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Übersichtsserie: Pilotbereitstellung von Windows Vista

Betrifft: Windows Vista

Windows Vista® hat zahlreiche neue Features für das Betriebssystem Windows® eingeführt, die alle dafür konzipiert sind, Benutzer bei einer effektiveren und einfacheren Arbeitsweise zu unterstützen.

Wenn ein Unternehmen die Entscheidung trifft, auf eine Windows Vista-Umgebung umzusteigen, werden mehrere Prozesse in Gang gesetzt. Einer der wichtigsten Prozesse ist die Entwicklung eines Pilotbereitstellungsprogramms. Das Pilotprogramm besitzt verschiedene Funktionen, z. B. Test, Bewertung, Sammeln von Benutzerfeedback und Schulung von Benutzern als Vorbereitung auf die beabsichtigte Bereitstellung von Windows Vista. Ein erfolgreich durchgeführtes Pilotprogramm unterstützt eine reibungslose Bereitstellung, die genaue Zuordnung von Ressourcen wie etwa Budget und Personal sowie eine genaue Abschätzung der Schulungsanforderungen.

Definieren des Umfangs

Der erste Schritt in einem erfolgreichen Pilotprojekt sollte im Definieren der Ziele des Programms und dem Ergebnis nach dem Abschluss bestehen. Da die Ziele zum Messen des Erfolgs des Projekts verwendet werden, sollten sie sorgfältig mit der Unterstützung verschiedener Entscheidungsträger erarbeitet werden, z. B. mit der IT-Abteilung, dem Supportcenter, dem Management sowie ggf. mit Personen, die die Endbenutzer repräsentieren.

Geschäftsanforderungen

Einige der Ziele, die bei der Planung des Windows Vista-Migrationspilotprogramms definiert werden sollten, sollten die Geschäftserfordernisse und -anforderungen identifizieren, die das Pilotprogramm berücksichtigen soll. Beim Definieren von Geschäftsanforderungen für das Pilotprogramm und die geplante Bereitstellung in der Produktionsumgebung ist es wichtig, Informationen von den Abteilungen und Gruppen in der gesamten Organisation zu sammeln, um sich über deren Ziele und Anforderungen zu informieren. Außerdem muss sichergestellt werden, dass ihre aktuellen Belange im Pilotprojekt berücksichtigt werden. Stellen Sie beim Auswählen von Personen oder Gruppen für das Pilotprojekt sicher, dass diese nicht nur für ihre Abteilung "sprechen" können, sondern auch über die erforderliche Zeit verfügen, um an der Definition der Geschäftsanforderungen teilzunehmen.

Beim Definieren der Geschäftsanforderungen sollten mehrere Faktoren berücksichtigt werden, beispielsweise die folgenden Faktoren:

  • Erfüllt das Update vorhandene und geplante Geschäftsanforderungen?

  • Wird durch den Umstieg auf Windows Vista eine Kosteneinsparung realisiert?

  • Ist die Sicherheit durch die Einführung von Windows Vista betroffen?

  • Ist das Update für Endbenutzer von Vorteil?

  • Werden die Benutzer mobiler Geräte eine bessere Benutzererfahrung als jetzt erleben?

  • Wie hoch sind die Updatekosten in Hinblick auf Personalstunden, Investitionen und andere Faktoren?

  • Ergeben sich negative Auswirkungen auf die Sicherheit?

  • Werden die Supportkosten gesenkt?

  • Wer wird der leitende Sponsor für das Projekt sein?

Überprüfen der aktuellen Umgebung

Bevor eine Migration eingeleitet werden kann, muss eine Überprüfung oder Untersuchung der aktuellen Netzwerkumgebung durchgeführt werden. Während der Überprüfungsphase besteht das Ziel darin, ein deutlicheres Bild des aktuellen Status der Umgebung zu gewinnen, damit klarer wird, welche Anwendungen, Betriebssysteme, Hardware und Benutzeranforderungen vorhanden sind. Für die vorhandene Software sollte ermittelt werden, ob die Anwendungen mit Windows Vista kompatibel sind, ob ein mit Windows Vista kompatibles Update verfügbar ist oder (im Fall benutzerdefinierter Anwendungen) ob die Anwendungen mit Windows Vista funktionieren bzw. funktionsfähig gemacht werden können. Bei der Inventarisierung der Hardware sollte ermittelt werden, ob die vorhandene Hardware in der Lage ist, die Version von Windows Vista auszuführen, die bereitgestellt werden soll, z. B. Windows Vista Business oder Windows Vista Enterprise.

Mehrere verfügbare Tools unterstützen Sie bei diesem Überprüfungsvorgang während der Inventarphase. Dazu zählen:

  • Anwendungskompatibilitäts-Toolkit 5 (Application Compatibility Toolkit, ACT): Dieses Dienstprogramm kann Sie in der Inventar- und Kompatibilitätsermittlungsphase der Überprüfung unterstützen.

  • Business Desktop Deployment 2007: Dieser Microsoft Solution Accelerator kann Sie bei der Ermittlung verschiedener Bereitstellungsoptionen und -szenarien für die aktuelle Umgebung unterstützen.

