(0) exportieren Drucken
Alle erweitern

Windows Vista: Antworten auf häufig gestellte Fragen zur Bereitstellung

Betrifft: Windows Vista

Dieser Artikel gibt Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Umstieg auf Windows Vista.

Informationen

Inwiefern unterscheidet sich Windows Vista von Windows XP?

Windows Vista® ist sicherer, einfacher bereitzustellen und einfacher zu verwalten als Windows® XP. Mit Windows Vista können Sie z. B. einfacher Standardbenutzerkonten erstellen, anstatt allen Personen zu erlauben, sich an ihren Computern als Administratoren anzumelden. Windows Vista wurde so konzipiert, dass die Bereitstellung einfacher als bei Windows XP ist. Das Betriebssystem ist modular, und seine Installation basiert auf Imagingtechnologie. Außerdem stellt Microsoft neue Bereitstellungstools zur Verfügung, die die Abbildentwicklung und -bereitstellung vereinfachen. Das beste Beispiel ist Microsoft Deployment (früher Business Desktop Deployment), der Microsoft Solution Accelerator, der Kunden schrittweise durch alle Phasen eines Bereitstellungsprojekts führt. Natürlich bietet Windows Vista eine bessere Benutzererfahrung als Windows XP, z. B: Features wie die neue Windows Aero™-Benutzeroberfläche, spezialisierte Explorer sowie optimierte Suchfunktionen. Außerdem ist Windows Vista sowohl hardware- als auch sprachenunabhängig, sodass geografisch verteilte Organisationen mit verschiedenen Hardwaretypen ein einziges verwaltetes Desktop-PC-Abbild pro x32- und x64-Hardwareplattform verwenden können.

Ist Windows Vista vollständig?

Microsoft arbeitet kontinuierlich daran, Windows Vista zu verbessern, indem Gerätetreiber- und Anwendungskompatibilitätsupdates von unabhängigen Hardware- und Softwareherstellern zur Verfügung gestellt werden. Microsoft stellt außerdem regelmäßig über Windows Update, Download Center oder private Hotfixes Betriebssystemupdates zur Verfügung, z. B. Sicherheitsupdates. Windows Vista Service Pack 1 ist eine weitere Maßnahme, mit der Microsoft Kunden aktuelle Verbesserungen zur Verfügung stellt. Zwar plant Microsoft kontinuierliche Aktualisierungen von Windows Vista, das Unternehmen plant jedoch keine wesentlichen neuen Features im aktuell anstehenden Service Pack.

Sollte ich auf Service Pack 1 warten?

Kunden können alle Vorteile nutzen, die Windows Vista zu bieten hat, indem Sie das Betriebssystem jetzt bewerten und bereitstellen. Sie müssen nicht auf Windows Vista SP1 warten. Dieses Service Pack enthält Updates, die bereits über Windows Update veröffentlicht wurden. Windows Vista ermöglicht höhere Produktivitäts- und Mobilitätsgrade als frühere Versionen von Windows und verringert die Gesamtbetriebskosten. Kunden, die zurzeit Windows Vista bewerten und bereitstellen, sollten ihre Bewertung, Pilotprogramme und Bereitstellung der RTM-Version von Windows Vista fortsetzen. Microsoft stellt die Tools und Unterstützung zur Verfügung, die Kunden für die aktuelle Bereitstellung von Windows Vista benötigen, und wird zusätzliche Anleitungen, Tools und zusätzlichen Support für den Umstieg auf Windows Vista SP1 bereitstellen, wenn Microsoft diese Version freigibt.

Kunden, die gerade erst mit der Bewertung von Windows Vista beginnen, sollten ein Pilotprogramm basierend auf der ursprünglichen Version planen und dann auf eine Pilot- oder Bereitstellungsumgebung umsteigen, wenn Windows Vista SP1 verfügbar wird. Kunden, die auf Windows Vista SP1 warten möchten, bevor sie Windows Vista bereitstellen, können jetzt mit Kompatibilitätstests für die RTM-Version von Windows Vista beginnen und dann ihre Bewertungs- und Pilotprogramme für den Release Candidate von Windows Vista SP1 fortsetzen, wenn dieser verfügbar wird.

Wie kann ich feststellen, ob meine Organisation von Windows Vista profitiert?

Die meisten Organisationen messen die Wirtschaftlichkeit anhand der Rendite. Microsoft stellt den Windows Vista-Kostennutzenkalkulator zur Verfügung, mit dem Sie die Rendite für die Bereitstellung von Windows Vista abschätzen können. Sie finden dieses Produkt unter http://www.microsoft.com/technet/windowsvista/ROItool/Default.aspx.

Neugierig?

Welche interessanten neuen Features gibt es?

