Router-zu-Router-VPN-Verbindung
Ein Router stellt eine Router-zu-Router-VPN-Verbindung zwischen zwei Teilen eines privaten Netzwerks her. Der VPN-Server stellt eine geroutete Verbindung zu dem Netzwerk zur Verfügung, mit dem er verbunden ist. Bei Router-zu-Router-VPN-Verbindungen stammen die Pakete, die von jedem Router über die VPN-Verbindung gesendet werden, normalerweise nicht von den Routern selbst.
Der anrufende Router (der VPN-Client) authentifiziert sich gegenüber dem antwortenden Router (dem VPN-Server), und bei gegenseitiger Authentifizierung authentifiziert sich der antwortende Router gegenüber dem anrufenden Router.
Computer unter Microsoft® Windows NT® 4.0 mit dem Routing- und RAS-Dienst (Routing and Remote Access Service, RRAS), Windows® 2000 Server oder einem Betriebssystem der Windows Server 2003-Produktfamilie können Router-zu-Router-VPN-Verbindungen erstellen. Bei VPN-Clients kann es sich auch um einen PPTP-fähigen Router (Point-to-Point-Tunneling-Protokoll) oder einen L2TP-fähigen Router (Layer Two Tunneling Protocol) mit IPSec (Internet Protocol Security) eines anderen Herstellers handeln.
Weitere Informationen zu PPTP und L2TP finden Sie unter Grundlegendes zu VPN-Tunneling-Protokollen. Weitere Informationen zum Bereitstellen von Router-zu-Router-VPN-Verbindungen finden Sie unter Bereitstellen von VPNs mit Router-zu-Router-Verbindungen. Ein Beispiel für die Implementierung von Router-zu-Router-VPN-Verbindungen finden Sie unter VPN-Implementierung (Beispiele). Weitere Informationen zum Erstellen von Router-zu-Router-Verbindungen mithilfe des IPSec ESP-Tunnelmodus (Encapsulating Security Payload) finden Sie unter Tunnelmodus.