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Änderungen in Excel 2010

 

Gilt für: Office 2010

Letztes Änderungsdatum des Themas: 2012-04-05

Wenn Sie ein Upgrade von Microsoft Office Excel 2007 auf Microsoft Excel 2010 ausführen, sollten Sie die Änderungen und Migrationsüberlegungen überprüfen, die in diesem Artikel aufgelistet sind. Wenn Sie ein Upgrade von Microsoft Office Excel 2003 ausführen, finden Sie weitere Informationen unter Änderungen in Excel 2007 (http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=134563&clcid=0x407) und Migrationsüberlegungen für Excel 2007 (http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=164062&clcid=0x407).

Inhalt dieses Artikels:

Neuigkeiten

Änderungen

Löschungen

Migrationsüberlegungen

In diesem Abschnitt werden neue Features in Excel 2010 erläutert, die für IT-Administratoren von Interesse sein können. Weitere Informationen zu den neuen Features finden Sie unter Neuigkeiten in Excel 2010 (http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=200398&clcid=0x407).

In diesem Abschnitt werden Änderungen in Excel 2010 erläutert, mit denen Benutzeranforderungen erfüllt werden sollen. Dies betrifft insbesondere Verbesserungen bei der Programmierbarkeit.

In Excel 2010 werden mit High Performance Computing (HPC) berechnungsintensive Probleme durch Verwendung mehrerer Computer behoben. Wenn HPC auf einem Desktopcomputer ausgeführt wird, kann von Excel 2010 die Auswertung bestimmter Arten von Berechnungen mit benutzerdefinierten Funktionen in einen kompatiblen Cluster verschoben werden, z. B. Microsoft Windows HPC Server 2008 R2. Durch dieses Verschieben kann Excel 2010 damit fortfahren, andere Teile der Arbeitsmappe zu berechnen, während der Cluster parallel die benutzerdefinierten Funktionen berechnet. Darüber hinaus können vollständige Arbeitsmappen im Cluster berechnet werden. Beispielsweise kann eine Arbeitsmappe mehrere Tausend Male neu berechnet werden, indem mehrere Berechnungen parallel im Cluster ausgeführt werden. Wenn ein unterstützter Computercluster verfügbar ist, können Benutzer Excel 2010 anweisen, diesen Cluster zu verwenden, indem sie einen Clusterkonnektor auswählen und im Dialogfeld Excel-Optionen in den Optionen unter Erweitert einen bestimmten Clusternamen angeben.

Verwenden Sie diese Funktionen in Excel 2010, um Probleme mit mathematischen Analysen oder der Datenverarbeitung zu beheben oder um Monte-Carlo-Simulationen auszuführen. Clustersichere, benutzerdefinierte Funktionen müssen in einer XLL-Datei implementiert werden und können nicht in VBA oder einem COM-Automatisierungs-Add-In erstellt werden. Außerdem können clustersichere, benutzerdefinierte Funktionen nicht mit Excel interagieren, um einen Wert zurückzugeben. Arbeitsmappen müssen für den Cluster entworfen werden. Das bedeutet, dass vorhandene Arbeitsmappen ohne Änderungen u. U. nicht im Cluster funktionieren. Diese Option wird nicht für 32-Bit- und ia64-basierte sprachspezifische Itanium-Plattformen unterstützt.

Weitere Informationen finden Sie unter HPC-Dienste für Excel (http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=193165&clcid=0x407).

Wenn in Microsoft Office Excel 2007 ein Makro während der Formatierung eines Diagramms oder anderen Objekts aufgezeichnet wurde, erzeugte dies keinen Makrocode. In Excel 2010 können Sie jedoch mithilfe der Makroaufzeichnung Formatierungsänderungen an Diagrammen und anderen Objekten aufzeichnen und diese Änderungen dann wiederverwenden. Standardisieren Sie die Formatierung, indem Sie diese Makros an Benutzer verteilen.

Excel verfügt über die Makrofunktion Excel 4-Makros (XLM), die vor der Einführung von VBA in Excel 5.0 die Hauptmakrosprache war. Die meisten Benutzer haben ihre Excel 4-Makros mittlerweile in VBA migriert. Einige Excel 4-Makrofunktionen fehlten jedoch in VBA, wodurch diese Migration erschwert wurde.

Es wurde angestrebt, in Excel 2010 alle verbleibenden Hindernisse für die Migration von Excel 4-Makros nach VBA zu beseitigen. Excel 2010 ermöglicht weiterhin das Erstellen, Bearbeiten und Ausführen von Excel 4-Makros. Sie können Excel 2010 verwenden, um Makros zu migrieren.

