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Erstellen einer Partition oder eines logischen Laufwerks

So erstellen Sie eine Partition oder ein logisches Laufwerk

Verwenden der Windows-Oberfläche

  1. Öffnen Sie „Computerverwaltung (Lokal)“.
  2. Klicken Sie in der Konsolenstruktur auf Computerverwaltung (Lokal), klicken Sie auf Datenspeicher, und klicken Sie dann auf Datenträgerverwaltung.
  3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf einen nicht reservierten Bereich eines Basisdatenträgers. Klicken Sie dann auf Neue Partition, oder klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den freien Speicherplatz in einer erweiterten Partition, und klicken Sie dann auf Neues logisches Laufwerk.
  4. Klicken Sie im Assistenten zum Erstellen neuer Partitionen auf Weiter, klicken Sie auf Primäre Partition, klicken Sie auf Erweiterte Partition, oder klicken Sie auf Logisches Laufwerk. Folgen Sie dann den Anweisungen auf dem Bildschirm.

Hinweise

  • Um diese Schritte auf einem lokalen Computer ausführen zu können, müssen Sie ein Mitglied der Gruppe „Sicherungs-Operatoren“ oder „Administratoren“ auf dem lokalen Computer sein, oder die entsprechende Berechtigung muss Ihnen übertragen worden sein. Um dieses Verfahren remote ausführen zu können, müssen Sie Mitglied der Gruppe „Sicherungs-Operatoren“ oder „Administratoren“ auf dem Remotecomputer sein. Wenn der Computer zu einer Domäne gehört, können diese Schritte möglicherweise von Mitgliedern der Gruppe „Domänen-Admins“ ausgeführt werden. Als bewährte Sicherheitsmethode sollten Sie zum Ausführen dieser Schritte den Befehl Ausführen als verwenden. Weitere Informationen finden Sie unter Lokale Standardgruppen, Standardgruppen und Verwenden von "Ausführen als".
  • Klicken Sie zum Öffnen des Dienstprogramms „Computerverwaltung“ auf Start, klicken Sie auf Systemsteuerung, doppelklicken Sie auf Verwaltung, und doppelklicken Sie dann auf Computerverwaltung.
  • Primäre Partitionen, erweiterte Partitionen und logische Laufwerke können nur auf Basisdatenträgern erstellt werden. Wenn auf dem Computer auch MS-DOS, Windows 95, Windows 98, Windows Millennium Edition, Windows NT 4.0 oder Windows XP Home Edition ausgeführt wird, sollten Sie keine dynamischen Volumes sondern Basisvolumes erstellen.
  • Auf Datenträgern vom Typ MBR (Master Boot Record) können Sie wahlweise bis zu vier primäre Partitionen oder drei primäre Partitionen, eine erweiterte Partition und mehrere logische Laufwerke erstellen.
  • Auf Datenträgern vom Typ GPT (GUID-Partitionstabelle) können Sie bis zu 128 primäre Partitionen erstellen.

Verwenden einer Befehlszeile

  1. Öffnen Sie die Eingabeaufforderung.
  2. Geben Sie Folgendes ein:
    diskpart
  3. Geben Sie Folgendes an der Eingabeaufforderung DISKPART ein:
    list disk
    Notieren Sie sich die Datenträgernummer des Datenträgers, auf dem Sie eine primäre oder erweiterte Partition erstellen möchten.
  4. Geben Sie Folgendes an der Eingabeaufforderung DISKPART ein:
    select diskn
    Wählen Sie den Datenträger n aus, auf dem die primäre oder erweiterte Partition erstellt werden soll.
  5. Geben Sie einen der folgenden Befehle an der Eingabeaufforderung DISKPART ein:
    create partition primary [size=n] [offset=n] [ID=Byte | GUID] [noerr]
    - oder -
    create partition extended [size=n] [offset=n] [noerr]
    - oder -
    create partition logical [size=n] [offset=n] [noerr]
  6. Geben Sie Folgendes an der Eingabeaufforderung DISKPART ein:
    assign letter=D

 

