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Schrittweise Anleitung zur Leistungsüberwachung und -zuverlässigkeit in Windows Vista

Betrifft: Windows Vista

Microsoft® Windows Vista® enthält Windows-Zuverlässigkeits- und Leistungsüberwachung, ein MMC-Snap-In (Microsoft Management Console), das die Funktionalität der früheren alleinstehenden Tools, einschließlich Leistungsprotokolle und Warnungen, Serverleistungsratgeber und System-Monitor, zusammenfasst. Das Snap-In enthält eine grafische Benutzeroberfläche zur Anpassung von Sammlungssätzen und Ereignisablaufverfolgungssitzungen.

Darüber hinaus enthält es die Zuverlässigkeitsüberwachung, ein MMC-Snap-In, das Änderungen am System überwacht und sie anhand einer grafischen Darstellung des Verhältnisses mit Änderungen an der Systemstabilität vergleicht.

Was ist die Leistungs- und Zuverlässigkeitsüberwachung?

Allgemein ausgedrückt, stellt die Leistung das Maß der Geschwindigkeit dar, mit der ein Computer Anwendungs- und Systemaufgaben ausführt. Die Gesamtleistung des Systems kann durch die Zugriffsgeschwindigkeit der physikalischen Festplatten, die Menge des für alle ausgeführten Prozesse verfügbaren Arbeitsspeichers, die maximale Geschwindigkeit des Prozessors oder den maximalen Durchsatz der Netzwerkschnittstellen eingeschränkt sein.

Nach dem Identifizieren der Hardware-Leistungseinschränkungen können IT-Experten einzelne Anwendungen und Prozesse überwachen, um zu beurteilen, wie viel der verfügbaren Ressourcen sie verwenden. IT-Experten können eine umfassende Leistungsanalyse sowohl des Einflusses von Anwendungen als auch der Gesamtkapazität verwenden, um die Bereitstellung und das erforderliche Wachstum der Systemkapazität bei steigenden Anforderungen zu planen.

Die Windows-Zuverlässigkeits- und Leistungsüberwachung ermöglicht das Verfolgen des Einflusses von Anwendungen und Diensten auf die Leistung und das Generieren von Warnungen oder das Auslösen von Aktionen, wenn benutzerdefinierte Schwellenwerte für die optimale Leistung überschritten werden.

Die Zuverlässigkeit eines Systems stellt das Maß dar, wie häufig das System so funktioniert, wie es konfiguriert ist und wie es den Erwartungen entspricht. Die Zuverlässigkeit kann verringert sein, wenn Anwendungen nicht mehr reagieren, Dienste beendet und neu gestartet werden, Fehler bei der Initialisierung von Treibern auftreten oder, im schlimmsten Fall, Betriebssysteme ausfallen.

Die Zuverlässigkeitsüberwachung stellt Ihnen eine knappe, grafische Ansicht der durchschnittlichen Stabilität des Systems zur Verfügung. Darüber hinaus verfolgt sie Ereignisse, mit deren Hilfe Sie die Ursachen für die verringerte Zuverlässigkeit identifizieren können. Indem nicht nur die Ausfälle (einschließlich Speicher-, Festplatten-, Anwendungs- und Betriebssystemfehler), sondern auch die Konfiguration des Systems betreffende Schlüsselereignisse (einschließlich der Installation neuer Anwendungen und Betriebssystemupdates) aufgezeichnet werden, können Sie eine Zeitachse der Änderungen am System und seiner Zuverlässigkeit verfolgen und identifizieren, wie Sie die optimale Systemstabilität wieder herstellen können, wenn das System sich nicht wie erwartet verhält.

Neuigkeiten bei der Leistungs- und Zuverlässigkeitsüberwachung?

Neue Schlüsselfeatures für das Überwachen von Leistung und Zuverlässigkeit in Windows Vista umfassen die folgenden:

Sammlungssätze

Ein wichtiges neues Feature in der Windows-Zuverlässigkeits- und Leistungsüberwachung ist der Sammlungssatz, der Datensammlungen zu wiederverwendbaren Elementen für unterschiedliche Situationen der Leistungsüberwachung gruppiert. Nachdem eine Gruppe von Datensammlungen als Sammlungssatz gespeichert ist, können Vorgänge wie eine Zeitplanung durch die Änderung einer einzigen Eigenschaft auf den gesamten Satz angewendet werden. Sie können die wiederholte Erfassung eines Sammlungssatzes zum Erstellen von Protokollen planen, sie im System-Monitor laden, um die Daten in Echtzeit anzuzeigen, und sie als Vorlage zur Verwendung auf anderen Computern speichern.

Die Windows-Zuverlässigkeits- und Leistungsüberwachung schließt außerdem standardmäßig Vorlagen für Sammlungssätze ein, um das Erfassen von Leistungsdaten von Anfang an zu ermöglichen.

Assistenten und Vorlagen zum Erstellen von Protokollen

Sie können Indikatoren jetzt mithilfe von Assistenten zu Protokolldateien hinzufügen und ihren Beginn, die Beendigung und die Dauer planen. Außerdem können dasselbe Protokoll auf anderen Computern erfassen, ohne die Auswahl der Datensammlungen und die Zeitplanung wiederholen zu müssen, wenn Sie diese Konfiguration als Vorlage speichern. Die Funktionen von Leistungsprotokollen und Warnungen wurden in die Windows-Zuverlässigkeits- und Leistungsüberwachung integriert, sodass sie im Zusammenhang mit beliebigen Sammlungssätzen verwendet werden können.

Ressourcenansicht

Der neue Ressourcenansichts-Bildschirm bietet eine grafische Übersicht von CPU-, Festplatten-, Netzwerk- und Speicherauslastung in Echtzeit. Wenn die einzelnen überwachten Elemente erweitert werden, kann die Ressourcennutzung der einzelnen Prozesse identifiziert werden. In früheren Versionen von Windows waren diese prozessspezifischen Echtzeitdaten nur in eingeschränkter Form im Task-Manager verfügbar.

Zuverlässigkeitsüberwachung

Die Zuverlässigkeitsüberwachung berechnet einen Systemstabilitätsindex, der anzeigt, ob unerwartete Probleme die Zuverlässigkeit des Systems verringern. Ein Diagramm, in dem der Stabilitätsindex gegen die Zeit aufgetragen wird, zeigt an, zu welchen Zeitpunkten Probleme auftraten. Der zugehörige Systemstabilitätsbericht gibt Einzelheiten an, die dabei helfen, die Ursache der verringerten Zuverlässigkeit zu beheben. Wenn Sie Änderungen am System (Installation oder Entfernen von Anwendungen und Aktualisierungen des Betriebssystems) Seite an Seite mit den Fehlern anzeigen (Anwendungs-, Betriebssystem- oder Hardwarefehler), können Sie schnell eine Strategie zur Lösung der Probleme entwickeln.

Vereinheitliche Eigenschaftenkonfiguration für alle Datensammlungen einschließlich Zeitplanung

Unabhängig davon, ob Sie einen Sammlungssatz für die einmalige Verwendung oder zur fortwährenden Protokollierung von Aktivitäten erstellen, verwenden Sie dieselbe Schnittstelle für die Erstellung, die Zeitplanung und für Änderungen. Wenn sich ein Sammlungssatz als nützlich für die zukünftige Leistungsüberwachung erweist, müssen Sie ihn nicht neu erstellen. Sie können ihn neu konfigurieren oder ihn als Vorlage kopieren.

Benutzerfreundliche Diagnoseberichte

Benutzer des Serverleistungsratgebers in Windows Server 2003 finden dieselbe Art von Diagnosebericht jetzt auch in der Windows-Zuverlässigkeits- und Leistungsüberwachung in Windows Vista. Sie können Berichte schneller erstellen und Berichte aus Daten erstellen, die mithilfe beliebiger Sammlungssätze erfasst wurden. Dadurch können Sie Berichte wiederholen und bewerten, wie die empfohlenen Änderungen die Leistung oder die Vorschläge im Bericht beeinflusst haben. Die Windows-Zuverlässigkeits- und Leistungsüberwachung umfasst darüber hinaus vorkonfigurierte Leistungs- und Diagnoseberichte für die schnelle Analyse und Problembehebung.

Eignung der Windows-Zuverlässigkeits- und Leistungsüberwachung

Diese Anleitung richtet sich an die folgenden Zielgruppen:

  • IT-Planer und -Analysten, die das Produkt auswerten.

  • Unternehmens-IT-Planer und -Designer.