In Excel 2010 können Sie diese nicht-prozessorintensiven, benutzerdefinierten Funktionen bei der Erstellung als asynchron festlegen. Diese Funktion wird in XLL-Add-Ins unterstützt, und das neue Excel 2010 SDK stellt alle Voraussetzungen bereit, die Sie zum Schreiben von asynchronen, benutzerdefinierten Funktionen benötigen.

Funktionsweise

Teilen Sie die benutzerdefinierte Funktion in zwei Teile:

  1. Einen synchronen Funktionsaufruf, der die asynchrone Berechnung, die Datenanforderung, externe Webdienstaufrufe usw. einrichtet und sofort ein Ergebnis zurückgibt.

  2. Einen asynchronen Teil, der das Ergebnis an Excel zurückgibt, sobald es vorliegt.

In Excel werden nicht abgeschlossene benutzerdefinierte Funktionsaufrufe nachverfolgt und unabhängige Teile der Berechnung fortgesetzt. Wenn das Ergebnis des benutzerdefinierten Funktionsaufrufs für das XLL-Add-In verfügbar wird, wird Excel mit diesem Ergebnis vom Add-In wieder aufgerufen. Weitere Informationen zum Konfigurieren des XLL-Add-Ins finden Sie unter Programmability Improvements in Excel 2010 (Blog) (http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=200472&clcid=0x407).

Business Intelligence (BI) ist eine Kategorie von Technologien, mit denen die Entscheidungsfindung unterstützt wird.

Sparklines sind eine neue Art der Visualisierung in Excel 2010. Dabei handelt es sich um kleine Grafiken in Zellengröße, mit denen Trends in Wertereihen mithilfe von Linien-, Spalten- oder Gewinn-/Verlustdiagrammen angezeigt werden. Mit Sparklines werden dem Benutzer in einer einzelnen Zelle informative Grafiken angezeigt, die das Leseverständnis der Daten erheblich verbessern. Sie stellen nicht den Grund für die Daten, sondern deren Aussagen dar. Weitere Informationen finden Sie unter Sparklines in Excel (Blog).

Datenschnitte vereinfachen das Filtern und Interpretieren von Daten und verbessern PivotTables sowie CUBE-Funktionen in einer Arbeitsmappe. Mit Datenschnitten werden Daten interaktiv gefiltert. Sie werden über dem Raster angezeigt und verhalten sich wie Berichtsfilter, sodass Sie sie an PivotTables, PivotCharts oder CUBE-Funktionen verankern können, um interaktive Berichte oder Dashboards zu erstellen. Weitere Informationen finden Sie unter Easy (and Even Fun!) Data Exploration: Introducing Excel 2010 Slicers (Blog) (Blogeintrag mit einer Einführung in Excel 2010-Datenschnitte), Interacting with Slicers (Blog) (Blogeintrag zur Interaktion mit Datenschnitten) und Dressing up your Slicers (Blog) (Blogeintrag zur Optimierung von Datenschnitten).

Wenn Sie sehr große Mengen an Daten modellieren und analysieren müssen, können Sie das Add-In PowerPivot für Excel herunterladen und mit diesen Daten in Ihren Excel-Arbeitsmappen arbeiten. Mithilfe dieses Add-Ins können Sie Daten aus mehreren Quellen rasch kombinieren, z. B. Unternehmensdatenbanken, Arbeitsblätter, Berichte und Datenfeeds. Anschließend können Sie diese Daten mithilfe von PivotTables, Datenschnitten und anderen Excel-Features interaktiv untersuchen, berechnen und zusammenfassen. Während der Verarbeitung der Daten werden Sie feststellen, dass die Reaktionszeit kürzer ist, ob Sie mit Hunderten von Zeilen oder Hunderten von Millionen Zeilen arbeiten. Wenn Sie Zugriff auf Excel Services in Microsoft SharePoint Server 2010 haben, können Sie Ihre Berichte und Analysen auf einer SharePoint-Website zur Verfügung stellen, sodass andere Mitarbeiter in Ihrer Organisation von Ihrer Arbeit profitieren können.

Weitere Informationen zu PowerPivot finden Sie unter Introducing PowerPivot for Excel 2010 (http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=186137&clcid=0x407) (Einführung in PowerPivot für Excel 2010).

Dieser Abschnitt enthält Updates des Excel-Berechnungsmoduls.