Für Endbenutzer stellt Windows Vista zahlreiche neue und optimierte Features zur Verfügung, die die Kommunikation verbessern und die Produktivität verbessern. Sie können sich online über diese Features informieren. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.microsoft.com/windows/products/windowsvista/features/default.mspx.

Windows Vista unterstützt Unternehmen beim Verbessern der Sicherheit und Einhalten von Vorschriften. Außerdem kann das Produkt Unternehmen dabei unterstützen, ihre Desktopinfrastruktur zu optimieren, indem die Kosten für die Bereitstellung, Wartung und Verwaltung des Betriebssystems verringert werden. Software Assurance-Kunden können außerdem die Vorteile von Microsoft® Desktop Optimization Pack für Software Assurance nutzen, um die Kosten und Risiken komplexer Infrastrukturen weiter zu verringern.

Wo kann ich eine Evaluierungsversion von Windows Vista bekommen?

Kunden können eine 30 Tage gültige Evaluierungs-VHD (Virtual Hard Drive) im Microsoft Download Center unter http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?FamilyID=c2c27337-d4d1-4b9b-926d-86493c7da1aa&DisplayLang=en herunterladen. Für die Ausführung der VHD ist ein Virtualisierungsprodukt erforderlich, das das VHD-Format unterstützt, z. B. Microsoft Virtual PC. Virtual PC ist ein kostenloser Download, der über http://www.microsoft.com/windows/products/winfamily/virtualpc/default.mspx verfügbar ist.

Wie schwierig ist es, Windows Vista zu installieren?

Windows Vista ist einfacher und schneller zu installieren als frühere Versionen von Windows®. Nach dem Starten des Windows Vista-Setupprogramms beantworten Benutzer einige einfache Fragen, z. B. zum Zielspeicherort und Product Key. Die Installation wird dann automatisch durchgeführt.

Für die Installation von Windows Vista in einer Testgebung können Kunden Microsoft Deployment verwenden, um die Installation weiter zu automatisieren. In Testumgebungen ist die Verwendung von Microsoft Deployment ein äußerst einfaches und effektives Verfahren zum Anpassen und automatischen Installieren des Betriebssystems. Weitere Informationen zu Microsoft Deployment finden Sie unter http://technet.microsoft.com/en-us/desktopdeployment/default.aspx.

Läuft Windows Vista mit der Desktophardware unserer Organisation?

Microsoft stellt Windows Vista-Hardwarerichtlinien unter http://technet.microsoft.com/en-us/windowsvista/aa905090.aspx zur Verfügung. Diese Richtlinien umfassen das WVHA-Tool (Windows Vista Hardware Assessment), mit dem Sie die Bereitschaft Ihrer Organisation für Windows Vista ermitteln können, z. B. die Hardware- und Gerätetreiberkompatibilität.

Mit gefällt Windows Vista, aber wie kann ich meine Organisation überzeugen, das Produkt auszuwerten?

Für Unternehmen bietet Windows Vista drei signifikante Kosteneinsparungsvorteile. Der erste Vorteil besteht darin, dass Windows Vista Organisationen ermöglicht, bei gleichzeitiger Verringerung der Komplexität und Risiken das Potenzial mobiler Computer zu erkennen. Mit Windows Vista können Organisationen außerdem die Kosten und Risiken verringern, die das Sichern der Desktopinfrastruktur mit sich bringt. Der dritte Vorteil besteht schließlich darin, dass Windows Vista Organisationen beim Optimieren ihrer Desktopinfrastruktur unterstützt, indem eine einfachere Abbildbereitstellung und -wartung ermöglicht und die Anwendungsmigration vereinfacht wird. Es stehen neue Tools und Gruppenrichtlinien zur Verfügung, mit denen Einstellungen besser verwaltet werden können. Die Eigenunterstützung von Benutzern wird gefördert, indem integrierte Diagnosefunktionen zur Verfügung gestellt werden, mit denen Benutzer viele Probleme beheben können, ohne den Helpdesk in Anspruch nehmen zu müssen. Weitere Informationen finden Sie unter http://technet.microsoft.com/en-us/windowsvista/aa905106.aspx.

Erkundung

Wie wird Windows Vista installiert?

Windows Vista ist einfach zu installieren. Ausführliche Installationsschritte zum Durchführen einer Neuinstallation oder eines Updates finden Sie unter http://support.microsoft.com/kb/918884/en-us.

Ist eine Dual-Boot-Installation von Windows XP und Windows Vista möglich?

Windows Vista kann in einer Dual-Boot-Konfiguration auf einem Computer installiert werden, der bereits Windows® XP ausführt. Sie müssen jedes Betriebssystem auf einer eigenen Partition installieren. Schrittweise Anleitungen hierzu finden Sie unter http://windowshelp.microsoft.com/Windows/en-US/Help/8572be9b-8580-49f7-9719-b3a4c42749fe1033.mspx.

