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Hinzufügen oder Entfernen von Sprachpaketen nach der Bereitstellung von Office 2013

 

Gilt für: Office 2013

Letztes Änderungsdatum des Themas: 2013-12-18

Zusammenfassung: Hier finden Sie Informationen zum Hinzufügen oder Entfernen von Office 2013-Sprachpaketen durch Ändern einer vorhandenen Installation oder durch deren Bereitstellung als separate Produkte.

Zielgruppe: IT-Spezialisten

Für eine vorhandene Installation von Office 2013 können Sprachpakete hinzugefügt bzw. entfernt werden. In diesem Artikel werden die beiden Methoden beschrieben, die Sie dazu verwenden können, und außerdem wird erläutert, wie Sie eine Liste der installierten Sprachen anzeigen.

WichtigWichtig:
In diesem Artikel werden Methoden zur Bereitstellung und Verwaltung von Sprachpaketen für das Windows Installer-basierte (MSI) Bereitstellungsformat von Office 2013 erläutert, das für Unternehmen im Rahmen der Volumenlizenzierung verfügbar ist. Wenn Sie ein Office-Abonnement besitzen und Office 365 ProPlus bereitstellen (das das Klick-und-Los-Bereitstellungsformat verwendet), finden Sie hier weitere Informationen: Plan für die mehrsprachige Bereitstellung von Klick-und-Los-Installationen für Office 2013.

Inhalt dieses Artikels:

Office 2013-Sprachpakete ermöglichen Office-Anwendungen, Menüs, Dialogfelder, Hilfethemen und anderen Text der Benutzeroberfläche in unterschiedlichen Sprachen anzuzeigen. Zwar werden die am häufigsten für Office 2013 bereitgestellten Sprachen gleichzeitig mit dem Produkt veröffentlicht, viele andere Office 2013-Sprachpakete werden jedoch erst im Lauf der Zeit veröffentlicht. Das Office 2013 Multi-Language Pack, in dem alle verfügbaren Sprachpakete enthalten sind, ist erst erhältlich, nachdem alle einzelnen Sprachpakete veröffentlicht wurden. Wenn Sie allerdings in einer mehrsprachigen Organisation vor der Veröffentlichung aller Sprachpakete auf Office 2013 upgraden, können Sie später jederzeit weitere Sprachen hinzufügen oder entfernen. Das Office 2013 Multi-Language Pack und die Office 2013 Proofing Tools Kit-CDs für Office 2013 sind über Microsoft-Volumenlizenzprogramme erhältlich.

Es gibt zwei Methoden, um nach der Bereitstellung von Office 2013 Sprachen hinzuzufügen:

  • Ändern einer vorhandenen Installation. Mit dieser empfohlenen Methode wird eine Sprache als weiteres Feature behandelt, das einer Bereitstellung von Office 2013 hinzugefügt werden soll. Bei dieser Methode werden die Sprachressourcen mit der Quelle des ursprünglich installierten Office 2013-Produkts kombiniert, indem die Datei Config.xml für die Hinzufügung der entsprechenden Sprachen geändert, und Setup.exe aus der Office 2013-Installationsquelle erneut ausgeführt wird. Diese Methode installiert nur die erforderlichen Sprachteile für die auf dem Computer des Benutzers installierten Produkte. Wenn Sie beispielsweise zu einer Basisinstallation von Office 2013, die nicht Visio 2013 enthält, Japanisch hinzufügen, wird die Visio 2013-Ressource für Japanisch nicht installiert.

    Wenn auf dem Computer jedoch sowohl Office 2013 als auch Visio 2013 installiert ist, müssen Sie die Ressourcen für Japanisch für jedes Produkt mithilfe von zwei separaten Vorgängen hinzufügen, da zwei separate Installationsquellen vorhanden sind, eine für Office 2013 und eine für Visio 2013.

  • Bereitstellen von Sprachpaketen als separate Produkte.. Bei dieser Methode wird die Setupdatei des Sprachpakets ausgeführt, sodass das vollständige Sprachpaket auf dem Computer installiert wird, anstatt die vorhandene Installation von Office 2013 zu ändern, wie bei der ersten Methode. Die Bereitstellung von Sprachpaketen eignet sich vor allem, wenn Sie einer Bereitstellung von Office 2013 Sprachen hinzufügen möchten, jedoch nicht wissen, welche Office 2013-Produkte zurzeit auf den Computern der Benutzer installiert sind. Um diese Methode verwenden zu können, muss auf dem Computer mindestens ein Office 2013-Produkt installiert sein.