  • Windows Vista Hardware Assessment 2.1: Das Dienstprogramm Windows Vista Hardware Assessment kann die Inventarerstellung von Computern in einem Netzwerk unterstützen und diese Ergebnisse in einem Bericht sammeln, damit das Projektteam feststellen kann, ob die aktuelle Hardware das neue Betriebssystem ausführen kann.

  • Systems Management Server (SMS) 2003: Mithilfe von SMS 2003 können Sie ausführliche Informationen zu aktuellen Hardware- und Softwareumgebungen in einem Unternehmen sammeln.

Tipp Die Windows Vista Application Readiness-Website ist eine gute Ressource, wenn Sie herausfinden möchten, ob Windows Vista-Kompatibilitätsupdates für verschiedene Anwendungen veröffentlicht wurden.

Versuchen Sie, während der Durchführung der Überprüfungsphase die folgenden Fragen zu berücksichtigen:

  • Kann die aktuelle Hardware die Version von Windows Vista ausführen, die Sie bereitstellen möchten?

  • Können die aktuellen Anwendungen, die in der Organisation verwendet werden, mit Windows Vista ausgeführt werden? Wie sieht es mit benutzerdefinierten Anwendungen aus?

  • Funktionieren die aktuellen Netzwerkdienste in der geplanten Umgebung?

  • Welche Kosten entstehen, um die Kompatibilität inkompatibler Hardware und Software zu erreichen?

  • Welche Anwendungen oder Hardware kann nicht aktualisiert werden?

Während der Überprüfungsphase ist es außerdem wichtig, eine Basis für Hardware (und in einigen Fällen auch für Software) festzulegen. Eine Basis wird als Tool zum Bestimmen einer Mindestanforderung für die Computer und/oder Software verwendet, die auf Windows Vista aktualisiert werden soll(en). Beachten Sie unbedingt, dass eine Basis nicht nur die Mindestanforderungen für die Bereitstellung von Windows Vista darstellt, sondern auch angibt, was die erforderlichen Geschäftsanwendungen unterstützt, die bestimmte Aufgabenfunktionen unterstützen, ohne die Produktivität von Endbenutzern zu verringern. Wenn eine Hardware- oder Softwarekomponente während der Pilotphase nicht die Basisanforderung erfüllt, muss die Kompatibilität durch Hardware- oder Softwareupdates sowie in einigen Fällen durch Ersetzen der Komponente hergestellt werden. Wenn die Hardware oder Software für den Betrieb des Unternehmens nicht wichtig ist, kann sie manchmal auch außer Betrieb gestellt werden und nicht Teil des tatsächlichen Bereitstellungsvorgangs sein.

Tipp Wenn Sie eine Basis erstellen, kann es hilfreich sein, http://www.microsoft.com/windows zu besuchen und die Systemanforderungen für die einzelnen Editionen von Windows Vista zu überprüfen.

Während der Überprüfungsphase sollten Sie außerdem entscheiden, ob Sie eine Neuinstallation oder ein Update durchführen möchten. Weitere Informationen zu dieser Option finden Sie im Abschnitt "Infrastrukturvorbereitung und -bereitstellung" dieses Leitfadens.

Auswählen einer Pilotgruppe

Die nächste Phase der Bereitstellung besteht im Auswählen einer Gruppe von Benutzern, die am Pilotprogramm teilnimmt. Diese Gruppe von Benutzern sowie die von ihnen verwendete Hardware ermöglicht, dass die tatsächliche Bereitstellung in einer Umgebung getestet werden kann, die die Produktionsumgebung simuliert. Die Auswahl geeigneter Benutzer und Hardware ist wesentlich. Wenn Sie ungeeignete Teilnehmer auswählen, kann dies zu irreführenden Daten führen. In einigen Fällen kann auch ein potenzielles Problem übersehen werden, das während der tatsächlichen Bereitstellung entscheidend ist.

Auswählen von Benutzern

Nachdem die Projektziele festgelegt und die Anforderungen überprüft wurden, muss eine Gruppe von Benutzern als Pilotgruppe ausgewählt werden. Die Pilotgruppe repräsentiert die größeren Unternehmens- und darin enthaltenen Benutzersegmente, die durch das Update betroffen sind. Die Mitglieder der Pilotgruppe sollten sorgfältig ausgewählt werden, damit sichergestellt ist, dass sie genau Ihre Benutzerpopulation repräsentieren und das erforderliche Feedback zur Verfügung stellen können, um das Projekt zu einem Erfolg zu machen.

Beachten Sie beim Auswählen einer Pilotgruppe die folgenden bewährten Methoden:

  • Wählen Sie Benutzer aus, die ein größeres Segment Ihrer Benutzerbasis darstellen. Wählen Sie beispielsweise eine kleine Anzahl von Benutzern aus der Buchhaltungsabteilung aus, die die durchschnittlichen Funktionen dieser Gruppe ausführen, z. B. bestimmte Softwarepakete oder Hardware.

  • Versuchen Sie, Benutzer einzuschließen, die zurzeit frühere Versionen des Betriebssystems ausführen, z. B. Windows 2000, damit Sie feststellen können, ob die Computer unter Beibehaltung der Funktionalität auf Windows Vista aktualisiert werden können.