Wert Beschreibung

list disk

Zeigt eine Liste der Datenträger und Informationen zu diesen an, wie z. B. die Größe, der verfügbare freie Speicherplatz und Informationen dazu, ob es sich um einen Basisdatenträger oder einen dynamischen Datenträger handelt und ob der Datenträger den Partitionstyp MBR (Master Boot Record) oder GPT (GUID-Partitionstabelle) verwendet. Der mit einem Sternchen (*) markierte Datenträger ist der aktive Datenträger.

select disk

Wählt den angegebenen Datenträger aus, wobei n der Datenträgernummer entspricht, und aktiviert ihn.

create partition primary

Erstellt auf dem aktuellen Basisdatenträger eine primäre Partition. Nachdem Sie die Partition erstellt haben, wird der Fokus automatisch an die neue Partition übergeben. Die Partition erhält keinen Laufwerkbuchstaben; Sie müssen den Befehl assign verwenden, um der Partition einen Laufwerkbuchstaben zuzuweisen.

create partition extended

Erstellt eine erweiterte Partition auf dem aktuellen Laufwerk. Nachdem Sie die Partition erstellt haben, wird der Fokus automatisch an die neue Partition übergeben. Pro Datenträger kann nur eine erweiterte Partition erstellt werden. Beim Versuch, eine erweiterte Partition innerhalb einer anderen erweiterten Partition zu erstellen, schlägt dieser Befehl fehl. Logische Laufwerke können erst nach dem Erstellen einer erweiterten Partition erstellt werden.

create partition logical

Erstellt in der erweiterten Partition ein logisches Laufwerk. Nachdem Sie die Partition erstellt haben, wird der Fokus automatisch an das neue logische Laufwerk übergeben.

size= n

Die Größe der Partition in Megabyte (MB). Wenn keine Größe angegeben ist, verwendet die Partition den gesamten nicht reservierten Speicherplatz im aktuellen Bereich. Die Größe beruht auf Zylindern und wird auf den nächsten Zylinderwert gerundet. Wenn Sie z. B. eine Größe von 500 MB angeben, würde die Partitionsgröße auf 504 MB gerundet.

offset= n

Der Byteoffset, an dem die Partition erstellt wird. Wenn kein Offsetwert angegeben ist, beginnt die Partition dort, wo auf dem Datenträger der erste freie Speicherplatz vorhanden ist. Bei Datenträgern vom Typ MBR (Master Boot Record) beruht der Offset auf Zylindern und wird auf den nächsten Zylinderwert gerundet. Wenn Sie z. B. einen Offsetwert von 27 MB angeben und die Zylindergröße 8 MB beträgt, wird der Offsetwert auf 24 MB gerundet.

ID= Byte | GUID

Dies ist nur für OEMs (Original Equipment Manufacturer) vorgesehen.

Vorsicht

  • Durch das Erstellen von Partitionen mit diesem Parameter kann es vorkommen, dass der Computer abstürzt oder nicht mehr gestartet werden kann. Sie sollten Partitionen auf GPT-Datenträgern mithilfe des Parameters ID=Byte | GUID nur erstellen, wenn Sie ein OEM oder ein IT-Spezialist sind, der Erfahrung im Umgang mit GPT-Datenträgern hat. Verwenden Sie stattdessen stets den Befehl create partition efi zum Erstellen von EFI-Systempartitionen, den Befehl create partition msr zum Erstellen von MSR-Partitionen (Microsoft Reserved) und den Befehl create partition primary (ohne den Parameter ID=Byte | GUID) zum Erstellen von primären Partitionen auf GPT-Datenträgern.

Für MBR-Datenträger können Sie ein Partitionstypbyte für die Partition angeben. Wenn auf einem MBR-Datenträger kein Partitionstypbyte angegeben ist, erstellt der Befehl create partition primary eine Partition vom Typ 0x6. Ein Partitionstypbyte können Sie mit dem Parameter ID=Byte | GUID angeben. DiskPart führt keine Überprüfung des Partitionstypbytes oder sonstiger ID-Parameter durch.