Excel 2010 enthält eine neue Version des Add-Ins Solver, mit dem Sie in Was-wäre-wenn-Analysen optimale Lösungen finden können. Solver bietet eine verbesserte Benutzeroberfläche, einen neuen evolutionären Solver, der auf genetischen Algorithmen basiert und Modelle mit beliebigen Excel-Funktionen verarbeitet, neue globale Optimierungsoptionen, verbesserte lineare Programmierungs- und nichtlineare Optimierungsmethoden sowie neue Berichte zu Linearität und Machbarkeit. Zudem ist das Solver-Add-In jetzt in einer 64-Bit-Version erhältlich. Ausführlichere Informationen zu Solver von Frontline Systems finden Sie in der Hilfe zu Solver unter www.solver.com (http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=164909&clcid=0x407).

Die Excel-Funktionsbibliothek wurde in Excel 2010 verbessert. Verbessert wurden die Genauigkeit von Funktionen, die Konsistenz bei Excel-Funktionsnamen sowie Definitionen mit 50 neuen Funktionen. Außerdem wurde eine neue Funktionsbenutzeroberfläche hinzugefügt. Neue Algorithmen wurden implementiert, um die Genauigkeit der statistischen, Finanz- und mathematischen Funktionen zu verbessern. Weitere Informationen zu den Verbesserungen finden Sie unter Function Improvements in Excel 2010 (Blog) (Funktionsverbesserungen in Excel 2010).

In diesem Abschnitt werden die Änderungen in Excel Services beschrieben. Weitere Informationen finden Sie unter Excel Services 2010 Overview (Blog) (Blogeintrag mit einem Überblick über Excel Services 2010).

Viele Organisationen verwenden Excel Services, um Arbeitsmappen und Daten mit anderen gemeinsam zu verwenden, z. B. mit Führungskräften und anderen Beteiligten in der Organisation. Wenn Sie Excel Services auf einer SharePoint-Website verwenden, können Sie von den folgenden Verbesserungen profitieren:

  • Gemeinsames Verwenden von Arbeitsmappen aus der Backstage-Ansicht: Auch vor Excel 2010 war es bereits möglich, Arbeitsblattdaten auf einer SharePoint-Website zu speichern und zu veröffentlichen. Doch in Excel 2010 sind die dazu benötigten Optionen jetzt zur bequemeren Nutzung auf der Registerkarte Freigeben in der Microsoft Office-Backstage-Ansicht zusammengefasst.

  • Erweiterte Unterstützung für Excel-Features: Vor Excel 2010 konnte eine Arbeitsmappe, wenn sie nicht unterstützte Features enthielt, nicht im Browser geöffnet werden. In Excel 2010 können die meisten Arbeitsmappen mit nicht unterstützten Features geöffnet werden. Darüber hinaus werden in Excel Services mehr Excel-Features unterstützt, darunter neue Excel 2010-Features wie Sparklines und Datenschnitte.

  • Bearbeiten von Arbeitsmappen und Zusammenarbeit: Wenn Sie eine Arbeitsmappe auf einer SharePoint-Website veröffentlichen, auf der Excel Services installiert ist, können Sie die Arbeitsmappe in einem unterstützten Webbrowser anzeigen und bearbeiten. Außerdem können Sie mit Kollegen eine Arbeitsmappe gleichzeitig bearbeiten. Das bedeutet, dass Sie Arbeitsmappen nicht mehr per E-Mail versenden oder warten müssen, bis ein anderer Benutzer eine Arbeitsmappe wieder auf dem Server eingecheckt hat, bevor Sie diese bearbeiten können. Angenommen, Ihre Managerin und Sie zeigen gerade dieselbe Arbeitsmappe in verschiedenen Büros an. Wenn Sie eine Änderung an den Daten vornehmen, wird diese auf dem Bildschirm der Managerin angezeigt. Weitere Informationen zu Excel Services finden Sie unter Neu in Excel Services (SharePoint Server 2010) (http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=168442&clcid=0x407).

  • Verbesserte Programmierbarkeit: Hierzu gehört Folgendes:

    • Verbesserte Webdienste-API

    • Neue REST-API

    • Neues JavaScript-OM

  • Unterstützung neuer XL-Features und Visualisierungen: Hierzu gehören Datenschnitte, Sparklines, neue bedingte Formatierung und mehr.

  • Bessere Skripterstellung für Administratoren: Durch Verwendung von Windows PowerShell.

