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Änderungen in Word 2010

 

Gilt für: Office 2010

Letztes Änderungsdatum des Themas: 2012-04-05

In Microsoft Word 2010 gibt es seit der Veröffentlichung von Microsoft Office Word 2007 eine Reihe von Änderungen, und außerdem gibt es neue Migrationsüberlegungen. Wenn Sie ein Upgrade von Microsoft Office Word 2003 durchführen, finden Sie weitere Informationen unter Änderungen in Word 2007 (http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=169004&clcid=0x407).

Inhalt dieses Artikels:

In diesem Abschnitt werden neue Features in Word 2010 beschrieben.

Die Benutzeroberfläche von Word 2010 wurde dahingehend umgestaltet, dass jetzt die Microsoft Office Fluent-Benutzeroberfläche verwendet wird. Die in 2007 Microsoft Office System eingeführte Fluent-Benutzeroberfläche soll Benutzern das Auffinden und Verwenden sämtlicher Features der Office-Anwendungen erleichtern und die Übersichtlichkeit des Arbeitsbereichs verbessern. Weitere Informationen zur Fluent-Benutzeroberfläche finden Sie in den Ressourcen im Ressourcencenter für die Microsoft Office Fluent-Benutzeroberfläche (http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=111045&clcid=0x407).

Das Menüband ist Teil der Fluent-Benutzeroberfläche und soll in wichtigen Word 2010-Dokumentbearbeitungsszenarien die Benutzerfreundlichkeit verbessern. Das Menüband ermöglicht den schnelleren Zugriff auf alle Befehle in Word 2010 und bietet Spielraum für spätere Ergänzungen und Anpassungen. Sie können das Menüband auch anpassen. Beispielsweise können Sie benutzerdefinierte Registerkarten und Gruppen mit häufig verwendeten Befehlen erstellen. Außerdem können Sie das Menüband beim Schreiben ausblenden, um den Dokumentbearbeitungsbereich auf der Seite zu maximieren.

Microsoft Office Backstage ist Teil der Fluent-Benutzeroberfläche und ergänzt das Menüband. In der Backstage-Ansicht, auf die Sie über das Menü Datei zugreifen können, finden Sie häufig verwendete Features zum Verwalten von Word-Dokumentdateien. (Durch die Registerkarte Datei werden die Microsoft Office-Schaltfläche und das Menü Datei ersetzt, die in früheren Versionen von Microsoft Office verwendet wurden.) In der Backstage-Ansicht können Sie Dateien und Daten zu den Dateien verwalten. Sie können beispielsweise Dateien erstellen und speichern, Dateien auf verborgene Metadaten oder persönliche Informationen untersuchen und Dateioptionen festlegen.

Das Word 2010-Dateiformat ermöglicht neue Features wie beispielsweise gemeinsame Dokumenterstellung, neue Grafik- und Texteffekte sowie neue Nummerierungsformate. Word 2010 kann für Office Word 2007-Dokumente verwendet werden.

Dateien aus einer potenziell unsicheren Quelle (beispielsweise aus dem Internet oder aus einer E-Mail-Anlage) oder Dateien mit aktiven Inhalten (beispielsweise Makros, Datenverbindungen oder ActiveX-Steuerelemente) werden überprüft und können in der geschützten Ansicht geöffnet werden. Wenn Sie Dateien im geschützten Ansichtsmodus öffnen, sind die Bearbeitungsfunktionen deaktiviert. Sie können Dateien aus vertrauenswürdigen Quellen öffnen und bearbeiten, indem Sie auf Bearbeitung aktivieren klicken. Sie können auch Informationen zu den Dateien in der Backstage-Ansicht untersuchen.

In Word 2010 wird die Funktionalität für die gemeinsame Dokumenterstellung unterstützt. Durch die Funktionalität für die gemeinsame Dokumenterstellung wird die Zusammenarbeit vereinfacht, da mehrere Benutzer produktiv am gleichen Dokument arbeiten können, ohne sich gegenseitig zu behindern oder auszusperren. Office 2010 bietet Funktionalität für die gemeinsame Erstellung von Word 2010-, Microsoft PowerPoint 2010- und Microsoft OneNote 2010-Dokumenten in Microsoft SharePoint Server 2010. Die neue Funktionalität für die gemeinsame Dokumenterstellung wird auch in Microsoft Excel-Webanwendung und Microsoft OneNote-Webanwendung unterstützt. Beim Arbeiten mit Dokumenten, die sich nicht auf einem Server mit SharePoint Server 2010 befinden, wird in Word 2010 nur die Bearbeitung durch einen einzelnen Benutzer unterstützt. Folgende Änderungen stehen zur Verfügung:

  • Neue Inhalte werden automatisch hervorgehoben.

