(0) exportieren Drucken
Alle erweitern

Windows Vista - Verbesserte Bereitstellung

Verbesserte Features und Tools vereinfachen die Bereitstellung und Verwaltung von Windows Vista

Auf dieser Seite

ÜberblickÜberblick
Windows Vista - DesignverbesserungenWindows Vista - Designverbesserungen
Tools und TechnologienTools und Technologien
Bereitstellung - Best PracticesBereitstellung - Best Practices
ZusammenfassungZusammenfassung
Zusätzliche InformationenZusätzliche Informationen

Bei der Bereitstellung von Desktop-Computern scheint oftmals ein Kompromiss zwischen den Bereitstellungskosten und den geschäftlichen Vorteilen durch das neue Betriebssystem notwendig zu sein. In diesem Artikel werden die neuen Bereitstellungsfeatures und -tools von Windows Vista (bisher unter dem Codenamen Microsoft Windows Longhorn bekannt) beschrieben. Sie erfahren, wie diese Features die Bereitstellung für Ihre Organisation einfacher und weniger kostenintensiv machen.

Überblick

Die Bereitstellung eines neuen Betriebssystems ist ein Balanceakt. Auf der einen Seite stehen die Vorteile des neuen Betriebssystems und auf der anderen Seite die Kosten für dessen Bereitstellung. Wenn Sie die beiden Seiten vergleichen, dann scheint es aufgrund der Komplexität der Bereitstellung schwer, die Vorteile eines neuen Betriebssystems schnell umzusetzen. Es gibt mehrere Faktoren, die hierbei eine Rolle spielen:

  • Für die Bereitstellung notwendige Zeit, Kosten sowie Aufwand.
  • Kompatiblitätsprobleme zwischen Anwendungen und dem neuen Betriebssystem.
  • Unklare und fehleranfällige Bereitstellungsprozesse, die zu steigenden Kosten führen.
  • Fehlende Best Practices für die Bereitstellung von Desktop-Betriebssystemen.
  • Fehlen von umfassenden Bereitstellungstools:

Windows Vista verändert diese Situation. Es ist einfacher bereitzustellen, zu verwalten und zu supporten - egal, ob es sich um ein kleines Unternehmen oder um ein Unternehmen mit Tausenden von Computern handelt. Windows Vista senkt die Kosten deutlich, und es reduziert zudem die für die Bereitstellung und Migration erforderliche Zeit durch neue Imaging-Technologien drastisch. Um die größten Barrieren für die Bereitstellung, die Anwendungskompatibilität und -migration zu beseitigen, verfügt Windows Vista über Designverbesserungen und verbesserte Tools, die Sie bei der Migration von Benutzer zur neuen Plattform unterstützen.

In diesem Artikel werden diese Verbesserungen und weitere, neue Bereitstellungsfeatures beschrieben. Sie erfahren, wie sich die Designänderungen von Windows Vista speziell auf die Bereitstellung auswirken.

Windows Vista - Designverbesserungen

Ein häufiger Grund für die Komplexität und die Kosten einer Bereitstellung sind die Anzahl der zu verwaltenden Images. Durch neue Hardware, Sprachpakete, Updates und Treiber werden normalerweise auch neue Images fällig. Wenn Sie nach jedem kritischen Hotfix mehrere Images aktualisieren und testen müssen, dann ist das kosten- und zeitintensiv. Daher war es eines der Hauptziele von Microsoft, die Anzahl der zu pflegenden Images mit Windows Vista deutlich zu reduzieren. Um dies zu erreichen, hat Microsoft Windows Vista modularisiert. So werden Anpassungen und die Bereitstellung einfacher. Die Installation von Windows Vista arbeitet mit einem dateibasierten Imagingformat - dem Windows Imaging Format (WIM).

Modularisierung

Windows Vista ist das erste Betriebssystem von Microsoft, das modularisiert ist. Modularisierung bedeutet hierbei nicht einfach, dass der Benutzer wählen kann, welche Features er in einem Image installieren will, sondern dass die Möglichkeit besteht, Windows Vista anzupassen. So stehen Ihnen die folgenden Möglichkeiten offen:

  • Sie können Gerätetreiber, Service Packs und Sprachpakete einfacher zu Windows Vista hinzufügen.

