Volume Activation 2.0 Bereitstellungshandbuch
für
Windows Vista® und Windows Server® 2008
Microsoft Corporation
Veröffentlicht: März 2008
Zusammenfassung
Durch die Volumenaktivierung wird der Aktivierungsvorgang für Volumenlizenzkunden automatisiert und verwaltet. Dieses Dokument richtet sich an IT-Implementierer, die eine Bereitstellung von Volume Activation 2.0 geplant haben und nun bereit sind, die für die Bereitstellung erforderlichen Schritte zu überprüfen und anschließend auszuführen.
Auf dieser Seite
Einführung
Vorbereitungen
KMS-Aktivierung
Konfigurieren von DNS für die KMS-Aktivierung
Ändern der SRV-Standardberechtigungen
Veröffentlichen mehrerer DNS-Domänen
Manuelles Erstellen von SRV-Einträgen in DNS
Manuelles Erstellen von SRV-Einträgen auf einem mit BIND 9.x kompatiblen DNS-Server
Deaktivieren der DNS-Veröffentlichung
Aktivieren der DNS-Veröffentlichung
Installieren von KMS-Hosts
Konfigurieren von KMS
Ausführen von Slmgr.vbs von einem Remotecomputer
Konfigurieren der Windows-Firewall
Konfigurieren von Slmgr.vbs für die Ausführung für Computer in einer Arbeits-gruppe
Konfigurieren von KMS-Clients
Manuelles Zuweisen eines KMS-Hosts
Deaktivieren der automatischen Aktivierung
Aktivieren der automatischen Erkennung für einen KMS-Client
Bereitstellen von KMS-Clients
Manuelles Aktivieren eines KMS-Clients
Setup-Schlüssel für KMS-Clients
Konvertieren eines MAK-Aktivierungsclients in einen KMS-Client
Konvertieren von Einzelhandelsversionen in Editionen mit Volumenaktivierung
MAK-Aktivierung
Konvertieren von KMS-Clients in MAK-Aktivierungsclients
Installieren eines MAK bei der Installation des Betriebssystems
Installieren eines MAK nach der Installation des Betriebssystems
Aktivieren von MAK-Clients
Aktivieren von MAK-Clients über das Internet
Aktivierung über einen Proxyserver
Aktivieren von MAK-Clients über das Telefon
Aktivieren von MAK-Clients mithilfe von VAMT
Integrieren von MAKs in Deployment Workbench
Erneute Aktivierung
Anhang 1: Optionale Clientkonfigurationen für die Volumenaktivierung
Freigabe der Aktivierung für Standardbenutzer
Deaktivieren von Aktivierungsbenachrichtigungen
Anhang 2: Beispieldatei für die unbeaufsichtigte Installation
Einführung
In diesem Handbuch sind Verfahren beschrieben, die bei der Bereitstellung von Volume Activation 2.0 ausgeführt werden müssen. Mit Volume Activation 2.0 werden die Betriebssysteme Windows Vista und Windows Server 2008 für Volumen-lizenz-kunden aktiviert. Sie können zur Implementierung von Volumenaktivierungen wahlweise den Schlüsselverwaltungsdienst (Key Management Service, KMS), Mehrfachaktivierungsschlüssel (Multiple Activation Key, MAK) oder eine Kombi-nation aus beidem verwenden. Für welche Aktivierungsmethode Sie sich entschei-den, hängt von den Anforderungen Ihrer Organisation und der Netzwerkinfra-struktur ab.
Vor der Ausführung von in diesem Handbuch beschriebenen Schritten müssen Sie planen, welche Aktivierungsmethoden Sie benötigen und wie Sie diese implemen-tieren möchten. Weitere Informationen zum Planen einer Bereitstellung der Volumenaktivierung finden Sie im Volume Activation 2.0-Planungshandbuch.
Vorbereitungen
Standardmäßig sind für die Aktivierung lokale Administratorrechte erforderlich. Dieses Handbuch enthält Verfahren, mit denen Skripts ausgeführt und Änderungen an der Registrierung vorgenommen werden. Es hat sich bewährt, diese Rechte an ausgewählte IT-Implementierer zu delegieren. Sie können sogar die Rechte zum Ändern von Product Keys und zum Durchführen von Aktivierungen Endbenutzern zuweisen; davon wird jedoch abgeraten.
Falls die Aktivierung fehlschlägt, finden Sie im Volume Activation 2.0-Betriebshandbuch Anleitungen zur Problembehandlung. Sie finden dort eine Tabelle, in der Sie Fehlercodes sowie mögliche Schritte zum Lösen häufig auftretender Probleme nachschlagen können.
KMS-Aktivierung
Die KMS-Aktivierung ist so konzipiert, dass der Administratoreingriff auf ein Minimum beschränkt ist. Wenn in der Netzwerkumgebung dynamisches DNS (DDNS) unterstützt wird und die automatische Veröffentlichung von Diensten durch die Computer zulässig ist, müssen Sie möglicherweise den KMS-Host nicht konfigu-rieren. Wenn Sie jedoch über mehrere KMS-Hosts verfügen oder im Netzwerk DDNS nicht unterstützt wird, müssen Sie möglicherweise einige zusätzliche Konfigu-rations-schritte ausführen.
