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Schrittweise Anleitung für Failovercluster: Prüfen der Hardware auf einen Failovercluster

Letzte Aktualisierung: April 2010

Betrifft: Windows Server 2008, Windows Server 2008 R2

In Windows Server 2008 werden mit der Einführung des Clustervalidierungs-Assistenten Cluster nun auf völlig andere Art und Weise qualifiziert. Beim Clustervalidierungs-Assistenten handelt es sich um ein neues, in die Failover-Clusterunterstützung in Windows Server 2008 integriertes Feature. Mit dem Clustervalidierungs-Assistenten können Sie die Server, die als Knoten in einem Cluster verwendet werden sollen, einer Reihe von gezielten Tests unterziehen. Bei der Clustervalidierung werden die zugrunde liegende Hardware und Software direkt getestet. Zudem erfolgt eine individuelle Prüfung, damit präzise beurteilt werden kann, wie gut das Failoverclustering in einer bestimmten Konfiguration unterstützt werden kann. Microsoft Customer Support Services (CSS) fordert als Bedingung dafür, dass Microsoft Unterstützung für eine bestimmte Konfiguration bietet, sogar einen Clustervalidierungsbericht an.

Inhalt der Anleitung

Definition einer unterstützten Failoverclusterkonfiguration unter Windows Server 2008

Damit eine Lösung mit Windows Server 2008-Failoverclustern offiziell von Microsoft Customer Support Services (CSS) unterstützt wird, muss sie folgende Kriterien erfüllen.

  • Alle Hardware- und Softwarekomponenten müssen die Anforderungen erfüllen, die für die Vergabe des Logos "Zertifiziert für Windows Server 2008" gelten. Weitere Informationen zum Windows Server 2008-Logo-Programm finden Sie auf der Microsoft-Website unter:

    http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=111561 (möglicherweise in englischer Sprache)

  • Die vollständig konfigurierte Lösung (Server, Netzwerk und Speicher) muss sämtliche Tests im Clustervalidierungs-Assistenten bestehen. Dieser Assistent ist Bestandteil des Failovercluster-Verwaltungs-Snap-Ins.

Eine Beschreibung der Microsoft-Supportrichtlinie finden Sie auch im Knowledge Base-Artikel 943984, "Microsoft-Supportrichtlinie für Windows Server 2008-Failovercluster", auf der Microsoft-Website unter:

http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=111552

noteHinweis
Weitere Informationen dazu, inwiefern diese Bedingungen für Multisite- oder geografisch verteilte Cluster gelten, finden Sie im Abschnitt Multisite- oder geografisch verteilte Cluster weiter unten in dieser Anleitung.

Vorherige Methoden der Clusterqualifizierung

Vor der Einführung der Clustervalidierung in Windows Server 2008 erfolgte die Definition, ob eine bestimmte Clusterlösung von Microsoft unterstützt wurde, auf völlig andere Art und Weise. Damit sich eine vorgesehene Lösung qualifizieren konnte, musste sie vollständig auf der Windows Server-Katalog-Website (http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=111553, möglicherweise in englischer Sprache) angezeigt werden. Bevor eine vorgesehene Lösung auf dieser Website angezeigt werden konnte, musste der Partner die Hardware einer Reihe von (von Microsoft bereitgestellten) Tests unterziehen und die Ergebnisse dann an Microsoft übermitteln. Nach der Überprüfung der Lösung durch den Partner wurde sie dann auf der Windows Server-Katalog-Website aufgeführt. Auf diese Weise konnten Kunden sich darüber informieren, ob eine vorgesehene Clusterlösung für ein bestimmtes Betriebssystem geeignet war.

Weitere Informationen zu dieser Vorgehensweise zur Qualifizierung von Clustern finden Sie im Knowledge Base-Artikel 309395 über die Microsoft-Supportrichtlinie für Servercluster, die Hardwarekompatibilitätsliste und den Windows Server-Katalog auf der Microsoft-Website unter:

http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=112287 (möglicherweise in englischer Sprache)

Diese Vorgehensweise zur Qualifizierung von Clustern bereitete den Hardwarepartnern einige Probleme. Da eine Qualifizierung der vollständigen End-to-End-Lösung, einschließlich aller Komponenten bis hin zur Treiber- und Firmwareebene, erforderlich war, musste die vollständige Lösung erneut getestet und eingereicht werden, wenn auch nur eine Komponente nach der Zertifizierung geändert wurde, denn dadurch wurde sie als komplett andere Lösung erachtet.

Es kam recht häufig vor, dass ein Kunde sich auf der Windows Server-Katalog-Website informierte, eine aufgeführte Lösung erwarb und dann nach ein paar Monaten feststellte, dass der Hersteller einen Treiber für den Hostbusadapter (HBA) veröffentlicht hatte, dessen Installation empfohlen wurde. Dies bereitete dem Kunden dann Probleme, weil die Clusterlösung durch die Installation des neuen Treibers technisch nicht mehr für den Support durch Microsoft qualifiziert war (schließlich wurde sie nicht vollständig auf der Windows Server-Katalog-Website aufgeführt). Wenn der Kunde entschied, den aktualisierten Treiber nicht zu installieren, bedeutete dies jedoch, dass die Probleme, die anhand des aktuellen Treibers behoben wurden, auf seinem System nicht behoben wurden, was wiederum später Probleme nach sich zog.