  • Ziehen Sie in Betracht, Benutzer mit Anwendungen einzuschließen, die hinsichtlich der Kompatibilität mit Windows Vista überprüft werden müssen.

  • Wählen Sie Benutzer aus, die Zeit haben, der Pilotprogramm-Verwaltungsgruppe Feedback und Informationen zur Verfügung zu stellen.

  • Schließen Sie Benutzer ein, die die größten Vorteile durch ein Update auf Windows Vista genießen. Ein Beispiel hierfür sind die Benutzer mobiler Geräte, die die Vorteile der BitLocker-Datenträgerverschlüsselung nutzen können.

  • Suchen Sie nach Benutzern, die neue Technologie verstehen und sich dafür interessieren.

  • Ziehen Sie eine freiwillige Teilnahme in Betracht, um Benutzer in das Programm aufzunehmen.

Tipp Wenn die Teilnahme freiwillig sein soll, sollten Sie den Vorgesetzten der betreffenden Person um Einverständnis bitten, damit keine negativen Auswirkungen auf die Abteilung entstehen.

In einigen Fällen kann die Auswahl einer Gruppe von Benutzern auch durch Bestimmen der schlechten Kandidataten für eine Teilnahme erfolgen. Die Entscheidung, wer ein schlechter Kandidat für ein Pilotprogramm ist, kann ebenso wichtig wie die Identifizierung guter Kandidaten sein. Die falschen Kandidaten können zu unbrauchbaren Daten führen und in einigen Fällen sogar negative Auswirkungen auf die Organisation oder das Pilotprogramm haben.

Berücksichtigen Sie bei der Überprüfung der Eignung eines Kandidaten die folgenden Aspekte:

  • Wählen Sie keine Benutzer aus, deren Abteilungen durch potenzielle Ausfallzeiten, verminderte Leistung oder andere Faktoren negativ beeinflusst würden.

  • Vermeiden Sie die Auswahl von Abteilungen oder Benutzern, die benutzerdefinierte Software verwenden, oder von Umgebungen, die noch nicht mit Windows Vista getestet wurden oder für die Verwendung mit diesem Produkt zertifiziert sind.

  • Wägen Sie die Teilnahme von Benutzern mobiler Geräte oder Außendienstmitarbeitern sorgfältig ab, die möglicherweise längere Zeit nicht im Büro und somit vom technischen Support abgeschnitten sind.

  • Führen Sie kein Update für Benutzer durch, die unternehmenswichtige Funktionen für das Unternehmen ausüben.

  • Beachten Sie die Zeitspanne, in der ein Kandidat für ein Pilotprogramm eingesetzt wird. Ein Benutzer, der in der Buchhaltung arbeitet und während der Pilotphase Berichte am Monatsende erstellen muss, sollte kein Teilnehmer sein.

  • Lassen Sie nicht geschlossene Abteilungen an einem Pilotprogramm teilnehmen, damit nicht die ganze Gruppe arbeitsunfähig ist, wenn ein größeres Problem während der Pilotphase auftritt.

Auswählen von Clientcomputern

Neben einer Pilotgruppe müssen auch die richtigen Clientcomputer für das Programm ausgewählt werden. Beim Auswählen der Hardware für das Pilotprogramm sollten nur PCs berücksichtigt werden, die die Mindestanforderungen für die Ausführung der Version von Windows Vista erfüllen, die Sie bereitstellen möchten (Windows Vista Ultimate, Windows Vista Business, Windows Vista Enterprise usw.).

Berücksichtigen Sie bei der Auswahl von Clientcomputer alle Faktoren, z. B. Geräte, die der Benutzer ggf. zusammen mit dem PC verwendet. Ermitteln Sie, ob Hardware wie z. B. mobile Geräte, Scanner, Drucker, Dockingstationen usw. bei verschiedenen Gelegenheiten an das System angeschlossen werden. Jedes dieser Geräte erfordert eine bestimmte Sammlung von Treibern und Anwendungen, um ordnungsgemäß zu funktionieren.

Tipp Wenn Sie Unterstützung bei der Auswahl von im Pilotprogramm zu verwendenden Clientcomputern benötigen, können Sie den Windows Vista Upgrade Advisor zum Durchsuchen eines Systems verwenden. Auf diese Weise können Sie ermitteln, ob eine bestimmte Version von Windows Vista für den PC geeignet ist und potenzielle Probleme mit Hardware und Software bereits im Vorfeld erkennen.

Planen der Pilotbereitstellung

Nachdem die aktuelle Betriebsumgebung überprüft und geeignete Benutzer und Hardware identifiziert wurden, können Sie im nächsten Schritt die tatsächliche Pilotprogrammbereitstellung planen. Beim Planen der Pilotbereitstellung sollten Sie unbedingt einige Schlüsselaspekte berücksichtigen.