  • Sie können verschiedene optionale Komponenten von Windows Vista einfacher an Ihre speziellen Bedürfnisse anpassen.

  • Microsoft kann einzelne Komponenten ändern, ohne das gesamte Betriebssystem zu beeinflussen.

  • Sie können die bei der Bereitstellung eines neuen Betriebssystems notwendigen Tests reduzieren.

Außerdem ist Windows Vista sprachneutral. Alle Sprachpakete (inklusive Englisch) sind optionale Komponenten und können einzeln zum Betriebssystem hinzugefügt werden. Sie müssen kein separates Image für jede Sprache anlegen. Globale Organisationen können so die Anzahl der zu pflegenden Images deutlich reduzieren und so viele Millionen Euro pro Jahr sparen.

Windows Imaging Format

Windows Vista wird mit WIM installiert - dem neuen hardwareunabhängigen Image-Dateiformat. Das bedeutet, dass Organisationen noch ein Image für unterschiedliche Hardwarekonfiguration benötigen. Das neue Format hat folgende Vorteile:

  • Sie können mehrere Images in einer Datei speichern.

  • Microsoft kann weltweit eine einzelne Version an seine Kunden ausliefern (eine für 32-Bit- und eine für 64-Bit-Architekturen).

  • Durch eine Kompression und Single-Instance-Storage-Techniken (in einer Image-Datei wird jede Datei nur einmal physisch gespeichert) reduziert das Format die Dateigrößen deutlich.

  • Sie können Images offline bearbeiten (inklusive dem Hinzufügen oder Entfernen von optionalen Komponenten, Updates und Treibern).

  • Sie können Images als Ordner bereitstellen und so einfacher auf Dateien im Image zugreifen.

Diese Vorteile werden die Anzahl der zu pflegenden Images drastisch reduzieren.

Weitere Verbesserungen

In der folgenden Liste finden Sie einige weitere Verbesserungen von Windows Vista aus dem Bereich Bereitstellung:

  • XML-basierte Antwortdateien: Das neue Windows Vista-Setup nutzt XML-basierte Antwortdateien für die unbeaufsichtigte Installation. Ziel ist es, ein einziges Dateiformat für Antwortdateien zu haben (anstatt wie bisher verschiedene wie unattend.txt, winbom.ini und sysprep.inf). Mit XML erhalten Sie die Möglichkeit, weitere Teile der Desktopbereitstellung zu automatisieren. Die Einstellungen werden über ein konsistentes Verfahren definiert. So können Tools wie der Setup Manager die vollständige Antwortdatei erstellen, bearbeiten oder überprüfen. So entsteht Potenzial für schnellere, verwaltbarere und weniger fehleranfällige Installationen.

  • Skriptbasierte Installationen: Windows Vista unterstützt die Nutzung der Kommandozeile und von Skripten, und es ermöglicht so remotefähige, automatisierte und wiederholbare Bereitstellungsszenarien. Komplett skriptfähig sind zum Beispiel: ImageX, Migration Manager und Setup Manager.

  • Installationsperformance und -zuverlässigkeit: Windows Vista wurde so entwickelt, dass eine schnellere Installation als bei seinen Vorgängern möglich ist. Bei einem Upgrade auf Windows Vista handelt es sich im Grunde um eine Neuinstallation - gefolgt von einer Migration der Benutzereinstellungen, Dokumente und Anwendungen.

  • Umleitung von Datei- und Registrierungszugriffen: Viele Organisationen möchten vollständig verwaltete Desktopumgebungen nutzen. Eine Möglichkeit der Absicherung (zum Beispiel der Benutzerkontenschutz von Windows Vista) ist hierfür sehr wichtig. Viele ältere Anwendungen können jedoch in diesem geschützten Modus nicht ausgeführt werden - sie müssen auf eingeschränkte Bereiche der Registrierung oder auf den Windows-Ordner zugreifen. Windows Vista ermöglicht es diesen Anwendungen, im geschützten Modus ausgeführt zu werden. Ihre Zugriffe werden auf einen virtuellen Speicher umgeleitet.