Warnung Manche Verfahren in diesem Abschnitt enthalten Registrierungsänderungen. Es können schwerwiegende Probleme auftreten, wenn Sie die Registrierung mithilfe des Registrierungs-Editors oder einer anderen Methode fehlerhaft ändern. Dadurch kann eine Neuinstallation des Betriebssystems erforderlich werden. Microsoft kann nicht gewähr-leisten , dass diese Probleme gelöst werden können. Änderungen an der Registrie-rung werden auf eigene Gefahr vorgenommen.
Konfigurieren von DNS für die KMS-Aktivierung
KMS-Hosts veröffentlichen ihre Existenz automatisch, indem sie Ressourceneinträge für Dienste (SRV) auf dem DNS-Server erstellen. Wenn Sie nur über einen KMS-Host verfügen und DDNS unterstützt wird, ist keine Aktion erforderlich, damit der KMS-Host den SRV-Eintrag für die Veröffentlichung des KMS-Diensts erstellt. Wenn allerdings mehrere KMS-Hosts vorhanden sind, kann nur der erste KMS-Host einen SRV-Eintrag erstellen. Die nachfolgenden KMS-Hosts können SRV-Einträge nur ändern oder aktualisieren, wenn die Standardberechtigungen auf dem DNS-Server geändert werden.
Ändern der SRV-Standardberechtigungen
Für dieses Verfahren müssen Sie über Administratorrechte in der Domäne verfügen, und alle KMS-Hosts müssen zur selben Active Directory®-Domäne gehören.
| So ändern Sie die SRV-Standardberechtigungen auf einem Microsoft DNS-Server |
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Veröffentlichen mehrerer DNS-Domänen
Standardmäßig wird nur die DNS-Domäne, zu der der KMS-Host gehört, in einem SRV-Eintrag registriert. Wenn in der Netzwerkumgebung nur eine DNS-Domäne vorhanden ist, ist keine weitere Aktion erforderlich. Wenn mehrere DNS-Domänen-namen vorhanden sind, können Sie eine Liste von DNS-Domänen erstellen, die ein KMS-Host beim Veröffentlichen des SRV-Eintrags verwenden kann. Durch Festlegen dieses Registrierungswerts wird das Standardverhalten des KMS-Hosts für die Veröffentlichung nur in der Domäne ausgesetzt, die als primäres DNS-Suffix angegeben ist.
Nach Abschluss dieses Verfahrens können Sie den Registrierungsschlüssel exportie-ren und dann auf weiteren KMS-Hosts importieren. Ob das Verfahren erfolgreich ausgeführt wurde, können Sie im Anwendungsprotokoll auf den einzelnen KMS-Hosts überprüfen. Mit dem Ereignis 12294 wird angegeben, dass der KMS-Host den SRV-Eintrag erfolgreich erstellt hat. Das Ereignis 12293 weist darauf hin, dass der SRV-Eintrag nicht erfolgreich erstellt wurde. Eine vollständige Liste der Fehlercodes im Aktivierungsprotokoll finden Sie im Volume Activation 2.0-Betriebshandbuch.
| So legen Sie die automatische Veröffentlichung von KMS in mehreren DNS-Domänen fest |
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Manuelles Erstellen von SRV-Einträgen in DNS
Wenn DDNS nicht unterstützt wird, muss ein Administrator den SRV-Eintrag zum Veröffentlichen der Verfügbarkeit eines KMS-Hosts manuell erstellen. Manuell erstellte SRV-Einträge können neben von KMS-Hosts in anderen Domänen automatisch veröffentlichten SRV-Einträgen bestehen, vorausgesetzt, alle Einträge werden so verwaltet, dass keine Konflikte entstehen. In Umgebungen ohne DDNS-Unterstützung sollte die automatische Veröffentlichung für alle KMS-Hosts deaktiviert werden. Auf diese Weise wird vermieden, dass in Ereignisprotokollen fehlgeschlagene DNS-Veröffentlichungen als Ereignisse erfasst werden. Sie können die automatische Veröffentlichung deaktivieren, indem Sie das Skript Slmgr.vbs mit dem Parameter /cdns ausführen. Weitere Informationen zum Skript Slmgr.vbs finden Sie in diesem Dokument im Abschnitt „Konfigurieren von KMS“.
Mit diesem Verfahren wird ein KMS-SRV-Eintrag in Microsoft® DNS-Server erstellt. Bei diesem Verfahren wird der KMS-Standardport, TCP-Port 1688, verwendet. Wenn in Ihrer Organisation ein anderer TCP-Port verwendet wird, geben Sie stattdessen diese Portnummer ein.
| So erstellen Sie manuell einen KMS-SRV-Eintrag auf einem Microsoft DNS-Server |
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Manuelles Erstellen von SRV-Einträgen auf einem mit BIND 9.x kompatiblen DNS-Server
Auch wenn in Ihrer Organisation ein DNS-Server eines anderen Anbieters verwen-det wird, können Sie die erforderlichen SRV-Einträge erstellen, vorausgesetzt, der DNS-Server ist mit BIND 9.x kompatibel.