Wo überprüfe ich, ob neue Gerätetreiber und Updates vorhanden sind?

Microsoft stellt Gerätetreiber- und Betriebssystemupdates über Windows Update zur Verfügung. Wenn Sie überprüfen möchten, ob neue Updates vorhanden sind, klicken Sie in der Systemsteuerung auf System und Wartung und dann auf Windows Update. Sie können sich auch direkt an Gerätehersteller wenden, wie in http://support.microsoft.com/kb/942462 beschrieben.

Wie kann ich überprüfen, ob meine Software mit Windows Vista kompatibel ist?

Besuchen Sie die AppReadiness-Website unter http://www.windowsvista.com/appreadiness.

Das Anwendungskompatibilitäts-Toolkit 5.0 unterstützt Kunden beim Erstellen eines Anwendungsinventars aus Netzwerkcomputern. Mithilfe des Toolkits können Kunden anschließend das Inventar bereinigen, indem sie doppelt vorhandenen Anwendungen und Versionen abgleichen. Sie können auch ermitteln, welche Anwendungen bekanntermaßen mit Windows Vista kompatibel sind, welche Anwendungen bekannte Probleme mit bekannten Lösungen und welche Anwendungen bekannte Probleme ohne Lösungen aufweisen. Weitere Informationen zum Verwenden von ACT 5.0 finden Sie unter http://technet.microsoft.com/en-us/windowsvista/aa905066.aspx.

Für einzelne Benutzer oder die Bewertung von Windows Vista können Benutzer Windows Vista Upgrade Advisor verwenden, um die Bereitschaft ihres Computers für Windows Vista zu ermitteln. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter http://www.microsoft.com/windows/products/windowsvista/buyorupgrade/upgradeadvisor.mspx.

Wie kann ich die Verwendung der neuen und optimierten Features von Windows Vista erlernen?

Windows Vista enthält umfassende Hilfe zu allen Features. Klicken Sie auf Start und dann auf Hilfe und Support. Die Windows Vista-Website unter http://www.microsoft.com/windows/products/windowsvista/default.mspx enthält ebenfalls eine Vielzahl von Lernprogrammen und Videodemos, die Kunden beim schnellen erlernen von Windows Vista unterstützen.

Erlernen der Windows Vista-Verwaltung

Wie kann ich mehrere Computer konfigurieren, die Windows Vista einheitlich ausführen?

Der erste Schritt beim erstellen einer einheitlichen Konfiguration besteht in der Planung, Erstellung und Bereitstellung gemeinsamer Windows Vista-Abbilder für jeden Computer in der Organisation. Indem angepasste Abbilder bereitgestellt werden, installieren Sie das Betriebssystem auf jede Computer in einem bekannten Status. Später wird auf diese Weise die Verwaltung von Computern vereinfacht.

Der zweite Schritt besteht darin, die Kontrolle über diese Computer zu behalten, nachdem ein Windows Vista-Abbild auf ihnen bereitgestellt wurde. Die am häufigsten verwendete Technologie für die Kontrolle von Computerkonfigurationen ist die Gruppenrichtlinie. Das Microsoft® Desktop Optimization Pack für Software Assurance stellt zusätzliche Tools zur Verfügung, die Organisationen bei der Verwaltung und Steuerung von Desktopcomputern in komplexen Computerumgebungen unterstützen.

Kann ich bestimmte Features sperren?

Ja. Mithilfe der Gruppenrichtlinie können Administratoren den Zugriff auf die meisten Features von Windows Vista steuern. Administratoren können z. B. verhindern, dass Benutzer Dateien auf externe Speichermedien kopieren können. Windows Vista unterstützt mehr als 500 neue Gruppenrichtlinieneinstellungen. Das Referenzhandbuch zu den Windows Vista-Gruppenrichtlinieneinstellungen unter http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?FamilyID=41dc179b-3328-4350-ade1-c0d9289f09ef&DisplayLang=en ist eine Kalkulationstabelle, die die Gruppenrichtlinien beschreibt, die Windows Vista unterstützt.

Wie verwalte ich die Sicherheit?

Das Verwalten der Sicherheit ist eine außerordentlich wichtige Aufgabe für jede Organisation. Um diese Anforderung zu erfüllen, hat Microsoft den Windows Vista-Sicherheitsleitfaden veröffentlicht. Er bietet Anleitungen und Tools zum Schutz von Windows Vista vor realen Bedrohungen wie etwas Malware und Diebstahl geistigen Eigentums. Laden Sie den Leitfaden unter http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?FamilyID=a3d1bbed-7f35-4e72-bfb5-b84a526c1565&DisplayLang=en herunter. Beispiele für die Windows Vista-Sicherheitsfeatures sind BitLocker™-Laufwerkverschlüsselung, die Unterstützung für die Datenverschlüsselung ganzer Laufwerke bietet, und Windows-Defender, ein Produkt, das Computer vor bestimmten Arten von Malware schützt.