  • Frühe Interessenten für ein Produkt (Early Adopters).

Vorzüge der Windows-Zuverlässigkeits- und Leistungsüberwachung

Der wichtigste Vorzug der Windows-Zuverlässigkeits- und Leistungsüberwachung gegenüber früheren Einzeltools wie dem System-Monitor, Leistungsprotokolle und Warnungen und dem Serverleistungsratgeber besteht darin, dass die Funktionalität dieser Tools in einer einzelnen Benutzeroberfläche mit gemeinsamen Methoden zum Definieren der zu erfassenden Daten zusammengefasst ist. Durch die Sammlungssätze wird eine Gruppe von Indikatoren portierbar.

Die Ressourcenansicht in der Windows-Zuverlässigkeits- und Leistungsüberwachung bietet einen wesentlich tiefer greifenden Einblick in die Systemaktivitäten und die Ressourcennutzung als frühere Tools, wie etwa der Task-Manager. Die Möglichkeit, die Ressourcennutzung nach Prozessen gegliedert anzuzeigen, unterstützt Sie beim schnellen Identifizieren von problematischen Anwendungen, dem Isolieren und Herunterfahren von ressourcenintensiven Prozessen und dem Planen der Aufteilung von Serverrollen und Anwendungen auf mehrere Server bei wachsender Infrastruktur.

Die Zuverlässigkeitsüberwachung unterstützt Sie bei der schnellen Diagnose der möglichen Ursachen von Instabilitäten, so dass Sie Rollbackszenarien oder Aktualisierungen gezielt einsetzen können, statt eine breit angelegte Aktualisierung oder Neukonfiguration als Antwort auf plötzliche Änderungen im Systemverhalten zu versuchen.

In diesem Handbuch

Vorbereitungen

Die Gruppe Leistungsprotokollbenutzer ist eine eingebaute Gruppe in Windows Vista, die dafür bestimmt ist, Benutzern, die nicht über ein lokales Administratorkonto verfügen, viele der mit der Leistungsüberwachung und -protokollierung zusammenhängenden Funktionen auszuführen. Aufgrund von WMI-Anforderungen (Windows Management Instrumentation) muss der Gruppe zuerst das Benutzerrecht Anmelden als Stapelverarbeitungsauftrag zugewiesen werden, damit Mitglieder der Gruppe Leistungsprotokollbenutzer die Datenprotokollierung einleiten oder Sammlungssätze ändern können. Verwenden Sie zum Zuweisen dieses Benutzerrechts das Snap-In Lokale Sicherheitsrichtlinie in Microsoft Management Console.

Sie müssen mindestens Mitglied der lokalen Gruppe Administratoren oder einer entsprechenden Gruppe sein, damit Sie dieses Verfahren durchführen können.

So weisen Sie der Gruppe "Leistungsprotokollbenutzer" das Benutzerrecht "Anmelden als Stapelverarbeitungsauftrag" zu
  1. Klicken Sie auf Start, klicken Sie in das Suchfeld, geben Sie secpol.msc ein, und drücken Sie dann die EINGABETASTE. Das Snap-In Lokale Sicherheitsrichtlinie wird in Microsoft Management Console geöffnet.

  2. Erweitern Sie im Navigationsbereich den Knoten Lokale Richtlinien, und klicken Sie auf Zuweisen von Benutzerrechten.

  3. Klicken Sie im Konsolenbereich mit der rechten Maustaste auf Anmelden als Stapelverarbeitungsauftrag, und klicken Sie auf Eigenschaften.

  4. Klicken Sie auf der Eigenschaftenseite auf Benutzer oder Gruppe hinzufügen.

  5. Klicken Sie im Dialogfeld Benutzer oder Gruppen auswählen auf Objekttypen. Wählen Sie im Dialogfeld Objekttypen die Option Gruppen, und klicken Sie auf OK.

  6. Geben Sie Leistungsprotokollbenutzer im Dialogfeld Benutzer oder Gruppen auswählen ein, und klicken Sie dann auf OK.

  7. Klicken Sie auf der Eigenschaftenseite auf OK.

Starten der Windows-Zuverlässigkeits- und Leistungsüberwachung

Sie können das Snap-In Computerverwaltung in der Microsoft Management Console verwenden, um auf die Windows-Zuverlässigkeits- und Leistungsüberwachung zuzugreifen.

So starten Sie die Windows-Zuverlässigkeits- und Leistungsüberwachung
  1. Klicken Sie auf Start, klicken Sie dann mit der rechten Maustaste auf Computer, und klicken Sie anschließend auf Verwalten.

  2. Klicken Sie in der Navigationsstruktur von Microsoft Management Console auf Zuverlässigkeit und Leistung.

Schlüsselszenarien für das Überwachen von Leistung zu Zuverlässigkeit

In diesem Leitfaden werden sechs Szenarien für das Verwenden der Windows-Zuverlässigkeits- und Leistungsüberwachung erörtert. Das Durcharbeiten der Szenarien unterstützt das Verständnis für das Zusammenwirken der neuen Tools, und der Weise, wie sie Sie bei der Überwachung des Systems unterstützen können.

Szenario 1: Überwachen der allgemeinen Systemaktivität mit der Ressourcenansicht

Übersicht: Überwachen der allgemeinen Systemaktivität mit der Ressourcenansicht

Die Startseite der Windows-Zuverlässigkeits- und Leistungsüberwachung ist die Seite Ressourcenansicht. Wenn Sie die Windows-Zuverlässigkeits- und Leistungsüberwachung als Mitglied der lokalen Administratorgruppe ausführen, können Sie die Leistung der folgenden Ressourcen in Echtzeit überwachen: CPU, Festplatte, Netzwerk und Arbeitsspeicher. Weitere Einzelheiten, darunter Informationen darüber, welche Prozesse welche Ressourcen verwenden, werden angezeigt, wenn Sie die Anzeige der vier Ressourcen erweitern.

In dieser Aufgabe lernen Sie die in der Ressourcenansicht verfügbaren Ressourcen kennen.

Voraussetzungen für das Überwachen der allgemeinen Systemaktivität mit der Ressourcenansicht

Stellen Sie zum Ausführen dieser Aufgabe sicher, dass Sie die folgenden Voraussetzungen erfüllen:

  • Windows Vista ist installiert.

  • Sie sind als Mitglied der lokalen Administratorgruppe angemeldet.

Bekannte Probleme beim Überwachen der allgemeinen Systemaktivität mit der Ressourcenansicht

Die Ressourcenansicht zeigt Informationen aus der Sitzung des Windows-Kernelablaufverfolgungsanbieters an. Zum Verwenden dieses Anbieters müssen Sie entweder als Mitglied der lokalen Administratorgruppe angemeldet sein oder die Windows-Zuverlässigkeits- und Leistungsüberwachung mit angehobenen Rechten gestartet haben.

Wenn Sie die Windows-Zuverlässigkeits- und Leistungsüberwachung mit unzureichenden Anmeldeinformationen ausführen, zeigt die Seite Ressourcenansicht keine aktuellen Systeminformationen an. Wenn Sie auf die Schaltfläche Start klicken (der grüne Pfeil in der Symbolleiste), wird die folgende Nachricht angezeigt:

Der Windows-Kernel-Ablaufverfolgungsanbieter wird bereits von einer anderen Ablaufverfolgungssitzung verwendet. Die Übernahme der Steuerung kann dazu führen, dass der aktuelle Besitzer nicht mehr korrekt funktioniert.

Wenn Sie auf Übernimmt die Steuerung der Sitzung klicken, wird der Zugriff verweigert. Sie müssen sich als Mitglied der lokalen Administratorgruppe anmelden oder die Anweisungen in der folgenden Vorgehensweise befolgen, um die Windows-Zuverlässigkeits- und Leistungsüberwachung mit angehobenen Rechten auszuführen.

So starten Sie die Windows-Zuverlässigkeits- und Leistungsüberwachung mit angehobenen Rechten
  1. Klicken Sie nacheinander auf Start, Alle Programme und Zubehör. Klicken Sie dann mit der rechten Maustaste auf Eingabeaufforderung, und klicken Sie auf Als Administrator ausführen.

  2. Geben Sie den Benutzernamen und das Kennwort eines Kontos an, das Mitglied der lokalen Administratorgruppe ist.

  3. Geben Sie perfmon.exe an der Eingabeaufforderung ein, und drücken Sie dann die EINGABETASTE. Die Windows-Zuverlässigkeits- und Leistungsüberwachung wird mit der Seite Ressourcenanzeige gestartet.

noteHinweis
Sie können die Ressourcenansicht auch in einem eigenen Fenster starten, indem Sie perfmon /res an einer Eingabeaufforderung eingeben.