Die neue 64-Bit-Version von Office ermöglicht die Verarbeitung größerer Datengruppen. Dies ist besonders wichtig für Excel 2010. Die Verwendung erfolgt mit dem neuen VBA 7.0. Möglicherweise müssen Sie VBA aktualisieren, wenn Sie die 64-Bit-Version von Excel 2010 verwenden. Weitere Informationen finden Sie unter Excel 2010 – Now With More Bits! (Blog) (Blogeintrag zu größerer Bitbreite in Excel 2010).

Die neue Backstage-Ansicht ersetzt das herkömmliche Menü Datei. Sämtliche Aufgaben zur Dateiverwaltung sind in der Backstage-Ansicht verfügbar. Klicken Sie auf die RegisterkarteDatei, um auf die Ansicht Backstage zuzugreifen. Auch bisher war es bereits möglich, Arbeitsblattdaten auf einer SharePoint-Website zu speichern und zu veröffentlichen. Doch in Excel 2010 sind die dazu benötigten Optionen jetzt zur bequemeren Nutzung auf der Registerkarte Freigeben in der Microsoft Office-Backstage-Ansicht zusammengefasst. Weitere Informationen finden Sie unter Backstage (Blog).

Mit der 64-Bit-Version erstellte Anwendungen können mehr physikalischen Speicher verwenden als je zuvor. Dies ist insbesondere für Benutzer wichtig, die mit sehr großen Datengruppen arbeiten. In Excel 2010 wurden in der 64-Bit-Architektur Verbesserungen vorgenommen, um die Speicherauslastung zu optimieren, während die Zellentabelle (und verwandte Operationen) so schnell wie möglich arbeiten.

Beispielsweise können Sie in der 64-Bit-Version von Excel Arbeitsmappen erstellen, die zu groß sind, um in der 32-Bit-Version von Excel geöffnet zu werden. In der Regel können Arbeitsmappen aber zwischen den 32-Bit- und 64-Bit-Versionen ausgetauscht werden. Weitere Informationen zur 64-Bit-Unterstützung und zur Codekompatibilität finden Sie unter Programmability Improvements in Excel 2010 (Blog) (Blogeintrag zu Verbesserungen bei der Programmierbarkeit in Excel 2010).

In diesem Abschnitt werden die Featureänderungen in Excel 2010 zusammengefasst, die für IT-Administratoren von Interesse sein können. Weitere Informationen zu geänderten Features finden Sie unter Nicht mehr verfügbare Features und geänderte Funktionalität in Excel 2010 (http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=182569&clcid=0x407).

In diesem Abschnitt werden Änderungen in Excel 2010 erläutert, mit denen Benutzeranforderungen erfüllt werden sollen. Dies betrifft insbesondere Verbesserungen bei der Programmierbarkeit.

Die neuen Funktionen in Excel 2010 werden deaktiviert, wenn Sie frühere Versionen von Excel in Excel 2010 öffnen. Beispielsweise werden beim Öffnen einer früheren Version von Excel die neuen Sparkline- und Datenschnittfunktionen der Version 2010 deaktiviert. Im Excel 97-2003-Dateiformat (XLS) erstellte Arbeitsmappen werden automatisch im Kompatibilitätsmodus geöffnet. Bei Arbeitsmappen, die in Excel 2010 erstellt wurden, aber für Benutzer vorgesehen sind, die frühere Versionen von Excel verwenden, sollte der Kompatibilitätsmodus aktiviert werden, um zu verhindern, dass versehentlich Funktionen und Features verwendet werden, die mit früheren Versionen von Excel nicht kompatibel sind. Dies ist wichtig für Benutzer, die Arbeitsmappen für andere Benutzer freigeben möchten, die noch keine Migration zu Office Excel 2007 oder einer höheren Version ausgeführt haben.

Das Laden von Dateien (Öffnen und Speichern) passt optimal zur parallelen Verarbeitung und Mehrkernfunktionalität von Excel 2010. Struktur und Inhalte von Arbeitsmappen wirken sich jedoch signifikant auf die Leistungsverbesserungen aus. Wenn eine Arbeitsmappe zum Beispiel nur ein sehr großes Blatt enthält, wird ein relativ hoher Anteil der Ladezeit darauf verwendet, dieses einzelne Blatt zu laden. Bei zwei sehr großen Blättern hingegen kann Excel das zweite Blatt vom Datenträger abrufen, während das erste Blatt noch in den Arbeitsspeicher geladen wird.

Business Intelligence (BI) ist eine Kategorie von Technologien, mit denen die Entscheidungsfindung unterstützt wird.