Kann ich Standardbenutzerkonten bereitstellen, ohne dass Windows Vista nicht mehr verwendbar ist?

Das Bereitstellen von Standardbenutzerkonten (Nicht-Administratorkonten) ist die beste Methode, wenn Sie verhindern möchten, dass Benutzer unbeabsichtigterweise die Konfiguration ihres Computers beschädigen oder Malware installieren. In früheren Versionen von Windows war die Bereitstellung von Standardbenutzerkonten schwierig, insbesondere für die Benutzer mobiler Geräte. Viele Anwendungen wurden nicht ordnungsgemäß ausgeführt, und auf wichtige Einstellungen konnte durch Standardbenutzerkonten nicht zugegriffen werden. Windows Vista beseitigt diese Probleme. Einstellungen, die Benutzer mobiler Geräte häufig konfigurieren müssen, erfordern z. B. keine erhöhten Rechte, etwa Änderungen der Energieverwaltungseinstellungen oder der Zeitzone. Windows Vista bietet z. B. Zugriff auf Mobilitätsfeatures über das Windows Mobility Center. Benutzer mobiler Geräte erhalten so einen zentralen Ort zum Konfigurieren ihrer mobilen PCs, ohne dass Administratorberechtigungen erforderlich sind.

Die Benutzerkontensteuerung ist lästig. Wie deaktiviere ich dieses Feature?

Microsoft rät Kunden davon ab, die Benutzerkontensteuerung (User Account Control, UAC) zu deaktivieren. Dieses Feature soll ungenehmigte Betriebssystemänderungen und Programminstallationen verhindern. Microsoft stellt Tools zur Verfügung, mit denen Kunden inkompatible Anwendungen identifizieren und deren ordnungsgemäße Funktion mit UAC herstellen können. Weitere Informationen finden Sie im Anwendungskompatibilitäts-Toolkit. Konfigurationseinstellungen, mit denen Sie das Standardverhalten von Eingabeaufforderungen ändern können, sind außerdem unter http://blogs.msdn.com/uac/Default.aspx?p=2 dokumentiert. Schließlich können Sie UAC auch wie unter http://technet2.microsoft.com/WindowsVista/en/library/0d75f774-8514-4c9e-ac08-4c21f5c6c2d91033.mspx?mfr=true beschrieben deaktivieren.

Informationen zur Vista-Bereitstellung

Wie wird Windows Vista auf mehreren Computern bereitgestellt?

Das Windows® Automated Installation Kit enthält die grundlegenden Tools und Anleitungen für die Bereitstellung. Laden Sie es von http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?FamilyID=c7d4bc6d-15f3-4284-9123-679830d629f2&DisplayLang=en herunter.

Das Windows Automated Installation Kit stellt die grundlegenden Bereitstellungstools zur Verfügung, Microsoft Deployment hingegen bietet ein vollständiges Bereitstellungsframework für die Bereitstellung von Windows Vista® auf mehreren Computern. Das Framework umfasst Anleitungen, Tools auf hoher Ebene sowie Aufgabenunterstützung für die Bereitstellung. Sie können Microsoft Deployment unter http://technet.microsoft.com/en-us/desktopdeployment/default.aspx herunterladen.

Kunden können auch weiterhin die Bereitstellungstools von Drittanbietern verwenden. Die Tools aller großen Bereitstellungsanbieter funktionieren mit Windows Vista.

Welche Imagingsoftware sollte verwendet werden?

Die Paketerstellung von Windows Vista ist bereits mithilfe des WIM-Dateiformats (Windows Imaging) erfolgt. Sie können das Abbild anpassen und bereitstellen, ohne dass Sie ein eigenes Abbild aufzeichnen müssen. Das Windows Automated Installation Kit enthält ImageX.exe. Mit dieser Datei können Sie ein vorhandenes Abbild bedienen oder sogar ein neues Abbild basierend auf einer benutzerdefinierten Installation von Windows Vista aufzeichnen. Laden Sie das Windows Automated Installation Kit unter http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?FamilyID=c7d4bc6d-15f3-4284-9123-679830d629f2&DisplayLang=en herunter.