Schritte für das Überwachen der allgemeinen Systemaktivität mit der Ressourcenansicht

Um die Erkundung der Ressourcenansicht zu beginnen, starten Sie die Windows-Zuverlässigkeits- und Leistungsüberwachung.

Vier Diagramme mit Bildlaufleisten im Bereich Ressourcenübersicht zeigen die Echtzeitverwendung der CPU, der Festplatte, des Netzwerks und des Arbeitsspeichers auf dem lokalen Computer an. Vier erweiterbare Abschnitte unterhalb der Diagramme enthalten Einzelheiten auf Prozessebene zu den einzelnen Ressourcen. Klicken Sie auf die Ressourcenbezeichnungen, um weitere Informationen zu erhalten, oder auf ein Diagramm, um die zugehörigen Details anzuzeigen.

Navigation in der Ressourcenansicht

Mit den folgenden Aktionen kann die Anzeige der Informationen in der Ressourcenansicht geändert werden:

 

Aktion Verfahren

Sortieren der Spalten nach Wert

Klicken Sie auf den Spaltenkopf, um eine Sortierung in aufsteigender Reihenfolge durchzuführen. Klicken Sie ein zweites Mal auf den Spaltenkopf, um eine Sortierung in absteigender Reihenfolge durchzuführen.

Hervorheben einer Anwendungsinstanz

Klicken Sie an einer beliebigen Stelle auf die Zeile einer Anwendungsinstanz, um die Hervorhebung beizubehalten, wenn sich die Position der Instanz in der Anzeige ändert.

Details der Ressourcenansicht

In den folgenden Tabellen werden die auf den Detailbildschirmen der Ressourcenansicht angezeigten Informationen beschrieben.

 

Bezeichnung Beschreibung

CPU

Unter CPU wird der zurzeit verwendete Prozentsatz der CPU-Gesamtkapazität in Grün angezeigt, die Maximalfrequenz der CPU in Blau.

noteHinweis
Auf manchen Laptopcomputern wird die Maximalfrequenz der CPU reduziert, wenn der Computer nicht an eine Wechselstromquelle angeschlossen ist, um die Batterienutzung zu verringern.

  • Bild

Die Anwendung, die CPU-Ressourcen verwendet.

  • PID

Die Prozesskennung der Anwendungsinstanz.

  • Beschreibung

Der Name der Anwendung.

  • Threads

Die Anzahl der zurzeit aktiven Threads der Anwendungsinstanz.

  • CPU

Die Anzahl der zurzeit aktiven CPU-Zyklen der Anwendungsinstanz.

  • Durchschnittliche CPU-Auslastung

Die durch die Anwendungsinstanz verursachte durchschnittliche CPU-Auslastung über die letzten 60 Sekunden, ausgedrückt als Prozentsatz der CPU-Gesamtkapazität.

 

Bezeichnung Beschreibung

Datenträger

Unter Datenträger werden die gesamte aktuelle E/A in Grün und der höchste Prozentsatz an aktiver Zeit in Blau angezeigt.

  • Bild

Die Anwendung, die Festplattenressourcen verwendet.

  • PID

Die Prozesskennung der Anwendungsinstanz.

  • Datei

Die Datei, die von der Anwendungsinstanz gelesen und/oder geschrieben wird.

  • Lesen

Die aktuelle Geschwindigkeit (in Byte/min), mit der Daten von der Anwendungsinstanz in der Datei gelesen werden.

  • Schreiben

Die aktuelle Geschwindigkeit (in Byte/min), mit der Daten von der Anwendungsinstanz in die Datei geschrieben werden.

  • E/A-Priorität

Die Priorität des E/A-Tasks für die Anwendung.

  • Antwortzeit

Die Antwortzeit in Millisekunden für die Datenträgeraktivität.

 

Bezeichnung Beschreibung

Netzwerk

Unter Netzwerk werden der aktuelle gesamte Netzwerkverkehr (in Kbit/s) in Grün und der verwendete Prozentsatz der Netzwerkaktivität in Blau angezeigt.

  • Bild

Die Anwendung, die Netzwerkressourcen verwendet.

  • PID

Die Prozesskennung der Anwendungsinstanz.

  • Adresse

Die Netzwerkadresse, mit der der lokale Computer Informationen austauscht. Sie kann in Form eines Computernamens, einer IP-Adresse oder eines vollständig qualifizierten Domänennamens ausgedrückt werden.

  • Senden

Die Menge an Daten (in Byte/min), die die Anwendungsinstanz zurzeit vom lokalen Computer an die Adresse sendet.

  • Empfangen

Die Menge an Daten (in Byte/min), die die Anwendungsinstanz zurzeit von der Adresse empfängt.

  • Gesamt

Die gesamte Bandbreite (in Byte/min), die zurzeit von der Anwendungsinstanz gesendet und empfangen wird.

 

Bezeichnung Beschreibung

Arbeitsspeicher

Unter Arbeitsspeicher werden die aktuelle Anzahl der schwerwiegenden Fehler in Grün und der zurzeit verwendete Prozentsatz des Arbeitsspeichers in Blau angezeigt.

  • Bild

Die Anwendung, die Arbeitsspeicherressourcen verwendet.

  • PID

Die Prozesskennung der Anwendungsinstanz.

  • Schwerwiegende Fehler/min

Die Anzahl der zurzeit von der Anwendungsinstanz hervorgerufenen schwerwiegenden Fehler.

noteHinweis
Ein schwerwiegender Fehler (oder Seitenfehler) tritt auf, wenn sich eine Seite der Adresse, auf die verwiesen wird, nicht mehr im physischen Arbeitsspeicher befindet und ausgelagert wurde oder von einer Sicherungsdatei auf dem Datenträger abgerufen werden kann. Dies ist keine Fehlfunktion. Eine große Anzahl von schwerwiegenden Fehlern kann jedoch die lange Reaktionszeit einer Anwendung erklären, wenn sie ständig Daten von der Festplatte statt aus dem physischen Arbeitsspeicher lesen muss.

  • Arbeitsseiten (KB)

Die Menge der Daten einer Anwendungsinstanz, die sich zurzeit im Arbeitsspeicher befinden, in Kilobyte.

  • Freigabefähig (KB)

Die Speichermenge in Kilobyte aus den Arbeitsseiten einer Anwendungsinstanz, die zur Verwendung durch andere Anwendungen verfügbar sind.

  • Privat (KB)

Die Speichermenge in Kilobyte aus den Arbeitsseiten einer Anwendungsinstanz, die für den Prozess reserviert ist.

Szenario 2: Überwachen der spezifischen Systemaktivität mit dem Systemmonitor

Übersicht: Überwachen der spezifischen Systemaktivität mit dem Systemmonitor

Der Systemmonitor bietet eine optische Anzeige der integrierten Windows-Leistungsindikatoren, entweder in Echtzeit als als Wiedergabe älterer Daten. Sie können dem Systemmonitor Leistungsindikatoren durch Drag-and-Drop und durch das Erstellen von benutzerdefinierten Sammlungssätzen hinzufügen. Er verwendet mehrfache Diagrammansichten, um Ihnen die visuelle Überprüfung von Daten des Leistungsprotokolls zu ermöglichen, sowie benutzerdefinierte Ansichten, die als Sammlungssätze für die Verwendung mit Leistungs- und Protokollierungsfunktionen exportiert werden können.

In dieser Aufgabe fügen Sie der Anzeige des Systemmonitors Leistungsindikatoren hinzu, beobachten sie in Echtzeit und erfahren, wie die Anzeige des Systemmonitors angehalten werden kann, um den aktuellen Systemstatus zu untersuchen.

Voraussetzungen für das Überwachen der spezifischen Systemaktivität mit dem Systemmonitor

Stellen Sie zum Ausführen dieser Aufgabe sicher, dass Sie die folgenden Voraussetzungen erfüllen:

  • Windows Vista ist installiert.

  • Sie sind als Mitglied der lokalen Administratorgruppe angemeldet, oder Sie sind als Mitglied der Gruppe Leistungsprotokollbenutzer angemeldet und haben das Verfahren zum Erteilen des Benutzerrechts Anmelden als Stapelverarbeitungsauftrag für die Gruppe Leistungsprotokollbenutzer abgeschlossen .

