationen zum Konfigurieren der Eigenschaft AUTO_ACTIVATE mithilfe der Datei "Config.xml" finden Sie unter Referenz zur Datei "Config.xml" für Office 2013 im Abschnitt Setting-Element .
  • Ich stimme den Bedingungen des Lizenzvertrags zu: Aktivieren Sie dieses Kontrollkästchen, um die Bedingungen des Lizenzvertrags im Namen des Benutzers zu akzeptieren.

    Wenn Anzeigeebene auf Standard oder Keine festgelegt ist und Sie einen Product Key angeben, wird davon ausgegangen, dass Sie auch den Lizenzbedingungen im Namen des Benutzers zustimmen. In diesem Fall wird der Benutzer selbst dann, wenn Sie das Kontrollkästchen Ich stimme den Bedingungen des Lizenzvertrags zu nicht aktivieren, während der Installation oder der Erstausführung einer Office-Anwendung nicht zur Annahme der Lizenzbedingungen aufgefordert.

  • Anzeigeebene: Wählen Sie aus, welche Benutzeroberfläche den Benutzern während der Installation angezeigt werden soll. Folgende Optionen stehen zur Verfügung:

    • Vollständig - Standard: Das Setup ist interaktiv, und alle Optionen und Meldungen der Benutzeroberfläche werden angezeigt.

    • Standard: Der Begrüßungsbildschirm des Setupprogramms wird angezeigt. Der Benutzer wird zur Eingabe des Product Keys und ggf. zur Annahme der Lizenzbedingungen aufgefordert, und eine Statusleiste und ein Abschlusshinweis werden angezeigt. Dem Benutzer werden keine weiteren Optionen präsentiert.

    • Keine: Das Setupprogramm wird automatisch und ohne Benutzeroberfläche ausgeführt.

      WichtigWichtig:
      Bei Unternehmensbereitstellungen empfiehlt es sich, den Wert für Anzeigeebene auf Keine festzulegen, um sicherzustellen, dass das Setup automatisch ausgeführt wird. Dadurch wird der Benutzer nicht zur Eingabe von Informationen aufgefordert, und bei der Installation wird auch dann nicht auf Benutzerinteraktionen gewartet, wenn Dateien verwendet werden. Durch Festlegen von Anzeigeebene auf Keine wird Modalen Dialog unterdrücken aktiviert. Deaktivieren Sie das Kontrollkästchen Abschlusshinweis, und aktivieren Sie Ich stimme den Bedingungen des Lizenzvertrags zu, um sicherzustellen, dass die Optionen unterdrückt und die Lizenzbedingungen akzeptiert werden. Administratoren sollten Benutzer dazu anweisen, vor einer Office 2013-Installation alle Office-Anwendungen zu schließen.
      Falls Sie den Wert für Anzeigeebene auf Standard festlegen und die Option Modalen Dialog unterdrücken aktivieren, wird unter Umständen eine Eingabeaufforderung für Benutzer angezeigt, wenn Office-Dateien verwendet werden. Wenn Sie den Wert für Anzeigeebene auf Keine festlegen, wird keine Eingabeaufforderung für Benutzer angezeigt. Mithilfe der Option Modalen Dialog unterdrücken wird nicht verhindert, dass auf verwendete Dateien hingewiesen wird. Die Anzeige von Meldungen dieser Art kann nur durch Festlegen von Anzeigeebene auf Keine verhindert werden.
  • Abschlusshinweis: Aktivieren Sie dieses Kontrollkästchen, wenn eine Meldung angezeigt werden soll, sobald die Installation abgeschlossen ist.

  • Modalen Dialog unterdrücken: Aktivieren Sie dieses Kontrollkästchen, wenn keine Fehlermeldungen oder andere Dialogfelder angezeigt werden sollen, die möglicherweise eine Unterbrechung der Installation zur Folge haben. Wenn Sie Anzeigeebene auf Vollständig festlegen, werden Fehlermeldungen und andere Dialogfelder ungeachtet des Aktivierungsstatus dieses Kontrollkästchens angezeigt.

  • Kein Abbrechen: Aktivieren Sie dieses Kontrollkästchen, wenn Sie die Schaltfläche zum Abbrechen (das X in der oberen Ecke) deaktivieren möchten. Diese Einstellung gilt nur, wenn Anzeigeebene auf Vollständig oder Standard festgelegt ist.

HinweisHinweis:
Die Setupanpassungsdatei (MSP-Datei) legt die Lizenzinformationen nur während der Erstinstallation fest.

Die oben aufgeführten Optionen für die Lizenzierung und die Benutzeroberfläche sind identisch mit den Einstellungen der Datei "Config.xml", die in der folgenden Tabelle aufgeführt sind:

Einstellungen der Datei "Config.xml" und entsprechende OAT-Optionen

OAT-Option Einstellung in "Config.xml"

Product Key

PIDKEY-Element

Ich stimme den Bedingungen des Lizenzvertrags zu

AcceptEula-Attribut im Display-Element

Anzeigeebene

Level-Attribut im Display-Element

Abschlusshinweis

CompletionNotice-Attribut im Display-Element

Modalen Dialog unterdrücken

SuppressModal-Attribut im Display-Element

HinweisHinweis:
Wenn der Netzwerkinstallationspfad mehrere Produkte enthält und Sie nicht angeben, welches Produkt installiert werden soll, wird die vollständige Anzeigeebene verwendet, wenn Benutzer zur Angabe eines Produkts aufgefordert werden. Dies gilt unabhängig davon, welche Einstellung Sie in der Setupanpassungsdatei für Anzeigeebene festgelegt haben. Verwenden Sie die Befehlszeilenoption /config, um anzugeben, welches Produkt installiert werden soll. Weitere Informationen finden Sie unter Ausführen von Setup von einem Netzwerkinstallationspfad.

Geben Sie die früheren Versionen von Office-Anwendungen an, die beibehalten oder entfernt werden sollen. Diese Option wird nur bei der Erstinstallation von Office auf einem Benutzercomputer erkannt.

Standardmäßig werden alle früheren Versionen von Office-Anwendungen entfernt. Wenn Sie eine installierte Office-Anwendung behalten möchten, klicken Sie im OAT auf Frühere Installationen entfernen, und wählen Sie im Ergebnisbereich die Option Folgende frühere Versionen von Microsoft Office-Programmen entfernen. Wählen Sie in der Liste die Office-Anwendung aus, die Sie nicht entfernen möchten, klicken Sie auf Details, und deaktivieren Sie im Dialogfeld Zu entfernende frühere Versionen auswählen unter Wählen Sie aus, welche früheren Versionen von Setup entfernt werden sollen das Kontrollkästchen für das Produkt, das entfernt werden soll. Klicken Sie abschließend auf OK.

WichtigWichtig:
Outlook 2013 kann nicht parallel mit früheren Versionen von Outlook verwendet werden. Wenn Sie frühere Versionen behalten möchten, darf Outlook 2013 nicht installiert werden.

Ermöglicht das Ausführen weiterer ausführbarer Programme vor oder nach Abschluss der Office-Installation. Die Befehlszeilen werden in der Reihenfolge ausgeführt, in der sie im Tool angegeben sind, und die Installation wird erst abgeschlossen, wenn alle Befehlszeilen ausgeführt wurden.

HinweisHinweis:
Die Option Installationen hinzufügen und Programme ausführen im OAT (Befehlszeilen, die in den Dialogfeldern Programmeintrag hinzufügen und Programmeintrag ändern eingegeben werden) und das Element Command in der Datei "Config.xml" sind nur für die erste Produktinstallation und für Deinstallationen vorgesehen. Die Befehle des Elements Command werden nur während der Erstinstallation und während der Deinstallation verarbeitet. Befehle des Elements Command, die für Anpassungen nach der Erstinstallation verwendet werden, werden ignoriert.
Die Befehlszeile kann angegeben werden, um einen beliebigen Befehl oder eine kompakte ausführbare Datei auszuführen, die bei der Installation des Produkts ausgeführt werden soll.
Die Option Installationen hinzufügen und Programme ausführen im OAT und das Element Command in "Config.xml" bieten nicht die gleichen Möglichkeiten bei der Softwarebereitstellung wie ein Tool für die Softwarebereitstellung und -verwaltung in Unternehmen. Dazu gehört beispielsweise die Möglichkeit, den Bereitstellungsfortschritt nachzuverfolgen und eine Problembehandlung auszuführen. Daher wird empfohlen, das Element Command in "Config.xml" und die Option Installationen hinzufügen und Programme ausführen im OAT nur zum Ausführen kompakter ausführbarer Dateien oder für Befehle zu verwenden, durch die keine Änderungen am Computer vorgenommen werden oder die keine Benutzereingabe erfordern. So können Sie beispielsweise ein Hilfsprogramm zum Kopieren von Protokollen oder einen Befehl zum Starten einer Willkommensseite am Ende der Installation ausführen.
  • Klicken Sie zum Hinzufügen eines Programms zur Liste im OAT auf Installationen hinzufügen und Programme ausführen und anschließend im Ergebnisbereich auf Hinzufügen.

  • Wählen Sie zum Ändern eines Programms das gewünschte Programm in der Liste aus, und klicken Sie anschließend auf Ändern.

  • Wählen Sie zum Entfernen eines Programms das gewünschte Programm in der Liste aus, und klicken Sie anschließend auf Entfernen.

  • Wählen Sie zum Ändern der Programmreihenfolge in der Liste ein Programm aus, und verschieben Sie es mithilfe der Verschiebepfeile nach oben oder nach unten.

HinweisHinweis:
Fügen Sie kein Programm hinzu, das einen Neustart des Computers erfordert, es sei denn, es handelt sich um das letzte Programm in der Liste. Wenn der Computer durch ein benutzerdefiniertes Programm neu gestartet wird, wird die Office-Installation zwar abgeschlossen, benutzerdefinierte Programme, die weiter unten in Liste aufgeführt sind, werden jedoch nicht ausgeführt.
Befehlszeilen, die in den Dialogfeldern Programmeintrag hinzufügen und Programmeintrag ändern oder mithilfe des Elements Command-Element in der Datei "Config.xml" eingegeben werden, sind nur für Erstinstallationen und Deinstallationen des Produkts vorgesehen. Die Befehle des Elements Command werden nur während einer Erstinstallation oder einer Deinstallation verarbeitet. Befehle des Elements Command, die für Anpassungen nach der Erstinstallation verwendet werden, werden ignoriert.