Stellen Sie unbedingt sicher, dass ein adäquater Mechanismus für die Bereitstellung des Feedbacks von den Teilnehmern des Pilotprogramms vorgesehen wurde. Während des Pilotprogramms ist die Informationssammlung wesentlich für den Erfolg der geplanten Unternehmensbereitstellung. Zum Zeitpunkt der Planungsphase haben Sie bereits die Benutzer und Computer ausgewählt, die am Programm teilnehmen. Wenn diese Auswahl ordnungsgemäß erfolgt ist, sind diese Benutzer für die endgültige Umgebung repräsentativ. Da die Pilotumgebung die Produktionsumgebung simuliert, sollte das Feedback von den Teilnehmern ungefähr die Probleme beschreiben, die während der tatsächlichen Unternehmensbereitstellung auftreten. Denke Sie daran, dass das während der Pilotphase gesammelte Feedback zum Identifizieren und Beheben von Problemen während des Pilotprogramms und vor der endgültigen Bereitstellung verwendet wird.

Die folgenden Schlüsselaspekte sollten während der Planungsphase berücksichtigt werden:

  • Stellen Sie eine einfache Methode für die Sammlung und Abfrage von Feedback von den Teilnehmern des Pilotprogramms zur Verfügung.

  • Stellen Sie ein Verfahren zum Dokumentieren aller Ergebnisse des Pilotprogramms für zukünftige Kapazitätsplanung und die vollständig skalierte Bereitstellung zur Verfügung.

  • Identifizieren Sie Computer und Anwendungen, die ggf. ein höheres Problemrisiko während eines Updates aufweisen, weil sich Features geändert haben oder nicht mehr unterstützt werden.

Denken Sie daran, dass der Zweck des Pilotprogramms darin besteht, die Bereitstellung von Windows Vista in der Produktionsumgebung zu simulieren und Informationen zu dieser zu sammeln. Wenn Sie diesen Punkt berücksichtigen, ist sichergestellt, dass Ihr Team sich auf das Beheben der Probleme bei der Bereitstellung von Windows Vista konzentriert, anstatt nur Softwaretests durchzuführen.

Test- und Bereitstellungsphase

Nachdem die Planungsphase abgeschlossen wurde, kann das Pilotprogramm in die tatsächliche Test- und Bereitstellungsphase übergehen. Die Testphase stellt den Umstieg aus einer Labor- oder Testumgebung in die tatsächliche Bereitstellung von "Live"-Desktops dar, bei der Benutzer erste praktische Erfahrungen mit dem Produkt sammeln.

Vor der tatsächlichen Bereitstellung wird empfohlen, Tests durchzuführen, damit festgestellt werden kann, wie Windows Vista auf aktueller Hardware und mit Standardsoftware ausgeführt wird. Die Tests während dieser Phase können in einer kontrollierten Laborumgebung durchgeführt werden, die der Standardunternehmensumgebung ähnelt, damit die Auswirkungen eines Problems so gering wie möglich gehalten werden. Die Tests während dieser Phase können auch durch ausgewähltes IT-Personal vorgenommen werden, das ggf. über einen zusätzlichen PC verfügt, auf dem Windows Vista ausgeführt wird, während sein primärer Computer das aktuelle Betriebssystem wie z. B. Windows XP ausführt.

Idealerweise besteht die Testphase aus zwei Teilen: Labortests und eingeschränkte Produktionstests. Labortestphasen-Umgebungen, die die tatsächliche Produktionsumgebung genau simulieren, werden konfiguriert und verwendet. In einer Laborumgebung sollten strenge Tests durchgeführt werden, um Probleme so gering wie möglich zu halten. Außerdem sollten die Vorteile der isolierten Laborumgebung genutzt werden, in der Probleme sich nicht ausbreiten können. Die zweite Testphase (eingeschränkte Phase) besteht aus dem bereits erwähnten IT-Personal, dem Supportcenter und anderen "Hauptbenutzern", die nicht nur nützliches Feedback liefern können, sondern auch über Zweitcomputer verfügen, die für die Produktionsarbeiten verwendet werden. Nachdem diese Phasen abgeschlossen sind, kann mit der umfassenderen Pilotprogrammbereitstellung begonnen werden.

Erstellen eines Testplans

Beim Testen von Windows Vista ist es wichtig, einen strukturierten Testplan zu verwenden, um die Kompatibilität von Softwareanwendungen sowie die Kompatibilität der Hardware zu überprüfen und zu einem frühen Zeitpunkt Probleme und Komplikationen zu erkennen. Das Ziel der frühen Testphase besteht darin, so viele Probleme und Komplikationen wie möglich zu identifizieren und zu behandeln, bevor die Bereitstellung in der Pilotgruppe erfolgt.

Während der Testphase sollten Sie einen Katalog bestimmter Ziele erarbeiten, die erreicht werden müssen. Während dieser Definition von Zielen ist es hilfreich, sich auf das frühere Zielsetzungsdokument für das Projekt zu beziehen und die Geschäftsanforderungen und technischen Anforderungen zu erweitern. Der Testplan sollte insbesondere die folgenden Punkte berücksichtigen:

  • Eine Liste spezifischer technischer und verwaltungsbezogener Ziele, die erreicht werden müssen. Über diese Ziele herrscht bei den Mitgliedern des Pilotteams Übereinstimmung, und sie basieren auf Feedback aus verschiedenen Abteilungen.