HinweisHinweis:
Sprachspezifische Elemente für Project 2013 und Visio 2013 werden separat installiert. Sie müssen das Setup des Sprachpakets für diese Produkte erneut ausführen. Weitere Informationen finden Sie unter Bereitstellen von Sprachpaketen weiter unten in diesem Artikel.

Zu Beginn der Bereitstellung muss bestimmt werden, welche Sprachen verwendet werden sollen. Wenn Sie die Konfigurationen der Benutzer nach der Erstbereitstellung ändern und im Rahmen der Anpassungen zusätzliche Sprachen hinzufügen, müssen Sie zuerst alle bereitzustellenden Office 2013-Sprachpakete in den Netzwerkinstallationspfad kopieren, in dem sich die Office-Produktdateien befinden. Beispiel: \\Server\Freigabe\Office15. Eine statische Liste der in der Installationsquelle enthaltenen Produkte wird nur bei der Ersterstellung einer Anpassungsdatei (MSP) erstellt. Wenn Sie später weitere Sprachen in der Installationsquelle hinzufügen, wird die vorhandene MSP-Datei nicht mit dieser Änderung aktualisiert. Sie müssen die folgenden Schritte ausführen, um dieses Problem zu beheben:

  1. Erstellen Sie mit dem Office-Anpassungstool (OAT) eine neue Anpassungsdatei.

  2. Importieren Sie die vorhandene Anpassungsdatei (MSP) mithilfe des Befehls File \| Import im OAT.

  3. Nehmen Sie zusätzliche erforderliche Anpassungen vor, und speichern Sie die MSP-Datei.

  4. Nachdem Sie die Installationsquelle mit zusätzlichen Sprachen aktualisiert haben, stellen Sie den Benutzern die neue MSP-Datei bereit.

Falls Sie keine neue MSP-Datei erstellen und bereitstellen, kann dies zu einem unerwarteten Verhalten führen, da die Änderungen an einer vorhandenen Anpassungsdatei (MSP) nicht auf die hinzugefügten Sprachen angewendet werden. Wenn Sie keine neue MSP-Datei erstellen und die vorhandene MSP-Datei nicht in diese Datei importieren, besteht die Möglichkeit, dass die Bereitstellung zwar im Labor erfolgreich getestet wird, dass die neue Sprache den Benutzern aber nicht in den Office 2013-Anwendungen angezeigt wird, oder dass nur eine Teilmenge der Sprachfeatures angezeigt wird. Weitere Informationen finden Sie unter So importieren Sie eine MSP-Anpassungsdatei, um einer bestehenden Installation Sprachen hinzuzufügen in den Artikeln Importieren einer Office 2010-Setupanpassungsdatei (auch wenn dieser Artikel für Office 2010 geschrieben wurde, gelten die bereitgestellten Konzepte und Verfahren auch für Office 2013) und Verwenden des Office-Anpassungstools (OAT) zur Änderung von Benutzerkonfigurationen nach der Installation von Office 2013.

Weitere Informationen zum Erstellen eines Netzwerkinstallationspfads mit mehreren Sprachen finden Sie unter Anpassen des Setups und der Einstellungen von Sprachen für Office 2013.

Zum Hinzufügen von Sprachen zu einer vorhandenen Installation von Office 2013 wird empfohlen, Setup erneut auszuführen und die vorhandene Office-Installation zu ändern. Da Sie nur die ursprüngliche Installation ändern, wird in der Systemsteuerung für die Option Software kein neuer Eintrag angezeigt.

Die Sprache der Shellbenutzeroberfläche, die bei der Erstinstallation installiert wurde, kann nicht ersetzt werden. Die Shellbenutzeroberfläche enthält Kernelemente von Office, die im Betriebssystem registriert werden, z. B. Dateinamenerweiterungen, QuickInfos und Kontextmenüelemente.

Beim Updaten einer mehrsprachigen Installation können Sie angeben, dass die neue Sprache mit dem auf dem lokalen Computer festgelegten Benutzergebietsschema übereinstimmt. Wenn es z. B. in Ihrer Organisation sowohl englischsprachige als auch russischsprachige Benutzer gibt, sollten Sie zuerst Englisch für alle Benutzer bereitstellen. Später können Sie der Datei Config.xml die folgende Zeile hinzufügen, wenn das russische Sprachpaket verfügbar ist:

<AddLanguage Id="match" />

In diesem Fall werden russische Sprachelemente auf jedem Computer installiert, auf dem das Benutzergebietsschema auf Russisch festgelegt ist. Benutzer mit einem englischen Benutzergebietsschema sind nicht davon betroffen.