Diese Situation war insgesamt nicht als zufriedenstellend zu bezeichnen. Etwas musste geändert werden, um diesen Vorgang für alle Beteiligten zu vereinfachen: für Microsoft, für unsere Kunden und für die Hardwarehersteller. Dies war der Hauptgrund für Microsoft, in Windows Server 2008 die Clustervalidierung einzuführen.

Was ist Clustervalidierung?

Mit dem Clustervalidierungs-Assistenten können die Server, die als Clusterknoten verwendet werden sollen, einer Reihe von gezielten Tests unterzogen werden. Bei der Clustervalidierung werden die zugrunde liegende Hardware und Software direkt getestet. Zudem erfolgt eine individuelle Prüfung, damit präzise beurteilt werden kann, wie gut das Failoverclustering in einer bestimmten Konfiguration unterstützt werden kann.

ImportantWichtig
Vor dem Erstellen eines Failoverclusters sollten Sie alle Tests im Clustervalidierungs-Assistenten ausführen.

Microsoft hat festgestellt, dass nahezu die Hälfte aller clusterbezogenen Anrufe beim technischen Support von Microsoft auf Konfigurationsprobleme zurückzuführen sind. Wenn Sie Konfigurationsprobleme von vornherein ausschließen können, wirkt sich dies positiv auf die Installation und den Betrieb von Clustern aus.

Anhand der Clustervalidierung sollen Hardware- oder Konfigurationsprobleme erkannt werden, bevor der Cluster in Betrieb genommen wird. Mithilfe der Clustervalidierung kann sichergestellt werden, dass die Lösung, die Sie bereitstellen möchten, wirklich zuverlässig ist. Die Clustervalidierung kann auch als Diagnosetool auf konfigurierten Failoverclustern ausgeführt werden.

Überlegungen zur Ausführung der Clustervalidierung auf einem vorhandenen Cluster

Wenn die Clustervalidierung mit den Standardtests auf einem bereits konfigurierten Cluster ausgeführt wird, werden zum Testen des Speichers nur Datenträgerressourcen verwendet, die sich im Offlinestatus befinden oder weder einem geclusterten Dienst noch einer geclusterten Anwendung zugeordnet sind. Dadurch wird ein Sicherheitsmechanismus implementiert, und der Clustervalidierungs-Assistent gibt eine Warnung aus, wenn Speichertests ausgewählt wurden, aber nicht für Speicher im Onlinestatus ausgeführt werden, d. h. für Speicher, die von geclusterten Diensten oder Anwendungen verwendet werden. Auf diese Weise wird eine Unterbrechung von Diensten und Anwendungen mit hoher Verfügbarkeit vermieden, für die Datenträgerressourcen online sein müssen.

Systemkonfigurations-, Inventur- und Netzwerktests sind mit sehr geringem Mehraufwand verbunden und können ohne wesentliche Auswirkungen auf die Server in einem Cluster ausgeführt werden.

Sie werden von Microsoft CSS eventuell auch aufgefordert, die Clustervalidierung im Rahmen der üblichen Verfahren zur Problembehandlung auf einem Produktionscluster auszuführen. In einem solchen Szenario führt der Assistent eine Inventur der Hardware und Software durch, führt einen Netzwerktest aus und überprüft die Systemkonfiguration. In bestimmten Szenarien wird möglicherweise nur ein Teil der Tests ausgeführt. Bei der Behandlung eines Netzwerkproblems auf einem Produktionscluster werden Sie von Microsoft CSS ggf. aufgefordert, nur die Inventur der Hardware und Software durchzuführen und den Netzwerktest auszuführen.

Ein weiteres Szenario, in dem Sie von Microsoft CSS eventuell aufgefordert werden, die Validierung auf Produktionsclustern auszuführen, ist dann gegeben, wenn es zu einem Clusterspeicherfehler kommt, der möglicherweise durch eine geänderte oder fehlerhafte Speicherkonfiguration verursacht wurde. Standardmäßig gibt der Assistent eine Warnung aus, wenn Speichertests ausgewählt wurden, aber nicht für Speicher ausgeführt werden, die sich im Onlinestatus befinden, d. h. für Speicher, die von geclusterten Diensten oder Anwendungen verwendet werden. In dieser Situation können Sie einen gültigen Test ausführen, indem Sie eine neue logische Gerätenummer (Logical Unit Number, LUN) erstellen oder vom selben freigegebenen Speichergerät auswählen und diese allen Knoten präsentieren. Indem diese LUN getestet wird, können Sie eine Unterbrechung von geclusterten Diensten und Anwendungen vermeiden, die im Cluster bereits online sind, und dennoch das zugrunde liegende Speichersubsystem testen.

