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Bootsect (Befehlszeilenoptionen)

Betrifft: Windows Vista

Mit Bootsect.exe wird der Masterstartcode von Festplattenpartitionen für den Wechsel zwischen BOOTMGR und NTLDR aktualisiert. Mithilfe dieses Tools können Sie den Bootsektor auf Ihrem Computer wiederherstellen. Es ersetzt FixFAT und FixNTFS.

Bootsect-Befehle

Für Bootsect gelten die folgenden Konventionen:

bootsect.exe {/help | /nt52 | /nt60} {SYS | ALL | <Laufwerkbuchstabe:>} [/force]

Wenn Sie beispielsweise den mit NTLDR kompatiblen Masterstartcode auf Volume E anwenden möchten, müssen Sie den folgenden Befehl eingeben:

bootsect.exe /nt52 E:

 

Befehl Beschreibung

/help

Zeigt diese Syntaxanweisungen an.

/nt52

Wendet den mit NTLDR kompatiblen Masterstartcode auf SYS, ALL oder <Laufwerkbuchstabe> an. Das auf SYS, ALL oder <Laufwerkbuchstabe> installierte Betriebssystem muss eine vorherige Version von Windows Vista sein.

/nt60

Wendet den mit BOOTMGR kompatiblen Masterstartcode auf SYS, ALL oder <Laufwerkbuchstabe> an. Das auf SYS, ALL oder <Laufwerkbuchstabe> installierte Betriebssystem muss Windows Vista sein.

SYS

Aktualisiert den Masterstartcode auf der Systempartition, von der Windows gestartet wird.

ALL

Aktualisiert den Masterstartcode auf allen Partitionen. ALL aktualisiert nicht notwendigerweise den Startcode für jedes Volume. Vielmehr aktualisiert diese Option den Startcode auf Volumes, die als Windows-Startvolumes verwendet werden können. Dadurch werden alle dynamischen Volumes ausgeschlossen, die nicht mit einer zugehörigen Datenträgerpartition verbunden sind. Diese Einschränkung liegt darin begründet, dass sich der Startcode am Anfang einer Datenträgerpartition befinden muss.

<Laufwerkbuchstabe>

Aktualisiert den Masterstartcode auf dem Volume, das mit diesem Laufwerkbuchstaben verknüpft ist. Der Startcode wird nicht aktualisiert, wenn 1) <Laufwerkbuchstabe> nicht einem Volume zugeordnet ist oder 2) <Laufwerkbuchstabe> einem Volume zugeordnet ist, das nicht mit einer zugrunde liegenden Datenträgerpartition verbunden ist.

/force

Hebt die Bereitstellung der Volumes während der Aktualisierung des Startcodes zwangsweise auf. Diese Option ist mit Vorsicht zu verwenden.

Wenn Bootsect.exe nicht exklusiv auf ein Volume zugreifen kann, überschreibt das Dateisystem unter Umständen den Startcode vor dem nächsten Neustart. Bootsect.exe versucht vor jedem Update stets, das Volume zu sperren und seine Bereitstellung aufzuheben. Mit dem Zusatz /force wird versucht, die Aufhebung der Bereitstellung zu erzwingen, wenn der erste Sperrversuch fehlschlägt. Ein Sperrversuch kann fehlerhaft sein, wenn beispielsweise Dateien auf dem Zielvolume gegenwärtig von anderen Programmen geöffnet sind.

Wird die Aufhebung der Bereitstellung erfolgreich erzwungen, ist der exklusive Zugriff auf das Volume möglich, und es kann eine zuverlässige Aktualisierung des Startcodes durchgeführt werden, auch wenn der erste Sperrversuch fehlerhaft ist. Gleichzeitig werden durch die erzwungene Aufhebung einer Bereitstellung alle offenen Handles für Dateien auf dem Zielvolume ungültig. Dies kann zu einem unerwarteten Verhalten der Programme führen, die diese Dateien geöffnet haben. Daher sollte diese Option mit Vorsicht verwendet werden.

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