  • Hinzugefügte oder freigegebene Inhalte erkennen Sie an einer farblich codierten Leiste, in der die Initialen des Autors angezeigt werden.

  • Mithilfe der Versionsverwaltung können Benutzer sehen, wann und von wem Änderungen an einem Dokument vorgenommen wurden, und die Änderungen gegenüber früheren Versionen des Dokuments werden automatisch hervorgehoben.

  • Die Seiten werden schneller synchronisiert, sodass Änderungen allen Autoren fast in Echtzeit angezeigt werden.

Word 2010 enthält verbesserte Bearbeitungstools mit neuen Bildtools, mit denen Sie Dokumente in künstlerisch attraktiv gestalten können. Diese neuen Bearbeitungstools sind enthalten:

  • Optionen für Bildkorrekturen

  • Optionen für künstlerische Effekte

  • Freistellen

  • Optionen für das Bildlayout

In diesem Abschnitt werden die Änderungen in Word 2010 zusammengefasst.

Das benutzerdefinierte XML-Markup, das in DOCX-, DOCM-, DOTX-, DOTM- oder XML-Dateien enthalten sein kann, wird von Word 2010 nicht mehr gelesen. Word 2010 kann diese Dateien zwar weiterhin öffnen, aber benutzerdefiniertes XML-Markup wird vollständig entfernt. Weitere Informationen finden Sie im Knowledge Base-Artikel 2445060

Ausschneiden, Kopieren und Einfügen ist die am häufigsten verwendete Methode zum Verschieben von Inhalten zwischen Anwendungen. In Word 2010 können Inhalte in zahlreichen Formaten kopiert und eingefügt werden. Sie können in Word 2010 vor dem Einfügen zahlreiche Optionen in einer Vorschau anzeigen. Zu den Einfügeoptionen gehören folgende:

  • Ursprüngliche Formatierung beibehalten

  • Formatierung zusammenführen

  • Zieldesign verwenden

  • Nur den Text übernehmen

Die Erstellung wurde durch neue Möglichkeiten zum Navigieren in Inhalten nach Überschriften, Seiten oder Objekten verbessert. Die Dokumentstruktur wird durch den Navigationsbereich ersetzt. Anstelle der Dokumentstruktur wird den Benutzern ein neuer Navigationsbereich angezeigt. Die Benutzer sehen alle Überschriften eines Dokuments, deren relative Position und die aktuelle Position. Auf diese Weise können die Benutzer durch Klicken auf Teile des Bereichs zwischen verschiedenen Überschriften wechseln. Gliederungen können reduziert werden, um geschachtelte Überschriften in langen, komplexen Dokumenten auszublenden. Die Benutzer sehen in den Überschriften in der Dokumentstruktur keine Überarbeitungsmarkierungen mehr. Stattdessen wird in diesem Bereich das endgültige Ergebnis der Überarbeitungen angezeigt.

Durch diese Änderung ergibt sich insgesamt eine aufgeräumtere Oberfläche, deren Erscheinungsbild dem des Menübands entspricht. Die Benutzer können außerdem auf die folgenden neuen Funktionen zugreifen:

  • Bearbeiten der Überschriften innerhalb des Bereichs, um den Inhalt des Dokuments neu anzuordnen

  • Integration mit dem Feature Suchen, Hervorheben der Überschriften in den Suchergebnissen

Der in der Größe veränderbare Bereich besteht aus den folgenden Elementen:

  • Textfeld für das neue Feature Suchen

  • Möglichkeit zum Wechseln zwischen Ansichtstypen

  • Schaltflächen zum Springen zum nächsten oder vorherigen Element

  • Hauptbereich, eine Liste mit navigierbaren Elementen, gegebenenfalls mit Bildlauf

Der Bereich wird standardmäßig angezeigt, kann jedoch über eine Umschaltfläche oben auf der Schiebeleiste, über die Registerkarte Ansicht oder über das Navigationssteuerelement im Lesemodus ausgeblendet werden. Für den Zugriff auf den Navigationsbereich wird das gleiche Kontrollkästchen verwendet wie vorher in der Dokumentstruktur (nur der Name wurde geändert).

