(0) exportieren Drucken
Alle erweitern

Bewährte Methoden zum Verwalten des Netzwerk- und Freigabecenters

Letzte Aktualisierung: Oktober 2010

Betrifft: Windows Server 2008, Windows Server 2008 R2, Windows Server 7

Die folgenden bewährten Methoden vereinfachen Vorgänge und erleichtern die Verwaltung der Netzwerkverbindungen auf dem Computer:

  • Wenn Sie Administrator sind, geben Sie den Benutzern keinen Netzwerkzugriff, bis Sie den Assistenten zum Hinzufügen von Netzwerkorten entweder für das Netzwerk oder für einen bestimmten Benutzer durch Erstellen eines neuen Registrierungseintrags deaktiviert haben.

    Standardbenutzer können den Netzwerkort nicht ändern. Die Standardeinstellung für das Netzwerk ist Öffentlicher Ort, außer wenn das Netzwerk Teil einer Domäne ist. Ist das Netzwerk kein Teil einer Domäne, wird die Einstellung Öffentlicher Ort empfohlen.

    Weitere Informationen finden Sie unter Starten des Netzwerk- und Freigabecenters.

  • Wenn Sie mehrere Netzwerkkarten verwenden, benennen Sie jede LAN-Verbindung um.

    Netzwerkkarten werden von Windows erkannt, und es wird automatisch eine LAN-Verbindung im Ordner Netzwerkverbindungen für jede Netzwerkkarte erstellt. Wenn mehr als eine Netzwerkkarte installiert ist, können Sie mögliche Verwirrungen vermeiden, indem Sie jede LAN-Verbindung dahingehend umbenennen, dass sie das Netzwerk widerspiegelt, mit dem sie verbunden ist.

    Weitere Informationen finden Sie unter Umbenennen einer Netzwerkverbindung.

  • Überprüfen Sie erforderliche Verbindungseinstellungen für die Netzwerkkarte.

    Wenn der Netzwerkadministrator oder der Internetdienstanbieter statische Einstellungen erfordern, dann benötigen Sie möglicherweise Folgendes:

    • Eine bestimmte IPv4- oder IPv6-Adresse.

    • Eine oder mehrere DNS-Adressen (Domain Name Service).

    • Ein DNS-Domänenname.

    • Eine Standardgatewayadresse.

    • Eine oder mehrere WINS-Adressen (Windows Internet Name Service) (nur für IPv4-Netzwerke).

    Dynamic Host Configuration-Protokoll (Dynamic Host Configuration Protocol, DHCP) ist standardmäßig aktiviert. Dadurch werden die IP-Adresse und andere Konfigurationsinformationen automatisch von einem Dienst im Netzwerk konfiguriert. Automatische IP-Einstellungen werden für alle Verbindungen verwendet, und sie schließen die Notwendigkeit zum Konfigurieren von DNS, WINS usw. aus.

    Weitere Informationen zum Aktivieren von DHCP finden Sie unter Konfigurieren von TCP/IP-Einstellungen.

  • Erstellen Sie DFÜ-, VPN- oder Breitbandverbindungen mithilfe der Seite "Eine Verbindung oder ein Netzwerk einrichten".

    Nach dem Erstellen einer Verbindung können Sie die Verbindungen kopieren, sie umbenennen und die Verbindungseinstellungen ändern. Sie können auf diese Weise mühelos verschiedene Verbindungen erstellen, um mehrere Modems, Internetdienstanbieter, Wählprofile usw. anzupassen.

    Weitere Informationen finden Sie unter Erstellen einer Kopie einer Netzwerkverbindung.

  • Geben Sie die Reihenfolge an, in der auf Netzwerkanbieter und Protokolle zugegriffen wird.

    Durch das Ändern der Reihenfolge von Protokollen, die an Netzwerkanbieter gebunden sind, können Sie die Leistung verbessern. In vielen Netzwerken werden Sie nur TCP/IPv4 verwenden. Sie können jedoch TCP/IPv6 in das Netzwerk einführen, indem Sie auf der Registerkarte Netzwerkkarten und Bindungen die Option Internetprotokoll Version 6 (TCP/IPv6) an die oberste Stelle der Bindungen für Datei- und Druckerfreigabe für Microsoft-Netzwerke und für Client für Microsoft-Netzwerke verschieben.

