In der folgenden Tabelle werden die häufig von Database Engine (Datenbankmodul) verwendeten Ports aufgeführt.
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Szenario
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Port
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Anmerkungen
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SQL Server-Standardinstanz, die über TCP ausgeführt wird
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TCP-Port 1433
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Dies ist der häufigste für die Firewall zulässige Port. Er gilt für Routineverbindungen mit der Standardinstallation von Database Engine (Datenbankmodul) oder einer benannten Instanz, bei der es sich um die einzige auf dem Computer ausgeführte Instanz handelt. (Für benannte Instanzen gelten spezielle Bedingungen. Weitere Informationen finden Sie unter Dynamische Ports weiter unten in diesem Thema.)
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Benannte Instanzen von SQL Server in der Standardkonfiguration
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Der TCP-Port ist ein dynamischer Port, der zu dem Zeitpunkt bestimmt wird, zu dem Database Engine (Datenbankmodul) startet.
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Weitere Informationen finden Sie in den Ausführungen im Abschnitt Dynamische Ports weiter unten. Wenn Sie benannte Instanzen verwenden, ist möglicherweise UDP-Port 1434 für den SQL Server-Browserdienst erforderlich.
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Benannte Instanzen von SQL Server, wenn sie für die Verwendung eines festen Ports konfiguriert sind
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Die vom Administrator konfigurierte Portnummer.
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Weitere Informationen finden Sie in den Ausführungen im Abschnitt Dynamische Ports weiter unten.
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Dedizierte Administratorverbindung
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TCP-Port 1434 für die Standardinstanz. Andere Ports werden für benannte Instanzen verwendet. Überprüfen Sie das Fehlerprotokoll auf die Portnummer.
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Standardmäßig werden Remoteverbindungen über die dedizierte Administratorverbindung (Dedicated Administrator Connection, DAC) nicht aktiviert. Zum Aktivieren der Remote-DAC verwenden Sie das Facet für die Oberflächenkonfiguration. Weitere Informationen finden Sie unter Grundlegendes zur Oberflächenkonfiguration.
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SQL Server-Browserdienst
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UDP-Port 1434
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Der SQL Server-Browserdienst überwacht eine benannte Instanz auf eingehende Verbindungen und liefert dem Client die TCP-Portnummer, die dieser benannten Instanz entspricht. Normalerweise wird der SQL Server-Browserdienst immer dann gestartet, wenn benannte Instanzen von Database Engine (Datenbankmodul) verwendet werden. Der SQL Server-Browserdienst muss nicht gestartet werden, wenn der Client so konfiguriert ist, dass er eine Verbindung mit dem speziellen Port der benannten Instanz herstellt.
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SQL Server-Instanz, die über einen HTTP-Endpunkt ausgeführt wird.
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Kann angegeben werden, wenn ein HTTP-Endpunkt erstellt wird. Als Standard wird TCP-Port 80 für den CLEAR_PORT-Datenverkehr und 443 für den SSL_PORT-Datenverkehr verwendet.
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Wird für eine HTTP-Verbindung über eine URL verwendet
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SQL Server-Standardinstanz, die über einen HTTPS-Endpunkt ausgeführt wird.
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TCP-Port 443
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Wird für eine HTTPS-Verbindung über eine URL verwendet. HTTPS ist eine HTTP-Verbindung, die SSL (Secure Sockets Layer) verwendet.
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Service Broker
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TCP-Port 4022. Führen Sie die folgende Abfrage aus, um den verwendeten Port zu überprüfen:
SELECT name, protocol_desc, port, state_desc
FROM sys.tcp_endpoints
WHERE type_desc = 'SERVICE_BROKER'
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Für SQL Server Service Broker ist kein Standardport festgelegt, jedoch ist dies die herkömmliche, in Beispielen der Onlinedokumentation verwendete Konfiguration.
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Datenbankspiegelung
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Vom Administrator ausgewählter Port. Führen Sie die folgende Abfrage aus, um den Port zu bestimmen:
SELECT name, protocol_desc, port, state_desc FROM sys.tcp_endpoints
WHERE type_desc = 'DATABASE_MIRRORING'
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Für die Datenbankspiegelung ist kein Standardport festgelegt, in Beispielen der Onlinedokumentation wird jedoch TCP-Port 7022 verwendet. Es ist sehr wichtig, eine Unterbrechung eines bereits verwendeten Spiegelungsendpunkts zu vermeiden, insbesondere im Modus für hohe Sicherheit mit automatischem Failover. Die Firewallkonfiguration muss eine Unterbrechung des Quorums vermeiden. Weitere Informationen finden Sie unter Angeben einer Server-Netzwerkadresse (Datenbankspiegelung).
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Replikation
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Für Replikationsverbindungen mit SQL Server werden die typischen regulären Database Engine (Datenbankmodul)-Ports (TCP-Port 1433 für die Standardinstanz usw.) verwendet.