Machen Sie beim Erstellen des Eintrags folgende Angaben:
-
Name = _vlmcs._TCP
-
Typ = SRV
-
Priorität = 0
-
Gewichtung = 0
-
Port = 1688
-
Hostname = <FQDN oder A-Name des KMS-Hosts>
Die Felder Priorität und Gewichtung werden von KMS nicht verwendet und vom KMS-Client ignoriert. Trotzdem müssen sie in die Zonendatei aufgenommen werden.
Damit ein mit BIND 9.x kompatibler DNS-Server die automatische Veröffentlichung von KMS unterstützt, konfigurieren Sie den BIND-Server so, dass die Aktualisierung von Ressourceneinträgen von KMS-Hosts zulässig ist. Fügen Sie z. B. der Zonen-definition in named.conf (oder named.conf.local) folgende Zeile hinzu:
allow-update { any; };
Hinweis: Es kann auch eine allow-update-Anweisung in named.conf.options hinzugefügt werden, um DDNS für alle auf dem Server gehosteten Zonen zuzulassen.
Deaktivieren der DNS-Veröffentlichung
KMS-Hosts veröffentlichen ihre Existenz automatisch, indem sie Ressourceneinträge für Dienste (SRV) in DNS erstellen. Führen Sie zum Deaktivieren der automatischen DNS-Veröffentlichung durch einen KMS-Host die folgenden Schritte aus.
| So deaktivieren Sie die Veröffentlichung von KMS-SRV-Einträgen in DNS |
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Aktivieren der DNS-Veröffentlichung
Standardmäßig versuchen KMS-Hosts automatisch, den KMS-Dienst zu veröffentlichen, indem sie SRV-Einträge in der DNS-Datenbank erstellen. Wenn dieses Verhalten deaktiviert ist, können Sie es wie folgt jederzeit aktivieren.
| So aktivieren Sie die Veröffentlichung von KMS-SRV-Einträgen in DNS |
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Installieren von KMS-Hosts
Zum Aktivieren der KMS-Funktionalität wird auf einem KMS-Host ein KMS-Schlüssel installiert. Anschließend wird der Host mit gehosteten Diensten von Microsoft aktiviert. Computer mit Windows Vista, Windows Server 2008 und Windows Server 2003 können als KMS-Hosts fungieren.
| So installieren Sie einen KMS-Host auf einem Computer mit Windows Vista oder Windows Server 2008 |
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| So installieren Sie einen KMS-Host auf einem Computer mit Windows Server 2003 |
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Wenn der KMS-Host richtig konfiguriert ist, können Sie dies daran erkennen, dass die Anzahl der KMS-Clients steigt. Führen Sie auf dem KMS-Host slmgr.vbs /dli aus, um die aktuelle Anzahl abzurufen. Sie können auch das Protokoll des Schlüssel-verwaltungsdiensts im Ordner Anwendungs- und Dienstprotokolle auf Ereignisse mit der Nummer 12290 überprüfen, mit denen Aktivierungsanfor-derungen von KMS-Clients aufgezeichnet werden. Bei jedem Ereignis werden der Name des Computers und der Zeitstempel der Aktivierungsanforderung angezeigt.
Konfigurieren von KMS
Slmgr.vbs (Service License Manager) ist ein im Lieferumfang von Volume Activation 2.0 enthaltenes Skript, das zum Abrufen von Informationen zur Volumen-lizenzierung verwendet wird. Dieses Skript kann lokal auf dem Zielsystem oder remote von einem anderen Computer ausgeführt werden. Führen Sie Slmgr.vbs an einer Eingabeaufforderung mit erhöhten Rechten aus, es sei denn, die Aktivierung ist für Standardbenutzer aktiviert. Wenn ein Standardbenutzer Slmgr.vbs ausführt, fehlen möglicherweise Lizenzdaten, oder es sind falsche Lizenzdaten vorhanden.
Hinweis: Selbst bei den Nur-Anzeige-Optionen müssen alle Skriptfunktionen an einer Eingabe-aufforderung mit erhöhten Rechten ausgeführt werden, sofern nicht die Aktivierung für Standard-benutzer aktiviert ist.
Für Slmgr.vbs kann wscript oder cscript verwendet werden. Sie können das gewünschte Skriptmodul auswählen. Wenn kein Skriptmodul angegeben ist, wird Slmgr.vbs mit dem Standardskriptmodul wscript ausgeführt. Damit die Änderungen wirksam werden, müssen Sie den Softwarelizenzierungsdienst neu starten. Starten Sie den Softwarelizenzierungsdienst über Dienste neu, oder führen Sie an einer Eingabeaufforderung mit erhöhten Rechten folgenden Befehl aus:
net stop slsvc && net start slsvc
Für Slmgr.vbs ist ein Parameter erforderlich. Wenn das Skript ohne Parameter ausgeführt wird, werden Hilfeinformationen für das Skript angezeigt. In Tabelle 1 sind die Parameter für Slmgr.vbs jeweils mit einer Beschreibung aufgeführt.