Wenn ein Failovercluster alle Validierungstests bestanden hat und keine zukünftigen Hardware- oder Softwareänderungen anstehen, wird die Konfiguration auch weiterhin unterstützt. Wenn Sie jedoch Routineupdates an Softwarekomponenten wie Treibern oder Firmware ausführen, kann es u. U. erforderlich sein, den Clustervalidierungs-Assistenten erneut auszuführen, um sicherzustellen, dass die aktuelle Konfiguration des Failoverclusters unterstützt wird. Die folgenden Richtlinien können hierbei hilfreich sein:

  • Alle Komponenten des Speicherstapels müssen in allen Knoten des Clusters identisch sein. Zu diesen Komponenten zählen der HBA sowie HBA-Treiber und -Firmware, Multipfad-E/A-Software sowie das gerätespezifische Modul (Device Specific Module, DSM).

  • Es hat sich bewährt, zur Minimierung der Auswirkungen auf Anwendungen und Dienste mit hoher Verfügbarkeit eine kleine LUN verfügbar zu halten, damit verfügbarer Speicher ohne negative Auswirkungen auf geclusterte Dienste und Anwendungen getestet werden kann. Auf diese Weise wird entsprechend dem Standardverhalten des Assistenten der verfügbare Speicher getestet (nur die neue LUN), wenn Sie von Microsoft CSS aufgefordert werden, alle Clustervalidierungstests auszuführen.

Bereitstellen eines Validierungsberichts bei der Inanspruchnahme von Support von Microsoft

Sie werden von Microsoft beim Zusammenstellen des Validierungsberichts mit dem Microsoft Support-Diagnosetool (MSDT) unterstützt. Dieses Tool ersetzt das Dienstprogramm MPSReports zum Sammeln von Daten. Sie erhalten MSDT zusammen mit Anweisungen für die Datenerfassung per E-Mail. In manchen Situationen werden Sie von Microsoft CSS aufgefordert, den Inhalt des Ordners C:\Windows\Cluster\Reports als ZIP-Datei zu Analysezwecken zu übermitteln. Der Clustervalidierungsbericht kann mithilfe beider Verfahren zusammengestellt werden.

Ausführen des Clustervalidierungs-Assistenten für einen Failovercluster

So validieren Sie einen neuen oder vorhandenen Failovercluster

  1. Ermitteln Sie den bzw. die zu testenden Server, und stellen Sie sicher, dass das Failoverclusterfeature installiert ist:

    • Wenn der Cluster noch nicht vorhanden ist, wählen Sie die Server aus, die in den Cluster aufgenommen werden sollen, und stellen Sie sicher, dass Sie das Failoverclusterfeature auf diesen Servern installiert haben. Klicken Sie zum Installieren des Features auf einem Server unter Windows Server 2008 nacheinander auf Start, Verwaltung und Server-Manager, und klicken Sie dann unter Featureübersicht auf Features hinzufügen. Fügen Sie das Feature für die Failover-Clusterunterstützung mithilfe des Assistenten zum Hinzufügen von Features hinzu.

      Wenn Sie den Clustervalidierungs-Assistenten auf nicht geclusterten Servern ausführen, müssen Sie die Namen aller zu testenden Server eingeben, nicht nur den Namen eines Servers.

    • Wenn der Cluster bereits vorhanden ist, stellen Sie sicher, dass Sie den Namen des Clusters oder eines Knotens im Cluster kennen.

  2. Prüfen Sie die zu validierende Netzwerk- und Speicherhardware, um sicherzustellen, dass sie an die Server angeschlossen ist. Ausführliche Informationen finden Sie unter http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=111555 (möglicherweise in englischer Sprache).

  3. Entscheiden Sie sich, ob Sie alle oder nur einige der verfügbaren Validierungstests ausführen möchten. Ausführliche Informationen zu den Tests finden Sie in den unter http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=111554 aufgeführten Themen (möglicherweise in englischer Sprache).

    Anhand der folgenden Richtlinien können Sie entscheiden, ob Sie alle Tests ausführen möchten:

    • Geplanter Cluster mit gesamter Hardware angeschlossen: Führen Sie alle Tests aus.

    • Geplanter Cluster mit Teilen der Hardware angeschlossen: Führen Sie Systemkonfigurationstests, Inventurtests und Tests für die angeschlossene Hardware aus (d. h. Netzwerktests, wenn das Netzwerk angeschlossen ist, oder Speichertests, wenn der Speicher angeschlossen ist).

    • Cluster, dem Sie einen Server hinzufügen möchten: Führen Sie alle Tests aus. Überprüfen Sie vor dem Ausführen der Tests, ob die Netzwerke und Speicher für alle Server angeschlossen sind, die für den Cluster vorgesehen sind.

    • Problembehandlung für einen vorhandenen Cluster: Wenn Sie eine Problembehandlung für einen vorhandenen Cluster ausführen, können Sie alle Tests ausführen, obwohl Sie auch nur die Tests ausführen könnten, die mit dem vorliegenden Problem im Zusammenhang stehen.

    ImportantWichtig
    Wenn ein Datenträger von einem geclusterten Dienst oder einer geclusterten Anwendung verwendet wird, während Sie den Assistenten starten, werden Sie vom Assistenten gefragt, ob der geclusterte Dienst bzw. die geclusterte Anwendung für den Testvorgang offline geschaltet werden soll. Wenn Sie sich dazu entschließen, einen geclusterten Dienst oder eine geclusterte Anwendung offline zu schalten, bleibt der Dienst bzw. die Anwendung offline, bis die Tests abgeschlossen sind.