    Weitere Informationen zum Ändern der Reihenfolge von Protokollbindungen finden Sie unter Ändern der Bindungsreihenfolge für Protokolle.

  • Installieren und aktivieren Sie nur die benötigten Netzwerkprotokolle.

    Das Begrenzen der Anzahl von Protokollen auf dem Computer erhöht die Leistung und reduziert den Netzwerkverkehr. Möglicherweise stehen weitere Protokolle zur Verfügung. Installieren Sie nur die Protokolle, die für den Computer zur Kommunikation mit den von Ihnen benötigten Hosts erforderlich sind.

    Wenn Sie auf dem Computer ein Problem mit einer Netzwerk- oder DFÜ-Verbindung entdecken, dann wird versucht, die Netzwerkkonnektivität mithilfe jedes installierten und aktivierten Netzwerkprotokolls einzurichten. Durch das Installieren und Aktivieren der Protokolle, die der Computer verwendet, wird vom Betriebssystem nicht versucht, eine Verbindung mit den verwendeten Protokollen herzustellen, und eine Statusinformation zur Steigerung der Effizienz zurückgegeben.

    Weitere Informationen finden Sie unter Aktivieren oder Deaktivieren von Netzwerkprotokollen oder -komponenten.

  • Wenn von Windows das Modemmodell nicht unterstützt wird, suchen Sie auf der Website des Herstellers nach der neuesten Installations- oder INF-Datei.

    Die Installationsdateien, besonders von neuen Modems, werden oft vom Hersteller hinzugefügt oder aktualisiert. Wenn Sie das Modem nicht in Windows aufgelistet finden, schauen Sie in die Dokumentation des Herstellers, um zu bestimmen, ob das Modem die gleichen Eigenschaften wie ein anderes unterstütztes Modem hat.

    Weitere Informationen finden Sie unter Installieren und Konfigurieren von Modems und ISDN-Karten.

  • Verwenden Sie das Diagnosetool für Telefon- und Modemoptionen, um das Modem zu testen und die Probleme zu beheben.

    Im Lieferumfang von Windows ist ein integriertes Diagnosetool zum Kommunizieren mit dem Modem enthalten. Über den Status des Modems wird berichtet, und es wird sichergestellt, dass das Modem ordnungsgemäß auf die Befehle antwortet.

    Weitere Informationen finden Sie unter Testen eines Modems und Protokollieren und Anzeigen von Modembefehlen.

  • Bevor Sie eine Verbindung mit einem anderen Computer oder einem Onlinedienstanbieter herstellen, überprüfen Sie die Hardwareeinstellungen für das Modem.

    Damit erfolgreich eine Verbindung hergestellt werden kann, müssen die Datenverbindungsparameter für zwei Modems identisch sein. Lesen Sie in der Dokumentation des Dienstanbieters die richtigen Einstellungen nach. Typische Einstellungen sind die folgenden:

    • Datenbits: 8

    • Parität: Keine

    • Stoppbit: 1

    Die meisten Dienstanbieter verwenden diese Einstellungen. Wenn dies nicht funktioniert, versuchen Sie es mit sieben Datenbits, sieben Paritäten und einem Stoppbit. Einige wenige Onlinedienstanbieter verwenden diese Einstellungen. Andere Einstellungen sind extrem selten.

    Weitere Informationen finden Sie unter Ändern von Modemdaten und Hardwareeinstellungen.

  • Wenn Sie das gleiche Modemmodell an mehreren Anschlüssen verwenden, installieren Sie es zuerst an einem Anschluss, und duplizieren Sie dann die Installation für die verbleibenden Anschlüsse.

    Weitere Informationen finden Sie unter Duplizieren einer Modeminstallation auf mehrere Anschlüsse.

  • Zum Ändern der gleichen Einstellungen für installierte Modems auf mehreren Anschlüssen ändern Sie zuerst die Einstellung an einem Modem und kopieren dann die Änderung auf den verbleibenden Modems.

  • Weitere Informationen finden Sie unter Kopieren von Modemeigenschaften zu Modems an mehreren Anschlüssen.

Siehe auch

Fanden Sie dies hilfreich?
(1500 verbleibende Zeichen)
Vielen Dank für Ihr Feedback.

Community-Beiträge

HINZUFÜGEN
Anzeigen:
© 2014 Microsoft