Allgemeine Syntax von Slmgr.vbs:
cscript [Pfad]\slmgr.vbs /Parameter
Tabelle 1: Parameter für Slmgr.vbs
| Parameter | Beschreibung |
|---|---|
|
/sprt <Portnummer> |
Legt den TCP-Kommunikationsanschluss auf einem KMS-Host fest. Ersetzen Sie <Portnummer> durch die gewünschte TCP-Portnummer. Die Standardeinstellung ist 1688. |
|
/ cdns |
Deaktiviert die automatische DNS-Veröffentlichung durch einen KMS-Host. |
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/ sdns |
Aktiviert die automatische DNS-Veröffentlichung durch den KMS-Host. |
|
/ cpri |
Setzt die Priorität von KMS-Hostprozessen herab. |
|
/ spri |
Legt die Priorität von KMS-Hostprozessen auf „Normal“ fest. |
|
/sai <Aktivierungsintervall> |
Ändert die Häufigkeit, mit der ein KMS-Client versucht, durch Kontaktaufnahme mit einem KMS-Host die Aktivierung durchzuführen. Ersetzen Sie <Aktivierungsintervall> durch die gewünschte Anzahl von Minuten. Die Standardeinstellung ist 120. |
|
/sri <Erneuerungsintervall> |
Ändert die Häufigkeit, mit der ein KMS-Client versucht, durch Kontaktaufnahme mit einem KMS-Host die Aktivierung zu erneuern. Ersetzen Sie <Erneuerungsintervall> durch die gewünschte Anzahl von Minuten. Die Standardeinstellung ist 10080 (7 Tage). |
|
/ dli |
Ruft den aktuellen KMS-Aktivierungswert vom KMS-Host ab. |
Ausführen von Slmgr.vbs von einem Remotecomputer
Für die Ausführung von Slmgr.vbs sind zusätzliche Parameter erforderlich. Sie müssen den Computernamen des Zielcomputers sowie den Benutzernamen und das Kennwort eines Benutzerkontos mit lokalen Administratorrechten auf dem Ziel-computer angeben.
Wenn das Skript ohne Angabe eines Benutzernamens und Kennworts remote ausgeführt wird, werden die Anmeldeinformationen des Benutzers angezeigt, der das Skript ausführt.
Die folgende Syntax zeigt die zusätzlichen Parameter, die für die Remoteausführung von Slmgr.vbs erforderlich sind:
cscript [Pfad]\slmgr.vbs Zielcomputername Benutzername Kennwort /Parameter
Konfigurieren der Windows-Firewall
Slmgr.vbs verwendet WMI. Mit den folgenden Verfahren wird die Windows-Firewall so konfiguriert, dass WMI-Datenverkehr zulässig ist.
| So konfigurieren Sie die Windows-Firewall für die Remotefunktionalität von Slmgr.vbs in einem einzelnen Subnetz |
|---|
|
Hinweis: Die Windows®-Firewallausnahmen im privaten und im öffentlichen Profil werden standardmäßig nur auf Datenverkehr angewendet, der aus dem lokalen Subnetz stammt. Wenn die Ausnahmen auf mehrere Subnetze angewendet werden sollen, ändern Sie die Einstellungen für die Ausnahmen in Windows-Firewall mit erweiterter Sicherheit. Nach dem Zuordnen zu einer Active Directory-Domäne wählen Sie Domänenprofil aus.
| Konfigurieren der Windows-Firewall für die Remotefunktionalität von Slmgr.vbs über mehrere Subnetze hinweg |
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Konfigurieren von Slmgr.vbs für die Ausführung für Computer in einer Arbeits-gruppe
Damit Slmgr.vbs remote für Computer in einer Arbeitsgruppe ausgeführt werden kann, müssen Sie einen Wert im Registrierungsschlüssel festlegen, mit dem die Benutzerzugriffssteuerung so geändert wird, dass Remotevorgänge zu Verwaltungs-zwecken zulässig sind.
Warnung Es können schwerwiegende Probleme auftreten, wenn Sie die Registrierung mithilfe des Registrierungs-Editors oder einer anderen Methode fehlerhaft ändern. Dadurch kann eine Neuinstallation des Betriebssystems erforderlich werden. Microsoft kann nicht gewährleisten, dass diese Probleme gelöst werden können. Änderungen an der Registrierung werden auf eigene Gefahr vorgenommen.
| So konfigurieren Sie Slmgr.vbs für die Ausführung für Computer in einer Arbeitsgruppe |
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Konfigurieren von KMS-Clients
In diesem Abschnitt werden Verfahren zum Installieren und Konfigurieren von Computern als KMS-Clients beschrieben. Standardmäßig werden Volumeneditionen von Windows Vista und Windows Server 2008 als KMS-Clients installiert. Wenn auf den Computern, die Sie mit KMS aktivieren möchten, eines dieser Betriebssysteme ausgeführt wird und im Netzwerk die automatische DNS-Erkennung zulässig ist, sind keine weiteren Konfigurationsschritte erforderlich.