Tools und Technologien

Windows Vista stellt neue Tools und Technologien für die Bereitstellung zur Verfügung, die diese einfacher und kostengünstiger machen. Tatsächlich werden diese neuen Tools erst durch die Verbesserungen von Windows Vista möglich. Sie kommen in jeder Phase des Bereitstellungsprozesses zum Tragen. In der Planungsphase stellt Windows Vista zum Beispiel Tools zur Verfügung, die die Entwicklung und Anpassung von Images vereinfachen. Und in der Implementierungsphase steht eine flexible Unterstützung verschiedenster Bereitstellungsszenarien zur Verfügung - inklusive der Remoteinstallationen und Upgrades.

Planung

Eine der größten Herausforderungen, mit denen sich eine Organisation bei der Bereitstellung eines neuen Desktop-Betriebssystems konfrontiert sieht, ist die Migration der installierten Anwendungen, ohne dass deren Funktion beeinträchtigt wird. Kompatiblitätsprobleme können hier Schwierigkeiten bereiten oder sogar ein Upgrade verhindern. Mit dem verbesserten Microsoft Application Compatibility Toolkit und dem Microsoft Windows User State Migration Tool (USMT) wird die Anwendungsmigration einfacher und zuverlässiger.

Application Compatibility Toolkit

Die Desktopmigration erfordert eine sorgfältige Planung, bei der alle Anwendungen in einer Umgebung inventarisiert werden, und zudem sorgfältige Kompatibilitätstests. Das Application Compatibility Toolkit von Windows Vista bietet Ihnen hierzu die folgenden Features:

  • APIs für ISVs (Independent Software Vendors) Ein Satz von APIs für ISVs und Anwendungen von Drittanbietern über ein Software Development Kit (SDK). Hierzu gehört auch ein Webdienst, der zum Bezug der aktuellsten Kompatibilitätsdaten genutzt werden kann.

  • Software Inventory Analyzer Der Software Inventory Analyzer erstellt ein Verzeichnis aller auf den Desktop-Computern der Benutzer installierten Anwendungen - und zwar im gesamten Unternehmen. Diese Informationen speichert er an einem einzelnen zentralen Punkt, und er führt mithilfe einer Kompatiblitätsdatenbank entsprechende Tests durch.

UserState Migration Tool

Windows Vista ist darauf ausgerichtet, die Migration von Einstellungen und Daten von älteren Windows-Versionen korrekt durchzuführen. Benutzer, die ihre Umgebung zum Beispiel nach ihren eigenen Wünschen konfiguriert haben, können mit nur sehr geringem Produktivitätsverlust zu Windows Vista wechseln. Ihr Einstellungen und Daten werden mit dem verbesserten USMT nahtlos migriert. Der neue USMT bietet die folgenden Features:

  • Bessere Heuristik zur Identifikation der notwendigen Daten.

  • Migration des gesamten Benutzerstatus’ (Dokumente und Einstellungen).

  • Speicherung der gesamten Daten auf einem Server und deren Wiederherstellung nach der Installation.

  • Verbesserte Automatisierung des Bereitstellungsprozesses durch bessere Skripting-Möglichkeiten und XML-Technologien.

Administration

Die Designverbesserungen von Windows Vista ermöglichen auch verbesserte Administrationstools. Die Unterstützung des WIM-Imageformates macht zum Beispiel das ImageX-Tool möglich, und die Modularisierung von Windows Vista ermöglicht den verbesserten Windows Setup Manager.

ImageX

Die meisten IT-Experten denken bei der Bereitstellung von Desktop-Computern als erstes an Festplattenimages. Und jeder, der schon mit imagebasierten Bereitstellungen zu tun hatte, kennt deren Herausforderungen. Die Größte dieser Herausforderungen ist mit Sicherheit, dass mit der Zeit eine große Menge an verschiedenen Images zu verwalten ist. Außerdem sind die entsprechenden Tools und Techniken sehr komplex.

Windows Vista führt neue Möglichkeiten ein, mit denen das Imaging vereinfacht wird. Hierzu gehören unter anderem die folgenden Features:

  • Offlinebearbeitung von Images: Sie können Images offline bearbeiten und aktualisieren und müssen so kein neues Image erstellen.

  • Erstellung von Desktop-Images: Sie können Images von bestehenden Desktop-Computer erstellen (zum Beispiel, um diese auf anderen Computer zu installieren oder zu Sicherungszwecken). Sie können das Image in einer Freigabe speichern, über das die Benutzer dieses installieren können. Alternativ können Sie das Image auf die Desktops verteilen.