So stellen Sie nach der Installation von Office zusätzliche Sprachen bereit
  1. Kopieren Sie die Dateien und Ordner in den neuen Sprachpaketen vom Quellmedium in den ursprünglichen Netzwerkinstallationspfad. Wählen Sie Nein aus, wenn Sie aufgefordert werden, Setupdateien zu überschreiben.

    Jedes Sprachpaket enthält sprachspezifische Elemente für jedes Produkt von Office 2013. Sprachspezifische Elemente werden jedoch nur für das Office-Produkt installiert, das Sie updaten.

  2. Suchen Sie im Kernproduktordner für das Produkt, das Sie updaten, nach der Datei Config.xml.

    Wenn Sie z. B. einer Installation von Office Professional Plus 2013 Sprachen hinzufügen, finden Sie die Datei Config.xml im Ordner ProPlus.WW.

  3. Öffnen Sie Config.xml in einem Text-Editor, z. B. im Editor von Microsoft.

  4. Suchen Sie das <AddLanguage>-Element. Entfernen Sie den Kommentar der Zeile, indem Sie die öffnenden <!--- und schließenden -->-Tags löschen.

  5. Legen Sie den Wert des Id-Attributs auf das Sprachkennzeichen für die zu installierende Sprache fest. Sie können mehrere Sprachen angeben, indem Sie zusätzliche <AddLanguage>-Elemente und -Attribute hinzufügen.

    Beispielsweise sieht die Zeile zum Hinzufügen des russischen Sprachpakets so oder ähnlich aus:

    <AddLanguage Id="ru-ru" />
    
  6. Wenn Sie in Config.xml mehrere Sprachen hinzufügen, müssen Sie eine Sprache als Sprache für die Shellbenutzeroberfläche festlegen. Beispiel:

    <AddLanguage Id="ru-ru" ShellTransform="yes" />
    <AddLanguage Id="en-us" />
    

    Sie müssen eine Sprache für die Shellbenutzeroberfläche angeben, auch wenn die Sprache der Shellbenutzeroberfläche, die bei der Erstinstallation festgelegt wurde, von Setup nicht geändert wird.

  7. Speichern Sie die Datei Config.xml. Führen Sie Setup.exe aus, und geben Sie den Pfad zur geänderten Datei Config.xml an.

    Sie müssen einen vollqualifizierten Pfad verwenden, z. B. \\server\share\Office15\setup.exe /config \\server\share\Office15\ProPlus.WW\Config.xml

    Dabei ist Office15 der Stamm des Netzwerkinstallationspfads.

    Sprachpakete werden von Setup als separate Produkte erkannt. Geben Sie deshalb unbedingt die Datei Config.xml für das Office-Produkt an, das Sie updaten, und nicht das Sprachpaket.

Lesen Sie zum Bereitstellen dieser Sprachen für neue Office 2013-Installationen den Abschnitt Angeben der zu installierenden Sprachen im Artikel Anpassen des Setups und der Einstellungen von Sprachen für Office 2013, und importieren Sie vorhandene MSP-Anpassungsdateien in eine neue MSP-Anpassungsdatei. Eine statische Liste der in der Installationsquelle enthaltenen Produkte wird nur bei der Ersterstellung einer Anpassungsdatei erstellt. Wenn Sie der Installationsquelle später weitere Sprachen hinzufügen, wird der vorhandene Pfad nicht aktualisiert, um diese Änderung wiederzugeben. Weitere Informationen finden Sie unter So importieren Sie eine MSP-Anpassungsdatei, um einer bestehenden Installation Sprachen hinzuzufügen im Artikel Importieren einer Office 2010-Setupanpassungsdatei (auch wenn dieser Artikel für Office 2010 geschrieben wurde, gelten die bereitgestellten Konzepte und Verfahren auch für Office 2013).

Wenn Sie mehrere Office 2013-Produkte in Ihrer Organisation bereitgestellt haben und zusätzliche Sprachunterstützung hinzufügen müssen, können Sie Sprachpakete als separate Produkte bereitstellen. In diesem Fall werden sprachspezifische Elemente für jedes Produkt in Office 2013 installiert. Die Benutzer können auf die zusätzlichen Sprachversionen zugreifen, unabhängig davon, welche Produkte sie installiert haben.