Manuelles Zuweisen eines KMS-Hosts
Wenn im Netzwerk DDNS nicht unterstützt wird, müssen Sie den KMS-Clients manuell einen KMS-Host zuweisen. Durch die manuelle Zuweisung eines KMS-Hosts wird die automatische Erkennung von KMS auf einem KMS-Client deaktiviert.
|
So weisen Sie einem KMS-Client manuell einen KMS-Host zu |
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Deaktivieren der automatischen Aktivierung
Ein Administrator kann durch Festlegen des folgenden Registrierungsschlüssels alle Aktivierungsversuche auf einem beliebigen Clientcomputer unterbinden.
Warnung Es können schwerwiegende Probleme auftreten, wenn Sie die Registrierung mithilfe des Registrierungs-Editors oder einer anderen Methode fehlerhaft ändern. Dadurch kann eine Neu-installation des Betriebssystems erforderlich werden. Microsoft kann nicht gewährleisten, dass diese Probleme gelöst werden können. Änderungen an der Registrierung werden auf eigene Gefahr vorgenommen.
| So deaktivieren Sie die automatische Aktivierung |
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Aktivieren der automatischen Erkennung für einen KMS-Client
Standardmäßig versuchen KMS-Clients automatisch, KMS-Hosts zu erkennen. Sie können die automatische Erkennung deaktivieren, indem Sie einem KMS-Client manuell einen KMS-Host zuweisen. Wenn Sie die automatische Erkennung deaktiviert haben, können Sie sie mit folgendem Verfahren wieder aktivieren.
| So aktivieren Sie die automatische Erkennung für einen KMS-Client |
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Bereitstellen von KMS-Clients
Dieses Verfahren ist für Organisationen konzipiert, die die Imaging Services von Microsoft verwenden. Sie können wahlweise Sysprep.exe oder ein Skript ausführen. Mit dem Parameter /generalize für Sysprep.exe werden der Aktivierungs--zähler, die Sicherheits-ID und weitere wichtige Parameter zurück-gesetzt. Wenn der Aktivierungszähler zurückgesetzt wird, läuft der Aktivierungs-zeitraum des Abbilds nicht ab, bevor dieses bereitgestellt wird. Der installierte Product Key wird durch die Ausführung von Sysprep.exe nicht entfernt, und Sie werden während der Miniinstallation nicht zur Eingabe eines neuen Product Keys aufgefordert.
Wenn die Ausführung von Sysprep.exe Änderungen bewirkt, die die Bereitstellung verkomplizieren, können Sie stattdessen das Skript Slmgr.vbs mit dem Parameter /Rearm ausführen. Durch dieses Skript wird der Aktivierungszähler zurückgesetzt, aber es werden keine weiteren Änderungen am System vorgenommen. Sie können den Aktivierungszähler für Computer mit Windows Vista und Windows Server 2008 dreimal zurücksetzen. Für Computer mit Enterprise-Editionen von Windows Server 2008 können Sie den Aktivierungszähler fünfmal zurücksetzen.
Führen Sie dieses Verfahren erst aus, wenn das Referenzsystem für das Abbild vollständig konfiguriert worden ist.
| Bereitstellen von KMS-Clients für die KMS-Aktivierung |
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Manuelles Aktivieren eines KMS-Clients
Standardmäßig versuchen KMS-Clients automatisch in festgelegten Intervallen, die Aktivierung durchzuführen. Wenn Sie bestimmte KMS-Clients, z. B. servergespei-cherte Clients, manuell aktivieren müssen, bevor Sie sie an Benutzer verteilen, können Sie eines der folgenden beiden Verfahren ausführen. Dafür müssen Sie Mitglied der Administratorengruppe auf dem lokalen Computer sein, oder die ent-sprechenden Rechte müssen an Sie delegiert worden sein. Der Computer muss Zugriff auf einen KMS-Host im Netzwerk der Organisation haben, damit dieses Verfahren abgeschlossen werden kann.
|
| So aktivieren Sie einen KMS-Client manuell mithilfe des Skripts Slmgr.vbs |
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Setup-Schlüssel für KMS-Clients
Standardmäßig wird unter den Betriebssystemen Windows Vista und Windows Server 2008 für die Aktivierung KMS verwendet. Sie können die Aktivierungs-methode eines KMS-Clients in MAK ändern. Um wieder zu KMS zu wechseln, installieren Sie den entsprechenden Product Key. In Tabelle 2 sind die Setup-Schlüssel für KMS-Clients für Volumeneditionen von Windows Vista und Windows Server 2008 aufgeführt.