Schritte für das Überwachen der spezifischen Systemaktivität mit dem Systemmonitor

Starten Sie die Windows-Zuverlässigkeits- und Leistungsüberwachung, um die Arbeit mit dem Systemmonitor zu beginnen.

So starten Sie den Systemmonitor
  1. Starten Sie die Windows-Zuverlässigkeits- und Leistungsüberwachung.

  2. Erweitern Sie in der Navigationsstruktur Zuverlässigkeit und Leistung und Überwachungstools, und klicken Sie auf Systemmonitor.

Der Systemmonitor ermöglicht das Hinzufügen spezifischer Leistungsindikatoren zur aktuellen Ansicht.

So fügen Sie der aktuellen Ansicht des Systemmonitors Leistungsindikatoren hinzu
  1. Klicken Sie in der Menüleiste oberhalb der Diagrammanzeige des Systemmonitors entweder auf die Schaltfläche Hinzufügen (+), oder klicken Sie an beliebiger Position im Diagramm mit der rechten Maustaste, und klicken Sie dann im Menü auf Leistungsindikatoren hinzufügen . Das Dialogfeld Leistungsindikatoren hinzufügen wird geöffnet.

  2. Wählen Sie im Abschnitt Verfügbare Leistungsindikatoren die in der Anzeige des Systemmonitors anzuzeigenden Leistungsindikatoren aus. Für dieses Beispiel werden die folgenden Leistungsindikatoren vorgeschlagen:

    • Arbeitsspeicher: Zugesicherte verwendete Bytes (%)

    • Arbeitsspeicher: Seitenfehler/s

    • Physikalischer Datenträger: Bytes gelesen/s

    • Physikalischer Datenträger: Lesevorgänge/s

    • Physikalischer Datenträger: Bytes geschrieben/s

    • Physikalischer Datenträger: Schreibvorgänge/s

    • Prozessor: Leerlaufzeit (%)

    • Prozessor: Interrupts/s

    • System: Threads

    Weitere Informationen finden Sie unter Navigieren im Dialogfeld "Leistungsindikatoren hinzufügen".

  3. Wenn Sie die Auswahl der Leistungsindikatoren abgeschlossen haben, klicken Sie auf OK.

Navigieren im Dialogfeld "Leistungsindikatoren hinzufügen"

In dieser Tabelle wird die Ausführung häufiger Aufgaben im Dialogfeld Leistungsindikatoren hinzufügen beschrieben.

 

Aufgabe Verfahren

Auswählen des Quellcomputers für Indikatoren

Wählen Sie einen Computer von der Dropdownliste aus, oder klicken Sie auf Durchsuchen, um nach anderen Computern zu suchen. Sie können Indikatoren des lokalen Computers und anderer Computer im Netzwerk hinzufügen, auf die Sie Zugriff haben.

noteHinweis
Die Liste unterhalb der Dropdownliste zur Auswahl des Computers zeigt die verfügbaren Indikatoren in Gruppen unterteilt. Sie können alle Indikatoren einer Gruppe hinzufügen, aber auch nur diejenigen, die Sie erfassen möchten.

Anzeigen einer Beschreibung der markierten Indikatorengruppe

Klicken Sie unten links auf der Seite auf Beschreibung anzeigen. Die Beschreibung wird aktualisiert, sobald Sie eine andere Gruppe markieren.

Hinzufügen einer Gruppe von Indikatoren

Markieren Sie den Gruppennamen, und klicken Sie auf Hinzufügen.

noteHinweis
Nachdem Sie einen Gruppennamen markiert haben, können Sie auf den abwärts weisenden Pfeil klicken, um die enthaltenen Indikatoren anzuzeigen. Wenn Sie einen einzelnen Indikator aus der Liste markieren, bevor Sie auf Hinzufügen klicken, wird nur dieser Indikator hinzugefügt.

Hinzufügen einzelner Indikatoren

Erweitern Sie die Gruppe, indem Sie auf den nach unten weisenden Pfeil klicken, markieren Sie den Indikator, und klicken Sie auf Hinzufügen.

noteHinweis
Sie können mehrere Indikatoren einer Gruppe markieren, indem Sie die STRG-Taste gedrückt halten, während Sie auf die Namen in der Liste klicken. Wenn Sie alle Indikatoren markiert haben, die Sie aus dieser Gruppe hinzufügen möchten, klicken Sie auf Hinzufügen.

Suchen nach Instanzen eines Indikators

Markieren Sie die Indikatorengruppe, oder erweitern Sie sie, und markieren Sie den Indikator, den Sie hinzufügen möchten. Geben Sie den Prozessnamen in die Dropdownliste unterhalb von Instanzen des ausgewählten Objekts ein, und klicken Sie auf Suchen. Der Prozessname, den Sie eingeben, steht anschließend in der Dropdownliste zur Verfügung, um die Suche für andere Indikatoren zu wiederholen.

Wenn keine Ergebnisse zurückgegeben werden und Sie die Suche löschen möchten, müssen Sie eine andere Gruppe markieren. Wenn es für eine Indikatorengruppe oder einen Indikator nur eine Instanz gibt, steht die Suchfunktion nicht zur Verfügung.

Hinzufügen bestimmter Instanzen eines Indikators

Markieren Sie eine Indikatorengruppe oder einen Indikator in der Liste, markieren Sie den gewünschten Prozess in der Liste des Feldes Instanzen des ausgewählten Objekts, und klicken Sie auf Hinzufügen.

Mehrere Prozesse können denselben Indikator erstellen, aber wenn Sie eine Instanz auswählen, werden nur die von den ausgewählten Prozessen hervorgerufenen Indikatoren erfasst.

noteHinweis
Sofern Sie keine bestimmte Instanz auswählen, werden alle Instanzen eines Indikators erfasst.

Sobald Sie der Anzeige des Systemmonitors Indikatoren hinzugefügt haben, können Sie die Ansicht ändern, um die Identifikation der gesuchten Informationen zu erleichtern.

So überwachen Sie die aktuellen Systemaktivitäten anhand ausgewählter Leistungsindikatoren im Systemmonitor
  • Die Standardanzeige für den Systemmonitor ist das Liniendiagramm. In dieser Ansicht werden zwei Minuten Daten in einem von links nach rechts durchlaufenden Format mit Beschriftung an der X-Achse dargestellt. Dies ermöglicht das Beobachten von Änderungen bei den Aktivitäten der einzelnen Indikatoren im Vergleich zum vorherigen Verhalten in einem kurzen Zeitraum. Lassen Sie den Mauszeiger über einer Linie im Diagramm ruhen, um Details für den Indikator anzuzeigen, der durch die Linie dargestellt wird.

  • Ändern Sie die Anzeige für die ausgewählte Menge der erfassten Daten mithilfe des Dropdownmenüs auf der Symbolleiste. Die Histogrammleiste zeigt Informationen in Echtzeit an und ermöglicht das Beobachten der Änderungen an den Indikatoren der einzelnen Indikatoren.

  • Der Bericht zeigt immer aktuelle Werte für jeden ausgewählten Indikator im Textformat an.

  • Unterhalb der Anzeige ist jeder Indikator in einer Legende mit der Farbe der Diagrammlinie, seinem Maßstab, dem Indikator, der Instanz (in diesem Beispiel sind alle Instanzen ausgewählt), dem übergeordneten Objekt (dies trifft nicht zu, wenn alle Instanzen ausgewählt sind), dem Objekt und dem Computer aufgelistet.

    • Sie können das Kontrollkästchen in jeder Zeile aktivieren oder deaktivieren, um die Darstellung des Indikators in der aktuellen Anzeige ein- und auszuschalten, ohne den Indikator aus der Liste zu entfernen.

    • Durch das Auswählen einer Zeile in der Legende werden spezifische Informationen über den Leistungsindikator im Bereich oberhalb der Legende angezeigt.

    • Klicken Sie mit ausgewählter Zeile in der Legende auf die Schaltfläche Markierung auf der Symbolleiste, um den betreffenden Indikator im Diagramm zu markieren. Klicken Sie erneut auf die Schaltfläche Markierung, um zur normalen Anzeige zurückzukehren.

    • Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Zeile in der Legende, und wählen Sie im Kontextmenü Eigenschaften aus, um die Eigenschaften der Indikatoranzeige zu ändern. Die Seite Eigenschaften des Systemmonitors wird auf der Registerkarte Daten geöffnet. Verwenden Sie die Dropdownmenüs, um Ihre Einstellungen auszuwählen.