Geben Sie beim Hinzufügen oder Ändern eines Programmeintrags im Dialogfeld Programmeintrag hinzufügen oder Programmeintrag ändern die folgenden Informationen ein, und klicken Sie anschließend auf OK:

  • Ziel: Geben Sie den Pfad und den Dateinamen des Programms ein.

  • Argumente: Geben Sie eine Reihe von Befehlszeilenoptionen ein. Beispiel: /q /path c:\temp.

  • Dieses Programm nach der Installation des Office-Produkts ausführen: Das Programm wird nach Abschluss der Office-Installation ausgeführt. Dies ist die empfohlene Option. Falls das Programm nicht ordnungsgemäß beendet wird oder einen Neustart des Computers auslöst, wird die Office-Installation dadurch nicht beeinträchtigt. Programme weiter unten in der Liste werden jedoch nicht ausgeführt.

  • Dieses Programm vor der Installation des Office-Produkts ausführen: Das Programm wird vor Beginn der Office-Installation ausgeführt. Falls das Programm nicht ordnungsgemäß beendet wird oder einen Neustart des Computers auslöst, wird Office nicht installiert, und Programme weiter unten in der Liste werden nicht ausgeführt.

Im Dialogfeld Programmeintrag hinzufügen oder Programmeintrag ändernkönnen Sie die folgenden standardmäßigen Windows-Ordner in den Pfad der ausführbaren Datei einschließen:

Windows-Ordner

Ordner Beschreibung

[INSTALLLOCATION]

Der Ordner, in dem Office installiert ist

[WindowsFolder]

Ordner Windows

[SystemFolder]

Windows-Ordner System32

[ProgramFilesFolder]

Ordner Programme

[CommonFilesFolder]

Ordner Programme\Gemeinsame Dateien

[DesktopFolder]

Windows-Ordner Desktop

[StartMenuFolder]

Windows-Menü Start

[ProgramMenuFolder]

Windows-Menü Start\Programme

Sie können die Sicherheitseinstellungen für Office-Anwendungen anpassen.

WichtigWichtig:
Mit den in einer Setupanpassungsdatei (MSP-Datei) angegebenen Sicherheitseinstellungen werden lediglich die anfänglichen Standardeinstellungen auf den Computern der Benutzer bereitgestellt. Die Einstellungen können nach der Installation von den Benutzern geändert werden. Das Sperren und Durchsetzen von Sicherheitseinstellungen erfolgt mithilfe von Gruppenrichtlinien. Weitere Informationen finden Sie in den Empfehlungen unter Toolkit für die Verwaltung der Sicherheitskompatibilität von Microsoft Office 2007 (http://go.microsoft.com/fwlink/p/?LinkId=158689).

Die folgende Tabelle enthält die verfügbaren Optionen:

Sicherheitseinstellungen

Einstellung Beschreibung

Vertrauenswürdige Herausgeber

Dient zum Verwalten der Liste mit den vertrauenswürdigen Quellen für digital signierte Makros, Add-Ins, Microsoft ActiveX-Steuerelemente und anderen ausführbaren Code, der von Office-Anwendungen verwendet wird. Office-Anwendungen nutzen eine zertifikatbasierte Liste mit vertrauenswürdigen Quellen gemeinsam mit Internet Explorer. Klicken Sie auf Hinzufügen, um eine digitale Zertifikatdatei (CER-Datei) hinzuzufügen.

Vertrauenswürdige Speicherorte

Dient zum Verwalten der Liste mit den Speicherorten, aus denen eine Datei ohne Überprüfung durch das Sicherheitscenter geöffnet werden kann. Klicken Sie auf Hinzufügen, um einen neuen Speicherort hinzuzufügen, geben Sie die folgenden Informationen ein, und klicken Sie anschließend auf OK:

  • Anwendung: Wählen Sie die Office-Anwendung aus, von der dieser Speicherort verwendet wird. Dies wird von Access 2013, Excel 2013, PowerPoint 2013, Visio 2013 und Word 2013 unterstützt.

  • Pfad: Geben Sie den Pfad des vertrauenswürdigen Speicherorts an. Geben Sie einen vollqualifizierten Pfad mit Laufwerkbuchstaben oder einen UNC-Pfad ein. Der Pfad kann Umgebungsvariablen enthalten.

  • Unterordner dieses Speicherorts sind ebenfalls vertrauenswürdig: Aktivieren Sie dieses Kontrollkästchen, um auch Unterordner als vertrauenswürdige Speicherorte einzuschließen.

  • Beschreibung: Geben Sie Text ein, um den Zweck des Speicherorts zu beschreiben.

    Wenn Sie einen vertrauenswürdigen Speicherort aus dieser Liste entfernen möchten, markieren Sie den Speicherort, und klicken Sie auf Entfernen.

    HinweisHinweis:
    Wenn Sie hier mehrere vertrauenswürdige Speicherorte angeben, wird die zuvor für den Computer des Benutzers definierte Liste der vertrauenswürdigen Speicherorte gelöscht und durch diese Liste ersetzt.

Alle vom Office-Anpassungstool bei der Installation erstellten vertrauenswürdigen Speicherorte entfernen

Löscht die Liste vertrauenswürdiger Speicherorte auf dem Benutzercomputer. Verwenden Sie dieses Kontrollkästchen, um die Liste vertrauenswürdiger Speicherorte auf dem Benutzercomputer zu löschen, ohne neue Speicherorte hinzuzufügen.

Standardsicherheitseinstellungen

Dient zum Festlegen von Standardsicherheitsebenen für Add-Ins, Vorlagen und Office-Anwendungen. Sicherheitsoptionen können für folgende Office-Anwendungen festgelegt werden:

  • Microsoft Access

  • Microsoft Excel

  • Microsoft Outlook

  • Microsoft PowerPoint

  • Microsoft Project

  • Microsoft Publisher

  • Microsoft Visio

  • Microsoft Word

Folgende Sicherheitsoptionen stehen zur Verfügung:

  • Optionen für das Zulassen vertrauenswürdiger Speicherorte

    • Vertrauenswürdige Speicherorte zulassen, die NICHT auf dem Benutzercomputer vorhanden sind

    • Nur vertrauenswürdige Speicherorte, die sich auf dem Computer des Benutzers befinden, zulassen (Anwendungsstandardeinstellung)

    • Alle vertrauenswürdigen Speicherorte deaktivieren, nur von vertrauenswürdigen Herausgebern signierte Dateien sind vertrauenswürdig

  • Optionen für Anwendungs-Add-In-Warnungen

    • Alle Anwendungserweiterungen deaktivieren

    • Anwendungserweiterungen müssen von einem vertrauenswürdigen Herausgeber signiert sein

    • Erweiterungen müssen signiert sein, nicht signierte Erweiterungen werden automatisch deaktiviert

    • Alle installierten Anwendungs-Add-Ins aktivieren (Anwendungsstandardeinstellung)

  • Optionen für VBA-Makrowarnungen

    • Alle VBA-Makros deaktivieren

    • Vertrauensstellungsleistenwarnung für nicht signierte VBA-Makros deaktivieren (nicht signierter Code wird deaktiviert)

    • Alle VBA-Makros mit Benachrichtigung deaktivieren (Anwendungsstandardeinstellung)

    • Keine Sicherheitsüberprüfungen für VBA-Makros (nicht empfohlen, weil Code in allen Dokumenten ausgeführt werden kann)

  • Add-Ins und Vorlagen (nur Project 2013)

    • Allen installierten Add-Ins und Vorlagen vertrauen

    • Installierten Add-Ins und Vorlagen nicht vertrauen

  • Sicherheitsstufe (nur Project 2013)

    • Sehr hoch: Nur an vertrauenswürdigen Speicherorten installierte Makros können ausgeführt werden. Alle anderen signierten und nicht signierten Makros werden automatisch deaktiviert.

    • Hoch: Nur signierte Makros aus vertrauenswürdigen Quellen können ausgeführt werden, Nicht signierte Makros werden automatisch deaktiviert.

    • Mittel: Benutzer können auswählen, ob potenziell unsichere Makros ausgeführt werden sollen.

    • Niedrig (nicht empfohlen): Benutzer sind nicht vor potenziell unsicheren Makros geschützt.

Unsichere ActiveX-Initialisierung

Dient zum Festlegen, ob nicht signierte und deshalb potenziell unsichere ActiveX-Steuerelemente mithilfe von permanenten Daten (also Daten, die von einer Instanz des Steuerelements zur nächsten gespeichert werden) initialisiert werden können. Mögliche Werte:

  • <nicht konfigurieren>: Die Einstellung auf dem Benutzercomputer wird vom Setupprogramm nicht geändert. Neue Anwendungen werden mit der Standardeinstellung Benutzer auffordern, permanente Daten zu verwenden installiert.

  • Benutzer auffordern, Steuerelement-Standardeinstellungen zu verwenden: Der Benutzer erhält eine Warnung, bevor eine Anwendung ActiveX-Steuerelemente startet, die möglicherweise unsicher sind. Wenn der Benutzer die Quelle des Dokuments für vertrauenswürdig erklärt, wird das Steuerelement mit den Standardeinstellungen initialisiert.

  • Benutzer auffordern, permanente Daten zu verwenden: Der Benutzer erhält eine Warnung, bevor eine Anwendung ActiveX-Steuerelemente initiiert, die möglicherweise unsicher sind. Wenn der Benutzer die Quelle des Dokuments für vertrauenswürdig erklärt, wird das Steuerelement mit permanenten Daten initialisiert.

  • Keine Aufforderung: Alle nicht signierten ActiveX-Steuerelemente werden ohne Benutzeraufforderung ausgeführt. Diese Einstellung bietet den geringsten Schutz und ist daher nicht empfehlenswert.