Kunden sollten für eine weitere Automatisierung der Installation Microsoft Deployment in Betracht ziehen. Die Verwendung von Microsoft Deployment ein äußerst einfaches und effektives Verfahren zum Anpassen und automatischen Installieren des Betriebssystems. Weitere Informationen zu Microsoft Deployment finden Sie unter http://technet.microsoft.com/en-us/desktopdeployment/default.aspx. Außerdem enthält Microsoft Deployment spezifische Anleitungen zum Erstellen von Windows Vista-Abbildern im Image Engineering Feature Team Guide.

Wie gehe ich bei mehreren Hardwareversionen vor? Kann ich ein einziges Abbild verwenden?

m Gegensatz zu früheren Versionen von Windows erfordert Windows Vista kein separates Abbild für jeden Typ von HAL (Hardware Abstraction Layer, Hardwareabstraktionsschicht). Kunden können Windows Vista jedoch nur auf ACPI-kompatiblen Computern installieren. Sie müssen den Entwicklungsaufwand, der für die Bereitstellung eines einzigen Images für alle Abteilungen und Computertypen erforderlich ist, und die Einfachheit des Erstellens eines Abbilds für die einzelnen Anwendungszwecke abwägen. Daher ist bei Kunden noch immer üblich, ein Abbild für Desktopcomputer und ein weiteres Abbild für Laptopcomputer zu erstellen. Die Entscheidung hängt unmittelbar von der Imagingstrategie ab, für deren Verwendung sich Kunden entscheiden: Thin Image oder Thick Image. Weitere Informationen zum Auswählen einer Imagingstrategie finden Sie unter http://technet.microsoft.com/en-us/library/bb490297.aspx.

Wie verschiebe ich Benutzerdokumente und Einstellungen nach Windows Vista?

Microsoft stellt zwei Migrationstools zur Verfügung: Das beste Tool für die Migration zahlreicher Benutzerdokumente und Einstellungen bei einem großen Bereitstellungsprojekt ist das Migrationsprogramm für den Benutzerstatus 3.0 (User State Migration Tool, USMT). Kunden können dieses Tool auf einfache Weise so skripten, dass es Benutzerdokumente und Einstellungen aufzeichnet, Windows Vista installieren und dann die Dokumente und Einstellungen der Benutzer wiederherstellen. Außerdem stellt Microsoft Deployment bereits das Skriptingframework für die Verwendung von USMT 3.0 zur Verfügung. Kunden können UMST 3.0 von http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?FamilyID=799ab28c-691b-4b36-b7ad-6c604be4c595&DisplayLang=en herunterladen.

Das zweite Tool ist Windows-Easy Transfer. Windows-Easy Transfer ist ein Endbenutzertool, das im Lieferumfang von Windows Vista enthalten ist. Kunden können dieses Tool zum Migrieren der Dokumente und Einstellungen von Benutzern verwenden, wenn die einzelnen Installationen durchgeführt werden. Dieses Tool eignet sich auch für IT-Experten, die unidirektionale Migrationen durchführen.

Pilotprogramm in einer IT-Gruppe

Wie kann eine erfolgreiche Koexistenz von Windows Vista und Windows XP erfolgen?

Windows® XP und Windows Vista® können im gleichen Netzwerk vorhanden sein. Die beiden Betriebssystem behandeln jedoch servergespeicherte Benutzerprofile und Ordnerumleitung unterschiedlich, daher müssen Sie Vorkehrungen treffen, die sicherstellen, dass Benutzer, die aus einer Windows-Version in die andere wechseln, wie erwartet funktionieren. Weitere Informationen zur Benutzerprofilinteroperabilität finden Sie unter http://technet2.microsoft.com/WindowsVista/en/library/fb3681b2-da39-4944-93ad-dd3b6e8ca4dc1033.mspx?mfr=true. Organisationen die keine servergespeicherten Benutzerprofile und Ordnerumleitung verwenden, können sowohl Windows XP als auch Windows Vista verwenden, ohne weitere Vorkehrungen zu treffen.

Kann ich Windows XP und Windows Vista mithilfe der gleichen Gruppenrichtlinieninfrastruktur verwalten?