PivotTables sind in Excel 2010 schneller und einfacher zu verwenden. Zu den wichtigsten Verbesserungen gehören folgende:

  • Verbesserte Leistung   In Excel 2010 wird das Abrufen, Sortieren und Filtern von Daten in PivotTables mithilfe von Multithreading beschleunigt.

  • OLAP-Unterstützung für Zurückschreiben (wird auch als PivotTable-Was-wäre-wenn-Analyse bezeichnet)   In Excel 2010 können Benutzer Werte in PivotTable-Zellen ändern, die PivotTable mit den neuen Werten neu berechnen und, falls das Ergebnis zufriedenstellend ist, die geänderten Daten im OLAP (Online Analytical Processing)-Cube (oder Analysis Services-Cube) veröffentlichen, damit die Daten für andere Benutzer freigegeben werden. Weitere Informationen finden Sie unter Excel 2010 PivotTable What-If Analysis (Writeback) (Excel 2010 PivotTable-Was-wäre-wenn-Analyse (Rückschreiben)).

  • Benannte Mengen: Benannte Mengen sind ein Tool, mit dem eine wiederverwendbare Gruppe von Elementen für die Verwendung in PivotTables erstellt werden kann. Kombinieren Sie Elemente aus verschiedenen Hierarchien (asymmetrische Berichterstellung) auf andernfalls nicht mögliche Art und Weise. Erstellen Sie PivotTables auf Grundlage Ihrer benutzerdefinierten MDX-Ausdrücke. Erstellen Sie PivotTables mit dynamischer Änderung auf Grundlage von Filtern und unter Verwendung dynamischer Gruppen. Weitere Informationen finden Sie unter PivotTable Named Sets in Excel 2010 (Blog) (Blogeintrag zu benannten PivotTable-Mengen in Excel 2010).

  • Unterstützung dynamischer Gruppen: Wenn Sie wiederholt mit derselben Elementgruppe arbeiten, bietet Excel 2010 die Möglichkeit, diese logische Gruppierung von Elementen rasch als einzelnes Objekt zu erstellen und wiederzuverwenden. Für Benutzer von OLAP-PivotTables wird das dynamische Rendern unter Verwendung des Filters in der Matrix unterstützt.

Bei großen Arbeitsblättern ermöglicht das Filtern das rasche Auffinden und Anzeigen bestimmter Daten in Tabellen und PivotTable-Ansichten. Verwenden Sie die neue Suchfilterfunktion, um das Durchsuchen großer Datenmengen zu verkürzen. Weitere Informationen finden Sie unter Excel 2010: New Search Filter (Blog) (Blogeintrag zum neuen Suchfilter in Excel 2010).

Die bedingte Formatierung ermöglicht es, Verweise auf verschiedene Blätter einer Arbeitsmappe zu erstellen (blattübergreifende bedingte Formatierung). Verwenden Sie die bedingte Formatierung, um wichtige Trends zu erkennen und anzuzeigen und um Datenausnahmen hervorzuheben. Es stehen jetzt mehr Stile, Datenbalkenoptionen und neue Symbolsätze zur Verfügung. Verweise auf andere Arbeitsblätter sind in den Regeln der bedingten Formatierung möglich. Bei der bedingten Formatierung werden Abhängigkeiten der verwendeten Formeln gespeichert, sodass die erneute Auswertung des gesamten bedingten Formats nicht mehr so häufig erforderlich ist. PivotTables und Bildläufe werden schneller aktualisiert und somit schneller angezeigt. Weitere Informationen finden Sie unter More Conditional Formatting Features in Excel 2010 (Blog) (Blogeintrag zu weiteren Funktionen für die bedingte Formatierung in Excel 2010).

Symbolsätze sind eine neue Art der bedingten Formatierung. In jeder Zelle wird ein Symbol gezeichnet, das den Wert der Zelle relativ zu den anderen Zellen im ausgewählten Bereich darstellt. Symbolsätze eignen sich ideal zum Erstellen von Gruppen ähnlicher Daten im Rahmen einer Datenanalyse. Weitere Information finden Sie unter Icon Set Improvements in Excel 2010 (Blog) (Blogeintrag zu Verbesserungen bei den Symbolsätzen in Excel 2010).

Datenbalken werden jetzt proportional zu ihren Werten gezeichnet. Negative Werte werden deutlicher angezeigt und Nullwerte werden unterdrückt. Weitere Informationen finden Sie unter Data Bar Improvements in Excel 2010 (Blog) (Blogeintrag zu Verbesserungen bei den Datenbalken in Excel 2010).