  • Keine Aufforderung und alle Steuerelemente deaktivieren: Alle nicht signierten ActiveX-Steuerelemente werden ohne Benutzeraufforderung deaktiviert.

Dient zum Ändern von Setup-Eigenschaften, die während der Office-Installation angewendet werden. Sie können Setup-Eigenschaften nur bei der Erstinstallation von Office auf dem Benutzercomputer anpassen. Eigenschaften, die in einer Anpassungsdatei festgelegt werden, werden nicht wirksam, wenn Sie die Datei auf eine vorhandenen Installation anwenden.

Wenn Sie eine Eigenschaft hinzufügen möchten, klicken Sie auf Hinzufügen. Wenn Sie eine hinzugefügte Eigenschaft ändern möchten, wählen Sie die Eigenschaft aus, und klicken Sie auf Ändern. Wenn Sie eine hinzugefügte Eigenschaft wieder entfernen möchten, wählen Sie die Eigenschaft aus, und klicken Sie auf Entfernen.

Weitere Informationen zu Eigenschaften und den zugehörigen Werten finden Sie unter Referenz für Setupeigenschaften für Office 2013.

Geben Sie zum Hinzufügen oder Ändern einer Setup-Eigenschaft im Dialogfeld Eigenschaftswert hinzufügen/ändern die Informationen aus der folgenden Tabelle ein, und klicken Sie anschließend auf OK.

Einstellungen für "Eigenschaftswert hinzufügen/ändern"

Einstellung Beschreibung

Name

Der Name der Eigenschaft. Eigenschaftsnamen müssen vollständig in Großbuchstaben geschrieben werden.

Wert

Der Wert der Eigenschaft.

Im Abschnitt Features des OAT können Sie Benutzereinstellungen konfigurieren und anpassen, welche Office-Features installiert werden sollen.

Dient zum Festlegen der Standardwerte für Office-Anwendungseinstellungen für Benutzer, die Office mit dieser Anpassungsdatei installieren.

HinweisHinweis:
Beim Konfigurieren von Benutzereinstellungen mit dem OAT werden die anfänglichen Standardwerte für diese Einstellungen festgelegt. Die meisten dieser Einstellungen können nach der Installation von Office geändert werden. Verwenden Sie Gruppenrichtlinien, um bestimmte Benutzereinstellungen zu erzwingen.

Mit dem OAT können Standard-Benutzereinstellungen für folgende Office-Anwendungen festgelegt werden:

  • Microsoft Access 2013

  • Microsoft Excel 2013

  • Microsoft InfoPath 2013

  • Microsoft Office 2013

  • Microsoft OneNote 2013

  • Microsoft Outlook 2013

  • Microsoft PowerPoint 2013

  • Microsoft Project 2013

  • Microsoft Publisher 2013

  • Microsoft SharePoint Designer 2013

  • Microsoft Visio 2013

  • Microsoft Word 2013

Einige Anwendungen verfügen auch über Computereinstellungen: Microsoft InfoPath 2013 (Computer), Microsoft Office 2013 (Computer), Microsoft PowerPoint 2013 (Computer) und Microsoft Visio 2013 (Computer).

Erweitern Sie zum Konfigurieren einer Option im Navigationsbereich für die Benutzereinstellungen den Anwendungsordner und die Unterordner, bis die gewünschte Einstellung im Detailbereich aufgeführt wird, und wählen Sie die Einstellung aus. Die konfigurierbaren Einstellungen des Elements werden im Detailbereich in der Spalte Einstellung angezeigt. Doppelklicken Sie im Detailbereich auf eine Einstellung, und wählen Sie eine der Optionen aus der folgenden Tabelle aus:

OAT-Einstellungszustände für Benutzer und Computer

Einstellung Beschreibung

Nicht konfiguriert

Die Einstellung bleibt unverändert.

Enabled

Die Einstellung wird gemäß Ihrer Auswahl im Dialogfeld geändert.

Deaktiviert

Die Einstellung wird deaktiviert. Die Entscheidung, eine Option zu deaktivieren oder nicht zu konfigurieren, kann zu unterschiedlichen Ergebnissen führen. Weitere Informationen finden Sie in der Beschreibung der spezifischen Option.

Klicken Sie auf Alle Einstellungen anzeigen, um alle verfügbaren Benutzereinstellungen anzuzeigen. Klicken Sie auf Nur konfigurierte Einstellungen anzeigen, um nur die Einstellungen anzuzeigen, die Sie konfiguriert haben.

Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Benutzereinstellungen migrieren, um die benutzerdefinierten Einstellungen der Benutzer aus einer früheren Office-Version beizubehalten. Wenn Sie Benutzereinstellungen ändern und dieses Kontrollkästchen aktivieren, werden zuerst die geänderten Einstellungen angewendet und dann die bestehenden benutzerdefinierten Einstellungen migriert. Miteinander in Konflikt stehende Einstellungen werden überschrieben.

HinweisHinweis:
Wenn Sie auf Aktiviert klicken, um die Optionen für eine Einstellung anzuzeigen, und dann auf OK, Vorherige Einstellung oder Nächste Einstellung klicken, ändert sich der Status in Konfiguriert, auch wenn Sie die Einstellung nicht ändern. Falls die Einstellung versehentlich mit einem leeren Hyperlink, Pfad oder Dateinamen konfiguriert wird, treten unter Umständen Fehler auf. Wenn Sie auf Aktiviert geklickt haben, Ihre Änderungen aber ignorieren oder die Einstellung nicht konfigurieren möchten, klicken Sie auf Abbrechen. Sie können die Einstellung auf den Status Nicht konfiguriert zurücksetzen, indem Sie auf die Einstellung doppelklicken, Nicht konfiguriert auswählen und dann auf OK klicken.

Dient zum Anpassen der Installation von Office-Features auf dem Computer des Benutzers.

Wenn Sie den Installationsstatus eines Features ändern möchten, klicken Sie im OAT auf Featureinstallationsstatus festlegen. Öffnen Sie im Ergebnisbereich das Kontextmenü (oder klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Feature), und wählen Sie den gewünschten Installationsstatus aus. Einige übergeordnete Features bestehen aus mehreren untergeordneten Features. Klicken Sie auf das Pluszeichen (+) neben dem übergeordneten Feature, um die Struktur zu erweitern und die untergeordneten Features anzuzeigen.

Wenn Sie den Installationsstatus eines Features ändern, werden die Namen des Features und aller untergeordneten Features (falls vorhanden) fett dargestellt. Dadurch wird angegeben, dass diese Änderungen auf die Installation angewendet werden. Features, die nicht fett dargestellt werden, werden mit dem Standardinstallationsstatus installiert. Wenn Sie eine Änderung entfernen möchten, wählen Sie das Feature und anschließend die Option Zurücksetzen aus, oder wählen Sie das Feature aus, und klicken Sie anschließend auf Verzweigung zurücksetzen.

Die folgenden Featureinstallationsstatus stehen in der Regel während der Installation zur Verfügung. Nicht alle Installationsstatuswerte sind für jedes Feature verfügbar. Wenn beispielsweise ein Feature eine Komponente enthält, die nicht angekündigt werden kann, ist Bei der ersten Verwendung installiert nicht in der Liste der verfügbaren Installationsstatuswerte für das Feature enthalten.

Featureinstallationswerte

Status Beschreibung

Von „Arbeitsplatz“ ausführen

Dateien werden auf die Festplatte des Benutzers kopiert, und Registrierungseinträge und Verknüpfungen für das entsprechende Feature werden auf die Festplatte des Benutzers geschrieben. Die Anwendung oder das Feature wird lokal ausgeführt.

Alle von „Arbeitsplatz“ ausführen

Identisch mit Von "Arbeitsplatz" ausführen, außer dass für alle untergeordneten Features, die zu dem Feature gehören, der gleiche Status festgelegt wird.

Bei der ersten Verwendung installiert

Komponenten für das Feature und seine untergeordneten Features bleiben in der lokalen Installationsquelle, bis der Benutzer versucht, das Feature zum ersten Mal zu verwenden. Dann werden die Komponenten installiert. Wird auch als angekündigtes Feature bezeichnet.

Nicht verfügbar

Die Komponenten für das Feature und die untergeordneten Features, die zu diesem Feature gehören, werden nicht auf dem Computer installiert.

HinweisHinweis:
Der Installationsstatus Nicht verfügbar kann rückgängig gemacht werden. Wenn der Status Nicht verfügbar festgelegt ist, wird ein Feature nicht installiert. Das Feature kann später jedoch mithilfe einer MSP-Datei oder der Datei "Config.xml" lokal installiert werden.
Zum Entsperren und lokalen Installieren eines Features können Sie die Datei "Config.xml" bearbeiten und das OptionState-Element ändern, wie im Hinweis für die Featuretatusbeschreibung für Gesperrt beschrieben. Weitere Informationen zur Datei "Config.xml" finden Sie unter Referenz zur Datei "Config.xml" für Office 2013.
Sie können auch mithilfe des OAT eine MSP-Datei erstellen, um ein Feature lokal zu installieren. Klicken Sie hierzu im Navigationsbereich auf Featureinstallationsstatus festlegen. Wählen Sie im Detailbereich ein Feature, und wählen Sie dann im entsprechenden Kontextmenü die Option Alle von 'Arbeitsplatz' ausführen. Weitere Informationen finden Sie unter Featureinstallationsstatus festlegen in Referenz für Office-Anpassungstool (OAT) in Office 2013.
HinweisHinweis:
Die folgenden Unterkomponenten von Publisher 2013 sind in der Office 2013-Version in der Struktur mit dem Installationsstatus der Features nicht sichtbar:
  • Professioneller Druck und die Unterkomponente für die Konvertierung von erweitertem RGB nach CMYK

  • Schriftartenschemas

  • PaperDirect-Vorschau

  • Publisher-Vorlagen und die Unterkomponenten für Geschäftspublikationen und andere Publikationen

Die folgenden Optionen stehen ebenfalls für jedes Feature zur Verfügung:

Featureoptionen

Option Beschreibung

Ausgeblendet

Das Feature wird während der Installation nicht in der Featurestruktur angezeigt, wenn das Setup interaktiv ausgeführt wird. Das Symbol [H] wird dem Namen vorangestellt, um anzugeben, dass das Feature ausgeblendet ist.