  • Skripting-Möglichkeiten bei der Imageerstellung: Sie können Images mithilfe von Skripting-Tools erstellen oder bearbeiten.

  • HAL-unabhängig (Hardware Abstraction Layer): Retail-Versionen von Windows Vista sind HAL-unabhängig.

Zur Bearbeitung von WIM-Images stellt Ihnen Windows Vista ImageX zur Verfügung. Mit diesem Tool können Sie WIM-Images erstellen und verwalten. Sie können in einer Imagedatei mehrere Images speichern. Außerdem können Sie WIM-Images als Ordner bereitstellen und diese so offline bearbeiten. ImageX ist ein einfach zu nutzendes Kommandozeilentool, das Sie auch unter Windows PE (Microsoft Windows Preinstallation Environment) ausführen können.

Windows Setup Manager

Der Windows Setup Manager ist ein Tool, mit dem Sie die Installation von Windows Vista anpassen und automatisieren können. Zu den Verbesserungen dieses Tools gehören unter anderem:

  • Skripting-Möglichkeiten für den Windows Setup Manager.

  • Hinzufügen, Ändern oder Löschen von optionalen Komponenten wie Sprachpaketen, Service Packs, Updates oder Gerätetreibern in einem bestehenden Image mithilfe einer Antwortdatei.

  • Erstellen und Bearbeiten von XML-basierten Antwortdateien für eine Automatisierung der Installation.

Durch den verbesserten Windows Setup Manager wird die Erstellung von Desktop-Images schneller und einfacher als unter den vorherigen Windows-Versionen. Der neue Windows Setup Manager bietet mehr Flexibilität beim Hinzufügen von Gerätetreibern und Komponenten. Er ermöglicht eine Automatisierung der Installation von Windows über Antwortdateien, die nun auf XML basieren.

Implementierung

Nachdem das Image erstellt wurde, muss es über Wechselmedien oder über einen Netzwerk-Boot auf den Desktops bereitgestellt werden. Windows Vista stellt hierbei Tools zu Verfügung, die die Benutzerdaten und -Einstellungen bereits bei der Installation migrieren. Die folgenden Bereitstellungstools und -features stehen Ihnen zur Verfügung:

  • Mehrere Bootoptionen. Sie können über das Netzwerk booten (Pre-Boot eXecution Environment - PXE) oder über CD, DVD, Festplatte oder RAM-Disk.

  • Sichere Remote-Bereitstellung. Sie können eine Remote-Installation durchführen.

  • Windows Deployment Services (WDS). WDS ist die nächste Version von RIS (Microsoft Remote Installation Services). WDS ermöglicht die Speicherung, Verwaltung und Bereitstellung von Images. Es nutzt den PXE-Bootprozess zur Installation.

  • In-Place-Upgrade. Sie können den Computer eines Benutzers direkt updaten und alle Daten, Anwendungen und Einstellungen migrieren. Hierzu wird eine neue Installation durchgeführt, während die Daten lokal oder im Netzwerk gespeichert werden.

  • Hinzufügen von kritischen Updates während der Installation. Sie können den Standard-Images zum Installationszeitpunkt kritische Updates hinzufügen.

Bereitstellung - Best Practices

Um ein gutes Ergebnis zu erzielen, reicht es nicht aus, nur einfach die besten Tools und Technologien einzusetzen. Zusätzlich sind Kenntnisse zu den Best Practices und weitere Informationen erforderlich. Nur so können eine Standardisierung erreicht und reproduzierbare und skalierbare Lösungen entwickelt werden. Daher wird Microsoft mit Windows Vista eine erweiterte Version des Business Desktop Deployment Solution Accelerator (auch BDD genannt) anbieten.

Weitere Informationen zum BDD finden Sie im Desktop Deployment Center (englischsprachig).

Neuinstallation

  1. Sie ändern das Windows Vista-Image mit den verfügbaren Tools so ab, dass alle notwendigen Treiber und optionalen Komponenten enthalten sind.

  2. Sie installieren das Image auf einem Testcomputer, fügen die erforderlichen Anwendungen hinzu (zum Beispiel Microsoft Office) und speichern das Image im Netzwerk oder auf einem Wechseldatenträger (zum Beispiel einer DVD oder CD).