In Excel 2010 wurden neben den Formobjekten die folgenden Steuerelemente und Objekte in die neue OfficeArt-Technologie konvertiert:

  • Formularsteuerelemente

  • Microsoft ActiveX-Objekte

  • OLE-Objekte

  • Kameraobjekte

In früheren Versionen von Microsoft Excel gezeichnete Formobjekte, die nicht auf das SmartArt-Format von Microsoft Excel 2010 aktualisiert wurden, können nicht mit Formobjekten gruppiert werden, die im SmartArt-Format von Excel 2010 erstellt oder auf dieses Format aktualisiert wurden. Kombinierte Formobjekte werden sequenziell eingeordnet, wobei die Formobjekte früherer Versionen über allen anderen späteren Versionen gezeichnet werden. Dies bedeutet auch, dass Excel 2010-Diagramme nicht in Dialogblättern angezeigt werden können, die in einer früheren Version von Excel erstellt wurden. Der Zugriff auf die neuen Formobjekte ist nicht durch Klicken auf Objekte auswählen (Registerkarte Start, Gruppe Bearbeiten, Schaltfläche Suchen und Auswählen) möglich. Um die neuen Formobjekte auszuwählen, müssen Sie die Option Mehrere Objekte auswählen verwenden (Registerkarte Datei, Optionen, Menüband anpassen).

Die in Version 2007 entfernten Musterfüllungen wurden in Excel 2010 erneut eingeführt. In Diagrammen, die in früheren Versionen von Excel mit Musterfüllungen formatiert wurden, werden die Musterfüllungen beim Öffnen in Office Excel 2007 beibehalten und angezeigt. Weitere Informationen finden Sie unter Chart Pattern Fills (Blog) (Blogeintrag zu Musterfüllungen bei Diagrammen).

Das Arbeiten mit Diagrammen ist in Excel 2010 einfacher. Insbesondere folgende Verbesserungen wurden eingeführt:

  • Neue Grenzwerte für Diagramme: Die Arbeit mit Diagrammen wurde in Microsoft Office Excel 2007 vereinfacht. Zu den spezifischen Verbesserungen gehören neue Grenzwerte für Diagramme. In Microsoft Office Excel 2007 konnten maximal 32.000 Datenpunkte in einer Datenreihe für 2D-Diagramme verwendet werden. In Excel 2010 wird die Anzahl der Datenpunkte in einer Datenreihe nur durch den verfügbaren Speicher begrenzt. Dadurch können die Benutzer – besonders auf dem Gebiet der Wissenschaft – große Datenmengen effektiver visualisieren und analysieren. Beim Berechnen von 64-Bit-Arbeitsblättern auf 32-Bit-Computern konnten Speicherfehler auftreten.

  • Makroaufzeichnung für Diagrammelemente: In Office Excel 2007 wurde beim Aufzeichnen eines Makros während des Formatierens eines Diagramms oder anderen Objekts kein Makrocode generiert. In Excel 2010 können Sie jedoch mithilfe der Makroaufzeichnung Formatierungsänderungen an Diagrammen und anderen Objekten aufzeichnen.

  • Verbesserungen bei der Benutzeroberfläche für Diagramme: Die Verbesserungen umfassen PivotChart-Interaktivität, Formatierungserweiterungen, Paritätsverbesserungen und Grenzwerterhöhungen. Doppelklicken Sie auf ein Diagrammelement, um das Formatdialogfeld anzuzeigen. Die Diagrammelementauswahl ist in der Minisymbolleiste des Kontextmenüs verfügbar. Musterfüllungen stehen wieder zur Verfügung. Bei der Formatierung von Diagrammen können Sie jetzt ein Makro aufzeichnen, um Format- und Layoutänderungen später wiederzuverwenden. Paritätsverbesserungen erfolgten in den Bereichen Achsenskalierung, Layout, visuelle Parität und Objektmodellparität. Die Größenbegrenzung für Daten in Diagrammen wurde entfernt oder erhöht. Die vorherige Begrenzung auf 32.000 Punkte pro Datenserie bei 2D wurde entfernt. Derzeit wird die Begrenzung durch den Computerspeicher festgelegt. Der Höchstwert von 256.000 Datenpunkten wurde entfernt. Die einzige Begrenzung stellen der verfügbare Speicher und die Computerkapazität dar. Weitere Informationen finden Sie unter More Charting Enhancements in Excel 2010 (Blog) (Blogeintrag zu weiteren Diagrammerweiterungen in Excel 2010).