  • Klicken Sie auf die Schaltfläche Stop auf der Symbolleiste, um die Anzeige anzuhalten, um die aktuelle Aktivität zu untersuchen. Klicken Sie auf die Schaltfläche Wiedergabe auf der Symbolleiste, um die Beobachtung an dem Punkt wieder aufzunehmen, an dem die Anzeige angehalten wurde. Klicken Sie auf die Schaltfläche Vorwärts auf der Symbolleiste, um in Inkrementen der Erfassungszeit vorwärts durch die Daten zu navigieren.

  • Das Anhalten der Anzeige im Liniendiagramm ändert den auf der X-Achse aufgetragenen Zeitraum, wenn die Beobachtung fortgesetzt wird.

noteHinweis
Wenn Sie diese Aufgabe abgeschlossen haben, schließen Sie die Windows-Zuverlässigkeits- und Leistungsüberwachung nicht. Die Datensammler in der Ansicht des Systemmonitors werden im nächsten Szenario verwendet.

Szenario 3: Erstellen eines Sammlungssatzes im Systemmonitor

Übersicht: Erstellen eines Sammlungssatzes im Systemmonitor

Die Echtzeitanzeige von Sammlungssätzen ist nur eine Möglichkeit, den Systemmonitor zu verwenden. Sobald Sie eine Kombination von Datensammlern, die nützliche Informationen zu Ihrem System in Echtzeit anzeigen, erstellt haben, können Sie sie als Sammlungssatz speichern. Dieser bildet einen Baustein der Leistungsüberwachung und -berichtstellung in der Windows-Zuverlässigkeits- und -Leistungsüberwachung. Sie ordnen mehrere Datenerfassungspunkte in einer einzelnen Komponente an, die zum Untersuchen oder Protokollieren der Leistung verwendet werden kann.

In dieser Aufgabe erstellen Sie einen Sammlungssatz aus Indikatoren, die in der Echtzeitansicht des Systemmonitors angezeigt werden.

Voraussetzungen für das Erstellen eines Sammlungssatzes im Systemmonitor

Stellen Sie zum Ausführen dieser Aufgabe sicher, dass Sie die folgenden Voraussetzungen erfüllen:

  • Windows Vista ist installiert.

  • Sie sind als Mitglied der lokalen Administratorgruppe angemeldet, oder Sie sind als Mitglied der Gruppe Leistungsprotokollbenutzer angemeldet und haben das Verfahren zum Erteilen des Benutzerrechts Anmelden als Stapelverarbeitungsauftrag für die Gruppe Leistungsprotokollbenutzer abgeschlossen .

  • Die Windows-Zuverlässigkeits- und Leistungsüberwachung wird ausgeführt.

  • Mindestens ein Datensammler ist für die Anzeige im Systemmonitor ausgewählt.

Bekannte Probleme beim Erstellen eines Sammlungssatzes im Systemmonitor

Zum Verwenden des Windows-Kernelablaufverfolgungsanbieters müssen Sie als Mitglied der lokalen Administratorgruppe angemeldet sein. Viele andere Datensammler, einschließlich der im vorhergehenden Beispiel aufgelisteten, sind jedoch auch für Mitglieder der Gruppe Leistungsprotokollbenutzer zugänglich.

Schritte für das Erstellen eines Sammlungssatzes im Systemmonitor

So erstellen Sie einen Sammlungssatz im Systemmonitor
  1. Beginnen Sie mit der Anzeige der Indikatoren aus der vorstehenden Prozedur. Wenn Sie nicht mehr über diese Einstellungen verfügen, starten Sie den Systemmonitor, und fügen Sie Indikatoren hinzu, um eine benutzerdefinierte Ansicht zu erstellen, die Sie als Sammlungssatz speichern können.

  2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste irgendwo in das Anzeigefenster des Systemmonitors, zeigen Sie auf Neu, und klicken Sie dann auf Sammlungssatz. Der Assistent zum Erstellen eines neuen Sammlungssatzes wird gestartet. Der neue Sammlungssatz enthält alle Datensammlungen, die in der aktuellen Ansicht des Systemmonitors ausgewählt sind.

  3. Geben Sie einen Namen für den Sammlungssatz ein, und klicken Sie auf Weiter.

  4. Das Stammverzeichnis enthält die vom Datensammlungssatz erfassten Daten. Ändern Sie diese Einstellung, wenn Sie die Daten des Sammlungssatzes an einem anderen als dem Standardspeicherort ablegen möchten. Suchen Sie das Verzeichnis, und wählen Sie es aus, oder geben Sie den Verzeichnisnamen ein.

    noteHinweis
    Wenn Sie den Verzeichnisnamen manuell eingeben, dürfen Sie keinen umgekehrten Schrägstrich am Ende eingeben.

  5. Klicken Sie auf Weiter, um ein Benutzerkonto festzulegen, unter dem der Sammlungssatz ausgeführt werden soll, oder klicken Sie auf Fertig stellen, um die aktuellen Einstellungen zu speichern und den Assistenten zu verlassen.

  6. Nachdem Sie auf Weiter geklickt haben, können Sie den Sammlungssatz so einrichten, dass er unter einem bestimmten Benutzerkonto ausgeführt wird. Klicken Sie auf die Schaltfläche Ändern, um einen anderen Benutzernamen als den standardmäßig aufgelisteten und ein Kennwort einzugeben.

    noteHinweis
    Wenn Sie Mitglied der Gruppe Leistungsprotokollbenutzer sind, müssen Sie von Ihnen erstellte Datensammlungssätze so konfigurieren, dass sie unter Ihren eigenen Anmeldeinformationen ausgeführt werden.

  7. Klicken Sie auf Fertig stellen, um zur Windows-Zuverlässigkeits- und Leistungsüberwachung zurückzukehren.

    • Um die Eigenschaften des Sammlungssatzes anzuzeigen oder zusätzliche Änderungen vorzunehmen, aktivieren Sie Eigenschaften für diesen Sammlungssatz öffnen. Sie können weitere Informationen über die Eigenschaften des Sammlungssatzes abrufen, indem Sie auf der Seite Eigenschaften auf die Hilfe-Schaltfläche klicken.

    • Um den Sammlungssatz sofort zu starten (und mit dem Speichern von Daten an dem in Schritt 4 angegebenen Ort zu beginnen), klicken Sie auf Diesen Sammlungssatz jetzt starten.

    • Um den Sammlungssatz zu speichern, ohne die Datenerfassung zu starten, klicken Sie auf Speichern und schließen.

Szenario 4: Erstellen und Planen von Protokollen aus einem Sammlungssatz

Übersicht: Erstellen und Planen von Protokollen aus einem Sammlungssatz

Sobald Sie die Datensammler ausgewählt haben, die Ihnen die erforderlichen Informationen zur Systemleistung bereitstellen, können Sie die Daten für die spätere Untersuchung als Protokoll speichern.

noteHinweis
Aus Sammlungssätzen in Windows Vista erstellte Protokolldateien sind nicht abwärtskompatibel zu früheren Windows-Versionen. In früheren Versionen von Windows erstellte Protokolle können jedoch in Windows Vista angezeigt werden.

Voraussetzungen für das Erstellen von Protokollen aus einem Sammlungssatz

Stellen Sie zum Ausführen dieser Aufgabe sicher, dass Sie die folgenden Voraussetzungen erfüllen:

  • Windows Vista ist installiert.

  • Sie sind als Mitglied der lokalen Administratorgruppe angemeldet, oder Sie sind als Mitglied der Gruppe Leistungsprotokollbenutzer angemeldet und haben das Verfahren zum Erteilen des Benutzerrechts Anmelden als Stapelverarbeitungsauftrag für die Gruppe Leistungsprotokollbenutzer abgeschlossen .

  • Die Windows-Zuverlässigkeits- und Leistungsüberwachung wird ausgeführt.

  • Mindestens ein Sammlungssatz wurde erstellt und gespeichert (Sie können den in Szenario 3 erstellten Sammlungssatz verwenden).

Schritte für das Erstellen von Protokollen aus einem Sammlungssatz

Standardmäßig erstellt ein Sammlungssatz eine Protokolldatei. Nach dem Erstellen eines Sammlungssatzes können Sie die Prozeduren der Datenverwaltung verwenden, um die Speicheroptionen für jeden Sammlungssatz so zu konfigurieren, dass Informationen über das Protokoll in den Dateinamen aufgenommen, Daten überschrieben oder angefügt werden oder die Dateigröße der einzelnen Protokolle eingeschränkt wird.