Ja. Windows Vista-Richtlinienvorlagen sind Dateien im XML-Format, die sich von den SDM-Vorlagendateien von Windows XP unterscheiden. Sie können jedoch beide Richtlinienvorlagen aus der Gruppenrichtlinie bereitstellen. Zu diesem Zweck müssen Sie Gruppenrichtlinienobjekte mithilfe der Gruppenrichtlinien-Verwaltungskonsole (Group Policy Management Console, GPMC) in Windows Vista oder Windows Server 2008 bearbeiten. Nach Service Pack 1 stellt Microsoft eine Out-of-Band-Version von GPMC zur Verfügung, die mit Windows Vista SP1 mit zusätzlichen Funktionen ausgeführt wird. Außerdem stellt Windows Server® 2008 systemeigene Unterstützung für Windows Vista-Richtlinienvorlagen zur Verfügung. Weitere Informationen zu Windows Vista-Richtlinien finden Sie unter http://technet2.microsoft.com/WindowsVista/en/library/5ae8da2a-878e-48db-a3c1-4be6ac7cf7631033.mspx?mfr=true. Lesen Sie auch den Windows Vista-Sicherheitsleitfaden, einen Solution Accelerator von Microsoft, der vordefinierte Gruppenrichtlinienobjekte enthält, damit Sie Zeit beim Definieren einer geeigneten Gruppenrichtlinienstrategie für Windows Vista sparen. Sie finden diesen Leitfaden unter http://technet.microsoft.com/en-us/bb629420.aspx.

Wie verwalte ich die Benutzerkontensteuerung auf mehreren Computern mit Windows Vista?

Die Benutzerkontensteuerung (User Account Control, UAC) kann mithilfe der Gruppenrichtlinie vollständig verwaltet werden. Sie können beispielsweise konfigurieren, ob die Benutzerkontensteuerung Benutzer auffordert, die Erhöhung der Rechte zu bestätigen, wenn Anwendungen installiert werden. Microsoft stellt ausführliche Informationen zum Verwalten der Benutzerkontensteuerung unter http://technet2.microsoft.com/WindowsVista/en/library/00d04415-2b2f-422c-b70e-b18ff918c2811033.mspx?mfr=true zur Verfügung.

Ist Windows Vista stabil?

Das Betriebssystem unterstützt Benutzer beim Beheben von Problemen, ohne dass diese sich an den Helpdesk wenden müssen. Windows Vista enthält z. B. Netzwerkdiagnosemöglichkeiten, mit denen Benutzer Netzwerkverbindungen erkennen und reparieren können. Es sind keine Helpdeskanrufe erforderlich. Durch regelmäßige Updates, die Microsoft über Windows Update und zukünftige Service Packs veröffentlicht, verbessert Microsoft die Stabilität von Tag zu Tag mehr.

Pilotprogramm in einer Benutzergruppe

Sind die Benutzer mit Windows Vista produktiver?

Windows Vista unterstützt von Beginn an eine größere Produktivität der Endbenutzer. Vom Konfigurieren der Voreinstellungen des Betriebssystems bis hin zur Unterstützung mobiler Computer im Außereinsatz – Windows Vista vereinfacht Benutzern die Erledigung ihrer Aufgaben. Windows Vista verfügt über verbesserte Suchfunktionen und neue Tools, mit denen Benutzer ihre Arbeit verwalten können. Sehen Sie in den Demos unter http://www.microsoft.com/windows/products/windowsvista/seeit/default.mspx selbst, wie Windows Vista die Benutzerproduktivität verbessert.

Wie schule ich Benutzer in einer Pilotgruppe für die Verwendung von Windows Vista?

Bevor Sie Benutzer in der Pilotgruppe schulen, stellen Sie sicher, dass das IT- und Helpdeskpersonal entsprechende Schulungen für Windows Vista durchlaufen hat. Microsoft bietet eine Vielzahl von Schulungsmöglichkeiten für Windows Vista. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.microsoft.com/events/default.mspx.

Stellen Sie anschließend sicher, dass sich die Benutzer in der Pilotgruppe der Änderungen in der Benutzeroberfläche bewusst sind, und leiten Sie sie dann an, häufig auftretende Aufgaben in Windows Vista durchzuführen. ELF (Enterprise Learning Framework), ein kostenloses Tool, das Organisationen bei der Entwicklung eines Schulungs- und Kommunikationsplans für Mitarbeiter bei Windows Vista-Bereitstellungen unterstützt, ist eine nützliche Ressource Trainingsinhalte. Weitere Informationen zu ELF finden Sie unter http://www.microsoft.com/technet/desktopdeployment/bdd/ELF/Welcome.aspx.

Führt Windows Vista zu einer größeren Anzahl von Helpdeskanrufen?

Microsoft hat Windows Vista so konzipiert, dass die Anzahl der Helpdeskanfragen verringert wird. Das Betriebssystem enthält Features, die es ermöglichen, dass Benutzer sich erfolgreicher selbst unterstützen können. Wenn ein Systemfehler beispielsweise durch eine Anwendung oder ein Gerät verursacht wird, versucht Windows Vista automatisch, den Fehler zu beheben und Unterbrechungen für den Benutzer bzw. nicht erforderliche Helpdeskanrufe zu verhindern. Ein weiteres Beispiel ist das neue Starthilfetool, das viele Arten von Problemen reparieren kann, die den Start von Computern verhindern.

Haben Standardbenutzer Probleme beim Ausführen von Anwendungen?