  • Eine Methode zum essen der Ergebnisse – z. B. Meilensteine – sowie eine Methode zum Zuordnen von Prioritäten für die Probleme, die gelöst werden müssen.

  • Eine Methode zum Klassifizieren von Problemen, die festlegt, ob ein Problem die Bereitstellung unterbricht, bis eine Lösung gefunden wurde, sowie Klassifizierungen für weniger wichtige Probleme.

  • Zeitpläne, die festlegen, wann die Hauptmeilensteine erreicht sein sollten.

  • Zuweisung von Verantwortlichkeiten, z. B., wer für das Testen welcher Features verantwortlich ist.

  • Ein Mechanismus oder Prozess für die Berichterstellung zu Problemen oder Komplikationen, die während des Testvorgangs auftreten.

Wie bereits weiter oben erwähnt, sollte sich die Testphase mehr auf das Testen von Anwendungen konzentrieren, die im gesamten Unternehmen verwendet werden, sowie auf ihr Verhalten in einer kontrollierten, isolierten Umgebung wie etwa einem Labor. Die Gruppe, die an den Test von Windows Vista teilnimmt, sollte idealerweise aus Personen mit Computererfahrung bestehen, z. B. leitende oder erfahrende IT-Mitarbeiter oder Endbenutzer. Außerdem sollte die an dieser Phase teilnehmende Gruppe klein sein. In einigen Fällen kann dies zwischen 20 und 30 Benutzer bedeuten.

Das gesamte Feedback zu Problemen oder Komplikationen während dieser Phase sollte sorgfältig untersucht und hinsichtlich potenzieller Auswirkungen auf die Produktionsumgebung geprüft werden. Denken Sie daran, dass ein anscheinend kleines oder isoliertes Problem in einer Laborumgebung zu einem entscheidenden Problem während der vollständig skalierten Bereitstellung werden kann.

Weitere Informationen zum Erstellen von Testplänen finden Sie in den Referenzleitfäden zu Business Desktop Deployment 2007 unter der folgenden Adresse: http://technet.microsoft.com/en-us/library/bb490181.aspx. Jeder dieser BDD-Referenzleitfäden bietet spezielle Anleitungen zum Erstellen von Testplänen Stabilisieren der Bereitstellungsumgebung.

Erstellen eines Pilotbereitstellungsplans

Sie sollten einen Plan zur Verfügung stellen, in dem festgelegt ist, wie Probleme im Verlauf des Pilotprogramms und bei der tatsächlichen Bereitstellung behandelt werden. Kleinere Probleme und Komplikationen sind unvermeidlich, ebenso wie größere Schwierigkeiten. Für jedes dieser Probleme ist eine anderer Grad an Sorgfältigkeit und Aufmerksamkeit erforderlich. Ziehen Sie in Erwägung, während des Pilotprogramms einen Mechanismus zu etablieren, der Probleme mit einer Priorität versieht, damit sie fachgerecht überprüft und behandelt werden können. Sie können zu diesem Zweck einen Prozess verwenden, der Problemen den Schweregrad "Hoch", "Mittel" oder "Niedrig" zuweist. Ein Problem, das zu einem Fehler der Bereitstellung führt, kann als "Hoch" eingeordnet werden, während ein kleineres Anzeigeproblem bei einer nur von wenigen Benutzern verwendeten Anwendungen in die Kategorie "Niedrig" gehört. Nach der Testphase und später in der eingeschränkten Bereitstellung sollten Sie diese Probleme erneut überprüfen, damit festgestellt werden kann, ob sie sofort behoben werden müssen oder zurückgestellt werden können.

Phase Eins – IT-Personal und Supportcenter

Nachdem die anfänglichen Labortests abgeschlossen wurden, kann Windows Vista für die erste Gruppe der Pilotbenutzer bereitgestellt werden, bei der es sich idealerweise um das IT-Supportteam handelt. Indem Sie das IT-Personal zum ersten Personenkreis für die Bereitstellung erklären, erfüllen Sie mehrere Ziele, z. B. die Bereitstellung des Produkts für eine kleine Anfangsgruppe einfach zu überwachender Desktops und Benutzer. Mitglieder des IT-Personals sind gut als Erstanwender geeignet, weil sie über einen hohen Grad an technischem Wissen und Computerfertigkeiten verfügen. Die Bereitstellung wird auf diese Weise vereinfacht, und die Lösung von technischen oder Anwendungsproblemen ist wesentlich einfacher als mit einer nichttechnischen Gruppe.

Während und nach der Erstbereitstellung in der IT-Gruppe müssen Sie sicherstellen, dass Informationen zum Gesamterfolg des Vorgangs für die spätere Verwendung und Analyse gesammelt werden. Analysieren Sie wie bei allen Informationen, die während der Pilotphase generiert werden, alle auftretenden Probleme, und verwenden Sie die Ergebnisse, um erforderliche Korrekturen, Anpassungen oder Updates für die nächste Phase vorzunehmen. Ein weiterer wertvoller Aspekt der gewissenhaften Informationssammlung und -verarbeitung besteht darin, dass diese Informationen einer Supportcenterdatenbank hinzugefügt und zu einem späteren Zeitpunkt während des Pilotprojekts und während der Unternehmensbereitstellung von Windows Vista zum Behandeln der gleichen oder ähnlicher Probleme verwendet werden können.