  3. Der Benutzer kann Windows Vista mit dem Datenträger oder durch F12 und das Booten über das Netzwerk installieren.

  4. Der Benutzer durchläuft die Personalisierung (zum Beispiel, welche Sprache er nutzen will), und die Installation wird automatisch weitergeführt.

Upgrade

  1. Sie ändern das Windows Vista-Image mit den verfügbaren Tools so ab, dass alle notwendigen Treiber und optionalen Komponenten enthalten sind.

  2. Sie installieren das Image auf einem Testcomputer, fügen die erforderlichen Anwendungen hinzu (zum Beispiel Microsoft Office) und speichern das Image im Netzwerk oder auf einem Wechseldatenträger (zum Beispiel einer DVD oder CD).

  3. Der Benutzer führt eine lokale Installation mithilfe einer CD oder DVD durch.

  4. Dem Benutzer werden keine weiteren Eingaben abverlangt. Das Setup wird mit der Aktualisierung der Benutzerdateien, Einstellungen und Anwendungen auf den neuen Windows Vista-Desktop abgeschlossen. In dem meisten Fällen werden die Daten lokal zwischengespeichert, und Windows Vista wird vollständig neu installiert. Danach werden die Daten zurück auf den neuen Windows Vista-Desktop kopiert.

Umzug von einem Computer zum andern

  • In einem Unternehmensszenario entspricht dieser Vorgang dem eines Upgrades. Der einzige Unterschied ist, dass das Windows Vista Setup die Daten vom alten Computer sammelt und diese dann auf dem neuen Computer wiederherstellt. Die gesamte Installation läuft unbeaufsichtigt.

  • In einem Endbenutzerszenario kann der Benutzer Windows Vista auf einem neuen System installieren und die Daten dann direkt vom alten Computer auf den neuen Computer migrieren.

Zusammenfassung

Die Verbesserungen von Windows Vista aus dem Bereich Bereitstellung reduzieren durch eine deutlich geringere Anzahl von Images die Komplexität und die Kosten. Zusätzlich bietet Ihnen Windows Vista die Möglichkeit, die Images einfacher zu bearbeiten - inklusive dem Offline-Hinzufügen von Updates und Gerätetreibern.

Unter Windows Vista stehen neue und verbesserte Bereitstellungstools zur Verfügung. Hierzu gehören unter anderem das Application Compatibility Toolkit und das USMT. Für die Arbeit mit dem WIM-Image Dateiformat steht das neue ImageX-Tool bereit.

Im Gegensatz zu vorherigen Windows-Versionen deckt Windows Vista bezüglich der Bereitstellung den gesamten Prozess ab - von der Planung und Erstellung bis hin zur Implementierung. In Tabelle 1 finden Sie eine Zusammenfassung der Bereitstellungsfeatures und der entsprechenden Tools.

  Planung Erstellung Implementierung

Features

  • Anwendungsinventarisierung

  • Anwendungsanalyse und -test

  • Verbesserung der Anwendungskompatibilität

  • Migrationstest

  • Migrationsskripte

  • Erstellen des Desktops-Images

  • Anpassen des Images

  • Hinzufügen von Treibern, Sprachpaketen und Anwendungen

  • Erstellen des Images

  • Installation des Images auf den Desktops

  • Migration und Upgrade

  • Remote-Bereitstellung

Tools

  • Application Compatibility Toolkit

  • USMT

  • ImageX

  • Windows Setup Manager

  • Sysprep

  • USMT

  • WDS

  • Imagebasiertes Setup

Tabelle 1. Verbesserte Bereitstellungsfeatures unter Windows Vista

Um einen reibungslosen Bereitstellungsprozess zu ermöglichen, wird Microsoft mit dem Business Desktop Deployment Solution Accelerator Hilfen und Informationen zur Verfügung stellen. Diese Erweiterungen werden Windows Vista gemeinsam zur einfachsten und wirtschaftlichsten Windows-Version machen, die jemals entwickelt wurde.

Zusätzliche Informationen

Weitere Informationen zur Bereitstellung von Windows Vista finden Sie unter:

Anmerkung: Die hier besprochenen Features können sich ändern. Einige Features können aufgrund von Marketinggründen, technischen Gründen oder anderen Ursachen möglicherweise nicht im fertigen Produkt enthalten sein.

Fanden Sie dies hilfreich?
(1500 verbleibende Zeichen)
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Anzeigen:
© 2014 Microsoft