  4. Stellen Sie im Failovercluster-Verwaltungs-Snap-In in der Konsolenstruktur sicher, dass Failover-Clusterverwaltung ausgewählt ist, und klicken Sie dann unter Verwaltung auf Konfiguration überprüfen.

    Assistent für die Validierung einer Konfiguration
  5. Folgen Sie den Anweisungen im Assistenten, um die Server und die Tests anzugeben, und führen Sie die Tests aus.

    Wenn Sie den Clustervalidierungs-Assistenten auf nicht geclusterten Servern ausführen, müssen Sie die Namen aller zu testenden Server eingeben, nicht nur den Namen eines Servers.

    Nach dem Ausführen der Tests wird die Zusammenfassungsseite angezeigt.

  6. Klicken Sie zum Anzeigen von Hilfethemen, die Ihnen beim Interpretieren der Ergebnisse helfen, auf Weitere Informationen über Clustervalidierungstests.

  7. Klicken Sie auf der Zusammenfassungsseite auf Bericht anzeigen, und lesen Sie sich dann die Testergebnisse durch.

    Wenn Sie die Ergebnisse der Tests anzeigen möchten, nachdem Sie den Assistenten geschlossen haben, finden Sie sie an folgendem Ort: Systemstamm\Cluster\Reports\Validation Report Datum und Uhrzeit.html, wobei Systemstamm der Ordner ist, in dem das Betriebssystem installiert ist (z. B. C:\Windows).

  8. Wenn Sie Hilfethemen zur Clustervalidierung anzeigen möchten, nachdem Sie den Assistenten geschlossen haben, klicken Sie in der Failover-Clusterverwaltung auf Hilfe, klicken Sie auf Hilfethemen, klicken Sie auf die Registerkarte Inhalt, erweitern Sie die Inhalte für die Failoverclusterhilfe, und klicken Sie dann auf Überprüfen einer Failoverclusterkonfiguration.

Validierungsergebnisse

Nach der Ausführung des Assistenten werden im Zusammenfassungsbericht die Ergebnisse angezeigt. Alle Tests müssen mit einem grünen Häkchen oder in einigen Fällen einem gelben Warndreieck bestanden werden. In der folgenden Tabelle sind die in der Zusammenfassung angezeigten Symbole und deren Bedeutung aufgeführt:

 

Symbol Bedeutung
Symbol aus dem Prüfbericht: Test erfolgreich

Der entsprechende Validierungstest wurde bestanden, d. h., dieser Aspekt des Clusters kann unterstützt werden.

Symbol aus dem Prüfbericht: Warnung

Der entsprechende Validierungstest ergab eine Warnmeldung, d. h., dieser Aspekt des Clusters kann zwar unterstützt werden, entspricht aber möglicherweise nicht den bewährten Methoden und sollte überprüft werden. Gegebenenfalls werden Sie von Microsoft CSS aufgefordert, das Problem zu untersuchen bzw. zu beheben, wenn es in direktem Zusammenhang mit dem Problem steht, das behandelt wird.

Symbol aus dem Prüfbericht: Test nicht erfolgreich

Der entsprechende Validierungstest wurde nicht bestanden, d. h., dieser Aspekt des Clusters wird nicht unterstützt. Das Problem muss behoben werden, bevor Sie einen Failovercluster erstellen können, der unterstützt wird.

Symbol aus dem Prüfbericht: Test nicht ausgeführt

Der entsprechende Validierungstest wurde abgebrochen. Dies kann der Fall sein, wenn der Test von einem anderen Test abhing, der nicht erfolgreich ausgeführt wurde.

Klicken Sie beim Überprüfen der Problembereiche (rotes X oder gelbes Ausrufezeichen) in dem Abschnitt des Berichts, in dem die Testergebnisse zusammengefasst sind, auf einen einzelnen Test, um die zugehörigen Details anzuzeigen. Überprüfen Sie auch in den Angaben in der Zusammenfassung, ob es sich bei dem Cluster um eine unterstützte Konfiguration handelt.

Wenn Sie die Maßnahmen zur Behebung des Problems ausgeführt haben, können Sie den Assistenten bei Bedarf erneut ausführen, um zu überprüfen, ob die Konfiguration die Tests besteht.

Vorgehensweise bei nicht bestandenen Validierungstests

Wenn Tests im Clustervalidierungs-Assistenten nicht bestanden werden, unterstützt Microsoft die Lösung in den meisten Fällen nicht. Es gibt Ausnahmen von dieser Regel, z. B. bei Multisite- oder geografisch verteilten Clustern, bei denen kein freigegebener Speicher verwendet wird. In diesem Szenario generiert der Clustervalidierungs-Assistent erwartungsgemäß das Ergebnis, dass die Speichertests nicht bestanden werden. Dennoch handelt es sich dann um eine unterstützte Lösung, wenn die übrigen Tests erfolgreich ausgeführt werden.