In diesem Abschnitt werden Features erläutert, die in früheren Versionen von Microsoft Office verfügbar waren und in Excel 2010 entfernt wurden und die für IT-Administratoren von Interesse sein könnten. Weitere Informationen zu entfernten Features finden Sie unter Nicht mehr verfügbare Features und geänderte Funktionalität in Excel 2010 (http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=182569&clcid=0x407).

In diesem Abschnitt werden Änderungen in Excel 2010 erläutert, mit denen Benutzeranforderungen erfüllt werden sollen. Dies betrifft insbesondere Verbesserungen bei der Programmierbarkeit.

Das Feld Suchen in ist nicht mehr verfügbar. Das heißt, Sie können eine Suche nicht mehr auf bestimmte Inhaltsauflistungen eingrenzen. Um eine Suche einzugrenzen, können Sie im Feld Suchen nach mehrere Suchbegriffe verwenden.

Der Clip Organizer ist ein Tool, mit dem auf der Festplatte gespeicherte ClipArt und andere Mediendateien angeordnet und katalogisiert werden. Auf den Clip Organizer kann in Office-Programmen nicht mehr direkt über den Aufgabenbereich ClipArt zugegriffen werden. Darüber hinaus wurden folgende Änderungen am Clip Organizer vorgenommen:

  • Obwohl Sie Clips aus dem Clip Organizer löschen können, ist es nicht mehr möglich, einen Clip aus einer bestimmten Sammlung zu löschen.

  • Die Option, über die Sie Clips mit einem ähnlichen Stil suchen konnten, ist nicht mehr verfügbar.

  • Die Option, mit der Sie einen Clip als Anhang in E-Mail-Nachrichten senden konnten, ist nicht mehr verfügbar.

  • Die Listen- und Detailansichten sind nicht mehr verfügbar. Stattdessen werden alle Clips als Miniaturansichten im Fenster Clip Organizer-Fenster angezeigt.

  • Die Verknüpfung Organisieren von Clips ist nicht mehr verfügbar. Um den Microsoft Clip Organizer in Windows 7, Windows Vista oder Windows XP zu öffnen, klicken Sie auf die Windows-Schaltfläche Start, auf Alle Programme, auf Microsoft Office, auf Microsoft Office 2010-Tools und dann auf Microsoft Clip Organizer.

  • Die Option zur automatischen Suche von Mediendateien auf dem Computer und zum Anordnen dieser Dateien in Sammlungen ist nicht mehr vorhanden. Sie können dem Clip Organizer jedoch weiterhin manuell Clips hinzufügen oder Clips über einen Scanner oder eine Kamera importieren.

Der Assistent für bedingte Summe wurde in Excel 2010 durch einen Funktions-Assistenten ersetzt, der SUMMEWENN- und SUMMEWENNS-Funktionen umfasst. In einer früheren Version erstellte Formeln, die mit dem Assistenten für bedingte Summe generiert wurden, funktionieren weiterhin und können mithilfe anderer Methoden bearbeitet werden. Das ältere Add-In des Assistenten für bedingte Summe ist in Excel 2010 nicht mehr verfügbar.

Der Nachschlage-Assistent wurde in Excel 2010 durch einen Funktions-Assistenten ersetzt, der SUMMEWENN- und SUMMEWENNS-Funktionen umfasst. In einer früheren Version erstellte Formeln, die mit dem Nachschlage-Assistenten generiert wurden, funktionieren weiterhin und können mithilfe anderer Methoden bearbeitet werden. Das ältere Nachschlage-Assistenten-Add-In ist in Excel 2010 nicht mehr verfügbar.

In der folgenden Tabelle werden Algorithmen für das Berechnen statistischer Verteilungsfunktionen angezeigt, die für eine höhere Genauigkeit geändert oder neu gestaltet wurden.

 

Beschreibung Funktion

Binomialverteilung

BINOMVERT, KRITBINOM

Chi-Quadrat-Verteilung

CHIVERT, CHIINV

Exponentialverteilung

EXPONVERT

F-Verteilung

FVERT, FINV

Gammaverteilung

GAMMAVERT, GAMMAINV

Hypergeometrische Verteilung

HYPGEOMVERT

Lognormalverteilung

LOGNORMVERT, LOGINV

Negative Binomialverteilung

NEGBINOMVERT

Normalverteilung

NORMVERT, NORMINV

Standardnormalverteilung

STANDNORMVERT, STANDNORMINV

Poissonverteilung

POISSON

T-Verteilung

TVERT, TINV

Weibull-verteilte Zufallsvariable

WEIBULL

In der folgenden Tabelle werden weitere Funktionen angezeigt, deren Genauigkeit verbessert wurde.