Die Druckvorschau und das Dialogfeld Drucken wurden im Druckbereich in der Backstage-Ansicht kombiniert. Dieses Feature ist in allen Office-Anwendungen konsistent. Das Feature kann über das Objektmodell für Drittanbieterentwickler aufgerufen werden, um Add-Ins für Word 2010 zu erstellen. Der Workflowprozess ist unverändert, das heißt, Sie verwenden nach wie vor STRG+P oder wählen in Backstage die Option Drucken aus. Der Seitenansicht-Bearbeitungsmodus wird nicht mehr unterstützt.

Das RTF-Dateiformat wird nicht mehr um neue Features und Funktionen erweitert. Neue Features und Funktionen in Word 2010 und zukünftigen Versionen von Word gehen beim Speichern in RTF verloren. Außerdem wird in Word 2010 eine neue, auf Open XML-Formaten basierende Konvertierungsschnittstelle unterstützt.

Text wird nicht mehr automatisch von einer Smarttag-Erkennung erkannt und mit einer gepunkteten lilafarbenen Unterstreichung angezeigt. Stattdessen können die Benutzer die Erkennung auslösen und benutzerdefinierte Aktionen für Text anzeigen, indem die Benutzer den Text auswählen und im Kontextmenü auf Weiter bearbeiten klicken. Wenn der Benutzer den Mauszeiger aus dem aktuellen Absatz heraus verschoben hat, werden die Text Tags für diesen Absatz gelöscht. Das Objektmodell wurde dahingehend geändert, dass Text, der von der Smarttag-Erkennung markiert wurde, nicht im Dokument gespeichert wird.

Wenn Sie in Word 2010 auf die Registerkarte Ansicht klicken, stehen folgende Optionen zur Verfügung:

  • Seitenlayout

  • Vollbild-Lesemodus

  • Weblayout

  • Gliederung

  • Entwurf (Normal)

Dieser Abschnitt enthält Informationen zu Features, die in Word 2010 entfernt wurden.

Das Smarttag für Personennamen (Outlook-E-Mail-Kontakte) wird entfernt und durch Funktionalität ersetzt, die die Globale Adressliste (GAL) über Microsoft Office Communicator verwendet. In Word wird die Funktionalität durch die weiter oben in diesem Artikel beschriebenen "zusätzlichen Aktionen" ersetzt, aber in Excel wird diese Funktionalität vollständig entfernt. 2007 Office System ist die letzte Version, von der diese Funktionalität unterstützt wird.

Mit dem Feature AutoZusammenfassen werden Titel, Betreff, Autor, Schlüsselwörter und Kommentare aufgelistet. Dieses Feature stand im Menü Extras zur Verfügung. In Word 2010 wird dieses Feature nicht mehr verwendet. Wenn Sie eine Kurzfassung in das Dokument einfügen, handelt es sich dabei nicht um AutoZusammenfassen-Daten, und die Daten bleiben erhalten. Wenn das Dokument jedoch beim Speichern in einer Überblickansicht angezeigt wurde, ist dies nach dem Öffnen nicht mehr der Fall.

MODI wurde als allgemeine Document Imaging-Lösung und Scanlösung für Office bereitgestellt. Die Anwendung bildete außerdem die Grundlage für das Faxfeature in Office. Wenn MODI installiert ist, wurde die Anwendung als Standardhandler für TIF-, TIFF- und MDI-Dateien verwendet. In Office 2010 wird MODI nicht mehr unterstützt. Diese Änderung wirkt sich auch auf die Setupstruktur aus, das heißt, die Knoten MODI-Hilfe und Scanner, optische Zeichenerkennung (OCR) und Indexdienstfilter werden im Menü Extras nicht mehr angezeigt. Vom Internetfaxfeature in Office 2010 wird der Windows-Faxdruckertreiber zum Generieren eines festen Dateiformats (TIF) verwendet. MODI und alle MODI-Komponenten werden in der 64-Bit-Version von Office 2010 nicht mehr unterstützt.