Tabelle 2: Setup-Schlüssel für KMS-Clients
| Edition des Betriebssystems | Product Key |
|---|---|
|
Windows Vista Business |
YFKBB-PQJJV-G996G-VWGXY-2V3X8 |
|
Windows Vista Business N |
HMBQG-8H2RH-C77VX-27R82-VMQBT |
|
Windows Vista Enterprise |
VKK3X-68KWM-X2YGT-QR4M6-4BWMV |
|
Windows Vista Enterprise N |
VTC42-BM838-43QHV-84HX6-XJXKV |
|
Windows Server 2008 Datacenter |
7M67G-PC374-GR742-YH8V4-TCBY3 |
|
Windows Server 2008 Datacenter ohne Hyper-V |
22XQ2-VRXRG-P8D42-K34TD-G3QQC |
|
Windows Server 2008 für Itanium-basierte Systeme |
4DWFP-JF3DJ-B7DTH-78FJB-PDRHK |
|
Windows Server 2008 Enterprise |
YQGMW-MPWTJ-34KDK-48M3W-X4Q6V |
|
Windows Server 2008 Enterprise ohne Hyper-V |
39BXF-X8Q23-P2WWT-38T2F-G3FPG |
|
Windows Server 2008 Standard |
TM24T-X9RMF-VWXK6-X8JC9-BFGM2 |
|
Windows Server 2008 Standard ohne Hyper-V |
W7VD6-7JFBR-RX26B-YKQ3Y-6FFFJ |
|
Windows Web Server 2008 |
WYR28-R7TFJ-3X2YQ-YCY4H-M249D |
Konvertieren eines MAK-Aktivierungsclients in einen KMS-Client
Standardmäßig sind Windows Vista und Windows Server 2008 KMS-Clients. Sie können einen KMS-Client jederzeit in einen MAK-Client und wieder in einen KMS-Client konvertieren. Der Computer muss Zugriff auf einen KMS-Host im Netzwerk der Organisation haben, damit dieses Verfahren abgeschlossen werden kann.
| So konvertieren Sie einen MAK-Aktivierungsclient in einen KMS-Client |
|---|
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Konvertieren von Einzelhandelsversionen in Editionen mit Volumenaktivierung
Sie können Einzelhandelsversionen von Windows Vista Business und alle Editionen von Windows Server 2008 in MAK- oder KMS-Clients konvertieren, vorausgesetzt, Ihre Organisation hat die entsprechenden Volumenlizenzen erworben und entspricht den Produktbenutzungsrechten. Überspringen Sie zum Konvertieren von Windows Vista Business und allen Editionen von Windows Server 2008 von der Einzel-handels-version in einen KMS-Host oder KMS-Client die Seite, auf der Sie bei der Installation des Betriebssystems zur Eingabe des Product Keys aufgefordert werden. Öffnen Sie nach Abschluss der Installation ein Eingabeaufforderung mit erhöhten Rechten, und geben Sie Slmgr.vbs /ipk Setup-Schlüssel ein. Ersetzen Sie Setup-Schlüssel durch den KMS-Setup-Schlüssel für die betreffende Version von Windows Vista oder Windows Server 2008. Überspringen Sie zum Konvertieren einer Einzelhandelsversion in einen MAK-Client die Seite, auf der Sie bei der Installation des Betriebssystems zur Eingabe des Product Keys aufgefordert werden. Führen Sie nach Abschluss der Installation das unter So konfigurieren Sie einen Clientcomputer mithilfe von „System“ für die MAK-Aktivierung beschriebene Verfahren aus.
MAK-Aktivierung
MAK wird für die einmalige Aktivierung über die gehosteten Aktivierungsdienste von Microsoft verwendet, wenn keine Erneuerungen erforderlich sind.
Konvertieren von KMS-Clients in MAK-Aktivierungsclients
Windows Vista und Windows Server 2008 werden automatisch als KMS-Clients installiert. Zum Konvertieren eines KMS-Clients in einen MAK-Aktivierungsclient müssen Sie einen Mehrfachaktivierungsschlüssel (Multiple Activation Key, MAK) installieren. Sie können einen MAK jederzeit während oder nach der Betriebs-system-installation installieren.
Ein MAK kann auf einem Referenzabbild von Windows Vista Service Pack 1 (SP1) ebenso wie auf der ersten veröffentlichten Version von Windows Server 2008 installiert werden, damit für alle Installationen anhand dieses Abbilds standard-mäßig die MAK-Aktivierung verwendet wird. Auf diese Weise muss in einer Datei für die unbeaufsichtigte Installation kein MAK angegeben werden.