Anwendungen, die für Windows Vista konzipiert wurden und daher mit der Benutzerkontensteuerung kompatibel sind, verwenden Virtualisierung, damit Standardbenutzer in der Lage sind, diese Anwendungen auszuführen, ohne tatsächlich in geschützte Bereiche im Dateisystem oder in der Registrierung zu schreiben. Wenn eine Anwendung versucht, in einen geschützten Bereich zu schreiben, leitet Windows Vista den Vorgang in eine benutzereigene Kopie des geschützten Bereichs um. Auf diese Weise können Benutzer Anwendungen ausführen, die geschützte Dateien und Einstellungen ändern, ohne dass dies zu Auswirkungen auf andere Benutzer führt, die den Computer ebenfalls verwenden.

Stellt Microsoft Anleitungen zum Ausführen eines Windows Vista-Pilotprogramms zur Verfügung?

Das Ausführen eines Pilotprogramms basierend auf den empfohlenen IT-Standardmethoden ist der beste Weg, mit einer Windows Vista-Bereitstellung zu beginnen. Ein Pilotprogramm unterstützt Kunden dabei, Probleme zu erkennen und den Entwurf ihrer Lösungen zu überprüfen. Anleitungen zum Ausführen eines erfolgreichen Pilotprogramms finden Sie unter http://technet2.microsoft.com/WindowsVista/en/library/a825cf2a-5248-4aa7-b8f5-a074339c729c1033.mspx?mfr=true.

Pilotprogramm mit ausgewählten Mitarbeitern einer Organisation

Ist Windows Vista besser als Windows XP, wenn das Betriebssystem auf mehrere Benutzer skaliert wird?

Microsoft hat Windows Vista® für eine gute Skalierbarkeit in großen, komplexen Desktopinfrastrukturen konzipiert. Außerdem unterstützt das Microsoft® Desktop Optimization Pack für Software Assurance Unternehmen bei der besseren Verwaltung und Steuerung von Windows Vista in großen, komplexen Produktionsumgebungen. Weiterhin vereinfachen neue Bereitstellungstools und -technologien für Windows Vista die Bereitstellung für mehrere Benutzer im Vergleich zu Windows® XP.

Treten Probleme auf, wenn die Bereitstellung für eine größere Anzahl von Benutzern erfolgt (Support, Sicherheit, Infrastruktur)?

Für die Unterstützung mehrerer Benutzer mit Windows Vista während eines Pilotprogramms ist mehr Personal und Infrastruktur erforderlich. Werten Sie die Möglichkeiten der Mitarbeiter der Bereiche IT und Helpdesk hinsichtlich der Unterstützung des Pilotprogramms aus, und skalieren Sie das Programm dann so, dass es der Bandbreite des Personals entspricht, oder ziehen Sie den Einsatz zusätzlicher temporärer Mitarbeiter in Betracht, um das Pilotprojekt zu unterstützen. Ein großes Pilotprogramm erfordert außerdem Infrastruktur für die Daten der Benutzerstatusmigration, das Hosting von Windows Vista-Abbildern und Distributionsfreigaben usw. Eine Pilotbereitstellung erfordert außerdem zusätzliche Netzwerkbandbreite. Microsoft Deployment enthält Leitfäden für die Schätzung des erforderlichen zusätzlichen Personalaufwands und der Infrastruktur für die Bereitstellung von Windows Vista. Weitere Informationen zu Microsoft Deployment finden Sie unter http://technet.microsoft.com/en-us/desktopdeployment/default.aspx.

Kann ich der Geschäftsleitung Windows Vista für große Bereitstellungen vorschlagen?

Die Geschäftsleitung trifft diese Art von Entscheidung normalerweise basierend auf dem Geschäftswert, der sich häufig an der Rendite orientiert. Das Interesse bezieht sich eher auf die Kosten des Erwerbs und Betriebs von Desktopcomputern als auf die neuen, interessanten Features. Microsoft stellt Tools zur Verfügung, die Kunden beim Einschätzen des Geschäftswerts unterstützen. Verwenden Sie den Windows Vista Cost and Benefit Estimator, um die Rendite für die Bereitstellung von Windows Vista abzuschätzen. Sie finden dieses Tool unter http://www.microsoft.com/technet/windowsvista/ROItool/Default.aspx. Außerdem stellt Microsoft eine Zusammenfassung der Schlüsselkaufargumente für Windows Vista unter http://technet.microsoft.com/en-us/windowsvista/aa906038.aspx zur Verfügung.

Unterstützt Windows Vista die Sicherung mobiler Computer?