HinweisHinweis:
Die Option Ausgeblendet kann nicht rückgängig gemacht werden. Nachdem sie festgelegt wurde, wird ein ausgeblendetes Feature während oder nach der Installation in der Featurestruktur nicht angezeigt. Sie können nach der Erstinstallation keine weitere "Config.xml"-Datei verwenden oder eine zweite MSP-Datei anwenden, um ein Feature wieder einzublenden.
Das Feature bleibt auch dann weiterhin ausgeblendet, wenn Sie Ihre Installation mit Programme und Features in der Systemsteuerung ändern, um Ihre Office 2013-Installation zu ändern.
Das Feature wird auch nicht in der Featureinstallationsstruktur für das Office-Setup unter der Option Features hinzufügen oder entfernen für Office 2013 angezeigt. Das Feature wird zwar weiterhin ausgeblendet, Sie können die Sperre des Features jedoch aufheben, um es später mithilfe einer MSP-Datei oder der Datei "Config.xml" lokal zu installieren und auszuführen.

Gesperrt

Der Installationsstatus, den Sie für dieses Feature auswählen, kann vom Benutzer während der Installation oder im Wartungsmodus nach der Installation von Office nicht mehr geändert werden. Das Symbol [L] wird dem Namen des Features vorangestellt, um anzugeben, dass das Feature gesperrt ist.

HinweisHinweis:
Die Auswahl der Option Gesperrt kann rückgängig gemacht werden. Wenn Sie während der Erstinstallation mithilfe des OAT oder der Datei "Config.xml" für ein Feature die Option Gesperrt festgelegt haben, kann die Sperre für dieses Feature später aufgehoben und das Feature mithilfe einer MSP-Anpassungsdatei oder einer Datei vom Typ "Config.xml" lokal installiert werden.
Beispielsweise können Sie die Datei "Config.xml" bearbeiten, indem Sie das OptionState-Element wie im folgenden Beispiel dargestellt ändern. Dadurch wird eine Zeile mit dem OptionState-Element hinzugefügt, um das Feature (in diesem Fall Access 2013) auf einem Benutzercomputer zu installieren und untergeordnete Features auf den angegebenen Zustand festzulegen:
  • Wenn Sie die Datei Config.xml mit dem OptionState-Element bearbeiten möchten, öffnen Sie die Datei im Kernproduktordner (Ordner Kernproduktordner-Name.WW, beispielsweise ProPlus.WW) für das Office 2013-Produkt, das Sie installieren. Verwenden Sie einen Text-Editor, wie z. B. Editor, zum Bearbeiten der Datei.

  • Suchen Sie in der Datei "Config.xml" nach der Zeile mit dem OptionState-Element:

    <!-- <OptionState Id="OptionID" State="absent" Children="force" /> -->

  • Ändern Sie das OptionState-Element wie folgt, und speichern Sie dann die Datei "Config.xml">:

    <OptionState Id=”ACCESSFiles” State=”local” Children=”force” />

Informationen zum OptionState-Element finden Sie unter Referenz zur Datei "Config.xml" für Office 2013.

Sie können auch mithilfe des OAT eine MSP-Datei erstellen, um ein Feature lokal zu installieren. Klicken Sie hierzu im Navigationsbereich auf Featureinstallationsstatus festlegen. Wählen Sie im Detailbereich ein Feature, und wählen Sie dann im entsprechenden Kontextmenü die Option Alle von 'Arbeitsplatz' ausführen. Weitere Informationen finden Sie unter Featureinstallationsstatus festlegen in Referenz für Office-Anpassungstool (OAT) in Office 2013.

Reset

Das Feature wird auf den Standardinstallationsstatus zurückgesetzt. Dies entspricht dem Auswählen des Features und dem Klicken auf die Schaltfläche Verzweigung zurücksetzen.

Wenn Sie ein Feature explizit auf den Standardstatus festlegen, wird dem Featurenamen das Symbol [D] vorangestellt, um anzugeben, dass für das Feature dieser Zustand erzwungen wird. Dies ist hilfreich, wenn Sie eine Setupanpassungsdatei erstellen, um eine vorhandene Office-Installation zu ändern. Wenn Sie den Installationsstatus eines Features nicht ändern, wird das Feature auf dem Computer des Benutzers nicht geändert. Wenn Sie eine Änderung angeben (das Feature also beispielsweise auf den Standardstatus festlegen), wird sichergestellt, dass das Feature auf dem Computer des Benutzers auf diesen Status festgelegt wird.

Wenn Sie den Installationsstatus eines Features ändern, wird unter Umständen der Installationsstatus eines übergeordneten oder untergeordneten Features gemäß dem Installationsstatus geändert. Wenn Sie beispielsweise ein übergeordnetes Feature auf Bei der ersten Verwendung installiert und ein untergeordnetes Feature auf Von "Arbeitsplatz" ausführen festlegen, wird auch der Status des übergeordneten Features auf Von "Arbeitsplatz" ausführen festgelegt.

Ausgeblendete Features werden nicht in der Featurestruktur angezeigt, wenn Benutzer das Setup interaktiv ausführen. Das Feature wird gemäß dem definierten Installationsstatus installiert. Untergeordnete Features, die zu dem ausgeblendeten Feature gehören, werden ebenfalls ausgeblendet.

TippTipp:
Die Einstellung Ausgeblendet eignet sich am besten zur Vereinfachung der Featurestruktur für Benutzer. Sie können z. B. die Verzweigung "Office-Tools" der Featurestruktur ausblenden, sodass die Benutzer nicht entscheiden müssen, welche Tools installiert werden müssen. Es werden nur die von Ihnen ausgewählten Tools installiert.

Wenn Sie ein Feature auf Nicht verfügbar festlegen und in der Featurestruktur ausblenden, können Benutzer die Einstellung immer noch ändern und das Feature installieren, indem sie das übergeordnete Feature installieren oder das Setup im Wartungsmodus ausführen. Wenn Sie beispielsweise das Feature Smarttag-Plug-In für Namen auf Nicht verfügbar und Ausgeblendet festlegen, können Benutzer das Feature immer noch installieren, indem sie das übergeordnete Feature Smarttag-Plug-Ins auf Alle von "Arbeitsplatz" ausführen festlegen.

Wenn Sie verhindern möchten, dass Benutzer ausgeblendete Features installieren, wählen Sie die Installationsstatuswerte Nicht verfügbar, Ausgeblendet und Gesperrt aus. In diesem Fall wird das Feature oder die Anwendung nicht installiert und ist auch im Wartungsmodus nicht verfügbar. Benutzer können das Feature nicht installieren, indem sie den Status des übergeordneten Features ändern. Die einzige Möglichkeit, die Auswahl der Installationsstatuswerte Nicht verfügbar, Ausgeblendet und Gesperrt nach der Installation von Office zu ändern, besteht darin, mithilfe des OAT eine Setupanpassungsdatei zu erstellen, die so konfiguriert ist, dass sie den Installationsstatus des Features ändert, und diese anschließend auf den Benutzercomputer anzuwenden.

Verwenden Sie den Abschnitt Weitere Inhalte des OAT, um während der Installation benutzerdefinierte Dateien, Registrierungseinträge und Verknüpfungen hinzuzufügen oder zu entfernen.

Dient dazu, Benutzercomputern bei der Installation von Office Dateien hinzuzufügen.

Wenn Sie eine Liste der Dateien erstellen möchten, die dem Benutzercomputer bei der Installation hinzugefügt werden sollen, klicken Sie auf Hinzufügen, wählen Sie die gewünschte Datei aus, und klicken Sie erneut auf Hinzufügen. Zum Ändern des Zielpfads einer Datei markieren Sie die Datei in der Liste Hinzufügen von benutzerdefinierten Dateien, Registrierungseinträgen und Verknüpfungen, und klicken Sie auf Ändern. Zum Entfernen einer Datei aus der Liste markieren Sie die Datei, und klicken Sie auf Entfernen. Mithilfe der Tasten UMSCHALT und STRG können Sie mehrere Dateien auf einmal auswählen.

Wenn Sie einer Office-Installation Dateien hinzufügen, beachten Sie Folgendes:

  • Dateien werden in die Setupanpassungsdatei kopiert, wenn Sie die Anpassungsdatei speichern und das OAT beenden. Große Dateien vergrößern die Anpassungsdatei und verlängern die Zeit zum Erstellen der Datei.

  • Wenn Sie eine Datei überarbeiten, die derzeit in der Anpassungsdatei enthalten ist, müssen Sie die Anpassungsdatei mit dem OAT öffnen, die Datei aus der Liste Dateien hinzufügen entfernen, die überarbeitete Version hinzufügen und die Anpassungsdatei speichern.

  • Wenn der Benutzer Office entfernt, repariert oder erneut installiert, werden die benutzerdefinierten Dateien entfernt oder zusammen mit Office erneut installiert. Eine benutzerdefinierte Datei wird nicht erneut installiert, wenn die Datei seit der Installation geändert wurde.

Geben Sie im Dialogfeld Zielpfad auf dem Computer des Benutzers den Ordner ein, in dem die Datei auf Benutzercomputern installiert werden soll, und klicken Sie auf OK.

Mithilfe der Tasten UMSCHALT und STRG können mehrere Dateien gleichzeitig ausgewählt werden. Diese Dateien werden dem gleichen Zielordner zugeordnet. Im Zielpfad können die in der folgenden Tabelle aufgeführten speziellen Ordnernamen verwendet werden:

Spezielle Ordner

Ordner Beschreibung

[INSTALLLOCATION]

Der Ordner, in dem Office installiert ist

[ROOTDRIVE]

Das lokale Festplattenlaufwerk mit dem meisten freien Speicherplatz

[ProgramFilesFolder]

Ordner Programme

[CommonFilesFolder]

Ordner Programme\Gemeinsame Dateien

[WindowsFolder]

Ordner Windows

[SystemFolder]

Windows-Ordner System32

[PersonalFolder]

Benutzerordner Meine Dateien

[AppDataFolder]

Benutzerordner Anwendungsdaten

[NetHoodFolder]

Benutzerordner Netzwerkumgebung

Dient dazu, bei der Installation von Office Dateien von Benutzercomputern zu entfernen.