Der Typ von Test, der nicht bestanden wird, gibt Aufschluss über die zu ergreifende Maßnahme. Wenn z. B. der Speichertest "Alle Datenträger auflisten" nicht bestanden wird und nachfolgende Speichertests nicht ausgeführt werden (weil auch bei diesen ein Fehler auftreten würde), wenden Sie sich zur Problembehandlung an den Hersteller. Und wenn ein Netzwerktest der IP-Adressen nicht bestanden wird, beraten Sie sich mit dem für die Netzwerkinfrastruktur zuständigen Team. Nicht bei allen Warnungen oder Fehlern ist eine Kontaktaufnahme mit Microsoft CSS erforderlich. Die meisten Warnungen oder Fehler können zusammen mit den internen Teams oder einem bestimmten Hardwarehersteller behoben werden.

Informationen zum Beheben von in einem Validierungsbericht aufgeführten Fehlern finden Sie im vorherigen Abschnitt unter Validierungsergebnisse.

Wenn die Probleme behandelt und behoben wurden, müssen Sie den Clustervalidierungs-Assistenten erneut ausführen. Alle Tests müssen ausgeführt und erfolgreich ohne Fehler abgeschlossen werden, damit die Konfiguration unterstützt wird.

Multisite- oder geografisch verteilte Cluster

Failoverclusterlösungen, in denen kein freigegebener Datenträger, sondern die Datenreplikation zwischen Knoten verwendet wird, bestehen u. U. die Speichertests des Clustervalidierungs-Assistenten nicht. Diese Konfiguration wird häufig in Clusterlösungen verwendet, in denen sich Knoten über verschiedene geografische Regionen erstrecken. Wenn für eine Clusterlösung kein externer Speicher erforderlich ist, um ein Failover von einem Knoten zu einem anderen auszuführen, müssen die Speichertests nicht bestanden werden, damit die Lösung als vollständig unterstützte Lösung erachtet wird.

Weitere Informationen zu Multisite- oder geografisch verteilten Clustern finden Sie in folgendem Whitepaper: http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=112125 (möglicherweise in englischer Sprache).

Microsoft Failover Cluster Configuration Program

Microsoft ist eine Partnerschaft mit Hardwareherstellern eingegangen, um das Microsoft Failover Cluster Configuration Program ins Leben zu rufen. Mithilfe dieses Programms soll sichergestellt werden, dass die vollständige Lösung getestet wurde und das Failoverclustering unter Windows Server 2008 unterstützt. Das Programm bietet Unternehmen, die die Anschaffung neuer End-to-End-Lösungen in Betracht ziehen, eine einfache Möglichkeit, Hardware zu finden, die bereits auf die Kompatibilität mit Windows Server 2008 getestet wurde.

Bevor eine vorgesehene Lösung die Qualifikation im Microsoft Failover Cluster Configuration Program erlangen kann, muss sie eine Reihe strenger Tests bestehen, mit denen sichergestellt werden soll, dass alle Komponenten der vorgesehenen Lösung die Validierungstests für Failovercluster bestehen und das Failoverclustering unter Windows Server 2008 unterstützen. Nach dem erfolgreichen Bestehen der Tests wird die Lösung als "Geprüft" eingestuft, und sie kann vom Hardwarehersteller auf seiner Website als im Microsoft Failover Cluster Configuration Program qualifizierte Lösung aufgeführt werden. Kunden wird empfohlen, sich für Lösungen zu entscheiden, die mit "Geprüft durch das Microsoft Failover Cluster Configuration Program" gekennzeichnet sind.

Windows Server 2008-Logo

Das Logo "Zertifiziert für Windows Server 2008" wurde für Branchenanwendungen und unternehmenskritische Anwendungen entworfen. Es bedeutet, dass die Anwendung oder Hardware von einer unabhängigen Instanz dahingehend getestet wurde, ob sie die höchsten Anforderungen hinsichtlich Stabilität, Sicherheit, Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit sowie grundlegende Anforderungen von Windows-Betriebssystemen und Plattformkompatibilität erfüllt.

Hardwarekomponenten, auf denen Windows Server 2008 ausgeführt werden kann, kommen für dieses Logo in Frage. Das Logo gilt für jede einzelne Serverhardwarekomponente, z. B. den Hostbusadapter (Host Bus Adapter, HBA) und die Netzwerkschnittstellenkarte (Network Interface Card, NIC), und auch jede zugehörige Treiber- oder Firmwarerevision kann das Logo "Zertifiziert für Windows Server 2008" tragen. Komponenten wie Router, Hubs oder Switches sind nicht für den Erhalt des Logos berechtigt.

Validierungsszenarien

In der folgenden Aufstellung werden Szenarien beschrieben, in denen die Validierung erforderlich oder hilfreich ist.

  • Validierung vor der Clusterkonfiguration

    • Eine Gruppe von Servern, die als Failovercluster verwendet werden kann: Hierbei handelt es sich um das einfachste Validierungsszenario. Die Hardwarekomponenten (Systeme, Netzwerke und Speicher) sind angeschlossen, aber die Systeme arbeiten nicht als Cluster. Das Ausführen von Tests hat in dieser Situation keine Auswirkungen auf die Verfügbarkeit.

    • Geklonte oder mithilfe eines Abbilds installierte Systeme: Auf Systemen, die auf anderer Hardware geklont oder mithilfe eines Abbilds auf anderer Hardware installiert wurden, müssen Sie den Clustervalidierungs-Assistenten wie auf jedem anderen neuen Cluster ausführen. Es wird empfohlen, den Assistenten direkt nach dem Anschließen der Hardwarekomponenten auszuführen und das Failoverclusterfeature zu installieren, bevor der Cluster von Clients verwendet wird.