Nachdem diese Phase abgeschlossen ist und alle wichtigen Probleme analysiert und behoben wurden, besteht der nächste Schritt in der Bereitstellung des Betriebssystems Windows Vista für die nächste(n) Gruppe(n) von Benutzern.

Phase Zwei – Endbenutzer

Der nächste Schritt bei der Bereitstellung von Windows Vista während des Pilotprogramms bezieht sich auf die verschiedenen Benutzer, die als Teilnehmer des Projekts ausgewählt wurden. Basierend auf der Anzahl der Benutzer während dieser Phase und der Anzahl der für die Unterstützung verfügbaren IT-Mitarbeiter wird empfohlen, einen phasenweisen Ansatz zu wählen, um den erfolg sicherzustellen. Wenn ein phasenweiser Ansatz verwendet wird, können Probleme auf einfache Weise gelöst werden, und die Bereitstellungsvorgänge werden optimiert, um ihre Effektivität zu steigern. Ein weiterer Vorteil eines phasenweisen Ansatzes besteht darin, dass der tatsächliche Bereitstellungsvorgang in der Produktionsumgebung besser simuliert wird. Die Wahrscheinlichkeit der gleichzeitigen Bereitstellung von Windows Vista im gesamten Unternehmen oder für sehr große Gruppen ist in den meisten Fällen gering.

Berücksichtigen Sie während dieser Phase die folgenden Aspekte, um die sicherste und reibungsloseste Bereitstellung sicherzustellen:

  • Berücksichtigen Sie den Zeitplan jeder einzelnen Abteilung, und planen Sie das Pilotprogramm um wichtige Arbeitszeiten herum, damit das Risiko verringert wird, dass Probleme den Geschäftsbetrieb negativ beeinflussen.

  • Führen Sie das Update für kleinere und einfach zu verwaltende Pilotgruppen gleichzeitig durch, um Probleme schon bei deren Entstehung effektiv zu überwachen und zu lösen.

  • Dokumentieren Sie alle Probleme, die während des Bereitstellungsvorgangs auftreten, damit sie bei späteren Bereitstellungen gelöst werden können, und um das Supportcenter und das IT-Personal auf Probleme vorzubereiten, wenn die vollständig skalierte Bereitstellung durchgeführt wird.

  • Identifizieren Sie Probleme, die sich aus der Anwendungskompatibilität ergeben, sowie die Probleme, die sich auf inkompatible oder unzureichende Hardware beziehen.

  • Protokollieren Sie Probleme, die sich aus einem Mangel an Kenntnissen oder Fähigkeiten der Endbenutzer ergeben, damit ein Schulungsprogramm entwickelt werden kann.

  • Starten Sie anfangs mit kleineren, leicht zu steuernden Gruppen, die auf einfache Weise überwacht werden können und unabhängig sind, um alle verbleibenden Probleme zu ermitteln, die in der vorherigen Testphase nicht erkannt wurden.

Infrastrukturvorbereitung und -bereitstellung

Die nächste Phase des Pilotprojekts besteht im Ermitteln der Bereitstellungs- und Infrastrukturanforderungen sowie aller anderen Anforderungen, um die Bereitstellung erfolgreich durchführen zu können. Das Projektteam sollte festlegen, wie das Betriebssystemabbild auf den geplanten Desktops und Laptops bereitgestellt werden soll, die Windows Vista ausführen sollen. Für die Bereitstellung von Windows Vista stehen mehrere Optionen zur Verfügung:

  • Die ZTI-Bereitstellung (Zero Touch Installation) ist eine nicht interaktive Option (sie verlangt keine Benutzereingriffe). Dieser Bereitstellungstyp ist ideal für Organisationen geeignet, die über eine geeignete Supportinfrastruktur verfügen, z. B. über Microsoft® Systems Management Server (SMS) 2003 oder Microsoft Operations Manager (MOM) 2005. Für diesen Bereitstellungstyp ist erheblich mehr Planung und Infrastruktur erforderlich, er beseitigt jedoch eine Vielzahl der Probleme, die sich aus der Interaktion von Endbenutzern mit der Bereitstellung ergeben.

  • Eine LTI-Bereitstellung (Lite Touch Installation) erfordert bis zum Abschluss einige Benutzerinteraktionen und eignet sich möglicherweise ideal für Organisationen, die nicht über Tools wie z. B. SMS 2003 oder MOM 2005 verfügen. Dieser Bereitstellungstyp ist außerdem für Clientcomputer effektiv, die remote sind, über besondere Sicherheitsrichtlinien verfügen oder nicht die Netzwerkkapazität für ZTI besitzen.