Der Bereich Recherche- und Nachschlagequellen wurde aus Windows Internet Explorer 7 entfernt. Daher gelangen Benutzer nicht mehr über die Kombination ALT+Klicken in Microsoft Word 2010 zu diesem Bereich. Mit dem Feature Recherche- und Nachschlagequellen wurde ein Recherchebereich aufgerufen, über den alle Intranetsites und -portale durchsucht werden konnten.

Aufgrund einer Änderung im Objektmodell können Benutzer in Microsoft Word 2010 oder Microsoft Publisher 2010 keinen Seriendruck mithilfe einer Microsoft Works-Datenbank ausführen. Dies betrifft in erster Linie Benutzer, die einen wiederkehrenden Seriendruckvorgang konfiguriert haben, bei dem Inhalte aus einer Works-Datenbank gelesen werden. Es wird empfohlen, die Daten mithilfe von Works zu exportieren und dann zum Ausführen des Seriendruckvorgangs eine neue Datenquelle zu erstellen.

Die Schaltfläche Bibliotheken durchsuchen wurde aus dem Menü Zitat einfügen (auf der Registerkarte Referenzen) entfernt.

WLL-Dateien sind in der 32-Bit-Version von Office 2010 veraltet und werden in der 64-Bit-Version von Office 2010 nicht mehr unterstützt. Eine WLL ist ein Add-In für Microsoft Word, das mit jedem Compiler erstellt werden kann, der das Erstellen von DLLs unterstützt.

In diesem Abschnitt werden Änderungen beschrieben, die beim Migrieren von Office Word 2007 zu Word 2010 berücksichtigt werden sollten.

Das Standarddateiformat ist in Microsoft Office 2010 unverändert. Das XML-basierte Dateiformat wurde in 2007 Microsoft Office System eingeführt und wird auch weiterhin verwendet. Eine Übersicht über das XML-Dateiformat finden Sie unter Übersicht über die XML-Dateiformate in 2007 Office System (http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=182085&clcid=0x407).

Wenn Sie ein Dokument in Word 2010 öffnen, wird es in einem der folgenden drei Modi geöffnet:

  • Word 2010

  • Word 2007-Kompatibilitätsmodus

  • Word 97-2003-Kompatibilitätsmodus

Anhand der Titelleiste des Dokuments können Sie feststellen, in welchem Modus sich das Dokument befindet. Wenn (Kompatibilitätsmodus) nach dem Dateinamen angezeigt wird, befindet sich das Dokument im Word 2007-Kompatibilitätsmodus oder im Word 97-2003-Kompatibilitätsmodus. Sie können im Kompatibilitätsmodus weiterarbeiten oder das Dokument in das Word 2010-Dateiformat konvertieren.

  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Datei.

  2. Führen Sie eine der folgenden Aktionen aus:

    • Klicken Sie auf Info und dann auf Konvertieren, um das Dokument zu konvertieren, ohne eine Kopie des Dokuments zu speichern.

    • Wenn Sie eine neue Kopie des Dokuments im Word 2010-Modus erstellen möchten, klicken Sie auf Speichern unter, geben Sie im Feld Dateiname einen neuen Namen für das Dokument ein, und klicken Sie dann in der Liste Dateityp auf Word-Dokument.

  3. Klicken Sie auf Info und dann auf Konvertieren.

Mit der Kompatibilitätsprüfung werden Elemente in einem Dokument aufgelistet, die nicht unterstützt werden oder sich im Word 2007- oder Word 97-2003-Format abweichend verhalten. Einige dieser Features werden dauerhaft geändert und nicht in Word 2010-Elemente konvertiert, auch wenn Sie das Dokument zu einem späteren Zeitpunkt in das Word 2010-Format konvertieren.

Eingebettete Open XML-Objekte können konvertiert werden, damit sie von Benutzern in früheren Word-Versionen geändert werden können.

  1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das eingebettete Objekt.