    • Virtualisierte Server: Auf virtualisierten Servern in einem Cluster führen Sie den Clustervalidierungs-Assistenten wie auf einem neuen Cluster aus. Der Assistent muss unabhängig davon ausgeführt werden, ob Sie mit einem Hostcluster (wobei ein Failover zwischen zwei physischen Computern auftritt), einem Gastcluster (wobei ein Failover zwischen Gastbetriebssystemen auf einem physischen Computer auftritt) oder mit einer anderen Konfiguration arbeiten, die mindestens einen virtualisierten Server umfasst.

  • Validierung, wenn der Cluster nur einen Knoten aufweist: Sie können eine begrenzte Anzahl von Validierungstests auf einem einzelnen Server ausführen, der in einem Cluster verwendet werden soll. Einige Tests können in dieser Situation nicht ausgeführt werden: Tests, mit denen überprüft wird, ob die Software und Softwareupdates auf den Servern übereinstimmen, und Speichertests, die ein Failover zwischen Knoten simulieren. Wenn Sie der Konfiguration mindestens einen Server hinzufügen, müssen Sie den Clustervalidierungs-Assistenten erneut ausführen, damit alle Tests ausgeführt werden können. Dies bedeutet, dass ein Cluster mindestens zwei Knoten aufweisen muss, bevor der Clustervalidierungsprozess abgeschlossen werden kann.

  • Validierung, nachdem der Cluster konfiguriert und in Betrieb genommen wurde

    • Wenn Sie überprüfen möchten, ob der Cluster unterstützt wird, oder Konfigurationsprobleme ausschließen möchten: Wenn Sie Support benötigen und Konfigurationsprobleme mit der Hardware, mit Treibern und mit der grundlegenden Systemkonfiguration ausschließen müssen, werden Sie von Microsoft CSS ggf. aufgefordert, den vom Clustervalidierungs-Assistenten generierten Bericht bereitzustellen. Wenn Sie den Assistenten noch nicht ausgeführt und somit noch keinen Bericht gespeichert haben, müssen Sie den Cluster offline schalten, um den Assistenten auszuführen. Aus dem Bericht geht hervor, ob Ihre Konfiguration unterstützt wird und wie Sie die Probleme auf dem Cluster behandeln können.

    • Vor dem Hinzufügen eines Knotens: Wenn Sie einem Cluster einen Server hinzufügen, sollten Sie auf jeden Fall zunächst den Server mit den Clusternetzwerken und dem Speicher verbinden und erst dann den Clustervalidierungs-Assistenten unter Angabe der vorhandenen Clusterknoten und des neuen Knotens ausführen. Bei einer vorausschauenden Planung hat das Ausführen der Validierung vor dem Hinzufügen eines Servers wahrscheinlich nur geringe Auswirkungen auf die Clusterverfügbarkeit. Die Netzwerktests und Systeminventurtests haben keine und nur geringe Auswirkungen auf die Verfügbarkeit. Auch bei den Speichertests wird die Verfügbarkeit nur wenig beeinträchtigt, wenn Sie eine kleine, nicht verwendete LUN verfügbar machen (wie an früherer Stelle in diesem Dokument unter Was ist Clustervalidierung? beschrieben).

    • Beim Installieren von neuem Speicher: Wenn Sie dem Cluster neuen Speicher hinzufügen (nicht zu verwechseln mit dem Verfügbarmachen einer neuen LUN in vorhandenem Speicher), müssen Sie den Clustervalidierungs-Assistenten ausführen, um zu überprüfen, ob der neue Speicher ordnungsgemäß funktioniert. Damit die Auswirkungen auf die Verfügbarkeit minimal sind, sollten Sie den Assistenten ausführen, nachdem Sie den Speicher hinzugefügt haben, aber bevor die neuen LUNs in geclusterten Diensten oder Anwendungen verwendet werden.

    • Bei der Ausführung von Änderungen, von denen Firmware oder Treiber betroffen sind: Wenn Sie für den Cluster ein Upgrade ausführen oder andere Änderungen vornehmen möchten, die eine Änderung der Firmware oder Treiber erfordern, müssen Sie den Clustervalidierungs-Assistenten ausführen, um zu überprüfen, ob die neue Kombination aus Hardware, Firmware, Treibern und Software die Failoverclusterfunktion unterstützt. Wenn Firmware oder Treiber für den Speicher von der Änderung betroffen sind, sollten Sie eine kleine LUN verfügbar halten (die von geclusterten Diensten und Anwendungen nicht verwendet wird), sodass Sie die Speichervalidierungstests ausführen können, ohne dazu die Dienste und Anwendungen offline schalten zu müssen.

    • Nach dem Wiederherstellen eines Systems aus einer Sicherung: Nach der Wiederherstellung eines Systems aus einer Sicherung führen Sie den Clustervalidierungs-Assistenten aus, um zu überprüfen, ob das System ordnungsgemäß als Teil eines Clusters fungieren kann. Das System gilt erst als unterstütztes System, wenn die Validierungstests ausgeführt wurden.