Klicken Sie auf Hinzufügen, um eine Liste der Dateien zu erstellen, die bei der Installation vom Benutzercomputer entfernt werden sollen. Zum Ändern des Pfads oder Namens einer Datei markieren Sie die Datei in der Liste Dateien entfernen, und klicken Sie auf Ändern. Um eine Datei aus der Liste zu entfernen, wählen Sie die Datei aus, und klicken Sie auf Entfernen. Mithilfe der UMSCHALTTASTE und der STRG-TASTE können Sie mehrere Dateien auf einmal auswählen.

HinweisHinweis:
Dateien in der Liste Dateien entfernen werden vom Benutzercomputer entfernt, bevor die Dateien aus der Liste Dateien hinzufügen installiert werden. Sie können also vorhandene Dateien auf einem Benutzercomputer löschen und durch die neuen Versionen ersetzen. Wenn die Zieldatei auf einem Benutzercomputer umbenannt oder geändert wurde, kann sie nicht durch eine hinzugefügte Datei mit demselben Namen ersetzt werden.

Geben Sie im Dialogfeld Dateipfad den Pfad und Dateinamen der Datei ein, die Sie der Liste der Dateien hinzufügen möchten, die vom Benutzercomputer entfernt werden sollen, und klicken Sie dann auf OK.

Der Pfad muss mit einem Laufwerkbuchstaben, einem UNC-Pfad oder einem der Spezialordner aus der folgenden Tabelle beginnen:

Spezialordner (Dateipfad)

Ordner Beschreibung

[INSTALLLOCATION]

Der Ordner, in dem Office installiert ist

[ROOTDRIVE]

Das lokale Festplattenlaufwerk mit dem meisten freien Speicherplatz

[ProgramFilesFolder]

Ordner Programme

[CommonFilesFolder]

Ordner Programme\Gemeinsame Dateien

[WindowsFolder]

Ordner Windows

[SystemFolder]

Windows-Ordner System32

[PersonalFolder]

Benutzerordner Meine Dateien

[AppDataFolder]

Benutzerordner Anwendungsdaten

[NetHoodFolder]

Benutzerordner Netzwerkumgebung

Dient zum Hinzufügen oder Ändern von Registrierungseinträgen auf Benutzercomputern bei der Installation von Office.

Klicken Sie auf Hinzufügen, um eine Liste mit Registrierungseinträgen zu erstellen, die Benutzercomputern hinzugefügt werden sollen. Zum Ändern eines Eintrags in der Liste wählen Sie den Eintrag aus, und klicken Sie auf Ändern. Zum Entfernen eines Eintrags aus der Liste markieren Sie den Eintrag, und klicken Sie auf Entfernen. Klicken Sie auf Importieren, um eine Gruppe von Einträgen aus einer Registrierungsdatei (REG-Datei) hinzuzufügen. Wenn ein Eintrag in der REG-Datei mit einem Eintrag in der Liste identisch ist, werden Sie gefragt, ob die vorhandenen Registrierungseinträge durch die Einträge in der REG-Datei überschrieben werden sollen.

WichtigWichtig:
Registrierungseinträge, die in diesem Abschnitt angepasst wurden, können ggf. Einstellungen außer Kraft setzen, die an anderer Stelle im OAT angepasst wurden. Verwenden Sie diesen Abschnitt zum Anpassen von Optionen, die nicht direkt auf der Benutzeroberfläche von Office festgelegt und nicht mithilfe anderer Methoden im OAT konfiguriert werden können.
Verwenden Sie den Abschnitt Registrierungseinträge hinzufügen des OAT nicht zum Hinzufügen von registrierungsbasierten Richtlinienschlüsseln (gruppenrichtlinienbasierte Registrierungsschlüssel). Das Konfigurieren und Verteilen dieser Einstellungen in einer Anpassungsaktualisierung (MSP-Datei) an Benutzer wird nicht unterstützt, und die Einstellungen werden u. U. nicht korrekt angewendet. Registrierungsbasierte Richtlinieneinstellungen sind Einstellungen, die an einem von vier Registrierungsspeicherorten für Gruppenrichtlinieneinstellungen gespeichert werden:
Für Benutzerrichtlinieneinstellungen:
  • HKCU\Software\Policies

  • HKCU\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Policies

Für Computerrichtlinieneinstellungen:
  • HKLM\Software\Policies

  • HKLM\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Policies

Für die Verwaltung von registrierungsbasierten Richtlinienschlüsseln wird nur das Anwenden von Registrierungsrichtlinieneinstellungen mithilfe von Gruppenrichtlinien unterstützt. Mit Gruppenrichtlinien lassen sich Clientregistrierungsschlüssel zentral verwalten. Verwenden Sie Gruppenrichtlinien, um Konfigurationen einmalig zu definieren und den Status anschließend zuverlässig vom Betriebssystem erzwingen zu lassen. Administrative Vorlagendateien sind Unicode-Textdateien, mit deren Hilfe beschrieben wird, wo registrierungsbasierte Richtlinieneinstellungen in der Registrierung gespeichert werden. Alle registrierungsbasierten Richtlinieneinstellungen werden im Gruppenrichtlinienverwaltungs-Editor in der Gruppenrichtlinien-Verwaltungskonsole (Group Policy Management Console, GPMC) unter den Knoten vom Typ "Administrative Vorlagen" angezeigt und konfiguriert.

Geben Sie im Dialogfeld Registrierungseintrag hinzufügen/ändern für jeden Registrierungseintrag die Informationen aus der folgenden Tabelle ein, und klicken Sie dann auf OK:

Optionen im Dialogfeld "Registrierungseintrag hinzufügen/ändern"

Einstellung Beschreibung

Stamm

Wählen Sie die Verzweigung mit den Einträgen aus, die Sie hinzufügen oder ändern möchten. Einstellungen werden einmal pro Benutzer (HKEY_CURRENT_USER) oder einmal pro Computer (HKEY_LOCAL_MACHINE) angewendet. Es ist nicht möglich, Registrierungseinträge im Stammverzeichnis von HKEY_USERS oder HKEY_LOCAL_MACHINE hinzuzufügen.

Datentyp

Wählen Sie den Datentyp für den Registrierungswert aus.

Schlüssel

Geben Sie den Namen des Unterschlüssels ein, in dem der Eintrag gespeichert ist. Beispiel: Software\Microsoft\Office\15.0\Common.

Leeren Schlüssel erstellen

Aktivieren Sie dieses Kontrollkästchen, wenn der Registrierungseintrag keinen Wertnamen oder keine Wertdaten enthält. Einige Einstellungen werden durch das Vorhandensein oder Fehlen des Registrierungseintrags bestimmt.

Wertname

Geben Sie einen Namen für den neuen Registrierungseintrag ein. Wenn Sie zwar Wertdaten hinzufügen, dieses Feld aber leer lassen, wird dem Wert der Name <Standard> zugewiesen. Ein Schlüssel kann den Wertnamen <Standard> lediglich einmal enthalten.

Wertdaten

Geben Sie die Daten (den Wert) ein, die im neuen Registrierungseintrag gespeichert werden sollen. Die Daten müssen dem Datentyp entsprechen.

Dient zum Entfernen von Registrierungseinträgen von Benutzercomputern bei der Installation von Office.

Klicken Sie auf Hinzufügen, um eine Liste mit Registrierungseinträgen zu erstellen, die von den Computern der Benutzer entfernt werden sollen. Zum Ändern eines Eintrags in der Liste wählen Sie den Eintrag aus, und klicken Sie auf Ändern. Zum Entfernen eines Eintrags aus der Liste wählen Sie den Eintrag aus, und klicken Sie auf Entfernen.

Klicken Sie auf Hinzufügen, und geben Sie für jeden Registrierungseintrag die folgenden Informationen ein, um eine Liste mit Registrierungseinträgen zu erstellen, die von den Computern der Benutzer entfernt werden sollen.

HinweisHinweis:
Wenn der Benutzer Office entfernt, repariert oder erneut installiert, werden die benutzerdefinierten Registrierungseinträge entfernt oder mit Office erneut installiert.

Geben Sie im Dialogfeld Registrierungseintrag löschen/ändern für jeden Registrierungseintrag die Informationen aus der folgenden Tabelle ein, und klicken Sie dann auf OK:

Optionen im Dialogfeld "Registrierungseintrag löschen/ändern"

Eintrag Beschreibung

Stamm

Wählen Sie die Verzweigung mit den Einträgen aus, die Sie entfernen möchten.

Schlüssel

Geben Sie den vollständigen Namen des Unterschlüssels ein, in dem der Eintrag gespeichert ist. Beispiel: Software\Microsoft\Office\15.0\Common.

Wertname

Geben Sie den Namen des Registrierungseintrags ein, den Sie entfernen möchten. Lassen Sie dieses Feld leer, um den gesamten Unterschlüssel einschließlich aller Werteinträge zu entfernen.

Dient um Hinzufügen von Verknüpfungen zu Dateien, die mit Office 2013 installiert wurden oder bereits auf dem Computer des Benutzers vorhanden waren. Verknüpfungen können nur bei der Erstinstallation von Office auf dem Computer eines Benutzers konfiguriert werden. Wenn Sie die Setupanpassungsdatei auf eine vorhandene Installation anwenden, wird diese Option ignoriert.

Klicken Sie auf Hinzufügen, um eine neue Verknüpfung hinzuzufügen. Zum Ändern einer Verknüpfung in der Liste wählen Sie die Verknüpfung aus, und klicken Sie auf Ändern. Zum Entfernen einer Verknüpfung aus der Liste wählen Sie die Verknüpfung aus, und klicken Sie auf Entfernen.