Für GPT-Datenträger können Sie eine Partitionstyp-GUID für die gewünschte Partition angeben:

  • EFI-Systempartition: c12a7328-f81f-11d2-ba4b-00a0c93ec93b
  • MSR-Partition (Microsoft Reserved): e3c9e316-0b5c-4db8-817d-f92df00215ae
  • Basisdatenpartition: ebd0a0a2-b9e5-4433-87c0-68b6b72699c7
  • LDM-Metadatenpartition auf einem dynamischen Datenträger: 5808c8aa-7e8f-42e0-85d2-e1e90434cfb3
  • LDM-Datenpartition auf einem dynamischen Datenträger: af9b60a0-1431-4f62-bc68-3311714a69ad

Wurde kein Partitionstyp-GUID angegeben, wird durch den Befehl create partition primary eine Basisdatenpartition erstellt. Einen Partitionstyp können Sie mit dem Parameter ID=Byte | GUID angeben. DiskPart führt keine Überprüfung des Partitions-GUID oder sonstiger ID-Parameter durch.

noerr

Nur für Scripting. Gibt an, dass DiskPart bei einem Fehler die Verarbeitung der Befehle fortsetzt, als ob der Fehler nicht aufgetreten wäre. Ohne den Parameter noerr wird DiskPart beim Auftreten eines Fehlers mit einem Fehlercode beendet.

assign letter=D

Weist dem Volume mit dem Fokus den Laufwerkbuchstaben D zu. Ist kein Laufwerkbuchstabe oder Bereitstellungspunkt angegeben, wird der nächste verfügbare Laufwerkbuchstabe zugewiesen. Wenn der Laufwerkbuchstabe oder der Bereitstellungspunkt bereits verwendet wird, wird ein Fehler generiert.

Hinweise

  • Um diese Schritte auf einem lokalen Computer ausführen zu können, müssen Sie ein Mitglied der Gruppe „Sicherungs-Operatoren“ oder „Administratoren“ sein, oder es müssen Ihnen die entsprechenden Berechtigungen übertragen worden sein. Wenn der Computer zu einer Domäne gehört, können diese Schritte möglicherweise von Mitgliedern der Gruppe „Domänen-Admins“ ausgeführt werden. Als bewährte Sicherheitsmethode sollten Sie zum Ausführen dieser Schritte den Befehl Ausführen als verwenden. Weitere Informationen finden Sie unter Lokale Standardgruppen, Standardgruppen und Verwenden von "Ausführen als".
  • Zeigen Sie zum Öffnen einer Eingabeaufforderung imStartmenü auf Alle Programme, zeigen Sie auf Zubehör, und klicken Sie dann auf Eingabeaufforderung.
  • Primäre Partitionen, erweiterte Partitionen und logische Laufwerke können nur auf Basisdatenträgern erstellt werden. Wenn auf dem Computer auch MS-DOS, Windows 95, Windows 98, Windows Millennium Edition, Windows NT 4.0 oder Windows XP Home Edition ausgeführt wird, sollten Sie keine dynamischen Volumes sondern Basisvolumes erstellen.
  • Auf Datenträgern vom Typ MBR (Master Boot Record) können Sie wahlweise bis zu vier primäre Partitionen oder drei primäre Partitionen, eine erweiterte Partition und mehrere logische Laufwerke erstellen.
  • Auf Datenträgern vom Typ GPT (GUID-Partitionstabelle) können Sie bis zu 128 primäre Partitionen, jedoch keine erweiterten Partitionen und keine logischen Laufwerke erstellen.
  • Partitionen auf austauschbaren Datenträgern können mit DiskPart nicht erstellt werden.
  • Weitere Informationen zu DiskPart finden Sie unter "Verwandte Themen".

Informationen zu funktionalen Unterschieden

  • Server funktionieren je nach Version und Edition des installierten Betriebssystems, Kontoberechtigungen und Menüeinstellungen unterschiedlich. Weitere Informationen finden Sie unter Anzeigen der Hilfe im Web.

Siehe auch

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