Installieren eines MAK bei der Installation des Betriebssystems
Sie können einen KMS-Client während der ersten Installation von Windows Vista oder Windows Server 2008 in einen MAK-Client konvertieren, indem Sie einen MAK in eine Datei für die unbeaufsichtigte Installation einschließen. Die Textdatei für die unbeaufsichtigte Installation können Sie mit Setup.exe oder mit dem Windows®-Bereitstellungsdienst (Windows Deployment Service, WDS) verwenden. Weitere Informationen finden Sie in der Hilfedatei Referenz für das unbeaufsichtigte Windows-Setup im Windows Automated Installation Kit (Windows AIK). Eine Beispieldatei für die unbeaufsichtigte Installation finden Sie in Anhang 2 dieses Dokuments.
Hinweis: Der MAK wird in der Textdatei für die unbeaufsichtigte Installation in Klartext gespeichert, wie für den Installationsvorgang erforderlich. Während einer unbeaufsichtigten Installation wird die Datei unattend.xml oder autounattend.xml in den Ordner %systemroot%\panther auf dem Zielcomputer kopiert. Am Ende des Installations-vorgangs wird jedoch der MAK gelöscht und durch „SENSITIVE*DATA*DELETED“ ersetzt.
Installieren eines MAK nach der Installation des Betriebssystems
Sie können eine Volumenedition von Windows Vista und Windows Server 2008 mithilfe von „System“ oder durch Ausführen des Skripts Slmgr.vbs für die Verwen-dung der MAK-Aktivierung konfigurieren. Für beide Verfahren müssen Sie über Administratorrechte auf dem Clientcomputer verfügen. Nach Abschluss beider Verfahren versucht der MAK-Client nach Ablauf des nächsten planmäßigen Inter-valls, die Aktivierung über das Internet durchzuführen. Wenn die Aktivierung fehlschlägt, wird die MAK-Aktivierung standardmäßig alle zwei Stunden automatisch wiederholt. Damit die Aktivierungsversuche automatisch fortgesetzt werden, benötigt der Benutzer keine Administratorrechte.
| So konfigurieren Sie einen Clientcomputer mithilfe von „System“ für die MAK-Aktivierung |
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| So konvertieren Sie einen Clientcomputer mithilfe eines Skripts in einen MAK-Aktivierungsclient |
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Aktivieren von MAK-Clients
Nachdem ein Client in einen MAK-Aktivierungsclient konvertiert wurde, versucht er nach Ablauf des nächsten planmäßigen Intervalls, die Aktivierung über das Internet durchzuführen. Sie können jedoch die sofortige Aktivierung über „System“, über das Internet, telefonisch oder mithilfe von VAMT (Volume Activation Management Tool, Volumenaktivierungs-Verwaltungstool) erzwingen.
Wenn der Computer aktiviert ist, erkennen Sie dies daran, dass in der unteren rechten Ecke des Desktops Windows ist aktiviert angezeigt wird. Sie können auch an einer Eingabeaufforderung Slmgr.vbs /dli ausführen, um den Aktivie-rungs--status eines Computers anzuzeigen.
Aktivieren von MAK-Clients über das Internet
Für dieses Verfahren benötigen Sie Administratorrechte auf dem MAK-Clientcomputer, und der MAK-Clientcomputer muss über Internetzugriff verfügen. Windows meldet, ob die Aktivierung erfolgreich durchgeführt wurde. Wenn Sie die Aktivierung nicht durchführen können, stehen im Assistenten zusätzliche Optionen zur Verfügung.
| So aktivieren Sie MAK manuell über die Systemeigenschaften |
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| So aktivieren Sie einen MAK-Client manuell über das Internet |
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Aktivierung über einen Proxyserver
Die Aktivierung über das Internet ist möglicherweise blockiert, wenn der Proxy-server die Benutzerauthentifizierung erfordert. In Microsoft ISA Server wird diese Einstellung als Standardauthentifizierung bezeichnet. Da bei Aktivierungsanfor-derungen die Anmeldeinformationen des Benutzers dem Proxyserver nicht ange-zeigt werden, wird von der Verwendung der Standardauthentifizierung mit ISA oder anderen Proxyservern abgeraten. Wenn Sie jedoch die Standardauthentifizierung oder einen vergleichbaren Mechanismus auf dem Proxyserver verwenden müssen, fügen Sie der Ausschlussliste für die Proxyauthentifizierung die folgenden URLs hinzu:
-
http://go.microsoft.com/*
-
https://sls.microsoft.com/*
-
https://sls.microsoft.com:443
-
http://crl.microsoft.com/pki/crl/products/MicrosoftRootAuthority.crl
-
http://crl.microsoft.com/pki/crl/products/MicrosoftProductSecureCommunications.crl
-
http://www.microsoft.com/pki/crl/products/MicrosoftProductSecureCommunications.crl
-
http://crl.microsoft.com/pki/crl/products/MicrosoftProductSecureServer.crl
-
http://www.microsoft.com/pki/crl/products/MicrosoftProductSecureServer.crl
Aktivieren von MAK-Clients über das Telefon
Verwenden Sie dieses Verfahren zum Aktivieren von Computern, die in das Netz-werk der Organisation eingebunden, aber nicht mit dem Internet verbunden sind. Wenn Sie häufig Aktivierungen durchführen oder mehrere Computer aktivieren müssen, ist es möglicherweise sinnvoll, den Vorgang mit dem Skript Slmgr.vbs zu automatisieren.