  2. Zeigen Sie auf Dokumentobjekt, und klicken Sie dann auf Konvertieren.

  3. Klicken Sie im Dialogfeld Konvertieren auf Konvertieren zu.

  4. Wählen Sie in der Liste Objekttyp den Eintrag Microsoft Word 97-2003-Dokument aus.

Wenn Sie ein Dokument im Word 97-2003-Format speichern, werden Formeln in Bilder konvertiert, die nicht bearbeitet werden können. Wenn Sie jedoch das Dokument zu einem späteren Zeitpunkt in das Word 2010-Dateiformat konvertieren und keine Änderungen an den Formelbildern in einer früheren Version vorgenommen wurden, werden die Formeln in Text umgewandelt und können geändert werden.

Wenn Sie ein Dokument speichern, das SmartArt-Grafiken im Word 97-2003-Format enthält, werden diese in statische Bilder konvertiert. Der Text in den Grafiken sowie das Layout und die allgemeine Erscheinung können nicht geändert werden. Wenn Sie das Dokument zu einem späteren Zeitpunkt in das Word 2010-Format konvertieren und keine Änderungen an den Bildern in einer früheren Version vorgenommen wurden, wird die Grafik wieder in ein SmartArt-Objekt zurückkonvertiert.

Viele der Änderungen zwischen Office 97-2003 und Office 2010 unterscheiden sich nicht von den Änderungen zwischen Office 97-2003 und 2007 Office System.

Eine Liste mit Überlegungen zur Migration von Office 97-2003 zu 2007 Office System finden Sie unter Migrationsüberlegungen für Word 2007 (http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=182089&clcid=0x407).

Die folgenden Änderungen in Word 2010 können sich auf die Migration auswirken:

  • AutoText wurde wieder in Normal.dotm verschoben, um AutoVervollständigen zu ermöglichen. Für Benutzer, die von Office Word 2003 zu Word 2010 migrieren, wird empfohlen, das Dokument in das Verzeichnis %AppData%\Word\Startup zu verschieben und anschließend die Schritte zum Upgraden eines Dokuments auszuführen. Benutzer von Office Word 2007 werden feststellen, dass AutoText automatisch verschoben wird.

  • Der AutoText-Katalog ist nun im Schnellbaustein-Katalog verfügbar. Deshalb müssen die Benutzer AutoText nicht mehr in den Schnellbaustein-Katalog verschieben.

  • Die Bausteine werden von Word automatisch nach Word 2010 migriert, wenn Sie die Anwendung das erste Mal starten. Dabei wird eine Kopie der vorhandenen Bausteindatei erstellt und im neuen Verzeichnis %AppData%\Document Building Block\{||cc}\14 gespeichert. Die im Lieferumfang von Office Word 2007 enthaltenen Bausteine werden aus der Datei entfernt.

  • Ähnlich wie Word 2007 enthält Word 2010 beim ersten Start eine neue Vorlagendatei Normal.dotm. Die alte Vorlagendatei wird in normalold.dotm umbenannt. Wenn Sie die Einstellungen aus Word 2007 wiederherstellen möchten, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Datei, und klicken Sie dann auf Öffnen. In Word sollten Sie mithilfe der Schaltfläche Konvertieren in der Backstage-Ansicht die Vorlagendatei in das Word 2010-Format konvertieren.

In Office 2010 wurde Visual Basic für Applikationen (VBA) 6.0 auf VBA 7.0 aktualisiert. Für VBA 7.0 wurden nach der Migration nicht automatisch die bestehenden Einstellungen übernommen, sondern Standardwerte festgelegt. Die Ursache hierfür liegt darin begründet, dass sich die Registrierungseinstellungen für VBA in Office 2010 in einem anderen Hive befinden, wie in der folgenden Tabelle gezeigt.

 

Version Registrierungsunterschlüssel

Office 2000 bis Office 2007

HKEY_CURRENT_USER\SOFTWARE\Microsoft\VBA\6.0\Common

Office 2010

HKEY_CURRENT_USER\SOFTWARE\Microsoft\VBA\7.0\Common

Um dieses Problem zu beheben, kopieren Sie die VBA 6.0-Registrierungsschlüssel aus dem 6.0-Hive in den 7.0-Hive.

Weitere Informationen finden Sie unter Benutzerregistrierungseinstellungen für die Migration zu Office 2010 und Kompatibilität zwischen der 32-Bit-Version und der 64-Bit-Version von Office 2010 (http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=185841&clcid=0x407).

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