WichtigWichtig:
Es gibt ein bekanntes Problem bezüglich der Änderung des Verknüpfungsspeicherorts für eine Office 2013-Anwendung. Weitere Informationen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel Office-2013 Verknüpfung Positionen im Office-Anpassungstool kann nicht geändert werden.

Verknüpfungen, bei denen die Spalte Installiert den Wert Ja enthält, werden während der Installation konfiguriert. Verknüpfungen mit Nein in dieser Spalte werden später konfiguriert, wenn das entsprechende Produkt installiert wird.

HinweisHinweis:
Wenn Sie eine Verknüpfung zu einer benutzerdefinierten Anwendung oder Datei hinzufügen, wird diese Verknüpfung nicht aktualisiert oder entfernt, wenn der Benutzer Office ändert, repariert, neu installiert oder entfernt.

Geben Sie im Dialogfeld Verknüpfungseintrag hinzufügen/ändern für die Verknüpfung, die Sie erstellen oder ändern möchten, die Informationen aus der folgenden Tabelle ein, und klicken Sie dann auf OK.

Optionen im Dialogfeld "Verknüpfungseintrag hinzufügen/ändern"

Einstellung Beschreibung

Target

Geben Sie die der Verknüpfung zugeordnete Anwendung an, indem Sie ein vordefiniertes Anwendungsschlüsselwort auswählen oder den Namen und Pfad der Datei eingeben, auf die die Verknüpfung verweist. Wenn Sie ein Anwendungsschlüsselwort auswählen, werden die Informationen in den übrigen Feldern automatisch ausgefüllt. Die Namen in der Liste entsprechen den Features, die Sie auf der Seite Featureinstallationsstatus festlegen im OAT auswählen, sowie ggf. benutzerdefinierten Dateien, die Sie der Installation auf der Seite Dateien hinzufügen hinzufügen. Wenn Sie einen Namen und Pfad mit Leerzeichen eingeben, müssen Sie die gesamte Zeichenfolge in doppelte Anführungszeichen ("") einschließen. Im Feld Argumente können Sie Befehlszeilenoptionen für die Anwendung hinzufügen.

Standort

Geben Sie den Ordner an, in dem die Verknüpfung erstellt wird, indem Sie ein vordefiniertes Ordnerschlüsselwort auswählen oder den Namen und Pfad zum Speicherort der Verknüpfung eingeben. Sie können einen Unterordner angeben, indem Sie einen umgekehrten Schrägstrich (\) und den Namen des Unterordners anfügen. Soll also beispielsweise die Verknüpfung Microsoft Word 2010 im Unterordner Microsoft Office im Ordner Programme des Windows-Startmenüs installiert werden, wählen Sie [ProgramMenuFolder] aus, und fügen Sie den Unterordner wie folgt an: [ProgramMenuFolder]\Microsoft Office.

Für Speicherort können die folgenden speziellen Ordner verwendet werden:

  • [StartMenuFolder]: Windows-Menü Start

  • [ProgramMenuFolder]: Windows-Menü Start\Programme

  • [StartupFolder]: Ordner Autostart im Windows-Menü Start\Programme

  • [DesktopFolder]: Windows-Ordner Desktop

  • [INSTALLLOCATION]: Office-Installationsordner

  • [FavoritesFolder]: Benutzerordner Favoriten

  • [AppDataFolder]: Benutzerordner Anwendungsdaten

  • [NetHoodFolder]: Benutzerordner Netzwerkumgebung

Name

Geben Sie eine beliebige Zeichenfolge ein, um einen Namen für die Verknüpfung anzugeben.

Starten in

Geben Sie einen Pfad zum Standardstartordner für die Anwendung ein. Wenn Sie dieses Feld leer lassen, wird der Standardordner auf den Ordner festgelegt, in dem sich die Zieldatei befindet. Wenn der Pfad auf dem Computer eines Benutzers nicht gültig ist, wird eine Fehlermeldung angezeigt, wenn der Benutzer versucht, die Verknüpfung zu verwenden.

Argumente

Optional: Geben Sie Argumente ein, die in der Befehlszeile an die Anwendung übergeben werden sollen.

Tastenkombination

Optional: Geben Sie eine Tastenkombination für die Anwendung oder Datei ein. Die Syntax für die Tastenkombination lautet wie folgt:

[Zusatztaste+]VK_Taste

Dabei steht Zusatztaste für UMSCHALT, STRG, ALT oder EXT; VK_Taste ist ein virtueller Tastenname (virtuelle Tastennamen sowie Hexadezimalcodes und Beschreibungen der Tasten finden Sie in der folgenden Tabelle). Die Zusatztaste ist optional. Sie können mehrere Zusatztasten in beliebiger Reihenfolge, getrennt durch Pluszeichen (+), angeben. Wenn Sie eine Zusatztaste verwenden, muss sie vor dem virtuellen Tastennamen angegeben werden. Sie können nur einen virtuellen Tastennamen eingeben. Verwenden Sie in der Tastendefinition keine Leerzeichen.

Beispiel:

STRG+VK_F12

STRG+UMSCHALT+VK_A

ALT+STRG+VK_SNAPSHOT

Einige Tastenkombinationen (beispielsweise STRG+ALT+VK_DELETE) werden unter Umständen vom System oder von anderen Prozessen verwendet. Kombinationen dieser Art dürfen nicht verwendet werden.

Ausführen

Wählen Sie den Fenstertyp aus, in dem die Anwendung oder Datei gestartet werden soll (Normales Fenster, Minimiert oder Maximiert).

Symbol ändern

Wählen Sie ein anderes Symbol für die Verknüpfung aus.

In der folgenden Tabelle sind die virtuellen Tastennamen und die entsprechenden hexadezimalen Tastencodes aufgeführt:

Namen virtueller Tasten sowie hexadezimale Tastencodes

Name der virtuellen Taste Tastencode (Hex) Beschreibung

VK_0 - VK_9

30-39

Tasten 0–9

VK_A - VK_Z

41-5A

Tasten A–Z

VK_NUMPAD0 - VK_NUMPAD9

60-69

Tasten 0–9 auf der Zehnertastatur

VK_F1 ... VK_F24

70-87

Funktionstasten F1–F24

VK_LBUTTON

01

Linke Maustaste

VK_RBUTTON

02

Rechte Maustaste

VK_CANCEL

03

STRG-UNTRBR-Verarbeitung

VK_MBUTTON

04

Mittlere Maustaste (Drei-Tasten-Maus)

VK_BACK

08

RÜCKTASTE

VK_CLEAR

0C

ENTF-TASTE

VK_RETURN

0D

EINGABETASTE

VK_PAUSE

13

PAUSE-TASTE

VK_CAPITAL

14

FESTSTELLTASTE

VK_PRIOR

21

BILD-AUF-TASTE

VK_NEXT

22

BILD-AB-TASTE

VK_END

23

ENDE-TASTE

VK_HOME

24

POS1-TASTE

VK_LEFT

25

NACH-LINKS-TASTE

VK_UP

26

NACH-OBEN-TASTE

VK_RIGHT

27

NACH-RECHTS-TASTE

VK_DOWN

28

NACH-UNTEN-TASTE

VK_SELECT

29

SELECT-TASTE

VK_EXECUTE

2B

EXECUTE-TASTE

VK_SNAPSHOT

2C

DRUCK-TASTE

VK_INSERT

2D

EINFG-TASTE

VK_DELETE

2E

ENTF-TASTE

VK_HELP

2F

HILFE-TASTE

VK_MULTIPLY

6A

MULTIPLIZIEREN-TASTE

VK_ADD

6B

ADDIEREN-TASTE

VK_SEPARATOR

6C

TRENNZEICHEN-TASTE

VK_SUBTRACT

6D

SUBTRAHIEREN-TASTE

VK_DECIMAL

6E

DEZIMAL-TASTE

VK_DIVIDE

6F

DIVIDIEREN-TASTE

VK_NUMLOCK

90

NUM-TASTE

VK_SCROLL

91

ROLLEN-TASTE

Im Abschnitt Outlook des OAT können Sie das Standardprofil für Outlook 2013 anpassen und Optionen für Outlook 2013 und Exchange Server 2010 festlegen.

Das OAT unterstützt das Hinzufügen mehrerer Outlook-E-Mail-Konten.

Dient zum Anpassen des Outlook-Standardprofils eines Benutzers, also der Gruppe von Werten in der Windows-Registrierung, mit denen benutzerspezifische Informationen definiert werden. Ein Outlook-Profil kann mehrere E-Mail-Konten enthalten. Benutzer können mehrere Outlook-Profile besitzen, in der Setupanpassungsdatei kann jedoch nur ein einzelnes Profil konfiguriert werden. Mit den Einstellungen aus der folgenden Tabelle können Sie das Outlook-Profil eines Benutzers anpassen:

Anpassungsoptionen für Outlook-Profile

Einstellung Beschreibung

Vorhandenes Profil verwenden

Dient zum Verwenden des Profils, das bereits auf dem Benutzercomputer konfiguriert ist, oder zum Auffordern des Benutzers zum Erstellen eines Profils beim ersten Start von Outlook, falls kein Profil vorhanden ist.

Profil ändern

Wählen Sie eine der beiden folgenden Optionen aus:

Änderungen für das vorhandene Standardprofil definieren. Wenn kein Standardprofil vorhanden ist, wird von Outlook ein neues Profil basierend auf Ihren Anpassungen erstellt: Dient zum Ändern des Standardprofils auf dem Computer des Benutzers.

Änderungen am benannten Profil definieren: Dient zum Angeben des Namens des Profils, auf das sich Ihre Änderungen beziehen.

Wenn kein Standardprofil oder kein Profil mit dem über die zweite Option angegebenen Namen vorhanden ist, wird in Outlook ein Profil auf der Grundlage der Optionen erstellt, die in den anderen Outlook-Abschnitten des OAT ausgewählt sind. In Outlook wird der Standardprofilname oder der von Ihnen angegebene Profilname verwendet.