Grundlegende Informationen zu den für Ihr Szenario erforderlichen Validierungstests

Es ist nicht immer erforderlich, alle Tests des Clustervalidierungs-Assistenten auszuführen, wenn Sie am Cluster eine Änderung vornehmen. In diesem Abschnitt werden die Änderungen, die Sie möglicherweise an einem Cluster vornehmen, und die entsprechend auszuführenden Tests aufgeführt.

ImportantWichtig
Bevor Sie einem Failovercluster Hardware hinzufügen (z. B. einen zusätzlichen Server), schließen Sie die Hardware an den Failovercluster an. Führen Sie dann den Clustervalidierungs-Assistenten aus. Geben Sie dabei alle Server an, die der Cluster beinhalten soll. Der Assistent testet die Clusterkonnektivität und das Clusterfailover, nicht nur isolierte Komponenten (z. B. einzelne Server).

Kategorien von Validierungstests

  • Vollständig: Alle Tests. Hierfür ist eine gewisse Clusterdowntime erforderlich.

  • Einzelne LUN: Alle Tests, wobei die Speichertests nur für eine LUN ausgeführt werden. Bei der LUN kann es sich um eine kleine LUN handeln, die Sie für Testzwecke vorsehen, oder um den Zeugendatenträger (wenn im Cluster ein Zeugendatenträger verwendet wird). Im Rahmen dieser Tests wird das Speichersubsystem, aber nicht speziell jede einzelne LUN oder jeder einzelne Datenträger validiert. Diese Validierungstests können ausgeführt werden, ohne dass dadurch eine Downtime der geclusterten Dienste oder Anwendungen verursacht wird.

  • Auslassen von Speichertests: Systemkonfigurations-, Inventur- und Netzwerktests, aber keine Speichertests. Diese Validierungstests können ausgeführt werden, ohne dass dadurch eine Downtime der geclusterten Dienste oder Anwendungen verursacht wird.

  • Keine: Es sind keine Validierungstests erforderlich.

Serveränderungen

Änderung Erforderliche Validierungstests

Physisches Ersetzen oder Ändern eines im Cluster verwendeten Servers

Vollständig

Hinzufügen oder Ändern von CPUs

Keine

Hinzufügen oder Entfernen von Arbeitsspeicher auf einem Server

Keine

Hinzufügen, Entfernen oder Ersetzen einer Netzwerkschnittstellenkarte

Auslassen von Speichertests

Aktualisieren der Firmware oder eines vorhandenen Netzwerktreibers

Auslassen von Speichertests

Ändern der BIOS-Einstellungen oder der Firmwareversion

Keine

Hinzufügen oder Ändern von Peripheriegeräten, bei denen es sich nicht um Netzwerk- oder Speicherkomponenten handelt, z. B. von CD-ROM-/DVD-Laufwerken, Bandlaufwerken, Grafikkarten, Audio- und USB-Geräten

Keine

Betriebssystemänderungen

Änderung Erforderliche Validierungstests

Ändern des Betriebssystems von einer 32-Bit- in eine 64-Bit-Version auf einem Computer, auf denen beide Versionen ausgeführt werden können

Vollständig

Anwenden von Service Packs, Softwareupdates oder Hotfixes für Betriebssysteme, die Auswirkungen auf den Speicherstapel haben

Einzelne LUN

Anwenden von Softwareupdates oder Hotfixes, die keine Auswirkungen auf den Speicherstapel haben

Auslassen von Speichertests

Installieren einer Anwendung, die keinen Kernelmodus oder Filtertreiber enthält

Keine

Ändern oder Hinzufügen von neuen Kernelmodustreibern

Einzelne LUN

Änderungen an der Clusterkonfiguration

Änderung Erforderliche Validierungstests

Hinzufügen eines neuen Knotens zum Cluster

Vollständig

Hinzufügen eines neuen Knotens, der unterschiedliche Hardware verwendet

Vollständig

Entfernen eines Knotens aus dem Cluster

Keine

Ändern der Quorumkonfiguration

Keine

Änderungen am freigegebenen Speicher

Änderung Erforderliche Validierungstests

Ändern oder Hinzufügen eines Speicherarrays

Vollständig

Hinzufügen einer weiteren SCSI-Hardware-RAID-Einheit desselben Typs, sofern diese Einheit einen bereits in der Konfiguration befindlichen HBA verwendet

Einzelne LUN

Ändern der Nebenversion (0.x) der Speicherfirmware

Einzelne LUN

Ändern Hauptversion (X.0) der Speicherfirmware

Einzelne LUN

Präsentieren eines neuen Datenträgers oder einer neuen LUN für einen Cluster

Vollständig, aber nur neue LUNs testen

SAN-Änderungen (Switch/Hub)

Änderung Erforderliche Validierungstests

Hinzufügen oder Ersetzen eines Fibre Channel-Switchs oder -Hubs

Vollständig

Ändern der Anzahl von Ports in einem Schalterblock

Keine

Ändern der Nebenversion (0.x) der Fibre Channel-Switch-Firmware

Einzelne LUN

Ändern der Hauptversion (X.0) der Fibre Channel-Switch-Firmware

Einzelne LUN

Ändern einer Schalterkonfiguration oder von Zonen

Vollständig, aber nur geänderte LUNs testen

Änderungen am Hostbusadapter (HBA)