Windows Vista enthält Sicherheitsfeatures, die mobile Computer sicherer werden lassen. Einerseits schützt die Windows-Firewall die Computer der Benutzer, wenn diese öffentliche Internetverbindungen verwenden, z. B. Internetverbindungen in Cafés, Hotels usw. Als zweite Maßnahme stellt BitLocker™-Laufwerkverschlüsselung (BDE) Dateiverschlüsselung ganzer Volumes zur Verfügung. Auf diese Weise wird geistiges Eigentum geschützt, sollte der mobile Computer gestohlen werden. BDE ist sicherer als das verschlüsselte Dateisystem von Windows XP, da alle Dateien auf dem Volume einschließlich der temporären Dateien von Anwendungen und nicht nur ausgewählte Dateien und Ordner verschlüsselt werden. Weitere Informationen zu mobilen Computern finden Sie im Data Encryption Toolkit for Mobile PCs, das unter http://www.microsoft.com/technet/security/guidance/clientsecurity/dataencryption/default.mspx verfügbar ist.

Rollout

Ist meine gesamte Hardware in der Lage, Windows Vista auszuführen?

Das Tool WVHA (Windows Vista® Hardware Assessment) unter http://technet.microsoft.com/en-us/windowsvista/aa905090.aspx kann verwendet werden, um die Bereitschaft Ihrer Organisation für Windows Vista zu ermitteln, z. B. hinsichtlich Hardware- und Gerätetreiberkompatibilität. Führen Sie dieses Tool aus, wenn die Bereitstellungsplanung die Erstellung eines Inventars von Computern und von Updates vorsieht, die für die Ausführung von Windows Vista erforderlich sind.

Wie stelle ich Windows Vista effizient für eine große Anzahl von Computern bereit?

Eine effiziente Bereitstellung von Windows Vista beginnt nicht mit der Erstellung von Datenträgerabbildern oder der Automatisierung der Installation. Eine effiziente Bereitstellung beginnt mit der sorgfältigen Erfassung der Umgebung des Kunden, gefolgt von einer Planung der erfolgreichen Implementierung. Microsoft Deployment stellt ein Framework für die Durchführung dieses äußerst wichtigen Planungsschritts zur Verfügung.

Microsoft Deployment enthält außerdem ein Technologieframework für die Entwicklung und Bereitstellung benutzerdefinierter Datenträgerabbilder. Die Lösung nimmt Kunden die meisten schwierigen Arbeiten ab und ermöglicht ihnen, sich auf Geschäftsentscheidungen anstatt auf Details zu konzentrieren. Microsoft Deployment enthält Unterstützung für Lite Touch-Installation, die Benutzereingriffe auf jedem Desktopcomputer erfordert, jedoch keine zusätzliche Infrastruktur. Außerdem ist Unterstützung für Zero Touch-Installation enthalten, für die Microsoft® Systems Management Server 2003 oder Microsoft® System Center Configuration Manager 2007 erforderlich ist.

Weitere Informationen finden Sie unter http://technet.microsoft.com/en-us/desktopdeployment/default.aspx.

Bereitstellungstools von Drittanbietern sind eine weitere Option. Die Tools der meisten Bereitstellungsanbieter funktionieren mit Windows Vista.

Wie richte ich eine Infrastruktur ein, in der Windows Vista aktuell bleibt?

WSUS (Windows® Server® Update Services) ermöglicht Kunden die Bereitstellung der aktuellen Microsoft-Produktupdates für Computer mit Windows Vista. Mithilfe von WSUS können Kunden die Verteilung von Updates, die über Microsoft Update veröffentlicht werden, auf Computer in ihrem Netzwerk umfassend verwalten. Weitere Informationen zu WSUS finden Sie unter http://technet2.microsoft.com/windowsserver/en/library/f82d9bed-3b57-47d4-81fb-67ebe02a1bae1033.mspx. Microsoft System Center Configuration Manager 2007 und Microsoft Systems Management Server 2003 stellen weitere Optionen für die Aktualisierung von Windows Vista dar.

Informationen zum Autor:

Jerry Honeycutt ist Autor, Vortragsreisender und Technologieexperte. Er hat über 25 Bücher verfasst, z. B. Microsoft Windows Desktop Deployment Resource Kit (Microsoft Press, 2004).

Fanden Sie dies hilfreich?
(1500 verbleibende Zeichen)
Vielen Dank für Ihr Feedback.

Community-Beiträge

HINZUFÜGEN
Microsoft führt eine Onlineumfrage durch, um Ihre Meinung zur MSDN-Website zu erfahren. Wenn Sie sich zur Teilnahme entscheiden, wird Ihnen die Onlineumfrage angezeigt, sobald Sie die MSDN-Website verlassen.

Möchten Sie an der Umfrage teilnehmen?
Anzeigen:
© 2014 Microsoft