| So aktivieren Sie einen MAK-Client manuell über das Telefon |
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Aktivieren von MAK-Clients mithilfe von VAMT
Mit VAMT können Sie die MAK-Bereitstellung und die Aktivierung über das Internet automatisieren. Dabei werden MAKs von einer zentralen Konsole aus verteilt. VAMT hält den Aktivierungswert auf dem aktuellen Stand und listet den Aktivierungs-status aller mit MAK aktivierten Systeme in der Umgebung auf. Sie können VAMT unter http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkID=77533 (möglicherweise in englischer Sprache) herunterladen. Der Download umfasst eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für VAMT.
Integrieren von MAKs in Deployment Workbench
Microsoft Deployment bietet eine Lösung mit dem Namen Deployment Workbench, die den Windows-Installations-Assistenten ausführt und MAKs während des Setups von Clientcomputern anwendet. Das Referenzabbild kann für die KMS-Aktivierung vorbereitet, jedoch mit einem MAK aktiviert werden, wenn keine KMS-Infrastruktur erkannt wird. Die automatische MAK-Anwendung erfolgt nach der Erstellung des Computerabbilds. Weitere Informationen zur Verwendung von Imagex.exe finden Sie im Handbuch Erste Schritte mit dem Windows AIK (Windows Automated Installation Kit) im Abschnitt zur Bereitstellung von Abbildern.
Erneute Aktivierung
Sowohl unter Windows Vista als auch unter Windows Server 2008 wird bei der Anmeldung die Hardwarekonfiguration des Computers überprüft. Wenn dabei erhebliche Änderungen der Hardware erkannt werden, ist eine erneute Aktivierung erforderlich. Die tatsächlichen Gewichtungsfaktoren und Schwellenwerte können variieren, da diese Werte mit dem sich ständig weiterentwickelnden Markt für Computerhardware Schritt halten müssen. Im Allgemeinen gelten auf Computern mit MAK-Aktivierung die gleichen Regeln für die erneute Aktivierung wie auf Computern mit Einzelhandelsversionen, wohingegen auf KMS-Aktivierungsclients vorwiegend anhand von Festplattenänderungen ermittelt wird, ob eine erneute Aktivierung erforderlich ist.
Anhang 1: Optionale Clientkonfigurationen für die Volumenaktivierung
Volume Activation 2.0 unterstützt optionale Konfigurationen, die in bestimmten Umgebungen funktionieren können, für die meisten Umgebungen jedoch nicht empfohlen werden. Bevor die Verfahren in diesem Anhang wirksam werden, muss der Softwarelizenzierungsdienst neu gestartet werden.
Warnung Dieser Abschnitt enthält Verfahren, mit denen Einstellungen in der Registrierung geändert werden. Es können schwerwiegende Probleme auftreten, wenn Sie die Regis-trierung mithilfe des Registrierungs-Editors oder einer anderen Methode fehlerhaft ändern. Dadurch kann eine Neuinstallation des Betriebssystems erforderlich werden. Microsoft kann nicht gewährleisten, dass diese Probleme gelöst werden können. Änderungen an der Registrierung werden auf eigene Gefahr vorgenommen.
Freigabe der Aktivierung für Standardbenutzer
Ein Administrator kann einen Registrierungsschlüssel erstellen, durch den es einem Standardbenutzer ermöglicht wird, einen MAK anzuwenden und einen Computer zu aktivieren. Nach Abschluss dieses Verfahrens sind für die Produktaktivierung keine Administratorrechte mehr erforderlich. Das bedeutet, dass ein Standardbenutzer einen KMS-Client auf die MAK-Aktivierung umstellen, einen Computer manuell aktivieren und bei Bedarf einen vorhandenen MAK durch einen neuen ersetzen kann. Von diesem Verfahren wird abgeraten, da dadurch die Sicherheit auf dem Computer herabgesetzt wird.
Hinweis Wenn ein Standardbenutzer einen MAK oder KMS-Schlüssel installiert, werden die ProductID-Registrierungswerte nicht aktualisiert. Dies betrifft in erster Linie den Produktsupport. Microsoft Support Services ist sich dieser Situation bewusst.
| So aktivieren Sie die Aktivierung für Standardbenutzer |
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Deaktivieren von Aktivierungsbenachrichtigungen
Ein Administrator kann durch Hinzufügen eines neuen Werts zur Registrierung die Benachrichtigungen zur Softwarelizenzierung deaktivieren (davon wird abgeraten). Mit diesem Wert werden alle Benachrichtigungen zur Softwarelizenzie-rung deaktiviert, einschließlich Sprechblasen, Assistenten und Aufgabendialog-feldern.
| So deaktivieren Sie Aktivierungsbenachrichtigungen |
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Anhang 2: Beispieldatei für die unbeaufsichtigte Installation
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