Änderung Erforderliche Validierungstests

Ersetzen eines HBA (desselben oder eines anderen Typs)

Vollständig

Hinzufügen eines neuen HBA (desselben oder eines anderen Typs)

Einzelne LUN

Ändern der HBA-Firmware oder des BIOS

Einzelne LUN

Ändern der HBA-Treiberversion

Einzelne LUN

Änderungen an der Multipfadsoftware

Änderung Erforderliche Validierungstests

Ändern von Einzelpfad- in Mehrpfadsoftware oder von Mehrpfad- in Einzelpfadsoftware

Vollständig

Hinzufügen eines Pfads

Einzelne LUN

Entfernen eines Pfads

Einzelne LUN

Aktualisieren der Version des gerätespezifischen Moduls (Device Specific Module, DSM)

Einzelne LUN

Ändern in ein DSM eines anderen Typs, z. B. ein DSM von einem anderen Hersteller

Einzelne LUN

Änderungen an einem Multisite-Cluster

Änderung Erforderliche Validierungstests

Ändern der Netzwerke, die die Knoten miteinander verbinden

Auslassen von Speichertests

Ändern der Nebenversion (0.x) der Datenreplikationssoftware

Einzelne LUN

Ändern der Hauptversion (X.0) der Datenreplikationssoftware oder Ändern in einen anderen Typ von Replikationssoftware

Vollständig

Änderungen am Netzwerk

Änderung Erforderliche Validierungstests

Ändern der Netzwerkfirmware, -software und/oder -hardware

Auslassen von Speichertests

Clustervalidierung in Zukunft

Der Clustervalidierungs-Assistent gibt uns detailliert Aufschluss darüber, wie gut Failovercluster in einer bestimmten Konfiguration unterstützt werden können. Möglicherweise werden zu einem späteren Zeitpunkt Updates für den Clustervalidierungs-Assistenten veröffentlicht, mit denen weitere Funktionen bereitgestellt oder u. U. aufgetretene Probleme behoben werden. In diesem Fall müssen Sie ggf. den aktualisierten Clustervalidierungs-Assistenten erneut ausführen, und alle Tests müssen bestanden werden, damit Ihre Lösung auch weiterhin unterstützt wird. Dies kann dazu führen, dass Lösungen, die die Validierung zuvor bestanden haben, nun durchfallen. Die in den aktualisierten Tests gemeldeten Probleme müssen auf dieselbe Weise behandelt werden, in der jetzt in der aktuell verfügbaren Version des Clustervalidierungs-Assistenten identifizierte Probleme behandelt werden. Weitere Informationen finden Sie unter Validierungsergebnisse und Vorgehensweise bei nicht bestandenen Validierungstests weiter oben in diesem Dokument.

Häufig gestellte Fragen

  • F. Wird ein Cluster unterstützt, wenn er alle Tests im Clustervalidierungs-Assistenten besteht?

    A. Wenn alle Hardware- und Softwarekomponenten im Cluster die Qualifikationsanforderungen für das Logo "Zertifiziert für Windows Server 2008" erfüllen und der Cluster die Validierungstests besteht, wird er von Microsoft CSS bei der Failover-Clusterunterstützung berücksichtigt.

  • F. Werden Failoverclusterlösungen im Windows-Katalog aufgelistet?

    A. Nein, von Microsoft wird keine Liste von Partnerlösungen für Failovercluster geführt. Am Microsoft Failover Cluster Configuration Program teilnehmende Partner können auf ihren Websites Informationen zu den Lösungen bereitstellen, die getestet wurden und die für die Failover-Clusterunterstützung unter Windows Server 2008 in Frage kommen.

  • F. Wo finde ich Lösungen von guter Qualität?

    A. Microsoft stellt auf seiner Website Links zu Websites bereit, auf denen die qualifizierten End-to-End-Lösungen von am Microsoft Failover Cluster Configuration Program teilnehmenden Partnern aufgelistet sind.

  • F. Gilt die neue Supportrichtlinie auch für Windows Server 2003?

    A. Nein, diese gilt nur für Windows Server 2008. Die aktuellen Supportrichtlinien für frühere Versionen von Windows bleiben in ihrer aktuellen Fassung gültig.

  • F. Wie überprüft Microsoft CSS, ob die Lösung validiert wurde?

    A. Der Clustervalidierungs-Assistent generiert einen einfachen HTML-Bericht, aus dem eindeutig hervorgeht, ob eine Lösung alle Tests bestanden hat. Dieser Bericht wird vom standardmäßigen Diagnosedienstprogramm MSDT zusammengestellt.

  • F. Was passiert, wenn ich die Clusterkonfiguration ändere, dieser z. B. einen Knoten hinzufüge? Muss der Clustervalidierungs-Assistent dann erneut ausgeführt werden?

    A. Ja, der Clustervalidierungs-Assistent sollte jedes Mal ausgeführt werden, wenn eine Änderung an einem vorhandenen Failovercluster vorgenommen wird, wie weiter oben in diesem Dokument unter Grundlegende Informationen zu den für Ihr Szenario erforderlichen Validierungstests beschrieben.

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