Damit diese Bereitstellungsmethode verwendet werden kann, muss mindestens ein Office 2013-Produkt auf dem Computer installiert sein, auf dem Sie die Bereitstellung ausführen.

Beim separaten Bereitstellen von Sprachpaketen müssen Sie den auf den Benutzercomputern benötigten Speicherplatz berücksichtigen. Die Anforderungen für Sprachpakete liegen zwischen 800 MB und 1,5 GB erforderlichem Speicherplatz auf der Festplatte.

Sprachspezifische Elemente für Project 2013 und Visio 2013 werden separat installiert. In jedem Sprachpaket ist PMUI der Name des Kernproduktordners für Project 2013.ll-cc. VisMUI ist der Kernproduktordner für Visio 2013.ll-cc.

So stellen Sie Sprachpakete bereit
  1. Kopieren Sie alle Dateien und Ordner im neuen Sprachpaket vom Quellmedium zu einem Speicherort im Netzwerk. Wenn Sie ein Office 2013 Multi-Language Pack verwenden, können Sie einfach die Dateien und Ordner für die zu installierenden Sprachen kopieren. Wählen Sie Nein aus, wenn Sie aufgefordert werden, Setupdateien zu überschreiben.

  2. Suchen Sie im Kernproduktordner für das Sprachpaket, das Sie installieren möchten, nach der Datei Config.xml.

    Wenn Sie beispielsweise das russische Sprachpaket installieren, befindet sich die Datei Config.xml im Ordner OMUI.ru-ru.

  3. Führen Sie das Sprachpaket-Setup im Stammverzeichnis des Netzwerkinstallationspfads für das Office 2013 Multi-Language Pack oder das Office 2013 Language Pack aus, und geben Sie an der Befehlszeile den Pfad der Datei Config.xml an. Beispiel:

    \\server\share\Office15\LP\Setup.exe /Config \\server\share\Office15\LP\RU\OMUI.ru-ru\Config.xml

    Dabei ist Office15\LP das Stammverzeichnis des Netzwerkinstallationspfads für die Sprachpakete und RU der Name des Sprachordners.

    Führen Sie die vorherigen Schritte für jede zu installierende Sprache aus.

Lesen Sie zum Bereitstellen dieser Sprachen für neue Office 2013-Installationen den Abschnitt Angeben der zu installierenden Sprachen im Artikel Anpassen des Setups und der Einstellungen von Sprachen für Office 2013, und importieren Sie vorhandene MSP-Anpassungsdateien in eine neue MSP-Anpassungsdatei. Eine statische Liste der in der Installationsquelle enthaltenen Produkte wird nur bei der Ersterstellung einer Anpassungsdatei erstellt. Wenn Sie der Installationsquelle später weitere Sprachen hinzufügen, wird der vorhandene Pfad nicht aktualisiert, um diese Änderung wiederzugeben. Weitere Informationen finden Sie unter So importieren Sie eine MSP-Anpassungsdatei, um einer bestehenden Installation Sprachen hinzuzufügen im Artikel Importieren einer Office 2010-Setupanpassungsdatei (auch wenn dieser Artikel für Office 2010 geschrieben wurde, gelten die bereitgestellten Konzepte und Verfahren auch für Office 2013).

Wenn die Office 2013-Sprachpakete als separate Produkte bereitgestellt wurden, können diese mithilfe von Windows-Komponenten hinzufügen/entfernen entfernt werden.

Wenn die Office 2013-Sprachpakete mit Office 2013 und nicht als separate Produkte bereitgestellt wurden, ähnelt die Vorgehensweise zum Entfernen der Sprachpakete der Bereitstellung der Sprachpakete. Verwenden Sie anstelle des <AddLanguage>-Tags das <RemoveLanguage>-Tag. Die jeweiligen Schritte werden im folgenden Verfahren beschrieben.

Diese Schritte müssen Sie für jede zu entfernende Sprache ausführen.

So entfernen Sie Sprachpakete
  1. Wenn die Sprache mit dem Office-Produkt (und nicht als separates Produkt) bereitgestellt wurde, suchen Sie im Kernproduktordner des zu aktualisierenden Produkts nach der Datei Config.xml.

    Wenn Sie z. B. Sprachen von einer Installation von Office Professional Plus 2013 entfernen möchten, finden Sie die Datei Config.xml im Ordner ProPlus.WW.

  2. Öffnen Sie Config.xml in einem Text-Editor, z. B. im Editor von Microsoft.