  • Die letzte Option für die Bereitstellung ist eine manuelle Standardinstallation, bei der die Windows Vista-Installation über eine Quell-DVD oder von einem zentralen Speicherort wie z. B. einer Netzwerkfreigabe ausgeführt wird. Für diese Option sind die meisten Benutzerinteraktionen erforderlich. Da Benutzereingaben während der Installation zur Verfügung gestellt werden müssen, bringt diese Option das größte Problempotenzial mit sich. Die Benutzer machen beim Eingeben von Informationen während der Installation möglicherweise Fehler.

Nachdem eine Bereitstellungsoption ausgewählt und die Infrastruktur vorbereitet wurde, besteht der nächste Schritt in der Vorbereitung und Erstellung eines Abbilds des neuen Betriebssystems. Beim Erstellen eines Abbilds müssen Sie unbedingt die verschiedenen Hardwareplattformen und Umgebungen berücksichtigen, für die die Bereitstellung erfolgt, und das Abbild dementsprechend erstellen. Das Abbild sollte alle erforderlichen Treiber, die Software und andere Features enthalten, die Teil der bereitgestellten Umgebung sind.

Tipp Weitere Informationen zu den verschiedenen Bereitstellungsoptionen erhalten Sie auf der BDD 2007-Website. Insbesondere der Infrastructure Remediation Feature Team Guide (http://technet.microsoft.com/en-us/library/bb456421.aspx) stellt Anleitungen für die Vorbereitung der Infrastruktur zur Verfügung.

In Umgebungen mit mehr als 25 Benutzern muss die Infrastruktur so eingerichtet werden, dass die Volumeaktivierung von Windows Vista unterstützt wird. Die neuen Aktivierungsdienste, die in Unternehmensumgebungen verwendet werden, sind der Mehrfachaktivierungsschlüssel (Multiple Activation Key, MAK) und der Schlüsselverwaltungsdienst (Key Management Service, KMS). Für diese Dienste ist die Bereitstellung eines dedizierten Servers zum Verwalten der Lizenzen oder das Hinzufügen dieser Rolle zu einem vorhandenen Computer erforderlich.

Tipp Wenn Sie ermitteln möchten, welche Aktivierungsoption am besten für Ihre besondere Umgebung geeignet ist, besuchen Sie die Website mit dem Technischen Leitfaden für die Windows Vista Volume-Aktivierung.

Kommunikation

Der Erfolg des Pilotprogramms hängt großenteils davon ab, ob Kanäle für die Kommunikation von Informationen zwischen allen Teilnehmern eingerichtet wurden. Eine klare und häufige Kommunikation kann das Projektteam dabei unterstützen, auf die Budget-, Personal und anderen Ressourcen zuzugreifen, die es für das Projekt benötigt.

Berücksichtigen Se beim Einrichten der Kommunikationskanäle die folgenden Aspekte:

  • Identifizieren Sie die Schlüsselentscheidungsträger oder Abteilungsleiter, die für ihre jeweilige Gruppe sprechen können, und fordern Sie die benötigte Unterstützung oder die benötigten Ressourcen aus ihrem Team an. Diese leitenden Mitarbeiter sind außerdem dafür verantwortlich, der Pilotgruppe alle Anliegen mitzuteilen, die ihre Teams haben, bzw. alle aufgetretenen Probleme zu melden.

  • Die Teilnahme des Managements ist ein weiterer wesentlicher Aspekt der Kommunikation und Sicherstellung des Gesamterfolgs des Pilotprojekts. Es ist wichtig, einen Manager des Unternehmens in das Team zu integrieren, weil diese das erforderliche Budget genehmigen bzw. zusätzliches Personal zuweisen und dem Pilotprojekt Geltung auf höchster Ebene der Organisation verschaffen können.

  • Kanäle für die Informationssammlung und -aufzeichnung sind wesentliche Faktoren für den zukünftigen Erfolg des Pilotprogramms und der Unternehmensbereitstellung, weil sie das Team über den Status und andere Informationen informieren. Wie bereits weiter oben ausgeführt, werden sich während des Pilotprogramms Probleme ergeben, z. B. aufgrund technischer Schwierigkeiten oder weil die Teilnehmer noch nicht mit dem Produkt vertraut sind. Sie müssen den Teilnehmern unbedingt eine Möglichkeit geben, Informationen an das Projektteam zu übermitteln, weil diese Informationen analysiert und für die Verbesserung des Bereitstellungsvorgangs verwendet werden können. Außerdem sind sie Grundlage der Planung von Schulungs- und anderen Aufgaben.

Tipp Der Business Desktop Deployment 2007 Solution Accelerator enthält ein Beispiel für eine Kommunikationsplan-Aufgabenhilfe, das als Basis für Ihre eigene Projektkommunikation verwendet werden kann.

Schulungsanforderungen

Eine unabdingbare Anforderung beim Update auf Windows Vista besteht darin, dass Benutzer ebenso wie das Supportpersonal lernen müssen, wie das neue Betriebssystem verwendet und unterstützt wird. Einige Tools werden in Windows Vista zur Verfügung gestellt, um neue Benutzer beim Update zu unterstützen, z. B. die Onlinehilfe und andere Features, die beschreiben, wie die Leistungsfähigkeit des Produkts genutzt werden kann. In den meisten Fällen ist jedoch zusätzliche Schulung erforderlich.