Neues Profil

Dient zum Erstellen eines neuen Profils auf dem Benutzercomputer sowie um Festlegen des Profils als Standardprofil. Vorhandene Profile werden nicht entfernt und bleiben für die Benutzer verfügbar. Sie müssen einen Namen im Feld Profilname eingeben. Wenn Sie den Namen eines vorhandenen Profils ermitteln möchten, öffnen Sie in der Systemsteuerung die Option Mail, und klicken Sie auf Profile anzeigen. In Outlook wird das Profil mit den Optionen erstellt, die Sie in den anderen Outlook-Abschnitten des OAT ausgewählt haben.

PRF anwenden

Dient zum Importieren einer Outlook-Profildatei (PRF-Datei), um ein neues Standardprofil zu definieren oder ein vorhandenes Profil zu aktualisieren. Wenn Sie diese Option aktivieren, wird das OAT nicht mit den Einstellungen in der PRF-Datei aktualisiert. Geben Sie im Feld Folgendes Profil (PRF-Datei) anwenden einen Namen und einen Pfad für das Profil ein. Wenn Sie eine PRF-Datei für eine frühere Version von Outlook erstellt haben, können Sie sie in Outlook 2013 importieren, sofern im Profil nur MAPI-Dienste definiert werden.

Dient zum Hinzufügen neuer Outlook-E-Mail-Konten zum Profil des Benutzers.

Aktivieren Sie die Option Outlook-Profil- und Kontoinformationen nicht anpassen, wenn Sie einem neuen oder geänderten Outlook-Profil keine Konten hinzufügen möchten.

Aktivieren Sie die Option Weitere Outlook-Profil- und Kontoinformationen anpassen, wenn Sie neue Kontoinformationen in einem neuen oder geänderten Outlook-Profil angeben möchten.

Klicken Sie auf Hinzufügen, um der Liste ein neues Konto hinzuzufügen. Wenn Sie ein Konto in der Liste ändern möchten, wählen Sie das Konto aus, und klicken Sie auf Ändern. Zum Entfernen eines Kontos aus der Liste wählen Sie das Konto aus, und klicken Sie auf Entfernen.

Sie können auch Folgendes angeben:

  • Neue E-Mail an folgenden Ordner übermitteln: Wenn Sie einen Exchange Server-Computer konfigurieren oder eine Outlook-Datendatei (PST-Datei) hinzufügen, aktivieren Sie diese Option, um einen Speicherort für die Übermittlung von neuen E-Mail-Nachrichten anzugeben. Das Standardspeicherort ist der Exchange Server-Computer, sofern ein solcher konfiguriert ist. Andernfalls ist die Voreinstellung für den Speicherort die PST-Datei auf dem Computer des Benutzers.

  • Standard-E-Mail-Konto: Wählen Sie das Konto aus, das als Standard-E-Mail-Konto für Benutzer verwendet werden soll.

Wenn Sie ein neues Konto hinzufügen, wählen Sie die Art des Kontos aus, das Sie hinzufügen möchten, und klicken Sie auf Weiter.

Legen Sie im Dialogfeld <Kontotyp>-Einstellungen die geeigneten Einstellungen für die Art des Kontos fest, das Sie hinzufügen (also Kontoname, Benutzername, Mailserver und E-Mail-Adresse). Klicken Sie auf Weitere Einstellungen, wenn Sie auf zusätzliche Konfigurationsoptionen zugreifen möchten. Informationen zum Hinzufügen und Ändern eines Exchange-Kontos finden Sie unter Exchange-Einstellungen im nächsten Abschnitt. Klicken Sie auf Fertig stellen, wenn Sie die Bearbeitung abgeschlossen haben.

Damit es keine Überschneidungen von E-Mail-Diensten gibt, können Sie in Outlook möglicherweise nur ein einzelnes neues Konto für den gleichen Diensttyp hinzufügen. Von Outlook wird beispielsweise überprüft, ob alle POP-Konten eindeutige Namen besitzen. In der folgenden Tabelle ist dargestellt, wie in Outlook ermittelt wird, ob der Setupanpassungsdatei ein neues Konto hinzugefügt werden kann, das den gleichen Typ besitzt wie ein bereits vorhandenes Konto.

Hinzufügen weiterer Konten

Kontentyp Sind mehrere Konten dieses Typs zulässig? Daten zur Bestimmung von Konflikten

POP3

Ja

Kontoname

IMAP

Ja

Kontoname

Exchange

Ja

Kontoname

Outlook-Datendatei (PST-Datei)

Ja

Dateiname und Pfad der PST-Datei

Outlook-Adressbuch

Nein

Vorhandensein des Kontos

LDAP

Ja

Kontoname

Dient zum Konfigurieren der Microsoft Exchange-Einstellungen der Benutzer in einem neuen oder geänderten Outlook-Profil. Die folgende Tabelle enthält die möglichen Einstellungen aufgelistet:

Exchange-Optionen

Einstellung Beschreibung

Kontoname

Geben Sie einen Namen für den Kontotyp an.

Benutzername

Geben Sie den Benutzer anhand eines bestimmten Werts oder eines variablen Parameters an. Wenn Sie den Standardwert "%USERNAME%" angeben, wird von Outlook der exakte Anmeldename verwendet, und dem Benutzer werden beim Starten von Outlook nicht mehrere mögliche Varianten vorgeschlagen.

Exchange Server

Geben Sie den Namen eines Exchange Server-Computers ein, der voraussichtlich verfügbar ist, wenn Benutzer Outlook starten. Wenn ein Benutzer Outlook zum ersten Mal startet, wird dieser Wert durch den korrekten Exchange Server-Computer des Benutzers ersetzt. Geben Sie in diesem Textfeld nur einen exakten Servernamen an (beispielsweise "Exch-2-Srvr"). Verwenden Sie keine umgekehrten Schrägstriche (\) oder ähnliche Syntax.

Vorhandene Exchange-Konten überschreiben

Aktivieren Sie diese Option, um ein im Profil des Benutzers vorhandenes Exchange Server-Konto durch dieses Konto zu ersetzen.

Klicken Sie im Dialogfeld Exchange-Einstellungen auf Weitere Einstellungen, um die Optionen für die Offlineverwendung von Exchange Server und das Feature Outlook Anywhere zu konfigurieren.

Verwenden Sie die folgenden Einstellungen, um das Outlook-Profil des Benutzers für die Offlineverwendung und für Outlook Anywhere zu konfigurieren:

Optionen für Outlook Anywhere

Option Beschreibung

Outlook Anywhere konfigurieren

Verbindung mit Exchange-Postfach über HTTP herstellen: Aktivieren Sie diese Option, um Outlook Anywhere zu aktivieren.

Wenn Sie Outlook Anywhere aktiviert haben, können Sie die folgenden Optionen konfigurieren:

Diese URL zum Herstellen der Verbindung mit dem Proxyserver für Exchange verwenden: URL des Servernamens für den Outlook Anywhere-Proxyserver

"http://" oder "https://" darf nicht als Teil des Namens eingegeben werden. Der entsprechende Eintrag (abhängig von den ausgewählten Authentifizierungseinstellungen entweder "http://" oder "https://") wird im Feld nach der Namenseingabe automatisch hinzugefügt.

Nur SSL für Verbindung verwenden: Aktivieren Sie diese Option, wenn Verbindungen zum Proxyserver nur über Secure Sockets Layer (SSL) hergestellt werden sollen. Wenn sowohl Server als auch Client authentifiziert werden sollen, aktivieren Sie folgende Option:

Sitzung gegenseitig authentifizieren, wenn Verbindung mit SSL hergestellt wird: Ist diese Option aktiviert, geben Sie einen Wert für Prinzipalname des Proxyservers ein.

Bei schnellen Netzwerken zuerst eine Verbindung über HTTP herstellen, dann über TCP/IP: Bei schnellen Netzwerken zuerst eine Verbindung über Outlook Anywhere (HTTP) anstatt standardmäßig über LAN (TCP/IP) herstellen.

Bei langsamen Netzwerken zuerst eine Verbindung über HTTP herstellen, dann über TCP/IP: Bei langsamen Netzwerken zuerst eine Verbindung über Outlook Anywhere (HTTP) anstatt standardmäßig über LAN (TCP/IP) herstellen.

Diese Authentifizierung zum Herstellen der Verbindung mit dem Proxyserver für Exchange verwenden: Die Standardmethode ist Kennwortauthentifizierung (NTLM).

Verwenden Sie die folgenden Optionen, um die Outlook-Profile der Benutzer für die Verwendung einer lokalen Kopie des Exchange-Postfachs zu konfigurieren.

Optionen für den Cache-Modus

Option Beschreibung

Exchange-Cache-Modus nicht konfigurieren

Standardmäßig kann auf Exchange-Postfächer über Exchange Server-Computer zugegriffen werden, und diese werden nicht auf dem Computer des Benutzers in einer Outlook-Offline-Datendatei (OST-Datei) gespeichert.

Exchange-Cache-Modus konfigurieren

Erstellen Sie eine OST-Datei, oder verwenden Sie eine vorhandene OST-Datei. Benutzer arbeiten mit einer lokalen Kopie ihres Exchange-Postfachs. Wenn Sie Exchange-Cache-Modus verwenden aktivieren, können Sie den Exchange-Cache-Modus für Benutzer mit den folgenden Optionen konfigurieren:

  • Nur Kopfzeilen herunterladen: Von den Exchange-Postfächern der Benutzer werden nur Kopien der Kopfzeilen heruntergeladen.

  • Zuerst Kopfzeilen, dann Element vollständig herunterladen: Von den Exchange-Postfächern der Benutzer werden Kopien der Kopfzeilen und Kopien der Nachrichten heruntergeladen.

  • Elemente vollständig herunterladen: Von den Exchange-Postfächern der Benutzer werden Kopien der vollständigen Nachrichten (Kopfzeilen und Textkörper) heruntergeladen.

  • Bei langsamer Verbindung nur Kopfzeilen herunterladen: Wenn eine langsame Netzwerkverbindung erkannt wird, werden von den Exchange-Postfächern der Benutzer nur Kopien der Kopfzeilen heruntergeladen.