Die Websynchronisierung und der FTP-/UNC-Zugriff für den Replikationssnapshot erfordern das Öffnen zusätzlicher Ports auf der Firewall. Zur Übertragung der Anfangsdaten und des Schemas zwischen unterschiedlichen Standorten kann für die Replikation FTP (TCP-Port 21), die Synchronisierung über HTTP (TCP-Port 80) oder die Datei- und Druckerfreigabe (TCP-Port 137, 138 oder 139) verwendet werden.
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Bei der Synchronisierung über HTTP wird für die Replikation der IIS-Endpunkt (Ports, die dafür konfigurierbar sind, standardmäßig aber Port 80) verwendet, aber der IIS-Prozess stellt eine Verbindung mit Back-End-SQL Server über die Standardports (1433 für die Standardinstanz) her.
Bei der Websynchronisierung mittels FTP findet die FTP-Übertragung zwischen IIS und dem SQL Server-Verleger und nicht zwischen Abonnent und IIS statt.
Weitere Informationen finden Sie unter Configuring Microsoft Internet Security and Acceleration Server for Microsoft SQL Server 2000 Replication over the Internet.
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Transact-SQL-Debugger
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TCP-Port 135
Siehe Spezielle Überlegungen zu Port 135
Die IPsec-Ausnahme ist möglicherweise auch erforderlich.
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Bei Verwendung von Visual Studio müssen Sie außerdem auf dem Visual Studio-Hostcomputer Devenv.exe zur Ausnahmeliste hinzufügen und den TCP-Port 135 öffnen.
Bei Verwendung von Management Studio müssen Sie außerdem auf dem Management Studio-Hostcomputer ssms.exe zur Ausnahmeliste hinzufügen und TCP-Port 135 öffnen. Weitere Informationen finden Sie unter Konfigurieren und Starten des Transact-SQL-Debuggers.
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Standardmäßig verwenden benannte Instanzen (einschließlich SQL Server Express) dynamische Ports. Dies bedeutet, dass immer dann, wenn Database Engine (Datenbankmodul) startet, ein verfügbarer Port identifiziert und die entsprechende Portnummer verwendet wird. Wenn es sich bei der benannten Instanz um die einzige von Database Engine (Datenbankmodul) installierte Instanz handelt, wird wahrscheinlich TCP-Port 1433 verwendet. Wenn weitere Instanzen von Database Engine (Datenbankmodul) installiert sind, wird wahrscheinlich ein anderer TCP-Port verwendet. Da sich der ausgewählte Port bei jedem Start von Database Engine (Datenbankmodul) ändern kann, ist es schwierig, die Firewall so zu konfigurieren, dass der Zugriff auf die richtige Portnummer ermöglicht wird. Daher wird bei Verwendung einer Firewall eine Neukonfiguration von Database Engine (Datenbankmodul) empfohlen, damit jedesmal dieselbe Portnummer verwendet wird. Der betreffende Port wird als fester oder statischer Port bezeichnet. Weitere Informationen finden Sie unter Konfigurieren eines festen Ports.
Eine Alternative zum Konfigurieren einer benannten Instanz für die Überwachung eines festen Ports ist die Erstellung einer Ausnahme für ein SQL Server-Programm wie z. B. sqlservr.exe (für Database Engine (Datenbankmodul)) in der Firewall. Dies kann zwar zweckmäßig sein, aber die Portnummer wird nicht in der Spalte Lokaler Port auf der Seite Eingehende Regeln angezeigt, wenn Sie das MMC-Snap-In „Windows-Firewall mit erweiterter Sicherheit“ verwenden. Damit kann es schwieriger werden, zu verfolgen, welche Ports geöffnet sind. Ein weiterer Aspekt ist, dass ein Service Pack oder kumulatives Update den Pfad zur ausführbaren SQL Server-Datei ändern kann, wodurch die Firewallregel ungültig wird.
Hinweis: |
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Im folgenden Verfahren wird das Element Windows-Firewall in der Systemsteuerung verwendet. Mithilfe des MMC-Snap-Ins „Windows-Firewall mit erweiterter Sicherheit“ kann eine komplexere Regel konfiguriert werden. Dazu gehört das Konfigurieren einer Dienstausnahme, was nützlich sein kann, um einen tiefgreifenden Schutz zu ermöglichen. Siehe Verwenden des Snap-Ins „Windows-Firewall mit erweiterter Sicherheit“ weiter unten.
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So fügen Sie der Firewall mithilfe des Elements „Windows-Firewall“ in der Systemsteuerung eine Programmausnahme hinzu
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Klicken Sie unter dem Element Windows-Firewall in der Systemsteuerung auf der Registerkarte Ausnahmen auf Programm hinzufügen.
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Navigieren Sie zum Speicherort der Instanz von SQL Server, die Sie über die Firewall zulassen möchten, z. B. C:\Programme\Microsoft SQL Server\MSSQL10.<instance_name>\MSSQL\Binn, wählen Sie sqlservr.exe aus, und klicken Sie anschließend auf Öffnen.
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Klicken Sie auf OK.
Weitere Informationen über Endpunkte finden Sie unter Netzwerkprotokolle und TDS-Endpunkte und Endpunkte-Katalogsichten (Transact-SQL).