Bevor dem Supportpersonal und den Endbenutzern Windows Vista vorgestellt wird, sollte sich das Projektteam die Zeit nehmen, eine Ersteinweisung vorzunehmen, um einen reibungslosen Übergang sicherzustellen. Die empfohlenen Verfahren zum Schulen von Benutzern für das Pilotprojekt und während des Pilotprojekts sind unterschiedlich. Ziehen Sie jedoch die folgenden Ansätze in Betracht:

  • E-Learning, das online oder mithilfe einer DVD oder CD bereitgestellt werden kann.

  • Seminare und Arbeitsgruppen, die Benutzern eine schnelle Einführung in Windows Vista bieten und die täglich anfallenden Arbeiten erläutern.

  • Kurze Seminare mit einem Kursleiter oder halbtägige Schulungen, die Benutzer über die Grundlagen der Verwendung des neuen Betriebssystems informieren.

Hinweis Ein weiterer Vorteil dieses besonderen Formats besteht darin, dass die Teilnehmer Informationen zur Verwendbarkeit und den technischen Probleme generieren, die durch dieses Pilotteam gelöst werden können.

Hilfe bei Bedarf kann z. B. durch einen dedizierten Supportcenterbereich zur Verfügung gestellt werden, der für die Teilnehmer des Pilotprogramms reserviert wurde.

Einer der Vorteile des Sammelns von Feedback und Informationen während eines Pilotprogramms besteht im Identifizieren von Bereichen, die für Benutzer und das Supportpersonal problematisch sind. Stellen Sie beim Erstellen eines Schulungsplans sicher, die gesamte Dokumentation und alle während der Tests und der Bereitstellung gemeldeten Probleme zu überprüfen, damit Sie ermitteln können, welche Aspekte des neuen Betriebssystems bearbeitet werden müssen.

Tipp Organisationen, die am Microsoft Software Assurance-Programm teilnehmen, qualifizieren sich ggf. für besondere Angebote, z. B. Schulung durch Microsoft Certified Partners oder Beratungsdienste von Microsoft selbst.

Analyse nach dem Pilotprogramm

Der letzte Schritt des Pilotprogramms besteht im Bewerten des Gesamterfolgs des Projekts und im Benennen von Bereichen, die verbessert werden können. Zu einem frühen Zeitpunkt im Projekt wurden Ziele durch das Projektteam definiert. Diese Ziele sollten jetzt überprüft werden, um ihre Erfüllung oder Nichterfüllung festzustellen. Zwar sind einige Ziele für ein Pilotprojekt so einzigartig wie die Organisationen, die Windows Vista bereitstellen – sie dienen dennoch der wichtigen Aufgabe, den Erfolg zu messen.

Eine weitere Aufgabe der Analyse nach Projektabschluss besteht im Überprüfen der Geschäftsanforderungen hinsichtlich der Erfüllung durch das Projekt. Die Geschäftsanforderungen verlangen im Allgemeinen eine sorgfältigere Analyse der Daten, um die Auswirkungen der Bereitstellung auf die Geschäftsumgebung zu untersuchen.

Während der Analyse nach den Pilotprogramm sollten die folgenden Aufgaben durchgeführt werden:

  • Überprüfen der Projektziele und Ermitteln, welche Ziele erreicht und welche Ziele nicht erreicht wurden, Ermitteln der Ursache bei Misserfolg.

  • Analysieren der Geschäftsziele, z. B. der Kosteneinsparungen durch Verwenden von Windows Vista, sowie des Ressourcenaufwands, der erforderlich war, um das Projekt abzuschließen.

  • Detaillierte Auflistung der Probleme, die während des Pilotprogramms auftraten, wie diese behandelt wurden und ob diese Probleme einer weiteren Bearbeitung bedürfen.

Informationen zum Autor:

Sean-Philip Oriyano besitzt mehr als 14 Jahre Erfahrung im IT-Bereich zu Themen wie beispielsweise Netzwerke und Sicherheit. Während seiner Laufbahn hat er Funktionen wie z. B. Supporttechniker, Systemengineer/Administrator, technischer Autor/Inhaltsentwickler, CIO und Dozent wahrgenommen. Freiberuflich ist er als Berater und Dozent für zahlreiche Kunden und Branchen tätig gewesen. In den letzten Jahre hat Sean-Philip Oriyano für Organisationen wie z. B. Northrop-Grumman, Autodesk und Lockheed-Martin sowie die United States Air Force und die US Air Force Academy als Dozent gearbeitet. Sean-Philip Oriyano ist außerdem Autor oder Co-Autor zahlreicher Whitepaper aus dem Bereich IT und Mechanical Engineering. Zurzeit arbeitet er an seinem ersten Buch. Zu Sean-Philip Oriyanos Freizeitbeschäftigungen gehören Eishockey, Opale schürfen, Ferien in Las Vegas und Fallschirmspringen.

Sean-Philip Oriyano ist als CISSP, MCT, MCSE, MCSA und MCDST zertifiziert und Mitglied des EC-Councils und von BECCA.

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