  • Freigegebene Nichtnachrichtenordner herunterladen: Aus den Postfächern anderer Benutzer werden freigegebene Nichtnachrichtenordner heruntergeladen.

  • Öffentliche Ordner-Favoriten herunterladen: Die Liste der Öffentliche Ordner-Favoriten wird heruntergeladen.

  • Speicherort für OST- und OAB-Dateien anpassen

    • Pfad und Dateiname der Outlook-Datendatei (.ost): Geben Sie den Namen und den Ort an, an dem die Outlook-Offlinedatendatei gespeichert werden soll.

  • Verzeichnispfad zum Speichern von Offlineadressbuch-Dateien: Geben Sie den Pfad des Speicherorts der Offlineadressbuch-Dateien an.

Dient zum Exportieren von Einstellungen in eine Outlook-Profildatei (PRF-Datei).

Klicken Sie auf die Schaltfläche Profileinstellungen exportieren, um die definierten Outlook-Profileinstellungen in einer PRF-Datei zu speichern.

TippTipp:
Eine effiziente Methode zum Erstellen einer Outlook-PRF-Datei besteht darin, im OAT die gewünschten Optionen auszuwählen und die Auswahl anschließend in eine PRF-Datei zu exportieren, auch wenn Sie beim Bereitstellen von Office keine Setupanpassungsdatei verwenden. In der PRF-Datei können zusätzliche Anpassungen vorgenommen werden, die im OAT nicht verfügbar sind. So können Sie beispielsweise einen E-Mail-Dienstanbieter hinzufügen, der im OAT nicht aufgeführt ist.

Dient zum Definieren von Senden-Empfangen-Gruppen für Exchange-Konten und -Ordner sowie zum Festlegen der Aufgaben, die für jede Gruppe während eines Übermittlungsvorgangs in Outlook ausgeführt werden sollen. Eine Senden-Empfangen-Gruppe enthält eine Auflistung von Outlook-Konten und -Ordnern. Sie können unterschiedliche Optionen für Senden-Empfangen-Gruppen für den Online- und Offlinemodus von Outlook angeben (siehe nachfolgende Tabelle).

Optionen für Senden-Empfangen-Gruppen

Option Beschreibung

Einstellungen für Senden/Empfangen nicht konfigurieren

Es werden keine Einstellungen für Senden-Empfangen-Gruppen konfiguriert. Outlook wird nur zur Verwendung der Gruppe "Alle Konten" und deren Standardeinstellungen konfiguriert. (Wenn Benutzer weitere Gruppen erstellt haben, werden diese Gruppen beim Aktualisieren auf Outlook 2013 migriert.)

Einstellungen für Senden/Empfangen konfigurieren

Hiermit konfigurieren Sie Einstellungen für Senden-Empfangen-Gruppen (nur Exchange-Konten und -Ordner).

  • Klicken Sie auf Neu, um eine neue Gruppe von Konten und Ordnern zu erstellen.

  • Klicken Sie auf Ändern, um Optionen für eine Senden-Empfangen-Gruppe anzugeben oder zu ändern.

  • Klicken Sie auf Umbenennen, um den Namen einer vorhandenen Senden-Empfangen-Gruppe zu ändern.

  • Klicken Sie auf Entfernen, um eine vorhandene Senden-Empfangen-Gruppe zu entfernen.

Geben Sie im Feld Neuer Gruppenname den Namen der zu erstellenden Senden-Empfangen-Gruppe von Exchange ein, und klicken Sie dann auf OK.

Wählen Sie beim Ändern einer Gruppe im Dialogfeld Gruppe ändern eine der folgenden Optionen aus, und klicken Sie dann auf OK.

Wählen Sie die Optionen in der folgenden Tabelle unter Optionen für diese Senden-Empfangen-Gruppe auswählen aus:

Senden/Empfangen-Einstellungen für die ausgewählte Gruppe

Option Beschreibung

E-Mail-Elemente senden

Sendet E-Mail-Elemente im Postausgang, wenn Sie einen Übermittlungsvorgang für diese Gruppe ausführen.

E-Mail-Elemente empfangen

Empfängt E-Mail-Elemente, wenn Sie einen Übermittlungsvorgang für diese Gruppe ausführen.

Ordnerhomepages offline verfügbar machen

Aktualisiert den Inhalt von Ordnerhomepages, wenn Sie einen Übermittlungsvorgang für diese Gruppe ausführen.

Formulare synchronisieren

Synchronisiert Formulare, wenn Sie einen Übermittlungsvorgang für diese Gruppe ausführen.

Wählen Sie unter Ordneroptionen für diese Senden-Empfangen-Gruppe ändern einen Ordner aus, und geben Sie die Informationen aus der folgenden Tabelle an:

Ordneroptionen für diese Senden-Empfangen-Gruppe

Option Beschreibung

Diesen Ordner beim Senden/Empfangen einschließen

Fügt diesen Ordner der Gruppe von Ordnern hinzu, die beim Senden/Empfangen für diese Senden-Empfangen-Gruppe aktualisiert werden. Folgende Optionen stehen zur Verfügung:

  • Nur Kopfzeilen herunterladen: Es werden nur Kopfzeilen für diesen Ordner heruntergeladen, wenn Sie zum Aktualisieren des Ordners einen Übermittlungsvorgang für diese Senden-Empfangen-Gruppe ausführen.

  • Element samt Anlagen herunterladen: Es werden vollständige E-Mail-Nachrichten (oder andere Elemente) für diesen Ordner heruntergeladen, wenn Sie zum Aktualisieren des Ordners einen Übermittlungsvorgang für diese Senden-Empfangen-Gruppe ausführen.

  • Nur Kopfzeilen herunterladen, wenn das Element größer ist als: Wenn Elemente die angegebene Größe überschreiten, wird nur die Kopfzeile für das Element heruntergeladen. Diese Einstellung gilt nur für diesen Ordner, wenn Sie zum Aktualisieren des Ordners einen Übermittlungsvorgang für diese Senden-Empfangen-Gruppe ausführen.

Geben Sie im Feld Neuer Gruppenname den neuen Namen der Senden-Empfangen-Gruppe von Exchange ein, und klicken Sie auf OK.

Dient zum Angeben von Einstellungen für die in der Liste ausgewählte Senden-Empfangen-Gruppe. Der Name der ausgewählten Gruppe wird in der Optionsbezeichnung angezeigt. Für die Senden-Empfangen-Gruppe können verschiedene Einstellungen für den Online- bzw. Offlinemodus von Outlook angegeben werden:

  • Im Onlinemodus

    • Diese Gruppe beim Senden/Empfangen einschließen: Führt einen Übermittlungsvorgang für diese Gruppe aus, wenn der Benutzer auf Senden/Empfangen klickt.

    • Automatisches Senden/Empfangen alle n Minuten: Wählen Sie das Intervall zwischen den Übermittlungsvorgängen aus.

    • Automatisches Senden/Empfangen beim Beenden: Führt beim Beenden von Outlook einen Übermittlungsvorgang für diese Gruppe aus.

  • Im Offlinemodus

    • Diese Gruppe beim Senden/Empfangen einschließen: Führt einen Übermittlungsvorgang für diese Gruppe aus, wenn der Benutzer auf Senden/Empfangen klickt.

    • Automatisches Senden/Empfangen alle n Minuten: Wählen Sie das Intervall zwischen den Übermittlungsvorgängen aus.

  • Exchange-Adressbuch

    • Offlineadressbuch herunterladen: Lädt das Offlineadressbuch (OAB) herunter, wenn der Benutzer auf Senden/Empfangen klickt.

    • Klicken Sie auf Adressbucheinstellungen, um das Dialogfeld Adressbucheinstellungen ändern zu öffnen. Sie können Änderungen seit dem letzten Senden/Empfangen herunterladen aktivieren, um nur Aktualisierungen am Adressbuch seit dem letzten Herunterladen herunterzuladen. Wenn Sie bei jedem Senden/Empfangen das vollständige Adressbuch herunterladen möchten, deaktivieren Sie das Kontrollkästchen Änderungen seit dem letzten Senden/Empfangen herunterladen.

Dient zum Konfigurieren der Standardmethode zum Aktualisieren des Offlineadressbuchs (OAB) in Outlook. Folgende Optionen stehen zur Auswahl:

  • Änderungen seit dem letzten Senden/Empfangen herunterladen: In Outlook werden nur die Änderungen heruntergeladen, die seit der letzten Übermittlung am Adressbuch vorgenommen wurden. Dies ist in der Regel schneller als das Herunterladen des vollständigen Adressbuchs.

  • Alle Details: Beim Herunterladen des Adressbuchs kopiert Outlook alle Details für jeden Eintrag.

  • Keine Details: Beim Herunterladen des Adressbuchs werden nur die wichtigsten Informationen kopiert (beispielsweise der Name und die E-Mail-Adresse für jeden Eintrag). Das Herunterladen geht schneller, im Offlineadressbuch sind allerdings nicht alle Adressdetails enthalten. Dies ist eine veraltete Option, die von den Versionen 2.0 und 3.0 des Outlook-Adressbuchs (OAB) unterstützt wird. Wenn von Outlook eine Verbindung mit einem Server hergestellt wird, von dem OAB 4.0 oder eine neuere Version unterstützt wird. werden auch bei Aktivierung dieser Option die vollständigen Details heruntergeladen.

Nach der Veröffentlichung von Office können Sie im Microsoft Download Center Updates für das OAT sowie OPAX-Einstellungsdateien herunterladen. Das Downloadpaket für administrative Office 2013-Vorlagen enthält den Ordner "\Admin" mit dem OAT und den OAT-Dateien (OPAX- und OPAL-Dateien).

Ersetzen Sie zum Aktualisieren des OAT den Ordner "/Admin" in den Office 2013-Installationsdateien oder im Installationsimage durch den neuen Ordner "/Admin" aus dem Downloadpaket.

Fanden Sie dies hilfreich?
(1500 verbleibende Zeichen)
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Anzeigen:
© 2014 Microsoft