 

Beschreibung Funktion

Hyperbolischer Arkussinus

ARCSINHYP

Obergrenze-Funktion

OBERGRENZE

Umwandlungsfunktion

UMWANDELN

Fehlerfunktion

GAUSSFEHLER

Komplement zur Gauss'schen Fehlerfunktion

GAUSSFKOMPL

Untergrenze-Funktion

UNTERGRENZE

Natürlicher Logarithmus der Gammafunktion

GAMMALN

Geometrisches Mittel

GEOMITTEL

REST-Funktion

REST

Zufallszahlenfunktion

ZUFALLSZAHL

Standardabweichung der Stichprobe

STABWA

Stichprobenvarianz

VARIANZ

Im Rahmen der Genauigkeitsverbesserungen akzeptiert Excel einen größeren Bereich von Eingabewerten. Als Folge wird für bestimmte Funktionen ein größerer Ergebnisbereich zurückgegeben. Die GAUSSFEHLER- und GAUSSFKOMPL-Funktionen akzeptieren jetzt beispielsweise negative Eingabewerte und für die REST-Funktion sind größere Eingabewerte zulässig. Weitere Informationen zu den Verbesserungen bei den Statistikfunktionen finden Sie unter Function Improvements in Microsoft Office Excel 2010 (http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=186148&clcid=0x407) (Funktionsverbesserungen in Microsoft Office Excel 2010).

Smarttags wurden in Excel 2010 durch die Kontextmenüoption Zusätzliche Aktionen ersetzt. Text wird nicht mehr automatisch von einer Smarttag-Erkennung erkannt und mit einer gepunkteten lilafarbenen Unterstreichung der aktiven Zelle angezeigt. Stattdessen können die Benutzer die Datenerkennungsfunktion auslösen und die Texten zugeordneten benutzerdefinierten Aktionen anzeigen, indem sie den Text markieren und im Kontextmenü, das durch Klicken mit der rechten Maustaste auf eine markierte Zelle geöffnet wird, auf die Option Zusätzliche Aktionen klicken.

Das Kalendersteuerelement (mscal.ocx) war eine Microsoft Access-Funktion, die in Access-Arbeitsblättern verwendet werden konnte. Das Kalendersteuerelement wurde in Access 2010 entfernt und kann in Excel 2010 nicht verwendet werden. Stattdessen können die Benutzer die Datumsauswahl oder eigene, benutzerdefinierte Kalendersteuerelemente verwenden.

Beim Planen einer Migration zu Excel 2010 sollten Sie sich zunächst ansehen, was für Excel 2010 neu ist oder geändert oder entfernt wurde. Da Excel 2010 zahlreiche Ähnlichkeiten mit Office Excel 2007 aufweist, z. B. das gleiche native Dateiformat, können Sie auch die vorhandene Migrationsdokumentation zu Office Excel 2007 lesen, wenn Sie zu Excel 2010 migrieren möchten.

MSXML5 wird in Excel 2010 nicht unterstützt. Den Benutzern wird ein Laufzeitfehler angezeigt, wenn sie versuchen, eine Excel-Erweiterbarkeitslösung auszuführen, die mithilfe von MSXML5 erstellt wurde. Migrieren Sie Code zu MSXML6 oder zu verwaltetem Code, der .NET Framework verwendet.

In Office 2010 wurde Visual Basic für Applikationen (VBA) 6.0 auf VBA 7.0 aktualisiert. Für VBA 7.0 wurden nach der Migration nicht automatisch die bestehenden Einstellungen übernommen, sondern Standardwerte festgelegt. Die Ursache hierfür liegt darin begründet, dass sich die Registrierungseinstellungen für VBA in Office 2010 in einem anderen Hive befinden, wie in der folgenden Tabelle gezeigt.

 

Version Registrierungsunterschlüssel

Office 2000 bis Office 2007

HKEY_CURRENT_USER\SOFTWARE\Microsoft\VBA\6.0\Common

Office 2010

HKEY_CURRENT_USER\SOFTWARE\Microsoft\VBA\7.0\Common

Um dieses Problem zu beheben, kopieren Sie die VBA 6.0-Registrierungsschlüssel aus dem 6.0-Hive in den 7.0-Hive.

Weitere Informationen finden Sie unter Benutzerregistrierungseinstellungen für die Migration zu Office 2010 und Kompatibilität zwischen der 32-Bit-Version und der 64-Bit-Version von Office 2010 (http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=185841&clcid=0x407).

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