So planen Sie die Startbedingung für einen Sammlungssatz
  1. Erweitern Sie in der Windows-Zuverlässigkeits- und Leistungsüberwachung Sammlungssätze, und klicken Sie auf Benutzerdefiniert.

  2. Klicken Sie im Konsolenbereich mit der rechten Maustaste auf den Namen des Sammlungssatzes, den Sie planen möchten, und klicken Sie auf Eigenschaften.

  3. Klicken Sie auf die Registerkarte Zeitplan.

  4. Klicken Sie auf Hinzufügen, um ein Startdatum, eine Startzeit oder einen Starttag für die Datensammlung zu erstellen. Wenn Sie einen neuen Sammlungssatz konfigurieren, müssen Sie darauf achten, dass dieses Datum hinter dem aktuellen Zeitpunkt liegt.

  5. Wenn Sie nach einem bestimmten Datum keine weiteren Daten mehr sammeln möchten, aktivieren Sie Ablaufdatum und wählen ein Datum aus dem Kalender aus.

    noteHinweis
    Durch die Auswahl eines Ablaufdatums wird eine laufende Datensammlung an diesem Datum nicht beendet. Es wird nur verhindert, dass neue Instanzen der Datensammlung nach dem Ablaufdatum gestartet werden. Um festzulegen, wie die Datensammlung beendet wird, müssen Sie die Registerkarte Stoppbedingung verwenden.

  6. Wenn Sie fertig sind, klicken Sie auf OK.

So planen Sie die Stoppbedingung für einen Sammlungssatz
  1. Erweitern Sie in der Windows-Zuverlässigkeits- und Leistungsüberwachung Sammlungssätze, und klicken Sie auf Benutzerdefiniert.

  2. Klicken Sie im Konsolenbereich mit der rechten Maustaste auf den Namen des Sammlungssatzes, den Sie planen möchten, und klicken Sie auf Eigenschaften.

  3. Klicken Sie auf die Registerkarte Stoppbedingung.

  4. Um die Datensammlung nach einem bestimmten Zeitraum zu beenden, aktivieren Sie das Kontrollkästchen Gesamtdauer, und wählen die Dauer und die Einheit aus. Beachten Sie, dass die Gesamtdauer länger sein muss als das Intervall, in dem die Daten erfasst werden, da sonst keine Daten im Bericht vorhanden sind. Wenn Sie Daten unbegrenzt erfassen möchten, wählen Sie keine Gesamtdauer aus.

  5. Verwenden Sie Grenzwerte, um die Datenerfassung in einzelne Protokolle aufzuteilen. Aktivieren Sie dazu das Kontrollkästchen Sammlungssatz bei Erreichen eines Grenzwerts neu starten. Wenn beide Arten von Grenzwerten ausgewählt sind, wird die Datenerfassung beendet oder neu gestartet, wenn der erste Grenzwert erreicht ist.

    • Wählen Sie Dauer aus, um einen Zeitraum anzugeben, in dem die Datensammlung in eine einzelne Protokolldatei geschrieben werden soll.

    • Wählen Sie Maximale Größe aus, um den Sammlungssatz neu zu starten oder die Erfassung von Daten zu beenden, sobald die Protokolldatei den Grenzwert erreicht.

      noteHinweis
      Wenn eine Gesamtdauer konfiguriert ist, überschreibt sie die Grenzwerte.

  6. Wenn Sie eine Gesamtdauer konfiguriert haben, können Sie das Kontrollkästchen Wird nach der Fertigstellung aller Sammlungen beendet aktivieren, sodass alle Sammlungen die Aufzeichnung der letzten Werte abschließen können, bevor der Datensammlungssatz beendet wird.

  7. Wenn Sie fertig sind, klicken Sie auf OK.

    ImportantWichtig
    Bei größeren Protokolldateien wird mehr Zeit zum Erstellen des Berichts benötigt. Wenn Sie die Protokolle häufig untersuchen, um nach den jüngsten Daten zu suchen, sollten Sie die Grenzwerte zur automatischen Unterteilung der Protokolle verwenden. Sie können den Befehl relog verwenden, um lange Protokolldateien zu unterteilen oder mehrere kurze zu kombinieren. Weitere Informationen über den Befehlen relog erhalten Sie, indem Sie relog /? an der Eingabeaufforderung eingeben.

Nachdem Sie die Eigenschaften für Ihren Zeitplan gespeichert haben, ändert sich die Anzeige im Snap-In-Fenster und zeigt den Protokollnamen, den Typ der vom Protokoll erfassten Daten und das Ausgabeverzeichnis sowie den Dateinamen an, unter dem das Protokoll gespeichert ist. Sie können auf den Namen des Protokolls doppelklicken, um ihm Datensammler hinzuzufügen oder aus ihm zu entfernen oder den Dateinamen, das Namensformat und das Überschreib- oder Anfügeverhalten beim erneuten Starten des Datensammlers zu ändern.

ImportantWichtig
Die Berichterstellungszeit verlängert sich mit der Größe der vom Sammlungssatz erstellten Protokolldatei. Wenn Sie die Protokolle häufig untersuchen, um nach den jüngsten Daten zu suchen, sollten Sie die Grenzwerte zur automatischen Unterteilung der Protokolle verwenden. Sie können den Befehl relog verwenden, um lange Protokolldateien zu unterteilen oder mehrere kurze zu kombinieren.

Im nächsten Schritt können Sie die Archivierung der Daten für den Sammlungssatz konfigurieren.

So konfigurieren Sie die Datenverwaltung für einen Sammlungssatz
  1. Erweitern Sie in der Windows-Zuverlässigkeits- und Leistungsüberwachung Sammlungssätze, und klicken Sie auf Benutzerdefiniert.

  2. Klicken Sie im Konsolenbereich mit der rechten Maustaste auf den Namen des Sammlungssatzes, den Sie konfigurieren möchten, und klicken Sie auf Daten-Manager.

  3. Auf der Registerkarte Daten-Manager können Sie die Standardwerte übernehmen oder Änderungen gemäß Ihrer Datenbeibehaltungsrichtlinie vornehmen. Einzelheiten zu den einzelnen Optionen finden Sie in der Daten-Manager-Eigenschaftentabelle.

    • Wenn das Kontrollkästchen Min. freier Speicherplatz oder Max. Ordner aktiviert ist, werden ältere Daten nach der von Ihnen gewählten Ressourcenrichtlinie (Größte löschen oder Älteste löschen) gelöscht, wenn der Grenzwert erreicht ist.

    • Wenn das Kontrollkästchen Richtlinie vor dem Start der Sammlung anwenden aktiviert ist, werden ältere Daten aufgrund Ihrer Auswahl gelöscht, bevor der Sammlungssatz die nächste Protokolldatei erstellt.

    • Wenn das Kontrollkästchen Max. Stammpfadgröße aktiviert ist, werden ältere Daten aufgrund Ihrer Auswahl gelöscht, wenn die maximale Größe des Stammprotokollordners erreicht ist.

  4. Klicken Sie auf die Registerkarte Aktionen. Sie können die Standardwerte übernehmen oder ändern. Einzelheiten zu den einzelnen Optionen finden Sie in der Aktions-Eigenschaftentabelle.

    noteHinweis
    Über die Ordneraktionen können Sie auswählen, wie die Daten vor dem endgültigen Löschen archiviert werden. Sie können die Grenzwerte des Daten-Managers deaktivieren, um sämtliche Daten nach diesen Ordneraktionsregeln zu verwalten.

  5. Wenn Sie alle Änderungen vorgenommen haben, klicken Sie auf OK.

Daten-Manager-Eigenschaften

Die folgende Tabelle erläutert die Optionen, die auf der Registerkarte Daten-Manager im Dialogfeld Eigenschaften (zugänglich über Klicken mit der rechten Maustaste auf den Sammlungssatz und anschließendes Klicken auf Daten-Manager) konfiguriert werden können.

 

Option Definition

Min. freier Speicherplatz

Der Speicherplatz, der auf der Festplatte verfügbar sein muss, auf der die Protokolldaten gespeichert werden. Wenn diese Option aktiviert ist, werden ältere Daten nach der von Ihnen ausgewählten Ressourcenrichtlinie gelöscht, sobald der Grenzwert erreicht ist.