  3. Suchen Sie das <Display>-Element. Entfernen Sie den Kommentar der Zeile, indem Sie die öffnenden <!--- und schließenden -->-Tags löschen.

  4. Legen Sie den Wert von Level auf "basic" oder "none", von CompletionNotice auf "yes", von SuppressModal auf "yes" und von AcceptEula auf "yes" fest.

    Die Zeile sollte so oder ähnlich aussehen:

    <Display Level="basic" CompletionNotice="yes" SuppressModal="yes" AcceptEula="yes" />
    
  5. Suchen Sie das <AddLanguage>-Element. Wenn es sich in der Datei befindet, kommentieren Sie die Zeile aus, indem Sie um das Element öffnende <!--- und schließende -->-Tags hinzufügen.

    Die Zeile sollte so oder ähnlich aussehen:

    <!-- <AddLanguage Id="ru-ru" /> -->
    
  6. Fügen Sie das <RemoveLanguage>-Element hinzu.

  7. Legen Sie den Wert des Id-Attributs auf das Sprachkennzeichen für die zu entfernende Sprache fest.

    Beispielsweise sieht die Zeile zum Entfernen des russischen Sprachpakets so oder ähnlich aus:

    <RemoveLanguage Id="ru-ru" />
    
  8. Speichern Sie die Datei Config.xml.

  9. Wenn Sie die Datei Config.xml im Kernproduktordner bearbeitet haben, führen Sie Setup.exe aus, und geben Sie den Pfad der geänderten Datei Config.xml an.

    Sie müssen einen vollqualifizierten Pfad verwenden. Beispiel:

    \\server\share\Office15\Setup.exe /Config \\server\share\Office15\ProPlus.WW\Config.xml

    Dabei ist Office15 der Stamm des Netzwerkinstallationspfads.

    \\server\share\Office15\LP\Setup.exe /Config \\server\share\Office15\LP\RU\OMUI.ru-ru\Config.xml

    Dabei ist Office15\LP das Stammverzeichnis des Netzwerkinstallationspfads für die Sprachpakete und RU der Name des Sprachordners.

    Sie müssen die vorherigen Schritte für jede zu entfernende Sprache ausführen.

In der Registrierung können Sie eine Liste der für Office 2013 installierten Sprachen bei der Erstinstallation oder bei einer separaten Installation eines Sprachpakets anzeigen.

Obwohl für alle Anwendungen in Office 2013 zum Bestimmen der Benutzeroberflächensprache ein gemeinsamer Satz von Registrierungsdaten verwendet wird, werden die Anwendungen nicht zwangsläufig alle in der gleichen Benutzeroberflächensprache angezeigt. Anwendungen in Office 2013 werden normalerweise in der Benutzeroberflächensprache angezeigt, die im UILanguage-Wert dieses Registrierungsschlüssels angegeben ist. Unter bestimmten Umständen ist dies jedoch möglicherweise nicht der Fall. In manchen Bereitstellungen beispielsweise sind möglicherweise Word 2013 und Excel 2013 in Französisch installiert, während eine andere Office 2013-Anwendung in einer anderen Sprache installiert ist. In diesem Fall wird für die andere Anwendung die UIFallback-Liste in diesem Registrierungsschlüssel gesucht und die erste Sprache verwendet, die mit der installierten Konfiguration funktionsfähig ist.

So identifizieren Sie installierte Sprachen
  1. Öffnen Sie die Registrierung.

  2. Erweitern Sie den Registrierungsschlüssel HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Office\15.0\Common\LanguageResources\EnabledLanguages.

  3. Die LCID für die Sprache wird angezeigt. Informationen zum Identifizieren der Sprache finden Sie unter Sprachen-IDs und ID-Werte für "OptionState" in Office  2013.

  4. Zum Anzeigen der Benutzeroberflächensprache zeigen Sie die folgenden Registrierungsschlüsselwerte an, und lesen Sie unter Sprachen-IDs und ID-Werte für "OptionState" in Office  2013 nach.

    • HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Office\15.0\Common\LanguageResources\HelpLanguage

    • HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Office\15.0\Common\LanguageResources\UILanguage

  5. Zum Anzeigen der Fallbacksprachen zeigen Sie den Registrierungsschlüsselwert für HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Office\15.0\Common\LanguageResources\UIFallback an. Informationen zum Identifizieren der Sprache finden Sie unter Sprachen-IDs und ID-Werte für "OptionState" in Office  2013.

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