Max. Ordner

Die Anzahl der Unterordner, die sich im Datenverzeichnes des Sammlungssatzes befinden können. Wenn diese Option aktiviert ist, werden ältere Daten nach der von Ihnen ausgewählten Ressourcenrichtlinie gelöscht, sobald der Grenzwert erreicht ist.

Ressourcenrichtlinie

Gibt an, ob die älteste oder die größte Protokolldatei (bzw. das älteste oder größte Verzeichnis) gelöscht werden soll, wenn der Grenzwert erreicht ist.

Max. Stammpfadgröße

Die Maximalgröße des Datenverzeichnisses für den Sammlungssatz einschließlich aller Unterordner. Wenn diese Option aktiviert ist, überschreibt diese maximale Pfadgröße die Grenzwerte für die Mindestgröße an freiem Speicherplatz und die Maximalzahl von Ordnern. Ältere Daten werden nach der von Ihnen ausgewählten Ressourcenrichtlinie gelöscht, wenn der Grenzwert erreicht ist.

Aktionseigenschaften

Die folgende Tabelle erläutert die Optionen, die auf der Registerkarte Aktionen im Dialogfeld Eigenschaften (zugänglich über Klicken mit der rechten Maustaste auf den Sammlungssatz und anschließendes Klicken auf Daten-Manager) konfiguriert werden können.

 

Option Definition

Alter

Das Alter der Datendatei in Tagen oder Wochen. Bei einem Wert 0 wird dieses Kriterium nicht verwendet.

Größe

Die Größe des Ordners, in dem die Protokolldaten gespeichert sind, in Megabyte (MB). Bei einem Wert 0 wird dieses Kriterium nicht verwendet.

CAB

Eine Kabinettdatei (CAB-Datei); hierbei handelt es sich um ein Format für eine Archivdatei. Diese Dateien können aus rohen Protokolldaten erstellt und bei Bedarf später extrahiert werden. Wählen Sie Erstellen oder Löschen als Aktion, die auf der Grundlage des Alters oder der Größe ausgeführt werden soll.

Daten

Rohe Protokolldaten, die vom Sammlungssatz gesammelt werden. Protokolldaten können gelöscht werden, nachdem eine CAB-Datei erstellt wurde, um Festplattenplatz zu sparen. Dabei verfügen Sie immer noch über eine Sicherung der ursprünglichen Daten.

Bericht

Die von der Windows-Zuverlässigkeits- und Leistungsüberwachung aus den rohen Protokolldaten erstellte Berichtsdatei. Berichtsdateien können selbst dann noch aufbewahrt werden, wenn die Rohdaten oder die CAB-Datei gelöscht wurden.

Szenario 5: Anzeigen von Protokolldaten im Systemmonitor

Übersicht: Anzeigen von Protokolldaten im Systemmonitor

Zuvor erfasste Protokolle können in der Windows-Zuverlässigkeits- und -Leistungsüberwachung als Berichte oder als Daten des Systemmonitors angezeigt werden.

In dieser Aufgabe erfahren Sie, wie Protokolldaten in der Anzeige des Systemmonitors geöffnet werden. Alle in der Echtzeitüberwachung im Systemmonitor verfügbaren Anzeigeoptionen stehen auch für die Anzeige von Protokollen zur Verfügung.

Voraussetzungen für das Anzeigen von Protokolldaten im Systemmonitor

Stellen Sie zum Ausführen dieser Aufgabe sicher, dass Sie die folgenden Voraussetzungen erfüllen:

  • Windows Vista ist installiert.

  • Sie sind als Mitglied der lokalen Administratorgruppe angemeldet, oder Sie sind als Mitglied der Gruppe Leistungsprotokollbenutzer angemeldet und haben das Verfahren zum Erteilen des Benutzerrechts Anmelden als Stapelverarbeitungsauftrag für die Gruppe Leistungsprotokollbenutzer abgeschlossen .

  • Die Windows-Zuverlässigkeits- und Leistungsüberwachung wird ausgeführt.

  • Es steht mindestens eine Protokolldatei aus einem zuvor erstellten Sammlungssatz zur Verfügung.

Schritte für das Anzeigen von Protokolldaten im Systemmonitor

In den folgenden Vorgehensweisen wird das Laden und Anzeigen von Protokolldaten im Systemmonitor beschrieben.

So laden Sie Protokolldaten im Systemmonitor
  1. Starten Sie die Windows-Zuverlässigkeits- und Leistungsüberwachung.

  2. Erweitern Sie in der Navigationsstruktur Berichte, dann Benutzerdefiniert, und erweitern Sie den Sammlungssatz, dessen Protokolldaten Sie anzeigen möchten.

    noteHinweis
    Wenn nur ein Sammlungssatz konfiguriert ist und aktuell ausgeführt wird, müssen Sie den Sammlungssatz beenden, indem Sie auf Stop klicken oder mit der rechten Maustaste auf den Namen des Sammlungssatzes klicken und Stop im Menü auswählen.

  3. Klicken Sie im Navigationsbereich auf den Namen des Protokolls, das Sie anzeigen möchten. Die Protokolldaten werden in der Berichtsansicht geöffnet.

  4. Klicken Sie auf die Schaltfläche Systemmonitoransicht auf der Symbolleiste.

Navigieren in der Protokollansicht im Systemmonitor
  • Protokolldaten werden standardmäßig in der Liniendiagrammansicht geöffnet. In dieser Ansicht stellt die X-Achse des Diagramms die im Protokoll erfasste Gesamtzeit dar.

  • Um nur einen bestimmten Zeitbereich in der Anzeige anzuzeigen, klicken Sie auf die Anzeige, und ziehen Sie die Maus, bis ein Abschnitt markiert ist, und klicken Sie dann auf die Zoom-Schaltfläche, oder drücken Sie STRG+Z.

  • Weitere Anzeigeoptionen sind in der Beschreibung für das Anzeigen von Systemaktivitäten in Echtzeit in Szenario 2 dargestellt.

Szenario 6: Anzeigen eines Diagnoseberichts

Übersicht: Anzeigen eines Diagnoseberichts

Die Windows-Zuverlässigkeits- und -Leistungsüberwachung enthält zwei standardmäßige Systemberichte für das Beurteilen des Systemstatus und die Diagnose von Problemen bei der Systemleistung.

In diesem Szenario erfassen Sie Daten, um den Systemdiagnosebericht anzuzeigen.

Voraussetzungen zum Anzeigen eines Diagnoseberichts

Stellen Sie zum Ausführen dieser Aufgabe sicher, dass Sie die folgenden Voraussetzungen erfüllen:

  • Windows Vista ist installiert.

  • Sie sind als Mitglied der lokalen Administratorgruppe angemeldet, oder Sie haben die Windows-Zuverlässigkeits- und -Leistungsüberwachung mit angehobenen Rechten gestartet.

  • Die Windows-Zuverlässigkeits- und Leistungsüberwachung wird ausgeführt.

noteHinweis
Der Systemdiagnosebericht verwendet den Windows-Kernelablaufverfolgungsanbieter, auf den nur Mitglieder der lokalen Administratorgruppe zugreifen können.

Schritte für das Anzeigen eines Diagnoseberichts

So zeigen Sie den Systemdiagnosebericht an
  1. Starten Sie die Windows-Zuverlässigkeits- und Leistungsüberwachung.

  2. Erweitern Sie in der Navigationsstruktur Sammlungssätze, und erweitern Sie dann System.

  3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Systemdiagnose, und klicken Sie dann auf Start. Die Datenerfassung wird gestartet.

  4. Erweitern Sie in der Navigationsstruktur Berichte, dann System, dann Systemdiagnose, und klicken Sie dann auf das aktuelle Datum.

  5. Wenn die Datenerfassung und die Berichterstellung abgeschlossen sind, wird der Systemdiagnosebericht im Konsolenbereich angezeigt.

    noteHinweis
    Dieser Bericht erfasst Daten für 60 Sekunden. Die Erstellung des Berichts kann bis zu weiteren 60 Sekunden in Anspruch nehmen.

Szenario 7: Anzeigen der Systemstabilität mit der Zuverlässigkeitsüberwachung

Übersicht: Anzeigen der Systemstabilität mit der Zuverlässigkeitsüberwachung

Die Zuverlässigkeitsüberwachung ist ein Snap-In für die Microsoft Management Console (MMC), das eine Übersicht zur Systemstabilität und eine Trendanalyse mit Detailinformationen über die Einzelereignisse zur Verfügung stellt, die sich auf die Gesamtstabilität des Systems auswirken können. Das Snap-In beginnt zum Zeitpunkt der Systeminstallation mit dem Erfassen von Daten.

In dieser Aufgabe überprüfen Sie das Systemstabilitätsdiagramm und machen sich mit den Ereignisdetailinformationen vertraut, die von der Zuverlässigkeitsüberwachung zum Berechnen des Stabilitätsindex verwendet werden.

Voraussetzungen für das Anzeigen der Systemstabilität mit der Zuverlässigkeitsüberwachung

Stellen Sie zum Ausführen dieser Aufgabe sicher, dass Sie die folgenden Voraussetzungen erfüllen:

  • Windows Vista ist installiert.

  • Der Computer wurde seit der Installation des Betriebssystems mindestens 24 Stunden lang betrieben.

  • Die geplante Aufgabe RACAgent wird ausgeführt (sie wird standardmäßig in neuen Installationen ausgeführt, wenn sie nicht manuell deaktiviert wird).

Bekannte Probleme beim Anzeigen der Systemstabilität mit der Zuverlässigkeitsüberwachung

Die folgenden bekannten Probleme können die Möglichkeit, diese Aufgabe abzuschließen, beeinträchtigen:

  • Die Windows-Installation muss seit mindestens 24 Stunden ausgeführt werden, bevor Daten im Systemstabilitätsdiagramm angezeigt werden.

  • Wenn Sie diese Aufgabe auf einem neuen System ausführen, werden nur minimale Daten zu die Zuverlässigkeit betreffenden Ereignissen angezeigt. Wiederholen Sie die Aufgabe nach dem Installieren von Anwendungen und dem Hinzufügen von Hardware, um Ihre Kenntnisse zu vertiefen.

Schritte für das Anzeigen der Systemstabilität mit der Zuverlässigkeitsüberwachung

So starten Sie die Zuverlässigkeitsüberwachung
  1. Starten Sie die Windows-Zuverlässigkeits- und Leistungsüberwachung.

  2. Erweitern Sie in der Navigationsstruktur Überwachungstools, und klicken Sie auf Zuverlässigkeitsüberwachung.

Systemstabilitätsdiagramm

Auf der Grundlage der Daten, die während der Lebensdauer des Systems gesammelt werden, gibt es im Systemstabilitätsdiagramm für jedes Datum einen Punkt, der den Wert des Systemstabilitätsindex für den jeweiligen Tag zeigt. Der Systemstabilitätsindex ist eine Zahl zwischen 1 (am wenigsten stabil) und 10 (am stabilsten). Dabei handelt es sich um einen gewichteten Messwert, der fortlaufend aus der Anzahl der über die laufende Zeit aufgezeichneten angegebenen Fehler ermittelt wird. Zuverlässigkeitsereignisse im Systemstabilitätsbericht beschreiben die für die Berechnung verwendeten Fehler. Die Zuverlässigkeitsüberwachung unterhält den Verlauf der Systemstabilität und die mit der Zuverlässigkeit zusammenhängenden Ereignisse für bis zu ein Jahr. Das Systemstabilitätsdiagramm zeigt einen laufenden Graphen, der nach dem Datum aufgetragen ist.

Die obere Hälfte des Systemstabilitätsdiagramms zeigt einen Graphen des Systemstabilitätsindex. In der unteren Hälfte des Diagramms verfolgen fünf Zeilen Zuverlässigkeitsereignisse nach, die entweder zur Stabilitätsmessung für das System beitragen oder verwandte Informationen über das Installieren und Entfernen von Software bieten. Wenn ein oder mehrere Zuverlässigkeitsereignisse eines Typs erkannt werden, erscheint in der Spalte für das Datum ein Symbol.

  • Bei Softwareinstallation und -deinstallation zeigt ein Informationssymbol ein erfolgreiches Ereignis dieses Typs an, ein Warnungssymbol hingegen einen Fehler.

  • Bei allen anderen Arten von Zuverlässigkeitsereignissen zeigt ein Fehlersymbol einen Fehler an.

Wenn Daten von mehr als 30 Tagen zur Verfügung stehen, können Sie mit der Bildlaufleiste am unteren Rand des Systemstabilitätsdiagramms Daten außerhalb des sichtbaren Bereichs aufsuchen.

Zuverlässigkeitsereignisse

Im Systemstabilitätsbericht werden folgende Zuverlässigkeitsereignisse aufgezeichnet:

Systemzeitänderungen

In dieser Kategorie werden wesentliche Änderungen an der Systemzeit verfolgt.

noteHinweis
Diese Kategorie erscheint nur dann im Systemstabilitätsbericht, wenn ein Tag ausgewählt wurde, an dem eine signifikante Zeitänderung auftrat. Im Systemstabilitätsdiagramm erscheint für alle Tage, an denen eine wesentliche Änderung der Systemzeit aufgetreten ist, ein Informationssymbol.

 

Datentyp Beschreibung

Alte Uhrzeit

Gibt Datum und Uhrzeit vor der Zeitänderung an.

Neue Uhrzeit

Gibt das Datum und die Uhrzeit an, die bei der Zeitänderung ausgewählt wurden.

♠Datum

Gibt das Datum (nach der neuen Zeit) an, zu dem die Zeitänderung eintrat.

Softwareinstallationen/-deinstallationen

In dieser Kategorie werden Installations- und Deinstallationsvorgänge von Software verfolgt. Dies betrifft Systemkomponenten, Windows-Updates, Treiber und Anwendungen.

 

Datentyp Beschreibung

Software

Gibt das Betriebssystem, den Namen der Anwendung, den Namen des Windows-Updates oder den Treibernamen an.

Version

Gibt die Version des Betriebssystems, der Anwendung oder des Treibes an (dieses Feld steht bei Windows-Updates nicht zur Verfügung).

Aktivität

Zeigt an, ob es sich bei dem Ereignis um eine Installation oder Deinstallation handelt.

Aktivitätsstatus

Zeigt an, ob die Aktion erfolgreich war oder einen Fehler hervorrief.

Datum

Gibt das Datum der Aktion an.

Anwendungsfehler

In dieser Kategorie werden Anwendungsfehler nachverfolgt. Dazu zählen die Beendigung einer nicht mehr reagierenden und einer nicht mehr funktionierenden Anwendung.

 

Datentyp Beschreibung

Anwendung

Gibt den Programmnamen der Anwendung an, die nicht mehr funktioniert oder reagiert.

Version

Gibt die Versionsnummer der Anwendung an.

Fehlertyp

Zeigt an, ob die Anwendung nicht mehr funktioniert oder nicht mehr reagiert.

Datum

Gibt das Datum des Anwendungsfehlers an.

Hardwarefehler

In dieser Kategorie werden Festplatten- und Arbeitsspeicherfehler nachverfolgt.

 

Datentyp Beschreibung

Komponententyp

Zeigt an, ob der Fehler bei einer Festplatte oder im Arbeitsspeicher aufgetreten ist.

Gerät

Zeigt das fehlerhafte Gerät an.

Fehlertyp

Zeigt an, ob ein möglicher Festplattenfehler aufgrund einer defekten Platte oder ein Speicherfehler aufgrund beschädigten Arbeitsspeichers vorliegt.

Datum

Gibt das Datum des Hardwarefehlers an.

Windows-Fehler

In dieser Kategorie werden System- und Startfehler nachverfolgt.

 

Datentyp Beschreibung

Fehlertyp

Zeigt an, ob es sich bei dem Ereignis um einen Startfehler oder den Absturz des Betriebssystems handelt.

Version

Zeigt die Version des Betriebssystems und des Service Packs an.

Fehlerdetails

Gibt Einzelheiten über den Fehlertyp an. Dabei kann es sich um einen der folgenden handeln:

Betriebssystemfehler: Gibt den Stoppcode an.

Startfehler: Gibt den Ursachencode an.

Datum

Gibt das Datum des Windows-Fehlers an.

Verschiedene Fehler

In dieser Kategorie werden die Fehler nachverfolgt, die die Stabilität beeinträchtigen, aber nicht unter eine der anderen Kategorien fallen. Dazu zählt das unerwartete Herunterfahren des Betriebssystems.

 

Datentyp Beschreibung

Fehlertyp

Zeigt an, dass das System aufgrund einer Störung heruntergefahren wurde.

Version

Zeigt die Version des Betriebssystems und des Service Packs an.

Fehlerdetails

Zeigt an, dass der Computer unerwartet heruntergefahren wurde.

Datum

Gibt das Datum des Fehlers an.

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